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im Volke in Betracht kommt, fällt die Ant-
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en Kusq ye Marin im deutschen Volke fängt an zu ver-
4ui im Jahre 1897 dem Reichstage vorlag und
die Vorarbeiten dazu naturgemätz noch weiter
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—। — Piff herausfordert; denn hätte Spanien eine starke
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Liutzmiüel einer zielbewußten Kolouial-Polttik: dm beherrschenden Machtfaktor zur See, einer und Ausrüstung gleich tüchtigen Kriegsflotte? Antwort auf diese Frage lautet weniger erfteu- tzrst im Jahre 1904 soll nach dem Flotten- unsere Marine die Stärke haben, die zum unserer überseeischen Interessen nöthig ist. Dabei sicht vergessen »erden, daß das Flottengesetz
Mit der Veröffentlichung der Gesetzentwurfes behufs wirksameren Schutzes der Arbeitswilligen gegen socialdemokratische Vergewaltigung ist den demagogischen Widersachern der deutschen Industrie ein jäher Schreck in die Glieder gefahren, den ste durch Ausbrüche donnernder Entrüstung in der Preffe und in Volksversammlungen nur sehr mangelhaft zu maskiren im Stande find. Es scheint, als hätten fich gewiffe Leute alles Ernstes
überseeischen Existenz-Möglichkeiten zu rechnen, At Mädchen verlassen die Heimath, um fich in Kolonieen einen Herd zu gründen, und dieser ist in Witzenhausen sogar eine Koloniilschule Hirt worden, deren Aufgabe es ist, tüchtige deutsche für unsere Kolonieen heranzubilden.
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Deutschland mit einer großen Seemacht zusammen- stößt und fich gezwungen fleht, für seine Weltmachtstellung zu kämpfen und zur See die Entscheidung zu wagen.
Wohin »ir unsere Blicke wenden, ob «ach dem Stillen Ozean oder nach Ost-Asten, überall tritt uns die Nothwendigkelt eines stärkeren Schutzes unserer rasch steigenden überseeischen Interessen entgegen. Im vorige» Jahre erhielten wir Kiautschou, bald werden noch die Karolinen und die anderen erwähnten Inselgruppen dem Deutschen Reiche einverleibt werben. Mahnung schließt fich an Mahnung, die Durchführung der Flottenplanes zu beschleunigen, soweit dies irgend angängig ist. Es wird nicht ein Pfennig mehr verlangt, als der Reichstag bereti» bewilligt hat; das Bewilligte soll nur eher flüssig gemacht werden. Die ReichSfinanzen gestatten dies unbedenklich; die deutschen Werste» und die deutsche Eisen-Judusttie find durchaus in der Lage, die geplanten Schiffs-Neubauten rascher herzustellen, als dies in dem Flottenplane vorgesehen ist. Das deutsche Volk erwartet vom Reichstage eine darauf bezügliche Anregung, denn es handelt fich nicht um eine Partei - Angelegenhett, sondern um die Sache des Vaterlandes. Da schweigt der Patteihader von selbst.
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a, was Kolonialpolitik für die Erwerbs-Interessen flncheS bedeutet: mau beginnt in allen Kreisen
tit gehabt, so würden eS fich die Bereinigten Wwen hundertmal überlegt haben, ehe sie dm Kampf iitoa und den Philippinen begannen. Dan» * hat der Verlauf des Kampfer auch gezeigt, daß - Schwerpunkt der Seemacht in der Panzerflotte
Md daß die seiner Zeit vielgerühmtm Panzer« cha nicht einmal im Stande find, einen Angriff
Privatmeldungen aus Apia besagen: Dar KSnigthum wird zweifellos im Einvernehmen der drei Mächte abgeschafst; Mataafa wird Chef eines großen Distrikts und erhält eine bettächtliche Subvention. Malietoa-Tanu erfährt die gleiche Behandlung. Man schätzt die erforderlichen, auch für Entschädigungen aufzubietende» Summen auf eine Viertelmillion Dollars. Der englische Konsul Maxse geht am 17. d. MtS. nach London ab, der deutsche Konsul Dr. Rose reist ebenfalls in diesem Monat ab. Alle richterliche» Beamten werde» »eu ernannten Beamte» weichen. Vorläufig ist ein provisorischer Count« eingesetzt, welches die Gemeinderathswahle» leitet. Mataafa und seine 13 Chefs, welche über 2000 Büchsen verfügen, find mtt dem neue» Arrangement zufrieden und wollen der künftigen Regierung ihre Waffen verkaufen. Die deutschen Reichsaugehörige» Hufnagel
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üet spanisch-amerikanische Krieg hat gezeigt, daß i schwache Seemacht den Feind geradezu zum
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4 Sie steht es aber mit dem unentbehrliche» Schutz-
e Murren nud Widerstreben auf ihre Schultern •toten hat. Fast alle anderen Mächte find ihr gefolgt. So könnte den» — war wir gewiß wünschen — der Fall ein treten, daß eines TageS
ihm entgegen zu gehen, wartete er ruhig ab, bis eS an seine Thür pochte. Auf das .Herein" des Notars ttat der Freiherr ein, Scheust trat ihm jetzt doch einen Schritt entgegen und sagte mit seiner brauten und unangenehm klingenden Stimme:
.Gute» Morgen, Herr Baron, waS führt Sie so frühe zn mir? Bitte, nehmen Sie Platz 1" und dem Freiherr eine» Sessel hinschiebend, setzte er fich ihm gegenüber, fich wie abwartend znrücklehnend.
