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flcherheit der Zustände in der französischen Republik.

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agegen in Frankreich sei durchaus nicht angebracht;

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« Franzosen aufgehen, sie reicht aber nicht hin,

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Einen berechtigten Grund zu russischen Besorg» können wir daher in Erschetunugen wie der

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Sendlmgen.

(Fortsetzung folgt.)

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Frankreich und Deutschland zu vermindern. Daß keine feste Freundschaft entsteht, dafür sorgen allein

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«tschland. Diese Hoffnung war der Kern der «ssen-Begeisterung. Es fragt sich, ob vom rasst-

cgener Begrüßung umso weniger erblicken, als eS wahrscheinlich für lange Zett noch immer nur w» handeln kann, den Grad der verborgene» wnuug zwischen deu beiden Nachbarländern,

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»mskam, und außerdem bleiben die mancherlei stichartigen Interessen bestehen, die beide Länder v Gegensätze zu England habe».

krgener Begegnung bekunden, find Blätter wie die Noivoje Wremja" »och schwankend, ob fie ein chendes oder ein besorgtes Gesicht zeigen solle», talb heißt es, die russische Diplomatie hat selbst an

ein« völlig neue Perspektive. Es wild möglich werden, für etwa 9 bis 10 Mk. inkl. Kanalgebühren die Tonne Getreide

Einzelheiten zu ftageu, vielleicht erfuhr fie mit der Zeit, wann und wie und wodurch Hau» zu seinen Pflegeeltern gekommen war.

Als fie sich Alle znr Ruhe begeben hatten, konnte Barbara lange nicht einschlafen; die Mittheilung, daß HanS nicht der wirkliche Sohu von Werders war, hatte fie mächtig aufgeregt, ei kam ihr seine wunderbare Sehnlichkeit mit dem Bilde von Baron HanS in Gedanken, hätte der ein Kind gehabt, mau hätte wirklich auf die Vermuthung kommen müssen, das Schicksal hatte dasselbe hierher verschlage». Dann kam ihr die vor Jahren zufällig mit angehörte Unter» redung ihres Onkels und ScheustS in das Gedacht» niß zurück, fie war ans den wenig erlauschten Worten derselben nicht klng geworden, aber sie entsann sich, daß Scheust von einem Äna6cn gesprochen hatte, der ertrunken war; und Onkel Egon hatte in maß­loser Austegung eines RatheS, den ihm der Justiz» rath, Baron HanS betreffend, gegeben, erwähnt.

So lag fie Stunde um Stunde wachend in ihrem Bette und stellte Bermnthungen an, die doch jeder Wirklichkett entbehrte», und sagte sich, daß Werder» die verstorbenen Eltern und Verhältnisse ihre» jetzige» Pflegesohne» gewiß genau kannten und sie dieselben auch wohl noch mit der Zeit erfahren würde, und mußte schließlich Über fich selber lachen, daß fie sich in ihrer erregten Phantafie einen ganzen Roman auSgedacht hatte; nämlich Baron HanS hätte wirk­lich einen Sohu gehabt und dieser wäre bei der Ausschiffung durch Unachtsamkeit von Onkel Egon fast ertrunken, dann aber durch ein Wunder gerettet und zu Werders gekommen und Dr. Werder, der ja so auffallend dem Bilde de» verstorbenen Baron» ähnelte, wäre wirklich der junge Baron Hans v.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai« Jllustrirtes Sonntagsblatt

Zu dem Fall Schiller in Darmstadt erhielt dieFrkf. Ztg." nachstehende Zuschrift: Verehrliche Redaktton ersuche ich, zu dem Artikel:Bon Fall zu Fall" in dem Abendblatte Freitag, 14. Juli fol­gende Ergänzungen aufzunehmen.

1) Ich habe dem Herr» StaatSmiuister Rothe nicht nur Mittheilung von den im 1. Artikel enthaltenen Thatsachen gemacht, sondern auch von solchen, die im 2. und 3. Artikel enthalten sind.

2) Ich habe ihm auch andere schwere Thatsachen mitgetheilt, die ichim Interesse des Dienste»", weil nämlich die BetheUigten noch int Amte find, nicht veröffentlicht habe.

seine Mntter,Fräulein Hatten» beabsichtigte Concerte in Berlin wären doch eigentlich auch für Dich eine gute Veranlassung, mich dort einmal zu besuchen. Bitte, überlege e» doch, wie glücklich würdest Du mich mit Deinem Kommen machen. Wie bettübt war ich, daß Du Dich nie entschließen konntest, den Vater, der doch schon einige Male bei mir war, zu begleite»; nun, Mutter, was meinst Du zu dem Vorschlag?"

