Marburg
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Sonntag, 13. August 1899.
Wochenschau.
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8 | f? u-tröstlich, als fie ihm ihre Ab-
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2' r,e »ach der Refidenz zu begletten. Er ^Seorg's ArbettS« «nd Schlafzimmer theile»
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da»» auch wohl Dein Tagewerk mtt der Sanne?
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irdietm rft Kanalvorlage geführt ramJ? tffeöen die Aufmerksamkeit. Dai erster Linie von der Rede, lr8tan«. eÄfi,r h,i h,, _____ ,
•t-i werden wird, Das gilt natürlich
und amerikanischen Quellen durchgesickert ist, nur zum Theil wahr ist, läuft Deutschland wieder einmal Gefahr, über das Ohr gehauen zu werden. Durch Wortklaubereien und Jutriguen will mau augenschei«. lich versuchen, de» deutsche» Einfluß auf Samoa ein- zudämmeu. Es ist nutzlos, jetzt darüber viel Wort- zn machen, da die Vorschläge der Commission eben nur Vorschläge find. Das deutsche Volk darf aber verlange», daß ihm bald authentische Mittheilungen über die Pläne der Commission gemacht werden, und es erwartet von seinem Leiter der auswärtige» An- gelegenheiten, daß er das in ihn gesetzte Vertrauen rechtfertigt und englischen wie amerikanischen Anmaßungen in der geeigneten Weise entgegenttitt.
Es wird überhaupt Zeit, daß man England und Amerika deutscherseits etwas anders behandelt und diese» Staate» gegenüber übel angebrachte Liebenswürdigkeit unterläßt. Man darf sich daher sehr darüber freue», daß mau in deutschen Jndustriekreisen Amerika gegenüber den richtigen Ton jetzt gefunden zu haben scheint. Jüngst erging von Philadelphia aus an die deutsche Industrie eine Einladung zum Besuch eines internationalen Handelskongresses und zur Beschickung eines Musterlagers in jener Stadt. Auf diese Einladung haben verschiedene hervorragende Industrielle und große Handelskammern einen ablehneuden Bescheid mit der Begründung ertheilt, daß der für eine ersprießliche Thätigkeit erforderliche Boden der Gegen- seittgkeit in der Wirthschaftspolitik und der Achtung vor den gleichbcrechttgteu fremden Interessen auf amerikanischer Seite fehle. Zu wünschen wäre nur, daß die Zurückhaltung, die au» diesem Bescheid spricht, auch von allen Kreisen beachtet würde; sie würde ebenfalls — ganz abgesehen davon, daß sie unserer Stellung im Rathe der Völker mehr entspricht als die vielfach geübte würdelose Anschmeichelei — uns mehr Vortheile einbringen als das bisherige Be- streben, uus durch Höflichkeiten Sympathien im internationalen Verkehr zu erwerben.
, mit der unser aiser bei der Eröffnung des Dortmund - Ems-
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Ouartals-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk, bei allen Postämtern 2.25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge- spaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.
auf das Gebiet der Beziehungen zu auswärtigen Machten greift auch die Auszeichnung über, die unser Kaiser dem deutschen Botschafter in Paris, dem ®rnfen Münster, durch die Erhebung in den Furstenstand hat zu Theil werden lassen. Diese Auszeichnung des Staatsmannes, der mit feinem Takt die schwierige Stellung in dem von innere» Wirren durchwühlten Frankreich versehen, der in de» verschiedenen Phasen des Dreyfns-Prozesses bei allen legen ihn gerichteten persönlichen Anzapfungen eine o würdige Haltung bewiesen hat, gewinnt erhöhtes Jntereffe in dem Augenblick, in dem sich eine Besserung >er Beziehungen zwischen dem amtlichen Frankreich und Deutschland konstattren liefe. Die Vorgänge in Bergen, der Besuch der ftauzöstschen Offiziere in
verleben und zu einer hübschen Fufetour zu verwenden.
Die Idee fand natürlich den Beifall der Freunde und mit kleinem Gepäck und gut gefällten Börsen «achten fie fich auf den Weg in das Herz Thüringens.
