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Expedition: Markt 21. — Telephon 55.
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Die Zahl der unerledigten Vorlagen ist nach dem soeben vom Bureau des Abgeordnetenhauses herausgegebenen Verzeichniß nicht übermäßig lang. Das Abgeordnetenhaus hat noch neun Gesetzentwürfe, fünf Initiativanträge und eine endlose Reihe .von Petitionen zu erledigen. Von den Regierungsvorlagen müssen die Kanalvorlage, das Communal- wahlgesetz, das Gesetz über die Polizeiverwaltung in den Vororten Berlins und über die Gerichtsorganisation für Berlin und Umgegend, die Gewährung von Zwischenkredit bei Rentengutgründungen und der Gesetzentwurf über die Kirchenverfassung der evangelischen Kirche im Konststorialbezirk Frankfurt a. M. nach Annahme im Abgeordnetenhaus noch ans Herrenhaus, das in wenigen Tagen die Justizgesetze erledigen kann, die es gegenwäi tig beschäftigen. In abgeändertcr Fassung vom Herrenhause zurück sind an daS Abgeordnetenhaus bereits gelangt: die Gesetzentwürfe über die Dienststellung des Kreisarztes und über die Schutzmaßregeln im Quellgebiet der linksseitigen Zuflüsse der Oder in der Provinz Schlesien. Werden auch diese beiden Vorlagen vom Abgeordnetenhause und die Justizgesetze int Herrenhause glatt angenommen, so bleibt im ungünstigsten Falle nur noch damit zu rechnen, daß das Kanalgesetz und die Kommunalwahlrechtsreform im Herrcnhause Abänderungen erfahren, wodurch dann das Abgeordnetenhaus nochmals in die Lage käme, sich damit zu befasien. Unter den Initiativanträgen im Abgcordnctenhause befindet sich keiner, der eine Hinauszögerung des Schlusses der Tagung nothwendig machte. Faßt man das gelammte Material zusammen, daun ergiebt sich, daß das Abgeordnetenhaus bequem bis Ende dieses Monats die Tagung zum Abschluß bringen kann. Auch die jetzt noch so umstrittene Kanalvorlage kann, nachdem so viel Zeit zur Ueberlcguug geboten war, die Entscheidung füglich nicht mehr hinausschieben.
Lögen,* schrie der Justizrath
Drohungen nicht fehlen, aber die Gewalt der Waffen will sie anscheinend noch nicht anrufen. Die Einigkeit der Afrikander giebt ihr avgenscheiulich doch zu denken. Augenblicklich möchte die englische Regierung die Meinungsverschiedenheiten wegen des neuen Wahl- gesetzes in Transvaal einer gemischten Commission unterbreiten. Der Vorschlag ist ein schlauer englischer Schachzug. Mit einer solchen gemischten Commission würde England später sein Recht auf Einmischung in alle möglichen inneren Fragen der Transvaal- Republik begründen. Das hat der in solchen Fragen sehr helläugige „Ohm Krüger* längst durchschaut und will daher von ter „gemischten Commission* nichts wissen. Da das englische Parlament schon in nächster Woche vertagt werden soll, wird die englische Regierung die „energischen Thaten*, dir sie schon lange angekündigt hat, ruhig verschieben. So werden die Erörterungen über diese Angelegenheit vermuthlich in dem schläftigen Tempo weitergeführt werden, wie es der Jahreszeit entspricht.
erbost, „Sie
dachte, verletzte seinen Stolz fast noch tiefer wie der Schimpf, den des Vaters ehrloses Handeln auf de« Namen, den er mit solchem Hochmuth getragen, gehäuft hatte. Sein Gesicht war so bleich, als wäre der letzte Blutstropfen aus demselben entwichen, und in seinem müden schleppenden Tonfall zurückfallend, sagte er:
„Nnn, denn nicht.*
Damit wandte er sich kurz und schritt zur Thür hinaus. Er schnallte sich den Säbel wieder nm, zog de» abgelegten Paletot an, setzte seine Mütze ans, Alles mit gelassenster Ruhe. Dann als er au der Thür, die zu den Wohngemächer führte, vorbeiging, öffnete sich dieselbe, und ihm gegenüber stand Sigrid. Sie hatte die erregte Stimme beider Herren gehört, sie hatte sich bestürzt gefragt, waS die Veranlassung zu dem Streite zwischen Horst und de« Vater sei« konnte, nun als sie hörte, daß Horst das Hau», ohne wie sonst bei ihr einzntreteu, verlasse» wollte, trieb fie ihre quälende Unruhe an, ihm wie zufällig in den Weg zu treten.
