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eine wesentliche Bedingung für eine gesunde, großen Traditionen Nachlebende deutsche Politik bildet, gehört, abgesehen von der «achtvolle« Initiative Kaiser Wilhelms n., neben der Erwerbung von Kiautschou und den Insel« i« Polynesien mit zu de« Verdiensten des gegenwärtigen Staatssekretärs des Auswärtigen, v. Bülow, für die er soeben in den Grafenstand erhoben wurde. Die Rede deS Fürste« Herbert Bismarck aber ist ein erfreulicher Beweis dafür, daß der Gegensatz zwischen altem und neuem Kurs mit seinen die Tagespolitik ost so verbitternden Erscheinungen mehr und mehr der Vergangenheit angehört.
Kaiser lebe hoch, hoch, hoch!" — sondern sie will auch zugleich in herzlichen Worten ihrer Liebe und Verehrung zum Kaiser Ausdruck geben. Daher er- cheint uns jener Bericht vollkommen gerechtfertigt. — In der sofort anberaumten AnSschnßsitzung der Studentenschaft wurde dar eigenthümliche Verhalten »er Polizei aufs nachdrücklichste getadelt und der Be- chluß gefaßt, dem Kaiser dmch ein Telegramm iber den Vorfall Bericht zu erstatten und sich gleichzeitig mtt einer Beschwerde a« den Regierungs-Präidenten zu wenden. Der unbegreifliche Eingriff der Polizei wdd hoffentlich die gerechte Sühne finden. Der Studentenausschuß wird ein Rundschreiben an »ie gesammte Preffe richten.
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Von einem schier unglaublichen Vorfall, der, wenn er wirklich fich so zugetragen haben sollte, als Zeichen der Zeit vermerkt zu werden verdient, wird der „Deutschen Zeitung" aus studentischen Kreisen Halles geschrieben: „Am 21. Juni hatte der Studentenausschuß zum Gedächtniß Bismarcks einen Fackelzug zu veranstalten beschlossen. Auf dem Markt sollte ein Kaiserhoch ausgebracht und eine Bismarckrede gehalten werde«. Beide Reden wurde» von der Polizei verboten mit der Begründung: die Halle'sche socialdemokratische Bevölkerung sei dmch die Hetze gegen die „Zuchthausvorlage" so sehr erregt, daß schwere Unruhen zu befürchten seien, wen» jene beiden Reden gehaüen würden. Trotzdem jenes Verbot erlassen toor, versuchte ein Teilnehmer der Fackelzuges auf dem Roßplatz ein Kaiserhoch auszubringeu. Da er aber begau»: „Obwohl die Polizei verboten hat u. s. w." — so wurde er sofort von einem Polizeioffizier unterbrochen, der ihn bedeutete, er könne keine Kritik polizeilicher Handlungen und keine Rede gestatten, höchstens ein kurzes Hoch. Darauf aber verzichtete jener Herr, unserer Meinung »ach mit vollem Recht. Den» wenn die deutsche akademische Jugeud ihren Kaiser feier« will, dann will fie nicht nur rufen: „Seine Majestät der
In Frankreich hat das neue Cabinet nament- ich in Bezug auf seine zu sichernde Stellung einige Bedenken gegen die abwartende Haltung der Meliniste«. Da G a l l i f e t, der Unterdrücker der Commune, Minister geworden, trat unter den Social« »emokrateu eine Spaltung ein. Den meisten Social- demokraten ist eben die Billigung des Cabinets mit Gallifet unmöglich, wenn sie nicht ihre Vergangenheit verleugnen wollen. Ganz besonders würde der Radicale Camille Pelletan in Verlegenheit gerathen, weil er in seinem Buche über die Commune den General Gallifet in den grellsten Farben geschildert hat. Mehrere Blätter melde», daß der bisherige Kriegsminister Krantz und Mitglieder seiner Familie am Donnerstag an Vergiftungserscheinungen leicht erkrankt seien. Infolge dessen hätte Krantz seinem Nachfolger Gallifet die Amtsgeschäste nicht selbst übergeben können.
erung. Tage.
