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über die Lehrlingsverhältnisse betrafen, wären jetzt noch die Abschnitte deS Ge- die Handwerkskammern und über de» sowie namentlich über die Lehrlings-
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3« Rußland berief der Zar, wie jetzt ausführlicher gemeldet wird, den Generaladjutante» I g n a t i e w, den früheren Botschafter in Konstantinopel und letzten Vorsitzenden deS slawische» W o h l t h ä t i g k e i t S v e r e i» s, zu sich und be- ftagte ihn, warum er den Vorsitz deS Vereins nieder» gelegt habe. Der General erwiderte, als er seiner Zeit den Vorsitz übernommen habe, habe Kaiser Alexander III. ihm das Versprechen abgenomme», sich mit dem Verein nicht mehr um Politik zu kümmern. Da der Verein jedoch neuerdings sich wieder sehr lebhaft in die Politik mische und in der letzten Zeit in politischen Dinge» eine lebhafte Thätig-
Die Meldung, daß in einer nahen Zeit die Kaiserliche Verordnung erscheinen werde, welche den Rest des Handwerks-Organisationsgesetzes in Kraft setzen werde, ist zutreffend, in- deffen ist es nicht sehr wahrscheinlich, daß dies vor Oktober geschehen wird, da zu der Kaiserlichen Verordnung die Zustimmung des Bundesraths nöthig ist, dieser aber vor Oktober wohl kaum wieder zu Plenarsitzungen zusammeutreten wird. Die Kaiserliche Verordnung, die sich auf die Inkraftsetzung eines Theiles des HandwerksorganisationSgesctzes bezog, wurde Mitte März 1898 veröffentlicht und bifagte, daß die neuen Bestimmungen der Gewerbeordnungsnovelle vom 26. 3uli 1897 insoweit zur Geltung gelangten, als sie die freien und Zwangsinnungen, die Jnnungs-Aus- schüffe und Jnnungsverbände sowie die allgemeinen
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3,3 Bestrafungen aus § 153 pro 1000 Streikende in Vergleich zu setzen mit der Zahl 10,8, die sich nach der Kriminal Statistik für 1882 bis 1891 als Durchschnittszahl der auf 1000 strafmündige Personen entfallenden Verurtheilungen wegen sämmtlicher Ver- brechen ober Vergehen gegen Reichsgesetze ergießt. Hier fehlt offenbar jede Vergleichbarkeit, sodaß eine Gegenüberstellung beider Zahlen nur dem Zwecke der Irreführung zu dienen vermag. Wenn trotzdem aus dieser Gegenüberstellung gefolgert wird, daß „Streikende während des Streikes nicht schlechter, sondern wahrscheinlich besser sind, als die Bevölkerung im ganzen", so handelt es sich dabei um einen unverkennbaren Trugschluß.
Endlich möge noch auf eine wahrheitswidrige Darstellung von besonderer Tragweite hingewiesen werden, die sich vorzugsweise in gewerkschaftlichen Veröffentlichungen findet. Es wird nämlich behauptet, für die Streikvergehen könne allgemein nur die Zahl der auf Grund des §153 her Gewerbe - Ordnung bestraften Personen in Betracht kommen; denn in diese Zahl seien seitens der amtlichen Kriminal- Statistik die Fälle, bei welchen ein mit schwererer Strafe bedrohtes Vergehen (Körperverletzung usw.) konkurrirte, bereits mit eingerechnet. I» Wirklichkeit aber ist dies nicht der Fall. Ein Blick in die dem Tabellen-Werke bet amtlichen Kriminal-Statistik vorausgeschickten Bemerkungen beweist vielmehr bas Gegentheil. Die sehr erhebliche Zahl von Ausschreitungen bei Streiks, bie, wie Beleidigung, Körper- Verletzung, Nöthigung, Hausfriedensbruch, öffentliche Gewaltthätigkeit, L-ndftiedens - Bruch usw., mit schwererer Strafe bedroht sind, als § 153 der Ge- werbe« Ordnung vor sieht, ist kriminalstatistisch nicht bei § 153 gezählt, und es heißt ein völlig falsches Bild von dem thatsächlich sehr großen Umfange der Streik - Ausschreitungen geben, wenn man nur die von der Statistik als Zuwiderhandlungen gegen § 153 gezählten Fälle in Betracht zieht.
