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Ruhe vor dem Sturm.

Noch immer breitet fich Dunkel über die Wege,

des preußische» Staats Ministeriums die ganze Wuth

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»Sie (nämlich die Regierung) prüft die Kanal-

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lauteren Spekulationen der Kanal»Jntereffeuten über den Haufen geworfen haben, gegen den Vizepräsidenten

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sei», das der rasende See fordert, obgleich doch jeder ruhig und gerecht Urtheilende sagen muß, daß die Herren Ministerkollege» und die unerhörten Ein- schüchteruugSversuche der offiziöse» Presse in erster Linie die Verantwortung für den verhängnißvollen AuSgang tragen.*

DerHannoversche Courier* giebt in einer Besprechung über den Ausgang der Kanaldebatte zu, daß für die Haltung der Nationalltberalen nicht ausschließlich in der Sache liegende Gründe maßgebend gewesen find. DaS nationalliberale Blatt schreibt:

Der Senior der Partei, Staatsminister Hobrccht, hat kurz, klar und überzeugend dargelegt, warum die Nattonalliberalen ihre Zustimmung zu einem Torso der Kanalvorlage nicht geben würden. Sachliche und technische Bedenken allein seien für diesen Beschluß entscheidend. Wenn in letzter Stunde noch politische Bedenken hinzutraten und sich Allen die Erwägung aufdrängte, daß es auch aus allgemeinen politischen Gründen nothwcndig sei, endlich mit der Konfusion der polttischen Lage aufzuräumen, so fällt die Ver­antwortung hierfür auf Diejenigen, die durch ihr zweideutiges Verhalte» diese unhaltbare Lage ver­schuldet haben.*

Eine» Scherz in der schwülen Stimmung, welche augenblicklich über dem politischen Leben lagert, leistet sich dieMilitärische und Politische Correspoudeuz*, wenn sie schreibt:

Am meisten Aussicht, Nachfolger des Herrn v. d. Recke zu werden, soll Herr Richter haben. Seine Wahlenregistratur übertrifft an Vollständigkeit die jeder anderen Partei und auch die der Regierung. Seine Rede von Sonnabend wird in den Reihen der Kanalfreunde als ein Meisterstück geschätzt. Sind die Agrarier bei der Abstimmung über den Kanal rück­sichtslos gegen den Kaiser gewesen, so würde er ihrer Rücksichtslosigkeit die seinige entgegensetzen.'

»Song geben. Se. Majestät der Kaiser hat in Dortmunder Rede ausdrücklich hervorgehoben, schwer in diesem Falle die Belehrung sei. ES * elfe kein Grund vor, diesen gegebenen Weg $ einen anderen, bedenklicheren zu ersetzen. Wir

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nochmals, nnd wen» sie sich wiederum von m Nutzen und ihrer Nothwendigkeit überzeugt f Mt sie fort in der Belehrung des Volks, id ihre Gründe wirklich gut und durchschlagend, vnden sie zur Anerkennung und zum Stege wen. Daß gute sachliche Gründe ihre Wirkung t verfehlen, hat ja die Abstimmung am anstag und Sonnabend gezeigt. Das ist der «llch gegebene Weg. Bei wirthschaftlichen mugsverschiedenheiten kann es keinen Zwang

Umschau.

DerBesuch des Deutschen Kaisers an Bord derIphigenie*

wird von dem in Schangai erscheinenden französischen Echo de Chine*, dem die Nachricht durch Privat­telegramm zugegangen war, in einem längere» Leit­artikel gewürdigt. Es heißt darin:

Daraus geht hervor, daß von einem Beharren auf Opposition, lediglich der Opposition wegen, in Zukunft gar keine Rede sein kann. Vor einer Auflösung warnt das Blatt. zwar, fürchtet sie aber nicht. Es bemerkt, der Wahlkampf um den Kanal werde wichtigere Aufgabe», wie z. B. de» Kampf gegen den Umsturz, in den Hintergrund drängen, und fährt dann fort:

