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Regierung das schärffte ihr zu Gebote stehende Kampfmittel geg-n eine ausgesprochen konservative Kammer und gegen die gesammtc konservative Partei in Anwendung. Eine unüberbrückbare Kluft zwischen den breiten Volksschichten in den altprrußischen Landen, welche zur Zeit im Landtag konservativ vertreten find, soll und darf durch den jetzigen Konflikt nicht geschaffen werden, denn eS find gut monarchische Kreise, um die eS fich handelt, Kreise, die man nicht leichten Herzen» in eine prinzipielle Opposition hineintreibru wird. DaS werden in erster Linie diejenigen fich sagen, die in dem beginnenden
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Die Eltern hatten ihre» Kinde mit besonderer
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Man sucht auf gegnerischer Seite aus der Haltung Konservativen in der Kananalftage einen Akt Feindseligkeit gegen die Industrie zu schmieden Wserer Partei aufs neue die selbstsüchtige Ver- 8 agrarischer Sonderintereffen vorzuwerfen, ich ist diese Kampfesart nicht; denn konservativer-
tft ausdrücklich betont worden, daß die 'landschaftlichen Jnleressen in dieser Frage neben- icher Natur seien. Der Bruch mit der bisherigen ' hnpolitik, die financiellen Folgen des Kanals , das waren und find die ausschlaggebenden _ runde für die Kanalgegnerschaft der Majorität Konservativen. Der Abgeordnete Richter hat in letzten Rede jedenfalls unabsichtlich diese Be- selbst bestätigt, indem er äußerte: „Wir sind deshalb für die Vorlage, weil wir wünschen, Üblich die Stagnation in der Tarifentwickelung MertransportwesenS durchbrochen wird, daß
JrW waren; das zeigte fich an fteundlichen und Bestellungen, die hinüber und herüber -und endlich schrieb die Oberförsterin, die Hwmtiie möchte doch die Herbstferien der Uni» f einem gemeinsamen Auifluge benutzen einige schöne Herbsttage mit ihnen verleben. Professor und seine Fran hatten diese fW Aufforderung mit Dank abgelehnt. ▲ ^rre Saalfeld war eben dabei die letzte
Wenn der Verlauf der Kanalangelegenheit tische Folgen nach fich gezogen hat, so tragen die stroativen daran nicht die geringste Schuld. Sie m die Kanalfrage nicht als politische, sondern als rein wirthschaftliche Sache behandelt. Aeußerte Herr Mtnisterpräfident aber, die Haltung der seroativen könne nur unheilvoll auf das Zusammen- h der staatserhaltenden Elemente namentlich in -g auf die Handelspolitik wirken, so befürchten
Wirme eine „gute Nacht' gewünscht, lange hatte fie nicht zur Ruhe kommen können, bis dann endlich der Schlaf ihre Augen geschloffen hatte. Das kleine Hirn hatte aber weiter gearbeitet, und freundliche Traumbilder umschwebten das junge Mädchen, so daß fie am nächste» Morgen fröhlich wie ein Waldvögelein erwacht und an den Kaffeetisch geeilt war.
Der Vater schien auch heute noch sehr ernst; er . sprach wenig und nur beim Aufstehen sagte er, nachdem er seinen Lieben de» Lebewohlkuß gegeben:
„Nun, Ihr werdet unser« Gast schon empfangen. Kann ich, so komme ich früher heim; wo nicht, auf Wiedersehen bei Tische!'
Die Mutter hatte alsdann das Stübchen für Georg nochmals besichtigt; Martha hatte noch einen frischen vollen Sttauß hingestellt, aus Gartenblumen und Waldblättern, war an ihre übrigen kleinen Geschäfte gegangen und hatte sich dann mit der Mutter, nachdem fich Beide umgezoge», vor dem Haus getroffen und unter den Bäumen Platz genommen. ES war ein wunderooller Herbsttag; die Sonne schien freundlich und warm auf die allerdings schon viel kahleren Bäume, deren Blätter langsam herab- säuselteu und hier und da den Boden bedeckten.