Beide kannten diesen herrlichen Theil Deutschlands nicht, einer ihrer Studienfreunde hatte jedoch ihnen einen »lief mitgegeben an einen verwandten Oberförster ”?*b die Versicherung hinzugefügt, dafe fie dort gute» Onanier für einen oder einige Tage finden würden, obgleich die Oberftrsterei kein Gasthaus sei.
«ufeer dieser Empfehlung hatten die Freunde jedoch keine weitere» gesucht und erhalle»; fie wollte», wie fich Erich humoristisch ausdrückte, ,i»’8 »laue reifen und auf Abenteuer anSgehe»!"
in. Capitel.
Bo« herlichste» Wetter begünstigt durchstreifte» die Lftennde die ftifcheu Thäler, besuchte» Weimar mit feine« Schätzen und die allen jungen Menschen so intereffante Wartburg. Nachdenkend blickten fie au, de» Kemenaten in das blühende Thal nnd vre- suchten, wie wohl Jeder, der an dieser Stelle steht, den Eingang zum Hörselberg mtt den Augen zu finde». Auch am Juselberg und Oberhof kehrten fie ein, und hier, inmitten der herrlichsten Waldungen, in der Nähe der rauschende» Wasser, die unzählige kleine Mühle» Priebe», hier sollte fich Georg'S Schicksal erfülle».
Die Freuode wäre» Abends in ein sauberes Quartier gekommen und hatte» fich, nachdem fie auf de« kleine» Balkon ihres Zimmers den Sonnenunter» gang genoffe» hatte», zur Ruhe gelegt. Sie hatten es sich zur Regel gemacht, stets mit dem früheste» Morgen ihre Wanderungen iu besinnen und fn waren
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Nachdruck verboten
Widerstreit der Gefühle.
Roman von C. Wild.
ß. frief 1914
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Unfall meiner Fran mich nicht verhindert hätte. Erst!,, , .. ,
als ich mich überzeugt, dafe ich sie ruhig verlassen |UB ■tr ■er Westfalen und in der
kann, habe ich mich entschließen könne», diese Stabil Rhein-Provinz.
zu besuchen. Das Werk, das wir soeben besichtigt,! Für de» Besuch deS Kaisers im Bergischen macht es der Stadt Dortmund hoffentlich möglich, Lande am heutigen Sonnabend ist folgendes Proben Weg wieder über die See zu nehmen, den sie gram« festgestellt. Die Abfahrt von Villa Lüael derriastmals genommen. Nur möchte ich glauben, I bei Essen erfolgt Vormittags 8 Uhr 30 Min die daß der Kanal, wie er eben ist, nur ein Theil- Ankunft auf Remscheider Gebiet um 10Uhr Wen» werk ist. (Lebhaftes Bravo!) Dieser Kanal kann!e» möglich ist, den Hallepunkt Küppelstein oberhalb »nr aufgefaßt werden iu Verbindung mtt dem Müngsten fettig zu stellen, wird der Kaiser dort Mittellandkanal, den in Angriff zu nehmenlaussteigeu und die Kaiser Wilhelm-Brücke von oben meine Regierung unerschütterlich ent-1in Augenschein nehmen. Nach kurzem Verweilen be. schlossen ist. (Lebhafter Beifall.) Es ist selbst- giebt fich der Kaiser zur Thalspem,L^Me g”t»nft
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♦* Nur mühsam schiebt fich der politische Karren »eüer. Auf innerpolitisch-m Gebiete ist eine Vor- Msbewegnng überhaupt kaum bemerkbar. Nur die
Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Anuoncen-
Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Gaffel, Mägde- o ,
bürg, Wien; Rudolf Masse. Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 34. JahM.
