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Zweites Blatt

ttlhl I Tbst und Gemüscverwerthungskursus

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denen er vorbeikam.

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So legte er unter unsäglichen

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Zurückgesetzte Sommerstoffe

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MTW4-^ versenden in einzelnen Metern bei An£- KÄS LOr trägen von "20 Mark an franco

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Die Landwirthschaftskammer zu Cassel beabsichtigt, in der mit dem pomologische« Garten zu Cassel ver- wndeneu Obstverwerthungsstation im Laufe dieses Sommers und Herbstes einen allgemein zugängigen

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(nab abgehalten zur Zeit der Ernte von Stein- und Leerenobst) Unterweisungen in der Ernte des Beeren-

»emerthungSkursen beträgt für die beide» Abschnitte psammen 6 Mark, je 1 Abschnitt allein 4 Mark

Spreit, Strufbutt, Hecht, Barsch, Plötz, Nordsee- Krabben, Sobii u. s. w. gefangen. Sämmtliche Fische

Geschäftliche Rittheilung-«.

Auf der Ausstellung für Krankenpflege in Berlin er« regte die Abthrilung für Nährpräparate »in lebhafte» In­teresse, da die Erkenntviß von der Bedeutung derselben im» er weitere Kreis« durchdringt. B sonderer Werthschätzung Hatte sich das Sanatvgen zu erfreuen, welches durch seinen wohllhuendeu Einfluß auf da» Nervensystem bekannt ist. Ta« Präparat wurde vor allen neueren hochprozentigen Eiweißpräparaten durch Verleihung der bronzeneu Medaille ausgezeichnet, ein Erfolg, welcher bei der Jugend d«S Sanatogeu als sehr beachtenSwerth bezeichnet werden muß, zumal di« Jury aus äutzirft kritischen, ersten wissenschaft­lichen Autoritäten bestand.

den Weibchen abgesetzte Eier mit Milch überschüttete». Wiud und Strom waren W., die Temperatur der Luft betrug 8 Gr. R., und im Wasser wurden 5 Gr. R. gemessen. Die großartigen Heringsfänge der letzten Monaten in der Kieler Föhrde sind zweifels­ohne auf die Bedeutung des Canals als Laichplatz der Heringe zurückzuführen".

Marburgs erstes Blumengeschäft

Spccialiiät: Bindereien für Freud «. Leid.

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StL« Ms.

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Qualen einen Weg zurück, zu dem ein Fußgeher höchstens anderthalb Stunden bedarf. Er ließ den Math nicht sinken und bewegte sich immer weiter, bis er am dritten Tage so erschöpft war, daß er nicht mehr weiter konnte. ES war am 16., Vor­mittags, als in der Nähe desHotel Kaiserbrunn" seine Hülferufe von einem Dienstmädchen vernommen wurden. DaS Mädchen ging dem Rufe nach und fand den Verletzten, der schon ganz erschöpft und heruntergekommen war, auf einer Wiese liegend.

Die Bunzlauer Dienstmädchen haben sich zu einem Verein zusammengeschlossen und dies Ereigniß durch einen Ball festlich begangen. Das Eintritts­geld war auf 50 Pfg. pro bezopften Kopf festgesetzt worden; die Herren aber wurden von den Dienst­mädchen einem alten und geheiligten Brauche ent­sprechend freigehalten. Männiglich bekam Semmel und Wurst und zwei Glas Bier. Aus mehrere« Zuschriften, welche daSBunzl. Stadtbl." erhielt, ist übrigens zu ersehen, daß der neue Verein sich leb­haftester Sympathiee» in der Bürgerschaft erfreut. Hier nur eine dieser Kundgebungen:Im Interesse der hiesigen Dienstmädchen theilen wir mit, daß die spöttelnde Bemerkung im Jnseratentheil deSConners" der Freitagsnummer nicht am richtige» Platze war. So viel uns bekannt, find fast die Hälfte der Bunzlauer Bürgersfrauen selbst Dienstmädchen gewesen und find gewiß tüchtige Hausftauen ge­worden. Noch heute erinnern wir uns gern an unsere Dienstzeit und find stolz in dem Bewußtsein, in großen Häuser» und mit großen Herrschaften in näherer Verbindung gestanden zu haben. Da auch heute noch Töchter hiesiger Beamten und ansässiger Bürger sich nicht scheuen, die Küchenschürze bei einer guten Herrschaft nmzubinden, bitten wir hiermft, be­sagte Dienstmädchen ein wenig in Schutz zu nehmen. Mehrere Eltern dienender Töchter".