Die Oberförsteria hatte fich erhoben und ging langsam ans und ab, Martha versuchte zu arbetteu, doch ging ein leichter Wind, der ihre Fäden fvrtzu-
„Das ist eine ernste Frage, die fich kaum so im Handumdrehen beantworten läßt,' hatte der Vater geantwortet, jedoch nach kurzem Ueberlegen wurde von dem Telegraphenboten ein Schema gefordert und außer Georgs Adresse nur die kurze Entgegnung „Willkommen!' darauf geschrieben.
Martha hatte ohne Worte der Elter» gewußt, nm wa» eS sich handelte, fie war in ihren Gefühlen in ben verflossenen fünf Monaten fast um einige Jahre älter geworden. Wie hatte fie ttotz der Trennung mit dem Freunde im ernsten Zusammen- hange gelebt. Hatte fie doch »ft gemeint, in den Aussprüchen der Schriftsteller feine ruhigen ernsten Worte zu hören, und wie oft war fie int Geiste die Erinnerungen au die beiden Tage durchflogev, die fie mit ihm verlebt hatte. Jetzt wandte fich der Bater zu ihr und sagte ruhig:
»Herr Hochberg meldet seinen Besuch für morgen an, da wirst Du wohl zuseheu müsse», daß das Zimmer für ihn in Ordnung gebracht wftd. Sieb Martha die Schlüssel, Mama, fie wird schon Alles richtig besorgen können, auch ohne daß D« Dich bemühst.'
Und die gute Mutter hatte ihr das Schlüssel- körbchen gereicht und nur einige Worte der Anleitung gesagt, dann war Martha in’8 Hau» geeilt und hatte
Hier fand ihn der Freund nach einiger Zeit finuend vor dem offenen Briefe am Schreibtisch fitzen.
„Nun, was heißt das, aller Junge?„ rief er dem Träumenden scherzend zu, „ich dächte, Da hättest allen Grund, heiter und glücklich zu sein; statt dessen ziehst Du Dich in die stille Klause zurück und bist nach Deinem Erficht zu urtheile», tief häutig !*
»Nicht, traurig, Erich,' klang die Erwiderung „nur sehr ernst. De» Augenblick, den ich feit Wochen habe heraunaheu sehen, ist nun da, ich stehe vor einem Momente, der über mein ganzes Leben entscheiden muß. Ich habe geschwiegen, selbst gegen Dich, der doch ein Theil meine» eigenen Selbst ist, geschwiegen unter Qualen der Ueberwiudung, um erst mtt mir selber einig und llar ,« sein. Ich bin zu einem festen Entschluß gekommen. Ich liebe Martha Herman», ich kann mich über da» Gefühl, welches ich für fie hege, nicht länger täuschen, mein Lebensglück hängt an ihrem Besitze.
Aber darum muß auch jetzt die Entscheidung zwischen nn» kommen. Entweder, Du lässest mich allein nach Thüringen reisen, oder ich gehe überhaupt nicht fort von hier!'
Und er war gekommen! — Jetzt noch dachte Martha mtt Herzklopfen an de» Moment, wo ihnen die Depesche gebracht wurde, in welcher Georg fich anmeldete. E» »ar Nachmittag» beim Kaffee. Der Vater, an welchen da» Telegramm adresstrt war, hatte e» eröffnet »nd der Mutter mtt erstaunter Miene gereicht. Die Mntter hatte die Seilen überflogen und dann nur lächelnd geantwortet:
„Ich wußte, da» die» kommen würde. — Soll ich bejahend antworte»?'
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Konkurrenz geschaffen wird den Eisen- bahnen' — mit einem Worte, die Linke will — u»d das haben die Konservativen verhindert — der Regierung die Tarifpolitik au» den Händen zu winden. Hinsichtlich der finanziellen Folgen des Kanalbau» aber äußerte der freisinnige Führer: „Die Kompeusationsforderungen find eine Schraube ebne Ende, da» Zugeständniß solcher Kompensa ionen ruft sofort wieder Kompensationsforderunaen auf der anderen Seite hervor. Man kommt schließlich an einen Punkt, wo man fich sagen muß, d i e Finanzen de s Staate» werden ruinirt.' Das ist mit anderen Worten auch von konservativer Seite hervorgehoben worden.
