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Barck und die Reichsverfaffung
IQe:i! mit ordentliche Professor für Staats- und “Sill MH Dr. Anschütz seine Antrittsrede gehalten.
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Dagegen war er besonnener eil Erich, und so
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ßrömuugeu, die sich leider io Deutschland noch r geltend machen, ein kraftvolles Gegengewicht
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sonderen Eigentümlichkeiten und erschienen dazu schaffen, die intimsten Fr«nde zu werd«.
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Er betonte ebenso den Bund wie den Staat. Die Reichsregierung kann gar nicht anders geführt werden, als durch die im Bundesrath vereinigten 25 Einzel- taaten zusammen. So wurde daS Sonderleben der reutschen Dynastien und Stämme umgewandelt zu einem Gemetnleben, indem der Einzelstaat nie aufhören soll, sich als Glied des Reicher zu fühlen. Die heutige Wissenschaft erblickt daher das Wesentliche nicht in dem Gedanken einer Trennung von Einzelstaat und Central-Staatsgewalt, sondern in dem Gedanken einer engen organischen Verbindung.
Zum Schluffe verbreitete sich Professor Anschütz im Einzelnen über die drei Hauptorgane des Reiches, den BundeSrath, den Kaiser mit seinem Kanzler und den Reichstag, sowie deren Verhältotß zu einander, um endlich bei dem von Bismarck geschaffenen Doppelamte des deutschen Reichskanzlers und des preußischen Premierministers zu verweilen. In diesem Doppelamte liege beschlossen die gewaltige Dopp:laufgabe, einmal die kaiserliche Reichspolitik verantwortlich zu leiten und auf der anderen Seite dafür einzustehen, daß Preußen stets von seinen nationalen Pflichten erfüllt bleibe, die zusammenzufaffen sind in dem Worte: Preußens deutscher Beruf.
zugewandt als Erich, denn als wahrhaft gebildete treue Menschen, waren sie natürlich mit dem ihm anvertranten Gute vorsichtiger und ängstlicher, als mit dem eigenen Kinde. Erich betrachtete den jüngeren und äußerlich viel zarteren Freund, all seinen ganz besonderen Schutzbefohlenen. Er war ja selber nur drei Jahre älter als Georg, aber während dieser ein schmächtiger Knabe mit sehr bkffer Gesichtsfarbe war, hatte sich Erich schon früh zu einem großen kräftigen Menschen entwickelt, der dem jünger« Freund nach all« Richtungen hin eine feste Stütze wurde.
Erich hatte ein weiches Gemüth, dabei aber große Energie und eiferne Willenskraft, stets bereit, jeden Kampf mit frohem Muth anfzunehmeu, und im Borans fest überzeugt, daß er all Sieger hervorgehen werde. Georg dagegen »ar ernster und finniger, aber nicht von so markiger Festigkeit, wie sie schon von Kind- heft auf der Hauptcharakterzug des Freundes gewes«.
Dabei war Georg von ernftefter Treue in jedem Streb« und versSumte nie eine ihm einmal aufer- legte Pflicht; nur sprudelte in ihm nicht der Quell bei Geniul so frisch und ursprünglich wie in Erich und der Trieb zum VorwärtSftürmm und Schaff« »ar in ihm wett weniger stark all in dem Freunde.
Mft ftohem Sinn war Erich von d« Ettern geschied«, während Georg mtt schwerem Herz« ton seine« Mütterchen Abschied genommen hatte.
