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Jndusüielle Kartelle.
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Es wird vielfach vergesse», daß Kartelle »ad
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(Fortsetzung folgt.)
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Sozialdemokratische Fälschung.
Liebknecht hat wieder einmal etwas von- sich hören lasse». In einer Versammlung in Potsdam
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setzung verkaufe», daß diese die vereinbarten Bedingungen beim Vertrieb des Artikels einhalten. Will ein Händler diese Bedingungen nicht einhalten, so erhält er von den Producente» des Vereins keine Waaren; bricht er aber die einmal eingegangenen Verpflichtungen, s, wird er allerdings „gesperrt", d. h. die Mitglieder des Vereins dürfe» ihm vou dem Tage au, wo der Verstoß erwiesen ist, gleichfalls keine Waaren mehr liefern. Daß für Ueber- tretungen der gemeinsam festgesetzten Verkaufs- bedtngungen Konventionalstrafe» von 30 bis 1000 Mk. und auch im Falle eines Verstoßes die Hinterlegung eines Depotsolawechsels zur Sicherstellung der Beschlüsse von dem Verein beschlossen worden ist, ist auch durchaus nichts Außergewöhnliches. Es ist das eine durchaus gerechtfertigte und — leider — oft nothwendige Maßregel. Es braucht sich ja kein Händler und kein Fabrikant dem Verein auzuschließen, der nicht die Bedinguugeu desselben einhalten will.
Hier aber setzen die Angriffe einer kritiklosen Tagespresse ei» und zeter» von einem „Terrorismus" der Kartelle gegenüber den Außenstehenden. Aehn- liche Vorschriften wie die oben geschilderten besitze» aber fast sämmtliche Kartelle. Davon scheinen die Gelehrten der Frankfurter und Vosfischen Zeitung keine Ahnung zn haben. Voll von sittlicher Entrüstung verkünden sie, daß der „Verband Deutscher Drahtstiftfabrikanten" neulich ein Rundschreiben erlasse» hat, in dem er die außevstehenden Werke, denen »ach de» Statute« weder Draht noch Drahtstifte verkauft werden dürfte», namhaft macht. Das „Roheisen Syndikat" sogar soll sich erdreistet haben, den Händlern, welche mit ihm in Geschäftsverbindung stehen, zu untersagen, amerikanisches Roheisen zu den bekannten Schleuderpreisen nach Deutschland eiuzu- führe». Die Kartelle sind Organisationen zur Regelung des heimischen Marktes. Sie stehen da- mit auf dem Boden der Politik des Schutzes der nationalen ArbeU gegenüber dem Ausland. Nach einem langjährigen erbitterten Kampfe auf dem Jnlandmarkte wie auf dem Weltmärkte hat man es endlich zu einem Waffenstillstand wenigstens auf dem nationalen Markte gebracht. Hier sind die Fabrikanten aus Konkurrenten allmählich zu Kollegen geworden und haben so eine wünschenswerthe Stetigkeit in dem volkswirthschaftlichen Prozesse erzielt, der nicht zum mindesten auch den Arbeitern zu Gute kommt. Zwischen Angebot und Nachfrage ist auf dem nationale» Markte eine Gesundung eingetreten. Und da solle» unsere Eisenkartelle nun ruhig zusehen, daß einig- unzufriedene Großhändler durch maffenhafte Bezüge aus dem in letzter Zeit uns so besonders gut behandelnden
wird auch Se. Majestät der Kaiser dies sicherlich nicht als Mißachtung seines soeben in Dortmund ausgesprochenen Willens empfinden, sondern davon überzeugt sei», daßj es keinem konservativen Manne leicht fällt, einem Allerhöchsten Wunsche gegenüber „Nein" zu sagen.
