Einzelbild herunterladen
 

: e

ewwtotu Sie» 81. r«l«»hon 61.

ehör unb heutzutage unter socialpolitischer Flagge zu

gehen.

[iexi,

NUNg

fe 7.

fstelle

1, III. *8u»a zu setzen, um auf Abwehr-Mittel zu sinnen.

sfer.

kn Sie auch glauben, daß ich es nicht ertragen

Ich habe Sie erzürnt. . . ,

>4 greift, die geeignet ist, den Körper im Kampfe M die feindlichen Eindringlinge zu schützen, seine

kath, 8.

S-GesundheitSamteS geht hervor, daß im Jahr 3 in Deutschland von 1000 Personen, die im zwischen 15 und 60 Jahre starben, 342 der erculose erlagen. Noch betrübender aber ist eine istik, welche sich ausschließlich auf die Jnvaliditäts- en der Versicherung? pflichtigen Arbeiterschaft be- . Auf Grund eines reichhaltigen Untersuchungs- ials von 158 000 vertrauensärztlich begutachteten stellte sich heraus, daß bei den Jnvaliditäts. im Alter von 20 bis 30 Jahren von 1000 en mehr als die Hälfte, 548 nämlich, der Tuber- e zuzuschreiben find. Ein solches Elend schreit ch nach Linderung und ist wohl geeignet, die en und besten Lkäste der Menschheit in Be-

, Verzweifeln Sie nicht, Frederigo. DaS Glück, welches Sie zerstört wähnen, eS kann nicht sterben, wenn nufer Herz stark genug ist, eS zu erobern und festzuhalten. Eine« Jrrthnm Ihres Herzens haben Sie schwer gebüßt, aber Sie haken diesen Jrrthnm jetzt erkannt und Sie werden die Kraft finden, nie­mals wieder den leicht zu betretenden Pfad der rasch auflodernden Leidenschaft zu gehen. Sie sagen mir, daß Sie mich lieben! Ich glaube Ihnen, Frederigo, aber vergeben Sie mir, daß ich auch glaube, die Worte der Liebe hat die Leidenschaft des Augenblick» Ihren Lippe» gelehrt... nein, »ein, Frederigo, ich will Sie ivicht verletze»! Aber Sie urtheilen jetzt nicht frei? Sie befinden sich in der Abhängigkeit non den Sie und mich umgebend« Umständen! Ich »ar Ihre Pflegerin, ich faß an Ihrem Lager, während Sie nn Fieber da lagen. Die Phantasien und Träume des Fiebers habe» Ihrer Seele mein Bild vorge- gaukelt. Sie sahen mich im Traume, Sie dachte» an mich im Wache» und glaubte» mich zu liebe»! Laste» Sie uns nicht wieder in jenen Jrrthnm ver­fallen, der Sie schon einmal unglücklich gemacht hat! Lasten Sie hh8 nicht der Leidenschaft des Augenblicks folge»! Da», Frederigo, find die Gründe, weßhalb ich das Wort Ihrer Liebe nicht hören darf, nicht die äußerliche» Grü»de, welche vielleicht die schmähsüchtige Welt meinem Handeln unterlegt, einerlei, ob ich Ab­schied von Ihne« «ehme »der ob ich bei Ihne« bleibe« würde. Und mm, Frederigo, geben Sie mir die Hand und schauen Sie mir in'» Auge! Leben Sie wohl! Prüfen Sie Ihr Herz und seienSie stark.. .'

Anzot-en

Bure«u$ von

ung ammer, gerichtet

(3631 langer,

(174?1 Der schlimmste Würgengel unserer Zeit ist die culose. Aus den statistischen Arbeiten des

,3ch habe Ihne« nicht» zu verzeihe«, Frederigo, iirne Ihnen nicht/ entgegnete «eit leicht bebender

tf'ßö* hages, um ein Stück wahrer und practischer Social- plitik, das thurmhoch hinausragt über das meiste,

nac, lde uad ^Mack- Flasch«

»v, ohne Sie zu lebe». Da»» müffen Sie mir auch tot», daß ich Sie ließe grenzenlos liebe.. .*

Die in Oesterreich am 20. Mai MtttagS von de» fünf dentschen Parteien angenommenen

>e Fredda. »Aber jene» Wort, da» Sie vor-

Der Tuberculose-Congreß.

I» der jetzigen Pfingstwoche wird in der Reichs- Mtstadt der Kongreß zur Bekämpfung der Tuber- tultft eröffnet werden. Mau darf ohne Uebertreibung

oermicth, -rg 5.