Eie begann« also die Reise, die Georgs erster Anlflng in die Wett war, in ganz verschiedener Stimmung und erst nach Stunden war el Erich ge
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f. lieber das Thema „Bismarck und die ReichS- sfiizg" hat vor kurzem in Tübingen der neu-
soldete sozialdemokratische Agitatorenthum zu kurz kommen würde, und dem muß auf alle Weise vorgebeugt werden. Das Interesse der Agitatoren ist »er Maßstab, an welchem von der sozialdemokratischen Presse alle tagespolitischen Vorgänge allein und anS- chließlich beurtheilt werden.
dB in Deutschland eine Gelehrtenschule unter deS bayerischen Staatsrechtslehrers Max del, welche behauptet, daß das deutsche Reich Einheit, sondern eine Vielheit von Staat« in smäßiger Verbindung, daß es keine nationale, eine internationale Organisation sei, kurz ein enhnnb, eine verbesserte Neuauflage des beutschen , der im Jahre 1866 zu Grunde ging. Dieser mng kann nicht scharf genug entgegeugetteten m, und Niemand ist ihr abgeneigter gewesen, her große Mitbegründer des deutschen Reiches, fürst Bismarck.
las Reich ist für Bismarck der nationale Staat, Staat der Deutschen. Die Reichsverfassung if
der Kanalvorlage zu befassen habe, hatte man Dauer der Tagung bis zum 10. oder gar bis 15. September für sehr wahrscheinlich.
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Freihandelspolitik.
** Ein hübsches Beispiel freihändlerischer
ranntheit liefert die „Nation" des Abg. Barth Privatdozent v. Wenckstern hatte einen weitaus- schauend« Plan zur Verstärkung unserer Flotte entworfen und die Nothwendigkeit, unsere Machtstellung zur See zu stärken, aus den Bedürfnissen unserer Industrie uachgewies«. Herr Barth meint nun: „Was Herr v. Wenckstern unter Aufwendung kolossaler Mittel durch Schaffung einer Riesenkriegsflotte zu erreichen strebt und was er mit diesen Zwangsmitteln nicht erreichen würde, daS muß man zn erlangen suchen durch eine Politik konsequent angestrebter Handelsfreiheit. Was sich durch noch so viele Kriegsschiffe nicht erlangen läßt, ist unter Umständen zu erreichen, durch Handelsverträge."
Köstlich. Also wenn die fremben Nationen, eifersüchtig auf Deutschland, unfern Maaren die ausländisch« Märkte zu sperren suchen, dann müssen
lungen, den Freund von seinen trüb« Gedanken ab- zulenk«. GeorgS's Besorgniffe waren ja auch keineswegs unbegründet.
Die Frau Prosefforin war eine starke Seele, sie hatte ihre Freunde nie mit nutzlosen Klagen und zwecklosem Jammer behelligt; aber seit dem Tode ihres Mannes war in ihre Seele, in ihr ganzes Leben und Denken ein Sehn« eingezog«, das mit jedem Jahre wuchs, ein Sehnen mit dem wieder vereint zu fein, der ihr im Leben Alles gewesen war.
Sie versäumte nichts an ihrem Sohn, machte sich auch ihren Frmnden nützlich, ja fast unentbehrlich, kurz, sie übte nach jeder Richtung hi» die tteueste Pflichterfüllung, aber el fehlte ihr die rechte Freudigkeit, und besonders fett Georg mit feinen Studien fertig und vollständig erwachse» war, feit sie einsah, daß auch dort ihre eigentliche Aufgabe ge- wiffermaff« gellst fei, seitdem wurde dal Verlange» nach dem Jensett! immer stärker i» ihr und sie »er. fiel in eine» Zustand fortwährenden Fiebers, der ihre Kräfte auf! Äußerste untergrub, ohne sie gerade bettlägerig zu machen.
