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-cklärend über ihrem holden Antlitz lag, fand don sich selber unbegreiflich, sich ein Wiedermr die kurze Zeit, in der er sie noch erreichen » freiwillig versagt zu haben; er hätte fort und 1 bei ihr sitzen mögen, ihr in die strahlenden
völkerung die Möglichkeit gegeben wird, ihren ausreichenden Unterhalt zu erwerben. Dadurch werden wir am besten beweise», daß die gegen uns erhobene» Beschuldigungen nicht gerechtfertigt find und uns nicht treffen können. (Bravo l) Sie werde» mit mir überzeugt sei», daß wie schon häufig, so auch in diesem Falle die Zukunft zeigen wird, daß wir de» richtige» Weg wandel», und wögen dann die That- fachen beweisen, wie unbegründet und absolut unberechtigt die dem Unternehmerthum gemachten Dorwürfe gewesen sind. (Lebhafter, allseitiger Beifall.)*
Man wird Henn Commerzienrath ServaeS in alle» objektiv denkenden Kreisen Recht gebe» müsse». Die deutschen Arbeitgeber, welche mehr für ihre Arbeiter gethan haben, als die irgend eines anderen Staates der Welt, und welche jetzt noch der Arbeiterfürsorge so sich widme», wie es nirgends sonst der Fall ist, können sich auf ihr ruhiges Gewiffen zurück- ziehen. Wen» in Deutschland die Arbeitsgelegenheit für die Arbeiter so günstig ist, wie selten, so wird man doch wohl auch nicht umhin können, der Energie und Schaffensfteudigkeit der Unternehmer ei« Hauptverdienst daran zuzuerkennen. Wenn es de» Arbeitern in Deutschland glücklicherweise gut geht, so können nur Socialdemokrateu und Socialideologen verkennen, daß der Fleiß und die Unternehmungslust der Arbeitgeber diese günstige Situation der Arbeiter nicht zum letzte» mitgeschaffeu habe».
amt versehenden Lehrern eine entsprechende Besoldung geworden ist, «inen wesentlichen Schritt zur Erfüllung seiner Anliegen betreffend die ökonomische Verbeffe uug der Lag« dieser Organisten und giebt dafür seiuem Dank geziemenden Aufdruck.
2. Der 16. deutsch-evangelische Kirchengesangvereinstag darf um so getroster den Wunsch äußern, daß eS in den in dieser Beziehung noch zurückgebliebenen Gebieten deS evangelischen Deutschlands de» maßgebenden kirchlichen und staatlichen Behörden gefallen möge, dieselben Schritte zu thun und Maßregeln zu treffen, daß denjenigen Lehrern, welche den Organist«ndi«nst im Nebenamt«, und zwar bis jetzt ohne Entgelt versehen, nunmehr eine ihren Leistungen entsprechende Besoldung, f« «S aus bereits vorhandenen, sei «S aus erst auszuwerfenden Mitteln der Kirchenpfleg« gereicht werde
3. Im Jntereffe deS Dienste» d«S Organisten wird angeregt, ob nicht auch zu seinen Uebungen auf der Orgel Vorsorge getroffen werden dürst«, daß ihnen solche Uebungen nicht erschwert werden, und daß ihneu bierzu die noth- wrndig« Dienstleistung eines Kalkanten zur Verfügung steht.
Und zum Schluffe:
Der 15. deutsch»evangelische Kircheugesang- verciuStag überreicht der deutschen obersten Kultus- und Kirchenbehörde de» von Herrn Pfarrer Hartter aus Herrenalb erstatteten Vorttag nebst den daran sich anknüpfenden Verhandlungen unter einstimmiger Billigung der von dem Referenten gestellten An- ttäge zu geneigtester Kenntnißuahme mit der Sitte um Berücksichtigung.