Forderungen der Deutschen zerfallen in allgemeine nationalpolitische Forderungen, allgemeine Grundsätze für die Regelung der Sprachenftage und dritten» in besondere Grundsätze für die einzelnen Länder. In den ersten Forderungen heißt es: Die planmäßige Zurückdrängung undBedrohung des deutschen Volksstamme» machen es uns zur Pflicht, für unsere nationalpolitischen Forderungen gemeinsam ein« zutreten. Wir fordern die Beilegung des natio­nalen Streites durch die Wiederherstellung der frühem Stellung der Deutschen und den Bruch mit dem feit Jahrzehnten befolgte» System, wir fordern Festhalte» a» der Verfassung und am Einheitsstaat Oesterreich unter Abstellung aller staatsrechtlichen Bestrebungen. Der § 14 ist zu beseitigen, «ur für wirkliche Roth- fälle ist Vorsorge zu treffen, wir fordern die beffere Pflege der deutschen Armeesprache. Angefichts der autonomen Sonderstellung Galizien» verbreitet sich die Ueberzeugung von der Nothwendigkett, daß die Gegenseitigkeit zur Dmchführnng komme und die Deutsche« Oesterreich» vor ungerechtfertigter Beei». flussung ihres nationale« Lebens sichergestellt werden. Die Beziehungen zu Ungarn, die sich nicht im Geiste der Ausgleichsgesetze weiter entwickelt habe», bedürfen der Neuordnung, welche die ungestörte wirthschaftliche Entwicklung ermöglicht. Am Bündnisse mit dem deutschen Reiche soll unverbrüchlich festgehalten und eine engere Betheiliguug am Weltverkrhr angebahut, ein engerer Zusammenschluß der festländischen Staaten Europas erstrebt werde«. Hand bt Hand mit dem Bündniß und dem deutsche» Reich muß für Deutsch Oesterreich die Pflege des geistige» Znsammeu- hanges mit Deutschland auf allen culturellen und wirthschaftliche» Gebieten, besonders dem des Hoch­schulwesens, fichergestellt bleiben. Zweitens: Bezüglich der Sprache »frage sind alle bisherige» Ver­ordnungen, Erläffe, Instructionen i» Sprachensachen auszuheben und ist das Geltungsgebiet einer Ver­mittelungssprache, sowie der hinein und äußer» Amtssprachen, staatlicher und autonomer Behörden in den verschiedenen Reichsthelle» gesetzlich festzustell«. Die dritte lange Abteilung enthält die Einzel­forderungen für die Kronländer. Nachstehende Fest­setzungen sind als uuttennbares Ganzes anzusehen: deutsch ist allgemein die Vermittelungssprache für alle Centralstellen, den obersten Gerichtshof, ebenso für den Amtsverkehr der staatlichen Behörden, für Militär- RechnuugSwesen, Post und Eisenbahnen. Bezüglich der inner« Amtssprache sollen Ausnahme» bestehen für die italienische Sprache wie bisher, ffii das Polnische in Galizien, das Tschechische im geschlossenen tschechischen Sprachgebiet Böhmens. Alle Staats­beamten haben bei der Anstellung die Kenntniß der deutschen Vermittelungssprache nachzuweisen, in deutschen Pfarrgemeinden find nur deutsche Priester zu ver­wenden. Der Unfug bei der Eintragung in Matrikeln und die Slawifirung deutscher Ortsname» ist abzu- stelle».

Und darf ich Sie niemals Wiedersehen?*

Ihr Herz wird Ihnen die rechte Antwort gebe» . . . lebe» Sie wohl, Frederigo .. . vielleicht auf Wiedersehen . . .*

Ihre Kraft war zu Ende. rasche» Schritte« eilte sie davon und warf sich, auf ihrem Zimmer an- gelangt, aufschluchzend auf ihr Lager. Jetzt machte sie sich Vorwürfe, gegen den Geliebten z» grausam, zu hart gewesen zu sein. Jetzt mußte sie gewaltsam de« Wunsch zurückweisen, zu ihm zu eile« und ihm z«zu- rufe«:Da, «imm mich hin! Ich liebe Dich ich will Dir glaub« will Dir vertrauen!' Vor ihrem Auge stand fort und fort fein trauriges, blaffe» Antlitz! In ihrem Ohr ertönte fort und fort fei» wehes Lufschluchzen und sei« bitteudeSFredda, Fredda...' Sie tang mit sich selbst. Sie kämpfte den schwerste« Kompf eines liebenden Herzens, aber sie errang den Sieg über ihr Herz unb ihr früherer Much, ihre ftühere Hoffnung kehrten zurück. .Liebt er mich wirklich, ist e» nicht wieder eine aufflackernde Flamme der Leidenschaft, die in feinem Herzen brennt, sondern das stetige Feuer der treuen Liebe, bann wird diese Siebe ihn den Weg zu mir finden lassen und dann soll ihm die Antwort werde«, die chm schon jetzt mein Herz entgegenjubel« möchte . . .'

Der Abend dämmerte, al» der Wage« be8 Förster» Fredda zur nächste« Eisenbahnstation brachte. Von dem Fenster seiner Zimmer» sah Frederigo mit thränen- verschleiertem Ange dem Wage» «ach, bis er tn dem nahe« Walde verschwände» war.

