dessen Inhalt so niederschmetternd, daß er es nicht über sich vermochte, ihn seiner Gattin zu zeigen.
Hans v. Sendlingen schrieb, er wäre auf der Rückreise begriffen, ein sterbenskranker Mann, er hätte nicht in Amerika das erhoffte Glück gefunden, fteilich — in den ersten Jahren, als er gesund war und seine Fran noch lebte, da hätte er mit niemand tauschen mögen, aber dann kam da» Unglück; bei der Gebmt einer Knaben, des erste» Kinde», da» ihnen nach vierjähriger Ehe geboren werden sollte, starb seine Frau, ihn mit dem kleinen Kinde znrücklaffend. Fremde Menschen hätten sich seiner Kinde» barmherzig angenommen, als ihn der Gram um sei» Liebstes viele Wochen ans da» Krankenlager geworfen hatte, von dem er fich al» ei» gebrochener, kranker Mann erhoben. Er fühlte, er würde nicht mehr lange leben, er habe e» als einen Fingerzeig vom Himmel betrachtet, al» er zufällig in einer alten Zeitung einen Aufruf seine» Later» zu seiner Wiederkehr gefunden. Er wollte nun wiederkehren, er hoffe, e» würde ihm vergönnt sein, daS Vaterland noch wiederzusehen; seinen kleinen, zweijährigen Sohn, der gleich ihm Han» heiße und mit dem und dessen Wärterin er fich in den nächsten Tagen nach Hamburg einschiffe, de« Later bringen z» dürfen und denselben bitten zu können, die ihm bewahrte Liebe auf sein Kind zu Übertragen. Er fügte hinzu, daß er seine Papiere mitbringe, eine Abschrift derselben aber direkt an de» Vaters Rechtsanwalt, Notar Scheust in O., sende,
es wäre vielleicht eine unnütze Lorficht, ihm aber ei» beruhigender Gedanke, dasjenige, worauf fich die Legitimation und die Ansprüche seiner Sohne» stützten, so sicher wie möglich zn befördern.
Scheust glaubte heute noch, nach vielen Jahre», die erdfahlen Züge zu sehen, mtt denen der Freiherr damals bei ihm eingetreten war, ihm, der also alles wußte, diesen Brief zeigend, indem er mit der vor Erregung tonlosen Stimme sagte: .Was nun? — ich bin ein Bettler, wenn Han» kommt, der von seiner Gnade leben kann/
Da war Scheust ein Gedanke gekommen, ein Gedanke, der, wenn er glückte, ihn mit einem Schlage zum reichen Manne machte, und erst zögernd, vor- sichtig tastend, dann, wie er sah, wie gierig der Freiherr schließlich auf seinen Plan einging, ihn ruhig und bestimmt entwickelnd reiste er, im Besitz der Vollmacht des Freiherr», am anderen Morgen nach Hamburg.
Das Glück war ihm günstig. Al» dar Schiff ankam, da» den Erwarteten bringen sollte, landete blos noch die Wärterin mit dem kleinen Knaben; Baron HanS war onf der Ueberfahrt gestorben. Der Kapitän händigte ihm die hinterlaffenen, von dem verstorbenen anvertranten Papiere au», dann brachte Scheust den kleinen Baron und seine Pflegerin in ein Hotel. Die Wärterin, die fich anfänglich standhaft weigerte, fich von dem Knaben zu kennen, die immer wiederholte, fie hätte es dem sterbenden Herrn geloben müsse», de» kleine» .Master* »ach Böhnhausen
zu begleite», bewog er endlich durch eine bedeutende Geldsumme, diesem Versprechen unke» zu werden und nach Amerika znrückzukehren, und von de» Notar» Auge» überwacht, schiffte fie fich »ach einige« Tage» nach dem neuen Erdtheil wieder ein.
