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Entwicklung des Arbeiterschutzes.

Unter dem Titelder Arbeiterschutz und seine Entwicklung im 19. Jahrhundert* ist neulich eine bemerkenswerthe Ueberstcht der Arbeiterschutz - Gesetz- gebuus in Europa »on dem Geheimen Regierungs- rath G. Evert veröffentlicht worden. Auffallend tritt hier die Thatsache hervor, daß die germanischen Völker den »manischen im Arbeiterschutz voraus find.

Von Spanien ist so gut wie nichts zu sagen; es kennt eine staatliche Arbeiter-Fürsorge, im besonderu einen staatlichen Arbeiterschutz praktisch überhaupt nicht. Ebenso steht e8 in Portugal. In B e l g i e» war es bis in die neueste Zeit nicht anders. Erst im Jahre 1884 verbot eine königl. Verordnung die Arbeit von Knaben unter 12, von Mädchen unter 14 Jahren in den Gruben, und erst seit 1887 regeln einzelne Gesetze die Lohnzahlungen, die Arbeitszeit und das ArbeitSatter. Von einem allgemeinen Fabrikarbeiter-Schutz weiß mau in Belgien noch nichts, ebenfalls nichts von einer Kranken-, Invaliden- und Alters-Verficherung. Doch ist seit kurzem die Unfallverficheruug für die Bergarbeiter obligatorisch geworden. Seit 1895 besteht ein Arbeitsamt.

Italien, dem man Mängel auf diesem Ge­biet vielleicht damit theilweise entschuldigen kann, daß es ein junger Staat ist, hat bisher im Grund nur Unfallverhütungs-Vorschriften und solche für die Re­gelung der Kinderarbeit erlaffeu. Seit dem 1. Ok­tober v. I. besteht jedoch auch eine ZwangS-Ver- ficheruug gegen Unfälle für den ganzen Umfang der Industrie. Hinsichtlich der Lohnzahlungen, der Sonn­tagsruhe, der Arbeits-Ordnungen u. s. ». fehlt eS noch an jeder Bestimmung, und die Aufsicht ist kaum über die Keimblätter hinaus gediehen.

Frankreich sucht zwar Langversäumtes nach- zuholen, aber erst unter der jetzigen Republik. Der Schutz von Leben und Gesundheit im betriebe ist, abgesehen von gewissen verfehlten Gesetzen, ähnlich wie in Deutschland. Seit diesem Jahr ist die Haft­pflicht nach der Richtung einer Rückversicherung der Unternehmer unter Staatsgarantie erweitert, und eine obligatorische Kranken-, Jnvaliditäts- nud Alters- Versicherung ist seit 1896 für die Bergarbeiter ge­schaffen. Für die übrigen Arbetter giebt er noch eine vom Staat unterstützte, jedoch freiwillige Alters­versicherung, deren geringen Umfang man daraus er­messen kann, daß sich an der gesummten freiwilligen Versicherung, zu der auch die Krauken-Verstcherung gehört, kaum eine Million Arbeiter beteiligt haben.

Ein ganz anderes Bild gewähren die ger­manischen Staaten. England hat lange Versäumniffe in seiner Art wenigstens theilweise nach- geholt. In den skandinavischen Ländern giebt es zum Theil seit Anfang der 70 er Jahre eine Gewerbe - Aufsicht, einen Arbeiterschutz für die In- dustrie-Arbetter, der sich in D ä u e m a r k auch auf die landwirthschaftlichen Betriebe erstreckt, ähnlich wie in Deutschland; Dänemark hat Haftpflicht- und Kraukenkaffen mtt kommunaler und staatlicher Unter» stützung, Schweden derartige Krankenkaffen und

Frau Tante hat mich nie leiden können, weil ich mtt Liede zu meinem jungen gnädigen Baron Haus gehalten habe, sie möchte auch Wohl gerne, ich stürbe lieber heute wie morgen, aber mich aus dem Hause zu bringen, wie sie eS wohl gerne thäte, davon hält sie das Gerede, das daun unter den Leuten geben würde, denn doch ab.Ja', fuhr Babette gesprächig fort,heute erfuhr ich aber zufällig, daß Du wieder- kommst, das war eine Freude für mich! aber', unter­brach sie sich,ich sage immer Du zu Dir, Du bist ja jetzt längst eine erwachsene Dame, da paßt fich's doch nicht mehr.'