Selbst die liebe Gesellschaft ihre! kleinen „Pflege- sohue»' Selter, wie sie de» jüngste» Sltmhof'schm Sprößling nannte, wurde ihr jetzt häufig zu viel, ste verließ ihr Heim kaum noch, und so waren den», außer d« Besuche» der Frenude, G«rg'S »riefe und Schilderung« ihre eiuzige Zerstreuung. Freilich «nrde el ihr »st sehr schwer, dem Sohne unbe- fang« und Hefter zur bestimmt« Zett zu antwotten. Sie sehnte den Tag seiner Rückkehr herbei nud wollte ihn doch auch nicht heim«f«, ehe er sei» Pensum erfüllt hatte, aber ste dankte Gott, all die
lstaateu verhalte» sich zum Gesammtstaat wie blieb« zum Haupte. Er spricht von dem Reiche he» großen nationalen Gemeinwesen und von V»ßen deutschen juristischen Persönlichkeit, jß wäre indessen gänzlich verkehrt, daraus zu V«, Bismarck hätte einem schroff« Unftarismus WH, d. h. die Centralgewalt auf Kosten der Wchaaten zu überragender oder gar ausschließlicher bringen wollen. Ganz im Gegentheil. W«rck hat nicht daran gedacht, daS Reich nnitarifch Vicht«, fonbern er hat es föderalistisch eingerichtet. G Wesen der föderalistischen Zurichtung des Wh geht dahin: das Staatsgefüge der Einzel- r” soll nicht zerstört, sondern erhalten und ge- M Waden. Die dmtschen Einzelstaaten als solche f htm Reichsgedank« dienstbar gemacht werden, »oberste Gewalt deS Reiches ist deßhalb d« Mchen Staat« und deren Regierungen selbst in M ywb gegeben.
Bismarck wurde» die Begriffe Bund nud Winnnlich zu einer höhe« Einsicht verbünd«.
festgesetzte Fttst sich ihrem Ende nahte und ste ihn endlich «warte» durste.
Die freudige Spannung regte sie merklich an, sie fühlte sich ftischer all seit langer Zeit und bereitete Alle! zum festlichen Empfange vor für ihren einzige», der sich ebenfalls nach elfmonatlicher Abwesenheit unendlich aus sein Mütterchen und auf fein Heim freute.
ES war ein schöner Herbstab end, als er ankam. Der Major und seine Frau, die in den letzten Monaten gleichfalls mit Schrecken da! Hinschwind« der Frennbin bemertt hatten, warm ft» Wittweu« häukchen anwesend. Sie hatte» einerseits »icht fehl« wollen bei ber Rückkehr des frühere» Mündel!, anbererfeitl hatte» sie auch geglaubt, durch ihre Gegenwart und Unterhaltung von Georg noch am erst« Abend die schmerzliche Ueberzeugung fern zu halt«, die sich ihm ja mit unumstößlicher Gewißheit aufdräng« mußte, daß nämlich sein Mutter« Herz nicht lange mehr bei ihm well« konnte. — Ihre gute Absicht »nrbe auch ton besten Erfolge gekrönt.
Frau Hochberg empfing den Sohn in der Bibliothek ihres verstorben« Gatt«, welche sie bi! dahin mit ängstlicher Pietät verschlossen geholt« hatte und worin viele Jahre nicht! veräudett war. Jetzt hatte ste da! Zimmer für Georg znm Thett ne» eingerichtet, er fand an der Wand seine Mütz«, Pfeif« und Schläger au! der Universität!- zett geschmackvoll nm da! große Bild bei Later!, da! dies« in voller Frische zeigte, gruppttt.
(Forffetzung folgt)
wir nur Handelsverträge abzuschließen suchen, dann wird'! schon gehen. Schade nur, daß Hnr Barth nicht beträte, wie man die HandelSfreihett „konsequent anzustreben" hat. Vielleicht versucht er es damit, d« ftemden Staatsmänne« seine handelspolitischen Lettarttkel vorzulese»? Wenn sie dadurch auch nicht bekehrt »erben dürsten, so schlafen sie doch vielleicht darüber ein. So lange sie aber nicht schlafen, haben wtt auch keine Aussicht, ungehindert auf fremden Märtteu unS zu bewegen. Alle Schwärmerei für die „offene Thür" wird nicht hindern, daß man u»S eines Tages die Thür zuschließt, wenn wir nicht den Eintritt u»S nöthigen- falls erzwingen können. Dazu aber brauchen wir eine starke Flotte, je stärker, je bester.
