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Ohren »och immer das unangenehme Lachen deS JustizratheS klang, ein gräulich meckerndes Lachen,

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t und Wein saften.

In der Presse wird neuerdings wieder vielfach aus Anlaß eines vor dem Landgericht zu Dresden vorgekommenen Falles, wo ein 13 Jahre altes Mädchen zu Gefängnißstrafe verurtheilt werden mußte, darüber Klage geführt, daß die Strafmündigkeit schon vom 12. Lebensjahre ab beginnt. Es läßt sich nicht leugnen, daß diese Bestimmung des Strafgesetzbuches vielfache Mißstände im Gefolge hat und namentlich die doch durchaus wünschenswerlhe Besserung der jugendlichen Missethäter nicht zu verbürgen, vielmehr zu verhiudern geeignet ist. Dieser Uebelstand ist an den zuständigen Regierungsstellen nicht erst jetzt er­kannt. Man hat deßhalb auch schon vor einiger Zeit eine Aenderung in Aussicht genommen, und zwar so, daß eine Vorlage vorbereitet ist, in welcher für die unbedingte Strafmündigkeit an Stelle des vollendeten 12. das vollendete 14. Lebensjahr als Grenze gewählt werden soll. Ueber die Vorlage auf dieser Grundlage sind die Verhandlungen mit den Regierungen eingeleitet. Wie sie ausfalleu werden und wie späterhin der Bundesrath sich zu der Sache stellen wird, bleibt abzuwarten. Gewisiermaße» als Korrelat dazu wird die im Ab- geordneteuhause für Preuße» bereits angekündigte Aenderung des Zwangserziehungswesens angesehen werde» dürfen. Hier soll eine erhebliche Ausdehnung und Weiterentwickelung des Zwangs- erziehuvgswesenS durch eine Aenderung des Gesetzes betreffend die Unterbringnug verwahrloster Kinder cin- treten. Die Vorlage, welche die Aendeiunge» enthält, ist in Preuße» sogar schon fertig gestellt, man hat von ihrer Einbringung Beim Landtage vorläufig nur

lebendiger Beweis dessen war vor wenigen Tagen das f r a n z ö s i s ch e N a t i o n a l f e st. In den ersten Zeiten »ach der Eroberung war der 14. Juli auch der Nationalfesttag der Elsaß-Lothringer. Es läßt sich nicht leugnen, die Elsaß-Lothringer haben als erobertes Volk einen großen Ordnungssinn gezeigt, sich selten zu Widersetzlichkeiten hinreißen lasse» und der Regierung im Großen und Ganze» wenig Schwierig­keiten gemacht. Ao diesem Tage aber machte man eine Ausnahme, er wurde mit Vorliebe zu deutsch­feindliche» Kundgebungen benutzt. Schaarenweise, zu Hunderten und Tausende» zogen da die Elsaß- Lothringer über die Grenze, meist nach Belfort und Nancy, den eigentlichen Herden des protestlerischen Chauvinismus, um dort dem gekränkten patriotische» Herzen Luft zu machen. Da in Nancy und Belfort viele Söhne des ElsafleS als Offiziere stehe», benutzte mau diesen Tag zu einem allgemeinen Wiedersehen der getrennten Familienglieder. Auf der Rückfahrt trugen die von Wein und Patriotismus aufgeregten Festthetluehmer mit Vorliebe ein protestlerisches Ver­halten zur Schau, zeigte» stolz die französischen Farben,