Daß er sehr verlockend ist mein lieber Bub'," antwortete Frau Profeffor Werder, und betrachtete ihre» stattlich schönen Sohn mft entzückte» Blicke», aber Deine aste Mutter ist eine wunderbare Frau in Allem, was Ausfahrten oder gar wette Reisen betrifft, ich kann mich dazu nicht entschließen. Der Gedanke, mich aus meiner gewohnten Ruhe auch »ui für wenige Tage hinaus zu begeben, hat für mich etwas Unüberwindliches, und selbst die Aussicht, meine beiden lieben Pflegekinder wirderzusehen, vermag mich darin nicht zu ändern."

O, liebste Fran Profeffor", lachte Barbara leise und ergriff die herabhängende Hand der alten Dame, Sie haben fich versprochen l Bitte, Herr Professor HanS", sprach fie zu de» jungen Mann hinüber, laflen Sie fich da- nicht gefallen, von der gütigsten der Mütter nur als Pflegesohn bezeichnet zu werden l"

Fast heftig entzog Fran Profeffor Werder dem jungen Mädchen ihre Hand und sagte so herbe, wie es ihr sonst nie eigen war:

Man maß nicht jeder Wort auf die Goldwaage legen, Kind!"

Bestürzt schwieg Barbara, eS war sonst so gar nicht die Art der alten Dame, eine harmlose Be­merkung übel zu nehmen, und die den heftig ge­sprochenen Worten Frau Profeffor Werders folgende Stille verschärfte die kleine Szene »och mehr.

Herr v. Tiedemann wendet sich auch gegen die Anschauung, al» ob die Wasserwege der Provinz Posen nicht geeignet seien, einen befriedigenden An- chluß an den Mtttelland-Kanal zn gewähren:

Von den Kanalgegnern wird behauptet, daß eS un­rentabel sei, mit den verhältnißmäßig kleinen Fahrzeugen, welche Bromberger Schleusen passtren können, den langen Wafferweg von Bromberg nach Dottmund zurückzulegen. Die Erfahrung beweist das Gegentheil. Während der letzten Monate find in Bromberg nicht weniger als sechzehn Oder« kühne, mit Getreide beladen, über Magdeburg nach Tetschen in Böhmen spedirt. Können diese Kähne mit Vortheil nach Tetschen schwimmen, warum nicht nach Tortmund? Tie Entfernung von Magdeburg nach Dortmund ist nicht größer als die von Magdeburg nach Tetschen, und die Wafferftacht auf der Linie BrombergDortmund wird jedenfalls lohnender sein, weil für die Rückfracht Kohlen oder künst­liche Dungmittel eingenommen und bis tief in den Netze­distrikt hinein tranSportirt werden können. Sollte, wie mit Sicherheit zu erwarten, die Ostlinie des Berlin-Stettiner Großschifffahrtsweges auSgebaut und, wie bereits seit Jahren geplant, eine ErweUerung der Bromberger Schleusen vorgenommen werden, so würden sich natürlich die Be­dingungen für eine Verfrachtung von Getreide nach dem Westen noch erheblich günstiger gestalten.

Dir Einwendung, daß der Rhein-Elbe-Kanal ein Einfallsthor" für ausländisches Getreide werden müsse, hält Herr v. Tiedemann für ein Schlagwort, mit dem ein bedenklicher Mißbrauch getrieben werde. Einfallsthore seien nut die großen Flüsse Rhein, Weser, Elbe, Oder und Weichsel, und da man sie nicht zuschütte» könne, würde man niemals verhindern, daß der auswärtige Wettbewerb fich ihrer bediene. Zum Schluffe erklärt Herr v. Tiedemann:

Ich beschränke mich aus diese aphoristtschen Bemerkungen, weil eS mir heute nur darauf ankommt, der meines Er­achtens irrthümlichen Ansicht entgegenzutieten. als ob die gesammte deutsche Lavdwirthschast ein Interesse an der Ver­werfung der Kanalvorlage habe. Für meinen Wahlkreis trifft das nach meiner Ueberzeugung jedenfalls nicht zu. Ich werde für die Kanalvorlage stimmen in der festen Zuversicht, damit meinen laudwirthschaftlichen Wählern einen Dienst zu leisten.'

