e^Wte*: M«M *1. - Lrleph- M.
6
129
Erstes Blatt.
:ft
imii
schbM
ist, als es früher war.
scenz-
rien-
igc»
SooM
ichulLl'
St, *70^
:btht chcheo lomä
BZDg
3860
- und
Zna iüglich Thee h bei
trägt in der That in den meisten FällenH de» Charakter der Drohung und ist wesentlich dazu be- iimmt, die persönliche Freiheit des einzelnen Ar- ieiters in der Berwerthung seiner Arbeitskraft zu beschränken. Ferner ist die Theilnahme an öffentlichen Zusammenrottungen, bei welchen Handlungen iegangen werden, die geeignet find, die Freiheit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu beeinträchtigen, mit Strafe bedroht, und find besondere Strafen für die Fälle in AnSstcht gestellt, wenn durch widerrechtliche Handlungen, welche Einfluß auf einen Arbeiterausstand, oder eine Arbeiteraussperrung zu üben beabsichtigen oder geübt haben, die Sicherheit des Reiches oder eines Bundesstaates gefährdet, oder eine gemeine Gefahr für Menschenleben oder Eigenthum herbeigeführt wird. Alle diese Vorschriften sind so selbstveiständlich, daß in der That nur die sozialdemokratische tendenziöse Verdrehung der Thatsache» auf der einen Sefte und die Schwäche mancher bürgerlichen Parteien und sozialpolitischen Richtungen auf der audere« Sette deren Berechtigung anzweifeln kaun. Die Gesamt» thett der bürgerlichen Erwerbskreise ebenso wie die große Mehrheit der deutschen Arbeiter wttd sich darüber klar sein müffeu, daß es sich hier um eine That ihrer eigene» Selbster- Haltung handelt, wen» sie die verbündeten Regierungen bei Erlaß dieses Gesetzes furchtlos und nachdrücklich unterstütze».
-Marburg
Sonntag, 4. ^uni 1899.
Die Aufgaben des Reichstages.
Z» der fteistunigen Presse werde» seit einiger K seltsame Ansichten über die Aufgaben des Reichsnr laut, uod daS Parlament selbst hat in seinen Öligen Sitzungen wenig getha», um diese Am tot Lügen zu strafen. War man sonst immer der lÄmig, die erste Aufgabe des Reichstages sei, streberische Leistungen zu vollbringen, so werden h jetzt vom Freisinn darüber belehrt, daß der nchttag vielmehr dazu da sei, daS Zustandekommen richiedeuer von der Regierung vorgebrachter Gesetze t verhindern, dafür aber möglichst viel ßutviische» Stoff für die Opposition zu Tage zu
Bis jetzt hat der Reichstag in der laufenden Mon außergewöhnlich wenig positive Leistungen tzflvetsen; es ist aber nicht einmal zweifelhaft, $ tiefe sogar noch geringer wären, wenn nicht daS Mn« — beispielsweise bei der Heere! Vorlage — x großer Energie auf rasche und positive Arbeit |iten hätte. Sehr gut wäre eS aber möglich ge- rsm, mehr zu leisten, wenn nicht die Linke — so b dem JnvalidenversicherungSgesetze — direkten
Die heutige Nummer umfaßt zehn Seiten.
zwetter Reihe — oder gar nicht — in Betracht ge- zogen. Man irrt sich aber, wenn mau aonimmt, die AgitationSreden im Reichstage seien geeignet, die Bevölkerung zu beeinfluffen. Rur eine Partei bringt dies zuwege: die Socialdemokratie. Die .Bourgeoisie" aber fühtt sich durch das unausgesetzte agitatorisch-parteipolitische Wirken im Reichstage ab- gestoßen, ihr Jntereffe am Parlamentarismus stuft immer mehr, und dieser „Erfolg" der parlamentarische» „Arbeit" macht fich dann leider hi der immer mangel- Hafter werdende» Wahlbethetliguug — aber auch in dem stets wachsenden „Absentismus" beiden ReichStagS- verhandlungeu geltend.
„O, wenn Sie ihm Ihre Anstcht darüber ein- mal sagen würden,- auf Ihr Urtheil gtebt «ein Gatte 0 uneutlich viel, Sie thäte» mir damit einen großen Gefallen! Mich greifen die Unarte» des Kindes an," und die starke Freifrau seufzte tief auf, als wäre es eine zu schwere Aufgabe für sie, daS kleine zarte Mädchen zu erziehe».