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AuS Tsiutau wird dem „Berl. Lok.- Anz." telegraphirt: Die Einwohner verschiedener xm Kaomi gelegener Dörfer zerstörten die von den deutschen Ingenieuren dort unternommenen Bahnbau« arbeiten. Die Strafe folgte auf dem Fuße nach. Hauptmau» Mauwe, Chef der ersten Kompagnie des Seebataillons, wurde mit 8 0 Mann seiner Kom« »agnie und 16 Reiter« an Ort und Stelle geschickt, umdieAufrührer zuzüchtigeu.
bringen! Aber wen» Du bis dahin meine« Wunsche entschiede» im Wege stehst, gestatte wexigsteoS, daß ich mich »ach einer anderen Stellung als hier in Deinem Haufe umfehe, ich glaube nun und nimmer, daß zwischen mir und Hildegard eine Üebereinstim- muug möglich fein wird."
„Redeusarten und kein Ende," brauste jetzt der Freiherr auf, „Du mußt Dich in Deine abhängige Stellung finde», vo» Uebereixstimmuxg uud solchem Unstll» rede mir nicht, lerne Dich füge» und Dich in Mensche« schicken. Run geh', mtt gutem Willen läßt fich viel mache« und ich hoffe, Du bist ver- »ünstig genug, Dich in verständiger Art in die gegebenen Verhältnisse zu finden."
VII.
Seit der Ankunft Barbaras in Böhvhausen Ware« einige Tage »ergangen, sie hatte« ihr Kräukunge« und kleine Nadelstiche in Fülle gebracht, doch fie fing au, dieselbe» als «»vermeidlich ruhiger hinzuuehmen; fie grämte und regte fich «« jedes lieblose Wort nicht wehr auf, wie «h den ersten Tage» ihres Hierseins. War half eS auch! Onkel Ego» hatte ganz Recht, man muß vernünftig sei» und fich so verständig wie nur möglich in die gebotene« Lerhältniffe finde»; fie mußte fich «it de« Gedanken trifte«, jeder Tag, de» fie durchlebte, brachte fie ihrer Freihett näher.
Am Abeud des Tages, sn de« die Gesellschaft bei ScheuftS stattfinde» sollte, stand Barbara schon
MngSliste« der Köuigl. Preuß. Klaffen-Lotterie [ x-lesenft« und am wettest«» »«breitete. Mit dem Hnli 1899 beginnt auf sie ein neues Viert el- tzir-Abounement.
; Die „Oberhessische Zeitung" hat es sich in k Reihe zur Aufgabe gestellt, einzutreten für die Macht ha» Ansehen von Kaiser und Reich, für Thron, Vater- Icnb Altar I
sDie „Oberhessische Zeitung" ist bestrebt, M, wo sie nur gelesen wird, das national« Bewußtsein, zur Monarchie, Liebe zum Vaterlande, Gottesfurcht
I religiösen Sinn, tote Achtung vor unseren Gesetzen und litten staatlichen Einrichtungen zu fördern!
«Die „Oberhesstsche Zeitung" sucht dies Ziel ■ gediegene, sachlich gehaltene, populär geschriebene «tikel zu erreichen. In ihrer Rubrik „Umschau" wird wie bisher eine Ueberficht über die wichtigsten Tages- Mtße auf dem Gebiete der inneren und äußeren Polttik i Mren Besprechung bringen, und die Vorgänge in den tarnten, in Reich und Staat, unter dem Tagesbericht dÄher zusammenstellen.
Durch ihre Verbindung mtt der Conttnental - Tele- tau- bompagnie in Berlin ist die „O b e r h e s s i s ch e «ituug" in der Lage, ihren Losem in Original-Tele- Dmw die neuesten Ereignisse im In- und Auslande tauglich zur Kenntniß zu bringen.
i Leu Vorgängen in unserer Provinz, wie dem lokalen wird die „O berhessische Zeitung" ganz be- k» Aufmerksamkeit widmen, auch wird sie nicht nur »h «in gediegenes Feuilleton, wie durch Zusammen- fcig unterhaltender verschiedener Nachrichten für ihre k Sorge tragen, sondern, wie eineStheils den Vorgängen E Mm Gebiete von Kunst und Wisienschaft, so anderer- hi dem volkSwirthschastlicheu und landwirthschaft- ^«n Jutereffe durch einschlägige VeröffenÜichnngen thun- M «tgegenzukommm allezeit bestrebt fein.
