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f tharmlose Arbeiter zu fange«. Bis zu welchem Grade piii gelungen ist, zeigt die aus dem Cougreß festge-

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Mrt wurde. So erhöhte z. B. der Eentralverband

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Das letztere ist ohne Frage richtig. Die Gewerk­en find socialdemokratische Organisationen. Wie sonst der feierliche Beschluß zu verstehen, mtliche Delegirte auszuschließen, die vo« uicht- ialdemokratischen Organisationen entsandt waren! st ist aber auch die Behauptung widerlegt, daß Tewerksereiue unpolitisch seien; denn die tbungen der Socialdemokratie laufen wie ihren Führern immer wieder betont wird f den gewaltsamen Umsturz der bestehenden Staats- GesellschaftS »Ordnung hinaus. Der politische acter der Gewerkschaften wird nur geleugnet, um

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Thatsache, daß die Zahl der gewerkschaftlich «zanifirteu Arbeiter vom Jahre 1891 bis zum

Ländern zu stören. Wie thöricht dabei verfahren wird, zeigt die Deutung, die man der Ernennung des Münchner Professors Frhrn. v. Stengel zu einem der deutschen Commissare im Haag zu geben versucht hat. Frhr. v. Stengel war in einen litterarischen Streit mit Münchner Anhängern des sogenauten Friedensbundes gerathen, der das völlig utopische Ziel einer Verbrüderung aller Nationen und Staffen verfolgt, und hat eine Broschüre veröffentlicht, in der er feinen nüchternen Standpunkt gegen die verwaschenen Ideen unklarer Köpfe sachlich vertheidigt. Jndeffen ist dir Wahl lediglich wegen seiner Stellung als Staatsrechtslehrer auf ihn gefallen, und er hat im Haag nur die Aufgabe, dem deutschen Hanptdelegierten, Botschafter Grafen Münster, ebenso wie der Königs­berger Professor Zorn, in staats- und völkerrechtlichen Fragen zur Seite zu stehen. Er hat selbst jetzt ent» schieden Verwahrung dagegen eingelegt, daß seiner Broschüre eine Spitze gegen den Zaren angedichtet werde. Alle diese Nebel, die man über eine angeblich zweideutige Haltung der deutschen Regierung gegen­über den Abfichte» des Zaren verbreite» wollte, müsse» vor dem klaren Worte verschwinden, da8 unser Kaiser in Wiesbaden am Geburtstage des Zaren (10. Mai) gesprochen hat. Deutschland und Rußland haben sich über eine gemeinsame Verhaltungs­linie verständigt, was sich darin ausdrückt, daß der deutsche Delegirte im Wesentlichen mit denselben In­struktionen versehen ist, wie der rusfische Botschafter Baron Staal. Neben dieser Mittheilung, deren Be­deutung nicht unterschätzt werden kann, sprach unser Kaiser öffentlich de» Wunsch aus, daß der Erfolg der Konferenz ihren Veranstalter befriedigen möge. Die Konferenz mag nun ausgehe» wie sie will, jedenfalls wird die Kaiserliche Politik an allem Er­reichbaren aufrichtig mitarbeiten. Großes zu wollen, ist ost schon eine Thai, die fortwirkt und für die Niemand besseres Verständniß haben kann, als unser Kaiser.

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der Tuberkulose zum Ruhme der Wissenschaft und zum Heile der Menschheit. Ritter Knsy v. Dubrav als Vertreter Oesterreichs erinnerte an das auch in feinem Vaterlande immer mehr wachsende Bewußtsein von der Nothwendigkeit, dem liebel energisch entgegenzutrete». Man sei jetzt in Oesterreich est gewillt, dieser mörderischen Krankheit, der 13 >Ct. aller Todesfälle zur Last falle», mit allen Mitteln zu begegne«. Professor Koranyi, der Ser« freier Ungarns, bekundet, daß sich in seinem Vaterlande Regierung npd Volk die Hand geboten, um gegen die Tuberkulose anzukämpfen. Unter leb­haftestem Beifall der Versammlung sprach er sodann nochmals Ihrer Majestät der Kaiserin de» Dank der civilifirten Welt für die Ueberuahme der Protektorats anS. Dr. Seitenfon bekundete im Namen Ruß­lands dar lebhafteste Interesse und wünschte, daß die Arbeit^heS Congresses der ganze» Menschheit zum Nutzen'gereichen möge. In einem Schlußwort gab endlich noch Geh. Rath Prof. v. Leyden ein kurzes Bild des bisherigen Kampfes gegen die Tuberkulose. Auch er schloß mit dem Wunsche einer gesegneten Arbeit. Den geschäftlichen Mittheilungen war dann noch zu entnehmen, daß die Zahl der Congreßlheilnehmer 2000 überschritten. Herr Ferd. Manheimer - Berlin hat 3000 Mark als Preis für die beste Arbest zur Bekämpfung der Tuberkulose ausgesetzt. Nach den geschäftlichen Mittheilungen schloß der Herzog von Ratibor die Eröffnungssitzung mit einem Hoch auf Kaiser und Kaiserin. Der Königin von England wurde aus Anlaß des 80. Geburtstages, den deutschen BundeSfürsteu und Fürstinnen wurden, soweit sie Protektoren von Heil­stättenvereine» sind, Huldigungstelegramme übersandt. In kurzer Pause wurden Ihrer Majestät der Kaiserin einzelne Delegirte vorgestellt, worauf die hohe Frau das HauS verließ. Der Cougreß trat sodann in seine Strbeiten ein.