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wj”e"e' und dabei von diskreter Zu- fcjß zeugende Art der fteundliche» Dame ' auf Georg de» allerbesten Eindruck, so daß il-., Sette der Oberiörsttn Platz »ahm und ^-wfache Frühstück köstlich munde» ließ. Erich eine lebhafte Conversatiou mit de» Dame», iJ/8* wandte er sich damft ebenso ost an die °18 au die Aeltere, und zwar sehr zur der Erstere», die auscheiuend »och gar ^>»h»t war, sich vo« Fremdeu so viel beachtet ?^^^de zu ihrer Reise, die zurückgelegte idev Nrief des Freundes, deu vorläufig fest-
Plau für die nächsteo Tage, daS Alles
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erzählte Erich in feiner munteren Weife; als er aber Georg'S schwere» Verlust erwähnte, da reichte er, während er sprach, dem Freunde die Hand und blickte ihm mit zärtlicher Sorge in daS ernste bleiche «eficht.
Auch MarthaS Augen ruhten oft auf dem traurigen Jüngling, und so oft Georg die Blicke erhob, be- gegnete er denen Martha'S, die theilnahmsvoll zu ihm herüber geschweift waren.
„So", unterbrach Erich endlich den Strom seiner eigenen Rede, „uun ist die Reihe an Ihne», Frau Oberförster; Sie kennen uns uun ganz, nun sagen Sie auch uns etwas über sich, denn ich fühle es ge- nau, wir werden sehr gute Freuude werden. Selbst mein Freund Georg ist freudig eingekehrt und hat Ihre Fräuleiu Tochter, »och ehe er sie sah, eine Fee genannt 1* und damit erzählte er auch noch die vorige Unterhaltung im Walde und erregte allgemeine Heiterkest, als er beschrieb, wie Georg unter der Heimsuchung des Gesanges auf dem Oberhof gelitten hatte.
Die Oberförsterin benutzte den Augenblick, wo das Gespräch wieder einen ganz harmlose» Charafter en» genommen hatte, und begann:
„Bon uns ist eigentlich nicht viel zu erzähle». Ich bin die Tochter eines Lehrers, mein Mann ist ein Soldatenkind und Martha ist unser einziger Sprößling. Wir Alle find vou unserer Oberförsterei wenig fort» gekommen; ich verlor bald »ach meiner Ber- heirathung meine Ettern, die in der Residenz lebte», der Wald ist meines Manner LebeuSelement und ich habe mich denn auch bald so iu diese grüne Heimath eingelebt, daß mir nichts auf der Wett schöner erscheint als unser Revier. Die Tochter mußten wir fteilich in eine Pension gebe», nud erst fest einigen Wochen ist fie wieder heimgekchrt nud wird »u» bei mir sich für daS prattische Lebe» bilden und
Der englisch-französische Zwischenfall.
Der englisch - französische Zwischenfall von Folkestone, bei dem ein Insasse des auf widerrechtlicher Ausübung der Fischerei innerhalb der Dreimeilenzone betroffenen französischen Fischereifahrzeuges „Etoile de la Mer" durch einen Schuß des englischen Kanonenbootes „Leda" getödtet wurde, findet iu der beiderseitigen Presse eine, soweit sich übersehen läßt, besonnene, leidenschaftslose Erörterung. Englischer- seitS wird der Verlust des leider zu Grunde ge- gangencn Menschenlebens beklagt, aber hervorgehobe», daß der Befehlshaber des englischen Kriegsschiffes sich nur in der Ausübung seines guten Rechtes befand, als er, nach Abgabe mehrfacher blinder Schüsse, das flüchtende Fischerfahrzug durch einen scharfen Schuß in das Takelwerk zum Beilegen zu zwingen suchte. Uebiigens beruhte der Rechtstitel, kraft deffen das englische Kanonenboot vorging, keineswegs ausschließlich auf dem allgemeinen internationale» Grundsatz der Dreimeilenzone, sondern außerdem noch auf Sonderverttägen zwischen England und Frankreich. Deshalb wird auch die augekündigte Interpellation MllevoyeS im Sande verlaufen.
bislang ihre Gewinne in erster Reihe aus der heimischen Production gezogen haben? Die deutschen Roheisen-Verbraucher wissen sehr wohl, daß diejenigen und nur diejenigen Preise für sie maßgebend sein können, die den Herstellungsverhäüniffeu im Julande entsprechen.
