Einzelbild herunterladen
 

n 4

[Ctcü »ackund Verlag: Joh. Slug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei iu Marburg.

Jahrg.

beiden Nachbarstädte, nicht zu leiden gehabt haben

Vor der Entscheidung.

unter den sogenanntenplniokrattschen" Einflüssen

legt

Ein neues Stückchen Bern Magistra

uug.

dieser Angelegenheit entgegenzutreten, ------ ent ertlich aber die Absicht des Centrums, wenn sie

Mit aufrichtiger Freude werden in allen konser-

Vermöz!

anlaßt, mit dem

67%

69%

19%

tat!

tc.

8ri<f 9» S'% 19% 89% 9654

Nvt in.

rfen d. Bl

, 1- sofort brik »mb

(53

den Studenten bei der Bisrnarckehrung das Kaiser­hoch und die Gedächtnißrede auf Bismarck untersagt hatte mit der Begründung, die Socialdemokraten könnten darüber böse werden und Ausschreitungen begehen. Jetzt lenkt derselbe Magistrat abermals die Aufmerksamkeit auf sich durch ein durch dieHallischen Zeitung" weiteren Kreisen bekannt gegebenes Ver­hallen, das von einem wenig fteundlichen Auftreten gegen die Bauunternehmer und einer etwas un­gewöhnlichen Rücksichtnahme auf die aus reinem Muthwillen, ohne jeden vernünftigen Grund streikenden Bauarbeiter zeugt.

Zum 1. October ist Halle dem Artillerie-Regiment Nr. 75 als Garnisonstadt zugewiesen. Der Magistrat, welchem die Pflicht für den Bau der Kaseine obliegt, hat die Bauarbeiteu sechs JnnuugSmeistern zur Aus- sührung übertragen. Seitens der Bauinoung war nun in Gemeinschaft mit dem GesellenauSschusse ein Lohnsatz von 45 Pf. pro Stunde gegen früher 43 Pf. für das Jahr 1899 vereinbart. Plötzlich im Juni verlangten nun die Gesellen der sechs Meistern eine Lohnerhöhung auf 50 Pf. pro Stunde trotz der bestehende» Vereinbarung für 1899. Außer­gewöhnliche Umstände, welche den Maurergeselle» ei»

t »r»

M

aße 7.

in Halle a. S.

kürzlich sah sich die nationale Presse ver- sich in einer sehr unliebsame» Weise Magistrate in Halle zu beschäftigen, da er

--- --aus-

Erkannten Gefahren zu übernehm-n. s ktteistn» und Centrum den Dortmunder Reden ^r^zustimmeu und besonders dieMacht des

nun weicht er auch uicht vo» dem gerade» Wege ab, der darauf losführt, und läßt sich durch nichts davon abbringen."

Nun, eigentlich ist das auch »nr recht und in der Ordnung," unterbrach hier der Oberförster das Gespräch,mir macht diese Eigenschaft Ihren Freund «m so lieber."

Martha »nd Georg gingen indeß ziemlich schweig« am vor den Eltern her. Georg war wenig an die Gesellschaft junger Mädchen gewöhnt und verstand ich nicht recht darauf die Covdersatio» zu beginnen. Martha, deren Herz durch Erich's Erzählung eia lebhaftes Interesse für ihren Begleiter empfand, fühlte sich gerade deshalb beklommen und so wechselte» die jungen Leute mir einzelne abgebrochene Sätze mit einander, doch half der junge Mann fleißig Blumen pflücke» und daun sagte er:Dieser Spazier­gang erinnert mich recht lebhaft an Ihre Worte bei Tische, als Sie bedauerten, keinen Bruder zu besitze». Sie haben recht, es ist herrlich, so in Gesellschaft durch den grüne» Wald zu streifen besonders um die jetzige Tageszeit, wo die Natur wieder aufängt, sich allmählich auf die Nacht vorzuberetten. Sehen Sie die Sonne an: fie ist i» langsamem Sinke» begriffen, m Thale fängt eS schon sachte an zn dunkeln, die öögel haben ihr Gezwitscher eingestellt, viele find chon zur Ruhe, die Gräser und Blätter heben sich mehr unter der abnehmenden Wärme, das ganze All ithmet wie sehnend der Nacht entgegen I In solchen Augenblicken fühlt der Einsame sich doppelt allein, und darum empfinde auch ich jetzt wieder so lebhaft den Wunsch nach einer Seele die mir zugehört. Sie