C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris re. "
Ereignisse, über die man wohl nur Befriedigung tragen und das Verstäudniß für sie zu wecke»? Ich
konstatiren kann. «glaube aber, daß mit der Zeit sich immer mehr
AuS dem Ausland ist diesmal wenig zu be- diese Ueberzeugung Bahn brechen wird daß der richten. Frankreich geht ganz in seinem DreyfuS- Ausbau der Wassersttaßeu für Industrie 'und Land- Prozeß auf. Bis jetzt sind die Prozeßtage ohne jeden wirthschast für b e i d e T h e i l e a b s 01 u t
Zwischenfall verlaufen nnd es läßt fich wohl an-Inöthig und segensreich sein wird (Lebhafter
nehme», daß auch die weitere Fortführung der gericht- Beifall.) Der Anstoß zum Ausbau der Canäle ist licheu Verhandlungen durch nichts gestört wird. Die auf zwei meiner größten Vorfahren zurück-nifübren Agitation und Wühlerei wird wohl erst »ach ge het Große Kurfürst und Friedrich der GE fälltem Urthefl wieder einsetzen. Ebenso wie der zwei der bedeutendsten Wasserbauer gewesen Der Dreyfushandel schleicht auch die Auseinander- Große Kurfürst wandte seinen Blick schon damals setzung zwischen England und Transvaal auf Emden nnd hatte die Absicht die Wasier- mit der Geschwindigkeit einer Schnecke voran. I Verbindung mtt dem märkischen Lande m heben Di« letzte» Beschlüsse des Volksraads bedeuten zwar Ich bin der festen Ueberzeugung daß es dieser eine Verschärfung der Lage und auch Mr. Chamberlain Stadt gelingen wird, in Verbindung mit Dortmund hat im Unterhaus wieder heftiger mit dem Säbel und weiter hinein in das Hinterland das sich bi« gerasselt, ebenso wie bei der Schließung des erschließt, eine große Zukunft herbeizuführen Ich englischen Parlaments etnige ernste Wort- weiß, dafe in de» großen Hansestädten der Nords« a» die Transvaal-Republik gerichtet wurden; die leine Bewegung im Gange ist die wenn sie Angelegenheit wird aber trotz alledem wohl »och eine verwirklichen sollte, für den Dortmund - EmS- Zeit laug im Stadium der Verhandlungen schweben Canal eine große Zukunft bedeutet Die stets bleiben. Englands Rüstungen find noch nicht be- wachsenden Bedürfnisse der Industrie und Laud- eudet. Ans Rußland kommen Nachrichten, daß wirthschast verlangen leichtere Wege und als solche dort auch in diesem Jahre wieder ausgedehnten Be- müssen wir »eben den Eisenbahnen die Wasserstraßen zttken eine Hungersuoth bevorsteht. Allerdings scheint betrachten. Der Austausch der Massengüter im mau diesmal etwas rechtzeitiger Mafenahmen zurjBinneulande, der vor allen Dinge» der Landwirtb- Linderung der Noth treffen zu wollen. lschaff zugute kommt, läßt sich »nr durch Wasser-
= =---------- jwege bewerkstelligen, und so hoffe ich, daß die
ITtnfrhmt I Volksvertretung, diesem Gesichtspunkte nachgebend,
uuqiyuu. «mich in die Lage versetzen wird, hoffentlich »och i»
Die Dortmunder Rede unseres KaiserS.I^sem Jahre meinem Lande diesen Nutzen zutheil
Wir waren gestern bereits in der Lage, unsere» tz"en baft^ka Nrall Äeo2-!.b-°N Lesern neben dem Bericht über die Eröffnungbe8 betoeaen unb
Dortmund-Ems-KanalS eine kurze Inhaltsangabe her I geahnter Zukunft ben alten “T
bedeutsamen Rebe zu gebe», mit der unserKaiser für scheid e”b
.M-I» v-r-hivr Oi««idi,<rmÄ--r! Ich f,re<8 Jeroiiakr«. ”bf,g‘Bm”™eoIHt
Ihnen meinen herzlichsten Dank ans zunächst für die Ein- «Wucht durchgeführt wird, dafür werde ladung und zweitens für die herrliche Ausschmückung. I i ch ei» st ehe»'.
Ich wäre zwar schon früher gekommen, wenn derl
ü» «riegen *»v Georg'S Koffer
Anfeuthatt gepackt.
I befS“V“ em>fin8 ihn der Prvfeffor und ^."kl-uders war ganz glücklich, .seine beffere Wsch er Georg getauft hatte — wieder Zgk« haben.