Daß der Verband der Drahtstiftfabrikauten seine Mitglieder anders behandelt, als die Nichtmitglieder, hat auch seine guten Gründe. Es bleibt bei allen solchen Verbände» Niemand außerhalb, der nicht gerade dadurch hofft, ein besonders gutes Geschäft, und zwar auf Kosten der Anderen zu machen. Einige halten sich aus diesem Grunde von vorn- herein von den 'Berathungen über Kartelle fern; Andere nehmen unter Vorbehaltungen bis zu einem gewissen Punkte der Berathung daran theil; die „ganz Klugen" aber verzichten erst dann auf ihre Mitgliedschaft, wenn es gilt, ihren Namen unter den Vertrag zu setzen. ES giebt Beweise genug, wie Fabrikanten gerade durch ihr Zögern znm Anschluß au die Kartelle, deren wir heute in Deutschland wohl weit über 300 besitzen, schon nennenswerthe Dortheile errungen haben. Die endgiltig nicht Beitretenden aber haben oft durch die „Freiheit der Bewegung" vor den Zusammengeschlossenen eine so große Reihe von Gewinn-Chancen voraus, daß die Kartelle, die das allgemeine Interesse eines Gewerbezweiges ver- treten, diese einzuschränken mit Recht bestrebt sein müssen.
Polen und Centrum.
Eine Trennung der oberschlesischen Polen vom Centrum scheint sich vorzubereiten. Schon ftüher deuteten verschiedene Anzeichen darauf hin, daß die oberschlesischen Polen beginnen, sich selbstständig zu fühlen, und die Preßfehde, die sich jüngst in den polnischen Blättern gegen die „Germania" entspann, geschah nach einem ganz bestimmten Plane. Dadurch, daß ein Theil der Blätter anscheinend den Wünschen der Centrumsleitung entsprach, bot sich Gelegenheit, die polnischen Forderungen immer schärfer zu betonen und wirksamen Agttationsstoff in die Menge zu werfen. DaS ist gelungen, weil ein Theil der CentrumSpresse nur zu schnell vou den polnischen Forderungen kapttulirte. Die Polen haben erreicht, was sie wollt« n: fie haben fich die Wege geebnet, auch in Oberschlesien eine besondere Parteiorganisation zu schaffen. DaS Ceutrum wird eine Anzahl von Wahlkreisen verlieren, die bisher als Hochburgen der Partei galten. Damtt tritt die Polenfrage in ein neues Stadium. '
Umschau.
Die Stellung der Konservativen zur Kanalvorlage
präcifirt nochmals die „Kreuzzeitung" anläßlich der Kaiserrede in Dortmund; fie schreibt:
Die Wünsche unseres Kaiserlichen Herrn liege» uns immer am Herzen, und wir empfinden stolze Freude, wenn es uns vergönnt ist, an ihrer Erfüllung nach Kräften mttzuwirken. Allein das verlangt sicherlich auch des Kaisers und Königs Majestät nicht, daß Männer, denen die Bevölkerung ein Abge- oidneten-Mandat übertragen hat und die in Ueberein- stimmung mit ihren Wählern nach bestem Wiffe» und Gewissen und nach reiflichem Erwägen des Für und Wider Gegner des KanalprojektS sind, gegen ihre Ueberzeuguvg für die Vorlage stimmen sollen. In der für nächsten Dienstag anberaumten Sitzung der konservativen Abgeordneten-Fraktion wird den einzelnen Mitgliedern Gelegenheit gegeben sein, noch einmal gewissenhaft, und der Verantwortung, die sie übernommen habe», sich bewußt, ihre Stellungnahme zu prüfen. Kommen sie dabei — bis auf einzelne Ausnahmen — zu dem Schlüsse, daß es ihre Ueber- zeugung gebietet, die Kanalvorlage abzulehnen, so
Erich sprang schnell ans und eilte zum Fenster, wo fich ihm ein freundliches Bild darbot.
„Halloh Georg, hierher Manul rief er den Freund an, „das ist wirklich Sonnenschein für's Herz war man da steht." Und in der That konnte man fich keine lieblichere Scene vorstellen, als fich da vor ihren Augen vollzog.