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Der.Vorwärts* veröffentlicht einen langen Auf­ruf der crntralifirten Gewerkschaftsverbände in Dänemark an die deutsche Arbeiterschaft. Der Aufruf fordert die deutschen Arbeiter auf, mit mög­lichster Beschleunigung Unterstützungsgelder für die 40 000 Ausgesperrten in Dänemark einzuseuden, da, wie aus der ganzen Fassung des Schriftstücks ersicht­lich, der Widerstand aus dänischen Mitteln nicht mehr lange aufrechterhalten werden kann. Der Aufruf hebt hervor, daß sich die Arbeiter schon bereit erklärt hätten, die Arbeit zu de» Bedingungen vor >er Aussperrung wieder aufzunebmen, daß die Ar­beitgeber aber darüber hinaus gewisse einschneidende Aenderungen in den Gewerkschaftsbestimmungen ver­langt hätten, auf die die Arbeiter sich nicht einlassen wollten und könnten. Nur die bitterste Noth, der Hunger der Frauen und Kinder, werde sie zur Unter­werfung zwingen. Betont wird noch, daß in Deutsch­land, Schwede» und Norwegen die ausgesperrten Dänen keine Arbeit finde», oder daß sie ihnen sofort wieder entzogen wird, wen» man sie als dänische Ausgesperrte erkannt hat. Lermuthlich werden jetzt deutsche Arbeitergelder nach Dänemark fließen; sie werde» aber schwerlich genügen, um an dem Aus­gang des großen Lohukampfes etwas zu ändern. Aus allem geht hervor, daß die dortige» Arbeit­geber zum äußersten entschlossen sind und daß die Arbeiter nicht mehr lauge aushalteu könuen.

eS klaug wie daS Mecker» einer Ziege!

Er fuhr mit einem Ruck zusammen, als dachte; Philipp Schnorr kam ihm plötzlich danken, wie er zu ihm sagte: .ein kleiner Herr mit einer goldene» Brille und einet

Glatze auf dem Kops und wenn er lachte,« klaug es, alS wen» eine Ziege meckerte!*

.Unsinn,' murmelte Hans und fühlte, daß ihm fein Herz plötzlich ftillstaud, um daun in Erregung zu schlagen, als sollte es die Brust zersprenge«. .Unsinn,* sagte et sich wieder, .ein Zufall, »ie kam ich nur darauf? Aber sei« Erschrecken, sein plötzlicher Schwiudelaufall bei meinem Erblicken? Wenn es doch wäre? Wenn ich hier an der Schwelle des GeheimuiffeS stände?*

Rastlos jagten sich seine Gedanken, stellten hundert Fragen, hundert Lermuthuugen und als er nach längerer Zeit vor dem Böhnhauser Schloß hielt, wachte er aus feinem Sinnen wie aus einem tiefen Traum auf. Bald nachdem er sich in einem behag­lich durchwärmten Zimmer ein wenig zurecht gemacht und von dem ihm hiuaufgeschickteu Frühstück nur hastig zwei Gläser Wein hinuutergestürzt hatte, schickte er sich au, gewaltsam seine Erregung be­zwingend, seiner ihm harrenden Pflicht uachzukommen. Ein Diener fühtte ihn durch mehrere Zimmer, bis er schließlich, die Porttören zu dem großen schönen Wohnzimmer zurückschlagend, in dem die Freifrau den jungen Arzt erwartete, dieser seinen Namen meldend, ihn estttreten ließ. Ans einem großen Lehuseffel am Fenster erhob sich die hohe, hagere Gestalt Freifta» Ulrikens, gemeffen ging sie dem

und wer vielen Muth hatte, ließ wohl auch ein Vive la France hören. Was ist aus diesen harmlosen Vergnügungen heute geworden? Sie haben ihren Glanz verloren und sind geschwunden. Die Zahl derer, die an diesem Tage nach Frankreich wallfahrten, ist in dem letzten Jahrzehnt, seitdem das eigentliche Protestlerthum verschwunden ist, mit jedem Jahre geringer geworden; wie den» überhaupt die Nationalfeste in Nancy und Belfort viel von ihrem Glanze verloren haben und wenig Bemerkenswerthes mehr bieten. I» diesem Jahre war der Zuzug aus Elsaß-Lothringen besonders gering, sowohl in Nancy wie in Belfort. Anstatt der vielen Hunderte, die früher als begeisterte Patrioten hinüberpilgerten, waren es diesmal nur wenige Dutzende, restgnirte Gestalten, mit der alte« Treue, aber nicht mit der alten Hoffnung im Herzen. Manche Unversöhnliche waren darunter, die die Feindschaft gegen Deutsch­land erst im Grabe vergessen werden; die meisten aber benutzten diesen Tag nur als willkommenen Anlaß, um die da drüben zahlreich wohnenden Brüder, Söhne und Verwandten zu begrüßen. Sic transit gloria mundi.