Der Freiherr hatte gestern, nach Weggang seiner Gäste, noch eine erregte Scene wegen der versäumten Einladung SchenstS mit seiner Frau gehabt; auch heute hiett feine Verstimmung darüber noch an, es war ihm höchst gerad peinlich, daß Scheust durch die ihm tu Aussicht gestellte und nun nicht erhaltene Einladung sich verletzt fühle» limtte, er verwünschte den Hochmuth seiner Frau, den er doch sonst int gleichen Maße besaß; aber Scheust war ihm eben eine Ausnahme, er mußte den »erhiltniffeu Rechnung tragen. Freilich konnte Ulrike daS nicht ahnen, aber eS er- büteite den Freiherr, tief, daß sie auf seine Wünsche st-tS so wenig Rücksicht nahm und immer wieder, heute noch »ach Jahre», eS empfinden ließ, chaß die reiche Baroneffe von Sendlingen es für eine Thor- hett hielt, den armen, über die Ohren verschuldeten Lieutaut von Nymwegen gehedathet zu haben.
Der Reichthu«, an de» er fich gewöhnt, ohne den er nicht «ehr glaubte, leben zu Unna, was hatte er ihm doch gekostet I Eigentlich Alles! wenn er fichs recht überlegte, das Beste — seine LebaSrnhe, sein
und Marquardt, die auf Ersuchen der euglffcha Behörden an Bord deS deutschen Kriegsschiffe»^ in Haft gehalten wurden, sind nach der Ankunst der Kommission in Freiheit gesetzt worden. KM
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Was noth thut.
ben Kauf der Karolinen-, Palau« und Nrrianen-Jnseln von Spanien haben wir einen Baweu Schritt vorwärts auf der Bahn de» Mk« Wettbewerbs getha». Da entsteht denn
Umschau.
Die Vertagung des Reichstages kann nunmehr als gesichert gelten. Im Seniorenkonvent theilte Präsident Graf 83aIIeftem mit, daß die Regierung die Vertagung des Reichstages beabsichtige, und zwar bis zur Zeit zwischen dem 10. und 16. November. Die Regierung aber wünscht vor der Vertagung noch erledigt zu sehen das Gesetz über die Invalidenversicherung und die bekanvta kleineren Gesetze über das Handelsabkommen mit England, den ReichSillvalidenfonds, das Flaggengesetz für Kauffahrteischiffe, das Hypothekenbankgesetz und den @e» bührentarif für da Kaiser Wilhelm-Kanal. Außerdem wünscht ste die erste Berathuug des Gesetzentwurfs zum Schutze der Arbeitswilligen und weuu möglich >ie Verabschiedung des Posttarifgesetzes. Ueberdies sollen die Abkommen mit Spanien noch erledigt werden in der Voraussetzung, daß fie rechtzeitig zur Vorlage gelangen. Sodann sollen vor der Vertagung noch die Wahlprüfungen erledigt werden. Die erste Be- rathung des Gesetzatwurfs zum Schutze der Arbeit» willigen soll den Schluß der Verhaudluuga vor der Vertagung bilden. Als Termin für das Ende der Vertagung wurde der Regierung der 14. November in Vorschlag gebracht.
gute» Gewiffe»! Aber es war unnütz, darüber zu grübeln, zu ändern warS nichts mehr, er konnte schließlich auch nicht ahnen, daß fein Handeln, daS er damals noch immer hätte rückgängig macha können, so schauerlich, »an auch für ihn so günstig an»- schlagen würde.
