Erstes Blatt.
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Das leise Rauschen eines FranengewandeS ließ ihn anffahrm nnd in der Thür, die zum Saal ührte, sah er seine Tochter stehe», seine schSoe Tochter Sigrid!
Wirklich, mehr als je verdiente fie heute schön genannt z« werde», das mattgelbe Seidenkleid, dar mit echte» Spitzen garniert wnr, und die dnukelrothen Vranatblüthen in ihrem schwarzen Haar und der kokett angebrachte Schulterstrauß standen ihrem pikant ftischen Gesichte gnt. Die dunklen Augen, in denen oft derselbe stechende Blick des Vaters lag, blitzten heute in Jugendlnst und Frohsinn und ihre ! Stimme klang ftöhltch, als fie ihrem Vater entgegen gehend fragte:“
»Nun Papa, wie gefaßt ich Dir?“
,D« stehst heute reizender als je au»,“ sagte derselbe, fie mit anftichttger Bewunderung betrachtend, ,es ist kein Wunder, wenn Du heute Allen die Köpfe verdrehst.“
.Mir aber sehr gleich,“ lachte Sigrid befriedigt durch des Vaters anerkennende Worte, .bis jetzt find mir alle diese schmachtende» Freier »och sehr gleichgültig.“
.Alle?“ fragte ihr Later lauernd und sah seine Tochter von der Seite spähend au, .wirklich Alle?“
.3a,“ lachte Sigrid etwas gezwungen, während ihr ftifche» Geficht dunkler erglühte, .ja Ale, glaubst Du e» nicht, Papa?“
„Wenn Du es sagst, wird eS wohl so fein; und wie einem Gedauken oachgebeud, ftagte er plötzlich: .Wie gefällt Dir Graf Waldemar v. Schyritz? ich finde, er ist ein schöner Man« und eine seltene Ausnahme dieser vornehmen NichtSthuer.“
.Findest Du?“ fragte Sigrid spöttisch, .ich finde ihn in seiner pedantische» Art und Weise grenzenlos langwellig. Du lieber Gott, Hildegard v. Nyrnwegen ist sterblich in ihn verliebt und ihrer Mutter könnte
Schließlich bitten wir unsere tiefer, Freunde und Gönner, unter ihren Bekanntenkreisen für die WeUer- verbreitung der.Oberhessische» Zeitung“ thun- lichst Mitwirken und so auch ihrerseits Helfer und Förderer einer nationalen nnb loyalen Politik sein zu wollen, einer Politik, die sich aller umstürzlerischen Tendenz der heutigen Zeit gegenüber treu bleibt in der Devise: „Mit Gott für Kaiser und Reich, für König und Vaterlandl“
Marburg, im Juni 1899.
Redaction uno Expedition der »OberhessischeuZeitung.“
helfen werde, darüber muß man sich doch auf der Linken schon bei der Zustimmung zu dem Zurück- verweisungsantrage klar gewesen sein. Hat man sich einmal auf den do-ut-des Standpunkt gestellt, so muß natürlich auch für daS Handelsgeschäft der nöthige Raum gewährt werden.
Die Conservativen haben von vornherein eine solche Stellungnahme abgelehnt. Wie in der wieder zu neuen Berathungen zusammenberufcnev Commission Herr v. Pappenheim am Frellag im Namen seiner Freunde erklärte, wird sich keiner von ihnen durch eiufeittge Kompensationen beeinflusse» lassen. Die Erhebungen von Compeusationeu habe», so bemerkte ferner der conservative Wortführer, lediglich den Zweck, de» Freunden des Canals zu zeigen, zu welchen Consequenzen die Canalpolttik der Regierung führt. Der conservative» Partei steht die Sicherheit der Staatsfinavzen und die Gewährung gerechter, gleichmäßigen Erwerbsverhältnifle höher als alle Sondertntereflev.