Don einzelnen HaudwerkSzweigen wird immer »och auf die Unterstellung des Handwerks oder wenigstens einzelner Theile desselben unter die Unfallversicherungspflicht hingearbettet. So wird der nächste deutsche Tischlertag wieder über die Bildung einer Tischler-Berufsgenossenschaft bcrathen und damit die Frage der Ausdehnung der Unfallversicherung auf das Tischlergewerbe berühren. Nach allem, was über die Stellung der Regierungen verlautet, ist kaum anzunehmen, daß der Gedanke der Einbeziehung des Handwerks in die Unfallverficherung, wie er Mitte der neunziger Jahre sogar zur Aufstellung und Veröffentlichung eines besonderen Gesetzentwurfes geführt hat, in einer nahen Zukunft Verwirklichung finden wird. Die Stimmung, welche sich «ach der Publikation des auf das Handwerk und dar Handels- gewcrbe bezügliche» Entwurfs in de» betteffenden Interessentenkreisen kundgab, war nicht dazu angethan, >ie Regierungen zu einem Vorgehen auf dem eiuge- chlagene» Wege zu ermuthigen. Es läßt fich auch l|e»te nicht leugnen, daß die Einbeziehung des Handwerks in die Unfallversicherung mancherlei Bortheile ür das letztere im Gefolge haben würde, vornehmlich >en, daß es bezüglich des Bezuges der Arbeitskräfte, >ie sich unter den gegenwärtigen Verhältniffen vatür- ich lieber der industriellen Thätigkeit zuwendeu, mit »ieser gleichgestellt werden würde. Andererseits würde« die Kosten, welche dem Handwerk erwachsen würde«, doch nicht unbettächtlich sein, und
Ueber seine» Gesundheitszustand ist bisher nichts Ungünstiges in die Oeffentlichkeit gedrungen. Aber in Rußland hält das Volk a« der Hoffnung fest, daß dem junge» Kaiserpaare doch »och der heiß, ersehnte Soh» nnd Erbe geboren werde» wird, un > dann würde der Großfürst Michael den Tttel Cäsar e- witsch wieder ablegen müssen. Wir Druffche können nur wünschen, daß fich diese Hoffnungen deS russischen Volkes bald erfüllen mögen, daß die jetzige Kaiserin, eine deutsche Prinzessin, die Mutter deS dermaleinst zur Regierung in Rußland berufenen Herrschers sei.
In der Hauptversammlung des 15. deutschen Kirchengesangvereins zu Straßburg am 10. Juli beleuchtete in zweistündigem Vorttage Herr Stadtpfarrer Hartter ans Herrenalb an der Hand eines mit großem Fleiße gesammelte» Materials die materiellen und gesellschaftliche» Verhältnisse der Kantoren u n d O r g a n i st e n. An der sich an den Vorttag anschließende» Diskusfio» betheiligten fich die Herren Dekan Herold aus Schwabach, Prof. Thoma aus Breslau, die Musikdirektoren Hänlein ans Mannheim und Funk ans Naumburg, die Superintendenten
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Das deutsche Arbeitgeberthum
ch von der Socialdemokratte bei jeder Gelegenheit den Schmutz gezogen und die Socialideologe», hhe den socialdemokratischeu Spuren folgen, bc- ßigen fich, in gleicher Richtung vorzugehen. Es von Interesse, zu wissen, wie die deutschen Arbeiter über diese Angriffe denken. Ueber die letzte «ptversammlung des Vereins zur Wahrung der neinsamen wirthschaftlichen Jvteressen in Rhein- d und Westfalen liegt jetzt der stenographische richt vor. Danach eröffnete der Vorsitzende Herr vmerzienrath ServaeS die Versammlung mit er Rede, in welcher er Folgendes ausführte:
.Auch in geschäftlicher Beziehung war das Jahr chweg ei» gutes und brachte in fast alle» Artikeln «l überaus reicher Beschäftigung auch befriedigende ffbniffe sowohl für Arbeitgeber wie für Arbeit- mer, sodaß wir wohl selten ein Jahr durchlebt en, das allgemein so große Befriedigung gebracht
Um so unangenehmer muß uns die Thalsache ihre», daß sich die Angriffe auf daS deutsche eruehmerthum von Seiten mancher politischerParteie» Tag zu Tag mehren. Während man im Aus-
„Enifinnen Sie fich auch »och jenes Versprechens, das Sie mir damals gaben, Fräulein Barbara, oder haben Sie es vergessen?' Barbara wußte sehr gut, worauf er anspielte, in plötzlicher Angst zog fich ihr Herz zusammen und tief erröthend stammelte sie ver- lege»:
.Ja, es ist wunderbar, ans was für Einfälle f Kinder ost kommen.*
Graf Waldemar schien vergessen zu habe», was er in letzter Zeit stets gesagt hatte, er war hingeriffen von Barbaras Sein nnd Wese», und daS Bewußt- sew, ste nun bald nicht mehr sehen zu sollen nnd nicht versucht zu haben, fie zu hatten, erschien ihm undenkbar, und diesem Gefühl »achgebend, sagte er herzlich:
.Wenn aber der zum Manu herangereiste Knabe eine Bitte, die er damals, von einer unerklärliche» Sympathie zu de« kleinen Mädchen hingezogen, in südlichem Unverstände auSsprach, heute im Bewußtsein einer Liebe wiederholt, «en» er sagt, ich bin jetzt elbstständig, ich biete Alles, was ich habe und mein ganzes Serz dazu. Du sollst mein Glück und mein Stolz sei», ch will Dich auf Händen ttage«, aber gieb den Wunsch auf, Dich zur Sängerin auszubilden, bleibe i !|ier und mache mich mit der Wiederholung Deines , mir damals gebcnen Versprechens znm glücklichsten ■ 5 Menschen auf Erden, war dann?* wiederholte er und sah in die erbleichten Züge deS junge» Mädchens । und setzte zögernd, bittend hinzu: „Würden Sie fich , nicht entschließen können, Ihre mir damals gegebene Zusage zu halten?'