Sage immerhin Du, Babette, ich »nute eS mir gar nicht anders denken; aber nun erzähle mir doch, wie steht eS denn sonst hier int Hause au», wie geht eS Onkel und Taute und wie find Horst und Hilde geworden?'

DaS find viele Fragen auf ein Mal, Seelchen,' sagte die Alte jigernb,Du wirst ja Alles selbst sehen und an» dem Empfang, den sie Dir bereitet haben, kannst Dn auch schon entnehmen, daß fie nicht weicher nnd liebevoller geworden find, doch Du fitzest noch immer in Deinen nassen Kleidern, komm, ich will Dir anSpacken und Dich umziehen helfen, wirst auch bald hinuntergehen wfiffen, nm Dich den gnädigen Verwandten vorznstelleu.'

Und mit Geschäftigkeit ging die Alte Barbara beim Umkleiden zur Hand, indem fie zn erzählen fortfuhr:

Norwegen die obligatorische Unfallverfichernng. Die S ch w e i z hat neben der unter der Bundes­leitung stehenden Fabrik-Sesetzgebung eine reiche Kan- tonal> Gesetzgebung für Werkstätten. Die obligatorische Unfall-, Kranken- und Jnvaliden-Fürsorge, die bisher zum Theil durch die Kantone geregelt war, wird jetzt von Bnndeswegen vorbereitet. Einzelne Kantone haben die Arbeitslosen-Versicherung in Angriff genommen, allerdings nur in wenig bedeutsamen Anfängen. Die Schweiz hat ein von der Eidgenossenschaft unterhaltenes Arbeiter-Sekretariat, und fie ebenso wie Deutschland bestrebt, die Fabrik-Gesetzgebung zu einer Arbeiter­schutz-Gesetzgebung überhaupt auszugestalten.

Gleichwohl bleibt eS unbestreitbar, daß auf dem Gesammtgebiete der Arbetter - Fürsorge Deutsch­land an der Spitze all^.Kulturstaaten steht, nicht nur durch seine Versicherungs-Gesetz­gebung, sondern auch durch die Verordnungen über den Arbetterschutz und seine Durchführung. Allein für die Arbeiter-Versicherung werden in Deutschland täglich rund eine Million Mark aufgewendet. Die deutsche Arbetter«Fürsorge kann vorbttdlich für die ganze Welt sein.

Umschau.

ES darf als ziemlich sicher angesehen werden, daß ein Reichs-WohnungSgesetz, wie eS von einigen Setten gewünscht wird, n i ch t in Angriff genommen werden wird. Gelegentlich der Berathung einer hierauf bezüglichen Eingabe in der PetitionS- kommissto» des Reichstages erklärte bet Regierungs­kommissar, daß die Reichsverwaltung durchdrungen sei von der hohen Bedeutung, welche eine Besserung der Wohnungsverhältniffe der unbemittelten Volks- klassen für die sociale Wohlfahrt und die sociale Ethik besitzt. Demgemäß sei auch in neuester Zeit bei der Gestaltung der Novelle zum Jnvaliden- VeisicherungSgesetze darauf Bedacht genommen worden, für die Versicherungsanstalten die Möglichkeit, Kapitalien zu Wohnungszwecken herzugeben, thunlichst zu er» wettern und zu erleichtern. Auch seien unleugbar weitere wichtige Aufgaben auf diesem Gebiete durch die Gesetzgebung und Verwaltung zu lösen. Zu be­zweifeln aber fei eS, daß gerade das Reich hier zum Eingreifen berufen sei und nicht vielmehr den Bundes­staaten die erfoGerlichen Maßnahmen zu überlassen seien. DaS gelte sowohl von der WshnuugSpolizei, d. h. vom Erlasse bau- und gesundheitspolizeilicher Vorschriften über die Herstellung, Beschaffenheit und Benutzung von Wohnungsräumen, als auch von der WohnungSfürsorge, d. h. von der Förderung der Be­schaffung billiger und geeigneter Wohnungen für die ärmeren Schichten der Bevölkerung. Nur durch die Laudesbehörden sei, da das Bedürfniß nach Herstellung gesunder und billiger kleinerer Wohnungen und nach öffentlicher, insbesondere finanzieller Unterstützung der hierauf gerichteten Bestrebungen örtlich in hohem Maße verschieden sei, dieses sachgemäß zu benrtheilen. Der Schwerpunkt der ganzen Wohnungsfrage wird demgemäß in die Einzelstaaten gelegt. Preußen hat ja denn anch durch die verschiedenen Kredttgesetze für