Nun ruft die Linke nach Auflösung deS Abgeordnetenhauses. Sie stellt fich die Sache so vor, als handle es sich um ein Plebiszit für oder wider den Willen der Krone. Es würde zweifellos ein seltsamer Schauspiel sein, die Sozialdemokraten neben dem Freisinn und den Liberalen al» die loyalen Vollstrecker dieses Willens auf- marschiren zu sehen. Wir möchten aber unsererseits der Linken rathen, fich keinen Illusionen hinzugeben, denn im Fall eines Wahlkampfes würde man fich im Lande bewußt werden, daß neben der Kanalfrage doch noch ganz andere, bedeutend wichttgere politische Fragen existiren, über welche bei den Wahlen entschieden werden müßte.
Umschau.
Die Krisi».
* Noch immer ist Ungewißhett das Kennzeichen der politischen Lage. Die politischen Zeichendeuter haben alle Hände voll zu thun; bald dieser,-bald jener »erlauf der Sache wird vorausgesagt. Eine dieser Voraussagen ist soviel »erth wie die andere — nämlich nichts. Erst heute »der morgen, wenn unser Kaiser wieder in Berlin ist, wird wohl eine Entscheidung »ach dieser oder jener Richtung getroffen und bestimmt werden, ob die Bildung eine» neuen Ministeriums oder nur die Entlassung einzelner Minister, ob die Auflösung, de» Abgeordnetenhauses oder die Wiedereinbringung der erweiterten Kanalvorlage der nächsten Zeit da» politische Gepräge geben wird.
Am Sonnabend traf Herr v. Lucanus beim Kaiser in Cronberg ein; Montag kehrte er »ach Berlin zurück und fuhr beim Reichskanzler vor, alsdann begab er sich zum Minister Miquel, wo er etwa eine Stunde verweilte. Montag Nachmittag 4 Uhr fand dann beim Fürsten Hohenlohe ein Ministerrath statt. Zweifellos war bei demselben Gegenstand der Berathungen die innere Krise und die Frage, welche Entschlüsse die Minister dem Kaiser bei seiner henttgen Rückkunft nach Berlin unterbreiten
solle». Die „Post' versichert, int Staatsmiitisterium seien die Ansichten über eine etwaige Auflösung ge- theilt; der Reichskanzler sei im Ministerrath für die Auflösung gewesen, Miquel stche aber der Sache noch zweifelhaft gegenüber.
Es wird andererseits mehrfach die Bermuthung ausgesprochen, daß das StaatSministerinm in seiner vertraulichen Sitzung fich über die Einreichung der Demission des Gesammtministeriums schlüssig gemacht habe. Die „Berl. Reuest. Nachr.' lassen es „noch dahingestellt', ob mit dieser Demisfio» zu rechnen sein wird. Eines scheine aber gewiß, daß Aender- nngen im StaatSministerinm fich als nothwendig er- weisen könnten, um der „agrarischen Agitation' wirksam entgegenzutreten. Dasselbe Biatt erwähnt das Gerücht, Graf Posadowsky solle mit der Neubildung eines Ministeriums beauftragt werden. DaS „Berl. Tagebl.' will wissen, der Kaiser habe die Demission des Gesammtministeriums bereits angenommen. Dann könnte doch aber das Ministerium nicht noch zu einer Sitzung zusammengetrete» sein. Welche dieser Combinationen zutreffend ist, wird fich ja morgen oder übermorgen Herausstellen. Auf liberaler Sette befürwortet man jedenfalls eine Auflösung des Abgeordnetenhauses und erwartet fie nach der Erledigung der Ausführungsgesetze zum Bürgerlichen Gesetzbuch.
