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k <> Majorität des Herrenhauses den grundlegenden sichtspuncten der Vorlage entgegengebracht hat.

ieliDerzeu ung dahin Ausdruck, daß durch den Entwurf » s Koalitionsrecht gerade der Arbeiter-

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tatta bte ftarrcn Züge absoluten, bedingungslosen LO W» zeige. Das Bild des Januskopfes paßt

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gedankenvoll faltete Dr. Haus Werder den Brief,

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der Leute habhaft zu werden; sie mußten doch wissen, wer

er ihn beendet, zusammen, stand auf und mit ruhigen Schritten umherzugehen. Wie

es in Bezug auf die Arbeiterschaft vo« der cialdemokratic verstanden wird, die die Freiheit Ausübung eines terroristischen K o a l i t i o n s -

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heit zum Zwang. Eine Minderheit maßt ihren despotischen Willen der Gcsammtheit rufsgenossen aufzuzwingen. Der Einzelne nöthigt, mit dem Strome zu schwimmen

die Frei- sich an, der Be­wirb ge- oder

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In einer besonderen Beilage desReichsanzeigers" wird derEntwurf eines Gesetzes betreffend das Urheberrecht an Werken der Literatur und der Tonkunst" nebst erläuternden Be-

Jn Belgrad treibt man ein immerhin recht gefährliches Spiel. Es wird dort die Untersuchung gegen den Attentäter K n e z e v i c nach den §§ 41, 87 und 155 des serbischen Strafgesetzes wegm Mordanschlags auf ein Mitglied des regierenden Hauses geführt. Auf dieses Verbrechen ist Todes­strafe gesetzt. Unter den wegm Theilnahme au dem

Zwangszüge des socialistischen Januskopfes für normal anzusehen. Ihr Verhalten war von der Anschauung durchdrungen, daß man die Waffen des Arbeiter­standes zur Aufbesserung seiner wirthschaftlichen Lage, das Koalitiovs- und Streikrecht, nicht stumpf machen dürfe. Das liegt jedoch, wie auch der Staatssekretär des Innern wiederholt dargelegt hat, auch keineswegs im Plane der Regierungsvorlage. Letztere erkennt vielmehr die Berechtigung des Wortes: neminem laedit qui jure suo utitur durchaus an. Diese Nutzbarmachung eines im Wege des Gesetzes zuge­standenen Rechtes darf aber andere Rechtssphären nicht unwillkürlich verletzen. Das ist gegenwärtig bet der von der Socialdemokratie beliebte» Handhabung des Koalitionswesens der Fall. Hierin muß eine Wandlung eintreten, sonst könne» wir es erlebe», daß bie staatliche Koalitionsfteiheit schließlich nur noch dasjenige Antlitz beibehält, welcher ihr von der Socialdemokratie aufgesteckt ist. Aufgabe des vom Staatssekretär Grafen v. Posadowsky angerufenen starke» BürgerthumS" wird es sei», einer solchen bedenklichen Entwickelung in de» Arm zu fallen, so­lange es noch Zeit ist.

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wäre er sicher schon viele Jahre nicht mehr unter den Lebendm.

Wie fest batte er sich damals, als er vor drei Jahren nach Berlin ging, vorgenommen, nach Auf­klärung über seine Geburt zu forschen, auch dazu hatte ihn die überbürdmde Arbeit nicht kommen (offen. Die Jahre waren ihm in gleichmäßig rast, losem Schaffen schnell dahin geeilt, sie hatten ihm Ruhm, Anerkennung und Reichthum gebracht, aber daS Dunkel, daS über seiner Herkunft lag, war für ihn noch genau so undurchdringlich wie einst vor Jahrm. Die Mutter hatte ihm auch heute, wie stets in ihren Briefen, viel über Barbara Hatten ge­schrieben. DaS junge Mädchen, daS ihm vor Jahren so ungemein gefallen, war ihm, obgleich er sie feit jener Zett nicht wiedergesehen hatte, durch die Er- zähluugeu und Schilderungen der Mutter lieb und vertraut geblieben.