Die Vortheile der übrigen Genossenschaften be­stehen vor allem darin, daß sie dem Landwirthe die Möglichkeit verschaffen, gewisse Erzeugnisse überhaupt oder zu einem höhere» Preise zu verwertheu, nöthige Wirthschaftsbedürfnisse billiger »der in besserer Be­schaffenheit käuflich zu erwerben, nützliche, aber die Kraft des einzelnen Unternehmens übersteigende Maß­regel» durchzusührev. Wenn gerade in den letzten Jahrzehnten der Verbrauch an Dung- und Futter­mitteln eine so ungewöhnlich starke Steigerung er­fahre», weon die Rindvieh - Haltung eine so große Ausdehnuvg gewonnen hat, wen» so viele Em- wässerungs- und Bewässerungs-Anlagen eingerichtet worden find, so hat man diese Fortschtttte nicht zum geringsten Theile de» Konsum-, den Molkerei-, den Meliorations-Genossenschafte» zu dauken. Unter ihrer Einwirkung haben sich die landwirthschastlichen Roh- Erträge bedeutend gehoben und ist es möglich ge­worden, ei» noch stärkeres Sinken der Reinerträge zu verhüten.

Auch der Staat als solcher hat daher an der Ausbreitung und dem inneren Gedeihen der Genossen- schafteu ein hervorragendes Interesse. Mit Recht sagt Freiherr von der Goltz, dessen Ausführungen wir hier gefolgt sind:Die Fürsorge für die land- wirthschaftlichen Genossenschaften bildet eine wichtige Aufgabe des Staates, der er auch bis jetzt in vollem Umfange nachgekommen ist.*

Deutschland ist die Wiege des heutigen landwirth- Mchen Genossenschafts-Wesens und steht hierin ch immer allen andern Ländern Vorau. Drei itsche Mänuer sind es insbesondere gewesen, die z Bahnbrecher auf diesem Wege vorangingen: Viktor iae Huber, Schultze-Delitzsch und Raiffeisen.

Das landwirthschaftliche Genossenschafts Wesen tttschlands hat in der jüngste» Vergangenheit einen chnordentlicheu Auffchwung genommen und gehört gewärtig zu de» wichtigste» Hebeln landwirth- oftlicheri Fortschritts. Nach der Statistik des ifigemeine» Verbandes der laudwirthschaftlichen Ge- ßeuschaften in Deutschland* gab es am 1. Juli 196 im deutschen Reiche 8986 dem Genossenschafts- Ätze unterstehende landwirthschaftliche Genossen­asten. Am 1. Juli 1890 betrug die Zahl der «ossenschasten auf Grund derselben Statistik nur K)0; in sechs Jahren hat sie sich also verdreifacht, fter diesen Genossenschaften überwiegen weitaus die- «gen mit unbeschränkter Haftpflicht, der sogenannten »lidarhaft. Das ist auch ihre ursprüngliche, von Hultze-Delitzsch und Raiffeisen befürwortete Form, i ihr kommt das Genossenschafts-Prinzip am voll- mweusten und reinsten zum Ausdruck.

Ueber die Bedeutung des landwirthschastlichen wosseuschafts-WesenS drückt sich Profeffor Freiherr n der Goltz in seinen treffliche»Vorlesungen über irar-Wesen und Agrar-Politik* folgendermaßen 8: .Der Einfluß, welchen die Genossenschaften auf ; Entwicklung der Landwirthschast gehabt haben d noch ausüben, ist ein ebenso vielseitiger wie sgreifender. Durch sie find manche drückend Watbene Uebelstäude beseitigt, durch sie ist für Landwirthe erst die Möglichkeit geschaffen en, gewisse, sehr nützliche oder gar vothweudige

lchtungeu für ihren eigenen Bettieb sich dienstbar i machen.*

Die Grundlage des ganzen Genossenschafts-Wesens die Kredit-Vereine oder Darlehns-Kassen. Sie n sowohl in der zeitlichen Reihenfolge, da sich ihnen erst die meisten übrigen Genossenschaften ickelt haben, als anch an Wichtigkeit voran. I» vereinigen sich die Funktionen einer Dahrlehns-

DeutscheS Reich.

Berlin, 20. Juli. Se. Majestät der Kaiser ist nach guter Fahrt int besten Wohlsein vor Drontheim eingetroffen. Regen und recht kühl; an Bord Alles wohl.