Dann gab Scheust den kleinen Knaben unter de» Namen Hau» Senden al» Waisenkind, da» er ja auch war, zu einer Handwerkerfamilie in Penfion, zahlte den geforderkn Pensionspreis für ein Jahr voran», machte zur Bedingung, daß die Leute den Knaben gleich ihren Kindern halten und erziehen sollten, und kehrte dann heim, von dem Freiherrn schon mit verzehrender Unruhe erwartet. Er erzählte ihm de» Verlauf feiner Reise und schloß feinen Bericht, indem er sprach:
.Es steht nun in Ihrem Belieben, de» Sohn Ihres verstorbenen Schwagers herznuehme», er erbt dann Böhnhausen, das Sie bis zu seiner Großjährig- leit für seine Rechnung bewkthschaften könnten, oder Sie lassen die Geschichte auf sich beruhen, der Knabe bleibt da, wohin ich ihn gegeben; Sie lassen ihn einfach erziehen, ein Handwerk lernen, ihn als Han» Senden leben und glücklich werden uvd bleibe» un- eiugefchränüer Herr auf Böhnhausen. Ich, der einzige Mensch, der um die Geschichte weiß, liefere Ihnen die Papiere anS, gelobe unbedingte» Schweigen und verlange dafür 300 000 Mk., eine Lappalie str Sie, wenn Sie das Gut behalte»; überlegen Sie und wählen Siel* (Fortsetzung folgt).
tourbt h
ett
irrer,
»tbafflf*: Ma« M. — Telephon «
llichtz
Inrhntj
lrr,
Gcht auf die große Masse.
(Nachdruck verboten.)
r #»
Sie
Notar
l, Mann hatten das herrliche Befitzthum als »un-
lassen. Laut der hiuterlaffeueu Testamente»
. 100’-J
Vermöge» verschlungen hatten, war traurig,
Da Hans
g8‘
j Schwager auch vollständig sicher in dem Besitze, iebeiü *4 Unglaubliche nun doch eine» Tages geschah, Lck -^«rf von Baron HanS an den schon 2 Jahre
91'n t»
800
M
DaS .Journal de St. PeterSbonrg' schreibt: Durch den Beschluß der Pariser KassatiouS
Mpfiehli mH en 16.
kittet ist sä
Mn, — ernt «
werden chgcM
aus
[de r,
kehr. . du itrii
Laut einem New-Yorker Drahtberichte wird der .Evening World* auS Manila vorn 5. Juni telegraphirt: Heute Abend trafen Hospitalschiffe mit 500 Manu von der Brigade Lawton hier ein, die verwundet oder vorn Hitzschlag gettoffen find. Der Kampf der Brigade mit den Philippinern war sehr schwer. Es stellte fich als unmöglich heraus, den Truppenkordon über dar ganze Gebiet bestehen zu lassen; in Folge dessen gelang eS den Philippinern, die amerikanischen Linien zu umgehen und die Telegraphendrähte im Mateothale so oft zu durchschneideu, daß die dort stationirte» Posten die Telegraphen- leitung aufgeben mußten. Eine amerikanische Batterie mußte ihre Munitions wagen nebst der Munition zerstöre», damit dieselben nicht in die Hände der Feinde fielen.
-Mit der „ZuchthauSvorlage* will man jetzt wichtige rsgknschaften der Vergangenheit, die man in anderen
®it dem vorhandene» Privatvermögen abgefnnde». fcit unglaublich hohen Lieutnantsschnlden deS
Sl'-i s»s>
■ ™dt für Arbeiter, die sich nicht socialdemokratisch jrwce«listren lassen wollen —, sondern vielmehr die ' rdje Wirkung des Gesetzes in Bettacht gezogen.
R Alleinerben angetreten, froh, daß fich Nie- mf die Aufrufe gemeldet, die der alte Frei- ' ® wachsender Sehnsucht »ach dem verschollenen in vielen amerikanischen -eitnngen hatte
Enden mit elementarer Wucht tausendfältig heraustönen: Nieder mit der „ZuchthauSvorlage"! Niemals ist ein« günstigere Gelegenheit gegeben worden, die gesammte Opposition als ein» zu »eigen mit dem RechtSbewußtseiu des Volke» 1 Möge die Opposition di« Sachlage genügend ausnutzen — »um Besten bei Deutschen Reiches, zum Besten der Kultur, de« Recht« und des sozialen Fortschritt«!'
Wir haben solche Ausnutzungen polittscher Situationen im Parteiinteresse schon vielfach erlebt — so bei dem Schulgesetze, bei der .Umsturzvorlage*, bei der Kanalvorlage u. a. m. —; allein so .unverfroren* ist dies bisher doch wohl noch nicht geschehe». Hier tritt die .Volkszeitung*, die Tags vorher noch ungleich „nachsichtiger* über den Entwurf genrtheilt hatte, für ihren Herzenswunsch, den Zusammenschluß der Linken einschließlich der Sozialdemokratie ein und hofft, ihn vermittelst des .Zuchthausgesetzes* zu verwirklichen „zum Besten des Deutschen Reiches, der Kultur, des Rechts und de» sozialen Fortschritts*! — Wer lacht da?