Er hatte mit Jnteresie von ihrem Ergehe», ihrem Studium gehört und lächelnd die enthusiastischen Lob­preisungen des Vaters vernommen, wenn er, zu Hause weilend, diesen von Barbara» Stimme sprechen hörte. Und schön mußte diese Sttmme geworden fein, wenn sie gehalten, was sie damals versprach, und daß sie es gehalten, dafür bürgte ihm des Vaters Urtheil, der große Beifall, den Barbara nach be­endeter Ausbildung in den anderhalb Jahren ihres Auftretens gefunden. Sie hatte tu vielen großen Städten Deutschlands Bereits gesungen, man nannte den Name» der junge Sängerin schon mtt Auszeich­nung und versprach ihr eine glänzende Zukunft.

Anfang September sollte Barbara, die augeu- blicklich zur Erholung bei ihrer Freundin Komteß

heit dem Staate und dem Arbeitgeber zuwende, Züge der Freiheit an sich trage, während das

«e Gesicht, welches die Koalitionsfteiheit nach Wischer Auffassung den Arbeitern gegenüber ver-

Nenzenlos bange.

heute hatte er einen Brief vo» daheim be-

Juliette de Genaud weilte, i» Paris ein Concert geben, zu dem der Profeffor Hinreisen wollte, dann wollten Beide »ach Genf zurückkehre». Barbara wollte vierzehn Tagm dort bleiben, um daun ge­meinschaftlich mit einer berühmten Klaviervirtuostn eine Concert - Tournee durch Deutschland zu machen. Das Alle» hatte ihm heute die Mutter ge­schrieben und zum Schluß die Bitte hinzugefügt, ob er sich nicht für Mitte September einige Tage frei machen könne, um mtt ihueu Allen gemeinschaftlich einige Zeit zn verleben. Auch ihre liebe Pflegetochter freue sich zwar sehr, doch erst die Gegenwart ihres Herzens jungen würde ihr Glück vollkommen machen: aber wenn er nicht anginge, dann müßte sie sich natürlich bescheiden; sie wiffe ja, ihr berühmter, kluger Sohn wäre nttmals Herr seiner Zett, obgleich ihm eine Erholung gewiß nöthig wäre und die Angst sie oft quäle, er würde sich überanstrengen.

Dieser Brief der Mutter hatte feine Sehnsucht, die Seinen wiederzusehe», mächttg wachgerufe»; er beschäftigte feine Gedanke» und zog dieselben vo» der wissenschaftlichen Arbeit, an der er schrieb, ab. Er wollte der Bitte der Mutter folgen, er wollte sich für zehn bis vierzehn Tage Ruhe gönnen und im Elteinhause von der rastlosen Arbett ausruhen. Wie wonnig der Gedanke war, die alten Eltern wiederzusehen, wie schön er sich das Heimkommen ausmalte, das AuSruheu in der sttauten, kleinen Billa!

Und zwischen den lichten Bildern, die vor seinem Geiste aufstiegen, gaukelte ein blonder Mädchenkopf; er sah ein Paar dunkelgraue, ausdrucksvolle Augen

merkungen veröffentlicht. Der Gesetzentwurf, welcher 70 Paragraphen umfaßt, zerfällt in fünf Abschnitte, die betitelt find: Voraussetzungen des Schutzes,? Be- fugniffe des Urhebers, Dauer des Schutzes, Rechts­verletzungen und Schlußbestimmungen. In den Be­merkungen heißt es, eine Neugestaltung des bewährten Gesetzes von 1870 fei angezeigt, weil dessen Fassung dem gegenwärtigen Stande der Reichsgesetzgebung, sowie der gegenwärtigen, auf Verstärkung des Ur­heberschutzes gerichteten Anschauungen nicht mehr ent­spricht, dessen Inhalt der seitherige» Entwickelung des internationalen Urheberrechts angepaßt werden soll. Ferner kann int Anschluß an daS Bürgerliche Gesetzbuch die erforderliche Regelung des Rechtsver- hältniffeS der Urheber zu den Verlegern erst nach der Neuordnung des Urheberrechts erfolge».