Gräfin Schyritz lächelle ein wenig sarkastisch dann versprach fie, die Bitte z» erfüllen, und bald darauf ttateu die beiden Dame» wieder zu der übrige» Gesellschaft, die auf der Setteu-Beranda deS Schlaffes de» köstlichen Abeud genoß.
Es waren mehrere Herren und Dame», die auf der »erauda faße», u»ttr erstere» fiel beso»derS der Hausherr, Freiherr von Rhmwege», eine große, schlanke, echt aristoftatische «rscheiuung, auf. Er mochte erst i» der Mttte der vierziger Jahre fein, doch fein schwarzes Haar und fein Vollbart waren schon von vielen weißen Fäden durchzogen. Seine Züge trugen eine müde Abspannung zur Schau, und nur die duuften Augen blickten u»stät umher, es sprach ans ihnen eine innere Unruhe, eine »er- vöse Ueberreiztheit. Etwas zerstreut betheiligte er fich an dem Gespräch der llmherfitzende», während seine Augen wie suchend umher inten, und er fich oft lauschend vorbeugte, als horchte er auf irgend ein Geräusch. Jetzt, als Gräfin Schyritz und feine Frau auf die Veranda traten, stand er auf, und den Dame» entgegen gehend, fragte er, fich feiner Frau zuweudend, schnell:
„Ich begreife nicht, Ulrike, wo Scheust bleibt, er ist doch mit Sigrid eingeladen?"
Ein Lächeln flog über die Züge der Freffran, in- dem fie erwiderte:
„Nein, Ego», ich vergaß eil" und ohne die finsteren Micke ihres Mannes,u beachte», de» eine
Der „Staats - Anzeiger" enthätt umfangreiche tabellarische Ueberfichten über die im Jahre 1898 durch die Geueralcommisfiouen erfolgten endgültigen Rentengutsgründungen. Die Zahl der im Jahre 1898 ausgelegten Rentengüter ist im Vergleich zum vorhergehenden Jahre abermals zurückge« gangen. Es find nämlich im Ganzen preußischen Staat 720 Reutengüter ausgelegt, gegen 916 im Jahre 1897, 1167 i. I. 1896, 1237 i. I. 1895, 1902 i. I. 1894, 1490 i. I. 1893 und 392 i» den Jahren 1891 und 1892. Abgenommen haben gegen das Vorjahr besonders die Auslegungen von Rentengütern zwischen 2y2 und 10 Hektaren, während die von Rentengütern über 25 Hektar sogar eine kleine Zunahme zeigen. Unter den ausgelegten Rentengütern befanden fich 537 (1897 702) Neuansiedlungen und 183 (214) Zukäufe. Die Neuansiedlungen von Reutengütern zwischen 5 und 71/? Hektar find von 135 auf 38 zurückgegangen. Die Zahl der am Schluffe des Jahres 1898 vorhandenen Rentengüter betrug insgesammt 7824, wovon 5591 Neuanfied» fangen und 2233 Zukäufe waren. Der Größe »ach find 569 Reutengüter unter 2l/2 Hektar, 1569 von 2Vi bis 5 Hektar, 1519 von 5 bis 7V2 Hektar, 1130 von 71/» bis 10 Hektar, 2337 von 10 bis 25 Hektar und 700 über 25 Hektar. Von den Rentengütern entfallen 3987, also mehr als die
die Freiftau, mit derselben weiterschreitend: „ES ist eine Prüfung, die mir Gott in Gestalt dieses Kindes gesandt hat! Sie wiffeu ja, daß die Schwester meines Mannes einen Säuger hefrathete; nach diesem mir unbegreifliche» Schritt kamen vir natürlich ganz auseinander und hörte» erst wieder von ihnen, als beide gestorben waren, und meinem Manne als nächstem Verwandten die Aufgabe zufiel, für das in dürftigen Verhältnissen zurückgebliebene Kind zu sorgen. — Wie habe ich gebeten, S einer Anstatt zn fibergeben, aber mein Mann in ungewöhnlicher Hartnäckigkeit, bestand daranf, es hierher zu nehmen; jetzt sieht er es wohl selbst ein, waS für eine Ruthe wir uns mit dem fremden Kinde aufgebunde» haben."