Wie eS hier geht, Herzel, willst Du wiffeu? Nun, mtt dem gnädigen Herrn Onkel und der Frau Tante ist es ja halt beim Alten. Jünger habe» die Jahre natürlich beide nicht gemacht; die gnädige Frau Baronin ist wennmöglich noch hagerer und strenger geworden, als in früheren Jahren, Baron Ego» fleht noch wie früher ans, nur grau ist er geworden, und noch unruhiger. Selbst in der Nacht haben ihn oft die Leute draußen herumgehen sehen, eS ist, als wenn ihm etwas keine Ruhe läßt, und der alte Joche», der neulich Nachts später, al» er wohl sollte, heimkehrte, hat am Mühlenbach da unten Baron Ego« gesehen, wie er ganz still am Weiher stand und in daS Wasser hineiustarrte, und dann plötzlich laut auflachte, daß sich Jochen schier entsetzte und ein Kreuz schlug, so schauerlich habe da» Lachen geklungen, grabe als wenn der Böse au» dem Herrn Baron lache! Aber da ist auch wohl viel müßiges Geschwätz der Menschen dabei,' fuhr Babette fort,einer redet'» und andere reden e» nach, und jeder fetzt wa» zu.'

Nun und Horst und Hildegard, wie geht e» denen?'

Je nun, ein alte» Sprichwort pflegt zu sagen: wa» ein Häkchen werden will, krümmt sich bei Zeiten; die Beide» find da» geworden, wa» fie al» Kinder versprachen; Beide, Baron Horst wie Baroneffe Hilde, hochfahrend nnd stolz, die unser einem kein gute» Wort gönnen. Baron Horst ist jetzt gerade auf Arland hier, ein großer, gut a»S-

die Erbauung von Wohnungen der Arbeiter in Staatsanstalten und der minder besoldete» Beamten gezeigt, daß es an der Lösung dieser Aufgabe energisch mitzuwirken bereit ist. Ob eS allerdings Mittel zur Schaffung von Wohnungen für andere Kreise herzu­gebe» in der Lage sein wird, ist eine andere Frage. Jedenfalls ersieht man an» der bisherigen Thätigkeit, welche auf diesem Gebiete sowohl vom Reiche wie von den Eiuzelstaaten ausgeübt wird, daß die staat­lichen Gemeinwesen außerordentlich geneigt find, direkt und indirekt die Wohnungsfrage einer Lösung ent* gegenznführen. Die Lösung würde ober nie erreicht werden, wenn nicht, was ja auch schon vielfach zu beobachten gewesen ist, die Gemeinden und die Unter­nehmer selbst in ausgedehntestem Maße mitwirkten. Die Wohnnngsftage ist eines derjenigen social- politischen Probleme, welche nur durch daS Zusammen- arbeiten der verschiedensten Faktoren und mehr durch eine spezielle als generelle Behandlung zur Lösung gebracht werden.

Herr Professor Suje Brentano hat sich in der WienerNeuen'Freien Presse' über denGesetz­entwurf zum Schutze deS gewerblichen Arbeitsver- hättniffes' n. A. folgendermaßen geäußert:

Wenn z. B. ein streikender Arbeiter einem Streikbrecher sagt:Nu, mit meiner Amalie hast Du daS letzte Mal getanzt!' oder:Ich tarocke nicht mehr mit Dir!', kann er nach dem vorgeschlagenen Gesetze bestraft werden wegen Drohung. Desgleichen, wenn ein Streiker feinen Polier nicht mehr grüßt, wegen Ehrverletzung u. s. w.'