I» der Sozialdemokratie wird man diese Hilfe der „bürgerlichen* Linken al» selbstverständlich hin- nehmen; aber wenn die Demottatie dabei auf Dank rechnet, so täuscht sie sich. Gelänge es thatsächltch, die Vorlage zu Fall zu bringen, so würde die Sozialdemottatie das nur als einen Triumph ihrer Politik und ihre» Einflusses hinstellen — und das nicht mit Unrecht; denn man wird nicht leugnen können, daß Zeitungen wie die „Volkszeitung* und die „Frankfurter Zeitung*, die es ebenfalls sehr eilig hatte, für die sofortige Ablehnung des ganzen Ent- wurfS sich auszusprechen, auf das allerbedenllichste mit der sozialdemottatischen Partei liebäugeln.
818 zu welchem Grade diese Ausnutzung von Gerungs vorlagen zur Verfolgung von Par tei- vheilen getrieben wird, zeigt folgende Auslassung 1 »Berliner Volkszeitung*:
Schloß Böhnhausen.
Von M. Buchholtz.
(Fortsetznng )
lange war da» doch her? Der
Hofe» feie» die Wünsche eine» TheileS der öffentlichen Meinung in Frankreich erfüllt worden, welcher schon lange einen Beschluß in diesem Sinne verlangt habe. Ein starkes Rechtsgefühl habe die Revisionisten geleitet, und aus diesem Rechtsgefühl heraus fei der Beschluß des Kassationshoses gefaßt worden. Die Untersuchung fei sehr sorgfältig geleitet worden, und man habe versucht, über Alles Licht zu verbreiten. Es fei aber schwer zu glaube», daß bei dem erregten Zustande der öffentliche» Meinung bald Ruhe eintreten werde. In der Hitze de» Kampfer um die Revision seien viele Angriffe nicht nur gegen einige Führer de» Heere», sondern gegen daS ganze Heer gerichtet worden, und die dadurch verletzte Vaterlandsliebe habe zu den leidenschaftlichen Kundgebungen den Anlaß gegeben. DaS Heer in Frantteich sei „eine große Stumme*, kein Führer mache mit Denen gemeinsame Sache, die da» Heer auf ihre Art vertheidigen. Wenn auf das Verlange» der Revisionisten einige Militärs wie du Paty de Elam vor Gericht gestellt werde», so werde daS Heer auch bau» noch schweigen, und diese» für die Antirevifionisten eine Veranlassung zu neuen Kundgebungen fein. Die Unruhe der Gemüther werde somit noch nicht so bald aufhören. Döroulede sei kein Parteiführer und habe nur ein konfuse» politische» Programm; zwischen ihm und Boulanger bestehe ein großer Unterschied. Die Nationalisten wünschten keine völlige Reform de» Regierungssystems, sondern nur eine Abänderung deS republikanischen Regime», doch sei man im Ungewissen über die Mittel und Wege, wie eine solche Abänderung durchgeführt werden könnte.
. 40 i-
9ih
I -
, 10'U iltiik
Die „Zuchthausvorlage" und die Parteien.
Ünfeien gestrigen Betrachtungen lassen wir heute nachstehenden der gestern Abend in Berlin ans-
tn „Conserv. Corr.* folgen:
Nachdem nunmehr die Presse aller politischen tmtgtn sich über den „Entwurf eines Gesetze» Schutze deS gewerblichen Arbeitsverhältnisses* »rochen hat, muß leider coastatirt werden, daß d« Demokratie, im Freisinn und auch im Centrum Nrigmig besteht, der Vorlage erhebliche Schwierig- zu bereiten. Wo man an den bezüglichen Benzen nichts »der nicht Erhebliches auszusetzen Staude ist, versucht man wenigstens das Beiß zu leugnen und die Sache so darzustellen, I fei tatsächlich durch das Gesetz die Coalitious- ir wenn nicht direkt bedroht, so doch in einen b der Unsicherheit versetzt.