So sagt die »ationalliberale „Münch. Allg. Ztg.', die im Uebrigen die Krisis ruhig und leidenschaftslos bespricht:
Die Regierung darf es auf den Kampf mit dem Parlament, so unerfreulich er an sich auch sein mag, ruhig ankommen lassen. Der Appell an das Land ist dann (wenn die Da'legungen der Minister zntteffend sind. D. R.) nicht nur politisch, sondern auch materiell voll berechtigt. Wir möchten sogar der Hoffnung Raum geben, daß er bei richtiger Durchführung nicht allein Preuße», sonder» dem gesammteu deutschen Vaterlande ebenso zum Segen gereichen kann, wie einst der preußische Verfassuugskonflitt, der, wie jeder Unbefangene heutigen Tages zugesteheu muß, die Gefahr der Jnaugmirung eines rein parlamentarischen Systems von den deutschen Landen abgelenkt, das konstitutionelle Leben aber in keiner Weise geschädigt
Nachdruck verboten
Widerstreit der Gefühle.
Roma» von C. Wild.
(Fortsetzung.)
^»rg schrieb über die Arbeite», welche er und
5tt«itb nach Kräften förderten, beantwortete Be-
>8en der Oberförsterin über die gemeinsam ge- Bücher, kurz, es erhiett fich ein reger Beikehr Oberförsterei, der vvn de» beide» junge» gleichmäßig gepflegt wurde.
1^4 ben Eltern hatte» die Freunde vo» ihren Bekannten in Thüringen erzählt, — Erich 3* heuigen Lebendigkeit, -die seiner Natur eigen T «rorg mit stiller Jnnigkett, s, daß die drei
EU» dem Walde im Saalfeld'schen Hause keine
mpfraff ‘«butt.
61 ein größeres wissenschaftliche» Werk zu 9« 3.Wfe«Sb «Kab< i« der stillen Ferienzeit hatte sbZH^^t die letzte Bollendung erhatten solle». Doch ben Söhn,» zu, von der Einladung Ge- machen und nochmals ans einige Zeit Lehen. Erich stimmte fofett w MV?' ®ter9 sagte nicht», sondern »ahm de» Oberförster!» und ging in da» vvn ihm 1 gemeinsam benutzte Arbeitszimmer.
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Kampfe den Standpunkt der Regierung zu bet treten haben werden „Fortiter in re, suaviter in modo!“ — wird ihr Wahlspruch zu lauten haben. Einem thatkräftigen, weitschauenden Staatsmann ist hier eine würdige, d. h. schwierige und zugleich dankbare Aufgabe gestellt. Unseren gemäßigt-liberalen Parteigenossen in Preuße», die in diesem Falle int regierungsfreundlichen Heerbann streiten werden, möchten wir die Mahnung »ahelegen, nicht aus den Augen zu verlieren, daß der Kampf nur den Zweck haben soll, den Frieden wieder herzustellen, ben Flieden mit denen, die, von ihren parlamentarischen Führet» mißleitet, gegenwärtig auf der Gegenseite kämpfen.
Daß diese Mahnung an die liberalen Partei- fteunde durchaus angebracht ist, lehrt ein Blick in die liberale Presse, sie greift zu den bittersten, aufreizenden Worte. Die „Kölnische Zeitung' schreibt:
„So haben als» die Herren vorn Bunde der Landwirthe vorerst ihren Willen durchgesetzt. Mit anerkennenSwerthem Mnthe haben sie eine schlechte Sache vertheidigt, weniger weil ihnen an der Sache so besonders viel gelegen war, sondern weil sie zeigen wollten, daß man in Preußen nicht ohne und nicht gegen den Landbund regieren soll.'
