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Etimme» der socialdemokratischen Fraktion sichern »in. Das Berliner Landgericht spricht einen Journalisten von der Anklage der Beleidigung eines sächsischen Gerichtes stet, weil dieses Handlungen zu Gunsten der Socialdemokratie mit anderem Maße ge-

ru Berlin erläßt in dem gegen den socialdemokratischen Privatd. Dr. Arons angestrengten Disziplinarverfahren

>en Händen der Abgeordneten liegt die gesetzgebende, die Regierung übt die vollziehende Gewalt aus, ein ! )ozent an einer Landesuniverfität ist mit obrigkeit- iche» Rechten ausgestattet, der Besuch seiner Vor­lesungen kann, wenn die übrigen Vertreter seines Faches erkranken oder sonst verhindert sind, für die Studenten obligatorisch werden; auch haben wir bis­her der Lehrthätigkeit in Deutschland stets ei» er­zieherisches Moment beigelegt und mit großem Recht. Alle diese Vorgänge sind deßhalb nichts anderes, als eine Legalisirung der sozialdemokratischen Bestrebungen, und das Berliner Landgericht thut nichts anderes, als daß es diese Legalisirungim Namen des Königs' durch seinen Spruch beurkundet. So hat Bebel doch recht gehabt, als er noch vor dem Ende des Jahr­hunderts den allgemeinen Kladderadatsch, wie er sich auSdrückte, prophezeite; wenn auch nicht der materielle, der moralische Kladderadatsch ist thatsächlich da.

Die sozialdemokratische Partei, das werden wir an dieser Stelle immer wieder und wieder bis zum Ueberdruß betonen, ist eine religiöspolitischsitt­lichökonomisch revolutionäre. Sie sucht alle Funda­mente unseres Kulturlebens, den Gottesglauben, die Monarchie, die Ehe und Familie, das Eigenthum zu untergraben und umzustürzen. Ob sie momentan zur Erreichung ihrer Ziele auf Anwendung offener Gewalt verzichtet, ist gleich, von ihren Prinzipien hat sie nichts aufgegeben, auch nicht einen Buchstaben; sie bedroht deshalb unsere gesummte Existenz, ja überhaupt unser Kulturleben, und nicht zum geringsten die religiöse, bürgerliche und politische Freiheit, welche wir als die Frucht der Kämpfe unseres Jahrhunderts zu betrachten pflegen; ihr Sieg würde nichts anderes bedeuten als die jede individuelle Regung unter­drückende gewaltthättge Schreckensherrschaft einzelner, auf den Schultern der Mafien emporgehobener Des­poten. Und diese Schreckensherrschaft würde sich nicht auf ein einzelnes Land und Volk beschränken, sondern, so west sie vermöchte, die ganze Welt umfassen. Die Sozialdemokratie nennt sich selbst international, ebenso wenig wie einen himmlischen Vater kennt sie ein irdisches Vaterland. Darum müßte jeder, der noch einen Funke» von Gottesglauben, von monarchischem und Vaterlandsgefühl, von Liebe zur Familie, Treue und Sitte in sich trüge, die Sozialdemokratie auf das äußerste bekämpfen, ihr gegenüber müßten alle Parteiunterschiede verschwinden.'

Freiher von Nymwegen hat sich heute Morgen in seiner Wohnung erschossen. Motiv zur That un­bekannt. Graf von Bardeleben, Oberst.'

XVI.

Wochen und Monate waren »ergangen, der Früh­ling hatte schon im hohen Norden seine» Einzug ge- halten, und in Gens, in dem kleinen Vorgarten von Villa Werder, blühten Jasmin und Rosen. Festlich waren die Thüren der kleinen schmucken Villa be­kränzt, lau wehte der Abendwind lurcb die geöffneten Fenster und die letzten Sonnenstrahlen fielen auf das schöne Paar, Barvn Hans von Sendlinge» und seine holde junge Frau, die vor wenig Stunde» den Lund für's Leden geschlossen hatten, und nun Ab­schied nehmend vor ihren Pflegeeltern standen. Es war eine kleine stille Hochzeit gewesen; die wenigen nähere» Bekannte» der Werdersche» Familie, die ihr beigewohnt, hatten sich schon verabschiedet, die beide» einzige» Mensche», die zu derselbe» vo» auswärts gekommen, Barbaras Freunde, die kleine Komteß Juliette und Gras Waldemar, hatten im richtigen Taktgefühl die Eltern mit dem jungen Paare für kurze Zeit jetzt allein gelafie» »nd gingen plaudernd im Vorgarten ans und ab.