Au» der Schule. In derLolks-Ztg." liest man: Wir haben Gelegenheit gehabt, folgenden, in einer Berliner Vorortschule in Form eines deutschen Aufsatzes gegebene« Aufschluß über die Naturgeschichte des Wildschweines kennen zu lernen: Das Wiltschwein. Das W i l t s ch w e i u lebt im Walde in Rulte« (Rudeln). Ihre Nahrung ist Flansen (Pflanzen) und Thiere, Wurzeln und noi mehr. Ihre Beine find klein und dick, an schedem (jedem) Fuß find 4 Zehe«. Die Männliche Wiltschweinc haben eine Wafe (Waffe). Das find die Eck Zehen (Zähne) die find fei lang, zum beispil, wen« im einer ärgert, so kommt er und stößt mit seiner Wafe, aber die Leute haben schon angst (Angst) um de« Thiere». Sonst tu« die Tiere nicht. Wenn es einen kricht zer reißt er in, toenn er in ärgert, aber sonst tuht int das Tier nicht. Aber eS wird auch dem Land­mann Jädig (schädlich). Wenn er seine Nahrung

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liebet Robert Paul'S Ratten- und MSuse- würsteGlireS" D. R. M. S. 26233, anerkannte- sicheres MaflenvertilrungSmittei für Ratten und Mäuse rc. schreibt Frau Gutsbesitzer Ida Schirmer in Nichtwitz bei Arzberg, den 11 Mai: Möchte Sie ersuchen, mit noch 2 Pfund(3ttre6* Rattenwurft zu senden, da ich mit der Wirkung zufrieden bin. I. Meyer zu Hartlage in Sieker b. Bielefeld schreibt: Bitte umgehend per Nachnahme uoch um 1 Pfd. RattenwurftGlireS". Die Würste habe« bis dahin vorzüglich »«wirkt. Alleiniger FabrikaM: Robert Paul, Leipzig, Nürnbergerftrab« 6.

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{en und grünen Gewürzen.

Der bezw. die Kurse, welche in Männer- und Krauenkurse geschieden werden, verfolgen den Zweck, röt bessere und ausgiebigere Verwendung unserer

Jahre seit der ersten Photographie vergeffen, nach welcher Seite er sich damals schief gehalten hatte. Er hatte nach dem Gutachten der Professoren S. und K., welche er zu täuschen verstanden, während der ganzen Zeit eine Rente von 75 pCt. gleich 675 Mark jährlich erhalten, und diese Rente war ihm nach einem Schlußgutachte« des Professors Dr. S. von 1893 dauernd bewilligt. Dr. B. ersuchte die BerufSgenoffenschast, den Mann zunächst einige Wochen in Ruhe zu lassen und ihn da«» von einem Ler- ttauenSmann besuchen zu lasten, welcher feststeleu sollte, daß daS Corset überhaupt nicht getragen werde. Diese Untersuchung hat stattgefunden. Der Ber- ttauenSmann berichtete hierüber, daß er unvermuthet in das Comptoir der Ziegelei gegangen fei und ge­beten habe, zu dem Maschinenmeister geführt zu werden. Er habe ihn gesund und ftisch gefunden, namentlich seine Haltung sei die eines vollkommen geraden Menschen gewesen. Auf die Frage, er sei wohl immer nach links schief gewesen, antwortete der Mann: Jawohl, immer nach links. ES stellte fich dann heraus, daß der Manu das Corset nicht trug. Er habe dies beim Sattler zur Reparatur, wußte aber den Namen deS Sattlers nicht gleich. Der Ver­trauensmann nannte den Namen eines Sattlers im Orte.Jawohl", sagte der Mann,aber »arten Sie, es wird vielleicht noch nicht hingebracht sein." Er holte dann auch das Corset auS seiner im Hause befindlichen Wohnung herbei. ES hatte eine geringe Zerreißung au einem Riemen, welche wohl unzweifel­haft eben beigebracht war. Der Mann hatte un­unterbrochen seit jener Zeit die schwere Arbett eines Maschinenmeisters bei der Firma gethan und bei einem Lohne von 125 M. monatlich freie Wohnung, freie Heizung und Licht gehabt.