Jetzt, als er dem Notar gegenüber saß, sagte er in seiner verbindlichsten Weise: .Nun, vor allem mein verehrter Herr Rechtsanwalt, will ich mich at» schuldigen, daß durch ein Versehen die Einladungskarte für Sie und Sigrid zu unserer gestrigen Heina Gesellschaft liegen geblieben ist, eS thut mir, wie meiner Fran unendlich leid. Ihre kleine Tochter hätte fich ratter der Heina Mage Kinder gewiß gut amüsiert!'
Schaft lächette konisch, indem er gelaffa sagte:
.Wir kennen uns zu gut, um nicht gegeneinander aufrichttg zu sein; ich weiß bestimmt, die Einladnng ist nie geschrieben worden, Ihrer Frau Gemahlin wäre mein und meiner Tochter Komma, inmitta ihrer andere» Gäste im höchste» Grade fatal gewesa. Freilich,' fuhr Scheust fort, .die freiherrliche Familie v. Nymwegen ist ein hocharistokratisches, ehrenwertes Geschlecht, zu vornehm, um mtt solcha Mascha wie ich einer bin, verkehren zu können.'
.Soffen Sie diese ewigen Ansptelnuga auf längst vergangene Geschichten,' versetzte der Freiherr gereizt, .ich denke, Sie wara el, der mir einst diesa Rath gab, weiß Gott, ich wünschte ost, ich hätte ihn nicht befolgt.' (Fortsetzung f-lgy.
in der Illusion gewiegt, die verbündeten Regierungen würden ganz und gar auf die Einbringung der den bezahlten Profesfionshetzern so überaus fatalen „Zucht- Hausvorlage' verzichte». Ihre jetzige Enttäuschung ist eine doppelte. Einmal darüber, daß die verbündeten Regierungen denn doch bedeutend besser waren als der Ruf, der ihnen von den Socialdemo- krateu und von den diesen gefinnungs verwandte» Elementen so zuvorkommend «»gedichtet wurde, und dann, weil der stagliche Gesetzentwurf nach Form und Jlthaü eine so sorgfältige Ausarbeitung und eine solche Meisterschaft int weißen Maßhalten zeigt, daß eine ehrliche Kritik denselben nur als eine befreiende That begrüßen kann, und daß die ganze Verlogenheit der demagogischen Opposition dazu gehört, um auS den einzelnen Paragraphen und Bestimmungen des Entwurfes die „Vernichtung des CoalitionSrechteS', die „Knebelung der deutschen Arbetter' rc. rc. heranSzudestillire». Kein Mensch will den Stteikenden in dem Entwürfe nicht daS Recht zugestehen, in weitestem Umfange die Arbeiterschaft nicht nur von einem ausgebrochenen Stteik in Kenntniß zu setzen, sondern auch durch Belehrung und Ueberredung zum Anschluffe zu ver- mögen. Zur Gewinnung von Stteikgenoffeu stehen den Arbettern gesetzliche Wege in großer Zahl offen: außer dem Verkehr von Person zu Person haben sie wirksame Mtttel in der Benutzung der Preffe, in Flugblättern, Plakaten rc., fie können in ihra Vereinen für die Sache wirken, Versammlungen abhalten und dergl. Nur dürfen fie keine Zwangsmittel anwenden oder Einschüchterungsversuche machen. Unter keinen Umständen aber wird fich behaupten laffen, daß die Propaganda für ArbeitSkämpfe auf die Wege und Plätze, die Bahnhöfe rc. gehöre und daß daS Coalitionsrecht der Arbeiter in seiner rechtmäßigen Ausübung beein- ttächtigt sei, wenn durch Sttafbestimmungcn dafür gesorgt wird, daß ein ungestörter Verkehr zwischen Gewerbetteibenden und denjenigen Personen, welche bei ihnen und in deren BettiebSstätte» dem Erwerbe nachgehen wollen, möglich bleibt, und daß öffentliche Verkehrsanlagen ihrem wahren Zwecke, ungestörte» Verkehr zu vermtttel», erhalle» werden.