Im Namen des Reichs ist in Gegenwart der Kaiserin in Berlin gestern der Kongreß zur Bekämpfung der Tuberkulose als VolkS- krankhest durch den Stellvertreter des Reichskanzlers, Grafe» v. PofadowSky-Wehner eröffnet worden. Die Eröffnungsfeier ging »ach dem vo» uns schon mitgetheilte» Programm vor fich. Präfideat ist der Herzog v. Ratibor, Vicepräfident Geh. Rath Prof. v. Lehden. Nach Begrüßung durch die Stadt Berlin folgten die Begrüßungen der Vertreter >er fremden Regierungen. Der Vertreter Amerikas, Mr. Boyd, gab dem Danke für die Einberufung des Kongresses Ausdruck. Der Vertreter Frankreichs, Professor Brouardel, dessen Worte lebhaft beklatscht wurde», dankte vor Allem der Kaiserin für lieber* nähme des Protektorats. Er charakteristrte sodann kurz die Gefahr, diebie größte Pest der Gegenwart', die Tuberkulose, die durch die moderne Verkehrs- entwickelung bis in die fernste» Winkel getragen werde, auch für Frankreich habe, wo 150000 Per­sonen jährlich dieser Krankheit erliegen. Frankreich fei gern dem Ruf gefolgt, «unser Blick ist gerichtet bei dieser unserer Arbeit auf die Unglücklichen, zu deren Wohl wir hier thätig find'. Professor Grainger Stewart, einer der Vertreter Englands, gab ben Gefühlen bet Ehre Ausdruck, hier anwesenb fein zu können. Der Vertreter Italiens, Professor Maragliano, überbrachte einen herzlichen Gruß feiner Regierung, bie tief durchdrungen fei von der Be­deutung des Kongresses. Der Redner dankte, daß man hier die Initiative ergriffen habe in der Bekämpfung

Eine größere Anmaßung, als in diesemAuffordern' liegt, ist uns lange nicht vorgekommen. Dan» haben die vom Dresdener Schwurgericht wegen des be­kannten Löbtauer Landftiedensbruchs und wegen schwerer Körperverletzung verurtheilte» Auftührer wohl auch nuraufgefordert' uud find als unschuldige Opfer gegenwärtiger Zustände zu bemitleiden?

Doch genug. Die Verhandlungen des Frank­furter Congresses habe» wieder einmal gezeigt, daß die Gewerkschaften als disciplinirte Kerntruppen der Socialdemokratie keineswegs die Sympathie verdienen, die ihnen leider noch vielfach entgegengebracht wird.

Einen Begriff von den Verlusten, welche die Deutschen in Samoa durch das Vor­gehen der Engländer und Amerikaner er­litten habe», gibt ein derKöln. Ztg.' zur Verfügung gestellter Privatbrief eine» in der Nähe von Apia wohnenden Landsmannes. Er schildert, wie es ihm in Folge der englisch-amerikanischen Absperrungsmaß­regeln erst nach den größten Schwierigkeiten gelungen ist, fich, seine Familie und einen Theil feiner Habe in Sicherheit zu bringen, und fährt bann fort:Am 6. April ist auch mein Haus, eines der letzten, ber allgemeinen Z e r st ö r un g s w u r h zum Opfer gefallen. Zerstört unb geplündert ist eS durch die von einem englischen Kriegsschiffs- Offizier gedrillte und befehligte, mit ben neueste» englische» Hinterlader» bewaffnete Bande von Tanu- Anhängern, hier zum Spott dieSchar des TodeS' genannt, weil sie beim ersten Erblicken von Mataasa- Krieger» ihren Rücken zeigen unb selbst nicht durch