Aus alledem ergiebt sich, in welchem Umfange die Gegner der Vorlage zum Schutze der Arbeitsfreiheit von den Kampfes - Mitteln der Verdrehung und Entstellung Gebrauch machen. Unausgesetzte Aufklärungs - Arbeit über den wahren Sachverhalt thut daher noth; nur so kann es gelingen, die künstlich geschaffenen Nebel des Vorurtheils und Mißtrauens zu zerstreuen und der richtigen Einsicht Durchbruch zu schaffen.
als ertrunken betrachtete, damals durch Zufall gerettet war, und ihm nun in gegenübertrat.
Die Möglichkeit dieses Gedankens
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it zu schreiben, auch einige Zahlungen zu leisten, kann das Scheust am besten zur Ausführung
bunden ist. Ob der Bundesrarh von seiner Be- fugniß, für einzelne Gewerbe-Ausnahmen von diesen Vorschriften zu erlassen, Gebrauch machen wird,Hsteht noch dahin. Im klebrigen ist in den Uebergangs- bestimmungen des Gesetzes selbst Vorsorge getroffen, daß nicht etwa Härten platzgreifev. Jedenfalls haben alle Gewerbetreibenden, welche beim Erlaß des Hand- werksorganisatiousgesetzes Lehrlinge hielten, das Recht diese auszulehren, auch nachdem die neuen Vorschriften über die Lehrlings Verhältnisse im Handwerk in Kraft gesetzt sein werden.
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»b Resultat völlig werthlos. Denn erstens wird bi der Summierung der an Streiks Betheiltgten jeder ichmäßig mitgezählt, ob er sich monatelang oder einen Tag im Ausstande befunden hat. Vor em aber sind irgendwie ausreichende und zuver- Rge Zahlen der an Streiks beteiligten Personen «Haupt nicht vorhanden.
Völlig unzulässig, ja, geradezu sinnlos ist es , die au sich schon höchst anfechtbare Zahl von
sprechen, er mußte ihm davon erzählen und ihn bitten, nach Berlin zu reifen, um dort über das Herkommen des jungen Arztes heimlich nachzuforscheo. Die körperliche Schwäche, verbunden mit seiner krankhaft aufgeregten Phantasie, ließen es ihm gar nicht unmöglich erscheinen, daß der Knabe, den man einfach
über welches jüngst der Finalabschluß der Reichs- hauptkaffe veröffentlicht wurde, 42,4 Millionen Mk. Jnsgesammt find also für diesen Zweck in den genannten drei Jahre» rund 130 Millionen Mk. zur Verfügung gewesen. Dank diesen günstigen finanziellen Abschlüsse» hat der Anleihebedarf io dem gleichen Zeitraum sich auf ein Minimum rebuctren lassen können. Wenn man bebenkt, baß im Jahre 1897/98 zuerst mit einem Anleihebebarfe von 81,5 Millionen gerechnet werben mußte unb im Jahre 1898 ber Etat einen solchen von 55,6 Millionen vorsah, so wirb man sicherlich Überall bie schließlich für bie letzten drei Jahre »othwenbig geworbene Anleihe von ins- gefammt 33,2 Millionen, also für bat Jahresdurchschnitt von 11 Millionen, klein stoben. Man motz ferner in Betracht ziehen, baß die Reichshauptkasse in allen drei Jahren recht beträchtliche Uebei schlisse zu verzeichnen gehabt hat. Jrn Jahre 1896/97 betrugen sie 28,7 Mill., 1897/98 25,5 Millionen unb 1898 noch mehr als in jebtm ber borangegongenen Jahre, nämlich 30,6 Millionen. Die Summe der Ueber- schüsse während der letzten drei Jahre beziffert sich demgemäß auf nahezu 85 Millionen Mk. Angesichts solcher Ergebniffe wird man die finanzielle Lage d e s R ei ch s als eine recht günstige bezeichnen muffen unb nur wünschen können, daß bie Zukunft sich für bas Reich finanziell ebenso gestalten möchte, wie sich bie Vergangenheit in ben letzten drei Jahren thatsächlich gestaltet hat.
