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öchentttche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhai«.

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«ebst deren Gratisbeilage«

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viertes Sonntags

rloosungsliste der

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vn unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain,

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stand Neustadt und Wetter entgegengenommen.

Arbeitslosigkeit.

nafn iS ganze Problem aber läßt sich nur erzielen, wem» u"1 Knt zwischen den verschiedenen Ursachen der ArbeitS-

»figkeit unb den verschiedenen Klassen der Arbeits-

inen

y-,1. chen beruhen, wie solche beispielsweise in der »stillen y« jjei sogenannten Saison- unb Campagne - Be-

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zustellen

Seine Rebe war kurz unb doch

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ter ihres Gatte», btt sich nur zur Bedingung

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rsachen, bie auf regelmäßig wiederlehrenden, in der itnr bestimmter Geschäfts-Betriebe wurzelnden That-

überreich au schwächlichen, ja verfehlten Argumenten. Mit einiger Spannung sah man der Stellung

Zeitschrift des Königlichen Statistischen Büre aus" nta ebenso gründlicher wie vorsichtiger Benutzung S Materials der beiden Arbeitslosen - Zählungen

Kaum eine andere wirthschaftliche oder soctal- »litische Frage erfährt eine so verschiedene Be-

men lere.

distei immli stand.

tnlUl ^den von allen Poftanstalten, Landbrief- Seisln rägern, in der Expedition (Markt 21), sowie

hatte, drangen in ihre Augen, und vor Glück und Seligkeit schluchzend, rief sie auS:

»Onkel, Onkel Egon, ist eS wirklich Dein Ernst, Du giebst mir Deine Einwilligung? ich bin frei, frei und kann gehen, »»hin ich will, kann lernen und streben dem ersehnten, dem verlockend winkenden Ziele entgegen?"

Dem Fretherrn wurde eS bei dem unverhohlen gezeigten Jubel Barbara'? weich umS Herz und er entgegnete lächelnd:

»Nun ja, strebe Deinem Ziele entgegen, Talent hast Du, aber gehen, wohin Du willst? nein, da» geht doch nicht! Schreibe an Deinen bisherigen Lehrer, Professor Werder in Genf, er wird Dir am besten ratheu, wohin Du Dich zunächst zu Deiner Ausbildung begeben sollst; ich will Deinem Briefe einige Worte zufügen und nach seine« Rathe wollen wir Deinen nächsten Aufenthalt, wie die Zeit Deiner Abreise bestimmen."

Wenige Augenblicke später hatte sie das Zimmer Onkels Egons verlassen. Ihr, der noch vor wenig Augenblicken die ganze Welt trübe und öde erschien, strahlte jetzt die Zukunft im lichtesten Glanze I Wer ihr das vor wenigen Wvchen gesagt hätte, daß ihre Prüfungszeit f» kurz fein würde; wie viel leichter hätte sie alles erttagen. Wodurch der plötzliche Um- schwang in de» Onkel» festem Entschluß eingetreten war, sie wußte e» nicht, sie nahm au, die gestrige allseittge Anerkennung, die ihr Gesang gefunden, hätten de» Onkel» Ansicht und Widerstand gegen die ihm verhaßte Laufbahn einer Sängerin besiegt, und da» sie beherrschende Slück»gefühl war so groß, daß, al» sie zufällig Tante Ulrike ttaf, sie deren Hand ergriff, sie an ihre Lippen zog und stammelte:

,O, Tante Ulrike, wie glücklich hat mich Onkel Egon mit der Erfüllung meine» größten Wunsches

gl. preußischen Klassenlotterie"

übe gegeben find. Den Begriff der socialen Ursachen Aich faßt unser Gewährsmann sehr weit, indem er

gemacht; ich weiß nicht wie ich Euch dafür danken soll l Glaube mir, ich werde mit ganzer Kraft nach dem höchsten Ziele streben."

Unwillig zog die Freiftau ihre Hand zurück.

Ich liebe solch stürmische Art nicht, eS ist mir sehr gleichgültig, ob Du etwas erreichst ober nicht, nun Du mit dem geerbten Schauspielerblut nachgiebst unb Sängerin wirst, existierst Du für mich nicht mehr, und von Dank sollte ein unbankbares Wesen, wie Du eS stet» gewesen bist, schon gar nicht sprechen."