In den Anordnungen für den nächsten Aufent­halt des K a i f e r 8 in Lothringen find nach einer Meldung derLoihr. Ztg.* Aenderungen ein- getreten. Danach wird der Kaiser an der für Ende August geplante» Belagerungsübuog bei Diedenhofe» nicht Theil nehme», dagegen am 18. August der Denkmalweihe bei St. Privat beiwohnen, die einen größeren Umfang annehmen soll. Für die Kaiser­manöver und den damit verbundenen abermaligen Aufenthalt des Kaisers im Reichslande werden übrigens bereits die umfangreichsten Vorbereitungen getroffen, sogar für den musikalischen Theil dieser festlichen Tage. So unternimmt augenblicklich der Mufikinspicieut der deutschen Armee, Prof. Roßberg, eine Besichtigmrgsreise durch die reichsländischrn Garnisonen, um die Militärcapellen zu prüfen und ihr Zusammenspiel selbst zu leite«. Seit einige«

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Hut wieder auf, froh, dieser Reise, die ihr bei koujen herrschenden Kälte unüberwindlich erschiene«, 1 überhoben zu fein.

Salb darauf verabfchiedete sich Professor Werder 1 Familie Scheust und fuhr in einem eleganten

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chrath ist dieser plötzliche Schwiudelaufall durch 'n heftigen Blutandrang nach dem Gehirn hervor- nfeu, und wenn er nicht gesagt ist, daß derselbe bald wiederholt, so ist eine anstrengende Reise f entschieden nicht gut,* sagte Dr. Werder.

»Papa wollte so wie so nicht mitreifen, er be- Ütte uns nnr zur Bah«,* und den schönen, ernst ihr ruhenden Männeraugen zu Liebe wurde stid plötzlich, was sie sonst nie war, liebende hier und fügte fest hinzu:

»Aber wir reifen nun natürlich auch nicht, Tante bdjen, ich würde mich viel z» sehr um Papa be- frhigen.'

Die alte Dame starrte ihre Nichte mit offenem iude an, während der Justizrath, indem er wieder 1 unangenehmes Lachen hören ließ, geschmeichelt ltief;Wie gut Du bist, Töchterchen, meinetwegen Hause bleibe» z» wollen, ist wirüich nicht »öthig, «ich nicht, Sigrid.*

»Aber ich bleibe,* wiederhoste Sigrid fest, «ud Dante, die sehr gut wußte, daß ihrer Nichte ®tu unbeugsam war, setzte mit erleichtertem Herzen

ter Sch^ Markig die M lockes * selbe i Dedike^ en, bitt® inftr.

Kalt hörte Freifta« Ulrike später feine» Bericht an, und sagte gelassen, als Ha«S nicht umhin konnte, hinzuzusetzeu:

Frellich muß ich vorher sagen, daß diese Operation auf Tod »ud Leben ist*, nur gelassen:

Bitte, das ist bann nicht zu ändern*.

Den geschickten Händen des jungen Professors ge­lang glücklich die von dem Hausarzt stark bezweifelte Entfernung der Äugel, der Freiherr war nach mensch­lichem Ermessen gerettet, eS fehlten ihm nm noch Ruhe und Pflege.

HauS hatte dmch seinen redseligen Collegen er­fahren, man munkelte, daß der Freiherr in nervöser Ueberreizcheit selbst Hand an sich gelegt hätte, und nicht, wie man jetzt sage, auf der Jagd verunglückt sei. HauS hötte da«, ohne sonderliches Interesse, ihm gefielen weder Mutter noch Tochter »ud fein warmes Mitgefühl, daS er sonst an jedes Kranken­lager mitzubringen pflegte, kam ihm diesen Mensche« gegenüber sehr unangebracht vor. Er blieb auf der Freifta« Wunsch noch bis zum anderen Morgen und verbrachte ben Rest beS Tages meist auf seinem Zimmer, nur ab unb zu zu dem Kranke« hinunter- gehend, der gleich «ach bet Operation in eine« tiefen Schlaf gesunken war, von bem HauS baS Beste erhoffte.

Erst am anderen Morgen erwachte der Freiherr aus dem langen Schlafe und wünschte den jungen Professor noch vor seiner Adresse zu sehe«.

AlS derselbe in das Krankenzimmer hat, erhob sich die Freffrau, die stickend am Bette ihrer Gatten gesessen, unb sagte so liebenswürdig, wie eS ihr möglich war: ,,

.Mein Manu fühlt sich wunderbar wohl »nb triftig, ich denke, er ist über den Berg*.