Wir vermissen aber bei den meisten absprechenden tat über das „Zuchthausgesetz* die nöthige Sach- Jn fast allen Fällen ist nicht der faktische der Vorlage — der Schutz der CoalitionS-
objective Erwägungen sind also diesen Kritiken Srunde gelegt, sondern die Rücksicht auf das
i Interesse.
§s ist sehr betrübend, daß seit einige» Jahren saferer Politik das Partei-Interesse mehr und den Ausschlag giebt. Besonders hervorragend is diesem Punkte das „regierende* Centrum, und kann nicht leugnen, daß die „kluge Politik* er Partei in anderen Parteien — so neuerdings i beu Nationalliberalen — Schule macht. Man G fich demgemäß bei dem Erscheinen neuer Gesetz- würfe nicht in erster Linie, ob dieselben für unser »iiuwohl nothwendig oder nützlich seien, sondern
Deutsches Reich.
Berlin, 6. Juni. Ihre Majestät die K a i s e r i n traf heute früh iu Berlin ein und wohnte um 9 Uhr der Generalversammlung de» Evangelisch. Kirchlichen HilsSvereins im Schlosse bei. Hierauf begab fich Ihre Majestät mit dem Kronprinzen zur EnthülluvgS- feiet deS Helmholtz-Denkmals nach der Universität. In da» Schloß zurückgekehrt, empfing Ihre Majestät den Besuch der Prinzesfin Friedrich Karl, welche zur FrühstückStasel im Schlosse blieb. Nach der Tafel eriheitte Ihre Majestät dem türkischen Botschafter
Umschau.
Der StaatSsecretär deS Auswärtigen Amte», Staatsminister ».Bülow hat zu Anfang der gestrigen ReichStagssitzuvg, vor Einttitt in die Tagesordnung, folgende Erklärung in Betteff der Erwerbungen Deutschland» in der S ü d s e e abgegeben:
„Ich habe das Wort erbeten, meine Herren, um diesem hohen Hause mitzutheilen, daß Deutschland mit Spanien einen Staatsvertrag über die Abtretung der Karolinen, der Palau- und der noch im Besitz von Spanien befindlichen Marianen - Inseln abgeschlossen hat. In Ausgestaltung der deutschen Be- sitzungen im Großen Ocean wie im Hinblick auf die seit lange auf den Karolinen bestehenden deutschen Handelsinteressen haben wir es für Misere Pflicht gehalten, dafür Sorge zu tragen, daß diese Inselgruppen bei einem Besitzwechsel für Deutschland nicht verloren gingen. DaS mtt der königlich spanischen Regierung am 12. Februar d. I. ge- ttoffene Abkomme» lautet in deutscher Uebersetzung wie folgt: Die kaiserlich deutsche Regierung und die königlich spanische Regierung find über die folgenden Punkte übereiugekommen:
1. Spanien wird an Deutschland die Karolinen- Inseln mtt den Palaus und den Marianen, Guam ausgenommen, gegen eine auf 25 Millionen Pesetas festgesetzte Geldentschädigung abtteteu.
.ttt&e liegenden Later ankant, den der Freiherr, Ochstet Lerwandter empfing und öffnete, war
- s7 4 e unglaublich hohe» LieutttantSschulden des i v^rit von Ntzmwegeu, die er seiner Gattin erst
^.der ^Hochzeit gestanden, fast da» ganze ihr zn- 6 9674
—Z r •üito nicht preiizugeben gedenkt, io D utschland ver- [CTUllv k®' Man fördert dadurch di« Zuspitzung d«r Gegen- ,3 1 Nischen Kapital und Arbeit in einem Grade, daß alle _ Bsbt friedlicher Entwickelung wie ein Mann zu-
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«. SS*-"** Jllustrirtes Sonntagsblatt
2. Deutschland wird dem spanischen Handel und de» spanischen landwttthschaftlichen Unternehmungen auf den Karolinen, de» Palaus und den Marianen die gleiche Behandlung und die gleichen Erleichterungen gewähren, welche e» dem deutschen Handel dort gewähren wird, und wird auf den genannten Inseln den spanischen religiösen Ordensgesellschafte» die gleichen Rechte und die gleichen Freiheiten gewähren, wie de» deutschen religiöse» Ordensgesellschafte».