sucht, sucht er die schlanzeu (Pflanzen) deS Laud- mannS, weil er die Kartoffeln des Landmanns frißt. Aber er wird dem Sandmann noch mehr schuldig, de« er kommt Manchmal ihn daS Bonner (jedesfalls Vorder) Zimmehr und ehr Räumet aller um, den das ist nicht schön. Wen« Landman« das sid, kricht er ordetliche Ackst wegen seine lange Zähne, das ist daS Dolste".

ZuknnstS - Romanstil. In seinem neuen Roman Roderich Lohr" bildet Ernst Eckstein folgenden ge­wißmodernen" Satz:Er schlipste sich die Krawatte". Eine weitere Probe dieses ZukunftS-RomanstilS ist den A. Nachr." zugegangeu. Sie lautet:Nachdem Edgar fich auf daS Kanapee gesofat hatte, tagte er ein Talglicht, bei dessen trübem Schein er daS ver­sprochene Schreiben an seine Braut brieste. Dann beinkleiderte er neue Hosen an, chemisettete ein reines Vorhemd nm, zigarrie sich eine Havanna, likörie einen Kognak, kneiferte ein Pincenez auf und beinte spazieren."

Ein SchiedSmanu. I» Berlin waltet ein Schiedsman« seines Amtes, der nicht einmal ein gedrucktes Formular anSzufüllen im Stande ist, ohne dabei die schwersten Verstöße gegen die Recht­schreibung zu machen. DerDisch. TageSztg." liegt eine Ladung vor, die an dieGeschwiester" NN , Königgräzer Straße" wohnhaftbei Eltern" ge­ratet ist. Antragstellerin ist ein FräuleinLischen" NN., daS in ihrem Hausepater" wohnt. Die Vorladung erfolgte,weil Sie biefelbig Beleidig haben soll". Eine solche Vorladung ist eigentlich selber eine Beleidigung.

Vierte Photographische Ausstellung desSüd­deutschen Phoiographen-Vereins", Stuttgart 1899. Am Mittwoch den 7. Juni hatte eine Commission des Stuttgarter OrtseomitöS Audienz bei Staats­minister Frhr. v. Pischeck; der Herr Minister sagte der Commission die Eröffnung der Ausstellung durch seine Person oder im Behinderungsfalle durch einen andere« Vertreter der königlich ioürttembergische» Staatsregierung freundlichst zu. Die Zahl der Aus­steller beträgt nunmehr 160; eS sind große Ateliers aus dem Ausland und große Fabriketabliffements ans Deutschland und der Schweiz neuerdings als Aussteller hiuzugettete«; eine sächsische Kunsttischlerei stiftete einen werthvollen Ehrenpreis für die beste Leistung in GruppeAutotypie", eine.erste Gesell­schaft für den Ban von Apparaten zur Darstellung der Photographie in natürlichen Farben hat 150 Quadratmeter belegt und wird während der vier- wöchentlichen Ausstellungstage ihre Apparate ständig im Betrieb halten. Wir machen wiederholt auf den am 1. Juli schließenden Anmeldetermin aufmerksam. Alles Nähere, Programme und Anmeldebogen durch das ©ecretariat der Ausstellung in München-Schwabing.

