- 9 Jllustrirtes Sonntagsblatt
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(Fortsetzung folgt.)
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VI dei diesem Anlaß mag noch bemerkt sein, daß die Meldungen über die während der letzten samoanischen Wirren von deutschen Landsleuten erlittenen Vermögensverluste stch nachträglich als einigermaßen übertrieben herausstelleu. Es handelt sich im ganze» um eine Schadensumme von etwa dreimalhundert- tauseud Mark, während man anfangs stch an der Vorstellung von Millionen deutschen EigenthumS er- h.itzte, die auf Samoa zu Grunde gegangen sein sollten. Selbstverständlich sind auch die thatsächlich vorgekommenen Verluste für die Betroffenen hart genug, und das Reich kann und wird sich von der Verpflichtung zur Schadloshaltung nicht lossagen/
deutschen Städte mehr, die sie mit Vorliebe aufsucheu. Dieses Vorurtheil müßte mau ausrotten, da ihnen Oberschlesien eine polnische Grundlage bietet und
ausgegeben sei, und Italien nur handelspolitische Verhandlungen verfolge. Jetzt werde gemeldet, daß die jüngsten Berichte des Kommandanten des italie- mschen Geschwaders in China sich gegen eine Erwerbung der Bai von San Mun selbst für handelspolitische Zwecke aus- chrechen, da dieselbe hierfür nicht geeignet sei. Das Blatt fügt hinzu, Italien sei auf dem Wege, San Mu» gänzlich — auch für handelspolitische Zwecke — aufzugeben. Das Blatt stellt außerdem vollständig ru Abrede, daß Italien darauf bestehe, irgend eine geeignetere Station in China zu erwerben, obwohl die handelspolitischen Unterhandlungen nicht völlig abgebrochen seien und auch nicht auf dem Wege dazu seien. Das italienische Geschwader werde aus mehreren Gründen weiter in China verbleiben, werde aber nicht vermehrt werden. Zwei Schiffe werden nach China entsandt werden, während zwei von dort zurückkehren werden.
Nur an dieser Meldung ist, daß Italien völlig auf die San-Muu-Bay verzichtet. Selbstverständlich fallen damrt alle Kombinationen die in der angekündigten Entsendung der italienischen Kriegsschiffe „Carlo Alberto' und „Liguria" nach China mit einer Beschleunigung der italienischen Aktion in China m Zusammenhang brachten, in sich zusammen. Interessant wäre es zu erfahren, auf wessen Antrieb ugentlich Italien die San-Mun-Bucht als Interessen» phäre in Aussicht genommen hatte oder ob es in einer Meinung, der Hilfe eines Dritten dort sicher zu fein, getäuscht wurde. Ob England nicht dahinter teckt?
entzückt aussprach, Berlin v»r einigen Tagen verlaflen habe, mit der bestimmte» Versicherung, im Frühjahr wieder zu komme».
Als Barbara ihre heutige Abreise erwähnte, erwiderte Graf Waldemar:
„Schon heute, Ihr nächstes Concen findet doch erst w anderthalb Wochen statt, aber freilich. Sie hält hier auch wohl nichts zurück.' j
„Sie haben Recht, Graf Waldemar, mich hält hier nichts, Concerte werde ich aber auch wohl nie ntefcr geben, ich muß sehe», wie ich die eingegangenen I Verpflichtungen löse, dann kehre ich für's Erste nach! Senf zurück."
„Sie haben fich," fragte Waldemar ahnungsvoll, „mst Professor Werder, dem Sohne Ihrer Genfer Freunde, verlobt? und sah ihr mit einem todeS- traurigen »lick in die Ange». I
„3«," und Barbara reichte ihm herzlich ihre Hand,! „warum soll ich eS Ihnen als meinem Freunde | »icht sage», ich bin Professor Werders Braut, aber! »och ist er ein Geheirnuiß uud ich bitte auch Sie,! eS als ein solches zu betrachten." !