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0? die Gewerkschaften? DaS zeigt folgender Aus- tzmch des Cougreß-Vorsitzenden:Diejenigen, die inner unb immer wieder glauben, einen Gegensatz

auch unsere Herzen.....habe» Sie Mitleideu,

Sennortta, mit meinem Sohn und sage» Sie ihm ein Wort der Hoffnung, lasse» Sie ihm ben Trost, baß er einst wiederkehren darf und daß Sie bann vergessen haben, was er an Ihnen verschuldet hat. Sie sehen, ich weiß Alles, unb deshalb bitte ich auch nicht jetzt gleich um Ihre Eutscheidnng, sondern nur um ei« Wort ber Hoffnung unb ber Trostes für den armen Junge».'

Fredda stand in peinlichster Verwirrung da. Ihr Herz pochte in ungestüme» Schlägen, ihre Augen füllten fich mit Thronen und auf ihre» Wange» wechselte hohe Glut mit tiefer Blässe.

Ich weiß wirklich nicht ich habe Ihrem Sohne »ichtS zn vergebe«, ich habe nichts zu ver­gessen es würde mich freuen, Ihre» Sohn gesund und glücklich wieder zu sehe».....*

Glücklich, Sennortta, kann er nur durch Sie werde»! Seunorita Fredda, mache» Sie doch ben arme» Jungen glücklich, »»erben Sie mein liebes Töchterchen . . .'

Er breitete die Arme aus und sah sie, lächelnd und doch mit einem feuchte» Schimmer in ben Auge», flehenb an. Fredba toiberftanb nicht länger, in ihrem Herzen wallte es heiß unb übermächtig empor, sie sank errötheud in bie Arme Do» Enricos, der sie jubelnd an fein Herz preßte.

Perdio* rief er fröhlich lachend aus,das war schwerer al8 eine feindliche Batterie stürme»! Aber »»» hab ich Dich, mein Töchterchen, und Du sollt mir nicht wieder entschlüpfe». Gleich hole ich ben Frederig» unb heute Abenb soll »och Verlobung ge­feiert werden!'

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3» freudiger Aufregung eilte er zum Fenster, welches er rasch öffnete. Dann fich weit hinans- lehnend, winkte er mit seinem großen rothseidenen Taschentuch, alS sei er ber Fähnrich, welcher durch daS Schwenken der Fahne den erfochtenen Sieg dem Volke mittheilen wollte. Die Leute blieben lachend auf der Straße stehen, aber Don Enrico kümmerte sich nicht im Mindesten um das Lachen der Leute. Er zog feine Fahne wieder ein und rief fröhlich:Er kommt, er kommt! Gleich wird er hier fein!'

Dann stürzte er zur Zimmerthür hinaus, fast das erschreckte Dienstmädchen über den Haufen rennend, um nach wenigen Minuten, seinen Sohn gewaltsam in das Zimmer ziehend, wieder zu erscheinen.

Da, Sennortta', rief er, da habe» Sie de» Ver­brecher, und nun gehe» Sie mtt ihm in das Gericht'.

Lachende» Angesichts weidete fich ber alte Herr an ber Verlegenheit ber beide» jungen Leute, welche einander gegenüber staube» mit erglühenben Wange« unb niedergeschlagenen Ange«, nicht du Staude, ein Wort zu sprechen.

Ich werde draußen etwas spaziere» gehe»', meinte schelmisch lachend Do» Enrico,bis Ihr die Sprache wieder gefunden habt'.

Er wandte fich zur Thür, doch Fredda eilte auf ihn zu, ergriff seine Hand und bat:Bleiben Sie, Herr Prado, waS Frederigo nun zn sagen hat, darf ja jetzt die ganze Wett wissen . . .'

Fredda!' jubelte Frederigo auf.Darf ich den» glauben, daß Sie mir verzeihen können, daß Sie vergesse» tianen, wie unrecht ich a» Ihnen gehandelt

ich Sie an, vergeben Sie mir, vergesse» Sie, was geschehe» ist, und ich gelobe Ihnen, mein ganzes Lebe» Ihrem Wohl allein zu widmen, den» ich liebe Sie mehr als mein Leben . . .*

Er ließ sich vor ihr in ritterlicher Weise auf die Knie nieder. Seine Luge» hingen mit flehendem Blick an ihrem Antlitz, welches seine Ruhe vollständig verloren hatte und den Ausdruck einer jungfräuliche« Verwirrung zeigte, welche dem Angesicht einen ganz neuen liebliche« Reiz verlieh.

