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Mit wahrhaft erstaunlicher Naivetät macht sich in der Calwerschen Schrift die ganze Anmaßung der Sozialdemokratie geltend. Der Verfasser giebt selber zu, daß in den Gewerkschaften eine religionsfeindliche Stimmung herrscht, und daß die Gewerkschafts- FührerReligions-Verächter im großen Stile* sind. Aber trotzdem verlangt er von der Kirche eine Unter­stützung der Gewerkschafts-Bestrebungen und nennt jede entgegengesetzte StellungnahmeVerrath, für den es kein Reinwaschen* gebe.

Auch diese literarische Kundgebung zeigt wieder, bis zu welchem unerträglichen Grade das Machtgefühl der Sozialdemokratie bereits gediehen ist. Sie ist aber umso bemerkenswerther, als der Verfasser in seiner anmaßenden Haltung offenbar, wie die von ihm verwandten Cttate beweisen, durch die Schriften sozialpolitischer Doktrinäre christlicher Färbung bestärkt worden ist. Das sollte den letztgenannten Kreisen doch wohl eine Mahnung sein, endlich innezuhalten auf der abschüssige» Bahn.

Umschau.

Der Präsident der Deutschen Kolonialgesellschaft hat dem Vorstande des VereinsFrauenwohl* in Berlin, der sich an ihn wegen der Ue bersiedelung deutscher Mädchen und Frauen »ach Südwestafrika gewandt hatte, folgendes Schreiben zugehen lasten:Dem geehrten Vorstände theile ich auf das gefällige Schreiben vom 15. d. M. ergebenst mit, daß die Uebersiedelung von Mädchen nach den deutschen Kolonien, welche der Verein Frauenwohl* zu organifiren wünscht, schon seit geraumer Zeit und mit gutem Erfolge von der Deutschen Kolonialgesellschaft orgauistrt worden ist. Die Kolonialgesellschaft hat mit dem Kaiserlichen Gouverneur von Südwestaftika ein hierauf bezügliches Abkommen getroffen und stellt die Mittel zur Ver- fügung, welche zur Ueberführung von Mädchen nach Südwestaftika erforderlich find. Diese Uebereinkuuft ist in einigen Punkten schon, ehe die ReichstagS- verhandlung vom 11. März 1899 stattgefunden hat, insofern vervollkommnet worden, als die Bedingungen, unter welchen die Mädchen an­genommen und in Dienst gestellt werden, einige Abändernngen zu G u n st en derMädchen erfahren haben. Die Beihilfe wird diesseits nur unter der Voraussetzung ertheilt, daß eS stch um Ueberfahrt entweder von Bräuten, deren Verlobte in Südwestaftika weilen, oder um solche Mädchen handelt, denen eine bestimmte Dienststellung in einer Familie zugewiese» werden kann. Bis jetzt haben fich derartige Stellen nur für Dienstmädchen dargeboteu. Sobald angemessene Stellungen auch für Mädchen gebildeter Stände ermittelt werd!« sollten, würde kein Hinderuiß bestehen, auch diesen in gleicher Weise behilflich zu sein. Für eine gesicherte Ueberfahrt der Mädchen ist

gesehen, ihn endlich dem Wörheuden entriß und keifend zeterte, er solle jetzt das Balg sein lassen, sonst schlüge er es noch tobt, nnd wo bliebe dann die schöne Penfiou! Wie oft hatten die Kinder feiner damaligen Pflegeeltern, der rothhaarige Philipp und die schielende Male, ihm vorgeworfen, wenn er nicht mit ihnen spielen wollte und fich furchtsam vor ihnen versteckte, er solle nicht immer so albern thun, als wäre er etwas BestereS wie fie, ste hätten doch Vater nnd Mutter, er hätte gewiß nie ehrliche ordentliche Eltern gehabt.Hans, HanS, wo ist denn Deine Mutter und Hans, Haus, wo hast denn Deinen Vater?* hatten fie wie toll gefchrieen, nnd wenn er dann wütheud gerufen hatte:Sie find tobt,' dann hätten fie unbändig gelacht und gerufen:daS wäre eine Dummheit, für solch' feines Priuzcheu, wie er es gewesen wäre, als er zu ihnen gekommen, hätte sich wohl noch ein anderer Ort, als ihre Kellerwohnung gefunden, und wenn er wirklich ehrliche Eltern ge­habt, bann hätte er wohl auch noch Verwandte besessen, die fich seiner angenommen hätten* und: Etsch etsch* hatten die kleinen Unholde gerufen, bis er wie toll um fich geschlagen hatte, um bann entweder dem wütheud herausstürzenden Meister ober seiner Frau znm Opfer zu fallen.