Man wird nicht leugne» können, daß dies ein ebenso korrekter wie moralisch und politisch unanfechtbarer Standpunkt ist. Durch die Compensatiou- erhebungen aber zeigt sich mit vollster Deutlichkeit, daß die Canalvorlage nicht nur an sich lediglich lokalen Jutereffen im Auge» hat, sondern daß die Erwägungen über die Folge» der Unternehmens dazu führe», daß sich das ganze Land in Jntereffen- gruppen auflöst. Er ist die reine Ironie, wenn die rheinische »ationalltberale Presse den Conservativen aus Anlaß ihrer Bedenken gegen den Mittelcanal, die bisher zu beseitigen nicht gelungen ist und nicht gelingen konnte, wieder einmal .Jnteressenpolllik“, , Verkehrsfeindlichkeit“ und andere schöne Dinge vor- wirft. Die Erklärung des Herrn v. Pappenheim hat diese Art polllisch zu kämpfen, sehr wirksam ad absurdum geführt. Sie hat aber auch den Canal- freunden noch einmal klar gemacht, daß sie von den Conservativen nichts zu hoffen haben, daß fie also gutthun würden, fich mit ihren Wünschen und — Drohungen an die „ausschlaggebende“ Centrumspartei zu wende».
der Grafentitel und der Lefitz «ras Waldemar's für ihre Tochter paffen, aber ich glaube, er hat überhaupt nur Sinn für seine Felder und sein Lieh in Jautikau, für junge Damen hat er entschieden kein Jntereffe Ich habe wenigstens »och nie gesehen, daß er mit irgend Einer mehr als das Nothwendigste spricht und Hildegard, die ihm ihre Liebe ordeutlich aus dem Präsentierteller entgegenttägt, wird vielleicht, trotz ihres unschönen Gesichtes, ihren Zweck erreichen und Gräfin Schyritz werden, den» wen» Graf Waldemar nicht geheirathet wird, daun heirathet er überhaupt nicht.
Sie waren unter diesen Gesprächen dmch mehrere Zimmer geschritte» »ud fanden fich plötzlich einer kleine» Franeugestalt, in einem, weuig Geschmack ver- rathendeu, ziemlich oumoder»e» schwanen Seidenkleid, gegenüber, die aus dem ergrauten Haar einen großen Aufsatz von Blumen »nd Spitze» trug und fich be- mühte, üb« ihre groß«, rothe» Hände schreiend gelbe Handschuhe zu streifen.
.Tante Mincheu“, rief Tante Sigrid bei ihrem Anblick, .wie kannst Du Dir nur so gräßlich gelbe Handschuhe auziehe«? die sehen abscheulich aus?“
.Findest Du fie wirklich nicht hübsch, Sigridchen?“ ragte also die Ang«edete mit etwas ängstlichem Tone, .aus d« letzten Gesellschaft bei Apotheker Klein, die Du verschmähtest zu besuchen, trugen fast alle Damen solche Handschuhe, ich fand da» recht fein aussehend.“
»Na, Tante, Du hast ja stets einen schauderhafte» Geschmack, nimm e» mir nicht übel.“
»Da hätte ich viel zu thuu,“ murmelte die kleine Dame, doch so unhörbar, daß es ihre Nichte nicht vnstand, nnb fügte da»», fich an ihre» Bruder wendend hinzu: Die Dien« haben doch viel zu zellig die Licht« angesteckt, die brennen jetzt schon eine halbe Stunde, da» ist doch eine unnütze Bnschwendung.“
(Fortsetzung folH.
iKkhllnqsliste« der König!. Prenß. Klaffen-Lotterie p getefenfte und am weitesten verbreitete. Mit dem 1 Juli 1899 beginnt auf sie ein neu,» Viertel- fthrs-Abonnement.
Die „Oberhessische Zeitung“ hat e» fich in «in Reihe zur Aufgabe gestellt, einzutreten für die Macht «b das Ansehen von Kaiser und Reich, für Thron, Vater- tab und Altar l
Die „Oberhessische Zeitung“ ist bestrebt, krall, wo fi, nur gelesen wird, da» rationale Bewußtsein, gnu zur Monarchie, Liebe zum Vaterland«, Gottesfurcht DUd religiösen Sinn, wie Achtung vor unseren Gesetzen und Wwihrtin staatlichen Einrichtungen zu fördern!