Sie schienen aber heute ganz ausgewechselt zu sein; die sonst so übermüthig lachende und scherzende Juliette ging mst gesenktem Kopf, ohne ein Wort zu sprechen, an der Seite ihres stattlichen Beglester», der so eifrig auf seine Begleiterin entsprach, wie es doch sonst gar nicht seine Art »ar.

Die Nachtigall, die soeben ihrem Weibchen rin schmetterndes Liebeslied gesungen, wurde beim Sn- blick der beide» an ihr vorbeischreitenden Menschen- fieber plötzlich still und hüpfte ganz zuttaulich bis auf den unterste» Ast, um bester höre» zu können,

Herr v. Massow über die jüngsten socialpolitischen Vorgänge.

Die jüngsten Vorgänge auf socialem Gebiet geben dem bekannten Socialpolitiker, Geheimrath 8, Massow, in derAllgem. konservativen Monats­schrift' Anlaß zu folgenden Betrachtungen:

Wer die Vorgänge auf socialem Gebiete ver­folgt, wie es der Berichterstatter einer Monatsschrift Ihm soll, den überkommt ein gewisses Granen. Die Geschichte lehrt uns überall, daß nicht die Macht und Kraft der beherrschten, fich auflehnenden Schichten, sorldern die Schwäche der herrschenden Gewalten dem Umsturz zum Siege verhülfen haben. Diese Schwäche war aber immer zuerst eine moralische; aus ihr ging die materielle hervor. DaS Aufgeben des Prinzips ist keineswegs nur ein innerer Vorgang, der sich einzig und allein auf dem Gebiete der Theorie ab» spielt; seine Folge machen fich nur allzu bald materiell - praktisch geltend. Nicht die Kraft der Germanen brachte Rom zu Fall, sondern feine eigene WideistandSunfähigkeit, die in dem Verfall der Sitten ihre Wurzel hatte.

So ist in unseren Tagen auch die Socialdemo­kratie an sich nicht gefährlich, wohl aber wird sie es durch die Schwäche der bürgerlichen Elemente, und diese Schwäche ist das Product gänzlicher Prinzipienlosigkeit. In Belgien verbündet sich der Liberalismus mit der Socialdemokratte gegen die katholische Partei, weil diese die Majorität in der Kammer hat, und grätt damit dem modernen Parlamentarismus in seinem eigensten Heim das Grab; in Bayern ist es im Hegentheil die katholische Pattei, die sich mit den Socialdemokraten gegen den Liberalismus verbündet, um sich eine herrschende Majorität in der Kammer zu sichern. Im republikanischen Frankreich geht man natürlich noch einen Schritt weiter und beruft einen Socialdemo-

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Umschau.

V Die großpolnische Hetzpresse arbettet auf der ganzen Linie dahin, das für die Provinz

baten in das Ministerium, wieder aus demselben

Grunde, weil dort ein einziges Kammervotum die Regierung stürzen kann und diese sich die

meffe» hat als anderweite Parteihandlungen, und in dem Artikel von Seiten des Verfassers nur diese Thatsache behauptet worden ist, seit Erlöschen dcS |V Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen (838! kr Socialdemokratie letztere aber allen übrigen ' Parteien gleichsteht. Und endlich: Die philosophische Fakultät der König!. Friedrich-Wilhelms-Univerfitä

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40.