Alle Achtung! Auf solcheWitze' ist bis jetzt selbst der .Vorwärts' nicht gekommen. Im übrigen aber beruht diese Brentauo'scheRritit* des Gesetz­entwurfs auf socialdemokratischen Quellen. Zu verwundern ist e» fteilich nicht, daß dem Herrn Brentano die Autorität des Herrn Legten höher steht, als die der Regierung und daß er es als einen Fehler der Denkschrift betrautet, weil darinvon den zahlreichen ungerechten Urtheilen', die in Streiksachen ergangen sein sollen und die dieGenossen' Segien und Heinemann in ihrer Denkschrift theilweise zusammeu- gestellt haben,mit keinem Wort die Rede' sei. Es ist doch aber klar, daß auch die Strafurtheile sicherer und, wenn man will,gerechter' ausfallen würden, wenn die Richter prägnante Gesetzesbestimmungen vor sich haben, und nicht auf Grund allgemeiner Para­graphen Recht zu sprechen gezwungen sein würden. Ein Recht aber, darüber ein Artheil zu fällen, ob und in welchen Fällen ein Gerichtshof nichtgerecht' verfahren sei, mögen sich wohl dieGenossen' Legten u. a., mag sich vielleicht auch auf deren Autorttät hin Herr Brentano anmaßen, von der Regierung ober zu verlangen, daß fie hierzu Stellung nehme, ist int höchsten Grade absurd.

Unter dem Titel1%. Die Schaffung und Erhaltung einer deutschen Schlacht­flotte' hat der Privatdocent Adolph von Wencksteru bei Dunker und Humboldt in Leipzig ein Werk herauSgegebeu, das e» sich zum Ziele gesetzt

sehender Herr, wie einst sein Vater, er versteht auch just wie der e» verstanden habe» soll, die Goldstücke unter die Leute zu bringen; es sollen böse Worte deßhalb zwischen Vater und Sohn gefallen fein; aber die Baronin, deren Liebling Baron Horst ist, hält ihm immer die Stange und so genau, wie sie sonst ist, für Baron Horst hat fie immer Geld. War soll ich Dir nun von Baroneß Hilde berichten, Kind? Du wirst fie ja sehen nnd selber urthette»! Hübsch ist sie ja nicht geworden, genau wie die Mutter, so knochig und eckig und wa» Gutes oder Liebes weiß kein Mensch von ihr zn erzählen. Die Leuten reden ja jetzt, daß fie den jungen Jantikaner Herrn Grafen heirathen wird, ich weiß nicht »b was Wahres an dem Gerede ist; ich kenne ja anch den jungen Grafen Waldemar gar nicht, habe ihn nur ein paar Male gesehen, wenn er hier du Schlöffe zum Besuch »ar, ein schöner stattlich vornehmer Herr. Die Leute wiffeu de» Rühmen» seiner Güte kein Ende, er soll so tüchtig und einfach sein und seiner Wftthschaft selber vorsteheu, als wäre er nicht solch ein reicher hochgeborener Graf; für Jeden seiner Leute soll er ein gütige« Wort und für jede Noth eine offene Hand haben. Wenn da» wirklich Alle» so ist, kann ich «ft eigentlich nicht denken, daß er unsere Baronesse Hüde heftathen wird, die ist ja just in Allem da» strikte Gegentheil von ihm.

(Fortsetzung folgt).

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Schriftliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

. Jllustrirtes Sonntagsblatt.

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Anzeigen nehme» entgegen: bk Expedition diese» Mattes, Vie Amwneen-

vureoux von Hoasenßüu & Bogter, Frankfurt a. M Cassel, Mogbo- n A CYntvrci iw, Wien: Stab»# Möge, Frankfurt a. M Berti«, München, SM; "4. xSUIjIy.