„Möchten Sie an Ihres Erwählten Seite das! öchste Glück finde» ;* sagte er warm, „daß Sie mir nun j trimmet verloren find, darin," setzte er »ehmäthigj ^chelud hinzu, „muß ich mich z« finden wiffeu." j
»Sie finden hoffentlich bald eia anderes Glück! u»d Niemand könnte fich darüber herzlicher freue«,! als ich." I
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A. Behufs nachhaltigerer Förderung der groß- polnischen Bestrebungen in Oberschlesten wird von der grobpolnischen Hetzpresse neuerdings der Heran- ziehung polnischer Handwerker und Kaufleute » a ch O b e r s ch l e s i e n das Wort geredet. Dieser Vorschlag wird dadurch zu Begiünben Ersucht, daß die polnische Bevölkerung Oberschlesiens rhre Söhne weder Kaufleute noch Handwerker werden lasse, vielmehr ihre Kinder sogleich zur gewöhnlichen Arbest sende, sei es in die Gruben oder in die Hutten, wo die Kinder von ihrer frühe» Jugend an >en eigenen Unterhalt verdienen. Aus diesem Anlaß
rti Oderschlesien der polnische Handwerker und >ie selbstständige polnische Kaufmannschaft, obwohl ich dort hinsichtlich des Verdienstes ein weiteres und günstigeres Arbeitsfeld biete als im „Großherzog-
' denn der Bedarf sei größer und das Geld flüssiger. In ftühereu Seiten wäre» öfters Hand- ^rk-r aus dem benachbarten „Kongreßpolen" nach Oberschlesien gekommen und e» hätten viele von ihnen ein bedeutendes Vermögen erworben oder! wenigstens ein sorgenloses Leben führe» können. Infolge des AuLweisungsgesetzeS aber nähmen die Handwerker aus „Kongreßpolen" uud auch aus Galizien kerne» ständigen Wohnfitz in Oberschlesien, ba sie nicht gewiß seien, welches Schicksal sie treffen werde. An die Stelle dieser Leute find nun deutsche! Handwerker und Gewerbetreibende getreten, die benj großpolnischen Hetzern ebensoviel Dornen im Auge! finb, und beten Verdrängung durch eine Einwanderung | au8 dem Posen'schen beabsichtigt wird. Der „Postemp" | finbet diesen Gedanken einer näheren Beachtung werth I: und meint, „er müsse immer »eiter verbreitet unbl fanflfam zur That werden. Unter unfern Hand-1!
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SSBetbtt hatte ohne weitere» Gruß das derlaffe».
A- Tage teeren vergangen, der Tag des Be- war herangekommeu und feierlich bewegte Trauerzug aus dem Portal des Schlosses
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ansetgen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Ännoncen-
awD°n wT6/-™n-& ~°9!er’ Frankfurt a. M„ (5,aisel, Magdc- o . c> <
bürg, Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 34. JahM.
6. L. Daube & Co., Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover, Paris -c' / 0
(Nachdruck verboten.)
Schloß Böhuhausen.
Bon M. Buchholtz.
(Forstetzong.)
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L , ““Tnocn »ar es für die Interessen «m Samoa lebenden Deutschen von großer Wichtig- zur Verttetung des Oberrichters eine Persönlichkeit 6on de- sie sich eine unparteiische o jabung d-r richterlichen Geschäfte versprechen u.n ’ - .Übereinstimmung mit dem amerika- Komm^issar hat fich unser Bevollmächtigter erfautd ^peck von Sternburg, dafür ausgesprochen, chof, mS 1 d" Vereinigten Staaten, Herrn Osborne, J SUM samoanischen Oberrichter zu bestellen. --,ft eine politisch vollkommen neutrale "illchkeit, an der Entstehung der jüngsten Un-
mancher dort leichter seinen Unterhalt finden könnte." — Man wird deutscherseits gut daran thun, diese grobpolnischen Pläne sorgfältig im Auge zu behalten.