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ebeufalls ein fteisprechendes Urtheil, obwohl die Zn- Posen projectirie S an atorinm für Lnng en- gesicherten Frieden komme Uns schernt aber bie au gehörigkeit des Dr. Arons zur Sozialdemokratie und leidende zu einer Brutstätte ihrer nationalen und dre Spitze getttebeue Krafttnefiung bie man ledenfallS sein aktives Eintreten für dieselbe von keiner Seite, confessionellen Sonderbestrebungen zu machen, andern- nicht vom einse tige» Standpunkte der Arbeiter oder auch von ihm selbst nicht bestritten worden ist. In fallsihmdieSympathiederpolnisch-redendeuBeoo erung gar derOrgauifirien betrachten muß, den Beweis abzugraben,kuryer' undDziennik Poznanski' sind! zu liefern, daß der Weg zu einem FriedenSzustande erbost, daß die für diese» Zweck geleisteten bezw. noch zwischen Arbeitern und Arbettgeberu nicht in den ge» zu leistenden Einzahlungen derBank der Hakatisten', sonderten Organisationen, die immer Kampsorgani» nämlich der Ostbank, zufließen solle» und empfehlen, Nationen sein werden, zu finden ist, sondern in ge» )az Held in den polnischen Banken zu dk poniren,! meinsamen Beruft vereinen, in denen Arbeiter und wogegen bie deutschen Blätter Posens betonen, daß, Arbeitgeber ftiedlich über ihre gemeinsamen Interessen mögen bie Einzahlungen wo immer bewerkstelligt I berathen und ihre Differenzen zum AuStrage bringen, werden, doch die Polen aus derartigen öffentlichen Mau vergefie nicht, daß die Unternehmerorganisationen Anstalten den größten Nutzen zögen. Der .Postemp' sehr jungen Ursprung» und nur zur Abwehr immer wist nicht darauf eingehen, wie viel Nutzen die Polen l stärkerer, vielfach unerfüllbarer Forderungen der festen aus den verschiedenen anderen wohlthäligen Anstalten Klassenkampforganisationen gebildet find. Den Ar» ziehen, aber auS der Schwindsuchtsheilanstalt werden I beitem ist schon lange zu bedenken gegeben worden, die Pole» wahrlich keine» Nutzen ziehen, denn die daß sie bei einem Kampfe von Organisation zu Or» Schwindsucht ist nicht eine polnische Volkskrankheit, ganisation der unterliegende Theil fein müssen; sie sondern eine deutsche. Wenn aber ein bestimmter Procent-! haben es nicht geglaubt, sondern der Sozialdemokratie, satz der Polen an Schwindsucht leidet, dann haben sie sich deren Bestand vom Klafienkampse abhängt, mehr als vondenDeutschen angesteckt. Der Pole ißt und! den wohlgesinntenBourgeois' vertraut. Der Ver» schläft nicht genug, sondern arbeitet schwer, aber bie lauf der dänische» Aussperrung sollte ihnen zu denken Schwindsucht hat er nicht, und, wie wir schon sagten,! geben.

wenn er sie hat, dann ist es Ansteckung durch Deutsche.' ----

Wie wäre es, wenn der .Postemp' diese seine ebenso lieber die Ergebnisse der Haager neue wie eigenartige Wissenschaft fin de siScle dem Friedenskonferenz äußert sich jetzt auch ein vom 21 bis 24. Juli d. I. in Krakau tagende» bemerkenSwerther officiöser Artikel der .Nordd. IX. Kongreß der polnischen Aerzte und Naturforscher Allg. Ztg.' Wir entnehmen demselben folgende zur Begutachtung eventuell zur geeigneten Fruttifi- Stellen:Daß bie Konferenz utopische Träume, zimng unterbreiten wollte; die Reklamirnng ber Lungen- und noch dazu mtt einem Schlage verwirklichen würde, schwindsncht als einer spezifisch deutschen National- hatte kein verständig Denkender erwartet. Aber bei krankheit durch denPostemp' dürfte zur Erzielung einem so gewaltigen Problem, dem schwierigsten und einer gehobenen Stimmung unter den Kongreß- umfassendsten, welches die Welt auf politischem Gebiete theilnehmern viel beitragen. kennt, vermögen auch scheinbar kleine Schritte von