Staates nicht eine von Fall zu Fall wechselnde Sache, sondern ein fe st st ehender, in allen Dingen maßgebender Grund­satz. Wir pflegen unsere monarchische Gesinnung nicht zu revidiren, wenn Vorlagen gegen die von uns geltend gemachten Bedenken zur Annahme gelangen; unsere Pflicht ist erfüllt, wenn wir diese Bedenken aussprecheu und eine Verantwortlichkeit nicht über, nehme». So find die Konservativen, wie immer, auch bei der Kanalvorlage verfahren, und sie stehen dem Verlauf der Dinge mit voller Ruhe und Ge­lassenheit gegenüber."

Die Ansichten über den Verlauf des heutigen Tages sind getheilt. Im allgemeinen waltet augen­scheinlich bei allen Fraktionen das Bestreben ob, keine langen Reden mehr zu halten. Gleichwohl können wir die vielfach verbreitete Annahme, daß es schon heute zur entscheidenden Abstimmung kommen werde, nidj: theilen.

verstanden zu werden,er sieht so sanft aus und dabei so traurig und leidend! Sein Anblick rührt mich und betrübt mich zugleich."

Sinn, allzu fröhlich ist er nie," entgegnete Erich, feine ganze Natur neigt zum Ernst, und seftdem tr feine Eltern begraben hat, scheint vollends aller Sonnenschein aus seinem Leben gewichen zu sein."

Er entwarf nun Martha ein Bild von Georg'» Eltern und vorzugsweise vo» desse» Mutter, die auch Erich wie eine Heilige verehrte, sodaß Martha mit feuchten Auge» zuhörte. Erkannte fie doch in so manchem Zug, de» Erich schilderte, da» Herz ihrer eigenen Mutter wieder und konnte um so bester be greife», wie Georg unter dem Verlust dieses Schatze» lstt.

Als sich daun die kleine Gruppe auf einem schönen AuSfichtspuuft, welcher zum Ziel des Sprzier- gauge» gewählt worden war, zusammeufand, da blickte Martha anstatt in das Thal in Georg's 'tilleS Gesicht und etwa» wie Andacht ruhte tu seinem Blick, al» sich ihre Auge» begegnete». Nach kurzer Rast wurde der Heimweg augetreteu, doch tauschte man jetzt die Gefährte» a»s und nun wandelten Georg und Martha nebeneinander, während Erich de» Eltern annähernd dieselben MUtheilungeu machte wie vorher der Tochter.

Ich finde ihn aber bedeutend bester, seftdem wir sie Stadt und die Bücher hinter un» haben," rief Erich,und wenn'» nach mir ginge, so blieben mir »och lauge fort und dehnte» unser» Aufenthalt über so viel Wochen an», als jetzt Tage in AuSficht ge­nommen find. Aber daran ist bei Georg gar nicht zu denken. Er hat fich einmal ein Ziel gesteckt, und

wissen, wen ich betraute? Erich hat Ihnen doch gewiß davon gesprochen! Et hängt an mir mit einer Zärt­lichkeit, wie fie von einem Manne zum andern wohl selten ist. Er glaubt stets alle» Frage» vorbeugen zu wüste«, die mich verletze» könnte», ich fühle aber selber daS Bedürfoiß, jetzt von meiner guten Mutter zu sprechen."

Haben Sie sie sehr geliebt?" warf hier Martha schüchtern dazwischen,aber wie kau» ich nur so thöricht fragen! Muß nicht jedes Kind seine Mutter mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele lieben?"

Ja, Sie habe» Recht," entgegnete Georg leise, so habe ich sie geliebt, mit ganzer Seele, den» mein Herz hatte doch »och ein stärkeres Gefühl als da» zu ihr kennen gelernt. Alle» was ich bin, danke ich ja auch nur ihr, denn wenn auch mein Vater versucht hat, die Samenkörner edler Triebe in mich zu legen, so hat doch meine thenre Mutter fie alle gepflegt und zum Leben erweckt. Ich bin stolz daranf, eine olche Mutter gehabt zu haben; die Erinnerung an ie, an ihre köstlichen Lehren nnd Ermahnungen soll mir auch für mein fernere» Lebe» ei» ungetrübter Talisman bleiben."