DerSt. Petersburger Herold" bringt unter gestrigem Datum einen Artikel mit der Ueberschrift Reichs- und Zeitungspolitik". In demselben heißt es u. A.:Unsere Diplomatie, dem erhabensten Willen in Rußland folgend, begünfttgt das Wachsthum fteundschaftlicher Beziehungen zwischen Paris und Berlin. Unsere Presse, d. h. eine Gruppe in ihr, behauptet aber, die Vor­gänge in Bergen seien die Einleitung zu einer Action gegen Rußland. Ist es möglich, fich einen heftigeren Widerspruch zu der offenen amtlichen Friedenspolitik Rußlands zn denken? Mit vielem Vergnügen führten wir daher geftern an, daß dieMoskowskija Wjedomosti nicht wie dieNowoje Wremja" und diePetersburgskija Wjedomosti" in diesen Wider­spruch verfallen, sondern sehr treffend bemerken, daß man sich der Bergener Thatsachen von Herzen freuen müsse. Dem leitenden Willen gehorsam, schloß unsere einsichtsvolle Diplomatie mit Oesterreich das Balkanübereinkommen ab. Die segens­reichen Folgen dieser Verständigungen haben seither von politisch Farbenblinden erkannt werde» können. Und wie verhält sich dazu ein Theil unserer Presse? Er hielt nur kurze Zeit den Athe« an, bald aber brach er wieder jede Gelegenheit vom Zaun, um dem nachbarlichen Vertragsstaate Unehrlichkeit unb

HanS Werder, der »eben seiner Mutter saß, rückte jetzt noch näher an fie heran und ihre beiden Hände fastend, sprach er bittend:

Mntter, Fräulein Hatten konnte doch nicht ahnen, daß fie mit ihrer Bemerkung die schwächste Stelle Deines güttgen Herzen berühren würde, Fräu­lein Barbara ist Dir lieb und bekannt wie eine Tochter, warum willst Du ihr nicht sagen, warum Dir ihre Frage unangenehm war."

Frau Werder drückte warm die Hand ihres Sohnes und wandte fich dann Barbara zu, in deren Auge» Thränen getreten waren, und diese bemerkend, streckte fie ihr ihre Hand entgegen und sagte weich:

Um Gottes Willen, Kind, Du wirst doch nicht weine», das fchlle »och, daß D» Dich Über meine übertriebene Empfindlichkeit, die mir schon von Herze» leid thut, kränkst, aber jeder Mensch hat seine Achillesferse und meine trofft Du mit Deiner Frage. Alterchen," bat fie dann ihren Gatten,erzähle Du Barbara doch, waS wir ihr ja schon längst hätte» erzählen können."

Der Professor that eS und berichtete Barbara, das HanS nicht ihr leiblicher Sohu wäre, wie er ihnen aber zum Ersatz sür de» verstorbenen Buben z» ihrer Lebensftende gesandt sei, und fügte lächelnd hinzu:

ES weiß natürlich außer nnS Niemand darum und »uS ist es selbst nicht anders, als wäre Haus unser Fleisch und Blut, und meiner Frau ist es ge­radezu schrecklich, auch nur mit einer Silbe daran erinnert zu werden."

Gespannt hatte Barbara zugehört, fie hatte da- von bis jetzt nicht die leiseste Ahnung gehabt, wie sehr interesfierte fie diese Mittheilung! Aber als der Professor seinen kurzen Bericht schloß, wagte fie doch nicht, so gerne fie cs auch gethan, nach näheren

Umschau.

Der Landtagsabgeordnete und bisherige Regierungs­präsident von Bromberg, v. Tiedemann, ist von dem Bunde der Landwirthe in de» Kreisen Jnowrazlaw, Strelno und Schubin brieflich aufge­fordert worden, gegen die Kanalvorlage zu stimmen. Das Schreiben lautet in seinem wesent­lichen Theile:

Der Ausbau des Mittelland-Kanals ist für di« gefammte deutsch« Landwirthschast eine große Gefahr, di« durch kein Argument der Kanalfieund« weder im Plenum noch in der Kommission widerlegt werden konnte; au» dieser Erwägung heraus müssen wir Ew. Hochwohlgeboren, als den Träger des Vertrauens, kraft welches Ew. Hochwohlgeboren als unser Vertreter gewählt, dringend ersuchen, strikte gegen die Vorlage zu stimmen; e8 genügt nicht die Stimmenthaltung.