Li nfle Minner arbeitete an ihren Erstlings- »Kit r Stunde ernste» UeberlegenS »er. G "it de« Prvfeffor, Idee» n»b Ansichten Pb s,?^?n^ond »nd dabei ihre eigenen Ein- J Erfahrungen läuternd.
das Sude des Mai'S waren die letzten beendet, das Material »ar gesammelt, T^Ve£0Fmtt’ fo b°8 »ur »vch der wesent-
DheU zu ihn» blieben.
| Hz, der Profeffor den jungen Männern, k Tage« der Pfingstfestes im Freie» zu
X “ " ”IDtue' «u» Schlafzimmer theile» $ Pf' »nd f» ward- die alte Dörthe
6% versehe» nnd Georg': ~
1?RCäd6l8”btn,^rb^ iaJ= biefer Beziehung nicht Geestemünde, die Auszeichnung des Grafen Münster,!verständlich, daß es schwierig ist, solche großen verwöhnt - wenn aber das, was aus englische» das ist die zeitliche unb wohl auch innere Folge der neuen Gesichtspunkte» in die Bevölkernd
scheu Quellen duröba-sl^t ist nur m. «... .... _____I*_____. .. _ «eoorrerung zu
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«bererieitS, daß man im Falle der Ablehnung der Werlage mit einer Auflösung des Abgeordnetenhauses k rechnen hat. Zweifellos haben sich die Aussichten pr ben Kanal durch die Stellungnahme deS Kaisers Jebeffert. Die Kanalfteunde habe» eine Rücken- »rkung erfahren und ein Theil der Kanalgegner es sich zweifellos überlegen, ob unter diesen ierhSltnisseu nicht Stimmenthaltung angebracht ist. -chon jetzt wird hier und da gerathen, ben Kanal- rennben nnb der Regierung, bei der die vorgebrachten und /Zweifel keinen Widerhall gefunden Gararo die Verantwortung für den Beschluß zu über- er.. und von jedem weiteren Eingreifen in den ter U.l 080 ber Sache abzusehen.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbain
Expedition: Markt 21. — Telephons. Jllustrirtes Sonntaasblatt. Verantworttich für die Redaktion: Redakteur Hans Hupfer ht Marburg.
—।-- Redattion: Markt 21. — Telephon 55.
llnzetche» des kommenden Kampfes, der in der chchsten Woche int preußischen Abgeordnetenhaus um
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^«4 l»«»te Me gute Pflegemutter nicht allzu- bleibe», und als sie nun alle Wäsche- W« fortht unb ausgezeichnet hatte, mit der
__(öS Die Stellung der europäischen Mächte sofott einander hat in der letzten Woche die Anfmerk- verkausi ,btr politische» Kreise vielfach beschäftigt. Bl. JSx eigenthümliche Versuche, die i-nzifische Republik, die feit Faschoda etwas kühler 'tnltf Aouber dem nordischen Freund geworden war, noch k: Ar an fich zu fesseln und es scheint, als ob dies
> Statt tagen wäre. Deutschland und Oesterreich lieferten “9 de» Empfang des deutsche» RetchskaozlerS beim !^a vmmz Joseph den wohl nicht ganz über- W«en Beweis, daß von beiden Mächten noch nn- dem auf geschichtlicher Nothwendigkett rffagl Menben Bundniß festgehalten wird, unb von Eng- sind s- » «rs würben tofeber einmal Versuche gemacht sich . 5,;j*lanb "öhern unb ein Einvernehmen über ße 8., suchst viele schwebende Fragen herbeizuführe».
^.Zr b°ffen, daß dieses Lieberwerben Englands male, « Üblich sein wird. Die Vorgänge auf S a m 0 a ibzugebe I», wessen wir uns von den lieben Vettern xjc ee sich barbietenden Gelegenheit zu versehen
Td ZT; . Dank ben Bemühungen Englands ist bas Be z7. 1£ d-r Commissionsoerhandlungen auf Samoa, -TT" Ende erreicht haben, für uns Deutsche
cTi. « erfteulich. Amtliche Nachrichten Vorschläge, bie vo» ben Commiflareu ge- Hea«n z. 3t »och »icht vor — wir
sie auch biesmal nach sechsstündigem gesunden Schlaf! Georg lächelle nur und llopste herzlich deS aufgesprungen und »ach einfachem Morgeuimbiß auf-1 Freundes Hand.