Nach einer Weile hob Barbara die Augen zu । Graf Waldemar auf. ;
„Zürnen Sie mir nicht, Graf Waldemar, wenn ich e» nicht kann, heute wenigstens noch nicht,* setzte sie, seinen traurigen Blick bemerkend hinzu: „Ver-
mit ihrem lieben Profeffor Werder in Leipzig zufammen- träfe, daß fie em Jahr dort nnd ein Jahr in Dresden studiere» solle, aber einmal, in bieier Zeit würde fie bestimmt für einige Wochen nach Genf zu ihren Freunde» reise». Sie schilderte ihrem Zuhörer mit warme» Worte» das ttaute Hans am Ufer der Rhone, mit der herrlichen Ausstcht von der mit Clematis berantten Veranda ans die feenhaft daliegende Ronssean-Jnsel.
»Wie anders alles im Leben kommt, als man dentt,* sagte Waldemar gedankenvoll, „und wie chnell die Zeit vergeht. Entfinnen Sie fich wohl noch des Tages unserer ersten Bekanntschaft, gnädiges Fräulein, der war eigentlich recht ttimrig.*
„Wie sollte ich nicht; ich weiß «och so deutlich, als wen» es gestern gewesen wäre, wie liebevoll Sie fich meiner annahmes, wiffen Sie «och, wie wir vor meinem Lieblingsbild im Ahnensaal saßen und ich Ihnen die alte» Geschichten von Baron Hans erzählte!*
„3a, wie sehr wurde damals meine Phantafie durch das traurige Schicksal von Baron HanS auf» Geregt, ich weiß noch, daß ich bei Ihrer Erzählung fest überzeugt war, Baron Hans würde entschieden wiederkommeu, wie der verwunschene Prinz in dem Märchen, der auch endlich erlöst wird, und wie traurig ich war, als mir meine Mutter auf meine Fragen auf dem Nachhauseweg erzählte, Baron HanS wäre chon lange tobt, also ein Wiederkommen völlig ausgeschlossen. Aber Ihrer, gnädiges Fräulein, habe ich durch alle die Jahre gedacht, Sie glauben gar nicht, wie ich mich freute, als ich Sie endlich wiedersah.*
„O, ich auch, ich erkannte Sie auch sofort, als Sie einttaten.« Da bog fich Graf Waldemar vor und sagte leise: '
Umschau.
Der russische „Regierungsbote' veröffentlicht nachstehendes Manifest des Kaiser»:
„Am 28. Juni (a. St.) verstarb in Abbas- Tuman Unser geliebter Bruder, Thronfolger Großfürst Georg Alexandrowitsch. Die Krankheit, von der ber Großfürst befalle» war, konnte vielleicht, wie eS schien, der einge- leiteten Kur und dem Einfluß des südlichen KlimaS weichen, doch Gott hat es anders beschlossen. Indem Wir Uns ohne Murre» dem Beschluß Gottes unterwerfe», fordern Wir alle getreuen Untertanen auf, den tiefen Kummer mit U»S zu teilen und Herz- lich um die Seelenruhe Unseres verewigten Bruders zn beten. Von nun an, solange es Gott nicht gefällt, Uns durch die Geburt eines Sohnes zu segnen, gebührt das Recht der Thronfolge auf genauer Grundlage des Erbfolgegesetzes Unserem geliebten Stuber Michael Alexandrowitsch.