r eine geringe Minderheit des Hauses konnte sich i der unbegründeten Befürchtung nicht frei machen, die Vorlage eine Bedrohung des Koalitionsrechts lalle. Die erdrückende Mehrheit aber gab ihrer

in der That auf die Verhältnisse, die sich nicht zum Nutzen der allgemeine» Wohlfahrt aus dem Gebiete des gewerbliche» Koalttionswesens allmählich herausgebildet haben. Die Koalitionsfreiheit ist den Arbeitern im Gesetz garantirt. In wie umfassendem Maße von derselben bisher Gebrauch gemacht worden ist, lehrt jeder Blick auf die Menge und Mannig­faltigkeit der von Arbeitern unterhaltenen gewerblichen und fachlichen Vereinigungen. Jedenfalls wird durch die für Jedermann greifbare» Thatsachen die immer wieder vorgebrachte ungerechtfertigte Behauptung widerlegt, daß der Staat und die bürgerlichen Klaffen die organisatorischen Bestrebungen der Arbeiter künstlich zu unterbinden und gewaltsam niederzuhalten bemüht seien. Den gesunden Antrieben zur Bethätigung durch Vereinsgründungen sind nur solche Schranken gezogen, die durch gewichtige Bedenken allgemein staatlichen Charakters gefordert werden. Die Sozial­demokratie freilich will von irgendwelchen Einschränk­ungen des Koalitionsrechts überhaupt nichts wissen; in ihren Augen wäre der ideale Zustand im Koa­litionswesen erst erreicht, wenn die Gesammthett der Arbeiterschaft von einem möglichst Breiten gemein­samen Bande umspannt würde, dessen Enden sich in den Händen der Führer des politischen Sozialismus Befänden. Bei diesem Trachten nach ungemeffener Freiheit" Beruft sich die Sozialdemokratie auf das unantastBare Recht aller Staatsbürger, sich zur besseren Förderung ihrer Lebenszwecke und Erwerbs­aussichten nach Belieben zusammenschließen zu dürfen. DieGenossen" erklären das größtmögliche Maß freier Selbstbestimmung als die selbstverständliche Voraussetzung kultureller Entwickelung. Aber nur

sie damals sein Herz gefangen nahm und er sich, ach so ungerne! von ihr getrennt hatte. Auch sie würde er im Elternhause Wiedersehen, und er wußte mit ahnungsvoller Bestimmtheit, daß ein Wiedersehen mit Barbara gleichbedeutend mit der Gewißheit für ihn war, ohne sie nicht mehr leben zu mögen.

Aber das Gefühl, das ihn vor Jahre» verhindert hatte, damals schon zu versuchen, die» junge Wese» für immer an sich zu fesseln, die» Gefühl würde ihn auch heute verhindern, um sie zu werben. Er fand eS heute von sich selber unbegreiflich, alle die Jahre keine ernsten Schrttte zur Aufklärung über seine Geburt gethau zu haben, die Jahre waren ge­kommen und gegangen, und er hatte alles über der auf ihm ruhenden Arbettslast vergessen. Aber nun, da er sich durchgerungen, nun er das geworden war, waS er hatte werden wolle», nun wollte er auch einmal seinen eigensten Privatiutereffen einige Zett widmen, ob mit Erfog, das mußte die Zukunft lehren. Der einzige Anhaltspunkt, der ihm blieb, waren die Leute in Hamburg, bei denen er untergebracht ge­wesen war. Er entsann sich noch genau ihres NameuS, Schnorr hatten sie geheißen, und in enger »ach hinten hinauSgehender Kellerwohnung in irgend einer Querstraße gewohnt.

Als er vor einigen Jahren wenige Tage in Hamburg weilte, hatte er nicht Zeit gehabt, zu forsche», ob die Mensche», die ih» einst unbarmherzig gequält, »och lebten. Jetzt »ahm er sich vor, bei seiner Hinreise »ach Genf im September de» Umweg über Hamburg zu machen und dort zu versuchen,

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unterzugeheu, zum Mindesten vom Platze zu weichen. Nach oben hin begehrt der sozialistische Classenstaat, daß man feiner Ausgestaltung in jeder von ihm be­liebten Richtung unbedingt freien Sauf lasse, nach unten hin glaubt er rückhaltslosen Gehorsam für seine Parteidiktatnr fordern zu dürfen.