3. Spanien wird ein Kohlendepot für die Kriegs- und Handelsmarine in dem Karolinen- Archipel, ein Gleiches in dem Palau- und ein drittes i» dem Marianen-Archipel errichten und, auch in Kriegszelten behalten können.
4. Diefes Abkommen soll so bald als möglich der durch die Gesetze der beiden Länder vorgeschriebenen verfassungsmäßigen Zustimmung unterbreitet und soll ratificirt werden, sobald diese Zustimmung vorliegt.
Gleichzeitig ist über die wechselseitige Gewährung der Coventtonaltarife eine Verständigung mit Spanien zu Stande gekommen, wie sie den Wünsche» und Interessen des deutschen wie des spanischen Handels ent- spricht. Sobald die Cortes de» Verkauf der genannten Inselgruppen genehmigt haben, werden wir diesem hohen Hause sofort die erforderliche» Vorlage» zur Beschlußfassung unterbreiten und wird dem Hause mit aller Auskunft zugleich die Gelegenheit zu voller sachlicher Prüfung gegeben werde». Mit Rücksicht hierauf und angesichts der Thatsache, daß die geschaffene Vereinbarung in diesem Augenblick einem fremde» Parlamente zur Berathung vorliegt, würde die kaiserliche Regierung auch aus Gründen internationaler Courioifie es mit Dank erkennen, wenn daS hohe Haus von einer wetteren Besprechung zur Zett noch Abstand nehmen würde.* (Beifall.)
Gegen das übermäßige Prügel» in der Schule hat das preußische Cultusministerium eine Verfügung erlassen, die allenthalben Beifall finden wird, obwohl die Verallgemeinerung derselben vielfach zn Mißdeutungen Anlaß geben dürfte; indessen hat so sagt die „Conserv. Corresp.* die weit- ausgrößte Mehrzahl unserer Lehrer keiueu Anlaß die Verfügung auf sich zu beziehen. Im Anschluß an einige in «eurer Zeit vorgekommene Fälle von Ausschreitungen der Bestrafung von Schulkindern, warnt die Verfügung vor dem Mißbrauch deS Züchtigungsrechts und schärst nachdrücklich em, daß Züchtigungen nur im äußersten Falle, wenn andere Disciplioarmütel nicht gefruchtet haben oder bei be- sonders schweren Vergehnngen zu erfolgen haben, daß aber auch bann die Prügelstrafen niemals in Mißhandlungen ausarten oder der Gesundheit der Kinder auch nur im Entferntesten schädlich werden dürfen. Daß dadurch daS Züchtigungsrecht selbst nicht beschräntt werde» soll, ist selbstverständlich; Ueberschreitungen find bi» jetzt glücklicherweise wohl auch nur in «usnahmefälle» vorgekommen.
101 «.. ....
es*« - van« »sn Sendlingen oder ein von ihm hiuter- 3 i**1 *. ??$ 8inb Erbe von Böhnhausen, Ulrike hatte der
"Lm Marburg 34. Jahrg
& 132 Donnerstag 8. Juni 1899. " 8
■Bofteben müssen, um den Entwurf zu Falle zu bringen.
*’f«nbe von Versammlungen müssen vergeltet werden, in denen alle Gegner der Vorlage, j® sie einer politischen Partei angehören, welcher sie ^,fich zu den schärfsten und entschiedensten Protesten ■ ... ® neueste und schwerste Bedrohung de» KoalitiouS-
* vereinigen! Unverzüglich muß mit dem $tI1 an da» Volk begouueu werden.
i 16 Tag muß ti aus dem Lande von allen Ecken und
R 74 t I "7v f
Les ? »6 fix Alleinerbi» blieb, zu ertragen.
■ 9 ’ ^Aufrufe nicht geantwortet, fühlte» fich Schwester
3»i r, 6 »•h. villkosW, • rger t»
>zc:chneÄ « stellt die Frage so: „Wie hat sich die Partei EamL p *u stellen, um bei beu Wahlen am besten ab« U-mdeu?" Ans diese Weise beherrsche» nicht mehr Mtztz, f Mische» Grundsätze die verschiedenen Richtungen . lorr.e ! Sesezgebung, sondern der Grad der „Populari- Dltiiue* die eine Vorlage anscheinend besitzt, also die
unwillkürlich, ja, es waren schon 14 Jahre;
1 die Zeit eilt, der alte Freiherr war damals
18 2 Jahre todt, und seine Tochter Ulrike und