Sie rauschte davon, Barbara blickte ihr bestürzt nach, aber bald leuchteten ihre finster geworbenen Augen wieder hell auf, warum sollte sie sich auch jetzt noch über Tante Ulriken» lieblose Art kränken? Nur noch kurze Zett und sie ging, sie verließ da» Hau» und kehrte zu Menschen zurück, die sie liebten. Sie flog die Treppe hinauf, öffnete ungestüm die Thür zu Babettens Stübchen und schlang ihren Arm um den Hal» der Allen, ihr unter Lachen und Weinen von ihrem Glück erzählend.

Babette wurde zuerst an» den wirren, sich über­stürzenden Reden ihre» Lieblings, den sie noch nie so aufgeregt gesehen hatte, gar nicht klug, aber al» sie alles verstanden, strich sie zärtlich Barbara über da» blonde Haar und sagte mtt ihrer wehmüthig klingenden Stimme:

»Also Du gehst nun wieder fort, Seelchen? Gewiß, eS mich freut von Herzen, daß Dir Dein Wunsch erfüllt wird und Du dies Hau», in dem Du nicht» al» Schlechte» erfahren, »erlassen kannst. Aber ich werde mich nach Dir unbeschreiblich bangen, Herzes vergiß mich nicht in der großen Well und schreibe mir ab und zu."

»Gewiß," sagte Barbara eifrig, »und wenn ich erst etwa» vor «ich gebracht habe, dann kommst Du

technischen Leistungsfähigkeit des Einzelnen sich er­gebende Momente darunter zusammenfaßt.

Wa8 nun zunächst die volkswirthschaftlichen Ursachen der Arbeitslosigkeit anbetrifft, so haben solche im Jahre 1895 in nennenSwerthern Umfange überhaupt nicht Vorgelegen. Hervorragend geltend machten sich da­gegen die betriebstechnischen Ursachen. In Preußen waren arbeitsfähig, aber arbeitslos am 14. Juni 1895: 115975, am 1. December aber 407 139 Personen. Auf die mit Einschränkung oder Unter­brechung der Arbeit im Winter verbundene» Berufs- Arten entfallen dabei von den winterlichen Arbeits­losen 289 681, das heißt vier Siebentel der Ge« sammtzahl der während des Winters arbeitslosen Personen überhaupt. Dr. Brösike folgert daraus, wie uns scheinen will, mit Recht, daß in Zeiten normalen Geschäftsganges, wie in dem Jahre 1895, die Technik der Betriebs - Perioden der eigentliche Grund der Arbeitslosigkeit ist".

Die auf socialen Ursachen beruhende Arbeits­losigkeit schließlich ist ein dauerndes, in feinem Um­fange jedoch hinter der betriebstechnischen Arbeils- lofigkeit weit zurückbleibendes Uebel, dessen Höchst­grenze sich etwa der sommerlichen, in Preußen 1895 115,975 Personen treffenden Arbeitslosigkeit nähern dürste. Einen starken Procentsatz liefert hierzu die Arbeitsscheu. Aber auch Maß­nahmen der staatlichen Gesetzgebung, die im übrigen von der allgemeinen Entwickelung geboten erscheinen und mit Recht als dankeuswerther Fortschritt gelten, wirken nebenher als Ursachen unverschuldeter socialer Arbeitslosigkeit. Dies gilt namentlich von der unbe- schränkten Freizügigkeit. Niemand wird leugnen wollen, daß durch da» planlose Zusammenströmen arbett- suchender Menschen - Massen an gewissen städttschen Centten daS Uebel der Arbeitslosigkeit im größten Maßstabe heraufbeschworen wird. Hier liegt diejenige Seite des Problems, die unmittelbar in bie Praxis hinübergreift unb zu den betabar schwierigsten Auf­gaben künftiger Socialpolitik gehört.