Auf diese Zuschrift hat Herr v. Tiedemann unter dem 11. d. M. nach de»Berl. N. Nachr." geantwortet:

Ich würde selbstverständlich gegen die Kanalvorlage stimmen, wenn der Ausbau des Mittellavd-Kanals wirklich für die gefammte deutsche Landwirthschast die Bedeutung einer großen Gefahr hätte. Ich vermag aber diese Auf- saffung als zutreffend nicht anzuerkennen, bin im Gegentheil durch ein sehr eingehende» Studium der Frage zu der Ueberzeugung gelangt, daß die Landwirthschast in keinem Theile der Ostens einen Schaden, in dem nördlichen Theile der Provinz Posen und in de« westlichen der Provinz Westpieußru aber einen positiven Nutzen von dem Mittel- land Kanal haben wird.

DeS Näheren führt Herr v. Tiedemann aus, daß Ost- und Westpreuße» de» Ueberflnß ihres Getreides stets am vortheilhaftesteu »ach Skandinavien, England und de» Niederlande» verkaufen werden, daß aber die Provinz Posen sich an der überseeischen Ausfuhr nicht betheiligen könne und sich somtt andere Absatz­märkte suche» müsse. Mit Hülfe der Staffeltarife habe die Posener Ausfuhr i» Sachse» u»b Thüringen vor etlichen Jahren festen Fuß gefaßt, aber mit der Aufhebung der Tarife habe sie dieses Gebiet wieder verloren; zweifelhaft sei auch, ob der böhmische Markt gegenüber dem ungarischen Wettbewerbe behauptet werde» könne. Sodann fährt Herr v. Tiedemann wörtlich fort:

Jeder Versuch, weiter nach dem Westen und namentlich nach dem getreidebedürfttgen rheinisch-westfälischen Industrie­gebiete vorzudringen, mußte bisher bei der Höhe der Eisen- bahnfrachffätze als aussichtslos erscheinen. Die Eisenbahn­fracht zwischen Bromberg und Herre beträgt 38,50 Mk., ist mithin höher al» die Differenz in den Preisen dort und hier. Die Möglichkeit einer Konkurrenz mit dem auf dem Wafferwege einströmenden ausländischen Getreide war folg­lich ausgeschlossen. Beträgt doch die Wasierfracht zwischen Newyork und Rotterdam nur 18,72 Mk. pro Tonne! Mit dem Ausbau de» Mittelland-Kanal» eröffnet fich nun aber

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3) ES wurde festgestellt, daß der Herr Staats­minister von keiner einzigen die Thatsachen sje Keuntniß erhalten hatte.

4) Der Herr Staatsminister hat mir nicht nur die Veröffentlichung der Artikel nicht w i d er­rat h e n , oder untersagt, sondern er sagte,wenn ich die Wahrheit aufdecken wolle, werde ^er mich unterstützen.

5) Ich mußte erwarte», daß der Herr Staats­minister, nachdem ich ihm das schwerbelastende Material mitgetheilt hatte, etwa sagen würde:Ich habe nun gesehen, daß Sie in der That Grund zu schwere» Anklagen haben; wollen Sie mir das Material in den Artikeln nicht überlassen, damit ich von Amtswegen Wandel schaffe?" Natürlich hätte ich ihm sofort die Zusage ertheilt, in diesem Falle von einer Veröffentlichung abzusehen, wenn ich Garantieen erhielte, daß die Ausmerzung der Schäden erfolgen werde.

6) Ich konnte nur annehmen, der Herr Staats­minister erkenne das, was alle Leute, die nrtheils- fähig find, erkennen, daß durch eine solche Klar­stellung die von ihm herbeigeführte Entfernung des Ministerialraths Soldau als gerechtfertigt erscheinen und die Thätigkeit dir neuen Männer erleichtert werden würde.

Uebrigen» waren die Artikel seit dem 2 3. 3uni in den Händen der Redaktion derFrkf. Ztg."

Professor Dr. Hermann Schiller.

Anzeigen nehm« entflege*: bi«>«bttie* bwse» Blatw», W« 8nnetttw-

Bunsax von Haaseußü« & Bo*r, Frankfurt «. St., Eafsel, MaKo» 04 CVnfirrr

tarn, W«a: Rudolf Most«. Frankste« « M., Berlin, München, «Äm 04.