Dieser Widerspruch tritt mit der fortschreitenden Ausbreitung der socialdernokrattschen Machtgelüste immer greller zu Tage, macht sich immer augen­fälliger geltend. Hier einen auf die Dauer unent­behrlichen Ausgleich zu bewirken, war die vornehmste Aufgabe deS Gesetzentwurfs, de» die radikale» Par­teien des Reichstages am liebsten kurzer Hand er­drosselt hätten. Das ist ihnen nun freilich nicht ge­lungen; aber sie haben durch eine ebenso geschickte wie skrupellose Agitation eine Saat des Mißtrauens auSgestreut, die üppig emporgewuchert ist. Auch bürgerliche Parteien habe» sich verletten lassen, die

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kurze Zeit freimacheu. Mtt welcher Sehnsucht

Mutter an ihn schrieb, er las es stets zwischen &ilen heraus, was sie in zarter Weise, um ihn

im Verhältnis zum Staat und zu den Arbeitgebern wird dieser Prinzip individueller Freiheit nachdrücklich vertrete». In Anwendung auf die eigenenGenossen" und darüber hinaus auf alle Arbeiter wird

Die schwedische ZeitungGöteborgs Haudels- Tiduiug" Bringt folgende lehrreiche Zusammenstellung barüBer, wie Rußland «brüstet: 17. August 1898. Der Zar veröffentlicht fein Friedens-Mani­fest. 20. September 1898. Es wird zur Ordre gegeben, zwei neue Panzerschiffe a 12724 Tonnen zu bauen. 20. Dezember 1898. Der Marine­minister fordert 801 Millionen Mark zu Schiffen, die zur Vertheidiguug Petersburgs, des finnischen Meerbusens und Port Arthurs gebraucht werden sollen; denselben Tag wünscht er noch, das Pacific- Geschwader mit 4 Panzerschiffen, 6 Kreuzern und mit einer Torpedo - Flottille zu verstärken. 12. Januar 1899. Das Kriegs- und Marine- Budget werden um 266,6 resp. 143 Millionen Mark erhöht. 18. Januar 1899. Die russischen Truppen an der afghanischen Grenze werden um 20 000 Mann verstärkt. 19. Januar 1899. Der Marineminister ordnet den Bau von 3 Panzerschiffen, jedes zu 11700 Tonnen, und von 2 Kreuzern von 6000 und 3000 Tonnen an und schlägt ferner den Bau eines Kreuzers von 6500 Tonnen und zweier Torpedoschiffe vor. 16. Februar 1899. 'Der Zar erläßt ei» Manifest, durch das er Finland in das russische Kaiserreich vollständig einverleibt. 18. Februar 1899. Das Mani­fest wird ungeachtet der Proteste und der großen Erregung der Bevölkerung proklamiert, wodurch der Staatsstreich als vollbracht erscheint. 5. Mai 1899. Der Zar läßt dem finländischen Landtag einen Gesetzvorschlag zugehen, durch den Finlands Armee von 5000 Mann auf 36 000 Mann erhöht werden, außerdem Finland zur russischen Kriegskasse jährlich 8 Millionen Mark Beisteuern soll.

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Umschau.

Wir veröffentlichten gestern das Bielefelder Telegramm unseres Kaisers. Man muß sich nun doch wirklich wundern, über die Art, wie sich verschiedene linksstehende Blätter mit diesem Telegramm adfinden. Ohne auch nur den Schatten eines Beweises zu haben, wird angedeutet, daß die Rechte der Volksvertretung beeinträchtigt werden sollte». DerVorwärts" erdreistet sich sogar zu behaupten, daß wir in einem konstitutionellen Staatswesen leben, in dem die Vertretung des Volkes, die Regierung und der Monarch zum mindesten (!) gleich- bercchtigt sind"; das socialdemokratische Blatt will damit zweifellos sage», daß von rechtswegen die je­weilige Volksvertretung die Richtung unserer Politik anzugebeu habe. Wer eine solche Auffassung hat, dem mag freilich eine selbstständige Willens - Kund­gebung des Kaisers unverständlich fein. Glücklicher Weise aber leben wir nicht in einem Staate des schrankenlosen Parlamentarismus, wo der Monarch nur ein willenloses Werkzeug in der Hand ehrgeiziger Berufs-Politiker ist. Bei uns ist es das gute, ver­fassungsmäßige Recht der Regierung, ihren Willen auch gegen die Mehrheit des Parlaments aufrecht zu erhalten. So wird sie auch den Kampf für de» als nothwendig erkannte» Gesetz-Entwurf zum Schutze des gewerblicheu Arbeits-Verhältnisses fortsetzen, ohne sich um den Lärm freisinniger und socialdemokrattscher oder nationalsocialer Blätter zu kümmern.

Wartung, daß die Regierung an ihrer bisherigen Mutig auch Bei der weiteren Berathung der nlage festhalten möge, werde die Regierung, so (arte Herr Staatsminister Brefeld, selbstverständlich sprechen.