Die Zuckersteuer, welche schon nach dem Finalabschluß der Reichshauptkasse für 1898 8,2 Mill, über den Etatsanschlag eingebracht hatte, hat sich auch weiter recht günstig entwickelt. Im Etat ist ihre Zunahme für das ganze Jahr gegen 1898 auf 3,6 Mill, veranschlagt. Schon im ersten Viertel des Etatsjahres 1899 hat sie nicht weniger als 4,1 Millionen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres erbracht. Im Etat für 1898 war die Zuckersteuer auf 88,5 Millionen Mk. veranschlagt. Da ihr Endergebniß 8,2 Mill, mehr betrug, so brachte sie in Wirklichkeit 96,7 Mill. ein. Hält fie fich nur lauf der Höhe des jetzt schon gegen das Vorjahr erreichten Mehrs, so wird die Zuckersteuer int Jahre 11899 zum ersten Male den Ertrag von 100 Millionen «Mk. erreichen und übersteigen. Hält aber die Steiger- I ung, was zu erwarten ist, noch an, so wird die Zucker- I (teuer auch zum ersten Male in ihren Erträgen die I Branntweinverbrauchsabgabe, welche im vorigen Jahre liunb 100 Millionen abgeworfen hat, sich aber nach Iber Entwickelung im ersten Viertel bes laufenden Etatsjahres in ihrem Ertrage für 1899 etwas bessern dürfte, schlage». Die Zuckersteuer würde damit, soweit das finaucielle Ergebuiß in Frage kommt, an bit erste Stelle unter ben Verbrauchsabgaben treten. Wen» die südafrikanischen Angelegenheiten noch ~ jtoeit davon entfernt find, fich in einer das enalifcke
Eine interessante Nachricht über einen Verzicht Interesse zufriedenstellende» Weise zu entwickeln so ? ™‘e”! a/L?Crti^ {erwerbungen! kann dasselbe, in noch erhöhtem Maße, von dem Stande in China verbreitet etne Mailänder Zeitung, der «der zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten ^Cornere della Sera" Stimmen, die von der Be- schwebenden Alaska.Grenzfrage gesagt werde» Ktfiit Shr<tOIKIpOlhi! ? *?l'tr£nranaba beansprucht von den Amerikanern einen Haft»'
abrtethen, sind ja, seitdem Canevaros chinesische!am Nordpacific, welcher geeignet wäre dieVeibinduna Polim ein jämmcrUch« 5W. «Ite. H°I, 6ti k,r lajif*,' «o btogi mi b«« $ -st"-» d- Wie» tat -----d«. «» ist! Mittel». Sief« H-f«° bkamSam X
(S daher nicht zu nennen, wenn diese abmahnenden nicht zugestehen, und sie berufen fich zm Begründung Kundgebungen den Minister Visconti Verosta zu einer! ihrer Weigerung auf die 1875 mit Rußland berein» 8 T Daß sich aber barte Zessions-Akte, welche ihnen das gesummte Küsten» diese Hal ung bis zu der stillen Resignation verändert gebiet zuspricht, wogegen Kanada ein wendet, daß der e aus dem obenerwähnten, anscheinend!Hintergrund der Lynn-Bai nicht zu de» 1875 von G“ *2! “ R»il--d -bg-tt-i«« B,sid»»,« um di-,«
spricht, bildet immerhin eine Uebenaschung. Punkt dreht sich der ganze, nun schon feit geraumer
l$er „Untere della Sera" versichert, die Unter- Frist nicht vom Fleck kommende Stteit, an dchen volMck? öm,rf,n8 babe !• 6°??l8r 6on ber 3uni versammelt gewesenen
7 Zwecke, ohuedas p ° litis ch eZ i e l Delegrrtenkonferenz vergebens gearbeitet wurde. Gegen- e i »er Besetzung oder G e b r e t s e r -1 wäriig will man nun sein Heil mit einem Kompromiß e nm rU4.n fl‘ Die Lage Italiens in China könne! versuchen, indem die Bereinigten Staaten durchblicke» ""Ultimatum oder einen Konflikt nicht herbeiführen, lassen, daß fie den Kanadier» zwar ben gewünschte» tteil bie 3bee ber Besetzung Sa« MunS^Hafen bewillige» wolle», aber unter ber Bedingung,
Bewobn-rl?^7..""betheiligt und ben deutsche» Werker» und Kaufleuten besteht ein gewisses Bor- Die vorläusiae ” s” C flC^nnt ""heil gegen Oberschlefien, und ihnen impouiren die
-vie voriaustge Lösung der Oberrichter. Frage hat ‘ ----- . . -
alfo auf8 neue das fteundschaftliche Zusammenhalten Deutschlands und Amerikas hervortreten lassen unter tEr Wahrung der 3niereffen unserer Reichs - Angehörigen.