„Ah, Sie, Herr Barou,* sagte fie, fich überrascht stellend, „wohin denn so eilig?*
„Zur Bah», es ist die höchste Zett, wen» ich de» Zug nicht versäume» will, empfehle mich gehorsamst, gnädige» Fräulein,' und mit einer chevalereSkeu Verbeugung hatte er gleich darauf da» Hau» verlassen. Wie ein Träumender ging er zur Bah», ia seinem Inneren sprach e» unaufhörlich: Du bist verloren, Dein Name ist besuldelt, Deine Ehrenschuld nicht zu decke«, Dir bleibt nicht» al» eine Kugel!
Al» er bei Scheust um Sigrid anhielt, hatte ifa der Gedanke, dazu getrtebe», daß er durch ihr Vermögen fich retten könnte. Hätte der Justizrath ben
Ruhig lehnte sich Hoist zurück und sagte fast schon wieder in seinem alten Ton:
„Reden Sie nicht solchen Unsinn, Sie können fich selber sagen, daß ich das nicht kann, wo soll ich eS hernehmen? Wenn fich das Alles so verhält, wie Sie sagen, bin ich natürlich als Offizier unmöglich geworden, wüßte auch nicht, wie und durch was ich die in wenigen Tage» fällige Ehrenschuld decke» sollte. Aber mir kommt ein Gedanke, ich weiß, wie Sie es auch wohl wissen, daß Ihre Tochter Sigrid mich liebt, gebe» Sie mir deren Hand, in Ihrem Schwiegersohn werden Sie keinen Schuldner sehen, Ihr Reichthum wird dadurch nicht erschüttert werden. Sie sagten ja selbst. Sie können hier nicht bleiben, die Welt ist groß, finde» wir uns in da» Unabänderliche und bauen wir uns wo ander» an, e» ist schließlich gleich. Borwerfen können wir uns gegenseitig, ich meine Sigrid und ich, nichts, über »ufere Väter, sie handelten beiden gleich ehreuwerth! Nu», was sage» Sie zu diesem Anerbieten?*
„Daß Sie fich zum Teufel scheeren können,* rief Scheust giftig, „ja wohl, da» könnte Ihnen passen, »u» da Sie meine Tochter Jahre lang am Rarrenseil herumgeführt haben, nun da Ihnen kein ander» Mittel mehr bleibt, um fich zu retten, Sigrid heirathen zu wollen. Nein daraus wird nichts. Sigrid bleibt noch ein stolzes Erbtheil, trotzdem ich an Ihne« so sündlich viel Geld verliere: fie findet noch einen Anderen als Sie, der mein schönes Kind nur de» Gelbe» wegen heirathen will. Nein, das hat Sigrid nicht nöthig, ich gebe meine Zustimmung dazu nicht.*
Die Abweisung Scheust'», auf de» er stet» tief herabzusehe» gewohnt war, bent er mit bem Auftrag für seine Tochter noch immer eine Ehre anzuthun
könnten fteilich Gott danken, wenn e» Lüge« wären, aber e» find Thatsachen, die Sie heute ebenso gut wie morgen erfahren können,* und der in einen
Sessel herabgesunkenen Gestalt Horst stehen bleibend, erzählte er ihm die ganze unselige Geschichte.
Hoist stöhnte tief auf und saß noch, nachdem der Justizrath schon eine Weile seinen Bericht geendet, wie gebrochen da, dann sagte er mit vollständig klangloser Stimme:
„Und wer war e», der meinem Batet den unseligen Rath gab? Natürlich Siel'
Warum nahm er ihn a«*, fragte Scheust, „nun er so kindisch, so unbegreiflich leichtstunig mit den Papieren handeln konnte, statt sie wie ei» vet»ü»stiger Mensch zu vernichten, wünschte ich selbst, ich hätte ihm diesen Rath nicht gegeben! Herr im Himmel', fuhr er toieber, fich ereifernb, fort, „wa» habe ich nun davon, ich kann hier nicht bleiben, was wird Sigrid dazu sagen, wen« fie Alle» Hirt und mein Gelb, mein schöne» Geld, da» ich durch Sie verloren habe, durch Sie — Sie — aber Sie schaffen e» »ir bei Heller und Pfennig, höre« Sie wohl, bei Heller und Pfennig.'