Und an einer anderen Stelle empfiehlt dasselbe Blatt „die Reinigung unserer inneren Verwaltung von allen einseitig agrarischen Elementen' mit andem Worten also die Disciplinirung aller Beamten, die gegen den Kanal gestimmt haben. Die gleichfalls nationalliberale „Magdeburgische Zeitung" schreibt: '
Der AgrarconservatiSmuS wolle Krone und Regierung in rücksichtslosester Weise seinen Machtgelüsten beugen. Diese Vorwürfe entkrästetdie „Schlesische Zeitung:' Nicht die Sieger de» gestrigen Treffens, die Conservativen, schlagen die Entscheidung an die große Glocke; fie fassen das Geschehene als eine leidige Nothwendigkeit auf, in die fie wider Willen versetzt worden find; die Liberalen find eS vielmehr, welche die Niederlage der Regierung ins Unermeßliche, Wahnwitzige übertreiben. Namentlich suchen diese Kanalfteuvde, denen es in Wirklichkeit weniger um ben Bau des Kanals, als um den Abbruch der preußischen Traditionen zu thun ist, dem Kaiser einzureden, daß sein Wille verachtet worden und daß er um den Preis seiner Autorität verpflichtet sei, die Kanalgegner zu zerschmettern. So werde» besonders die Kaiserworte von Dortmund schamlos verdreht und böswillig ausgebeutet. Wer fie mit unbefangenem Sinne auffaßt, erkennt sofort, daß fie in Wirklichkeit zu einem solche» Treibe» keinen Anlaß gebe».
Mit der Frage der Auflösung beschäftigen fich natürlich die linksstehenden Blätter auf das Lebhafteste, fie suchen die Regierung zu dem Experiment der Auflösung anzuspornen. So schreibt die den
112 Zur Lage.
I * Die Stellung der Konservativen in dem Kampf tthlUta ben Kanal unterzieht die partei-offiziöse Kons. -U ulMiesp nochmals einer Besprechung. Wir entnehmen folgenden PassuS:
-tttet v / UDU /Ui UUU /U U UM UM DD I /U,U,U U.U U,U U -
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• SA L Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain. Zllirstrirtes Sonntagsblatt.
später vom Fenster an» die Eltern im ernsten Ge
spräch erblickt, hatte auch gesehen, wie die Mutter _ , ______________
Thränen trocknete, kurz, e» nahm eine sonderbar s hingesetzt, als plötzlich einer der Hunde anschlng und gedrückte Stimmung Platz, die fich auch den Abend über nicht verlor, und doch war ei Martha dabei so selig gewesen und mitten durch alle Bellommenhett hatte e» doch wieder gejubelt:
gleich darauf Georg zn Fuß schon ganz in der Nähe bei Hause» erschien. Sobald er der Damen anfichtig wurde, beeilte er feine Schritte, und warf auf de» nächsten Sitz fein leichte» Gepäck und feinen Hut ab und ging auf die Oberförsterin zu.
(Fortsetzung folgt.)
“eine solche Wirkung nicht; denn eine grnndfätz- lUJlcI Opposition liegt der konservative» Partei unter ininm en Umständen fern, und darum wird fie nach wie „ «auch in Zukunft alle ihre Kräfte in den Dienst
* ....................
n dotz vermuihlich nicht ab irato aufgegebenen . . M der Sammlung stellen und die Regierung, lUZtM । immer es mit ihren Grundanschauungen vereinbar irößen j ’ miter stütze».
(4* Wird dagegen in offiziösen Auslassungen erklärt, Stellung der Konservativen zur Krone werde in t der Ablehnung der Kanalvorlage eine erhebliche " ernng erfahren, so können wir nur sagen, wir eine Verstimmung Seiner Majestät gegen e Partei lief bedauern würden, daß aber die rllmg der Konservativen zur Krone unveränderlich ilbe bleibe« wttd, insofern fie stet» und ohne 'm für ein kräftige», machtvolles, vom parla- mischen Regiment unabhängiges Königihum in $tn eintrete» und jederzeit Unternehmungen, ! die Rechte der Krone zu vermindern und das ihum gewissermaßen nur als Ornament einer datischen Parlamentsherrschaft gelten lassen , energisch bekämpfen werden.
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spaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg. Mittwoch, 23. August 1899. C. L. Daube & (£a, Frankfurt x*
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