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(Nachdruck verboten.)
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(Fortsetzung.)
11.
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Dieser Satz ist nebst dem vollen Wortlaut der Tarif» stelle in de» Verträge» mit Oesterreich-Ungarn, Italien und Rußland gebunden. ES kann deßhalb während der Geltung der genannten Verträge ein erhöhter Zollschutz für die Fahrradindustrie nicht in Wirksamkeit gesetzt »erden. Ständen aber auch die Vertrags» mäßigen, Abmachungen nicht im Wege, so würde mangels einer speziellen Tarifvorschrift Straßeufahr» zeuge, welche nicht mit Leder- oder Polsterarbeit versehen sind, nach Beschaffenheit des Material» zu verzolle» sein. Die Verzollung als Sattlerwaareu würde sich durch Abtrenuuug von Werkzeugtäschchen und Reitsattel ohne jede Schwierigkeit und auch ohne jede» Nachthell für das Fahrrad umgehen lasse». Die vertragsmäßige Bindung der oben erwähnte» Position steht schließlich auch einer Erhöhung des Zolles für die meiste» Fahrrad- und Zubehörteile entgegen, welche »ach ihrer Beschaffenheit in der Regel u»ter diese Tarifstelle fallen.
bei spätere» Berhaudlungeu ei» Gesetz zu bringe» werde», das die Interessen der zu schützen geeignet ist. (Beifall.)
hat sich nach läugerer Besprechung mst dem Grafen Münster vom Haag »ach Berlin begeben. ES verlautet, er werde dort über die Lage der Konferenz bezüglich deS Schiedsgerichts mündliche» Bericht erstatten. In dieser Frage ist in de» letzte» Tage» der Versuch gemacht wordeu, die Möglichkeit einer Verständigung durch eine» neuen Vorschlag zu finden, dahingehend, in Haag ein Bureau mit beschränkten Befugnissen eiuzurichten, welches nicht die Autorstät der eigentlichen Vertreter der Mächte besitze. Das Bureau würde im Falle eines Konfliktes zwischen zwei Mächten und auf den Wunsch dieser Mächte verpflichtet sein, ein Schiedsgericht zur Aburtheiluug der Streitigkeiten zu berufe». ES würde also kein ständiges Schiedsgericht bestehen. Man werde ein Verfahre» festsetzen, welche» inne- gehalteu werde» müsse, nm vorkommende» Falles ei» Schiedsgericht zn bilden. Das Gericht werde in jedem Falle fakultativ sein. 68 sei aller Grund zu der
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I» der gestrigm Sitzung deS Reichstags erklärte bei der ersten Lesung deS Gesetzentwurfs betreffend den Schutz de» gewerblichen Arbeitsverhältnisses der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe: „Noch ehe der Gesetzentwurf Ihne» und dem Reichstag vorgelegt war, wurden lebhafte Angriffe gegen denselben erhoben. Diese Angriffe habe» auch berettS im Reichstag einen Ausdruck gefunden, und doch bringt der Entwurf Ihnen nichts Neue» und Unerwartetes. Denn schon vor acht Jahren hat der Minister v. Berlepsch die spätere Wiederaufnahme der damals abgelehnten Vorlage ausdrücklich in Aussicht gestellt. Nach den Erfahrungen, die wir inzwischen bei Ausständen gemacht haben, war nicht vorauszusetzen, daß die verbündete» Regierungen dauernd ihre Absicht aufgeben würden, de» TerroriSmuS, der bei Ausstände» den Arbeitern gegenüber angewendct wird, zu bekämpfen. (Sehr richtig! rechts.) Die abfällige Kritik, welche insbesondere von der s o c i a l d e m o k r a t i s ch e n Partei gegen diese Vorlage getrieben wird, erfolgt ohne Zweifel auS dem Grunde, weil die Partei ihre Interesse» für benach. theiltgt ansieht und befürchtet (lärmende Zurufe bei deu Socialdemokraten; der Präsident bittet, deu Reichskanzler nicht zu unterbreche«), daß die Macht, die sie ans die Arbeiter auSübt, dadurch beeinträchtigt werden könnte. Daß die Besorgnisse nicht ganz unbegründet find, muß ich zugeben. Ich begreife deshalb vollkommen, daß die Herren der socialdemokrattscheu Partei dar Gesetz bekämpfen. WaS ich aber nicht begreife» würde, da» wäre, wenn diejenigen Parteien, deren Bestrebnugen weder auf die Herbeiführung der Republik »och den Eol-