Der Oberförster, ein hochgewachsener Mann in mittleren Jahre» mit schönem dunkelblondem Bollbart und Haar war begleitet von zwei jungen Forstkaudidaten und mehreren kleinen und großen Hunde», eben aus dem Walde unter die Bäumen getreten. Jedenfalls hatten Frau und Tochter schon auf die Herren gewartet; wenigstens sprang Martha dem Vater freudig entgegen, nahm ihm daS Gewehr ab, daS fie scherzend sich selber umhing und reichte ihm die Wange» zum Kuß, während die Mutter in die Thür tret. Sofort eilten die jungen Herren, welche mit dem Förster gekommen waren, auf die Dame der Hauses zu und begrüßten fie ehrfmchtsvoll, dann wandten fie fich wieder rückwärts und wechselten mit Martha Gruß und Händedruck; doch schien Letztere fich mehr für die verschiedenen Hunde zu interefftrin, denn sie streichelte fie lebhaft und überließ dem hin- zuttetenden Hüter daS Gewehr, während fi- mit der Jagdtasche deS Vaters ius'S Haus hüpfte.
„Wir haben Gäste, lieber Hermann," hörten die Freunde aber jetzt die Oberförstertti ihrem Manne zurufen, indem fie auf den Gatten zutrat; „zwei junge Gelehrte aus B., durch F.'S an uns empfohlen. Ich habe fie gebeten, unser Mahl zu theilen; fie kamen ermüdet nach einer tüchtigen Morgenwander-
Nachdruck verboten
* Widerstreit der Gefühle.
Roman von C. Wild.
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i, Küche i raße u, leihen. $ Segen die Angriffe, die von freisinnig-demokratischer thstr. H leite in der letzten Zeit gegen die industriellen Kartelle
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Jllustrirtes Sonntagsblatt. ,äi
" richtet worden sind, wendet sich folgende Zuschrift, e uns von einem Freunde unseres Blattes zugeht:
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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen.
US IQß Quartals-Abonnements-Preis bei der Expedirion 2 Mk., bei allen
e/l". IvV Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge-
svaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.
dabei ihre Studien Wetter pflegen, so viel das eben ohne besonderen Unterricht geht. Wir haben während des Sommers hier so viel Anregung, hören von so vielem Großen und Schönen draußm in der Welt, daß wir doch nicht geistig verkrüppeln und abstumpfen. Meinen Manu werden Sie in kurzer Zeit selber kennen lerne»; er kommt um zwölf Uhr heim, eine halbe Stunde später nehmen wir unser Mittagsmahl ein, wen» fich die Herren dabei zu »nS geselle» wolle», so soll u»S daS herzlich freue». Sie sind un» von Freunden und Verwandten empfohlen und so heiße ich Sie denn auch als Freunde willkommen.
Damit erhob fich die Oberförsterin, winkte ihrer Tochter und verließ »ach freundlichem Hä»dedruck die beide« junge» Leute. Bald darauf erschien die Magd, setzte daS Geschtrrr zusammen und fragte, ob die Herren auf ihr Zimmer geführt fein wollte».
Beide waren ermüdet und folgten der Einladenden gern in den erste» Stock, wo fie ih»e» ein hübsche» Stübchen anwies, dessen höchst einfache, aber tadel- lo» saubere Einrichtung einen harmonischen Eindruck machte, daß Georg angenehm berührt auSrief:
„Hier fft e» gut fein, hier laß nnS Hütten bauen!"
„Gern," erwiderte Erich, denn er unterstützte jeden, auch de» leisesten Wunsch deS Freunde» und war glücklich, wen« er diesen irgend welche Theil- nahme ober irgend welches Interesse verrathen sah.
Nur die Arbeit hatte bisher vermocht, Georg einige Theilnahme zu entlocken, und so war Erich denn ans'» Freudigste überrascht durch den animirten Klang tu Georg'» Stimme.
Zunächst legten sich die Freunde nieder und ge- nosseu einen wohlthättgeu Schlaf, aus welchem lautes Gebell fie weckte.