ihrer Berbünbeten Niemand im Herrenhause kehrt, müssen bieSieger" sich tiefe Actiov schon gefallen lassen. Herr vr. v. L e v e tz o w, der als Bericht­erstatter auftrat, äußerte sehr zntteffeud: Wenn auch die Borlage nicht direkt innerhalb der Competenz des Herrenhauses liege, so sei eS nicht nur sein Recht sondern auch seine Pflicht, wenn eS sich bemühe, die Staatsregierung auf einem Wege zu erhalten, der geeignet sei, den schwere» Schädiguoge» namentlich der Grundlagen, auf denen Vaterland und Monarchie beruhen, vorzubengeu. Dieses Recht unb diese Pflicht hat das Herrenhaus getreulich wahrgenommen, unb daß bie Staatsregierung auf dem Wege, den sie mit der ArbeitSwilligen-Borlage beschritten hat, bleiben wird, ist nach der Erklärung des Herrn Ministers Brefeld nicht zu bezweifeln. Herr Graf v. Mirbach enthiell sich bei der Befürwortung seines Antrages gegen die Reichstagsmehrheit aller Angriffe; er konstatierte nur, daß die Behandlung die dem in Rede stehende» Entwürfe seitens des Reichstages zuthetl geworden sei, in weite» Kreise» Bedauern und Befremden erregt habe. Darauf ging er in die sachliche Besprechung des Gegenstandes ein und führte kurz aber wirksam ans, wie nothwendig der Schutz gegen de» Streikterrorismu» fei. Das, was die Verbündeten Regierungen wollen, ist keine Aus - »ahmemaßregel, sondern der nothwendige Schutz der persönliche» Freiheit, wie ihn jeder Staatsbürger, gleichviel ob Arbeitgeber oder Arbeit­nehmer im vollen Umfange verlangen kan». Wollte der Staat einer Partei, welche offen auch auf revolutionärem Wege den Umsturz will, gestatten, die von ihr usurpierten Zwangsmittel ungehindert anzu­wenden ober gar noch zu verschärfe», so würbe er selbstmörberisch verfahren. Herr Prof. Schmollet, der de» Standpunll der Sozialreformer, die gegen­über der sozialdemokratische» Arbeiterbewegung das laissez-aller befürworten, zu Vertheidigen versuchte, machte mit feine» Ausführungen keinen Eindruck. Zwar behauptet dieNationalzeitung", diesozial- wissenschaftliche" Rede Schmollers habe im Herren- Hause ein etwaszweifelhaftes Auditorium" gefunden, der Herr Professor habediese Herren sozialpolitisch zu hoch etngeschätzt"; allein durch solches ungezogenes Gerede kann die Wirkungslosigkeit des Schmoller- sche» Auftreten nicht vertuscht werden. Das8td. Tagtblatt" mtint dazu, die Rede des Herr» Pro­fessors habeeine» durchaus lehrhafte», akademische» Charakter" gehabt und darum auf die meiste» Mit­glieder deS Hanfes ihre Wirkung verfehlt. Der Vorwärts" aber äußert:Herr Schmollet begnügte sich mit dem Ehrgeiz, in feiner lahme» Rede eine schlechte Herrenhauskopie des Reichstags-Lieber dar-

l Hesse vohl allgemeine EntwicklungS-Thotsache», wie lieber» (26 ilkerung unb fortschreitendes Maschinen-Wesen, als ----- vH persönliche, auS ber sittlichen Beschaffenheit »nb

gewisse» Herzlichkeit, inbtm er sie zu einem Stuhl führte:

Ich habe Dich zu mir bescheibe» lassen, Barbara, nm Dir etwas mitzutheilen. Du wirst in nächster Zeit nufer Haus verlassen." Er schwieg »nd Barbara fragte leise:

Du hast also eine Stelle für mich, wohin führt mich dieselbe «nd wann soll ich sie «ntreten?"

Es klang eine müde Gleichgültigkeit ans ihrer Stimme und Baron Egon, der sie mitleidig ansah, fragte gepreßt:

»Du hast Dich wohl sehr unglücklich bei nnS gefühlt?"

3a, Onkel, sehr."

»Run," lachte der Freiherr gezwungen auf,ich muß sagen, anfrichttg bist Du wenigstens I ja, ja, e» mag nicht recht von mir gewesen sein, Dich in Verhält- »isst, in tint Stellung zu zwingen, die Dir zuwider war, aber ich meinte eS gut mit Dir, ich sehe auch heute noch kein Glück, wen» ich Dir Deinen Wunsch erfülle und Dir die Erloubniß zum Musik-Studium gebe. Aber eS mag fein, ich nehme mein Nein Deinem Wunsche gegenüber zurück. Ich ließ Dich rufen," fuhr er »ach einet kleinen Panse fort,nicht um Dir zu sage», daß ich eine Stelle für Dich hätte, sondern daß ich Dir meine Einwilligung zum Studium ertheUe, habe Deinen Willen, werde daS, was Du Dir zu werde» wünschest Sängerin und erreiche da«tt mehr al» Dein Later und durch ihn Deine Mutter.