lectiviSmu» abzielen, sich auch an der grundsätzlichen Bekämpfung der Vorlage betheiligen würden. (Sehr richtig! rechts.) Denn das CoalitionSrecht der Arbeiter soll in keiner Weise beschränkt werden. Den Arbeitgebern wie den Arbeitnehmern bleibt nach wie vor die Möglichkett und das Recht, sich zur Einwirkung auf die Se- staltuug der Arbeitsbedingung in berufsgemeinschaftlichen Verabredungen zusammeuzuschließen. Arbeitsausstände bleiben nach wie vor möglich. Es ist eine Uebertreibung, wenn mau behauptet, daß deu Arbeiter» die Möglichkeit «bgeschnitte» werden solle, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern. DaS Gesetz soll lediglich die Beschränkung der persönliche» Willensfreiheit und die Thätigkeit der gewerbsmäßigen Agi- tatore» und Hetzer verhindern. Wenn wir das Gesetz erst in letzter Stunde vorgelegt haben, so lag der Grund der Verzögerung in Hindernisse», die die verbündete« Regierungen zu befestigen nicht in der Lage waren. So kam daS Ende der Tagung heran. Nach der feierlichen Ankündigung in der Thronrede und bei den Gerüchten, die über den Inhalt de» Gesetze» in tendenziöser Weise verbreitet wurden, dursten die verbündeten Regierungen nicht länger zögern, daS Gesetz dem Reichstage vorznlegen, um damit die künstlich geschaffene« vesorgniffe z« zerstreuen. Wen« ich nicht ine, ist dieser Zweck erreicht. Jeder Unbefangene wird zugeben, daß die verbündeten Regierungen noch heule auf dem Standpunkt der Kaiserlichen Erlaffe von 1890 stehen. Ich hoffe, daß wir, wenn auch nicht in dieser Tagung,
'«oclaien Praxis herbetgezogenen Falle, um planmäßig ausgeführte öffentliche Bloßstellung 8 einer ganzen Tanz-Versammlung handelt.
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doch zusammennehmen zu vollen, herzbrechend, und sagte sich selbst zum Tröste;
»Ich eS will schon durchsetzen bei meine Elter«, daß ich kann kommen zu Dir im nächsten Jahr; lange zu leben ohne Dich, daS ich halte nicht aus, und wen« Deine Verwandte nicht nehmen auf, bann ich schlafe im Stall oder vor die Thür."
„So schlimm wird e8 nicht werden, Herz," lächelte Barbara wehmüthig, „wir wolle« abwarte«, wo wir nach einem Jahre sind; vergessen werde ich Dich bestimmt nicht, wir wolle« hh8 häufig schreiben."
Und nun noch ein hastiges Fragen und Antworte», die Minute» find gezähst, die Thüreu der Eoupees geschlossen, das Läuten der Glocke ertönte, ein schriller Pfiff, und ächzend setzte sich die Maschine in Bewegung, mit rasender Elle bald den Zug den Blicken der Zurückbleibenden entführend, in dem Barbara, nachdem sie, so lange sie noch irgend Jemand sehen konnte, hinansgegrüßt und gewinkt Halle, sich nun in eine Ecke der Eoupöes zmücklehnte und eine Welle schmerzverloren weinte. Unaufhaltsam in jeder Minute vergrößerte sich die Entfernung zwffche» ihr und den Mensche», die sie liebte, und brachte sie eine« Orte näher, dessen sie nur mit den nnange» uehmsten Erinnerungen gedenken konnte.