Alles dies kam dem jungen Profestor wieder deutlich in fein Gedächtniß zurück; die schrecklichen Jahre, die er in dieser dumpfen Wohnung verlebt hatte, standen ihm so deutlich vor Augen, als lägen nicht zwischen dem Heute und jener Zeit, wie es doch der Fall war, viele lange Jahre, sondern als wäre es erst gestern gewesen, als er mit dem festen Ent­schluß in seinem verzweifelnden Kindergemüth dieses Haus des Schreckens verließ, im Wasser der vorbei- fließenden Alster fich zu ertränken.

in allen Fällen Sorge getragen worden. Die Weiter­beförderung vom südwcstafrikanischen Landungshafen überwacht das Kaiserliche Gouvernement, und nach allem bisher bekannt Gewordenen ist der Verlauf der ganzen Sache durchweg ein vollkommen befriedigender gewesen. Unter solchen Umständen liegt hier kein Bedürfniß vor, die Mitwirkung anderer Körperschaften für den gedachten Zweck in Anspruch zu nehmen, und deßhalb bedauere ich, dem gütigen und daukens- werthe» Anerbieten deS geehrten Vereinsvorstandes eine weitere Folge nicht geben zu können. *

Die Angelegenheit des Geheimen Oberschulraths Schiller in Gießen erregt allgemein großes Aufsehen. Schiller ist von der hesflschen Regierung nicht nur als Gymnafialdfteetor, sondern auch als Universttätsprofeffor seines Amtes enthoben worden. Daraufhin find der Rektor und die Dekane der vier Fakultäten der Universität nach Darmstadt gefahren, um dagegen vorstellig zu »erden. Schiller hat in­zwischen seine Veröffentlichungen in derFrankfurter Zeitung* mit einem dritten Auffatz abgeschlossen, in dem er besonders die Prüfung für da» höhere Lehr- amt in Hessen krittsch beleuchtet. Die Mißstände, die er da aufdeckt, find allerdings so bedeutend, daß eine Abhilfe dringend erforderlich erscheint. Auf interne hessische Angelegenheiten wollen wir hier nicht eingehen, und wenn Schiller schreibt, nicht um Ver­mehrung der technischen Räthe handele es sich, sondern um Decenttaliflruug und Verminderung deS Bureau- kratiswuS, um Beschränkung der Vielgeschästigkeft im Kleinen, um Zeit zu haben für die Geschäfte im Große», so werden dieneuen Männer*, die in Hessen jetzt das höhere Schulwesen leiten werden, diese Forderung wohl selbst aufstellen und dmch- führeu. Die Sache, für die Schiller kämpft, ist gut und wichtig; hoffen wir, daß bei dem unerquicklichen Streite, der jetzt die Gemüther in dem Großherzog- thum erregt hält, sie wenigstens gefördert wird.

Jnbezug auf die Vorlage zum Schutze der Arbeitswilligen erinnern dieDresdener Nachrichten* an die parlamentarischen Kämpfe, die sich jetzt vor 21 Jahren abspielten, als der Reichstag das erste Ausnahmegesetz gegen die Socialdemokraten, das Fürst Bismarck nach dem Hödelschen Attentat ein­brachte, verwarf. Die Mehrzahl der Nationalliberalen hatte gegen die Annahme gestimmt. Damals schrieb Heinrich von Treitschke:

Ich habe anders gestimmt als die große Mehrheit der Fraction und nicht verhehlt, daß ich die einfache Ver­werfung dieses Gesetzes für den verhängnißvollsten politischen Fehler hielt, der unter den gegenwärtigen Umständen nur irgend begangen werden konnte. Ich meinte die Stunde gekommen für den offenen Kampf gegen die Anarchie und wollte lieber ein mannigfach annehmbares Gesetz anmhmen als der Socialdemokratie einen Triumph bereiten.... Die Eintagsgebilde des Parteiwesens bedeuten wenig neben der großen Frage: soll unser Volk seine Krone unterstützen.