Frederigo', flüsterte Sie,ich bitte Sie, stehe» Sie ans ich habe Ihne» nichts zu vergeben, ich habe auch nichts zu vergesse», ich will auch nicht ver­gesse», den» jede Stunde, welche ich mit Ihnen ver­lebte, steht als eine glückliche und freudige in meinet Erinnerung.....*

Frederigo sprang empor..O, Sie gütigstes aller Wesen', rief er, wie kann ich jemals gut machen, was Sie an mir gethan! Sie haben nicht nur mir Leben und Gesundheit des Körpers erhalte«, »em, Sie habe« meine Seele vor der Verzweiflung bewahtt, bie Erinnerung an Sie, so bitter unb schmerzlich sie für mich war, hat mich boch auftecht erhalten. Der gebaute an Sie hat mich stark gemacht, deS Lebens Last auch »och Wetter zu tragen, als mich alle Wett

verlasse» zu habe» schie»*

Er /rgriff ihre Hände und beugte fich vor ihr, wie man sich vor einen Heiligenbild in Andacht neigt. Wieder schien er auf bie Knie finken zn wollen, doch sauft zog sie ihn empor, sah ihn mtt feucht schimmerndem Blick an und sank ht feine Arme, die sich fest und innig um bie zierliche Gestalt legten, als wollten sie

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(Nachdruck verboten.)

Glück Ms!

Roman aus dem Harze von O. Elster, (Fortsrtznng.)

,S» wolle« Sie fich einige Zeit in unserer Stadt ^fhÄte»?'

.DaS kommt ans Sie an, Sennortta'.

.Auf mich?!'

,3a, Sennortta', rief Don Enrico «nb ein ferner Glanz leuchtete in seinen bnuklen Ange» auf, Sie allein kommt eS an. Denn, Sennortta, ich W hier vor Ihnen an Stelle meines Sohnes, der M wagt, z» Ihne» zu gehen und Ihnen zu sagen, a Sie liebt . . .'

.Aber, Herr Prado . . .'

Gewerkschaften.

r Der neulich in Frankfurt a. M. abgehaltene Ge-

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aus *

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für bie Kreise Marbnrg und Kirchhai«.

*..tan, Jllustrirtes Sonntagsblatt

Umschau.

DerReichs-Anzeiger* schreibt in ge­sperrter Schrift unter«: 24. Mai:Ihre Majestät bie Königin von Großbritannien unb Irland vollendet heute das achtzigste Lebensjahr. Se. Majestät der Kaiser vereinigt fich mit dem deutsche» Volke in herzlichen Segenswünschen für die ehrwürdige Fürstin, i» welcher die englische Nation schon länger als zwei Menschenalter eine glanzvolle Trägerin ihres Königthums verehrt. Möge» der Er­lauchten Monarchin noch viele Jahre ihrer an Glück und Ehren reichen Herrscherlaufbahu beschiede« sein!'

Anzeigen nehm« «utgegeu: bk Expedition dieses Blattes, bk Amwneen-

Nureaux von Haasenstä« & Bögler, Frankfurt a. M., Cassel, SJlagbe» ni

tag, Wien: Rudolf Moss«, Frankfutt a. M., Berlin, München, Kade; "4. >)UIJIIJ

CS. Daube ft <e., Fnmkftltt < Berkin, Hannover, Paoia x.

in, r.........

M Entgegenkommens und dieser Arbeiter-Fürsorge - cf w hk Kewerksckasten? DaS reiat folgender Aus-