„ES ist noch ein kleines Mädchen," erwiderte Gräfin Schyritz, eine fein gebaute Dame mit fausten, liebenswürdigen Zügen, „Sie müflen bedenken, meine liebste Frau von Nymwege», daß eine Kinderseele wie weiches Wachs ist, die fich noch bilden und formen läßt. Ich glaube, ohne Ihnen zn nahe freien zu wollen, daß Sie soeben zu hatt zu Ihrer Pflege- tochter waren."
„Pflegetochter," fiel Fra« von Rymwege» ein, „bitte, Gräfin, so wett gehen meine Gefühle für dies kleine Schauspielerkind nicht; ich habe genug an Horst und Hilde und achte strenge darauf, daß Barbara stet, den Uuterfchied fühlt, der zwischen ihr und «einen Kindern schon durch Geburt uvd Stellung liegt. Sie werden mir auch Recht geben müsse», daß ed entschiede» »icht gut ist, Kinder an Ansprüche zu gewöhnen, die daS Leben ihnen später nicht hatten kam."
„Gewiß bin ich darin Ihrer Ansicht. Ich meine mn, e« wäre bester, Sie würden Barbara in eine Pension geben, ich begreife Ihren Herr» Gemahl nicht."
Wenn nun der Freisinn mit aller Macht daraus dringt, daß der Reichstag vertagt werde, bevor er auch nur im Stande ist, die von der Bevölkerung dringend gewünschten Vorlagen — Postgesetze, Ge- werbeordnmigSnovelle, lex Heintze, lex Salisch u. a. m. — zu erledigen, so beweist dies, daß man eben unser deutsches Parlament feiner eigentlichen Ausgabe entziehe» und im wesentlichen nur zu agitatorischen Oppositionszwecken benutzen und auch während der Vertagung die parlamentarische» Vortheile (Freffahtten und Immunität) fich wahren will. Das „Berliner Tageblatt" allerdings meint, das Volk habe ein Interesse daran, daß gute volksthfimliche Gesetze gemacht werde», die Art der parlamentarische Thätig- kett käme für den Wähler erst in zweiter Reihe. Das ist aber doch nicht ganz richtig. Artet die parlamentarische „Thätigkett" aus, so daß keine Gesetze zustande kommen, so hat daS Volk ein großes Interesse daran, daß Wandel geschaffen werde.
Gute volksthfimliche Gesetze find stüher ohne Mitwirkung deS Parlaments wett rascher und bester zustande gekommen, als heute, wo au de» Entwürfen je länger desto wehr herumgeflickt wird und wo die „Novellen" an der Tagesordnung find. Vielrederei führt nicht zur Herstellung guter Gesetze, sondern vielmehr sachliche Arbeit. Selbst die „Bosfische Zeitung" scheint zu empfinden, daß die heutige „parlamentarische Arbeit" auf die Gesetzgebung keinen günstige» Einfluß auSübt, den» fie schreibt:
„ES ist eine Erscheinung, die sich unseres WiffenS nur im Deutsche» Reiche findet, daß die Regierung fich die Initiative der Gesetzgebung in dieser Weise auS der Händen winden läßt; daß fie es geschehen läßt, wenn unter ihren Augen und ihrer tägliche» Mitwirkung aus einem Gesetzentwürfe ein völlig anderes Werk wird als dasjenige, das fie geschaffen hat. Und dieses aus dem Kukuksei entschlüpfte Junge behandelt fie nachher wie ihr eigenes Kind. Hat die Regierung einen Gesetzentwurf nach reiflicher Ueberlegung ausgearbeitet, so kann und muß fie es freilich dulden, daß die parlamentarische Berathung Einzelheiten abändert, aber völlig neue gesetzgeberische Gedanken darf fie fich nicht unterschieben lassen. Und wenn fie es doch duldet, so wird natürlich die Folge eintreten, daß die Erörterung der Gesetzes eine ungebührliche Ausdehnung annimmt und feine Erledigung verzögert wird und endlich scheitert."
Daß daS freifinnige Blatt auch hier wieder alle Schuld auf die Regierung wälzt, ist GewohnheitS- fache; objeftive Bemtheiler aber wiffeu, daß es die berühmte „Abwehrmehrheit" des Reichstages ist, welcher derlei Schwierigkeiten zu verdanke» sind. ES kommt eben in jener Mehrheit in erster Linie die Frage der P arteiintereffen zur Geltung, und das Gemeinwohl wird erst in
Umschau.
Die Socialdemoftatte und das sonstige professionelle Demagogenthum find durch ben gestern schon von uns besprochenen Entwurf eines Gesetzes zum Schutze de» gewerblichen Arbeitsverhältnisses arg enttäuscht; all' ihre Oppo- sitiousphrasen find gegenstandslos, denn der Entwurf enthält in der That nichts, was die Forderungen überschritte, die jeder Rechtsstaat behufs Aufrechterhaltung der Sicherheit und Freiheit der Bürger an die Gesetzgebung stellen mnß. Der Entwurf will sowohl die Freiheit des Arbeiters gegen ben Terrorismus bes Mitarbeiters wie auch bie Freiheit des Arbeiters gegen solche widerrechtliche Be- einflussung durch den Arbeitgeber sichern, welche auf Beschränkung seiner KoalitionSfteiheit abziett. Die ArbeitSftast ist daS werthvollste Gut des Arbeiters. Wie, wann und unter welchen Bedingungen er dasselbe verwertet, muß von feiner eigenen Entschließung abhSngen. Wenn die KoalttionSfieiheit des Arbeiters nicht eine bloße Phrase fein soll, so muß er völlig freie Hand haben, ob er einer Koalition beitreten will ober nicht, ob er arbeiten ober ob er die Arbeit einstellen will. Und zwar muß ihm diese Freiheit sowohl bet Gesammtheit bet Arbeitet gegenüber als gegenüber bem'Arbeitgeber gesichert sein. Selbstverständlich in Bezug auf letzteren unter Einhaltung bet gesetzlichen ober der verabredeten Kündigungsfrist. Dieser Schutz mnß dem Arbeiter ober »icht nur insoweit gewährt werde», als er sich um Verabredungen wegen Einstellung des ArbettsverhältniffeS handelt, sondern auch iusowett er durch Drohung genöthigt werden soll, gegen feinen Willen zu streiken. Die Gewerbeordnungs-Novelle vorn Jahre 1890 wollte bereits eine derartige Bestimmung treffen, und enthält der vorliegende Gesetzentwurf im Wesentlichen nur eine Wiederholung jener damals beabsichtigten Bestimmungen. Daß auch die planmäßige liebet- wachung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern unter Strafe gestellt ist, entspricht den Vorschriften der englischen Conjuratton Bill. Diese Ueberwachnng
(Nachdruck verboten.)
Schloß Böhnhausen.
Von M. Buchholtz.
(Fortsetzung.)
heiße Röthe deS Zornes bei diesem Bescheide in daS Gesicht gestiegen war, fuhr fie zur Gräfin gewandt, liebenswürdig fort: „Sehen Sie, liebe Gräfin, da kommt ja mein Mann wie gerufen entgegen; mich rufe» meine Hausfrauenpflichten, nun überlaste ich meinen Gatten Ihnen, ich hoffe, Sie haben die Macht ihn mtt Ihrer liebenswürdigen Beredsamkeit von dem eben zwischen uns Verhandelten zu überzeugen."
Der Freiherr bezwang den jäh in ihm onfge» stiegeneu Berger, liebenswürdig bot er bet Gräfin einen Stuhl unb setzte fich an ihre Sette, mit wett- märmischet Höflichkeit nach ihren Wünschen fragenb. Bald waten beibe über Barbara Hatten in eifrigem Gespräche; bie Gräfin bemüht be« Freiherr die bet« schieden« Bortheile für alle Theile klar zu machen, wenn er bie kleine Waise nicht in Böhnhausen behiett.
„Gewiß, gnäbigste Gräfin," entgegnete Freiherr von Nymwegen, „gebe ich Ihnen in bet Hauptsache Recht, meine Frau, wie fie nun einmal ist, kann zu bem kleinen Ding keine Liebe faffe», Barbara ist ein wenig anschmiegsamer, wenig dankbarer Charafter. Als mich meine Schwester kurz vor ihrem Tode bat, «ich ihrer Heine» Tochter anzunehmeu, da konnte ich — ich —" er murmelte etwas undeutlich, — „mm gut, ich »ahm das Kind. Es einer Anstatt zu übergebe» —," ein leises Frösteln ging durch seinen Körper, — „nun ja, ich vermochte es nicht. — ES wäre wohl daS Beste---'
Er hatte wie abwesend bie letzten Worte gesprochen. AIS er den verwundert auf ihn gerichteten Blick der Gräfin bemerfte, lachte er etwas gezwungen auf, und da ein Diener eben meldete, daß daS Souper angerichtet wäre, bot er feiner Nachbari» den Arm, um fie nach be« Speifesaa! zu führe».
RuNflitt nehm« «ttgrg*; Mt 6fl«btti#i bbf* Blatte», btt Armon«»-
Bumut von Haaseutzcku A Begta, Frankfurt l 8t., Cafiel, Maodo» nj
«. R.,«erfta,München,Ä*i; 04. ^Zllyrg-
Der große Juuge staub ganz beftfirgt über ben eten Schlag da, und ehe er sich besinne» , waren zwei Damen, die sich den Kindern ungenähert hatten, auf de« Spielplätze et» Eine derselbe», die Hausftan, Freiftau A Nymwege», eine große eckige Gestatt mtt strengem, und hochmüthige» Gesichtsausdruck, bemerfte ' W so bald das Handelu Barbaras, als fie bie Kindergestalt an den Schulter» faßte, u»b ihr Erhrere Ohrfeige» gebe»b, mit harter Stimme befahl . .Du machst fofort, bas Du in dar HauS kommst, 91 solch ungezogenes Kind soll unter artigen Kinber» spielen; ba ich eS mir denken konnte, daß D» pöbelhaft betragen würdest, hatte ich eS Dir Befrei * »»rnheretn verboten, mttzuspielen; und das wie *ht forteilende Sind nicht eine» Blickes mehr Atzend, sprach fie zu Waldemar, der mtt glühende« Barbaras Pattei nahm: „Mein lieber Walde- •fc, es ist sehr gut von Ihnen, des Mädchens Be- 2el« beschönige» zu wollen, aber ein Kind, daS so .^fahrend wird, wie eS Barbara soeben war, »er-
Wiersiand gleistet hätte.
; ES ist schon oft genug darüber geftagt worden, W wch die Kornmisfione» des Reichstages ihre Äfgebe wesentlich überschritten haben, indem sie MD schon zn der Gepflogenheit übergegangen sind, «ei — sage drei — Lesungen der ihnen zur Vorbe- Itfmng zugewieseuen Vorlagen zu veranstalte». Der Wchsnd, daß die Zeitungsberichte über die Som» PWonSfitzungeu einen früher ganz unbekannte» weit- Hchngen Umfang angenommen haben, und daß es ® Gegensatz zu dem offiziellen Bericht Sitte ge- imben ist, in der Presse bie Debatten mit NamenS- Mnnrng wiederzugeben, bringt es außerdem mit sich, (38i ki bie Fraktionsredner, namentlich bie der Linken, «h in de» Ausschüsse», die nur zur sachlichen i tefnng der Entwürfe niedergesetzt find» „große" üchen z»m Fenster httranS zn halten bestrebt sind, würden dadurch wenigstens die Debatten im Plenum t, so könnte man sich auch damit noch ab» ;" allein es hat fich gezeigt, daß daS Rede- uiß besonders wieder auf der linke» Sette
*«rbing8 im Plenum womöglich noch größer ge»
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Jllustrirtes Sonntagsblatt.
daMff *65$ Strafe. isitlbA
. ,3a, »der Horst hat ihr de» Stock, über de» • £ H »orgkhatte» und hat fie geschimpft," sprach
Aldemar erregt, „so sprich doch, Horst, und gieb zu, i Dn Barbara zu bau Schlage gereizt hast."
«JH** , .Das kann ich mir von meinem Sohne nicht
Avr; Licht wahr, Horst, ba« hast Du nicht ge» > und fich von bem still dastehende» Knaben, Begletterm, Gräfin Schyritz zuwendenb, sprach