Geschichte, Geographie, Naturkunde, Zeichnen, Turnen und Singen. Die wöchentliche Stundenzahl schwankt an den einzelnen Schulen. In Dar-es-Salaam hat die erste Abtheilung 12, die zweite 9 wöchentliche Lehrstunden. Die indische Schule in Bagamoyo hat dagegen 30, die Schule in Tanga, für die nur eine Zahl aus dem Jahre 1893 vorliegt, 26; Rechne» und Deutsch beanspruchen davon 6, Lesen 4 Stunden. Sehr wichtig für die Zukunft Deutsch - Ostafrikas ist das System der Filialschulen. Es werden von de» Regieruvgsschulen aus den intelligenteren Schülern Unterlehrer herangebildet, die in der unteren Klasse verwendet werden können. Mit diesen schwarzen Lehrkräfte» hat nun der Vorsteher der deutschen Schule in Tanga in den größeren Orten des Bezirks zwölf Kommunalschulen gegründet, die von Zeit zu Zeit von ihm revidirt werden. Die Gemeinde bezahlt den schwarzen Lehrern Kost und Logis, das Bezirksamt das Gehalt, fünf Rupien monatlich.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartals-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebübr: die ge- spaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.
♦* Wenn für den Landwirth die Zeit der Ernte gekommen ist, dann beginnt für den Zeitungsschreiber die magere Zeit: Draußen vergießen tausende fleißige Menschen ihren Schweiß, um den Segen der Felder 3» bergen, der uns auf ein Jahr die Nahrung sichert, in den Redactionsstuben fließen Tropfen des Angstschweißes, weil es inmitten her allgemeinen Ereigniß- losigkeit so schwer hält, dem Zeitungsleser die ge- Whnte politische Nahrung in schmackhaftem Zustand Zorzusetzen.
Umschau.
Einen interessanten Bericht über die Zusammen- setzung und den Lehrplan der drei Regierungsschulen in Deutsch-Ostafrika (in Tanga, Dar-es-Salaam, Bagamoyo) veröffentlicht die „Deutsche Zeitschr. für ausländ. Uuterrichts- wesen*. Wir entnehmen demselben folgende Notizen: Im vorigen Jahre zählte Tanga 2 Klassen mit 97 Schülern, Dar-es-Salaam 2 Klassen mit 80 und Bagamoyo 3 Klassen mit 47 Schülern. In Bagamoyo besteht noch eine indische Abtheilung mit 46 Schülern. Bemerkenswerth ist die große Zahl von Erwachsenen, die sich unter den Schülern befinden. In Tanga z. B. waren unter den 97 Besuchern 14 Erwachsene. In dem Jahre 1893 betrug ihre Zahl in Tanga sogar 25 unter 58. Unter den Erwachsenen befinden sich hauptsächlich Kaufleute, meistens Inder, die die deutsche Schulbildung zu schätzen wissen und ihre mangelhaften Kenntnisse im Lesen, Schreiben und vor Allem Rechne» erweitern wollen, ferner die Diener der Europäer, die sogen, „boys“, die Goanesen und Parsen, die farbigen Beamten der Post und des Zollamts. Die islamatische Küstenbevölkerung verhielt sich namentlich im Anfang diesen Schulen gegenüber ablehnend. Erst in neuerer Zeit gewinnt die deutsche Schule, entgegen dem Einfluß der Araber, immer mehr an Ansehen. Der Plan, baS Deutsche zur Schulsprache zu machen, wie cs in der Kameruner und Togoerschule durchgeführt ist, scheint in den ostaftikanischen Schulen vorläufig gescheitert zu sein. Nach ben vorliegenden Berichten werden sämmtliche Fächer — außer deutsch — in Suaheli gegeben. Als Unterrichtsfächer werden genannt: Biblische Geschichte, Lesen und Schreiben in Suahelisprache mit lateinischen Buchstaben, Anschauung, Rechnen, Deutsch,
kunft hat man unversehens eine hinlängliche Dosis Gift entwickelt, die zur Verschlechterung der Beziehungen beider Länder dienen kann.