Nikolaus.'
Wege» de» Ablebens des Großfürsten Thronfolgers ist am Kaiserlichen Hofe eine dreimonatige Hoftrauer angeordnet worden. Ob der Großsürst- Thronfolger Michael fteilich jemals de» Thron Rußland» besteigen wird, kann man nicht Voraussagen.
suchen Sie nicht, mich festhalten zu wollen. Ich weiß sehr wohl, «aS ich, ein eitern- und heimatloses Mädchen, mit Ihrem Anerbieten ausschlage, aber ich kann nicht anders, eS zieht mich fort, meinem glühende» Wunsche entgegen, ich kann ihm nicht entsage», selbst nicht nm den Preis Ihrer Liebe. Aber danken laffen Sie mich Ihnen heute dafür von ganzem Her^ nnd bitte, bewahren Sie mtt Ihre Freundschaft!'
„Die bleibt Ihne» gewiß,* sagte Graf Waldemar warm nnd fest, „die bleibt Ihne» gewiß, brauche« Sie je eine- wahren Freundes Rath und Stütze, dann denken Sie an mich, Fräulein Barbara; und lasse» Sie mir wenigstens die leise Hoffnung, daß vielleicht spätere Zetten, meinem Werbe» günstiger find.*
Barbara reichte ihm ihre Hand, er drückte fie innig, erhob fich und ging fort; Barbara fühlend, daß fie ihre tiefe Erregung kaum mehr beherrschen konnte, entfernte fich gleichfalls, nm in dem still da- liegende« Wintergarten Ruhe u»d Faffuug zurückzugewinnen.
Gan, menschenleer lag ber herrliche Raum mit seine» kostbaren Gewächsen da, matt erleuchtet von einigen von der Decke herabhävgende» Ampeln. Barbara athmete, als ste fich allein sah, Befreit auf, «ing mit schnellen Schritten bis a« das äußerste Ende des großartig angelegte« Gewächshauses und setzte sich hier auf eine Bant, die ganz versteckt unter großen Palmen stand. In Gedanke» verloren, hatte sie längere Zeit still dageseffen, als die erregten Stimmen zweier sich schnell nähernder Herren fie aus ihrem Grübeln auffahren ließ.
(Fortsetzung folgt.)
(Nachdruck verboten.)
Schloß Böhnhausen.
Von M. Buch Holtz.
(Fortf«tz»ug.)
Stadtpfarrer Abel aus Schwäbisch Hall. Die von dem Referenten aufgestellten Thesen wurden von der Versammlung angenommen. Sie lauten:
1. In Bezug auf die Zahl der Organist«»- und Kant»renst«llen im Hauptamt möchte ber Allgemeine deutsche Kirchengesaugvereinstag sich dafür aussprechen, daß die Zahl der Organistenkellen im Hauptamt« merklich vermehrt werden sollt«, wobei man besonders auf di« bedeutenderen Städte sollte rechnen dürfen; und daß die an manchen Orten vollzogene Umwandlung einer Organistenstelle im Hauptamt in eine solche im Nebenamte das Gegentbeil von dem ist, was man bei richtiger Ueberlegung als im Interesse der kirchlichen Kunst und nicht minder al« im Jntereffe der Kirch« gelegen ansehen muß.
2. Was die ökonomische Stellung der Organisten und Kantoren im Hauptamt betrifft, möchte eS der Kirchengesangvereinstag für wünschenswerth erklären:
a) daß die Besoldungsverhältniffe der Organisten und Kantoren im Hauptamte auf eine Weife geregelt würden, daß ihre Besoldungen in ein klares sachgemäßes System gebracht würden, wobei die in Frage kommenden Kirchengemeinden Anlaß hätten, die alten Besoldungen ,u prüfen und mit den Verhältniffen ber Gegenwart in Einklang zu bringen;
b) e8 wäre dabei ein System een AlterSzulagen einzuführen ;
0) desgleichen wären die erforderlichen Einrichtungen für Vensionirung und Reliktenunterstützung allgemein zu treffen;
d) eS dürften die Kultusministerien dafür in'« Jntereffe gezogen werden, Staatsbettrige für die Besserstellung und Sicherstellung der Organisten und Kantoren im Hauptamte auSzimirken.