Er hatte eine ganze Weile auf die fast erblindeten Fenster des Kellers hingestarrt, als er sich, der immer mehr nm ihn anwachfenben Kinderschaar bewußt werdend, umwandte und seiner Börse ein blanke» Zweimarkstück entnehmend, eS einem kleinen, unge­fähr zwölf Jahre alten Buben hinreichte, mit der Frage, ob er ihm nicht sagen könne, ob hier einmal ein Schuhmacher Schnorr gewohnt habe.

Ach, sagte der Junge, während fein gewöhnliche» Gesicht in grinsende Freude beim Anblick de» uner­hört splendiden Geschenks aufleuchtete,Sie meinen wohl den ollen versoffenen Schuster, der hier wohnte, der ist schon zwei Jahre tobt, er starb gerabe, als »ft in die Nebeustube einzogen. He, Fritz,* rief er, sich an einen kleineren Burschen mit brandrothem Haar wendend,der Herr fragt hier nach Deinem ver- {offenen Großvater, ich hab' ihm aber schon gesagt, daß den der Deiwel vor zwei Jahren geholt hat, samt der alten Hex von feiner Fran.*

Des jungen Arztes Herz zog fich bei den brutalen Worte» deS Jungen tat Widerwillen zusammen. Er schwankte einen Augenblick, ob er es nicht aufgeben sollte, die Sache weiter zu verfolgen, aber schon im nächste» Moment schämte er sich seiner Schwachheit, und sich dem mit Fritz angeredeten Knaben zn- wendend, sagte er freundlich:

Also, der alte Schuhmacher Schnorr war Dein Großvater, er wie seine Frau sollen tobt sein, aber Dein Vater lebt doch wohl, willst Du mich zu ihm führen?*

3a,* sagte das Kind berettwillig,es ist auch nicht weit bis zu uns, wir müssen hier über den Hof gehen und dann über die Straße hinunter bis an den Fuß, bann sind wir gleich da.

wenn fie den Handscbuh aufnimmt, den ihr deriTerrorismus der Socialdemokratie in's Gesicht geschleudert hat, wenn sie sich anschickt, eine Verschwörung zu unterdrücken, die den Bestand einer tausendjährigen Kultur, alle Religion und Sittlichkeit des Heranwachsenden Geschlechts gefährdet? Der deutsche Staat darf keine Nachsicht üben gegen diesen fanatischen Feind. Wenn die nationalliberale Partei dies einsieht und die Nothwendigkeit strenger Aus­nahmegesetze unumwunden anerkennt, so kann die Fraktton vielleicht in ihrer gegenwärtigen .»Zu­sammensetzung fortbestehen. Wo nicht, nicht. Eine Partei, die sich üher Lebensfragen nicht zu einigen vermag, ist keine Fraktion mehr. Wichtiger als der Bestand irgend einer Fraktion ist uns der Bestand der bürgerlichen Gesellschaft." MBBS»

Da8 Dresdener konservative Blatt fügt diesen Worten hinzu:Diese Worte TreitschkeS passen genau auf die Situation, in der sich heute die Nationalliberalen befinden.