i 3nferate finden, die sechsspaltige Zeile 10 Pfg. J.tat großen Auflage der „Ob er hessisch en pitnng" in derselben die geeignetste und weiteste Ver- ta>g. Dadurch, daß alle Staats- und Kommunalbehörden r&ätrtt die „OberhessischeZeitung" zu ihren tautmachungen benutzm, ist das Halten derselben von ^Mchmdem Nutzen für jeden Leser.
|Schli,ßlich bitten wir unsere Leser, Freunde und M«, unter ihren Bekanntenkreisen für die Weiter- kEung der „O b e r h e s s i s ch e n Zeitung" thnn- P Ditwttken nnd so auch ihrerseits Helfer und Förderer k nationalen und loyalen Politik sein zu wollen, einer die sich aller umstürzlerischen Tendenz der heutigen Mtgraüber treu bleibt in der Devise: „Mtt Gott für ptanb Reich, für König und Vaterland!" Marburg, im Juni 1899.
Redaction und Expedition
der „Oberhessischen Zeitnng."
68« ist die
„Oberhessische Zeitung" dar Kreisblatt für die Kreise Marburg hhaia sowie Jllustrirtcs Souutogsblatt
ta Onkel Eg»«r Wunsch Platz genvmme«, fing ^ feiner unruhige» Art und Weise auf und ab« jZ?' wirklich en, von Barbaras törichtem Wunsche
Durch die Zeitungen geht die Nachricht, daß daS neue deutsch-amerikanische Kabel von einer englischen Kabelfabrik hergestellt und auSgelegt werden soll. Daran wird die Anfrage geknüpft, ob den» keine deutsche Unternehmung in der Lage sei, diese auf verschiedene Millionen Mark berechnete Ar- bett zu übernehme». Der Sachverhalt ist laut „N. Allg. Ztg." folgender: DaS Kabel muß auS technischen Gründen aus den Azoren gelandet werde»; dort besaß die Telegraph Construction and Maintenance Company in London, eine der größte» Kabelfabriken der Welt, daS ausschließliche LandungS« recht für Kabel. Um das deutsche Kabelunternehmeu nicht scheitern zu laffeu, war die Zustimmung der genannten Gesellschaft zur Anlandung auf de» Azoren eiforderlich: die Gesellschaft stellte die Bedingung, daß fie mit der Herstellung und Legung des erste» KabalS bettaut wurde. Die Arbeit fiel damit allerdings einer englische» Fabrik zu; den deutschen Inter-
Anzeigen nehme» entgegen: Vie Expedition diese» Blatte», die Annonce«- ------- 34 ^afira
fnn a. Sc., Centn, «Machen, segne; ui. rsjeujiy.
ich daraus gekommen bin," wiederholte »staunt, „Madame wie ich haben er Dir . 'verholt geschrieben, Onkel, daß einer der erste» i Proseffor Werder, bestätigt hat, was
selbst fühle und Andere ebenfalls finde«, daß J18 großes musikalisches Talent und eine gute । .®* habe, die bei der richtige« Ausbildung z« itisf - Hoffnungen berechtigt. In eine« Wohl- veuz-Concert, in dem Proseffor Werder mich in
fertig angezogen, auf ihre Verwandten wartend, unten im Wohnzimmer, u« durch unverschuldetes Warten« laffeu nicht Anlaß zu neuer Rüge zu gebe«. Sie hatte in Anbetracht, daß Hilda ein entzückendes hellblaues Tüllkleid anzog und fich dazu eine» Kranz künstlicher Apfelblüthe« auffetzte, der ihr ««schönes Gesicht fteilich nicht schöner machte, fich auch, so festlich er ihre bescheidene Toilette erlaubte, gekleidet. DaS einfache weiße kleid, in dem fie vor kurzer Zeit zwei so schöne Abende verlebt hatte, ttng fie, da fie kett, anderer besaß, wieder.