Wer sich den Blick nicht trüben läßt durch das freihäudlerische Dogma, sondern unbefangen die Ereignisse der letzten Jahre prüft, dem muß die lieber. zeuguug kommen, daß die handelspolitischen Fragen in nicht ferner Zeit sich zu Machtfragen answachs« werd«. Wer sich mit dieser Thatsache nicht adzu- finden vermag, ber mag immerhin träumen von ber allein Heil bringenden Handelsfreiheit. Wollte »nfere Regierung aber ein Gleiches thuu, so würde e! Deutschland eines Tages ergeh«, wie dem alten Major bei Fritz Reuter, der fich höchlich darüber wunderte, daß man ihn verklagte, obwohl er doch gar keinen Prozeß haben wollte.
i Nachdruck verboten
h Widerstreit der Gefühle.
Roman von C. Wild.
(Fortsetznng.)
Professor Hochberg hatte inzwischen merk- S schnell gealtert, nicht ftn Geist und Gemüth, ^»ttlich so sehr, daß, als Georg nach vollendeter fa/töt nach Hause kam, er fich eine! lebhaften kaum erwehren konnte, den« seine ge- E? «ntter hatte sich so verändett, daß er mit «»rahnunge» in die Zukunft schonte. Die
Nachbarhonse bestritten ihm die Richtig- । ^EI Bemerkung; vielleicht thotw sie el, um k® beruhig«, vielleicht auch fanden ste ft»
Berkehr nicht so sehr die Seränberang, die Hochberg torgegang« »ar. Jedenfalls । Major dem jungen Manne ernst zu, an w 2*®®! aufgestellten Programm festzuhalt«, und F8« Mutter, die von Georg'! Sorge um sie L,?bnte, hielt ihn an, tr« auf feiner Lebensbahn ^tetrita, so wie er selber sie fich, unterstützt i s/1 Rath der Freunde, vorgezeichnet hatte. IC® sich äußerlich wenigst«! beruhig« ■tZc tt6e Reise an, auf die er fich um so E^at hatte, als er fich Erich Saatfeld an- |r* bnnte, der dieselbe Route machte. DaS
»wisch« den beide» jungen Lmt» war LMlüe, dal man fich denk« konnte.
|u/8 batte im Saalfeld'sch« Hause eine herrliche ben" *«n auch dal Herz der Ettern »ärmer für den eigenen Sohu schlug, i Ktu^e Fürsorge wurde meist Georg früher
alprch ftiigtm Gesichtspunkte verstehen und schätzen lehrt, rrseits geeignet ist, gegen die partikularistisch«
Umschau.
Zur parlamentarischen Lage bemerkt die fteikonservattve Berliner „Post", in „sachkundigen Kreisen" sei man der Ansicht, daß der Schluß de! Landtags bis zum Ende des Monats August nur unter der Voraussetzung möglich sei, daß die Kanalvorlage im Abgeordnetenhause abgelehnt wird. Für den Fall, daß sich auch da! Herrenhaus
lumnu 16, da er uns einerseits die Bedeutung des u Heimgegangenen Reichskanzlers unter neuem,
(27 «len Staat? wesens. Ein Laie würde diesen überhaupt selbstverständlich finden. Trotzdem
Deutsches Reich.
* Berlin, 10. August.
— Unser Kaiser wird sich, wie im ursprünglichen Programm vom 3. August vorgesehen war, von Dortmund nach Essen zum Besuch beim Geh. Rath Krupp auf Villa Hügel und von da zur Besichtigung der Müngstener Brücke nach Remscheid begeben.
— Infolge einer Anregung des Kaisers ist ben in Kiautschou angestellten technischen und Verwaltungsbeamten freigefteKt, auf Koste» beS Auswärtigen Amts ihre Frau« dorthin zu nehmen. Zu Oktober werde» mehrere Frauen zu dauernbem Aufenthalt, andere zu mehrmonattgem Besuch nach Kiautschon abreifen. Entsprechende Wohnungen sind hergerichtet.