Sollten aber alle Bedenken in den Wind ge­schlagen werden, so würden wir gern und mit voller Kraft in den Wahlkampf eintreten. Selbstverständlch würden wir keinen Kandidaten unterstützen, der nicht Gegner des Kanals wäre. Ebenso selbstverständlich würden wir dafür sorgen, daß nur feste und ent­schiedene Männer gewählt würden. Die Kanalvorlage wäre aber für uns nicht die einzige Wahlparole. Nach wie vor würden wir mit der Losung kämpfen: Königstreue, staatliche Ordnung, Schutz der Arbeit, der Landwirthschaft und des Mittelstandes!" Auf einen Sieg hoffen wir auch dann, wenn die Staats­regierung bei den Wahlen uns bekämpfen sollte. Wir bedürfen keiner Unterstützung."

Die liberale Presse richtet ihre Hoffnungen jetzt nicht mehr so sehr auf eine Auflösung des Ab­geordnetenhauses, als einen Systemwechsel. Die eventuelle Erlangung eines neuen Kurses erscheint doch sicherer, als die Erwartung allen Heiles von einem immerhin in seinem Erfolge recht zweifelhaften Appell an die Wähler. Die Chancen für eventuelle Neuwahlen würden ja auch nach einem Umschwünge in der Regierung aussichtsvollere für den hoffenden und harrenden Liberalismus werden, der längst das Vertrauen auf eigene Kraft eingebüßt hat und immer mehr nach Hülfe von mächtiger Stelle ausschaut. DaSBerliner Tageblatt" ist am aus­schweifendsten in seinen Hoffnungen. Es erwartet nicht nur eine fürchterliche Musterung im Beamtcn- thume, sondern auch eine Revision der Offiziers­stellenab imis fundamentis. Treffend bemerkt dieKreuzzeitung" zu dieser Hoffnung auf den großen Moment, wo jüdische Commercienrathssöhue zur Führung der preußischen Garde berufen werden sollen:

Zu einer so gearteten R Vision ist Herr von Miquel nun allerdings nicht der richtige Manu; darüber ist man sich auch auf revisionistischer Seite klar, und darum richtet sich nächst den Konservative», die durch ihre mannhafte Haltung alle die un-

zu begreifen, aber sie sah ihre Eltern leide», und das war für das gefühlsweiche Kind genug.

Mir ist j tzt wieder wohler, Martha,* sprach Hochberg mit matter Stimme,der Schlaf hat mir gut gethau! Ei, lieber Major, das ist schön, daß Sie mir noch ein Stündchen Gesellschaft leisten wolle». Ich fühle mich fast schmerzfrei, aber doch sehr matt, gerade als könnte ich wieder schlafe», und doch bin ich eben erst erwacht. Martha, Du hast mir heute noch nicht mein Lied gesungen, obgleich es ein so schöner sonniger Tag war. Th»e es jetzt, ich setze mich in meinen bequemen Lehnstuhl und höre Dir zu. Reich mir Deine Hand, und führe mich, und auch Sie lieber Freund müssen mir helfe», es geht .nicht mehr allein!*

Mit vieler Mühe wurde die Ueberfiedelung vollbracht, der Major setzte fich auf einen Stuhl »eben de» Kranken, der die Hand seines Kindes ststhielt, Martha winkte der alten Dorothea, hinaus zu gehe», dann setzte sie sich a» das offene Piano und begann mit von Thräueu fast erstickter Stimme leise, leise da» alte Lied:

,So«neulicht! Sonnenschein!*

Beinahe elf Jahre lang hatte sie es ihrem Georg täglich Vorsingen müssen und nur besondere Ereignisse hatte» sie davon abhalten könne», dem Verspreche», welche» sie ihm als Braut gegeben, ihm täglich diese» Lied zu finge», untreu zu werde». Als ste bei dem dritte» und letzte» Verse ankam, der vom Scheiden auf ewig sprach, da reichte jedoch Martha'» Kraft nicht läuger an», sie erhob fich und stürzte vor ihrem Gatte» auf die Kuiee. Leicht legte er seine Hand auf ihr Haupt und flüsterte:

Sage: Auf Wiedersehen! Auf Wiedersehen l'i Bei dem letzte» Worte fühlte Martha, wie die Hand zuckte, nnd sie erhob da» Haupt gerade noch zettig genug, um in Georg'» brechendes Auge zu blicke».