Babette, die ihrem Liebling bei« Ankleiden geholfen, hatte ihr zwei selten schöne Centifolie», die fie au eine« Rosenstock in ihrem Zimmer gezogen, gebracht, eine davon Barbara in ihr prächtiger goldener Haar, die andere in den Gürtel steckend. So! hatte fie gesagt, Du stehst wie eh, Privzeßchen auS, Herzel, so schmuck und so fein, glaube mir, Du bist heute Abend die Schönste!
„Gute Babette!" hatte Barbara wehmüthig geantwortet, nach meinem AnSseheu fragt heule Keiner, ich spiele den Herrschaftm zu« Tanz auf, Wetter existire ich für Niemand."
Air Barbara, an dem «och schwach brennenden Kaminfeuer stehend und in die verNimwende Sluth httreinstarrend, dieser Ausspruches der Alten gedachte, lächelte fie wehmüthig.
(Fortsetzung folgt).
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Umschau.
Wir theilteu in letzter Nummer die RegierungS- Aeußerung iu der „Berl. Corresp." »ach 1. Lesung des Gesetzentwurfs zu« Schutze der Arbeitswilligen mit. Zu dieser Aeußeruug sagt die „Franks. Zeitung":
Also die verbündeten Regierungen geben ihre Hoffnungen noch nicht auf. Nun, man wird fie nicht daran hindern, im Herbste eine neue Niederlage fich zu holen. Die einzelnen Parteien aber haben er nicht xöthig, ihre Stellungnahme einer „eindringlichen Prüfung" zu unterziehen, denn die Frage wurde bereits gründlich geprüft, und als Resultat hat sich ergeben, daß die überwiegende Majorität des Reichstages solch antisozialer Politik, wie die Zuchthausvorlage sie darstellt, auch nicht den geringsten Vorschub leiste» will.
Wir wolle» zur richtigen Kennzeichnung dieser Majorität deS Reichstages und der „Frankfurter Zeitung" nur bemerken, daß die hervorgehobeuen drei Worte bedeuten: solch anti - socialdemokratischer Politik.
Eine Rede des Fürsten Herbert von Bismarck.
Der Abgeordnete Fürst Herbert vo» Bismarck hat noch kurz vor der Vertagung des Reichstages zu der dritten Lesung des Karolinen. Vertrages eine Rede gehalten, die in mehrere» Puncteu bemerkenswerth ist. Zunächst bestätigte der Redner, was der Staats« secretar von Bülow, vo» dessen „glücklicher Hand" er in ungewöhnlich warmem Tone sprach, am Tage vorher über den Sinn des Wortes des ersten Reichskanzlers über die „Lumperei" der Karolinen gesagt hatte. Das Wort sollte nichts anderes bedeute«, als daß jene Inseln um den Preis eines Krieges, ohne den fie Mttte der achtziger Jahre nicht erworben werden konuten, viel zu theuer bezahlt gewesen wären. Fürst Herbert Bismarck erkannte auch an, daß die Karolinen iuzwische» viel werthvoller geworden find und nach Vollendung deS Nicaragua- Kanals an Werth noch gewinnen werden.
Weiter verdienen die Ausführungen des SohneS unseres großen ersten Kanzlers über Samoa besondere Beachtung. Er wies darauf hin, wie unangenehm für unS die Situatton vor 10 Jahren, also noch zur Zeit der Kanzlerschaft deS Fürsten Bismarck, war, und daß es ein großer Jrrthum ist, von Samoa als von einer deutschen Kolonie zu sprechen, wie es bei den letzten Wirren mehrfach deutsche Blätter geihan haben. Wir sind vielmehr durch den Beitrag mit England und den Vereinigten Staaten gebunden, und müssen zusrieden fein, wenn wir mit Ehren dort unsere vertragsmäßigen Rechte auftecht erhalten. Die Meldungen, die über die Thätigkeit der Commission vorliegen, bestärken uns i» der Erwartung, daß eine befriedigende Lösung der Wirren gefunden »erben wird. Zwar hat die Commission, also auch der deutsche Delegierte, die formale Berechtigung des Oberrichters Chambers zu seinem Spruche in der Frage der Königswahl anerkannt; aber beide Wahl- candidaten, Tanu und Mataafa, haben die Waffe» niedergelegt, und hinfort soll überhaupt kein neuer „König" bestellt werde», so daß die Entscheidung deS Herrn Chambers zu Gunsten von Tauu proctisch hinfällig wird.