Sie dachte an da» Jahr ihre» Leben» znrück, da» sie in Böhuhanse« verlebt hatte. Wie lieblos waren sie dort zu ihr gewesen, Vie hatte« sie sie gedemüthigt und gequält, wo sie nm konnten. Nur die alte Babette hatte sich ihrer liebreich angenommen, nnb wen« ihr kleines geqnälte» Her, vor Sehnsucht nach bei tobte« Mutter, vor kindische« Zorn und Erbitterung gegen die Verwandte« fast brechen wollte, und sie dann »einte bstterlich schluchzte, daun hatte die Alle sie getröstet, sie solle nm ruhig fein, dafür daß Horst und Hilde e» jetzt so gut hätten und sie so schlecht, dafür hätte sie e» doch später besser, da» wäre immer
>hr ist der Gesichtspunkt der Ursächlichkeit nur istii berücksichtigt worden, als es »öthig war, au "-'nen bezeichneude» Fällen klar zu mache», wie
so. Regelmäßig Var sie da»» auf ihr LiebliogSthema gekommen, auf die alten Geschichten von Baron Hans. Sie hatte ihr dann erzähll, wie er e» von Kind an so gut gehabt hätte, wie sein Vater ihn stets Tante Ulrike vorgezoge» habe, wie ihn alle Menschen geliebt hätten und wie kein Leid au ihn heraugettete« wäre, bi» da» Unglück für ihn kam. Ja, ja, Herzel, hörte Barbma die traurige Sttmme Babette»» heute »och sage», zu viel Glück ist niemand auf Erde» beschiede«, aber auch keinem zu viel Leid, vmt' um ab, Dir kommt da» Glück, da» Du jetzt entbehrst, »och in spätere» Jahren.
Gewiß, die alle Babette vm gut zu ihr gewesen und bann noch einer; Sie entsann sich noch genau bes Tage», au de« die große Kiubergesellschast zu Horst'S Geburtstag gewesen wm; ix deutlicher Klarheit stieg plötzlich vor ihre« Geiste das Bild deS jungen Grafen Waldemm von Schyritz auf. Wie ritterlich nnb gut war bei zu ihr gewesen; sie lächelte, als sie feine» kindlichen Versprechen gedachte, sie später heirathe« zn wollen! Ja, vaS «achte an» ihnen Allen geworden sein? Horst war Offizier, nnb Hilde, die zwei Jahre älter als sie war, schon mehrere Jahre au» der Pension zu Hause; daS wußte sie au» Onkel Egon» »riefen, aber wie sie geworden wmeu, davon hatte sie natürlich keine Ahnung, sie fürchtete, nicht liebenswürdiger, und e» überka« sie wieder eine wahre Augst vor der nächsten Zukunft.
Ob Babette «och lebte, ob Graf Waldemm Jauttkau schon übernommen hatte, sie vußte e» nicht, ob ste ihn Wiedersehen würde, da» mußte sie «bwartex. Abwarten hieß für ste jetzt die Losung der kommenden drei Jahre, daun w« sie frei und hatte wieder einen eigenen Willen.
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nbe die Beschränkung der Sttafbarkeit nach § 153 bestimmte Streikursachen einer wirksamen Ber- iMg terroristischer Ausschreitungen bisher an erster tik hinderlich war.
Ferner wird in dem Artikel der „Sociale« Praxi»" ßoptet, auch „gauz harmlose Aeußeruugeu" er- Wea der Denkschrift schon al» sehr bedenklich.
berücksichtige nicht die „übliche Rede- und Ber- Kr-Weise der breiten Massen". Das erinnert leb- 6 tu die Beweisführung des socialdemokratischen Wags - Abgeordneten Heine, der seiner Zett bei Machest des ProzeffeS der Löbtauer Baumbetter Jer Drohung: „Schlagt den Hund tobt!" die Attache des Volkes" erblicke» wollte. Bo» härmst Leußerungeu »der Handlunge» ist wirklich i» Denkschrift sehr wenig zu finde», und dann kommt jtaner noch auf den Zusammenhang und die beneiden Umstände an, welche die „Sociale Praxis" uhre» Beispiele» wohlweislich uicht erwäh»t. Das
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Weiterhin muß dann der alte Ladenhüter der „schwarzen Listen" herhallen. Die Arieitergeber solle» fich dadurch aufs äußerste strafwürdig machen. Der Verfasser des in Rede stehenden ArttkelS vergißt hierbei uur zweierlei. Einmal wird von de» „schwanen Liste»", wie gerade die Denkschrift »achweist, auch seitens der Arbeiter ausgiebige» Gebrauch gemacht. Sodann aber handelt es fich hierbei um eine Sache, die auch künfttghiu für beide Theile, Arbeitgeber wie Arbeitnehmer, straffrei bleibt, also gar nicht in den Kreis der Erörterung des vorliegenden Gesetz-Entwnrfs hineingehört. Völlig naiv ist e» endlich, wenn das genannte Blatt gegen die Mafien-Aussperrungen ganz Unbetheiligter, „bloß well anderswo gestreikt wird", zu Felde zieht. Sollen den» die Arbeitgeber nicht gemeinsam handeln dürfen, um ihre» Interessen Geltung z« verschaffe»? Besteht daSKoalittonSrechr etwa bloß für die Arbetter? Nicht aus Willkür erfolgen die Maffeu-Aussperrunge«, sonder» nm zu verhüten, daß die Arbeiter nicht durch Sonder-Stteiks einen Arbett- geber nach dem ander» wirthschaftlich ruiniere».