Der Freiherr hatte sich aufgerichtet unb hörte mit fieberhaft glänzenden Augen dem Justizrath zu, ber ihm ruhig und gelassen Alles erzählte, was feinem Zuhörer, und ihm selbst die feste Ueberzeugung gab, daß HanS Werder mit Hans v. Sendlingen identisch fei, Als er feinen umständlichen Bericht beendet hatte, fuhr er fort:
„Was sich der junge Herr eigentlich mit feinem Besuche bei mir nur dachte, weiß ich nicht; er hätte es sich sagen können, daß, wenn er wirklich auf der richtigen Spur war, man ihm sein Herkommen nicht aus die Nase binden würde, wahrscheinlich glaubte er, er würde mich mit feinen Fragen überrumpeln, nun da hat er sich aber gründlich getäuscht. Warum er so erpicht nach seiner Geburt forscht, ist mir gleichfalls unklar, es scheint ihm doch an nichts zu fehlen, ist heute etwas Vernünftigeres geworden, als wenn er in den überspannten Hochmuths - Ideen erzogen worden wäre. Mir ist e» stets sehr egal gewesen," fügte er noch hinzu, „ob das Kind damals umkam oder nicht, aber Sie, der Sie sich ja alle Jahre hin- dmch so liebreich über den Verbleib des Knaben nicht zu ttösteu vermochten, find doch wohl über diese Nachricht, daß das edle Reis der Famile Sendlingen nicht verloren ging, selig."
Wieder lachte er, wie über ein vortrefflich Bor« getragenen Witz, grell aus, und sich dem Freiherr» znbeugend, der jetzt mit geschloffenen Augen schwer athmend in seinem Bette lag, sagte er:
,68 ist ja möglich, daß der Proseffor, der wie Ihre Frau sich durch seine auffällige Aehnlichkeit frappieren ließ, auch bei Ihne» seine Nachforschungen durch Fragen »ach seiner Herkunft fortfetzt; sein Argwohn ist jedenfalls durch irgend etwas rege geworden, aber da der Schuster tobt ist, durch den er meinen Namen hätte erfahren können, kann er lange forschen
Herz schneller schlagen, feine Schuld erschien ihm bei dieser Annahme geringer, seine Seele würde wie von einer Centnerlast befreit ausathmen, wäre der Knabe durch einen glücklichen Zufall das geworden, was Dr. Werder war, und er könnte sich heute sagen, da» ihm übergebene Kind wäre wenigstens nicht durch seine Schuld gestorben und verdorben.
AIS er auf seinem Wunsch mit Scheust allein im Zimmer war, und dieser sich zu ihm gesetzt hatte, sagte ihm der Freiherr, weßhalb er ihn hätte rufen lasse», sprach ihm von der Aehnlichkett, die seine Frau zwischen Professor Werder und HanS gesunden, unb bat H» so bald wie möglich nach Berlin zu reifen, nm Nachforschungen über Dr. Werders Herkommen anzustellen.
Der Jvstizrath hatte den Kranken ruhig auS- sprechen laffen, jetzt, als er geendet, lachte er kurz auf unb sagte ruhig:
„Die für mich projektierte Reffe ist von lieber» stütz, mein bester Baron, hätte» Sie «ich heute nicht holen laffen, wäre ich in dec nächste» Zeit vo» selbst z» Ihnen gekommen, nm Ihr zartes Gewiflen zu beruhigen. Ja, denken Sie," fuhr er kaustisch fort, Ihre Bermuthung hat Sie nicht betrogen, dieser Professor HanS Werder ist wirklich der verlorene Sohn, Ha-Ha-Ha, Sie sehe», Unkraut verdttbt nicht."