' ^vcrrimier-Amtes zu be-
-j 8°“?' ollem die Commissare wäre» bereits dahin r ' E?se ommeu, das Amt des Municipal-Berwalters Wt 5 t ^7"Uche Königswürde für als »ich m Kraft befindlich anzusehen.
kr?„ns diel-» Umständen war es für die 3nteressen ße 9. . tu Samoa lebenden Deutldben hnn sm;*»;..
* * Sarn, u ' 018 suchte er nach dem
Äs ii. £' Letka” in der langen Reihe kl ® be8 H-use». der eigentlich
E ktcr8^,rtS an dessen Statt nun ein Sarg wurde, in dem der Träger eines tz, NfnnenS schlief?
w- trNn.N _cm,nic war beenbet, die Meiste», die JSftf MfcJ" *oren, dem Freiherr» die letzte Ehre z» lE 2* r-rstreute» fich, nur wenige der »icher«
Bande nun ihrerseits für vollständig gelöst, da neigte Tage», in denen er den Justizrath nicht gesehen, in »e??a« ^Tn6et e- o uud v-r- dessen Aeußer» vorgegangen war, er erschien mn
lefe das Schloß, m dem fie in kurzer Zett Herrin Sabre gealtert. ScheuftS Sitzenbleiben bei seinem
i fern sollte. ! Eintrstt seinem so augenscheinlich zur Schau tretende»
?kQae ”al bem-5efc8läbni6 ab, er U»wohlsein zuschreibend, trat er ihm entgegen und
mußte nach der Refidenz noch zurnckkehren, um ferne sagte noch herablassender, als es feine Art sonst
IAngelegenheiten zu ordnen, den schon schriftlich er-«schon war: P
«A7.M2b 8“ empfangen und die nothwenbige» „Sie sehen ja recht elend aus meta werther Abschiedsbesuche zu machen. Er nahm von Mutter Herr Sustizrath, wirklich recht erbärmlich, machen lund Schwester Abschied mit dem Verspreche», sobald Sie nur, daß Sie bald wieder auf de» Damm 2 ruruckzukehre» und bann bas Gut, kommen. 3ch fahre heute »ach Berlin zurück," fuhr
I wie die Führung ber Geschäfte zu übernehmen. Er er, ohne baB auffallenbe Schweigen des SnstizrathS macht auch »och ewige ziemlich unverblümte «»deut- weiter z» beachte», fort, „kehre aber bald nach Böhn» junge» über feine nahe bevorstehende Verlobung mit kaufen zurück, das ich natürlich nun übernehme. 17*17 Jnormr reichen Gräfin und die greifrau er» I Ich kam heute bei 3h»e» an, nm die 15 000 Mk., totberte auf diese Aeußerungen mit befriedigtem von denen ich Shuen vor einigen Tagen sprach, r» I ze. das wäre ihr lieb zu höre», fie Wörde daun hole», dürste ich darum bitten, ich habe nicht viel MU Hildegard »ach der Residenz ziehe». »Zeit bis zum Abgang des Zuges mehr Übrig"
Horst wollte noch bei Scheust, ehe er zur Bah» „Herr," schrie plötzlich der Sustizrath röb der stlhr, anspreche», um das Geld, baB er zur Begleich-1 noch ebenso hinfällig SuBsehende sprang wie von einer ung seiner Verpflichtungen brauchte, in Empfang zu! Rakete geschnellt in die Höhe und trat mit rorn» nehme»; es war doch ganz nett, daß er jetzt sein sprühenden Augen dicht vor ben stattlichen Dragoner- eigener Herr war, und dies ewige Pumpen bei dem Offizier heran, während sei» faltiges, gelbes Gesicht alle» Sanner aufhörte. Srgnd, die mst Tante purpnrroth wurde, „Herr l" schrie^ et nochmals, und Miuche» nur allein dem Begrabniß seines Vaters die erstickende Muth schien ihm die Sprache tat beigeteeljnt haste der Jnstizrath hatte fich mst! einige Augenblicke zu rauben, ehe er heiser keuchend