Martha hatte ihm schweigend zugehört, doch waren während seiner letzte» Worte Thräum in ihre Augen getreten.

Al» Georg schwieg, reichte fie ihm zögernd die Hand »nd sagte leise:

Ich fühle mich wttklich als Ihre Schwester denn ich habe ja eine eben solche Mutter," dann fuhr sie leicht über die Augen und sprach nicht mehr.

(Fortsetzung folgt.)

Auskommen mit den bisherigen Sätzen nicht ge­stattete», lagen nicht vor, fie betonten sogar, daß ihr Verlange» keinen anderen Grund habe, als die günstige Conjuuktur durch die Kasernenbauten. Die Innung wies die mit den getroffenen Abmachungen vollkommen im Widerspruche stehenden Forderungen natürlich ab, worauf die Arbeiter am dritten Juli in den Streik eintraten. Die Jnnurigsmeistern erklärten sich nach anfänglichem Sträuben schließlich zur Er­füllung der ungerechten Forderung bereit, damit die rechtzeitige Ferttgstellung der Baulichkeiten nicht ge­fährdet werde. Doch nun wollte» die Arbeiter sich nur zur Wiederaufnahme der Arbeit verstehen, wenn sämmtliche Bauarbeiter den Satz von 50 Pf. stündlich «hielten. Das konnten selbstverständlich die 6 Arbeit- gebet nicht in Aussicht stellen; denn auf die übrige» Bauherren waren sie ohne Einfluß, konnten also in deren Namen keine Versprechungen mache». So ging denn der Ausstand weiter.

In der Sorge um rechtzeitige Fertigstellung bet übernommenen Bauten sahen die Meister sich ge- nöthigt, fremde Arbeiter heranzuziehen. Die zu be­schäftigen, scheiterte aber, denn die Streikenden hinderte» die Arbeitswilligen gewaltsam an der Ar­beit. Plötzlich wurden die Unternehmer am 23. Juli vor den Oberbürgermeister Staude zitirt, bet ihnen eröffnete, wenn sie am 25. Juli bie Arbeit an ben Kasernenbauten nicht wieder hätten aufnehmen lassen, weide der Magistrat bas Werk auf ihre Unkosten burch anbete Unternehmet, bie nicht bet Innung an­gehörten, fortführen lassen. Sie selbst könnten sich leicht helfen, wenn sie aus bet Innung austreten würben, denn ber Streik richte sich nur gegen bie Innung, nicht gegen bie Bauunternehmer im allge­meine».

Eine offenere und unverhülltere Unterstützung ber Streikeuben, wie sie hier ber Magistrat in Halle übt, ist kaum noch benkbar. Der Austritt der sechs Meister aus ber Jmiung würde dieselbe einfach sprengen, und die Streikenden wäre» absolute Herren der Situation. Bei einer Sachlage, wie hier, wo die Streikenden so vollständig im Unrechte sind, sollte die Stadtverwaltung den bedrängten Bauunternehmern eher beistehen, als ihnen noch die größten Schwierig­keiten bereiten und sie zu einem Schritte zu veran­lassen suchen, der dazu führen muß, eine gesetzlich vorgeschriebene und unter dem Schutze der Regierung stehende Organisation zu sprengen. Das Vorgehen de» Magistrats ist um so unverständlicher, als nach der Erklärung von Sachverständigen zu der Be­fürchtung, der Bau möchte infolge des SttetkeS nicht mehr zur rechten Zeit fertig werde», absolut kein Grund vorlag. Daß ber Bau trotz des Ausstanbes zu bem vorgeschriebenen Termine fertig wird, erscheint ganz zweifellos. Wie dieHöllische Ztg." meldet, hat die Bauinnung ausführliche Beschwerden an ben Reichskanzler, bie Intendantur des IV. Armeekorps und bie Königliche Regierung gerichtet.