gebrochen. So wie fie, schien auch die ganze Natur! ,WaS würde wohl jetzt ans mir werde» ohne erfrischt erwacht zu sein. Sn den Gräser» glänzten! Dich, Du Tollkops?- sprach er schmerzlich. Unb die feinen Thautröpfche», die Wipfel der Bäume! da ich weife, dafe ich gar nicht ohne Dich weiter regten fich leise, die frühe» Sänger des Waldes,sexistire» könnte, d. h. was ich eMtten nenne, so Finken, Seifige und Drossel» zwitscherte», ia der »soll Dir Dein Mangel an Logik vergebe» sei» und Entfernung zog das Wild zu Holze und nur in grofeen l ich will sogar Dir zu Liede die meine jetzt' nicht Zwischenpausen begegneten ihnen einzelne Waldarbeiter I sprechen lassen. Du hast ja in einem Punkt voll, die rüstig ihrem Tagwerk znschritten. Beide Freunde «ständig recht, dafe wir nämlich in unserem jetzigen empfanden die hohe, heilige Schönhett ber Natur! Jahrhundert viel zu wenig die schöne GotteSwell in unb trotz der Verschiedenheit ihrer Temperamente ge-1 ihrer Ursprünglichkeit beobachten und kennen lernen, noffen fie doch Beide in volle» Züge» die wunder-1 Wir lassen uns so einen unvergleichlichen Morgen bare Herrlichkett dieses Morgens unb zwar in voll-1 fein säuberlich mit Oelfarben auf Leinwanb malen, stänbigem Schweigen. lunb bann stellen wir uns bavor unb preisen die
Erst nach etwa einstündiger Wanderung machten I Wahrheit,Naturtteue der Landschaft und alles Gebotene», fie eine kurze Rast und Erich tief fich nieder-1 s^atze» klug über die Lust und Stimmung des werfend aus: I Bildes uub haben bie Lust, bie Bäume und die
»Warum verschaffe» wir armselige Stabtrnensche»«?"^ “ J0/*” St^rm^g vielleicht nie mit eigenen uns nur selten einen so unvergleichliche» Geuufe? —|^n£enf 0';t?enJ., ?rber ffehst Du, aller Junge, ei Ja, da fitze» wir aber bis »ach Mitternacht bei unsere»!?^ '* viele Küustleraugen, die fich das Alle» an» jämmerliche» Del« u»d Petroleumlampen oder gar|[e '6 fchlagender Genauigkett
bei dem herrliche» Gaslicht, anstatt ben Tag zu |6, bte künstlerische Begabung toiebergebe», bafe nehme» unb zu sehen, wie e» Sott bestimmt hat.!nn8 .0ar ®** i“ inkommodire» brauche». Wen» Warum stehe» wst »icht mit der Sonne auf und! HUr be8 ®tlb bade», um so ein BUd zu be» S'he» mtt ihr zur Ruh'? Zeit zu« arbeiten bleibtÜebIe\ J?""en toil1 "hig in den Federn bleiben, un» da vollauf genug! Meinst Du nicht an6?el~n“. bei ieteen offenen Augen sieht
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rnhia daaeae» b« beainnft I erblicken würden, selbst wenn wir braufeen waren.
b°»? cmch wohl Dein Toaewuk M der , .«llzu schmeichelhaft ist fteilich Deine Beschreibung
* *el” >t,0e®trI w“ btr unserer Generation nicht, aber D» hast Recht, eS tst
»Ach Georg, um Gotteswille» fange nicht an so und dämm komme sich auf meine erste» Worte ogisch zu werde», das ist schrecklich, und Du weifet zurück und nenne uni armselige Geschöpfe. Aber >och,^ Du bist mir am unsympatischste», wen» Du am nun wollen wir nicht philosophiren, denn Du weißt
«o W «als für de» Mittellandkanal eingetreten ist. ♦ ■ Kaiserliche Kundgebung hat die Situation ugust: kllärt; fie zeigte einerseits, daß bie Regierung ent« .tte* * hlosie» ist, fich auf bie von einigen Seiten ange- 5«ihene Vertagung ber Kanalvorlage nicht einzulassen, ll)il