— Der in den Fürstenstand erhobene Graf Münster- Ledenburg-Derneburg erhielt ben Namen Fürst Derneburg.
— Prinzessin Maximilian zu Schaum- bnrg-Lippe ist Mittwoch Nacht von einem Prinzen entbunben worden.
— El gewinnt den Anschein, al! ob die Einweihung deS Dortmund-EmSkanalS am nächste» Freitag ein wichtiger Tag für die innere preußische Politik werden würde. Bei der Einweihungsfeier wird unser Kaiser umgeben sein von dem Reichskanzler und preußischen Ministerpräsidenten Fürst Hohenlohe, dem Vizepräsidenten bei preußischen Ministeriums v. Miquel und dem Minister Thiele». Man erwartet vielfach für dies« Tag von der Regierung eine Kundgebung für die Kanalvorlage.
— Ein Berliner Börsenblatt behauptet, „in Berliner UniverfftätSkreisen" sei da! Gerücht verbreitet, ber Privatdozent Dr. Arons sei als Nachfolger deS Professors Röntgen auf den Lehrstuhl für Physik an der Universität Würzburg berufe» worden." — Wir beglückwünsch« die Würzburger.
— In der Frage der Waareuhaus- bestenerung ist der von Herrn v. Miquel den Handelskammern und Aeltestenkollegien unterbreitete Gesetzentwurf auf ben lebhaftesten Widerstand auch in den Kreise» gestoßen, welche Maßnahmen gegen die Waarenhäuser gefordert hatten. Nunmehr wird berichtet, daß »och in diesem Herbst ein neuer Gesetzentwurf dm Handelskamme« zur Begutachtung zugehen soll.
Die Sozialdemokratie und die Arbeitswilligenvorlage.
* Der Sozialdemokratie ist garnicht geheuer bei dem Gedanken einer Möglichkeit an eine Revision der ablehnende» Haltung der Reichstagmehrheit gegenüber der Arbeitswilligenvorlage in zweiter Lesung dieses Gesetzes. Der „Vorwärts" fürchtet ein Umfallen des Centrums und droht demselben in schlecht verhüllter Angst, indem er bethmert, vom Standpunkt der engeren Parteiinteressen und der Wahlpolitik müßte der Svzialdemokratte nichts so willkommen fein, als ein Umfall des Centrums bei der „Zuchthausvorlage". Damit würden die Mass« der katholischen Arbefter- schast mtt einem Schlage für die Sozialdemokratie gewonnen sein. „Die sozialdemokratische Partei als solche hat sicher keinen Nachtheil von der Zuchthausvorlage, die vielmehr für sie das beste Werbemittel ist, das uns je unsere Feinde geliefert haben." Damit steht die Opposition ber Sozialdemokratie gegen das Arbeitswilligeugesktz im schärfsten Widerspruch. Wenn der „Vorwärts" diese Opposition damit begründ« will, daß seine Pattei jeden Kutturrückschritt bekämpfe, so ist dal eine jämmerliche Verlegenheitsausrede. War« denn die Sozialreformgesetze vielleicht „Kulturrückschritte"? Und doch hat die Sozialdemokratie ge- schloss« gegen jedes einzelne derselbe» gestimmt. Nein, die Sache ist die, daß i» Folge der Annahme des Arbeitswilligengesetzes das gewerbsmäßige, be-
iloniei Inhalt dieser Rede verdient weitgehende Be-
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.
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Staatrverfassung. Sie stellt einen Willen dar, S 0 n sich selbst ruht und verschieden ist von dem v * lwillen ber fünfundzwanzig deutschen Staaten, hängen sich Bismarck Worte auf die Lippen, die seine Auffassung beweisen. So sagt er: Die
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Bureanx von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- qi
bürg, Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 04.
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