<b>X<3
M
Iformult
datz solch« Jungen «ifrig BaffermannS Rede studirt haben
Grenzlinie sitzenden Fl-ischb°scha°er nm e, diesseits
im SRncrhAt» brr ttn in WlUMn taeti r_ tn <. _« ..... W. 7 _r. ..ritt tVlH-iT-
der Grenze im Packhofe bann zu beliebig weit ver-
igsbrieft
Mrhrlf.
fangen
nebst deren GratisbeUagen
KreiSblatt" für die Kreise Mc.burg un?
jr ,Kretsüiatt" ju tirchham, „Jllust ilatt" und „Ver
viertes Sonntags
rloofungsliste der
n
von
>en
n, schrePie gioßcapitalistischen Schlachthansnnternehmnngen
Ke
r echten
' . A ociomeiiaicn e>iu» er-
Cfl - Sßl sich doch ein freundlicher Aufleuchten
"L u , I ihr, ,k r-fc _u -i. J7
V
: unstr der Er
Jeder von den „Brüdern" will Herrn Basser» mann, den jüngsten „socialen" Propheten für sich in Anspruch nehmen: die Socialdemokraten und N a t i o n a l s o c i a l e n. Die Schmeicheleien,
sandtfähigen Producten zu verarbeiten.
ES liegt auf der Hand und isi auch in den amtlichen Motiven zum Regierungsentwurf des Fleisch. beschaugesetzeS für die inländische Fleischbeschau ausdrücklich ausgesprochen: daß um die Beschau am lebenden Stücke Schlachtvieh eine zuverlässige veterinäre und sanitäre Controlle ermöglicht.
harten
3-Avise
ei/ungen igen ungen anzeiget 'nkarien
ertiguq
daß ich die Behandlung zweidreiviertel Jahre, die noch bis zu meiner Mündigkeit vergehen muffen, nicht auSgehalten hätte."
„Ich weiß nicht, wie er geworden wäre, wäre nicht die Erlösung dmch die Erlaubniß, an eine» andern Ort gehen zu dürfe», mn dort de» ersehnten Zeitpunkt erwarten zu können, jetzt erfolgt. Ich weiß nur, daß ich mir fürs Erste nichts sehnlicher wünsche, als ich bekäme lieber heute wie morgen eine Stelle und könnte Böhnhansen verlassen."
Gras Waldemar sah mit aufrichtigem Mitleid in die tief erregten Züge der Mädchens und fragte dann ernst:
„Und wenn Sie mündig sind, war bann? Wollen Sie sich bann wirklich, wie Sie neulich sagten, zur Sängerin ausbilden?"
„Gewiß, ganz gewiß, e8 ist mein glühendster Wunsch. Ich hoffe, ich werde die Jahre, die mir so schmählich geraubt werde», mit Fleiß und Energie bald einbriogen; ich hoffe mein Talent hält mir, was ich und Andere von ihm erwarten; ich will wenigstens mit rastlosem Eifer dem höchste» Ziele entgegevstrebeu."
Es war, als wollte Waldemm etwa» erwidern, aber als er in dar in Begeisterung strahlende Antlitz Barbaras sah, schloß er die schm geöffneten Lippe», um seine Hand griff fester in die Zügel, so daß sich die edlen Pferde erschreckt aufbäumten und als sie beruhigt wieder vorwärts ginge», sagte er in seiner gewöhnliche» liebenswürdige», ruhigen Art:
„Obgleich ich »och nie den Vorzug hatte, Sie finge» zu hören, bin ich doch sicher, gnädiges Fräulein, daß Sie das höchst gesteckte Ziel erreiche» werden, an Talent mangelt es Ihne» nach Aussage berühmter
so ist da» von so überwältigender Komik, daß man eigentlich jenen Blättern dankbar sein könnte für die heiteren.
erreicht, wa» sie erreichen wollten; sie hatten ich eine Ueberproductiou an Schlachtvieh geschaffen hatten damit die wichtigste» Grundlagen zur
Lehrer nicht, und Fleiß wie Energie haben Sie gewiß."
Bald dmauf hielten die Schlitten am Ziele und nach eingenommenem Kaffee fahr man nach Jantikan zurück. Bei der Rückfahrt toar Graf Waldemar schweigsamer al» sonst. Barbara, der die Gedanken über ihre nächste Zukunft keine Ruhe ließen, saß in tiefem Siunen verloren, an seiner Seite; und doch ging Beide» die Fahrt zu schnell z» Ende, sie hätten noch fort und fort so weiter fahren mögen, zufrieden, beieinander sein zu können.
In Janttkan ging man bald zum Souper; Barbara, die natürlich von ihrem Schlittenherru zu Tische geführt wurde, fand auf ihrem Teller einen kleinen Strauß frischer Blüthen; sie steckte die Blumen vor und sagte erfreut zu Graf Waldemar:
„Sie verwöhnen mich durch Ihre Liebenswürdig- kesten, Herr Graf, wie gerne möchte ich zum Dank auch Sie einmal ein wenig erfreuen wollen I"
„Wenn Sie das wirklich möchten, dann bitte, erfülle» Sie meine Bitte und singen uns nach dem Abendefsen ein Sieb, ich möchte so gerne einmal Ihre Stimme hören."
„Ich habe viele Wochen nicht gesungen, höchstens für mich auf meinem Zimmer, unb bann hier in der großen Gesellschast, die es mir als aufdringliche Unbescheidenheit auSlegen wird!"
„Wenn meine Mutter unb ich Sie barum bitten, bann kann es doch niemand aufdringlich oder unbe- scheiden finde», wenn Sie unsere Bitte erfüllen unb uns ei» kleine» Lied fingen. Sie werden doch ficher noch eins oder das andere begleiten können," setzte er dringend hinzu, „so schnell vergißt man da» doch nicht?" (Fortsetzung folgt.)
ü-Dresd eine 'eint, st! alle E® '» Pfg^
——~ 11 1 1 T
und absolut außer Stand« sind, den Gebankengang «ine»
Momente, die sie damit unfreiwillig bereiten."
: Wir glauben nicht, daß irgend ein Blatt solchen Unsinn behautztet haben könnte; allein wenn man die polnische Hetzpttffe liest unb die polnischen Flugblätter in Betracht zieht, die durch die sozialdemokratische Partei verbreitet werden, so ersteht man daraus, daß Material, wie die Reden BaffermannS und anderer „Bourgeois", die der Sozialdemokratte zu Hilfe kommen, so mundgerecht hergerichtet wird, daß es auch ein „Mausefallenhändler" zu verstehen vermag. Der Hinweis der „Frankfurter Zeitung" auf die kulturelle Minderwerthigkeit der „polnischru Jungen" ist demgemäß erst recht geeignet, auf die Gewissenlosigkeit der Agüatoren, die solche Elemente für die rothe Fahne zu gewinnen suchen, aufmerksam zu machen. Erst vor kurzem hat die „AgitatiouS- kommission der p » In i s ch en A r b ei t er für Norddeutschland" in der sozialistischen Presse folgenden Aufruf an die sozialdemokratischen Vertrauensleute Norddeutschlands veröffentlicht:
„Genossen, wie alljährlich so auch diese» Mal wenden wir un» an Euch." Allüberall, wo polnische Arbeiter beschäftigt sind, muß wieder Agitationsmaterial in der ihnen verständlichsten Sprache verbreitet werden. Wir haben für die polnischen Arbeiter ein Flugblatt berausgegeben, und ersuchen Euch nun, un» mitzutheileu, wie viel Ihr davon nöihig habt. Genoffen, scheuet nicht zurück vor der Euch durch Eure Pflicht auferlegten Arbeit unb verbreitet die» Flugblatt so, daß jeder polnische Arbeiter in Eurem Bezirk ein solche» erhält. Unsere heiligste Pflicht ist, Aufklärung unter die noch rückständigen Schichten der Arbeiter zu tragen. Je verständlicher den Leuten ihre Lage klar gemacht wird, desto schneller und sicherer ist unser Sieg, und desto näher sind wir unserem Ziele. Darum thue Jeder seine Pflicht! Bestellungen ersuchen wir an Genoffen L. JglinSki, Hamburg, Kraienkamp 12. zu richten, und zwar, um nicht vorauszusehenden Mißbräuchen vorzubeugen, mit einem Stempel versehen."
Der „Stempel" soll offenbar verhinberu, baß Flugblätter in „unrechte Haube" komme». Der Aufruf zeigt aber doch, baß die Rädelsführer, die den „poluischen Jungen" die aufrührerischen Ideen einimpfe», im socialdemokratische» Lager sitze«. Diese Rädelsführer aber durch scharfe Strafen zu treffen, ist unbedingte Nothwevdigkett. Es mag richtig fein, daß die Strafgesetze auSreichm, nm die Heiner Tumultuanten zu faffen; allein eS entspricht keinesfalls der Gerechtigkeit und der Menschlichkeit, daß immer nur die Verführten „bluten", die Verführer aber, die ihr Handwerk noch dazu gewerbsmäßig treiben, straffrei ausgehen sollen.
kgl. preußischen Klasfenlotterie" den von allen Poftanstalten, Landbrief- ägern, in der Expedition (Markt 21), sowie n unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, stadt und Wetter entgegengenommen.
chmid it ng 217 e Maß Welt und H
Wüt . 2 soe
Bd auf die central gelegene» Staate», die zuerst en gewisse» Voitheil gehabt hatte», weil die peculante» des Westens ihr Aufzuchmaterial von tt zu guten Preisen bezogen hatte», aber nach Zusammenbruch hatte» die Landwirthe desto ßere Nachtheile, sodaß ein im Uebrigen zu iste» der Großschlächter geschriebener Bericht sich äußert:
Beherrschung des Marktes erlangt: erstens die Vernichtung des Schlächtergewerbes in Amerika, zweitens das Preisdiktat den Landwirthe» gegenüber hinsichtlich des Vieh,.
Während nun die Konsumenten sich bis dato noch ganz wohl befunden hatten, weil sie billigere Preise zahlten, kamen sie nun an die Reihe. Während vorher der amerikanische Senat, als die Deronte in de» Viehpreisen eintrat, in den achtziger Jahren, eine Enquete gegen die „Packer", b. h. gegen ben Schlächter-Ring in Chicago, veranstaltet hatte über bie Ursache dieses gewaltigen PreiSuiederganges für Schlachtvieh, mußte er in ben neunziger Jahre» gegen dieselbe» „Packer" eine Enquete unternehmen lassen über bie Ursachen für bas starke Hochschrauben der Fleisch. Detailpreise. Daß man dort derartige Enqueten unternahm, ist ein genügender Beweis dafür, wie schlimm die Verhältnisse dort gewesen sei» müffe». Wenn man die Statistik sich ansieht, z. B. von Chicago, so zeigt sich denn auch, daß bie Konsumenten im Endergebniß dort von biefer ganzen Entwickelung keine» Voriheil gehabt haben. So würben z. B. — es handelt sich hier nm die Zeit von 1870—1898 — im Jahre 1870 für Filetfleisch 18 Cents bezahlt, im Jahre 1898 25 Cents, für Rindfleisch 15 zu 16, für Rippenstücke 15 zu 18. Ein Preisrückgang trat allein ein in den beiden Qualitäten, die in ben Chicagoer Preisrubriken als die schlechteste» an der letzte» Stelle rangiren, das ist Nabelfleisch und Büchsenfleisch. Ersteres sank von 7 auf 6, letzteres von 7 auf 5. Es ist sehr lehrreich, daß in Amerika, während die Detailpreise für bessere Fleischsorte» stiegen, diese beiden geringste» Sorte» ständig im Preise sanken. Es stellt sich das Werthverhältuiß des Büchsenfleisches zum gute» Fleisch wie 1 zu 5. Gerade die Betrachtung dieser ganzen Entwicklung ist so überaus wichtig, weil sic zeigt, was wir zu er» warten haben, wenn wir die Möglichkeit erleichtern, daß diese Entwicklung, wie sie sich in Nordamerika vollzogen hat, auch nach Deutschland zurückwirkt, dadurch, daß wir der inländischen Produktion neue Lasten auferlegen, während wir der ausländische» Produttion günstigere Bedingungen zubilligen und so dieser ausländische» Industrie Thür und Thor öffnen.
Ließe man im Sinne der in der Reichstags- commisfion jetzt vorgeschlageneu Uebergangsbestimm- «ngen die ausländische Fleischeinfuhr dauernd ohne Conttolle durch die Lebendbeschau des Schlachtviehes zu, dann werden bald an allen Grenzen die Exportschlachthäuser erstehen, von denen aus die igroß- cspitalistischen Unternehmer das Fleisch des minder- werthigen und verseuchten Bichs, dem bisher die Grenze gesperrt ist, als Schlachtproducte über das ganze Reichsgebiet verfrachten werden. Die Vorgänge bei einigen Exportmehlfabriken zeigen bereits, wie man sich das zu Nutze mache» kann. Man läßt die Grenzlinie einfach zwischen Schlachthaus und Packhof mitten hindurch schneiden. Drüben sticht man das
Bestellungen
für das dritte Quartal auf die
7 chre Au,en. Hildegard sah mit Neid, wie ritter. ^ Waldemar seiner Dame in de» Schlitten half, " «»gleich in die Pelzdecke einhüllte und bann mit * b«öen fuhr, bie beiben herrlichen Rappen selber fort. Was hätte sie nicht darum gegeben, an ^oaras Stelle sein zu können und mit kaum ver-
Die „Frankfurter Zeitung" sucht die Unruhen in dem Hemer K o h l e n b ez ir k e von der socialdemokratischen Bewegung abzuschütteln, indem sie darauf aufmerksam macht, daß das polnische Element im Westen Deutschlands eine kulturell minderwerthige Gruppe darstelle, unb daß von diesem Elemente bie Unruhen ausgegangen seien; „junge Polen, unerganiftrte, daher ungezügelte Leute, werden übermüthig, machen Radau unb gelangen schließlich z» schweren Ausschreitungen". Sehr richtig; allein es muß doch jemand vorhanden sei», der diese Leute, die sonst nicht zu den mutyigen gehören, aufreizt — und das sind eben die socialdemolcatischen Agitatoren. Daß diese in ihrer „populären" Weise z» ihren Auf- reizungen auch bie Laffermannsche Rede verarbeiten, ist gar nicht zu leugnen; man kann es daher nur als einen recht schlechten Witz ansehen, wen» die „Frankfurter Zeitung" schreibt:
„In der That, wenn man sich vorstellt, daß polnisch« Jnng«n, die kaum Itfen und schreiben können, ungefähr so gut deutsch sprechen, wie die bekannten Mausefalleuhäudler,
v» Mißmuth nahm sie an Hern v Sohren'S ! Platz. Der ältliche Rittmeister war ihr sehr gültig, eigentlich sogar nnspmpathisch, und über- hatte sie seine bewundernden Blicke für Barbara bemerkt unb sich über dieselben geärgert.
Wie wundervoll war die Fahrt durch den verschneiten Wald, wie fröhlich klangen bie Glocken durcheinander, wie schnell glitten die Schlitten auf der herrlichen Bahn dahin und wie froh und heiter scherzten und lachten die meisten Teilnehmer des AurflugeS! Auch Waldemar plauderte freundlich und herzlich mü seiner, heute ungewöhnlich ernsten Begleiterin, hin und wieder einen forschenden, zärtlich besorgte» Blick auf ihr feines, blaffes Antlitz heftend, Über das bei feinem lustigen Geplauder ein flüchtiges Lächeln flog.
„Sie find noch ernster als gewöhnlich", sagte er tödlich zu Barbara, „ist Ihnen irgend etwas besonders Unangenehme» paffiert, gnädiges Fräulein?"
„Nein, durchaus nicht, im Gegentheil, mir ist etwas Angenehmes, sogar Erwünschter in den letzten Tage» zu Theil geworden, nämlich die Erlaubniß, das HanS meiner Verwandten verlassen und mir eine andere Stelle suchen zu dürfen. Nur der Gedanke, wohin mich mein Schicksal verschlagen wird, macht mich heute vielleicht gedankenvoller."
„Sie wollen fort," fragte Graf Waldemar in ehrlichem Erschrecken, „aber gnädiges Fräulein, warum den»? *
„Warum?" fragte Barbara entgegen und aus ihren Worten und ihrer Stimme sprach ei» leidenschaftlich verhaltener Schmerz. Sie fragen, warum ich mich freue, gehen zu können? Nun, weil ich fühle, daß ich mit meiner Kraft zu Ende bin, daß ich kaum länger die hundert kleinen täglichen Demüthig- ungen, die ewigen Sttafreden und höhnischen Be- meifnngen meiner Taute und Hildes ertragen könnte. ES mag nicht richtig fein, daß ich darüber spreche, aber da Sie mich fragen, warum soll ich es verschweigen,
ksaci 3 «S»
ler Art
Umschau.
Auch in ben Reichslauden wächst bei ben Bergleuten immer mehr und mehr die kr- kenntniß, daß sie keinen schlimmeren Feind als die socialdemokratischen Agitatoren, haben. Eine Anzahl Bergleute in Kleinrossel» (Lothringen) hat folgenden sehr bemerkenSwerthen Aufruf erlassen: „3a, wir sehen jetzt ein, daß wir, anstatt unserer Direktion zu danken für ihr Wohlwollen uns gegenüber, ihr mit einem frivolen Streik geantwortet haben. Hoffentlich wird unsere Direktton unS unseren begangenen Fehler verzeihen, den wir aus Unbesonnenheit begangen habe», damit wir weiter das Ver- trauen, dessen wir mir bis jetzt zu erfreuen hatten, wieder genießen können. Kameraden, Bergleute von nah und fern, sehet zu, daß ihr nicht, wie wir, in einen Streik eintretet, der nicht berechtigt ist, sehet, sehet zu, baß ihr nicht von fremben Hetzern ins Unglück geführt werbet; denn bie gehen einher in Schafskleidern, find im Innern aber reißende Wölfe. Ist ma» in ihren Klanen, so find bie letzte» Dinge ärger, als bie ersten, und wenn bann bie Reue kommt, ist es zu spät."
•rföehri täglich außer an Werktagen nach 6eew xeb Feiertagen.
t IRR Quartalr-AböimementS-Preir bei kt Expedition 2 Ml. WaQa
M 10h Donnerstag. 6. Juli 1899.
Anzeigen «fru« «ntgegeu: bk Expedition diese« Matte«, bk «nnemtot»
Gureaux von Haosensteiu & 8«gier, Frankfurt e. M., Caffel, Magd» o A "
tag. Wien: Rudolf Moß«, Frankfurt«. $!„ Berti», München, Köln; 04. x$ul)ly. ;n < i Data fc 6e., Frtafurt a. 31. Bata, Hamnover, x. T..re
(Nachdruck verboten.)
Schloß Böhnhansen.
Von M. Buch Holtz.
(Fortsetzung.)
Der Tag ber Schlittenfahrt kam! Bon bent
■
öchenlliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
ag. «och, tataßlitS-Buchbntcknch tu »attag. ftBwutadH* ffa bk tata; Redakteur M. Hartmann tu «ntag.
r: Stadl Sl. — Utbta H. Nedaatou: Ma» ». — Telephon ».
verseuchte Vieh ab, entfernt alle verdächtigen Theile _ ___
nnd präsenttrt das „frische Fleisch' dem an der «'bildeten Menschen zu -rfaffw - wenn man sich vorstellt,
roßcapitalistijche Fleisch-Industrie, n.
Nu» könnte man sagen: wenn auch bie Schlächter itten haben, so war ba8 kein Schaden für die andwirthschaft. Die westliche Landwirthschaft hatte jedenfalls Dortheil von der Entwickelung. Auch ieS ist ein Jrrthum. Auch hier trat das Groß- trfljeila ^taI ciK- Das Großcapital begann im Westen ne große Speculatton in Weidegründen, nm den itweip Schlachthäusern Vieh zuzuführen. Die Börsen unb irbnrg. ««ken gaben Millionen an Capital unb es entstand n gewaltiger Aufschwung in der Viehhaltung des Lestens. Wie bei allen solchen Speculattonen kam ber bald eine Deroute durch Ueberproductiou, eS im ein coloffaler Preisdruck und die Letzten, die ch Speculatton etwas zn gewinnen versuchten, ingen über Bord. Ei» amerikanischer Bericht sagt: iele dieser capitalistischen Besitzer opferten einfach e Herden unb zogen von bannen". Dies wirkte
„Während ber Periode der Rückgangs ber Weidespeculatton litt bie Biehwirthschast auch in (25t k” ctntTaIeM Ackerbaustaate» in höherem Maße, iroauer« 818 vorher aus ben Zuchtviehverkäufen Nutzen 9 gezogen hatte".
Himmel sandte die Sonne ihre Helle» Strahle» winterliche« Erde hernieder; Baum und Sttanch °» ihre Neste unter ber Last des Reifes, indem Sonne sich glitzernd spiegelte. Beide Herren, ber eifter von Sohren wie Graf Waldemar saßen im Wohnzimmer, ihrer Dame harrend, bie iiemlidj zu gleicher Zeit, sch»» zur Fahrt fertig 'iogen in8 Zimmer traten. Hilde in ihrem nten pelzverbrämte» Paletot, mit einem hellen ®ßtn Winterhut, sah fast häßlich gegen ihre große, S*“Ie Cousine auS, der bie einfache schwarze Jacke » schwarze Pelzbarett auf bem blonden Haaren
_____ "Nglich stauben."
190 Ä ber Ausdruck ihres Jungen Gesichtes war »eist auch heute zu ernst, ja fast-düster; aber "Re Graf Waldemars verbindliche» Gruß er-