_____:______ I segenbringender Bedeutung zu werden, wenn dieselben Die Massenaussperrung in Däne -«sich innerhalb des Erreichbaren halten und dabei doch mark hat einen ungekeuren Ilmfang angenommen.! in der Richtung auf das Ideal erfolgen, das nicht Nach den Angaben des .Vorwärts' ist die Gesammt- von heute auf morgen erreichbar ist.' Der Artikel zahl der Ausgesperrten auf rund 40 000 zu schätzen,(geht bann auf bie einzelnen Beschlüsse ein. Von so daß bei einer Dauer ber Aussperrung von jetzt Interesse ist, was er über die Abrüstung sagt: Wenn zehn Wochen ein Gesammt-Lohnverlust von 7 200 0001 bie Berathungen über bie Frage ber Einschränkung Kronen herauskommt. An Unterstützungen ist bis Iber Steigerung ber Rüstungen, insbesondere die Herbei» jetzt von den Organisationen eine Summe von 31 führung eines Stillstandes in der Vervollkommnung der Millionen Kronen gezahlt, davon find rund 100000«Waffen ohne ein eigentlich positives Ergebniß ge- Kronen aus dem Auslande geflossen; die deutsche»! blieben find, so lag dies in der Natur ber gegebenen Gewerkschaften haben für bie dänischen Genossen über Verhältnisse. Es ist aber als nicht geringes Ver» 25000 Mk. zusammengebracht. Wenngleich fort-«dienst der Konferenz anzuschlagen, daß sie gesetzt auf das dringendste zu weiteren BeiträgenIdie Unmöglichkeit klargelegt hat, auf aufgefordert wird, so kann man doch aus den obigen diesem Gebiete zu einschneidenden Verein» Ziffern bereits schließen, daß der Widerstand derlbarungeu zu gelange». ES ist schließlich mit dänischen Organisirie» vergeblich sei» wird. Es ist! Befriedigung zu begrüßen, daß fich auf der Konferenz also eine Unsumme von Elend über die dänischen! erhebliche Mehrheiten über das Verbot einzelner Arbetter hereingebrochen, weil man von beiden Seite»«Kriegsmittel und Kampfesarten geeinigt haben, welche das Recht des Stärkeren proklamier hat. Wir be» das menschliche Gefühl besonders abstoßen. Wer daS dauern die grausame» Folgen dieses Kampfes auf Ergebniß im Ganzen überschaut, muß anerkennen, das tiefste und wünschen, daß eS recht bald zu einem daß schon die Ausdehnung ber Genfer Convention

wa» ber große blonde Manu dem kleinen dunkel- warenl diese. versteinerten Züge AIS ste' das Un- Snaiaen Mädchen da erzählte; ihr schien es, als glaubliche wirklich glauben mußte, erleichterte sie Han» A der JnhZt der Worte ganz derstlbe, a!8 wo- durch diese ruhige Sefaßcheit seine schw«e Aufgabe von fie soeben ihrer Liebsten gesungen. |®r sagte fich, daß Freifrau Ulrcke und Hildegard

Die beiden alten Leute aber im Zimmer schuldlos au dem ihm zugefugten Unrecht waren, eS sahek mit stolzer Freude und doch mtt Weh- that ihm leib, daß bie Unschuldigen für denSchuldigen mnth auf ihre beiden glücklichen Kinder, die sie «leiben mußten, nnb er that iu zarter Welse Alle«, nun9 in ^kurzer Zeit verlassen würden, eines in um ihnen daS wlvermeiUiche Schwere so viel wie beS andere» Glück nur sei» Glück findend. Was möglich zu erleichtern. Er hatte in großmuthiBer für eine Seligkeit leuchtete heute an8 den Augen Weise für ihre Zukunft gesorgt, ihnen, da die Frei» Barbaras, wie strahlend sah ihr stattlich schöner stau den Wunsch außnte, nach der Restdenz zlehen Sohn ans, ber vor wenig lagen gekommen z» wolle», bort eine Wohnung gemirijet nnb toar war, nm fich seine holde Brant als sein lieber Weib I ihnen beim Umzug so viel wie mögüch behilflich ge» auf fein stolzer Schloß Böhuhausen im fernen wesen.

Preußen zu holen. Diesen vier Mensche», die die! Aber kein ^«rt des DankeS h^e er vo» ihren Liebe so eng verband, wie eS keine Blutsbande enger LiPP« eB »ar ihremt Stol»von vermocht hätten, waren die letzte» Monate eine Zeitd» «»ade ihr-S Neffen lebe« zu ^», unbnut ber manigfachste» Aufregungen gewesen; aber "»» das uuvermeü>llcheMuß ließ fie alles, was er für lag alles geklärt nnb gelichtet vor ihnen, nnb ihr «sie that, Mueymen.