Don verschiedenen Seiten ist versucht worden, die Auftichtigkeit in Zweifel zu ziehen, mit der die kaiserliche Regierung an de« Arbeiten : der Haager Fr i e d e« S - C o nfer en z theil- zuuehmen entschlossen ist. Gewiß theilt man bei uns die überschwänglichen Hoffnungen nicht, welche die hochherzige Initiative des Kaisers Nicolaus von Rußland bei unklaren Idealisten erweckt hat, als ob nun die Zett des ewige» Friedens anbrechen werde. Aber eS giebt eine Reihe praktischer Fragen, über die bei allseitigem ernsten Willen eine Verständigung an- gebahnt werden kann, um der Humanität gegenüber den Gefahren, Lastern uvd Schrecken eines Krieges zu größerm Rechte zu verhelfen. Wenn wir daher auch wissen, daß, wie überhaupt in menschlichen Dingen, so auch hier nicht alle Blüthenttäume edler Geister reifen können, so bleibt doch ber Vorwurf mangelnden guten Willens auf deutscher Seite un­berechtigt und dient nur dazu, das fteuudschastliche Einvernehmen zwischen den beider» Kaisern und ihre«

habe, als ich zweifette, »eil Sie meine« Brief nicht innig um bie zierliche Gestalt legten, als wollte» sie gleich beantwortete». Hier auf meinen Knien flehe dieselbe niemals wieder frei geben. (Fortsetzung f.)

. . Zehre 1898 von 287 000 auf 507 000 gestiegen ist.

Dir Verstärkung hatten hauptsächlich solche Gewerk-

>rik i Hanen, vo» denen der Klassenkampf am heftigsten

te sr? .Erschrecken Sie nicht, Sennortta, ich kann die gstkk? ?*te nicht so gut setze«, wie in der Sprache meiner . ^wmth, deßhalb lassen Sie mich offen »nd kurz ' (36*1 Archen. Frederigo liebt Sie, der arme Junge ist N»d am Körper geworden, Dank Ihrer edelmüthtgen aber er ist krank am Herze» »nd er wird «fc», vor Sehnsucht »ach Ihne», Sennortta . . . 'i'a* i-, Sennortta, er wird sterbe», selbst wen» er

schöne Heimath zurückkehrt! Die Sonne ' heiß dort bei unb und heiß «nb glühend find

zu (388? fabA bkarö (36* le U.

lakschafts - Kongreß verdient, so unfruchtbar er an Bctifäe« Ergebnissen ist, in mancher Hinsicht be- jjttt zu werden. Bon ben Gewerkschaften hoffen ^gütlich gewisse Sociälpolttiker, daß sie bie pMer-Organisationen aus bent revolutionären ins Lchrwasser ber Reform hinüberleiten können, inbem de»berechtigten Kern' ber Arbeiter < Forder- Btn verwirklicht. Dieses ist nun weit mehr als in nm Ländern bei uns durch die Arbetterschutz- ßksetze vom Jahre 1891, durch das GeweibegerichtS- ßrsetz u. s. w. geschehen. Was aber ist die Wirkung

*5 juHfl. und immer wieder glaube«, einen Gegensatz mt" Men ber Gewerkschafts-Bewegung unb ber social- , MMschen Partei constattten zu bürftn, finb stark r.cj" «f dem Irrwege. Die beutschen Gewerkschaften finb , apolitisch; aber ihre Mitglieder sind fast auSnahmS-

'5 M M Socialdemokraten'.

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Erscheint täglich außer an Werktage» «ach Sonn- und Feiertagen. 'tJiT/lvRltVA

-gze g na Quartals-Abonuements-Preis bei der Expedition 3 Mk., bei alle»

121 LLLL^L^K! Freitag, 26. Mai 1899.

,O daS macht nichts', meinte freimütig Don J«rico, indem er die Hand FreddaS an seine bärtigen »toen zog,ich bin auch mit Ihne« zuftieden, llget« ß gleich ich natürlich Ihre Verwandte« gern Müßt haben würde. Vielleicht, so setzte er mit Musischem Lächeln Hinz«,findet fich dazu später M Gelegenheit'.

a btütt«^ Maurer seine Mitgliederzahl von 11842 im z"65l SaSre 1892 auf 60175 im Jahre 1898, ber Nltallarbeiter-Berbanb wuchs in derselben Zeit von schach121 auf 75431.

Kessti Bezeichnend war bie Stellung beS Congresses zum eaksss Schutze der Arbeitswilligen. Der Congreß hat ganz Nftn Partei für ben Streik Terrorismus genommen, itotm er energisch gegen ben Gebauten protestirte, M zumeist von ber Verzweiflung über ihre Noth- iaze getriebene, für sich unb ihre Familien um eine üffere Existenz ringenbe Arbeiter, welche zum letzten «dic S-V gHr Beifügung stehenden Mittel, der Arbeits- üwstellung, greifen unb ihre Arbeitsgenossen zu Ochem Thu« auffotbern, bem Verbrecher gleichge- Htet unb mit Zuchthausstrafe bedroht werden sollen'.