Ferner:
1. Der 16. deutsch-evangelische Kirchengesaugvereinstag ie&t in gesetzlichen Maßregeln, wie z. B. in derjenigen in Preußen vom 3. Mär, 1697, wodurch den da, Organisten-
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, " ®Scn unserem Vaterlande zu nützen unb dazu u) t fcagen, daß durch Mehrung der ArbeitSgelegen- ber jährlich um Hunderttaus-nde wachsenden Be
it die Fortschritte unserer Technik rückhaltlos ckennt, den Unternehmnngsgeist der deutsche» Ge betreibende» mit besonderer Anerkennung hervor- nnb den Wettbewerb Deutschlands aus industriellem merkantilem Gebiete zu fürchten beginnt, während socialpolitische Gesetzgebung Deutschlands und ihre so großen Opfern verbundene Durchführung die mnderung der Welt findet, wird man bei uns in
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.
"*•*•’*- Jllustrirtes Sonntagsblatt.
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•täfin Schyritz hatte »och an demselben Abend, an _ udlnuals ans Böhnhausen znrückkehrte, a» Barbara «itte, als Gesellschafterin zn ihr komme» zu । •' "och einmal schriftlich ausgesprochen, aber die £5.1, *** ,be8 jungen Mädchens war, wie Mutter und l 1 nicht anders erwartet hatte», dankend ab- . N; aus dem ganze» Briefe sprach unverhohlen J«y8 j «ligkeit über die erhaltene Erlaubuiß, ihrem I che folgen zu könne».
_ . Aldemar sagte fich ga»z richtig, daß, wen»
~ 1 ■ 618 für ihn irgend ei» wärmeres Jntereffe V*4 V. - wenigstens ein Wort des Bedauern», nun «ach Jantikau komme» zu können, fich i» «riefe finden würde, aber nichts dergleichen ftu de» Zeilen; fie bankte zwar in warmen i I * seiner Mutter für ihr fie ehrendes, liebens, les Anerbieten, da» ste unter anderen Um- । 1 gewiß gerne angenommen, aber nun, da fie :6 4 i 6,1 geliebte» Studium widme» könne, erscheine V.-4 5 ^auz undenkbar, noch etwas anderes i» Bettacht >6^4 1 he«.
‘6egg $ Gras Waldemar heute Barbara wiedersah, günsth ' Sreube, mit ber fie von ihrer Zukunft sprach, 'ttkläreud über thrrm hnlhfn Atnllik Inn
löf Ißt) »"*8*nebuy wW«: di«ElkpeditiogBlatt«»,di«gmww»
JS 162 EftSStam aÄSnta« S*^*?1* «'s«' Frankfurt a. M., Eafstl, Magd» CYnX^n
^»d« wm iwtaS: Donnerstag, 13. Juli 1899. h. 34' Iahrg.
e 2iWen (den socialdemokratischeu und national, len) Kreisen nicht müde, den deutschen Unterer zu schmähen, ihm lediglich selbstsüchtige Ab- vorzuwerfen und sozusagen das Unternehmer- fast als eine Schande hinzustelle». Ich will auf die einzelne» Vorgänge, die Ihnen Allen ifelhaft bekannt find, nicht näher eingehe»; Sie ebenso gut wie ich, worauf ich hinziele; nut möchte ich heute besonders betone», daß wir, e solchen Verdächtigungen und Beschuldigungen der, gezwungen find, die uns obliegenden großen ten um so treuer zu erfüllen. Wenn auch fortwährende Beschuldigungen geeignet sein - den Mnth unb die Arbeitsfreudigkeit im schaftlichen Leben zu untergraben, so bin ich fest überzeugt, daß Sie Alle unentwegt de» r stets eingeschlagenen Weg weiter verfolgen und allen Kräfte» dahin strebe» werden, die rnhige SeschÄi ^tige Entwickelung unserer socialpolitischen Ge- ettttt *&ung zu fördern und durch Aufsuchen neuer Ver- unge» und Ausdehnung der etwerblicheu Be-