Barbara war aufgesprungen, mtt großen erstaunten Augen hatte sie an den Lippen Onkel Egon'» ge­hangen, al» könnte sie nicht fassen, nicht glauben, wa» er zu ihr sprach; jetzt, al» er schwieg, stieß sie einen Freudenschrei ans, Thränen, die sie bei den vielen Kränkungen der letzten Monate zu weinen »erlernt

nähme ber Oberbürgermeister entgegen. So schwächlich aber wie deren Sprecher Herr Becker ans Köln anflrat, hatte man sich diese Haltung nicht vorgestellt. Man sah, die Oberbürger­meister hätten gern für den Antrag stimmen mögen; aber sie wollten auch wieder ihre Freunde im Reichstage nicht ärgern also mußte ber Vor­wand herhatten, der Antrag feinicht zeitgemäß". Nicht zeitgemäß? Weil nämlich die Herren Ober­bürgermeister befürchten, durch die Herrenhausaktion werde dasZuchthausgeschrei" verstärkt werden. Also blaffe Furcht vor bem sozialdemo- kratischenRadau" beeinflußte bie Herrschaften, in beten Wirkungskreise bie rothe Fahne unter ihre» Hänben immer mehr bet Anhänger gewinnt. Wem fiele ba nicht bas von ber socialdemokratischen Presse so gern gebrauchte Bilb von denBourgeois mit schlotternden finiten" ein! Herr Freiherr von Manteuffel wies de» Becker'schennicht zeit­gemäßen" Vorwand mit glücklichem Humor ab. Wie Herr Graf Mirbach schon einen Theil bet Schmoller'schen Auslassungen zwar kurz aber treffend und entschieden zurückgewiese» und betont hatte, daß von einer Beschränkung ber Koalitionsfreiheit durch die Vorlage nicht die Rede sein könne, so beschäftigte Herr Freiherr von Manteuffel sich besonder» mit dem Hinweise des Professors, daß von unfereu 12 dis 14 Millionen Arbeitern nur 2 Millionen Socialdemokraten seien; aber auch die vichtsocial- demokratischen Arbeiter hätten in der Vorlage ein privilegium odiosum gefunden. Das kommt aber nur davon, so antwortete hierauf der konservative Führer, daß eben gegen die socialdemokratischen Agitatoren nicht wirksam einzuschreiten ist, daß mau die Arbeiter, die wirklich arbeitswillig sind, die ben staatserhaltenden Parteien angehöre» wollen, nicht vor de» brutale» Machtäußerungen der wenige» Organisten Arbeiter schützen kann. Einige wenige Agitatoren organifiren vielleicht ein Zwölftel der ge­summten Arbeiterschaft, diese» Zwölftel, geführt von de» gewissenlosen Agitatoren, ist stark genug, die übrigen 12 Millionen treuer unb vernünftiger Arbeiter zu verhinbern, bas zu tijun, was sie thun müsse» zum Wohle ber Familie, beS Staates unb ber Ver­hältnisse, die uns allen am Herze» liege». Zum Schluß äußerte Herr Freiherr von Manteuffel unter lebhaftem Beifall:Wenn Sie die Gesetzgebung der letzte» 20 Jahre ansehen: meinen Sie wirklich, daß sie sich im wesentlichen zu Gunsten bet ärbeit» gebet gestaltet hat? Ich glaube, ba» kann man mit gutem Gewissen bestreiten, unb selbst, wenn Friebtich der Große heute regierte, meine ich, würde er arbeiterfteundlicher auch nicht regieren können als bie Herrscher aus dem Hohenzolleruhanse in ben letzten 20 Jahren unb darüber hinaus." Daß derReich »- bankpräsident unb andere hohe Beamte gegen

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Umschau.