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Freitag, 9. Juni 1899.
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et vor acht Jahre» in Hamburg «»kam, erwattend, daS Kind schwer krank, oder tobt zu finden; beides < hätte ihn nicht bettübt oder aufgeregt. Aber als er : von den ihn schon im Hausflur begrüßenden Pflegeeltern des Kindes unter lauten Lamentattona erfuhr, HanS wäre wahrscheinlich ertrunken, vor drei Tage» wäre er fortgegaogen und zuletzt an de» Ufer der Alster gesehen »erben, an derselben Stelle, an bet mau später feinen Hut gefunden, so daß «an an« nehmen müsse, er wäre bn Fluß verunglückt, als er daS hörte, da packte ihn doch kaltes Entsetzen und noch heute, als er mtt seinen Reflexionen bis an diesa Punkt geko«men war, überflog ihn ein Schauer, der ihm kalte Schwetßttopfa auf die Stirn trieb.
Scheust fuhr fich mtt der Hand nervös über sein Gesicht, wie kamen ihm heute ran alle die allen Geschichte» in Gedanke»! Es war fatal, daß der Rnaie verunglücken mußte, man mußte waigstens entschieden annehme», daß er verunglückt »ar, denn trotz der angestrengteste» Rechercha »ar keine Spur von dem Kinde zu finde», her Strom mußte die Heine Leiche fortgettage» haba, wett hinaus in das Meer, in daS auch die sterbliche Hülle deS Vaters hiuabgesenkt »erben.
Ein schnell vor seine THÜr »orfahrender Lagen ließ ben Notar anS seine« Brüten anffahra, schnell hinankseheub, erkannte et de» Freiherrn, »aS »ollte der? Sa« et, »» fich wegen der gestern versSn«ta Einlabung zu atschulbiga? Ein böser Ausdruck stahl fich in seine Augen. Ohne Mene zu «achen,
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stadt U . ... ,—_
— Macht in den Kreis der alten Weltmächte ge-
LnMgen nehm« «Nßeg«: bk Expedition dieses Blattes, die Umtone«« Bureaus von Huasachfa & Begier, Frankfurt a. M., Cassel, Magbo- Ium, »kn: Rudolf Moste, Frankfurt«. R., Berfa, »tünchen, ÄÄ»; t#. Daube * Co., FnmUurt a. M„ Bmfa, -««over, Ba* x.
rgiricht« a befriedigend anS. Die Deutsche Kolouialgesell- iß wirbt rastlos Glied um Glied, und ihr Lpeiseliw tftn findet immer größer« Anklang. Auch der
Deutsches Reich.
Setlitt, 7. Joni. Am heuttgen Mütwoch haben die Befichtigungen der Garde«Kavallerie-Regimenter durch Se. Majestät de» Kaiser auf dem Born« ftebter Felde bei Potsdam ihren Anfang genommen. Zur Vorstellung waren daS Regiment Garde» du Corps und das Leib Sarde-Husaren-Regiment befohlen. Bald nach 9 Uhr wurde das Nahen deS Kaiser» fignallfiit. Der Kaiser trug die Leib-Garde-Husaren« Uniform und ritt einen Schimmel. Im Gefolge befanden fich die Generaladjutanten v. Hahnke und v. Pleffen, der Ober-Stallmeister Graf Wedel, General & la suite v. Scholl und die dienstthuenden Flügeladjutanten. Dem Gemahl hatte fich die Kaiserin, von der Hofdame Fräulein v. Gersdorff begleitet, in offenem Zweispänner angeschlossen. Nach bet Besichtigung fand ein größeres GefechtSexerciren statt, das mtt einem Parademarsch in Escadronsfronten endete. Nach der Kritik führte der Kaiser daS Leib- Garde-Husaren-Regiment in seine Kaserne zurück und nahm bei dem OfficiercorpS das Frühstück ein.