Einige Tage nach Hochberg's Tode erhielt Martha einen Brief von Saalseld aus Marseille und noch an ihren Mann adresstrt, der folgender­maßen lautete:

Du hast richtig geurtheilt, mein Bruder, wenn Du aunahmst, daß Du mich nie vergeben» um irgend etwas bitten würdest, denn »eben dem Opfer, da» ich Dir einst brachte, muß ja jede andere Bitte verschwindend klein erscheinen. Ich nehme also selbstverständlich die Vormundschaft über Deine kleine Tochter an, hoffe jedoch, daß der Zeitpunkt noch fern ist, wo ich nöthig haben werde, fie anzutteten. Du weißt, daß Dein Kind bei mir gerade so gut aufgehoben sein würde, als bei Dir, weißt auch, daß ich es wie meinen Augapfel hüten würde, sobald das Schicksal mich in die ernste Pflicht einsetzt, die Du mir überttägst. Ich schreibe mit derselben Post an meine Elter», um ihnen Dein Weib und Dein Kind an das Herz zu legen für den Fall, daß sie ttgend welcher Hülfe bedürfe» sollte», ehe ich von meiner Reise zurück bin, die vermuthlich zwei bi» drei Jahre dauer» wird. Doch deuke ich mir immer »och, daß Du i» einer Anwandlung Deiner alten Schwermuth so au mich schriebst, wie Du e» thatest, und wieder einmal zu schwarz sähest. Al» wir uu» vor einigen Jahre» zuletzt spräche», warst Du doch im vollsten Wohlsein und Deine allerdings seltenen Briefe enthielten später nie be­sondere Klagen über Dein Befinden. Deine Zeile» haben mich jedenfalls sehr bettübt, und müßte ich nicht heute a» Bord, so eilte ich trotz aller Ge­lübde zu Dir. Hoffentlich sind die nächst« Nachrichten, welche ich von Dir empfange, be­ruhigender Art. Ich muß Dir nur ei» lauge» Lebewohl sage» nnd schließe mit der Verfichernng, daß ich Dir noch immer der Alte bi» uud e» bleibe» werde für alle Zeit. Dein Saalfeld.'

(Fortsetzung folgt.)

annte sie stürmisch; der junge Man» kniete »eben der jungen Frau nieder und flüsterte leise:

Wie geht es Onkel Georg? Schlecht, wie ich sehe. Soll ich bei Dir bleiben, oder soll ich Dir die Ettern schicken? Onkel Georg ist ja ganz verändert! Komm Eva, laß Mama lo». Was meinst Du, Tante, soll ich Eva nicht lieber wieder mit mir nehme»?*

Nein, Walter, laß sie mir, ste ist ja das Einzige, was mir bleibt", uud dabet umschlang Martha das Kind nur fester' und zog e» schluchzend an fich. Da erwachte der Kranke, und indem er sich mühsam auf seinem Lager etwa» in die Höhe richtete, rief er:

Martha, wo bist Du, und wo ist das Sinb?*f

Hier sind wir Alle, Onkel Georg," rief Walther möglichst munter; er antwortete statt der jungen Frau, deren Stimme zu thränenvoll geklungen hätte. Ich habe soeben Evchen nach Hause gebracht. Du weißt doch, daß Du mir ein für alle Mal diesen Ritterdienst übertragen hast, uud wenn ich zu Hause bin, laffe ich mir den auch nicht nehmen. Nun will ich aber wieder heim. Lebe wohl, Onkel, ich wünsche Dir eine gute Nacht!'