An den letzte» Umtriebe» ist das englische Element auf Samoa ohne Zweifel stark beteiligt gewesen, und es begreift fich daher einigermaßen, daß von einzelnen deutschen Blättern in blindem Eifer ohne richtiges Augenmaß uud ohne genügendes Ver- ständniß für eine auf Selbstständigkeit und Bewegungsfreiheit bafirte Realpolitik verlangt wurde, die Abneigung, wo nicht den Haß, gegen England zum Mittelpunkt der deutschen Politik zu machen. Wenn man bedenkt, daß dabei gern auf den großen Staatsmann Bismarck Bezug genommen wurde, so verdient eS umso mehr Beachtung, daß Fürst Bismarck der Jüngere in einer Vertheibigung der Politik seines Vaters mtt besonderer Beftiedigung gerade die ge- bewerten und normalen Beziehungen zu England hervorhob.
Daß diese Sefferung eingetreten ist unter gleichzeitiger Festigung des VerhältuiffeS zu Rußland, die
voriger Woche mitfingen ließ, erntete ich vielen Beifall und Anerkennung, und bestärkte dieses «ich in dem Glauben, etwas wirklich Großer erreichen zu können."
„Ich finde da» vo« Madame sehr unrecht," er- widerte der Freiherr gereizt, „Dir in solch eigen« mächtiger Art das Singen in einem öffentlichen Coucert gestattet uud dadurch Deine» überspannten Ideen von zukünftiger Größe uxb Berühmtheit Vorschub geleistet zu haben. Wie schon gesagt, ich halte nichts vo» solchem Firlesanz und wollte Dir heute mir mündlich wiederholen, was ich Dir schon geschrieben habe, daß Dn Dir jeden Gedanken an eine solche theatralische Laufbahn auS dem Sinne schlagen mußt."
„Drei Jahre," sagte Barbara fest, „kannst D« meinem Wunsche hindernd im Wege stehe», dann aber bi» ich frei und kann thu» und laffe», was ich will."
„Nun, ich hoffe," erwiderte der Freiherr, vor ihr stehe« bleibend, mit erhobener Stimme, „diese Jahre, die Du in nufer« Hause verleben wirst, werden Dich auf andere Gedanken bringen uud nach Ablauf dieser Zeit wird Dtt Dein Wunsch daun selbst abenteuer- lich Vorkommen."
„Nie, entgegnete Barbara leidenschaftlich „nie, Onkel, werde ich «einen Wunsch i» Betreff meiner musikalische» Ausbildung aufgebe». Ich werde, so- bald ich über mich verfüge» kau«, mit verdoppeltem Eifer danach streben, die verlorene Zeit wieder einzu«
Schloß Böhnhauscn.
Von M. Buch Holtz.
(Fortsetzung.)
^wie Ulrike entließ Barbara endlich mit
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain. 11 Jllustrirtes Sonntagsblatt
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R.G.
z mtb |* ।'un» hätte denselben unliebenswürdigen Charakter , 6t5°t ihr schließlich, zu Onkel Ego» zn gehen, wchM 1 sprechen wollte.
t al? ^rbara betrat das Zimmer ihres Onkels mit (’ drunpfe« Gefühl, hier zum zweiten Male, nur iinal-F^ h °c$ anderer Tonart, dasselbe hören zu solle», D > ”e eben von Tante Ulrike vernommen. Als »S. , . t Onkel EaouS SRunfA nm em tut«, fino
Swscheint täglich außer ou Werktag« «ach iww uxb Feiertag«. Ri "tVA
4 10 QnartalS-LbomrewentS-PreiS bei bei Expedition 9 MI., bei all« StWUl-vm♦
148 Dienstag. 27. Juni 1899.
tu, von varvaras tünchte« Wunsche Sängerin werde« zu wollen, und fragte sie, iu hab^ darauf gekommen sei? Ber<r -K*- - - -