Neber einen krassen Fall von Simulation, ber zum Schaden der Ziegelei-Berufsgenossenschaft über zhn Jahre lang geübt worden ist. mach! Sanitätkrath Dr. H. BlastnS-Berlin Mittheilungen in berD. med. Wochenschrift". Gelegentlich einer Revifionsreise im März kam er auch nach B., wo er bett Maschinenmeister einer Dampfziegelei aussuchte. Der Mann berichtete, er habe im Jahre 1887 einen schweren Gegenstand gehoben und plötzlich einen Knacks im Rücken gefühlt. Er sei dann erkrankt, habe furcht- bare Schmerzen im Rücken aushalte« muffen, all­mählich sei er schief geworden, jetzt müsse er ein Corset tragen, um nur gerade geh?» zu könne«. Als der Mann fich entkleidete, erschien ein ganz neues Corset, welches eiserne Stützen hatte und mit Leder überzogen war. Dr. B. drückte seine Verwunderung ans, daß dasselbe so gut erhalte« sei, und frug den Mau«, wann dar Corset geliefert sei.Im Jahre 1888; er müsse eS immer tragen, habe es aber ein­mal neu überziehen lassen." Nach Ablegung des CorsetS stand der Mann zunächst etwa eine Minute ganz gerade, daun ließ er sich in die linke Seite ein- stnken. Da Dr. B. auf den ersten Blick sah, daß der Mann nicht schief sei, sondern jtmulire, so holte er den Photographen und ließ die Rücksette des Maschinenmeisters photozraphiren. Die Untersuchung desselben zeigte keine Veränderung am Rücken. Die Wirbel waren nicht gedreht, die Mukculatnr rechts und links vorn Rückgrat beiderseits gleich schön und kräftig entwickelt; der Manu war, wie man sagt, gut im Stande. Dr. B. sagte ihm zunächst nichts, ließ sich aber, nach Berlin zurückgekehrt, die Atten dieses« Falles vorlegen und fand in denselben eine Photo- ? graphie aus dem Jahre 1888, welche dem damaligen Gutachten beigegeben war. Er war aber nicht sehr erstaunt, als er aus derselben und dem Gutachten ersah, daß ber Mann damals nach rechts schief ge­wesen. Offenbar hatte der Man« während ber elf

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Vergnügungsanzeiger.

R«p«rtoir-Kntwurf ber Frankfurter Stadttheater.

Op ernhau».

Donnerstag 22 Juni:Der Bärenhäuter".

Sonnabend, 24. Juni:Der Cid".

Sonntag, 26. Juni:Die Fledermaus".

Schauspielhaus.

Donnerstag, 22. Juni:Die Journalisten".

Freitag, 23. Juni:Der Registrator auf Reifen".

Sonnabend, 24, Juni:Der Biberpelz".

Sonntag, 25. Juni:Der Biberpelz".

Montag, 26. Juni:Im weißen Rößl".

Vermischtes.

Drei Tage fitzend gewandert. Einer be- wunderuswerthen Energie verdank der 19 jährige Wiener Schriftsetzer Emil H a b l, der am 13. b. M. bei einer Besteigung der Raxalpe verunglückte, seine Rettung. Er war etwa 5 Meter tief abgestürzt, als er, fern ab von Begangenen Wegen, eine steile Wand erklettern wollte, und hatte fich dabei den rechten Unterschenkel gebrochen. In diesem Zustand besaß er die Geistesgegenwart, alles Nöthige zu feiner Rettung vorzukehren. Er hatte einen SamaritercurS gehört und benutzte das, was er dort gelernt hatte, zu seiner Rettung. Das Wetter war ttüb und regnerisch, Hab! konnte daher nicht erwarten, daß er von Touristen Hilfe erhalten werde. Er machte sich daran, eine Ait Schiene für feinen gebrochenen Fuß herzustellen, indem er dazu seinen Stock und einige aufgelesene Neste benutzte. Da er erkannte, daß er verloren sei, wenn es ihm nicht gelinge, an eine Stelle zu kommen, wo man seine Hülferufe ver­nehme« konnte, begann er, sitzend oder auf dem Rücken liegend, fich unter gräßlichen Schmerzen von Stelle zu Stelle bergab zu schieben. Den geschienten Unterschenkel legte er über den linken Schenkel. In diesem Zustande brachte er drei Tage und drei Nächte zu. Er hatte während dieser Zeit nichts zu essen und trank um Wasser aus Tümpeln, an

öchenMche Beilagen: Kreisblatt für -te Kreise Marburg und Kirchhain.

Jllustrittes Sonntagsblatt.-**ÄT4:r

Heringe im Kaiser Wilhelm-Canal, lieber LersuchSfischerei im Kaiser Wilhelm- .Sanal int Frühjahr 1899 schreibt der Kgl. Ober- ' Mchmeister Hinkelmauu-Kiel i« ber neuesten

r0et^ Herren: vom 22^. bis einschließlich 25. August.

anf Verlangen franco.