Mannes" nichts weniger, als eine Beschränkung dieses bisher segensreich wirkende» Einflußes. Was die plutokratische Verschiebung durch die Steuerreform angeht, so war man überhaupt ber Meinung, daß dieselbe keine »ennenswerthen Einflüsse bei uns ge­habt habe. Wenn einerseits auch die Zahl der Wähler erster Klasse sich relativ verminderte, so habe darum die erste Klasse keineswegs anders gewählt als früher. Selbstverständlich würde niemand etwas dagegen habe», wenn hier ber alte Zustand wieder hergestellt werde» könnte. Und wa» andererseits bie Verschiebung zwischen ber zweiten und britten Klasse angeht, so bürste bie Einwirkung ber Steuerreform ausgeglichen werben burch bie gestiegene Lebens­haltung unb Wohlhabenheit ber minder bemittelten Wähler. Was das von so viele» Seiten vorge­schlageneOrtsstatut' angeht, so herrschte über­einstimmend die Ansicht, daß dasselbe pure abgelehnt werden müsse. Ei» Ortsstatut auf Grund vo» Zweidrittel-Mehrheit" würde hier kaum zu erreichen sein; bei einfacher Mehrheit aber würde das Orts­statut die ohnehin großen Gegensätze und Kämpfe in unfern Gemeinwesen zur Unerträglichkeit steigern. Allgemein war man auch ber Ansicht, daß unsere Abgeorbneten fich einer Beschränkung des Census unter alle» Umständen widersetzen sollten.

SRetafl- Min, )lei uji (8261

Umschau.

Zur'Gemeindewahlrechts-Reform.

Die Vorstände der freikonservativen Vereine von Elberfeld und Barmen haben derWestd. Ztg." zu­folge in einer gemeinsamen Berathung zu der Ge­meindewahlrechtsvorlage Stellung genommen und folgende Erklärung beschlossen:In ber Erwägung, 1. daß seit Einführung der Einkommensteuer-Reform noch nicht genügende Erfahrungen gesammelt werden konnten, welche über die Wirkungen dieser Reform ein abschließendes Urtheil gestatten, und 2. baß es wegen ber Kürze ber Zeit und im Hinblick auf die außerordentliche Vielseitigkeit ber kommunalen Ver­hältnisse in ben verschiedenen Theilen des Staates für die Regierung unmöglich war, ei» hinreichendes und erschöpfendes Material für bie Beurtheilung ber voraussichtliche» Wirkungen ber Gemcinbewahlrechts- vorlage zu beschaffe», richten bie Vorstände ber beiden freikonservativen Vereine des Thales an die Herren Abgeorbneten unseres Wahlkreise» die bringende Bitte, sowohl der Regierungsvorlage, als auch den zu der­selben gestellten Abänderungsanträgen ihre Zustimmung zu versagen". In der Versammlung herrschte völlige Einhelligkeft über die hier in Betracht kommenden wichtigsten und grundsätzlichen Fragen. Man stand allgemein auf dem Standpunkte des alten bergischen Wortes: Die mit thaten, sollen auch mit rathen! Mehrfach wurde betont, daß die Städte im Westen, insbesondere bie

ihr raui

35'1 87% 1 _ I*

91% \

00 \

25% 5

00%

95% , OOM1 96 !, OC1/«1

96%

95%

94s,4

95% '

* Nachdruck verboten

3«t Widerstreit der Gefühle.

Roman von C. Wild.

(Fortsetzung.)

«Mg ber mehr als Erich mit bem junge» F. g"5«t war, schritt mit bem Oberförster voran, Lv0^ mit ben beide» junge» Herren und eine tz^ttug die Rauchrequifiteu und die Zeitungen fe/1 htn etwa zwei Minuten vorn Hanse entfernten ^-bequeme Bänke mit Kiffen belegt zum be- Y1 Ausruhen einlnde».

^ufe des Gesprächs stellte es fich heraus, -^«Oberförster ftüher auch Herr» von Altenhof hatte; so fanden fich ben» die verschiedensten ^Mngspunkte und als nach etwa einem Stündchen fett^ca »nd ber Kaffee erschiene», kam e» den vor, wie wen» fie hier bei alte» Bekannte» ko,, ^"ter allerlei Scherze» mürbe der edle braune B^lürft, bann erhob man sich zu bem vor- ! *raen Spaziergang.

h ?,vcken jungen Eleven verabschiedeten fich unb b« Oberförster sei» Töchterchen an bie km i .b seine Frau mit ben Freunde» folge», kf (l*? bückte fich jedoch Martha »ach Blumen, der V gesellte fich ein unb das andere Mal z» bald ginge» bie beiden zusammen während K« mit feiner Frau unb Georg vorauf-

erzähle» Sie mir etwas Näheres von I ^nnde," sprach Martha, aI8 fie bie Ander» 8 entfernt glaubte, um nicht von ihnen

»Horden ist, daß mithin nach wie vor bie übergroße hrheit der Fraktion gegen ben flanal stimmen d. Die Bebenken, welches ben Konservativen bis wenige Ausnahmen unmöglich machen, dem alprojekt zur Annahme zu verhelfe», find schon ost und so ausführlich bargelegt, daß fich ein imaligeä Eingehen darauf erübrigt; hervorzuheben jedoch, daß diese Bedenken in ihrer Hauptsache wie immer noch vielfach behauptet wird, arischer, sondern allgemein wirthschaftlicher und zieller Natur sind."