Damit drückte er die abgemagerte Hand Hoch­bergs, und sich dann zu Martha wendend, flüsterte er dieser eiligst zu:

Ich schicke Dir de» Vater!* Daun ver­schwand er und etwa zehn Minute» später trat der Major v. Altenhof bei Martha. Et» »lick aus de» Kranken genügte, um ihm zu zeigen, daß Waller Recht gehabt hatte, al» er ihueu angstvoll zugernfeo hatte:

Papa eile hinüber, Ookel Georg stirbt!'

Hochberg hatte fich aufgerichtet, sein Weib saß »ebe» ihm und hielt ihn i» de» Armen, Eva stand auf der andere» Sette au de» Kranke» gelehnt und weinte leise. Sie war ja »och fern davon, da» fich 1 hier vollziehend« Ereiguiß in seiner ganzen Tragwette

Nachdruck verboten

In Widerstreit der Gefühle.

Roma» von C. Wild.

(Fortsetzung.)

^ein, bleibe nur, Dorothea, und bleibe auch Zimmer bei mir,* flüsterte die geängstigte -horch nur, wie der Herr stöhnt; mir ist e» «.tonn Du hier bist. Evchen ist in gute» und Du weißt ja daß Walter sie uu» jeden «uach Hause bringt.*

alte Dienerin nickte stumm und setzte fich falteten Händen dicht an die Thür auf einen ^nieder.

M Alter fließen die Thräueu jedoch spärlicher, p der Jugend, denn sonst hätte die alte Dorothea wohl geweint, wo fie ihren jungen Herrn jP sterbe» sah, wie fie seine Etter« hatte sterben k- Die treue Seele war mit der Familie aufs verwachsen. Sie hatte mit der selige» Frau Mi» die Wttthschaft begonnen, und jede» Stück war ihr an das alte Herz gewachsen, wie »och die liebe» Meusche», die stet» mit Geist und Gefühl die Borttefflichkeiteu der ^'ßgen Dienerin anerkannt und hochgeschätzt uu» sah ste den Sohn ihrer seligen Frau und blieb abermals zurück mtt der Wittwe einzigen Kinde, die ihr kaum weniger theuer ihre selige Herrin und Sohn. Ihre Ge- Wurden dmch tht leise» Klingel» an der Ein- g® unterbrochen. Sie öffnete al» ste Schritte ^zimmer hörte, nnd winkte den Kommenden zu, ^ä«sch zu machen, nnd nun erschienen in der pW« die Gestalte» eine» Mädchen» von etwa Men und eine» Manne» vo» etwa achtzehn ^Nh» Jahre».

Kind eilte aus seine Mutter zu uud um-

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.

* *** Jllnstrirtes Sonntagsblatt.*. * *

-Wir hier draußen in China können die feier­liche Einleitung einer Polttik nur begrüße», aus der wir lediglich Gewinn zu ziehen in der Lage sind. Franzosen und Deutsche haben seit langer Zeit in bestem Einvernehmen neben einander in Schangai gelebt. Im VerwaltungSrath unserer Niederlaffung haben ste eine berathcnde Stimme; die größte deutsche SchiffsahrtSgescllschaft hat ihre Büreaus auf unserem Gebiete. Bei Dutzenden von Gelegenheiten haben wir die Beweise der Solidarität gesehen, welche die Deutschen mit uns verbindet. Noch ganz letzthin, in der Frage der Konzessionen, ist ihre Handlungsweise in unverkennbarem Kontrast mit derjenigen anderer Nachbarn gewesen. Der Besuch auf derIphigenie* mag große Wichtigkeit in Europa haben; es ist unbestreitbar, daß ihm solche im ferne» Osten nicht abgeht.'