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Kreisblatt" für die Kreise Marburg utti
Verhältnisse im Handwerke in Kraft zu sctz-n. Vornehmlich in letzterer Beziehung werden einschneidende Aenderungen insofern eintreten müssen, als das Hallea von Lehrlinge» im Handwerk an bestimmte Voraussetzungen, wie Vollendung des'24. Lebensjahres, gewisser Maß von zurückgelegter Lehrzeit u. s. w., ge»
In London hielt am 27. d. M. Nachmittags bei dem Luncheon der konservativen Partei Balfour eine Rede, in ber er ausführte, die Trausvaal- frage fei geeignet, sowohl ber britischen Regierung, als ber konservativen Partei Sorge zu bereiten. Es wäre ein Jrrthum, bie Angelegenheiten von Transvaal zu bettachtev, als wären sie bie eines ifolirten Staats. Wir müssen nicht nur bie Klagen ber Uitlanders in Erwägung ziehen, sondern auch die Reaktton derselben auf die britischen Kolonien. Gladstone und sei» Kabiuet würden Transvaal niemals die Unabhängigkeit toiebergegeben haben, wenn sie nicht geglaubt hätten, daß bie Republik ber englischen unb holländischen Rasse gleiche Rechte einräumen werde. Die Regierung von Transvaal hat indessen nicht die Politik verfolgt, zu der sie sich 1880 verpflichtete. Daher rühren alle gegenwärtigen Schwierigkeiten. Wenn unsere unend» liche Geduld und alle Hilfsmittel der Diplomatie sich unwirksam erweisen, um den Knoten zu lösen, müssen andere Mittel erfunden werben. Man höre jedoch, daß Transvaal bereit ist, eine birekte Vertretung ber Interessen ber Uitlanders zu gewähren, die, wenn sie auch nach unserer Auffassung unvollkommen ist, doch etwas Positives und Greifbares ist. Es ist doch offenbar unmöglich, sich auf die Dauer gefallen zu lassen, daß freigeborene Engländer als Angehörige einer niederen Rasse behandelt werden. Ich sehe, schloß Redner, bie Lage nicht als verzweifelt an, aber es wäre Thorheit, Stieben zu verkünben, wo keiner ist.
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<18 ber Erwartete endlich in baB Krankenzimmer Baron Egon war dmch die Bemerkung seiner daß Dr. Berber Hans spreche»!» ähneln sollte, «os aufgeregt worbe». Obgleich er sich selbst k- daß die Aehnlichkett natürlich eine zufällige fe, ließ es ihm doch keine Ruhe, er mutzte Scheust
unb fragen, ohne je etwas heraus zu bekommen, die Ihnen von mir ausgelieferten Papiere haben Sie doch wohl sorgfälltigst vernichtet?"
Der Freiherr zuckte zusammen und antwortete ungeduldig:
„Nein, noch nicht, ich habe sie alle znsamme». gebunden in einem Geheimfach meines Sekretärs verwahrt, aber Sie habe» Recht, es ist eigentlich ohne Zweck; wenn ich erst wieder wohl bin, will ich sie entschieden verbrennen."
„Wie thöricht, so etwas Jahre zu verwahren, bitte, geben Sie mir die Schlüssel, ich will sie an mich nehme» u»d heute »och vernichten."
„Nein, nein, wehrte ber Freiherr entschieden ab, „die Papiere gebe ich nicht aus ben Hände», nicht wahr," fuhr er mißtrauisch fort, „das könnte Ihne» paffe», sich dieselbe» »ach meinem Tode von meiner Frau ober Horst noch einmal bezahlen zu laffen; nein, haben sie so lange da gelegen, können sie auch »och einige Tage liegen, ich besorge das Verbrenne» selbst."
„Sie find eigensinnig und beleidigend, aber Sie gefährden durch diesen Eigenfin» möglicherweise eben» so gut meine Listen; wie die Existenz Ihrer Kinder, nehmen Sie Vernunft an, laffen Sie mich jetzt die Papiere holen, ich verbrenne sie vor Ihren Augen."
„Nein, nein," beharrte der Freiherr, „heute nicht, sollte ich kränker werde», verspreche ich, Sie rufen zu laffen, damit Sie die Papiere vernichte» können, aber jetzt liegt lein Grund z» solcher Eile vor, in einigen Sagen kann ich das Bett verlaffen, ich weiß es sicher, rmb meine Fra» muß jeden Augenblick kommen. Bitte, gehen Sie jetzt, ich fühle mich jetzt so müde, und werde heute mtt erleichtertem Herzen, beffer als seit Jahre», schlafen."