t Die „Oberhessische Zeitung“ sucht die» Ziel »ach gediegen«, sachlich gehalten«, populär ««schrieben« WÄ-rtikel zu erreichen. In ihr«r Rubrik „Umschau“ wird Mi wie bisher «in, Ueb«rficht üb«r di, wichtigsten TageS- sichniffe auf dem Gebiete der inneren und äußeren Politik P* deren Besprechung bringen, nnd die Vorgänge in den |$ertantnttn, in Reich und Staat, unter dem Tagesbericht Pb bisher zusammenstellen.
ihre Verbindung mll der Continental - Tele- MWhen-Compagnie in Berlin ist di« „Oberhessische Mituug“ in der Lage, ihren Lesern in Original-Tele- ■>®ä«n die neuesten Ereignisse im In- und Ausland« Mvnzüglich zur Kenntniß zu bringen.
I ®tn Vorgängen in unserer Provinz, wie dem lokalen Wale wird die „O b e r h e s s i s ch e Z e i t u n g“ ganz be- •’bni Aufmerksamkeit widmen, auch wlld fie nicht nur fdn gediegene» Feuilleton, wie durchZnsammen- unterhallender verschiedener Nachrichten für ihre W" Sorge tragen, sondern, wie eiuertheil» den Vorgängen W dem Gebiete von Kunst und Wiffenschaft, so anderer- M dem volkswirthschaftlichen und landwirthschaft- ^^in JMereffe durch einschlägige Veröffenllichungeu thun- M mtgcgenzukommen allezell bestrebt sein.
L Inserate finden, di« sechsspaltig« Seile 10 Pfg. P ber großen Auflage der „Oberhessischen ”n fl" in derselben die geeignetste und weiteste Ver- Dadurch, daß alle Staats- und Kommunalbehörden E-Vtzllks die „Oberhessische Zeitung“ zu ihren P°nntmachungen benutzen, ist daS Hallen derselben von P^Wibent Nutzen für jeden Leser.
„Oberhessische Zeitung" em dem KreiSblatt für die Kreise Marburg Kirchhain sowie JllustrirteS Sonntagsblatt
: rechthaltung d« Ordnung aufgeboteu werden könne«. Daß eine Behörde, und noch dazu eine, deren
1 besondere Aufgabe der Schutz der staatlichen Ordnung 1 ist, in dieser Weife öffentlich vor der Sozialdemokratie kapitulitt, ist doch eine Handlungsweise, die mit dem ihr gebührenden Ausdruck zu belegen wir leider verzichten müssen.“
Das Ceutrum »«langt in der Kanal- Kom- Mission die Prüfung aller KompeusationS- Forderuugen. Bisher find 150 (!) solche eingegangen. Der Vizepräsident deS StaatsmiuisteriumS Dr. ö. Miquel befürwortete die anzuerkenueude» und zu verwerfenden Kompensationen zu sichten und dann nur über die erstere Kategorie zu berathen. Gras Lim bürg-Stimm «klärte: Habe man einmal Kompensationen anerkannt, so muffe bann auch sehr genau geprüft werden, welche wirthschaftlichen Ver- schiebungen im ganzen Laude durch die Kanalvorlage entstehen werden und wie deren finanzielle Folgen sein würden, wenn dieselben, wa» die Pflicht deS Staates wäre, auf Staatskosten ausgeglichen würden. Der „Haun. Cour.“ folgert hieraus, die Kouser- vativeu wollten von Subkommissiouen nichts wissen. In diesem Falle könnte es bald zur zweiten Lesung der Kanalvorlage im Plenum kommen. „Dann müsse — bei Stimmenthaltung des Centtms — mit Ablehnung der Vorlage und Auflösung des Abgeordnetenhauses gerechnet werdm.“ Heute Vormittag 9 Uhr trat die Kanal-Kommission zu well«« Berathung zusammen. Die „Post“ schreibt ironisch zu solchen liberalen Wünschen: „Es zeigt fich also, daß des Pudels Kem bei dem Eifern für die Kanalvorlage der lebhafte Wunsch d« Liuks- liberalen, einschließlich der Linksnationalliberalen, war und ist, zum Regimente im Reiche und in Preußen ru gelangen. Wie wir hören, hat man sich in diesen Kreisen auch schon einigermaßen üb« die Vertheilung der Bente schlüssig gemacht. Mau nimmt Herrn v. Eyneru als künftigen Finanzminister in Aussicht, Herr Baffermauu soll den Grafen Posadowsky im Reichsamte des Innern ersetzen und Herr Eugen Richter die Fürsorge für die Entwickelung der Flotte im Marine-Amte übernehmen. Daß mit Herm Singer wegen Uebemahme des Kultusministeriums verhandelt werde, halten wll dagegen für eine Ente.“
Die .Nordd. Allg. Zeitung“ schreibt: Wenn an der sehr erfreulichen Entwicklung d« Reichseinnahmm in den ersten beiden Monaten des laufenden Etatsjahres die Zölle mit einem Mehr vo» wenig über 600 000 Mark nur einen Vergleichs- weise geringen Antheil haben, so wird man dafür »ud für die weitere Erscheinung, daß die Anschreibungen an Zöllen sogar einen kleinen Rückgang gegen das
Kanalvorlage und Kompensationen.
Die kouservattve Abgeordnetenhaus - Fraktion hat bekanntlich bei d« zweite» Lesung der Kanalvorlage gegen den Centmmsanttag auf Zurückverweisung an die Kommission gestimmt. Wie Herr Graf zu Limbnrg-Stirnm «klärte, war nicht einzu- sehe», daß eine Kommissionsberathnng im gegenwärtigen Stadium diese Angelegenheit noch fördem könne. ES ist darum in hohem Maße abgeschmackt, wenn in der Presse der Linke» den Konservativen die Absicht, eine Verschleppung der Vorlage herbeizu- sühren, untergeschoben wlld. A» einer solchen Ver- schleppnng haben die Konservativen nicht das geringste Interesse; dagegen war es der ausgesprochene Wunsch der Centrumspartei, „zur Klärung und Entscheidung“ der Kompensationsftagen eine „Hinausschiebung der Vorlage“ zu erlangen und zur Befriedigung dieses Verlangen» hat g«abe die Linke mit Vergnügest ihre Hand geboten.
Man sollte also auf jener Seite fich in die Lage inben und nicht das geradezu Undenkbare fordern, daß womöglich schon in einer Kommissionssitzung eine solche, nach uns«« Ansicht überhaupt unerreichbare „Klärung“ hnbeigeführt werde. Hat denn der Freisinn wirklich etwas anderes von den Kommisfionsverhand- lungen erwartet, als was bis jetzt geschehen ist? Die Interessenten haben ihre Ansgleichsfordernngen geltend gemacht, die Regierung hat ihre Erklärung abgegeben. Das ist aber doch nur erst der Anfang des Handels. Wäre es lediglich darum zu thnn gewesen, von der StaatSregiernug die vorliegende Erklärung zu «langen, so hätte es einer Zurückverweisung an die Kommission gar nicht bedurft; daS hätte ebensogut int Plenum geschehen können.
Nun hat ab« — und darüber herrschte bekanntlich i» den Kreisen der Kaualftenude große Genug- thnuug — das Ceutrnm die Sache „in die Hand genommen“; verttanensvoll hat ihm die Linke dazu Gelegeuhell gegeben. Die Centrumspartei wird also sehen müssen, wie fie mit der Kanalvorlage fertig wird. Daß dies nicht so schnell vor fich gehen, daß in einer solche» Situation kein „Drängeln“ etwas
Horst's Gedanken stand « und Sigrid weit unter ihm, mit ihnen verkehre» konnte « ja, aber mit ihnen in »äh«e Beziehungen treten — undenkbar! —
Dazu haßte er die ganze fteiherrliche Familie, bre sich in bem schönen Besitze b« ihnen von Gottes und Rechts wegen gar nicht zukam, so brett machte. Wo wären sie heute, wäre er nicht bamals gewesen mit fetnem Rath nnb That. Er war d« Grnubstein seines jetzigen Vermögens, nnb « war nicht wie Baron Egon, der über diese That heute noch nach Jahren von Zeit zu Zeit GewiffeuSbisse empfand. Ihm war er unverständlich und int höchsten Grade zuwider, wenn Baron Egon ab und zu, von Reue gequält,' ihm Vorwürfe machte, ihm diesen Rath gegeben zu haben. "
DnmmeS Gewäsch,“ murmelte er auch jetzt, al» er mit seinen Gedanken bei diesen Punkten au- gelaugt war, „was kommt es heute darauf an, ob ber Sunge damals ertrunken ist ober nicht, ob der Best?" von Böhnhause» i» Zukunft Horst von Nymwege» oder Hans von ©enblingen heißt, ob Baron Horst ober Baron Haus das Geld verjubelt und sich vor Hochmuth über Namm und Stellung nicht zu laffen wisse», das ist schließlich ganz gleich und kommt auf eins h«auS, nur zu, laß Baron Horst das Geld nur immer wett« in d« begonnenen Art vergeudm, bei mit hat er füt'S erste noch uu- umschtäntteu Credtt, ich weiß, wie wett ich gehen kann, ab« kein Brunne» ist unerschöpflich »ud jeder Reichthum findet fein Ende. Der eine geht bergauf d» andere geht b«gab, heute ist noch nicht all« Tage Abend, »er kau» wissen, wie noch alles mdet Auf dem stolzm »efitzthum, auf dem heute daS so hochachtbare, hochadelige Geschlecht der« von Nym- wegm fitzt, kau» ich vielleicht »och den Rest meines Leben» zubriugm »ud e» meinen Enkeln hinter- taffat.“
Abonnements - Einladung.
Unter btn in Marburg täglich «scheinenden polittschen ingen iS di«
Umschau.
Zu bem von uns mitgetheilten Verbot der studmtischkn Bismarck-Ovation in Halle a. S. schreiben die „Hamb. Nacht.“: „In der ireußischeu Monarchie verwehrt eine staatliche Behörde den Ausdruck vaterländischer und monarchischer Gefinnuug, weil das bei den Pöbelmassen Anstoß erregen könnte, die im Banne der staatsfeindlichen revolutionären Sozialdemokratie stehen! Wenn wirk- lich nicht ausreichend Schutzmanvschaft zur Vllfügung taub, so hätte die Höllische Garnison leicht zur Auf-
(Nachdrnck verboten.)
Schloß Böhnhause«.
Von M. Buchholtz.
(Fortsetzavg.)
^grid hatte zu jed« Bewttbung immer gelacht und Z";' e8 siele ihr noch gar nicht ein, ihre goldene wolle noch ihre Jugend ge- h°tte auch ihr stet» Recht gegeben, sie t®1* ihrer Schönheit, ihrem Gelbe die größte» ^uche mache», warum sollte fie nicht »arten bis - tarn, bet ihr wirklich gefiel.
i feiMt si°he Sigrid hatte seinen Ehr- t würde noch uni« den Vornehmsten
, treffen und « würbe zu ihrer Wahl Ja KseN' wie er es stets zu all' ihren VN gethan hatte. Er zittnte nur bei dem Ge- g ' si° könnte den Einen wählen, b« ihm »et« verhaßt wie bie ganze Familie, Horst v. Nervös fuhr fich Scheust bei diesem fe , ber H°nd über sei» Geficht, ja jed« rtz T1 aI* Schwiegersohn lieb sein, ab« Baron ' «ui, bann schon besser, Sigrid wählte einen 6^;”' diesen vornehmen, hochwüthigm tu? dn da» Geld seine» Vaters mtt vollen ltor £,bte Straßen warf, so daß vor Jahre»- i-Äe e^er enormen Spielschuld ehre be« btn »Aothek auf Böhuhausm schon eingetragen »14t ' 3ede» — ”” den wünschte er
k iL-3” gründe, warum sorgte « fich heute t selbst wen» er fich in fei»« Tochter en ei» «Md fie wirklich für Horst von Nhm- «u wärmere» Sntaeffe gefaßt, dies« jung«
tn grenzenlosen Hochmuth seiner
litt sich "4 gar nicht zu feiner
blassen trotz ihr« Million. I» Baron
öcheutliche Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.
>'»all JllustrirteS Sonntagsblatt. »*.yrsjy»**"*••• -•—
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J12. 150 »SsTH Gurew« von Haasens»ed. L Bogl«, Frankfurt a. M, Casstt, Magd.- Q. q
tSg^«mSLm : SS Donnerstag, 29. Juni 1899. ^ahrg.