(Fortsetzung folgt)

dann sich sofort wieder fassend, sagte sie in ihrer gewöhnlichen kühlen Weise:

Verzeihung, Herr Professor, eine wunderbare überraschende Aehulichkeit mit einem längst Ver­storbenen veranlaßte mich zu dem Ausrufe; bitte nehmen Sie für einen Augenblick noch Platz.*

HauS, der beim Ausrufe von neuem stutzte, zwang sich gewaltsam zur Ruhe und sagte in seiner welt­männisch liebenswürdige» Wesse:

Ich muß ein Gesicht haben, gnädigste Fra», daS sehr leicht Aehnlichketteu wachrnft, eS ist heute nicht das erste Mal, daß ich Veranlassung zu einem solchen Ausrufe gebe*.

Freifta« Ulrike neigte kühl ihr Haupt, ihre un­bewegte« Züge gaben so leicht keine Erregung wieder, sie that so, als wäre diese Erwiderung Dr. Werders ganz überflüssig gewesen, und berichtete bau« in ihrer knappen Weise über daS Unglück, da» be« Freiherr« betroffen. Sie schloß ihren knrzen Bericht ben Worten, baß, wie ber Hausarzt sicher glaube, sobald die Entfernung der Kugel glücke, das Lebe« beS Ver­wundete» auch zu erhalte» fei» würde.

Wft wollen ja sehen*, sagte HauS und erhob sich, ihm machte die ganze Persönlichkett der Freifta» und ihre Att und «esse zu spreche», einen unange­nehmen Eindruck.

Der Kranke lag in einem unruhigen Schlummer, ber HauSarzt, der mit Baroneß Hilde im Kranken­zimmer anwesend »ar, berichtete seinem jungen be­rühmten Collegen, daß sich fett Mitternacht bedeutendes Wundfieber eingestellt habe unb ber Freiherr ganz ohne Besinnung fei. Die Damen entfernten sich, »ährend HauS bie Untersuchung vornahm und nach Beendigung berfelnen erklärte, bie Operation sofort vornehmen zu müssen.

Menn ich mir erlauben dürste, bem gnädigen i Allein als Arzt einen Rath zu geben, so möchte von ber heurigen Reise abreden, bei dem Herrn

Abstand genommen, weil die laufende Tagung schon ö wie so durch andere Entwürfe überlastet war.Z 1 1 ~W 1

Umschau.

AuS gar vielen Anzeichen läßt sich ersehe», daß in E l s a ß - L o t h r i n g e» in den letzte» Jahren starkem Fortschritt besser geworden ist. Ein

Hnytgtn nehme» entgegen: die Expedition diese» Watte», die Ärawnwu»

Sutmks von HaasenDö« * SSegUt, Frankfurt a. M., Dassel, Magd» Q i CYnfttrt

h», Wien: Rudolf Messe, Frankfurt a. R Berlin, München, ftakq 04.

*. S. Dante * 6e FranGut a. 3L Berlin, Hannover, Bao» x.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für bie Kreise Marburg »nb Kirchhain.

Jllustrirtes Sonntagsblatt.

Ä« Warburg W7ÄLLLRW' «LLNe'L Sonnabend, 22. Juli 1899.

(Nachdruck verboten.)

Schloß Böhnhansen.

Bon M. Buchholtz.

(Settfepeng.)

Familie Scheust und fuhr in einem eleganten Einretenden entgegen, aber plötzlich stockte auch ihr stte« Böhnhansen zu, »ährend.ihm in ben Fuß unb jäh erbleichend, rief sie leise:Haus,*

. 6 einer Sparkasse. Vor allem den kleinen Land- drr.« t^en kommen diese Kassen zu gute. Sie entziehen

gebraL ennab zu äuj

ihren ihm gegen niedrige Zinsen das erforderliche ».Garte Diebs - Kapital und bieten ihm gleichzeitig die Offerten «glichkeit, die ausgenommen en Gelder »ach Maß- !»&$o| * der erzielten Reinerträge ratenweise zurückzu- le. (4 Htn beziehungsweise gemachte Ersparnisse in jedem " frage zinsbar und sicher anzulegen.