(Forffetzung folgt)
Umschau.
Die letzten drei Jahre haben im Reiche ganz beträchtliche Poste» zur Schuldentilgung verfügbar gemacht. Im Jahre 1896/97 waren es nicht weniger als 50 Millionen Mk., im Jahre 1897/98 371/? Millionen und im letztverflossenen Etatsjahre,
Bestellungen
'für die Monate August und September auf bie
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Kriminal-Statistik und Schutz der Arbeitswilligen.
Zur Bekämpfung ber amtlichen Denkschrift über sschreitunge» bei ArbeitSkäwpfen wirb von social- kratischer unb gesinnnvgr verwandter Sette mit Zahlen ber Kriminal-Statistik in durchaus will- ürlicher unb mißbräuchlicher Weise utngefprungen. liegt hier eine Fülle von Verdrehungen unb änfteleien zahlenmäßiger Art vor, bie natürlich
1* .Das nicht, doch sei so gut, meine» Wunsch zu ioi ich habe dringend nöthig, einige Geschästs-
G»ich«int täglich außer et Werktag« nach Can* und Feiertagen.
1/1 4*7ß Qi»rtalS-LbounementS»P«iS bei ter Expedition 3 SM., M all« S5W*VUTU
M LftäMte« 3,35 Rk. (exkl. kteMgekd). ZufeetisnogebShr: He » c C)n o »?
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Agl. preußischen Klassenlotterie" tn Alk werden von allen Postanstalten, Landbrief- 9er11 trägem, in der Expedition (Markt 21), sowie “m(4< von unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain,
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhai«.
Jllustrirtes Sonrttagsblatt. *—”w * **
Kirchhain, „Illustriertes Sonntags rben dlatt" und „Verloosungsliste der
.Nun, wenn Du durchaus willst, will ich den 6* ^ralh holen laffen, gut ist Dir ein längeres Spreche» J nicht".
e* 4 . Ehe Scheust kam »erginge» doch einige Stunden, * drrze Wintertag neigte sich bereits feinem Ende
(Nachdruck verboten.)
Schloß Böhnhausen.
Von M. BuHhzoltz.
(Fortsetzung.)
. Die Wunde »ar verbunden und die Freifrau sich an daS, mit einem Vorhänge verdunkelte . er und begann zu stricken, sie war nie müßig, * M war Geld. Wohl eine Stunde war in tiefem j Nötigen vergangen, als der Freiherr endlich 5 rief:
1 । .Ulrike!"
i gerufene trat an fein Bett, worauf der ’ «rrrcke sie bat, sie möchte einen Wagen nach Scheust iWrten, er müßte ihn sprechen.
9g. .Heute?" fragte bie Freifrau öertounbert, „bie
»lv immtlich darauf abzielen, Verwirrung zu stiften und »e 15 Stimmung gegen die Vorlage zum Schutze der Arbeits- reiheit zu machen.
¥ | Zunächst hat man in Presse und Reichstag die 8k Bebeutung der zahlreichen Verurtheilungen nach § 153 er Gewerbe-Ordnung dadurch abzuschwächen versucht, «d: «8 man diese Zahl in Vergleich setzte zur Zahl der £ Jtito Streiks beteiligten Personen überhaupt. Auf s ßMiese Weise ist herausgerechnet worden, daß dnrch- iaranti Wittlich auf 1000 an Streiks Betheiligte nur 3,3 MAusschreitungen nach § 153 entfallen. Die Ge- ringfügigkott dieser Ziffer soll bann gegen bie Noth- tobigleit eines Eingreifens der Gesetzgebung zeugen.
4VC Sim ist aber eine derartige Berechnung nach Methode
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’ ^»che hm doch wohl keine große Eile, warte doch - ’ einige Tage, bist Du frischer bist. Du glühst, v ' ßtz^r sie sich zu ihm niederbeugend fort, „ich glaube, ! . hast jetzt entschieden Fieber.
abeu Neustadt und Wetter entgegengenommen.
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