Eine andere Stellungnahme der Staatsregierung, sie hier in den Erklärungen des Herrn Ministers Tage trat, ist, so schreibt dieBerl. Corresp.", hl von keiner Seite erwartet worden. Gleichwohl d die Entschiedenheit, mit welcher diese Erklärung ilgte, der überwiegende» Mehrheit der reichs- und ltSttene» Bevölkerung willkommen sein. Nicht «der erfreulich wird daS Verständniß berühren, das

Wöchentliche Beilage»

iWGMOG--D»tz. 8»g. »och, vnwnsttius-Auchdmcknck in Bertnee.

Snjttflen nehm« entgegen: die Expedition diese« Blatte«, die Annoncen- vurenux von Haafenftetu & Boßler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd» o * tag, Wien: Äubotf Moße,Frankfutt a. M., Berlin, München, S3ta; "4. ^Uljlö < 8. Dante * 6e Frankfurt a. Ä. Beta«, Hannover, $«* x.

Bescheint täglich außer an Werktagen »ach Bonn- und Feiertagen.

m 4(1 4 Ltartal«-Ab»nnementS-Prei« bei der Expedition 3 LA., bei allen U

M 104 Sonnabend, 15. Juli 1899.

Der Januskopf der Koalitions­freiheit.

Der unlängst im Herrenhaufe zur Annahme

st nicht gefährdet, sondern im Gegentheil ge- § Be hert werden solle. Gefährdet würde nach Ver- hrral hiedung der Vorlage nur das Koalitionsrecht fein,

: Kreisblatt für die Kreise Marburg «rrd Kirchhain.

Jllnftrirtes Sonntagsblatt. »an*" *"*"*

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»8/e 1 ru beunruhigen, niemals ganz offen aussprach, wv is daß sie sich »ach einem Wiedersehen mit

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(Nachdruck verboten.)

Schloß Böhnhause».

Bo» M. Buchholtz.

(Fortsetzung.)

^ute hatte er etnen »rief vo» daheim be- O1,! J jetzt, als er die Feder nieberlegte und sich, ? , L ? Augenblick anSruhend, in feine» Sessel zurück- 6% ' 2L n.Q^m er diese» Brief, der vor ihm- auf dem ^kisch lag, wieder auf, um ihn «och einmal

u? war er in den vergangenen drei

' für wenige Tage in Genf gewesen, so sehr

V auch stets nach Hanse zog, so groß auch die

i "sucht nach den allen, lieben Eltern war, er »8 S ' sich nur mit Mühe und halber Gewalt selbst

Wyi Igte Antrag des Grafen Mirbach, be- ffend den Gesetzentwurf zum Schutze des gewerb- (W Arbeitsverhältnisses, gab dem Vertreter des aatsministeriums Gelegenheit, der Befriedigung der giernng darüber Ausdruck zu verleihen, daß der i ihr in dem vorgenannten Entwürfe einge- 'dtnmene Standpunkt, wie es bereits in weiten msaa eise» der Bevölkerung geschehen sei, nun auch im rreuhause Anerkennung gefunden habe. Der in n Anträge des Grasen Mirbach ausgesprochenen

"rTki. tottra tr solche Briefe empfing, kamen ihm ' Bedenken, ob er auch recht gehandelt hatte, 80 gehen, um seinem Wunsch folgend, die

* 8« übernehme», anstatt in erster Reihe die derer zu berücksichtigen, denen er alles ver- was er war, selbst das, daß er »och war; ohne die rettende Hand seines Pflegevaters

Juni, in welcher die erste Lesung des Gesetz- /£9| duiss über den Schutz des gewerblichen Arbeits- eraer^ ^tniffeS von dem Reichskanzler und dem Staats- ' etür des Innern eingeleitet wurde, kennzeichnete ' t«er in einem Vergleich mit dem Januskopfe die - üiche Auslegung des Begriffs der Koalitions- te RaMeit Seiten» der Sozialdemokratte. Er wies verfaul ®f hin, daß das Antlitz, welches die KoalttionS-

ihn ernster und lieb, wie einst vor Jahren, anschauen, k.m-«,n,

er sah die ganze liebreizende Gestalt Barbaras, wie ihnen damals den Knaben übergebe» hatte. (Forts, f.)

. angeS in den Begriff der Koalitionsfreiheit Meta schultet wisse» will.

... Sn der denkwürdige» Reichstagssitzung vom