— Anläßlich bet gestrigen Enthüllung deS HelmholtzdenkmalS richtete Se. Majestät der Kaiser, wie der „Rat. - Ztg.' miigetheilt wkd, aus Prökelwitz an die Wittwe des Gefeierte», Fran Geheimtath v. Helmholtz folgendes Schreiben: „Zu Meinem lebhaften Bedauern bin Ich behindert, der heuttgen Enthüllung des im Borgarten der Friedrich Wilhelms-Univeisttät errichteten Standbildes Ihres verewigten Henn Gemahls persönlich beizuwohnen. In Erinnerung an die unvergeßlichen Verdienste de» Verewigten um die deutsche Wissenschaft und bei bet besonderen Verehrung, welche Ich ihm allezett gewidmet habe, nehme Ich innigen Antheil an der Feiet und freue Ich Mich, daß fortan daS Standbild des großen Forschers und Gelehrten den Zugang zm Universität schmücken wird zu seinem Ruhme, zn Ehre» der Wiffenschaft und zur Nach- eiferung für die Berliner akademische Jugend. Am heutigen Tage gedenke Ich aber auch mit besonderer Theilnahme Derjenigen, welche dem Entschlafene» im Lebe« am nächsten gestanden und als treue Gefährtin durch fein Hinscheiden den schwersten Verlust erlitten hat. Ich bitte Sie daher, als Zeichen Meiner Verehrung und Meine» Wohlwollen» Meine beifolgende Büste fteundlichst entgegenzunehme». Ihr wohl« affettienirter König Wilhelm R*
— Der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe ist gestern Abend nach Berlin zurückgekehrt.
— An ben zweistünbigen Besuch St. Königl. Hoheit bes Prinz - Regenten Albrecht von Preußen bei der gleichzeittg mit ihm in Kisfingeu wettenden Königin von Hannover haben fich in der Preffe vielfach Cowmentare geknüpft, von denen wk ihrer Uuglaubhastigkett wegen keine Notiz
n größq Vertiefung de» Sinne» und die Erweiterung des MMisses für den nationalen Werth der Koloni-
Gkschtktt täglich außer a» «erfaß« »ach Bonn- und Feiertagen. Qeartals-SbomlnnentS-Prris bei bet Expedition 2 Ml., bei all« Bostämtr« 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). IniertionSgebühr: bk «- Mm Zeile ober der« Stet« K) Bft., Neklam«: bk Zeile 26 Bf»
(Nachdruck verboten.)
Schloß Böhnhauseu.
Von M. Buch Holtz.
lFortsetzung.)
Freiherr überlegte nicht lange und wählte.
zu ihm, Scheust gesagt, fein Heiner Neffe als Haus Senden genau so glücklich werden,
<18 Baton Hans v. Sendlingen, er lerne eben ^»sptüche an da» Leben kennen und »fttbe den Betauten Reichthra» nicht vermissen. Seiner Nte er nur mttgetheilt, ihr Bruder wäre in
ohne Erben zu Dintetlaffen, gestorben, und hatte sich übet diese Nachricht natürlich
B^r^ge; »Sind wir auch gerüstet, um unserer rfiflrfl Wischauenden Kolonialpolitik den nöthigeu starken M vom Reiche an» bieten zu können? Soweit
to ifi: die Vereinigten Staaten. Diese neue frischt will und wkd fich de» Platz im Rathe ($9 1 Silier «streiten, den sie im eigenen Interesse
U fich erkämpfen zu müssen. DaS beweisen die
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ber.Zi« iLiegen. Seitdem ist aber manches geschehe»,
Blei uv 1 die Verhältnisse in einem anbem Lichte er»
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt snr die Kreise Marburg und Kirchhain.
Jllustrirtes Sonntagsblatt. ”■ e"‘""" ***
wiüheilte, er möge so schnell wie »-glich t^tamnen, de« Kinde wäre ein Unglück znge- ^4t sehr besorgt reiste er ab, genau atfann *? noch der uaßlatteu Oktobermotgen», an dem
jedem i 1 Linienschiffe auszuhalte», geschweige denn ihm (38 : llotziu. Die wichttgste Folge deS spauisch- Einifchen Kriege» ist jedoch, daß eine neue
100% ; etwas zu arbeüen und schlösse fich an ihre ' p »icht an. Ihn wie den Freiherrn kümmerte
ru"»^^hrlich schickte Scheust die ihm vom Freiherr» 186%™ ^titelte Pension an die Leute nach Hamburg *?k. < 'Ehrlich darüber eine Quittung erhaltend, der 100^, " y toorthographische, schlecht stilisierte Sitze beige- e« j ^*<ren, Hans wäre gesund, sehr gewachsen, hätte
86 *toif, fie dachten beide beS Knaben nicht viel, 96% JJto8 tag» ei» Brief aus Hamburg einlief, der Mstnlich in großer Anstegnn, geschrieben,