ün, fie wollen sich schließlich die Preise durch eine o-a OTj7-«tr gewissenhafte Concurrenz nicht zu sehr herab- mvsi-akn ®^cn während sie andererseits auch einem ermäßigen Hinaufschnellen der Preise in Zeiten welche h astiger Conjunktureu Einhalt zu gebieten aus wohl- bewohnt, lstaudenem Jntereffe bestrebt find.
andem° Die Angriffe der TageSpresse auf die industriellen fi sJ£ 7bGnbe begannen vor einigen Wochen mit solchen P8™” es ben neu gegründeten „Verein deutscher Tapeten- < zu l irilanten". Merkwürdiger Weise ist dieses gar kein «weg 2C. üernehmerkartell, sondern eine genossenschaftliche ganisation von Fabrikanten und Händler», eine !her wenig oder garnicht bekannte Form wirth- 'Zusammenschlusses. Der Producent hat ß ein Interesse an höhere» Preise«, der nicht. Der Producent wird danach ttachte«, Ueberproductiou in seinem Gewerbe zu ver- o o l der Händler wünscht diese eher, um leichter T“ Warne zu kommen. Der Producent hat $' (ist Jntereffe daran, daß die Verkaufspreise für Händler noch nutzbringend bleibe», ober keines- über ein nothwendiges Maß des Gewinnes ehe», weil sonst in der That die Absatzfähig, des Artikels leiden würde. Diese große» Gegen- »vn zu vereinige», bezweckt der neu gegründete der Tapetenindustrie. Fabrikant und Händler Üch darin unter gegenseitige Controle, so daß beiden Seite« ein Hinausgehen über das volks- Waftlidj richtige Maß ausgeschlossen ist. Als »orzem die Tapeteufabrikanten die Rolle, 8 Meter, billigsten Tapeten (von 11 Pfennig) an um einen ?!. P"ise erhöhen wollten, widersetzten fich d« yänSIer in dem Vereine und die Erhöhung ™eb. Wie die Preise, so werden auch die Art Vertriebes, die Reklame, die Absatzverhältnisie ^'infamen Versammlungen der Fabrikanten Medler festgestellt. Zu diesen Versammlungen
*^S7 d V (A11Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annonccn- v ö Bureau; von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde-
1 k tonn bürg, Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln;
15. <lUQllft 1899. C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris rc.
_ (Fortsetzung.)
junge Mädchen war während der letzten t-, rurückgekehrt, gefolgt von einer saubere« i?" Magd, welche Milch und Bier, Weiß- erd- x. ^wwarzbrod und Butter auf einem Brettchen (4» Alles auf den Tisch stellte.
^»erlS i» Au wußte Georg'S letzte Sorte gehört haben, LS 6b2L Tj0em Mitgefühl blickte fie auf ihn SLfejE r^e bann mit dem Frühstück zu schaffen.
Oberförsterin aber streckte Georg ihre Hand ent- tief mit Wärme:
’ii« J'?en Sle »ur her zu mir; so lange ।fab, soll Eie Ihr Herr Pflegevater schon ^« strenge behandeln. Zuerst erfrischen Sie -Z® babei erzählen Sie un», woher Sie heute mib was Sie uns sonst über fich mittheile«
rbehör - Syndikate infolge bet Gewerbefreiheit, bie großen . Okt. II chnischen Fortschritte und besonders infolge der Ent- (41 ickluug unsers Verkehrswesens, die fast die ganze Seit zu einem Tummelplatz der Concurrenz gestaltet t, die einzigen wirthschastlichen Organisationen find, «ich- in die Marktlage Regel und Ordnung bringen, ns Nebermuth der Unternehmer ist bisher noch nie Küche', i industrielles Kartell entstanden; Kartelle sind hergerich wder der Noth. Sie wollen der durch die moderne stütz. l.Z ^vik so sehr begünstigte Uebeiproduciion wehren, (4 ! vollen die Absatzgebiete vertheilen und innerhalb große» Weltmarktes wieder kleinere locale Märkte
per 1.
sollen sogar sämmtliche deutsche» Händler ohne Ans- Nordamerika den ganze» Martt erschüttern, nachdem fie »ahme geladen werden und die daselbst gefaßten Be- "" schlösse gelten als gemeinsame Verkaufsbedingungen. Der Producent, der Mitglied des Vereins ist, darf an sämmtliche deutsche Händler nur unter der Vorans-
age.
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