Von serbisch-offiziöser Seite hat man es für ge­boten erachtet, den von mehreren Blättern außerhalb Serbiens geäußerten Zweifeln an dem politischen Charakter des auf König Milan unternommenen MordanschlageS entgegenzutreten unb insbe­sondere gegen die Kombination energisch Stellung zu nehmen, als ob das Attentata r r a n g i r t worden wäre, um Handhaben zur ausgiebigen Verfolgung der radikalen Partei zu gewinnen. Diese Abwehr richtet fich wohl vornehmlich sowohl gegen getoiffe russische Panflavistenblätter, als auch gegen den höchst un­freundlichen Ton, welche» ein namhafter Theil der tschechischen und der südslavischen Publizistik gegen König Milan anschlägt. So veröffentlichten, wie uns aus Prag gemeldet wird, die jungischechischen Narodni Listy* dieser Tage eineBelgrader Korrespondenz*, in welcher das Belgrader Attentat alsbestellt* bezeichnet wurde. Das ganze Ver­halten von Knezewitsch sei höchst eigenthümlich ge­wesen, und sonderbar müsse erscheinen, daß in den Taschen des Attentäters ein Zettel mit dem Verzeichnisse der Führer der radikalen Partei gefunden worden sein solle. In ganz Serbien glaube mit Ausnahme des Königs Alexanders Niemand an den Ernst des Attentates. So erfahrene Politiker wie Tanschanowitsch n. A. würden sich keinen solchen Stümper, wie Knezewitsch, zum Werkzeug ausersehen und würden demselben auch nichteinige Zeilen* von fich mit auf den Weg gegeben haben. Durch die Verhaftungen der Radikalen sei der Zweck desbe­stellten Attentates*verrathen* worden. König Mllau habe schon 1883 gedroht,er werbe die großen Stiefel anziehen und bis zu den Knieen im Blute der Radikalen waten'* Er wolle nun oachholen, was er seinerzeit versäumt habe. So die Meldung aus Prag. Nicht viel fteuudlicher ist die Sprache jener südslavischen Journale, welche feit vielen Jahren dem König Mila» grollen, weil ste in ihm nicht de» geeigneten Man» zur Verwirklichung ihrer großserbische»* Utopiee» sanden.

Nnn, bann komm,* ertoieberte der Professor unb ging mit eiligen Schritten dem voreilenden Buben »ach, während in einer Entfernung die ganze Schaar ihm folgte, als erwartete fie noch irgend ein wunder­bares Schauspiel. Aber als nichts dergleichen ge­schah, als nur ber große, schlanke Herr, fich bückenb, die niedere Han»thür durchschritt und seinem kleinen Führer folgte, zerstreuten sich auch bald die gaffen­den Kinder, während Fritz in bewundernSwerther Eile die miserabel schlechte, ausgetretene Treppe des schmutzigen Hinterhauses, das fie bettete», hinauf stürmte, Ungestüm eine onS Brettern lose zu- fammengefflgte Thür anftiß und athemloS rief:

Vater, hier ist ein feiner Herr, der Dich sprechen will unb er hat Fischers Paul zwei ganze Mark geschenkt.* Der also Eingeführte betrat gleich darauf den niederen, engen Raum, ber feinem ehe­maligen Pflegebrnder, der gleich feinem Vater Schuh­

macher war, zur Werkstatt, Küche, Wohu- und Schlaf­zimmer diente. Der ganze Raum »ar armselig aus- gestattet, und eine widerliche Unordnung, dazu eine dicke, entsetzliche Luft, die dieselben erfüllte, ließ Haus fast erschreckt zurückfahren. In der Wiege lag ein schreiendes kleines Kind, zwei andere kleine Un­holde, mit Gefichter» und Haaren, die höchstens alle acht Tage gewaschen unb gekämmt wurden, ftochen in der Stabe umher, eine gleichfalls diese Vermuth- uugeu wachrufende Fra» stand an dem Kamin unb hantierte mit einigen schwarzen Tiegeln hemm, unb von bent nieberen Schusterschemel erhob fich die kleine, untersetzte vierschrötige Gestalt Philipp Schnorrs. Haus hatte das Gefühl, als hätte er den großen, rothhaarige» Jungen, ber mehrere Jahre älter al» er war, sofort in biefem grob zugehauenen Manne, auch ohne baß es ihm jemand gesagt hätte, wieder

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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg unb Kirchhain.

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16. Juli 1899. hSJSfXt'ÄKÄ

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Kirche und Socialdemokratie.

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Die Kirche im Dienste des UniernehmerihumS* sich eine unlängst erschienene Streitschrift des ttattsche» Reichstags-Abgeordneten Calwer. einer die alten Thorheiteu wiedergebenden Eiu- g, wonach Christus mit den socialdemottatischen u und die urchristliche Bewegung mit ber social- itischen auf eine Stufe zu stellen seien, toenbet c Verfasser seinem eigentlichen Thema, ber g der Kirche in den socialpolitischen Kämpfen

Gegenwart, zu.