Hans blieb ihnen als Baron Haus von Sendlmgen! Scheust hatte seine Villa verkanst, er war vor ein ebenso lieber Sohn, als ber berühmte Professor, I einem Monat mit ben Seine», nachdem feine $Wer ber fich mit ihrem Name», ehe er de» eigenen kannte, l »ach wocheulangem Krankenlager endlich so wett her» aunaMt lieft. I gestellt war, ohne legliche Abschiedsbesuche, die man

Das jähe Ende Horsts hatte Han, rmb Barbara auch schwerlich angenommen hätte, abgereist, und erschüttert, aber fie sagten, daß ihm ei» Lebe» ohne «zwar, wie man sich zu erzählen wußte »ach Aalten. Reichthum, dazu mit einem befleckten Namen nicht! HanS »ar da» Anfgeben seines Bnufe», dem er lebenSwerth mehr erscheinen konnte, nnb bedauerte» mtt Leib und Seele anhing, z»ar sehr sch«» ge» nur Ulrike, die in dem geliebten Sohn ihr größte» »orde», aber er sagte sich, daß «auf d»8 Erb- Slück verlor. Freilich, anmerten ließ fie fich nicht»,!sei»« Väter^gehörte,nm das zu Pflegen, was ihm alle die fmchtbar vielen Schicksalsschläge, die sonst seine Vorfahren hivterlassen.

jede Andere auf» Tiefste gebeugt hätte, ertrag sie' Jetzt mußte

mit einer bewimderaswerthen Ruhe. Nur strenger in^ePaar«ldieBahn bringen sollte, H elt anbtt $forte und herber wurde noch chr SefichtigSanSbruck und ihr n»d zum letzten Male fanbe» sich He

Haar »ar in wenigen Wochen weiß geworben, aber ber zurückbliebenden Alten und btt scheidende» 3«ugen. Niemand hörte von ihre» Lippe» eine Klage obersah DerTrevnungsschmerzw^dedurchdas festeDersprech^u in ihrem Auge eine Thräne; ruhig und unbewegt der Elter« gemildert, im Laufe des -omme rS be

, .Schreiben 8 ach bitte Papa, telegraphire, Heubft nicht, wie ich mich nach Horst sehne'.

, »Nun ja, wenn Du eS wünschest, kann ich ja auch Aegraphieren, komme nun aber auch ins Speisezimmer, 115*- Dich nag ich nicht essen'.

> f91 t _ .Um anderen Morgen mußte Scheust auf da» ftaßö «rängen seiner Tochter ganz früh die Depesche, die tert» M die Einwilligung übermittelte und um Rück- antwort bat, wann man ihn erwarten dürfte, an» (48®^ 8ebe», und Sigrid zählte mit Ungeduld die Stunden vergehe» mußte», ehe fie bie Rückantwort erhielt

«bet Stunde auf Stunde verging und keine Antwor " «®; der Nachmittag war berettr gekommen und I5gä Sigrid hatte fast die ganze Zett, vor Ungeduld »er- (n ^eud, am Fenster gestanden, um nach dem Depeschen- ; iniit Tvteu auszusehen, al» könne fie bamit fein Kommen beschleunigen.

Jetzt kam wieder ein Briefträger vom Bahuh» Sigrids Herz staub Me; ging er »ieber, w

We schon oft vorbei? Aber nein, et kam in baS Sigrid flog ihm entgegen, nnb dem Manne v ** ihr entgegenhaltene Telegramm hastig eutreißenb, ße ® ^Ue fie jubelnd in da» Zimmer zurück, in dem > Ksw Vater und Tante Minche» am Kaffeetisch saßen. .Endlich,' rief fie athemlo»,endlich,' und dar 7 Gattchen auseinander faltend, blickte ste fteubestrahlend :iB' i bie wenigen Worte, die e» enthielt, nieder, nm, I** sie fie gelesen, mit einem dumpfen Wehlaut I ^vmächrig zusammen zu breche». Da» Telegramm Ehrest nur die wenigen Worte: