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werben von allen Postanstalten, Landbries-

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Wie das fra »zösische BlattAmore* schreibt, beabsichtige General Mercier vor dem Kriegs­gericht in Rennes folgende Aussage abzugeben: Im Jahre 1893, als während der russischen Allianz daS russische Kriegsministerium den französischen Gcneralstab um eine Zusammenstellung über die französischen Streitkräfte ersuchte, wurde Dreyfus mit der betreffenden Ausarbeitung betraut. Man beauf­tragte ihn, in eine Zusammenstellung Ziffern aufzu­nehmen, welche erst in einigen Monaten Thatsache sein sollten. Dreyfus weigerte sich, dies zu thuu, und die Arbeit wurde einem anderen Offizier über»

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Kgl. preußischen Klassenlotterie"

»iternahm der Großschlächter Hammond in Chicago im Jahre 1869, indem er die Fleischstücke in ge-

len de» Blick senkte, .das geht nicht, nein gewiß, 1 acht nicht; ich möchte wohl schon, aber Tante

verständiger Originalberichte ou8 Amerika ein an­schauliches Bild, aus dem die wesentlichsten Grund- züge hier wiedergegebeu seien.

Die ersten Versuche frischen Fleischversandtes

daß man ihnen sagte: dies so zubereitete Fleisch, das die SpitzmarkeChikagoer Fleisch' bekam, sei nur ein Nahrungsmittel für die armen und ärmsten Lolksklasse»: die bester situirten Klasse» würde» immer nur das Fleisch nehmen, das an Ort und Stelle geschlachtet sei und in sanitärer Beziehung, Sauberkeit der Behandlung «. s. w. eine größere Sicherheit gewähre. Dieser Trost schien auf längere Zeit hin vollkommen berechtigt zu sein; nicht aus seiner innere» Begründung heraus, sondern weil die Verhältnisse der weiteren Ausdehnung dieser Ber- sendung entgegen waren, und zwar deshalb, weil die Bahnverwaltungen damals in Amerika diese Ver. sendung von ftischem Fleisch nicht begünstigten, sondern sich ihr widersetzte». Sie kalkulirten, daß sie beim Versandt von frischem Fleisch nicht die tarifarischen Einnahme» hätte», wie bei dem Versandt von leben­dem Vieh.

Hierin trat aber ein wesentlicher Umschwung ein, als sich das Großkapital in Nordamerika in den siebziger Jahren dieser ganzen Industrie bemächtigte und die Versuche, die Hammond gemacht hatte, nun für sich auSbeutete. So trat 1876 ein Handelshaus, mit reichen Kapitalien auSgestattet, Swift u. Comp., auf den Plan, das heute in Chikago, Kansas-City, Omaha und St. Louis wie in anderen westlichen Städten Niederlassungen hat. Dann folgten Armom und Co. in Chikago, Nelson, Morris und Co. in Chikago, Schwarzschild und Sulzberger in Kausas- Ciiy, Jakob Dold und Co. in Kansas-City.

Nun begann die systematische Entwickelung dieser Industrie. Man schickte ein Heer von Agenten in's Land und machte in größtem Maßstake Propaganda für diese neue Industrie. Eine Reihe von Schlächtern gewann man, die das geschlachtete Fleisch ihrerseits zum Verkauf bezogen und das Selbstschlachteu auf­gaben. Diejenige», die sich »icht fügten, wurden bald dazu gebracht, daß sie, der Noth gehorchend, sich füge» mußten, weil die großkapitalistischen Unter­nehmungen in der Lage waren, fortgesetzt die Konkur­renz durch Preisunterbietungen zu steigern, sodaß das kleine und mittlere Schlächtergewerbe nicht bestehen konnte; die großen Unternehmer konnten es aus­halten, denn sie hatte» die Aussicht, das, was sie jetzt zusetzten, durch späteres Preishochschrauben reichlich wieder einzubringen. Dieses systematische Vorgehen führte dazu, daß dar selbstständige Schlächtergewerbe in Amerika nach und nach so gut wie vernichtet wurde.

Die Bahnverwaltungen sahen mit der Zeit, daß ihre ursprüngliche Tarifpolitik falsch war. Sie er- kannte» jetzt, daß bei dieser Entwickelung die Ver­sorgung des östlichen Marktes mit Fleisch sich vom Oste» nach dem Westen verschieben müste; die völker­reichen Distrikte des Ostens müßte» ihren Bedarf vom Westen beziehen; was die Bahnen am Fracht­tarif verlöre», würde ihnen durch die Massen der

Verfrachtung ersetzt werden. Dari» hatten sie recht. Nach der Statistik hat sich in den vier westlichen Städten Chikago, Kansas-City, Omaha und St. Louis die Zahl der geschlachteten Rinder von 392 000 im Jahre 1875 gesteigert auf 3 711000 im Jahre 1897, also um das Zehnfache. Andererseits gingen die Schlachtungen im Osten seit 1880 trotz der Be­völkerungszunahme um 200 000 Stück zurück. Das Gesammtresultat der Schlachtungen in den Schlacht­häusern ber Bereinigte» Staaten ist: 1875 hatte der Oste» % der gesummte» Schlachtungen, der Westen nur 1I3; aber 1897 hatte der Osten nur noch 1,a der gesammten Schlachtungen, dagegen der Weste» 4/s. Trotz der Bevölkerungszunahme im Oste» blieb die Biehproduktion dort zurück, wogegen im Westen der Viehbestand von 6 auf 20 Millionen stieg.

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werden muß. Wir möchte» an diese geschichtliche Entwicklung erinnern, um Alle, die es angeht, recht­zeitig zu mahnen, de» bevorstehenden Gerichtsver­handlungen wegen der Vorgänge in Herne um sso größere Aufmerksamkeit zuzuwenden und das Bedürf- niß des gewerblichen Lebens nach Frieden und Ord­nung mit wachem Auge zu verfolgen. Die CoalitionS- freiheit ber Arbeiter will Niemand antasten.W Ihr großer Werth, ihre Nothwendigkeit wird von alle» Seite» gern und offen anerkannt. AberH diese Coalitionsfreiheit darf niemals dermaßen ausarte», daß sie zum Coalitionszwang wird. 3» Herne hat sich in der That diese Ausartung der Coalttionsftei- heit auf Kosten ber Arbeitswilligen in einer Weise geltenb gemacht, daß von allen Seiten dafür gesorgt werden muß, daß solche Zustände nicht wieder vor­komme», sonder» rechtzeitig, und zwar nicht erst in ihren Ausschreitungen und Gewaltihätigkeiten, sondern schon int Keime unterdrückt werden können. Der Reichstag wird sich im kommenden Herbst nicht dieser Aufgabe entziehen dürfen'.

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Engagement wachgerufen hatte, bekam bittere Worte zu hören.

Die Freifrau hatte noch an demselben Abend eine lange Rücksprache mit ihrem Manne, in der sie es durchsetzte, daß Barbara eine andere Stelle an­nehmen sollte. Barbaras Euffernung war das einzige Mittel, sie Graf Waldemar zu entrücken; »er sie ihm erst ans dem Augen, bann vergaß er sie auch bald, sie hielt ihn für keine energische Natur und gab die Hoffnung nicht auf, ihn für Hildegard zum Gatten zu gewinne».

Am aitberen Morgen theilte sie Barbara mit, sie unb Hildegard wären zu ber Einsicht gekommen, daß sie, Barbara, ihnen zu unsympathisch sei, um ihr länger die Stelle als Gesellschaftsdame in ihrem Hause zu laffen, sie hätte eS satt, sich weiter mit ihrem störrischen Charatter herum zu ärgern; sie könne sich nach einer anderen Stelle erkundige», je schueller sie eine solche fände, je lieber wäre es ihr.

Barbara wurde es bet diese» Worten Taute Ulriken'S leicht um das Herz, schlechter als hier konnte eS nirgends auf Gottes Wetter Welt fei», sie ahnte wohl, weshalb ihr plötzlich zur Annahme einer anderen Stelle die ersehnte Erlaubniß zu Theil wurde; aber die flüchtige Trauer, den jungen Grafen Schyritz bann nicht mehr sehen z» können, überwog bei weitem die Seligkeit, dies Haus verlassen zu dürfen, in dem sie die dewüthigendsten und traurigste» Stunden verlebt hatte.

Rittmeister v. Sohren, war am nächsten Tage in Absicht, Barbara zur Schlittenpartie zu engagiere», auch in Böhnhause» gewesen, hatte aber, da er vor­her, vorsichtig tastend, erfuhr, Graf Wcckdemar wäre ihm auch wieder zuvorgekornrnen, feinen Wunsch gar nicht laut werden lassen und sich, wie neulich bei Scheust'», mit Hildegard begnügt. (Fortsetzung f.)

aber heute den Vorzug, ste zu spreche», ich möchte ihr meine Bitte gerne selber vorttagen.'

Ihren Zorn, so gut es gehen wollte, beherrschend, wandte sich die Freifrau an ihre enttäuschte Tochter.

Bitte, Hilde, kling'le dem Diener und lasse Barbara rufen.

Nach wenigen Augenblicken erschien die Gewünschte und wurde mit der Bemerkung empfangen,'wo sie denn immer stecke, und warum sie vor jedem Besuch davonlaufe?'

Sie glauben gar nicht,' wandte sich Fran v. Nymwegev an ihre Gäste,wie scheu Barbara ist, sie verschwindet regelmäßig, wen» jemand kommt.' Verwirrt begrüßte Barbara die Gräfin, verwirrt unb erstaunt sah sie ihre Tante an, bie ste heute nicht zum ersten Mal auf Unwahrhesten ertappte, aber ste schwieg natürlich nnb neigte nur erröthenb ben feinen Kopf.

Gnädiges Fräulein,' sagte Waldemar, thuend, als hätte er ste heute noch nicht gesehen,mit Ein- willigung Ihrer Frau Taute ausgerüstet, erlaube ich mir die ergebene Bitte, an der übermorgen statt- findenden Schlittenpartie mit mir fahren zu wollen; darf ich auf ihre Einwilligung hoffen?

Sehr gern, wenn Tante wirklich erlaubt?*

Mein Gott,' unterbrach ste diese ungnädig,Du thnst wirklich so, als bewachte ich Dich wie ein Cerberus, sprich doch nicht so, als trügest Du das Leide» Christi mit Dir herum,'

Also ich habe Ihre Ettlwilligung,' unterbrach Graf Waldemar die peinliche Sttlle, bie der Frei­frau Worte» gefolgt,Sie machen mich mit ber- selbe» sehr glücklich.'

Nicht lange darauf verabschiedeten sich Gräfin Schyritz und ihr Sohu, unb Barbara, die unver­schuldet ben Zorn ihrer Verwandten butch des Grafen

In Deutsch-Ostafrika ist durch eine in Nr. 13 desDeutschen Kolonialblatts' veröffentlichte Verordnung des Kaiserliches Gouverneurs vom 22. Februar b. I., welche am 1. April in Kraft getreten ist, eine Gewerbesteuer für das [»genannte Küstengebiet und die Landschaften Handel unb Bondei, sowie für das Rufiyi - Delta, soweit dasselbe für Handelsfahrzeuge zugänglich ist, eingeführt worden. Der Gewerbesteuer unterliegen: der Betrieb eines selbstständigen Handelsgeschäfts, soweit derselbe nach den bestehenden Vorschriften in das Handelsregister eingetragen werden muß, die im Handelsregister nicht eingetragenen Kolonialgesellschaften und die Plantagen­unternehmen rc., die selbstständigen Handwerksbetriebe rc. und das Gewerbe der Gastwirthe, Haustier, Höker, AuSmfer, Makler, Auktionatoren rc. Sie wird in sieben Klassen mit Jahresbeträgen von 360, 240, 120, 60, 36, 12 und 6 Rupien erhoben. Die Steuerpflichtigen werde» in diese Klassen nach dem Umfange des Anlagekapitals oder des Ertrages des Gewerbes eingeschätzt.

Förste :Id)er , 20 M lüppelh.

GroßcapitalWche Fleisch-Industrie, i.

Gegenüber der hier schon wiederholt besprochenen Behauptung, eS müsse a»S Rücksicht auf das be- rechtigte Interesse der Consumenten bie Einfuhr auSlänbischeu Fleisches möglichst erleichtert werden, ist es von Wichtigkeit, die schließliche Wirkung der ungehinderten großcapitalistischen Concentratioa der Fleischindustrie und deS Fleischhandels dort zu beobachten, wo diese bereits am weiteste» ausgebildet ist und die Endergebnisse daher am klarsten be» uttheilt werden können: bet der Fleischindustrie der Bereinigten Staaten von Amerika.

Ueber diese dortige Entwickelung gab in ber Reichs­tagsdebatte vom 18. April der Abg. Dr. Röstcke (Kaiserslautern) auf Grund ihm vorliegender sach-

Umschau.

In Sachen ber Vorlage, bett, den Schutz d e i gewerblichen A r b eit s v er h ä lt n is s es, schreibt dieKöln. Ztg.':Die bisherige Berathung ber Arbeiterschutzvorlage erinnert vielfach an die Vor­gänge im Jahre 1878, bie mit ben beiben Mord­anfällen auf unseren ehrwürdigen Kaiser verknüpft waren. Nach den Schüssen deS Klempnergeselleu Hödel am 11. Mai wurde alsbald eine Vorlage zur Abwehr socialdemokratischer Ausschreitungen einge­bracht. Aber die damalige Reichstagsmehrheit ver- kannte die politische Lage vollständig; sie hatte die Fühlung mit der Bevölkerung verloren und lehnte schließlich die Vorlage am 24. Mai ab. Als bann aber am 2. Juni bie gefährlicheren Schüsse des Dr. Nobiling fielen, da machte sich in den weitesten Kreisen deS Volkes eine lebhafte Bewegung dagegen geltend, daß der Reichstag aus Besorgniß vor Einbrechen der Reaction und aus juristischer Bedenklichkeit den ver­bündeten Regierungen die Mittel zur wirksamen Be­kämpfung der Socialdemokratie versagt hatte. Der Reichstag wurde alsbald aufgelöst, und das Ergebniß der Neuwahlen am 30. Juli erbrachte wenigstens die Möglichkeit, ei» Socialistengesetz zu erlassen, wenn auch die Mehrheit nicht den Muth hatte, dieses Gesetz in einer Form zu verabschieden, bie eS für lange Jahre im Voraus dem Kampfe ber parlamentarischen Parteien entrückt hätte. Heute kann es keinem Zweifel unterliege», daß allerdings die Beschränkung der Dauer des Gesetzes bis zum 31. März 1881 der schwerste politische Fehler war; denn sie zwang den Parteien in endloser Reihenfolge de» Kampf um die Erneuerung des Gesetzes auf, und gerade aus diesem Kampfe erwuchsen, wie die Erfahrung be­wiesen hat, ber Socialdemokratie bei allen Wahlen immer neue Anhänger. Aber das Eingreifen der Staatsgewalt war damals eine Nothwendigkeit, die für bie damalige Zeit auch noch heute anerkannt

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Ulrike wird es nicht erlauben und ich möchte sie nm die Welt nicht darum bitten.*

Nu», dafür lassen Sie mich sorgen, nun ich weiß, daß Sie mit mir fahren würde», fahren wir auch sicher zusammen. Ich gehe, um da» auszn- wirke». Auf Wiederfehe» den», ich denke, ich sehe Sie noch heute.*

Er war gegangen, um bald darauf wieder in das Wohnzimmer zu trete», wo ihn Hildegard sch»» sehnlichst erwartete, ihn sofort aufs Liebens­würdigste anredend und von ber bevorstehende» Schlittenpartie zu sprechen beginnend; in ihrem Herzen den sehnsüchtigen Wunsch, Waldemar möchte sie zu ber Fahrt engagieren. Er hörte aber nur zerstreut auf ihre Reben und gab kurze einsilbige Antworten; Hildegarb kannte ihn aber nicht anders und hoffte sicher ihre» Zweck zu erreichen.

Plötzlich fragte Graf Waldemar, wie sich zu einem Eutschluffe anftaffend:Die Dame» werde» also bestimmt die Schlittenpartie mitmache»?*

Sicher,* entgegnete die Freifrau liebenswürdig, wir freuen uns schon sehr darauf.*

Dau» hätte ich eine Bitte,' fuhr ber junge Graf fort, gnädige Fran werden mir dieselbe doch gewähren?'

Die Freiftau, in dem Gedanke», Graf Waldemar wollte sich von ihr Hildegard zur Schlitt endame aus» bitten, versprach aufs freundlichste ihre Zustimmung, indem sie sagte:

Wenn die Erfüllung Ihrer Litte in meiner Macht liegt, fei sie gewährt?'

Tausend Dank, ich habe nämlich den große» Wunsch, Ihr Fräulein Nichte zn der Schliüenpartte zu engagieren, ich habe zwar lange nicht die Ehre gehabt, dieselbe z» sehe», vielleicht gestatte» Sie mir

GescheiM täglich außer an Werktagen «ach Wen* und Feiertagen. Qsartals-SlbirmementS-Prei« bei der Expedtti»» 3 Mk., bei allen 6*ä*tem 9,3» SRI. («tfl. Bestellgeld). Insrntionsgebühr: die g» *m 3* »der deren Na«M 1» Ws., Rett««» die Zelle 96 Pfß.

»Mach eben, j itadtver, hließeus li 1899 liftrat er.

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Mach cetariaj;

1. Angl blatt" undVerloosungsliste der 'erben.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

»tz. Ang. Koch, vniveBtits-Vuchbrnckm« in Maetmr,. (^ Attit'i'/t Bcxasnwiiäi* jfa die RrdMwn: Redakteur M. Hartmann in Het»»

pMtoa; Mar» 91 r«le»d»a 56. «edaktt»»: 3Rattt 91. - Leleohr» 56.

TUTtr/t Anzeigen nehmen entgegen.- die Expedition dstch» Blatte«, dir Annonee».

ggiarvurg" SSÄf 34 Jadra

Mittwoch, 5. Juli 1899. . Ü*.

(Nachdruck verboten.)

Schloß Böhnhause«.

Von M. Buchholtz.

(FortsetzNug.)

Wer weiß,' fuhr Graf Waldemar fort,ob «non Hans mit seinem Sohne eine Sehnlichkeit ge» wt hätte. Freilich ist daS in diesem Falle nie ststzustellen. Sie wissen doch, daß Baron Haus auf «r Heb erfahrt nach Deutschland, ohne Kinder zu hwterlassen, starb?'

Nein,' entgegnete Barbara interessiert,ich wußte das nicht. Das wird Babette schmerzen, ich tzkmbe, die hat in ihrem geheimste» Herze» »och ®«ter die schwache Hoffnung gehegt, ihren Liebling ud« wenigstens ein Kind von ihm, einmal» Bieber» Ahen. Also Baron Hans unb feine Frau find ®bt, wer erzählte Ihnen baS ?

Bor Jahren hat eS Ihre Tante meiner Mutter, yi nach ber erhaltenen Todesnachricht mitgetheilt, bet *« Freiherr war damals schon zwei Jahre tobt.'

Doch wollen wir jetzt,' sprach Waldemar,die «trn Geschichten ruhen laffen, als ich ansging, Sie G suche», wollte ich an Sie eine Bitte richten.'

^melb K^ern, in der Expedition (Markt 21), sowie wn unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain,

Der Versuch

fitlang und er versandte nun auch in wärmerer Jahreszeit das Fleisch auf Eis verpackt. Auch dies |fitkng. Schließlich ging er dazu über, Gefrier-An- tagen zu bauen, in denen er das Fleisch gut aus­kühlte, um eS bann in besonders dazu eingerichteten 27. i EöaggonS nach allen Theilen des ContinentS zu derseuden.

Naturgemäß entwickelte sich bei den ortsangesessenen Schlächtern eine große Besorgniß vor der Gefahr der Lonkurrenz. Man tröstete aber diese Schlächter damit,

Bestellungen

für daS dritte Quartal auf bie

Wrrhrss. Jeitnug

nebst deren Gratisbeilage«

,KreiSblatt" für die Kreise Marburg unl Kirchhain,Illustriertes Sonntags

Ich weiß nicht,' sprach er liebenswürdig wettet, ,ob Sie gehört habe», daß übermorgen eine kleine schliüenpartte nach einem entfernt liegende» Wald- wifclem stattfinden soll, dort soll Kaffee getrunken parterre ' dann wollen wir zum Abeudbrod nach . ©tagt , iitau znrückfahren und nach demselben ei» wenig jfotu. Würden Sie «eine Bitte, meine Schlttten- ie sein zu wollen, fteuudlichst gewähren?' Nein, nein,' sagte Barbara, »ährend Sie ver-