68 ist eine wunbersame Logik, die in den Ans­en der Calwerschen Schrift ihr Wesen treibt, christliche Kirche beiderlei Konfessionen steht diesen hmngen zu Folge im Dienste des Unternehmer» und handelt unchristlich, weil von einzelnen ischen und katholischen Geistlichen Sonder­ationen der Arbeiter auf religiöser Grundlage worben ftab. Wörtlich heißt eS:Mit Schritt (b. h. ber Gründung von christlichen iter - Vereine») fällt die Kirche dem Arbetter in Rücke» und schwächt seine im Wachsen begriffene dskraft gegen die Uebermacht des Unter- Hurns. Sie stellt fich dadurch ohne Weiteres direkten Dienst des Unternehmerthums. Dieses ist aber nicht nur den Arbeitern feindlich schädlich, es ist auch durchaus unchristlich, indem die Kirche auf die Seite des Mächtigen stellt, d sie nach den Absichten der christlichen Grund- auf Seiten des schwächem Theils sich gestellt sollte.*

liegt die Frage der Berechtigung ober Nicht- ichligung christlicher Arbeiter - Organisationen an keineswegs int Rahmen unserer Erörterung; was I mteressirt, ist allein bte Art ber sozialdemokratischen veirführung unb ber hierbei gestattete Einblick in unglaubliche Begriffs-Verwirrung unb schranken- i Anmaßung ber revolutionär gesinnten Volkskreise, toer geht von ber Voraussetzung aus, daß allein t einheitliche Organisation geeignet fei, bei Arbeiter» tft bei ihren Bestrebungen um Hebung der Lebens- togungen wesentliche Dienste zu leisten. Von Mafien Volks wirthe», wie neuerdings noch bent Mhtber Cree, ist bekanntlich schon biefe Voraus- g aufs entschiebenste bestritte» worden. Doch jtgeben, es fei so, wie kommt Calwer nun zu >« wetteren Folgemng, die darin besteht, alle kiter=$reunbe müßten, um die erstrebte einheitliche

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(Nachdruck verboten.)

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umgeben, die ben fremden, feinen Herrn

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^«g anstarrten. HanS schauderte unwillkürlich dem Anblick der schmutzige» und verwahrlosten

Schloß Böhnhausen.

Von M. Buchholtz. (Fortsttzing.) einem rauhen unfteundlichen

«nifationen*, oder wer verleiht denn der Sozial- ofratte das ausschließliche Anrecht auf Vertretung Arbeiter-Klasse?

te Rass «sisation zu Stande zu bringen, den Anschluß oerkach Arbeiter gerade an die sozialdemottatischen Ge- kschasten fördern? Warum find denn alle übrigen vlisattonen außer ber sozialbemokratischenSeither»

- orzen stand ber junge Professor, der in ber

1 in der alten Hansestadt angelontmen 2 gedankenvoll an einem Fenster de» Viktoria-

qi, 1(6 ® und sah auf das Alsterbasfin hinab. 6% ' Adreßkalender, der ihm auf seinen Wunsch ge-

8fr 98 v worden mar, hatte er bei Seite gelegt, der - b- v,Schnorr* war mehrfach in demselben vertreten 7k fcl ** I°feffDr Hans hatte sich alle die Adressen genau j90 ^5 er wollte jetzt auf gut Glück seine Wanderung B»/< Zuerst begab er sich wieder nach der Gasse, ** K' f* wett er fich entftanen konnte, seine erste $b verlebt hatte. Bald stand er auch vor der Mita Kellerwohnung, von einer Menge zerlumpter

H°rde zusammen; so hatte auch er einst ans- I j - Aber diese Kinder sanden wenigstens ta den Li 9J . i?r» Behausungen ihrer Eltern bei diesen eine ^rize Liede, er hatte, wenn er müde und hungrig ggTi J® die Ecke gedrückt hatte, nm so wenig wie finffir? M bemerkt zu werden, nur harte Worte gehört 1 uvbamherzige Schläge empfangen. Er entsann S doch genau des alten, vertrunkenen Schusters, feinem Rausche Alles zerschlug, was ihm in 'us'-mdc Küste kam, und er vor Allen hatte unter feinem zu leide» gehabt.

^menschlich hatte er ihn ost geprügelt, bis feine die es eine Weile mit ruhigem Blute mit an­