Daß mit solche» Einwänden der Gesetz-Entwurf zum Schutze de» ArbeitS-VerhältuiffeS fachlich nicht bekämpft werden kann, liegt auf der Hand. Nur PopnlaritätS-Hascherei und ein unklarer sozialpolitischer Dilettantismus lassen sich an ihnen genügen.
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Jahre einzuholen wären.
war schon ziemlich dämmerig, al» Barbara Üblich mit schwerem Herzen von den Menschen, ^die Liebsten auf Erde» waren, trennte; aber fein, und i« Ganze» gefaßter und ruhiger , "e gekommen, trat sie de» Heimweg an. Wenige
vom Hause entfernt, traf sie mit Dr. Werder
W trat auch der Profeffor auf Barbara zu und st ernst und gütig wie ein Vater mit ihr. ES ^ihm sehr schwer, Barbara, die er liebte, deren ix seiner Ausbildung überwachen zu können ^pößter Wunsch gewesen war, laffen zu sollen, tt konnte auch nicht» anderer ihn«, als ihr
Falsche Einwände.
Der Socialdemokratie wttd bei ihrer Bekämpfung I .Gesetzentwurfs zum Schutze des gewerblichen jeitsverhältvisseS" die lebhafteste Unterstützung von «to jener socialpolitischen Doktrinäre zu Theil, ; ihre staatserhaltende Gesinnung am besten dadurch bethätigen glauben, daß sie allem widerstreben, i geeignet erscheint, dem socialdemokratischen lieber» che zu steuer». Recht bezeichnevd erscheint hierfür itoffafc der „Socialen Praxis", eine» Blattes, I ja bekanntlich den socialpolitischen DocttinariSmu» ft nachdrücklichste vertritt.
Jer betreffende Aufsatz ist gegen die amtliche ükschrtft über Ausschreitungen bei Arbeitskämpfe« achtet. Eine ganze Reihe von Einwände« wird pl dieselbe geltend gemacht, davon ist aber einer nichtig wie der andere. Zunächst wird bemäxgelt, i der KreiS der beftagteu Personen nicht weiter pzen worden ist: insbesondere hätten die Gewerbe- MSbeamten beftagt werden müssen. Wir meinen gegen, daß für die Feststellung strafwürdiger Erst — und uur um die Feststellung solcher handell sich in der Denkschrift — Staatsanwaltschaft und chkibehörde die zuverlässigste» Auskuustsstelle» find. « umfafieudere Erörteruog der Stteikursachen wü für die Denkschrift überhaupt nicht in Frage,
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Han» war, ohne zu frage», mit Barbara mitge« gangen, sie erzählte ihm unumwunden alle» und fügte schließlich hinzu:
„Ihr Herr Vater hat Recht, was find drei Jahre, auch die werde» vergehen nnb was an mir liegt, geschehen, die schöne verlorene Zeit einznbringeu!" „Drei Jahre," sagte HanS gedankenvoll, „es spricht fich so schnell anS und doch vergehe« fie unter unliebsamen Verhältnissen sehr langsam. Ich muß mich jetzt empfehlen, gnädige» Fräulein," sagte er, »er ihr stehen bleibend, laffen Sie mich aber noch aussprechen, daß ich von ganzem Herzen wünsche, eS möge für Sie Alles bester kommen, als Sie e» heute anuehmen und nicht drei Jahre vergehe» dürfe«, ehe Ihre Zukunft fich fteundlicher gestattet. Weiß Gott, ich gäbe viel darum, könnte ich etwas dazu thnn, e» wird mir bitter schwer, Sie lauge Zett «icht seheu zu sollen, aber ich hoffe bestimmt, vir sehe» un» wieder! Wo und wann, keiner vo» un» kann e» be- stimmen; doch darf ich hoffen, daß Sie fich diese» Wiedersehen» ein wenig freuen würden?"