ES wat jedenfalls ein sehr guter Gedanke, daß Herr Graf v. Mirbach das Herrenhaus dmch seinen bekannten Antrag veranlaßte, zu bem Noth- wendigem Schutze der Arbeiter vor bem socialdemokratische» Streikt erroriSmus Stellung zu nehmen. De»Sieget»" im Reichstage war bie Sache höchst unangenehm, sie würben schon bei ber bloßen Ankünbigung des Antrags nervös. Hatten sie vorher die Takttk beobachtet, ben konservativen nachznsagen, sie unterstützten die Regierungsvorlage nicht genügend, so äußerten sie jetzt, das Herrenhaus sei nicht befugt, in dieser Frage mitzusprechen. Da sich aber an die Meinung der Socialdemokratie und

Bestellungen

für das dritte Quartal auf bie

8nN»«t nehm« entgcge«.- di« dieses Blatte«, die Ännentew»

«urraux von Hawnchein & Bogl«, Frankfurt t. M Cassel, Magd- n * tau, Wtat: Rad-kl V^.Frankfntt «. M.. Bert«. München, Ädta; 64. ^ayrg

^»» feiner Frau und Tochter eine« Tadel gehabt, 1 tote höchstens, wenn sie von Taute Ulrike in ®ta auffahrender Weise gefabelt und gescholten *^e, nervös die Schultern gezuckt uib das Zimmer tiflff en.

, Barbara hatte stets das Gefühl gehabt, als ob Här ihren Onkel überhaupt nicht vorhanden wäre, tos Gutes erwartete sie auch jetzt nicht von ihm ^hiren, sie glaubte, er hätte für sie eine Stelle ge- tot« und wollte ihr sagen, wann sie dieselbe an» sollte. Bei ihrem Eintritt wandte sich der tohtrr, der mtt großen Schritten fein Zimmer rtaeffen hatte, hastig nach ihr nm, ein weicher gjtota, wie sie ihn bisher nie bei ihm wahrge- jtoen, flog bei ihrem Anblick über fein Gesicht, er r^t ihr feine Hand entgegen und sagte mit einer

Warburg

Sonntag, 9. Juli 1899.

Metall ®Iau v. Nymwege» setzte ihren Wille», wie stets, r H heute durch und verließ stolz erhobene» Hauptes da»

- , tot 14. Juni und 2. December 1895 gemacht.

U r2 Ir. Brösike unterscheidet dreierlei verschiedene Ursache» A, $ Arbeitslosigkeit: volkswirthschaftliche, betriebe - chnische und sociale. Unter de» Volks wirthschaft- chen Ursachen versteht er im Wesentlichen die durch

'VI lisen bedingten. Betriebstechnische Ursachen sind

eigernde Begleit-Erscheinung modernen Wiithschafts- (71 eben». Eine einigermaßen befriedigende Einsicht in

(Nachdruck verboten.)

Schloß Böhnhausen.

Bo» M. B u ch h o l tz.

(Fortsetzung.)

Uutge MsicheiM täglich außer an Werktag« nach nab

(4 IfX 1KQ QNartals-Ab-nnementr-Preis bei bet Expedition 2 M, bei allen 12 IfJtf »ostämteru 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). InsertionSaebühr: Vie ge-

cbur! 'feB richtig unterscheidet.

Kirchpl Einen sehr schätzbaren Versuch in dieser Richtung röfike vor längerer Zeit bereits in der

i। 1 lyiv» vhuwI/ Vvt |iu) nui jm vcvuiyiuiy

,aaf. tocht hatte, feinen geänderten Entschluß und feine raat Billigung selbst feiner Nichte mittheilen zu wollen, vbara schrieb gerade einen Brief an Frau Professor

c| ii ttheilmig wie die Frage der Arbeitslosigkeit. Iw 11 Wend die einen das Vorhandensein einer wirk- chen Arbeitslosigkeit für die Gegenwart überhaupt ugne», betrachte» dagegen die anderen eine solche kradezu als nothwendige, sich womöglich noch stetig

"toer, indem sie der mütterlichen Freundin ttaurigen -^kzevS über ihre ungewisse Zukunft berichtete, al» bie schrille Stimme Tante Ulriltn» ihren Namen hörte, und betrat mtt zagendem Herzen, von (4° k zu Onkel Egon gewiesen, dessen Zimmer. Ihr arba Wei hatte ihr in ber Zett ihres Böhnhanser Aufent- Wt» kein böses, aber auch kein freundliche» Wort M, er hatte nie für ihre bemüthigende Behanblnng