Ob es fich mit der Zusammenkunft, die jetzt in Aussicht gestellt worden ist, ähnlich verhält, werden wir ja bald sehen. Einstweilen freuen wir uns, daß unser Kaiser von seiner Nordlandreise wohlbehalten in Deutschland wieder angekommen ist. Seine Reise ist von keinem Unfall getrübt worden und da auch der Unfall, der seine Gemahlin in seiner Abwesenheit getroffen hat, anscheinend keine bösen Folgen nach sich ziehen wird, so wird der Monarch reich be- friebigt sich ben Aufgaben widmen können, die seiner warten.
Die Reisen der Fürsten und Staatsmänner nehmen in diesen Wochen naturgemäß einen breiten Raum in den Zeitungen ein. Daß man hie und da auch politische Pläne mit solchen Reisen in Verbindung bringt, ist natürlich. Wenn aber umgekehrt neuerdings in Wien und Pest die Offieiösen mit größtem Eifer dem Besuch des österreich-ungarischen Ministers Goluchowski bei dem in der Sommerfrische weilenden deutschen Reichskanzler jede politische Bedeutung zu nehmen bemüht waren und das Ganze bloß als einen Akt der Höflichkeit bar» zustellen versuchten, so war das sehr auffällig. Der Dreibund besteht ja noch, wenigstens äußerlich; wenn nun die Minister von zwei an diesem Bund be- theiligten Reichen eine Begegnung haben, so sollte man meinen, daß das unter allen Umständen von politischer Bedeutung sein müßte, wäre es auch nur, um ben Fortbestand des Bündnisses vor aller Welt zu bocumentiren. Aber es scheint fast, als werbe man in Wien unb Pest dieses Bündnisses nicht mehr recht froh.
Die H aag er Fr i ed e n s c o n f er enz hat ihre Sitzungen beendet und die Staatsmänner, die daran theilgenommen haben, können von den vielen Festlichkeiten, die nun einmal zu solchen Verhandlungen gehören, in der behaglichen Stille des Sommeraufenthalts ausruhen. Aber auch die diplomatische Arbeit, die fie zu leisten hatten, läßt die kurze Ruhe als wohlverdient erscheinen. Der Eiertanz, den sie zu bollführen hatten, um die hochherzigen Absichten des Zaren zu ehren, die eigene Friedensliebe in Helles Licht zu setzen und doch den Forderungen der unerbittlichen Wirklichkeit Rechnung zu tragen, war kein leichtes Stück. Niemand hat der Confercnz mit großen Erwartungen entgegengesehen, die Ergebnisse haben darum auch Niemand enttäuschen könne». Sie hat aber auch die Befürchtungen, die man an fie knüpfte,» nicht wahr gemacht, sie hat anscheinend keine Gegensätze verschärft und keine neuen Streitpunkte geschaffen, und das ist daS Beste an ihr.
In der Transvaal-Angelegenheit ist es noch zu keiner Entscheidung gekommen; die englische Regierung läßt eS au energischen Reden und
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Sonntag 6. August 1899.
gesund,
(Nachdruck verboten.)
Schloß Böhnhausen.
Von M. Buch Holtz.
ein Besessener vor ihm umherrannte, nicht wahnsinnig war, daß stgeud etwa» Unfaßliches, Unglaubliche» passiert fein müsse, und die Andeutungen Schensts ließen sein Herz plötzlich wie im namenlosen Schrecken stille stehe». Es dauerte einige Minuten, bis er das eben Gehörte noch einmal durchdacht hatte, dann sagte er unheimlich ruhig:
3etzt verlange ich, daß Sie mir i« Ruhe erzählen, wa» sie da ongebeutet haben, wehe Ihnen, wenn es Lügen finb.*
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Ließen. In England wäre man wohl garnicht ttje gewesen, wenn durch die Ankündigung der Landung deutschen Kaisers in einem französischen Hafen
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(5l, Wöchentliche Beilagen
Truck und Verlag: J o h. A u g. Koch, Universitäts-Buchdrnckerei tu Marburg.
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Ivereu mmeukünfte zu prophezeien. Finden sie bann später Mejentga «cht statt, so hinterlasse» die Nachrichten immer einige >n W Durett in der öffentlichen Meinung. Da» Publikum zrichucu •Stottbet, daß Verstimmungen eingetreten sind und (513 % Zusammenkunft vereitelt haben. Es giebt wohl enorbss «ch in der Presse auf beide» Seiten spitze »e» H»__. Z/atI0en' die man dann an gewissen Stellen gut
’Wrtben kann unb aus der anfangs ganz nnvrr-
—aussehenden Nachricht von der Zusammen-
: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Jllustrirtes Sonntagsblatt. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur Hans Hupfer in Marburg.