Unpäßlichkeit entschuldigen lasse», - hatte er,!fortfuhr: ege er yerfer leuchend
Horst, es schon gründlich dadmch, daß er fie g-fliflent-! „Kommen Sie heute ta 3hrer stecheu Weise Das .< I übersah, empfinde» lassen, daß fich mit seiner! wieder »ach Geld zu mir mit der Bemerkung Sie
...-------- w Gesmtt dstFeitd- ””” °uch i° ihrem Verkehr hätte» kaum mehr Zett für mich Übrta?3ch habe
.^gingen noch wieder ins Schloß zurück, bmtm et4xbett ^abe, seine Lerlobungsanzeige mit aber kein Geld für Sie übrig, für Sft — Sie' —
* lieber die Thätigkeit der samoanischen Kom- Mssion und die Zustände aus Samoa find in letzter therls aus englischer, theils aus amerikanischer Q-elle eme Menge unklarer, fich zum Theil wider- sxrechender Nachrichten verbreitet worden. Das ge- Mgelti Wort „Es geht etwas vor, man weiß nur nicht, was" konnte mit Recht hier Anwendung finden. M auch heute »och ist man sich über die Einzelheiten der Vorgänge »och nicht im Klare». Unter diesen Umstanden veröffentlichen wir gern eine uns wn einem Mitarbeiter au8 der Reichshauptstadt zu- gehende Darlegung, die wenigstens einzelne Punkte der bisherigen Meldungen in klareres Licht rückt.
„Die letzten Nachrichten — so schreibt man uns — m benju so großer politischer Berühmtheit ge- iMgtkn schönen Schiffer-Inseln in der Südsee lauten sichr nngunstig. Erfteulich und für die Zukunft hrffmtlich von guter Vorbedeutung ist namentlich die Lhayache, daß zwischen dem deutschen Kommissar mb amerikanische» Kollege» fortdauernd ein mgetrübtes Einvernehmen herrscht. Dadurch wird Mncherlei Mißhelligkeite», die sich aus der ab- michenden Haltung des englischen Vertreters ergeben taten, von vornherein die Spitze abgebrochen.
englischer Seite scheint namentlich die Absicht Ms bisherigen samoanischen Oberrichters Chambers, . S ausgespröchene»,'Deutschen-Feinbes, entgegen dem Vmw der amerikanischen Regierung feinen Aufenthalt verlängern, heimliche Unterstützung ge- E”b“ 8“ ^“ben- Es galt, einen Vertreter für die "^‘iÖ“n8 bet 6i8^er durch Chambers wahrge- S!’^erli^euSefugniffe einzufetzen, und ber ^«^wahl einer hierzu geeigneten „ x” 1 m t fonnte von dem britischen Commiffar zu " “ Verwinung der Sage benutzt werden. An e?rLe8mba8 Natürlichste gewesen, ben Vorstand -tadt - Verwaltung von Apia, Dr. Sols, mit eiliger Ausübung des Oberrichter-Amtes zu be-
Wjifditje Leitung.
LU;»-İM-rdur, und Kirchhai«. ü
_____________Erpedttwn: Markt 21. - Telephon 55. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur Hans Hupfer in Marburg.
.. - , , . , ■ . 3 Redaktion: Markt 21. - Telephon 55. _ täglich Qufecr an SBcrftngen Nüch Sonn- und -veierlanen
lo 1 ftO Öuartal8s4bonnementös$ßrei3 bei der Expedition 2 Mk., bei allen
«X. 104 Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebuhr: die ge-
>1 auLCÜ,rm, im dlvtereu Theile des Parks Ä M°us-Kurn. Es war ei» klarer, kalter
' £ ?an'" welkend ihr Blätter; leise ^hbet Schnee unter ben Füße» der Dahiu- v «Wütet,?! b,t Blocke» der Böhnhauser Kirche % 1 dm Freiherrn mit ihren hehren, friedvoll« - seinem letzten Gange. Auch die geöffnete
Blumen und Grün herrlich geschmückt, üb" die langen Reihe $.8 , die die sterblichen Reste der Freiherrn v.