Bei diesem Anlaß erwähnen dieB. N. N.* eine charakteristische Thatsache. Das englische Büreau Reuter, in dessen Händen der telegraphische Agentur­dienst nach Ostasten liegt, hat über die Begegnung in Bergen kein Wort dorthin gemeldet, während es andererseits die Kosten nicht gespart hat, selbst in jene» fernen Gegenden die Lüge zu verbreiten, daß die Arbeiten der Friebenskouferenz durch die Haltung beeinttächtigt worden feien, welche die Vertreter Deutschlands in den Verhandlungen angenommen hätten. Ein solcher Unfug muß von neuem den Wunsch nahelege», daß die sehr umfangreichen deutschen und französischen Interessen in Ostasten von den Machenschaften desReuter'schen Büreaus* durch Einrichtung eines unabhängigen Nachrichtendienste» möglichst bald befreit werden.

Verschiedene» Maß.

Es ist nicht ohne Interesse so schreibt die Krzztg.* die augenblickliche Lage mit bet zu vergleiche», in ber sich im März 1892 bas Abge­ordnetenhaus befand. DaS Volksschulgesetz war un­streitig eine politisch ungleich wichtigere Vorlage al» ber Mittellanbkanal. Für dasselbe war im Abge« orbnetenhauS eine unzweifelhafte Mehrheit vorhanden. Obwohl neben dem Ressortminister vor allem auch ber damalige Ministerpräsident für das Gesttz, jeden­falls viel entschiedener als der heutige für den Kanal, eingetreten war, wurde es ohne weiteres zurückgezogen. Die Kanalvorlage ist von einer großen Mehrheit abgelehnt; das Ministerium will nicht einmal vor­läufig darauf verzichten, um, tote es in ber Dort­munder Rede Sr. Majestät lautete, dem Gedanken Zeit zu lassen, sich Bahn zu brechen, sondern e» will, so heißt es, Sr. Maj.stät die Auflösung empfehlen.

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v Preußens Regierung einschlagen wird, um die gewärtige innere Krisis zu beenden. Wahrscheinlich iib die Spannung, mit der man den Ankündigungen W B Regierung eutgegeusteht, auch noch einige Tage Mein müssen. In der Sitzung des Kronraths ist Dam »kdiücklich Amtsverschwiegenheit über die Berathungen merH <d Beschlüsse proklamirt worden. Unter diese» zu JhMiben ist nichts zu erfahren und es hat keinen ed. b, etf, sich mit Gerüchten und Kombinationen zu be- 9, die weit auseinander gehen; denn während die auS dem Schweigen schließe», daß die Auf- g kommen, aber überraschend wirken solle, nehmen e an, daß geschwiegen werde, weil vorläufig pfr täte beim Alten bleibe. Wahrscheinlich steht eine ' melle Kundgebung bevor, die man durch vorherige Weilungen nicht abschwächen möchte. Sicher ist Wii «falls, daß eine Entlassung be» Sefammt schaß üisteriums, die von mehreren Seiten al» Ergebuiß ü Kronraths angekündigt worden war, nicht erfolgt owie e i, denn Justizminister Schönstedt hat nach Be- (7 ÜMg des Kronraths der Sitzung be» Herren- Ndt wes beigewohnt.

In ollen Artikeln der Presse zur Kanalattion und «m jähen Ausgange tritt die zeitige absolute Uu- vißheit darüber, was jetzt erfolgen wird, hervor. °s Organ de» Bundes der Landwirthe, die putsche Tageszeitung*, stellt die drei öglichkeiten, welche fich jetzt der Regierung böten, de» einander und stellt Bettachtungen darüber an. »nkenswerth find die Ausführungen über den m Puntt, welcher ein ruhiges Rechnen der gierung mit den gewordene» und gegebenen Ver- jWffen betrifft. Es heißt darüber:

reunbü ptartt.

würden bann die Gründe der Regierung wieder voiurtheilsfrei prüfen, unsere Gegengründe, sachlich aber entschieden entwickeln und abwarten, welchen ut» pnubiicycu «mmemnunciiuui» uu gun$c zumy Gründen das Volk und seine Vertreter daS größte des liberalen PreßklüngelS; er soll das erste Opfer Gewicht beimessen*. ....

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