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“ zu säen, bedarf wohl keiner eingehenden Bett kll Duldung.
l unb leichtsinnig war, die darauf bezüglichen . nicht zu vernichte». Ha-ha-ha — nun ist *(l tebtgeglaubte Sohu, unb hat bie Papiere, "5.Q* bk. durch wa» für eine Teuftlrfügung, in den 1 . uun gute Nacht Herr Barou, mit Reichthum
Hochmuth!*
vftft war so weiß wie der draußen liegende Schnee es dämmerte ihm, daß Scheust der wie
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>. Mir «uthausbrüche beim Pöbel von Paris hervorgerufen (513 »«ben wären; und daß es int englischen Inten sie M Gehässigkeiten zwischen Deutschland und der
Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
Bureaux von Haasenstcin & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magdc- n « Ct
bürg, Wien: Rudolf Mosse, Frankfurt a. M„ Berlin, München, Köln; 04. ^ZlU-tg
C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris -c.
ist jede Ob an den in der vergangenen Woche auf- 10 lls l°°uchten Nachrichten über eine bevorstehende Zu- (5iz I-immcnkunft des Kaisers Wilhelm und dem ■ wen etwas wahres ist, läßt sich noch nicht sage».
Mß die letzte» Nachrichte» über eine solche Zu- >-mcn£unft aus England tarnen, macht sie nicht . Wtourbiger. Es ist ein beliebter Kniff, solche Zu-
Das ist die beliebteste Brutzeit für die Z e i t u » g s - tuten. Auch in der vergangenen Woche ist an stum kein Mangel gewesen, und wenn auch die ;tt. Minste Erfindung geglaubt ober doch für möglich Schütz, «challen wurde, so mag der ungünstige Einfluß der (513 W auf das Denkvermögen als mildernder Umstand Mn. Das meiste Aufsehen machten die Nachrichten ton der Absicht des deutsche» Kaisers, bei Gelegen- heil seiner Nordlandreise einen Abstecher an die fron« ereill. Ee Küste zu machen, und von unfreundlichen flenßerungen, die der amerikanische Admiral Dewey in Triest über das Verhalten der deutschen Seeleute bof, l1 in ben Gewässern von Manila gemacht habe» sollte. ;e« al Der Admiral sollte sogar als de» nächsten Krieg den isamma Kampf zwischen Deutschland und den Vereinigte» ltersmq Staaten bezeichnet haben. Beide Nachrichten sind (513 natürlich unwahr. Fürst Bismarck war stets aeneiat, M falsche Zeitungsmeldungen als Jntriguen gegen Deutsch- land auzusehen und Polen für die Urheber zu halten; '• jy,” 6 «al sich dabei auch feiten geirrt. Heule könnte UKUtlw em wohl in erster Linie auf englische Quellen
. । (Fortfetzimg.)
|/£fQ sprachlos starrte Horst ben Wüthenden einige " kT^en an, bann packte ihn rafenber Zorn unb f a*N tj fiüne schmächtige Gestalt an ben Schultern schüttelte er ihn derb, hibem er vor Wnth ^chenb, sagte:
. -Herr, Sie find wohl wahnsinnig, befinnen Sie ^gefälligst, wen Sie vor fich haben!*
. »He, he, he,* lachte Scheust höhnisch auf, fich ^Hauben Horsts enttoinbenb, „darauf soll ich J* besinnen? Das habe ich, weiß Gott, nicht dazu habe ich i» den letzte» Tagen genügend g Schabt, aber Sie wissen es fteilich noch nicht, u. Wen sich ja noch ganz al» hochgeborener Frei- bem schönen Gut. Ja, hat fich was, ei» Grarhalm auf demselben gehört Ihnen, ^iWk haben Sie, als Ihre enorme« Schulden I u ”8 Schimpf auf Ihrem hochadligen Namen, • bin man eben mit Pomp nnb äl begraben hat, nichts weiter war, al» ein ge- Dieb, der bem Kinbe seine» Schwager», Han» von Senbliugeu, da» rechtmäßige chum stahl unb obeneiu f» dumm — s, grenzen-