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DieOberhessischeZeitung' sucht die» Ziel

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DieOberhessische Zeitung' ist bestrebt,

ßA gjt dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und v" M, ßirchhaiu sowie Jllustrirtes Souutagsblatt und Juli U Ziehungslisten der König!. Preuß. Klaffen-Lotterie ; k gelefenfte und am weitesten verbreitete. Mit dem

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2009 Saall, wo fie nur gelesen wird, daS nationale Bewußtsein,

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= 50Qf»], DieOberhessische Zeitung' hat eS sich in 20009. ick« Reihe zur Aufgabe gestellt» eiuzutreten für die Macht

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State bisher eine Ueberstcht über die wichtigsten TageS- iffe auf dem Gebiete der inneren und äußeren Politik deren Besprechung bringen, und die Vorgänge in den lamenten, in Reich und Staat, unter dem Tagesbericht it bisher zusammeustellen.

Durch ihre Verbindung mtt der kontinental - Tele- u- Compagnie In Berlin ist dieOberhessis che titung* in der Lage, ihren Lesern in Original-Tele- en die neuesten Ereignisse im In- und Auslande glich zur Keuntniß zu bringen.

Den Vorgänge» in unserer Provinz, wie dem lokalen wird dieOberhessische Zeitung' ganz be- Aufmerksamkeit widmen, auch wird fie nicht nur ein gediegene» Feuilleton, wie durchZusammen- g unterhaltender verschiedener Nachrichten für ihre Sorge tragen, sondern, wie einestheils den Vorgängen dem Gebiete von Kunst und Wiffenschast, so anderer- dem volkSwirthschastlicheu und land Wirths chaft- ihe n Jntereffe durch einschlägige Veröffentlichungen thun- entgegenzukommen allezeit bestrebt fein.

Inserate finden, die sechSspaltige Zeile 10 Pfg. der großen Auflage derOb er hessisch en titung' in derselben die geeignetste und weiteste Ver- g. Dadurch, daß alle Staats- und Kommunalbehörden Btzirks dieO b e r h e s s i s ch e Z e i t u n g' zn ihren achungen benutzen, ist daS Hatten derselben von echendem Nutzen für jeden Leser.

Schließlich bitten wir unsere Leser, Freunde und er, unter ihren Bekanntenkreisen für die Weiter- g derO b e r h e s s i s ch e n Z e i t u n g' thun- mitwirkeu und so auch ihrerseits Helfer und Förderer nationalen und loyalen Politik sein zu wollen, einer die sich aller umstürzlerischen Tendenz der heutigen gegenüber heu bleibt in der Devise:Mit Gott für und Reich, für König und Vaterland!'

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arburg, im Juni 1899.

Redaction und Expedition derOberhessischenZeitung.

(Nachdruck verboten.)

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Von M. Buchholtz. (Fortsetzung.)

h ergangen tu all' bei laugen Jahre» ba draußen 1 ? Lerne hätte ich davon gehört, aber Frau Baronin «aroneffe Hilde find viel zu stolz, um mtt mir Person zu sprechen. Ich sehe sie auch feiten, l(«t meist oben in meinem kleinen Stübchen und

9 der Ruhe pflegen. Freilich Deine gnädige

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Barbara fühlte plötzlich, wie eine Hand leise ihr Haar strich und erschreckt auffahrend, sah ® das welke, runzlige Antlitz einer allen Frau, .Babette' rief Barbara jubelnd und schlang ihre »e um deu Hal» der Greifin.

_ ».Barbara war in ihre hüben Gedanken so tief HX1H1! Men gewesen, daß sie das Einfteten der Allen 194fo" hatte, jetzt, al» sie unvermuthet vor ihr erschien e» ihr, als hätte ein gütige» Schicksal 15)1, i l6*6 in dem Augenblick ihre» tiefen Berlaffensein» 96 ; * titc Frau hergeführi, um ihr zu zeigen, daß e» 1OOU , ** hier ein Her, gab, das sich ihres Kommen» teto ' ^»te.

t^eine,' sagte Babette und sah mtt zärtlichem z» dem großen, schlanken Mädchen auf,was ir»ß geworden bist, groß und schön, und wie "ich freue, Dich wiederzusehen. Wie ist es Dft