« tgi r.

Soldjj

s feincj art j iS. '

Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

öipebitiou: Markt 21. Telephon 55. 2" -' Jllustrirtes Sonntagsblatt. ta

(53t Von anderer Seite wird bem noch hinzugefügt, d! B für die Abstimmung jeder Frattionszwang aus- luttz hoffen wurde.Die Mehrheit der Fraktion wird W bie Vorlage stimmen, nur gegen 10 Stimme» 8 . wie verlautet, für dieselbe abgegeben werde». (54 * Stimmung machte fich dafür geltend, jeder Ber­

ich besteht, das Gemeindewahlreformgesetz alle parla- wtcirische» Stadien durchlaufen zu lasse» unb erst mr die endgiltige Entscheidung über die Kanal- i Alto Kla9e herbeizuführen, zu durchkreuzen." ianntsch Die Ansichten der Mehrheit der Partei die über en DA nre Lage und die Stellung ber Partei giebt ein u treu Ml derKreuzztg." wieder, dem wir folgenden ^schloß "erkenswerthen Passus entnehmen.

geeinten, einem starkem Willen gehorchenden Reiches"

schätzen, ist schon darum bemerkenswerth, als uum um lugmuuiumpuuuuiuiimm «.wirnnm, gerade die vorgenannten polittschen Gruppen bisher deßhalb wünschten auch die Vertreter deskleinen für eine starke Staatsautorität nicht gerade ein be­sonders großes Verständriiß gezeigt habe». Eine starke Staatsautorität werden bie Konservativen immer anerkennen unb hochhalten, gleichviel, wie sie im einzelnen sich zu ber einen ober anberen politischen ober wirthschaftlichen Frage stelle; ben» für uns ist bie Autorität ber Krone unb des

s°i"- Die Ergebnisse der Berathungen saßt nete F* p"teiofficiöse Erklärung in folgender Form Lie Mmmen:Es hat sich herausgestellt, daß in de»

der Fraktionsmitglieder durch die letzte Ent­lang der Kanalfrage nichts verändert

* Während diese Zeilen in Druck gehen, haben ' i Berlin im Abgeordnetenhause die Berathungen z« die flanalüorlage aufs Neue begonnen. Nach lebe«, was in den letzte» Wochen für und wider Kanal gesprochen und geschrieben worden ist, zestaviuDAN man füglich darauf verzichten, nochmals die ilage von dieser ober jener Seite zu betrachte» zu beleuchten. Auch über die Aussichten ber

age brauchen wir ber Zuschrift, bie wir gestern dieser Stelle veröffentlicht haben, nichts hinzuzufügen, n Jntereffe dürften dagegen bie Beschlüsse der seroativen Fraktion in ber gestrigen Fraktions-

_ . ... , Ou^rtals-Abomlements-N7vi??^^-r % smi Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

lo 192 2S^"Z bcLaUcn Burcaux von Haasenstein L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde-

^nsernonsgebuhr. bie ge-- 1 onn bürg, Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M Berlin, München, Köln;

spaltene Zeile oder deren Raum IO Pfg., Reklamen: dre Zeile 25 Prg. D0NNerstag, 17. AUgllst 1899. C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M Berlin, Hannover, Paris x.

ratter« mea Steifen bie allgemein vom Kaiser in Dortmund !sehea. Kamirte» Grundsätze zur Durchführung ter Re- loglifli wwgspolrtik begrüßt, und diese Freude wird durch l»d V 1 Umstand i» keiner Weise getrübt, daß im vor- ie Er? toben Falle die Konservativen leider nicht in der asacht^ M, die Verantwortung für den Bau des ck t i ' Kanals und die daraus für sehr 99 &L ®rtoetb8 Kreise unseres Vaterlandes - 8k* btn unb auch regierungsseitig

nd.

(5

ariden Zeloh