•3a", sagte Barbara fest, „gewiß, vo und von» er sei, stet» Verde ich mich von ganzem Herzen freuen, Sie wiederzusehex."
Hau» ergriff ihre Hand und küßte fie innig.
„Leben Sie wohl, Fräulein Barbara, ich hoffe bestimmt, daß fich unsere Wege noch kreuzen werden.
Daun wandte er fich eilig n« und Barbara be- trat bald darauf da» Hax», ix dem fie nenx fried- »olle Jahre verlebt hatte, xxb da» fie morgen für immer verlassen sollte.
Und dieser M«gex ko«, die ganze Penstox »ar axf de« Bahnhöfe, xxb Barbara hatte Mühe, die Unmexgex Blumen «uterzubringe«, die ihr »ox allen Setten gereicht wurde».
Juliette war ganz faflunglo»; fie weinte ttotz Madame» Ermahnung«, sich hier axf dem Bahnhöfe
Umschau.
Scho» seit längerer Zeit ist eine Bewegung auf Herbeiführung einer höheren Verzollung eingeführter ausländischer Fahrrad- f aßr itate im Gange, die namentlich in Folge der selbst durch hohe Zölle geschützte» amerikanische» Konkurrenz hervorgerufe« ist. Leider wird diese Agstatio» vor Aenderung des Zolltarifs keine Aussicht auf Erfolg habe». Fahrräder find im deutschen Zolltarff nicht namentlich aufgeführt. Die „Dräsinen", unter welche fie fallen, find, wenn in Verbindung mst Leder- und Polsterarbeit, nach Maßgabe des verwendeteu Leder», wie Sattlerwaareu, wenn ohne Leder oder Polsterarbeit, je »ach Beschaffeoheit, wie Eisen-, Holz- u. s. w. Maaren in Verzollung zu nehme». Dabei ist bestimmt, daß eine Verbindung mit einem Reitsattel, Lederriemen, Gummireifen, Horngriffen x. btrgl. außer Betracht bleibt. Die letztere Vorschrift hat zur Folge, daß die Verzollung als Ledervaare für die jetzt Üblichen Fahrräder überhaupt nicht Platz greift, denn abgesehen von dem nur lose an daS Gestell angeschnallten Merkzeug- täschche» kommt nur eine Verbindung mtt einem Lederoder Polstersattel vor. Die zur Zeit in Gebrauch befindlichen Fahrräder fallen vielmehr unter polttte und lackirte Maaren aus schmiedbarem Eise», und der Zollsatz dafür beträgt 24. Mk. für 100 kg.
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öchenMche Beilage«: Krcisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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gesagt
Irb am i I m NachH 1 ud ladet i Besuch Sbyteri^ äft 1
sie war so tief in Gedanke», daß fie fast Hilgen Schritt mit ihm zusammengeprallt
Abend, gnädiges Fräulein," rief HanS. l M gar so eilig, komme« Sie von meinen ^Damr bebaute ich lebhaft, Sie verfehtt ich komme von Ihre» Etter»," sagte »ar« die verhattexen Thronen machte» ihre zittern, „ich komme von ihnen znm letzte» -Morgen muß ich a»f Wunsch meines Bor- „ »«ch Preuße» zurückkrhren."
'Unmöglich, und Ihr Studium, die Ausbildung J^en Talentes?"
.'MS unterbleibt natürlich," »ersetzte Barbara
-ich werde statt besten Gesellschafterin bei Kusine Hildegard."
eines Mädchens ans dem Lanzvode» er» für ete» «t allerdings harmlos, dasselbe gewinnt aber einen ;en Tetod ft aabern Anstrich, wenn es fich, wie in dem von '»Socialen Praxis" herbeigezogene» Falle, — ' - 6 planmäßig ausgeführte öffentliche »loßsti
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nh bedenken geben, daß im schlimmsten Falle
TMT/wRl tVrt Snjäaen nehm« «tgegm: di« »rprdttisn Hefei Blatt«, dir «nnane«.
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Mittwoch, 21. Juni 1899. H SSä'ÄÄÄ 34. Wg.