WW« c Verwirklichung besserer deutsch-französischer Be- Hungen mitgearbeitet, und ein ernsterer Widerspruch

em deutschen Kaiser und Vertretern der ftanzösischen -1 -publik vor Bergen zugetragen und der russischen s kräftiz Kfle Stoff zu neuen, sich unter einander wider- nchenden Betrachtungen gegeben.

Während die Auslassungen, die man auf russische (IlWegiernngskreise zurückführen darf, Beifall zn der

(46 » Frankreich zu veranlassen, Rußland den Süden e kehren; den» der Hauptvortheil des Zweibundes c Frankreich lag darin, daß es au» feiner Jfolining

(Nachdruck verboten.)

Schloß Böhuhaufen.

Von M. Buchholtz.

(Fortsetzung.)

Bi» tief tu die Nacht hinein saßen heute die vier Achen Mensche» auf der Heben Veranda; wie hatten fie sich nicht zu erzählen, wie viel nicht Bergangenheit und Zukunft zu plaudern! Klar & der Mond und beleuchtete hell Barbaras Gestatt, HanS, der von feiner bunöereu Ecke aus nnge- stn seine Blicke auf ihr weilen lassen konnte, 1 fich immer wieder, daß e» doch nichts Holderes Lottes wetter Wett geben könnte, al» dies herrliche shöpf, mit dem feinen süßen Geficht, an« dem die K» dunklen Augen so klug und finnend ta die

r, , _ . ,, von Brombna nach dem rheinisch-westfälischen Industrie-

schon genug das französische Naturell und bte Un- gtbiet JU unb damit für die Provinz Posen einen flcherheit der Zustände in der französischen Republik. reuen, sicheren Absatzmarkt zu gewinnen.

schaute».

Barbara erzählte soeben von ihrem Anfenthall ^/E, den Eltern, ihrer kleinen Frenndb,, Komteß ^«puttte de Genard ans Schloß Tanride.

sagte der alte Profeffor,Juliette ist < ein reizende» Mädchen, trotz der maßlosen

^(jT^fjaung, die ihr von allen ©eiten zu Theil ' einM, natürlich und gut.

-Das ist viel auf einmal," lachte HanS,und b mir den Wunsch rege, die kleine Cttce auch feggy, lernen."

.Der kann Ihnen erfüllt werden," lächette Bar- Juliette kommt mit ihrer Mutter zu meinen werten »ach Berlin, eS wird mir ein Vergnügen < Sie Beide mit einander bekannt zu machen."

-Sehr verbunden, ich nehme Ihr Anerbieten ; Dank an und bin sicher, daß die kleine Komteß j gefallen wird, schon darum, weil fie Ihne» »Weißt Du, Mutter," wandte er sich jetzt an

»4*7 Q«*ttal»*aberamn«nt»^*ie M K «Mebition 2 Mk., bei all« W***^*' H

M 167 19. Juli 1899.

Größ

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«Ib tauchen wieder Beklemmungen auf, als müsse oubirt, B bet franko-russischen Allianz willen der franko- it entfei Atschs Verständigung Einhalt gethan werden.

Niemand bezweifelt, daß nichts mehr Frankreich VJ 'We Ärme Rußlands getrieben hat, als die Hoff- Jr.<, »g der Franzosen auf eben Revanche-Krieg gegen

Russische Schwankungen.

DieNowoje Wremja", eines der größte» rafft»

. .. Standpunkte aus das Schwinden jener Hoff- 11» [P nützlich ist ober nicht. Wir glauben, daß Ruß- Illi« von einer deutsch-französischen Annäherung mehr _____1 vrtheil als Nachtheil haben würde. Rußland hat ckwutlich nicht das geringste eigene Interesse daran, . a Franzosen wieder zum Besitz von Elsaß-Lothrbgen [warst - verhelfen. Diese Einsicht mußte allmählich auch

tiefe geschildert, wie sich die Ruffen-Begeisterung in ^aukreich seit der Faschoda - Angelegenheit merklich »gekühlt habe, und wie fich ebe Annäherung an (47 «ltschlaud vorzubereiten scheine, die man in Ruß» .. ' ( mb aufmerksam beobachten möge. Das Blatt war 111 1898 aib darauf diesen Besorgnissen mit dem Gedanken UTgol( etflegengetreten, daß Rußland als Friedensmacht Becke och kein Interesse an einer dauernden Verfeindung - gischen Deutschland und Frankreich habe. Inzwischen VWP gt sich der Austausch von Freundlichkeiten zwischen