I Summer betMittheilungen de» deutschen Seefischetei- 19 J Vereins". Bei ber vom 15. bis 16. April d. I. 8>l4 J «»geführten Vetsuchsfischerei hn Kaiser Wilhelm- Äval wurden bei km 65, 66 und 85 Heringe

Mes, Herrstelluug von Beerenweinen, Säften, Gelee, f* Marmelade, Pasten rc., Trocknen von Steinobst, ibmül fgnrit Gemüsen, Einmachen und Konserviren letzterer. Zim« fl h s ch n i 11 II (wird abgehatten zur Zeit des Kera- ir eintai 0^e§) Unterweisungen in der Ernte, Aufbewahrung e« ft M Versande von Obst; Herstellung von Obst- 1 Witt mmen, Marmeladen, Gelee, Säften, Konserven, Lbstesfig; Trocknen von Aepfeln und Birnen, Ge- lanpt, -

1 Md ist bei Beginn der Kurse zu enttichten. Unbe- , Mellen kann auf Antrag die Honorarzahlung er- :,tn Ich« werden. Die Termine für die Kurse werden Inwhl in ben Fachschriften und öffentlichen Blättern, oll auch den vorher angemeldeten Personen schriftlich

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Obst- und Gemüseverwerthungskuisus unter ber Lellung des Jnstttutsgärtners des pomologische» Saite»» Herr« Carl Huber zu veranstalte». Der < üllisus zerfällt i» zwei Abschnitte von je einer Zeit­

dauer von 4 Tagen und umfaßt im Abschnitt I

SSÄÄÄE MM.»'» Marburg 34 e,M

Donnerstag. 22. Juni 1899.

(4! Obst- und Garteuerzeugnisse besonders im landwirth- schastliche» Haushalt einzuführe«. Der Unterricht eiib sowohl theoretisch al» auch a» de» aufgestellten . juck LerwerthungSapparaten praktisch ausgeführt, sodaß MW Theilnehmer Gelegenheit haben, sich in ben »er« __390 Siebenen LerwerthungSarten praktisch einzuüben. Das Honorar für die Theilnehmer an den Obst.

^gegeben.

, ® 7, Snmelbungen und Anfragen dieserhalb find i» richten an den Leiter der Kurse, JnstitutSgärtner 6arl Huber in Cassel. Die Termine der Kurse find ««k ^diesem Jahre: Für Damen: Sommerabschnitt aem 18. bi» einschließlich 21. Juli, Herbstabschnitt f»m 12. bi8 einschließlich 15. September. Für

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- . Attgten gutes Gedeihen. Die Heringe waren in sehr , Idrrfchiebener Größe vertreten, die kleinsten in einer Äyge von 8, die größten von 28 cm. Die großen | ^gewachsenen Heringe standen entweder vor dem 98^ , -Laichen ober hatten abgelaicht. Auch wurde bei ®L l Gn 85 ein Sprott »tt fließendem Rogen gefangen. 87», i " Meine bereits ftüher wiederholl ausgesprochene 8» j! ^erwuthmlg, daß der Canal ein Laichplatz für g bringe geworben, hat fich glänzend bestätigt. Am F7- ^pnl wurden unter Schestedt (km 75) nicht HeringSeier in unermeßlicher Zahl gefunden, esbeiu auch die Heringe selbst beim Laichge- Hast beobachtet. Der Hauptlaichplatz der geringe liegt am nördliche» Ufer des Canals km 74,5 nach beiden Sellen in einer Sängen* ^rdkhuung von etwa l1/» km. Die übrigen drei Laichplätze von je 80100 m Länge befinden sich f8 beiden Ufern de» Canals östlich und westlich von 2® 75. Die Eier sind abgesetzt an Pflanze» und Steinen, besonders waren diejenigen Pflanzen, welche 7° Ziegelsteinen ber Böschung anhaften, mit Eiern 'önnllch überfät. Auf 10 qdem wurden nicht Seiger als 5500 Eier gezähll. Es wäre eine Weinigkeit gewesen, eine ganze Bootsladung Eier zu ^hrn. Auf. je 100 an der Böschung des Kanals ?Utils Treibnetze» von 21 mm Maschenwelle ge- ^gene Heringe kamen durchschulltlich 46 Männchen, ^lche im pfeilschnellen Hin- und Herjagen die von