(Fortsetzung folgt.)

j^en, daß Berlin in feinen Mauer» kaum jemals litt wichtigere uud bedeutungsvollere, edler» Zwecken pDÜmete Versammlung gesehen hat. ES handelt h hier um ein Friedens- und Culturwerk ersten

wug u loder. . (3630 t 18,

Umschau.

3m Haag fand am 20. Mai die zweite Sitzung der Friedenskonferenz Vormittags 11 Uhr statt und dauerte 35 Minuten. Zu Beginn derselben verlas der Präsident v. Staal die von dem Kaiser von Rußland und der Königin Wilhelmina auf die abgesandten Telegramme der Konferenz eingelaufenen Antworten. Sodann hielt Herr v. Staal eine Rede über die Arbeiten der Konferenz, welche jedoch nicht der Oeffeutlichkeit mitgetheilt werden wird, und empfahl die Annahme der bezüglich der Kommissionen getroffenen Abmachungen. Die Konferenz nahm die Abmachungen ohne Erörterung an. Ebenso wurde der Vorschlag des Präsidenten, Mittheilungen über die Berathungen der Konferenz der Presse durch das Büreau der Konferenz zugehen zu lasten, gebilligt. Nähere Bestimmungen über die Art, wie diese Mit- theilungen zu erfolgen haben, werde» erst gettoffe» werde«. Wahrscheinlich werden dieselbe» i» einem Büreau des Ministeriums des Auswärttgeu, das zu diesem Zweck einzurichte» wäre, festgestellt werde». Nach Schluß der Sitzung blieb »och eine Anzahl Delegirter beisammen zur Organisirung der Kom­missionen. Das Petersburger BlattNowoje Wremja' begrüßt freudig ben Ausspruch des Kaisers Wilhelm in Wiesbaden, wonach die Vertteter Deutschlands auf der Friedenskonferenz mit den Ver­treter» Rußlands übereinstimmende Instruktionen er­halten haben. DieNowosti' meinen, die Rede des Kaisers Wilhelm werde in ganz Europa einen tiefen Eindruck machen. Aus der Rede gehe hervor, baß bet deutsche Kaiser denselben Zielen uachstrebe, die der Zar bei der Einberufung der Konferenz ver­folgte. Die ttaditionellen freundnachbarlichen Be­ziehungen zwischen beiden Reichen müßten durch die Solidarität zwischen dem deutsche» und dem russische» Vertreter auf der Friedenskonferenz eine weitere Be­festigung erfahre».

legeharj, cnutzq.

hi» sprachen. Sie dürfen e» nicht wiederholen wir wüste» eS vergeffen . . .'

O Fredda, Fredda . . .'

Seien Sie stark, Frederigo! Seien Sie wuthig wie Sie es gewesen find, al» man mit ehre« Herzen ein freventliche» Spiel getrieben! Ja, ich wollte ohne Abschied von ihnen gehen, Frederigo, weil ich jene» Wort vermieden wiffen wollte, weil ich fürchtete Sie würden fich durch de» Augenblick hiureißen laste», wie e8 eben geschah. . .'

O Fredda, wie falsch beurtheile» Sie mich! Nicht die Erregung des Augenblicks ließ mich jenes Wort sprechen, sonder» der heiße Drang meines Herzens, dar sich »ach Jhaev gesehnt hat, da» »ach Ihrer Liebe dürstet . . /

Still, still, Frederigo,' entgegnete Fredda tief erschüttert,machen Sie nn» ben Abschied nicht noch schwerer, al» er ohnedie» schon ist. Ich gestehe e» offen, daß e» eine Zeit gegeben, wo «ich diese Worte an» ihrem Runde unsäglich glücklich gemacht habe» würden, diese Zett ist vorüber »nd--wer weiß,

ob fie jemals zurückkehrt,' setzte sie flüsternd Hinz».

Fredda, Fredda,' stöhnte er schmerzlich auf,so habe ich Ihre Liebe verloren?! O ich Thor, ich Thor, e» kann ja nicht ander» fei«... war ich selbst e» doch, der wette Glück in medegreiflicher Verblendung zerstörte!'

Er verbarg fei« Antlitz tte die Hände und saß tief t« fich zusammen gesunken da. Leise legte Fredda ihre Hand aufjfeinen Scheitel «nd sprach mtt sanfter Stimme:

die Mtttel und Wege angiebt, um das Auftreten der Tuberkulose z« verhüten. Als Vorbedingung zur Durchführung der Prophylaxe aber erscheint weit­gehende Volks-Belehrung und Aufklärung über Wese», Ursache und Erscheinunge» der Tuberkulose nöthig.

In diesen beide» Richtungen, der diätettschen Be- handluugs. Weise Schwindsüchtiger, besonders mit Hilfe der Errichtung von Heilstätten, und der Prophylaxe, ist, dem gegenwärtigen Stande der Tuberkulose-Frage enstprechend, der Schwerpunkt der Verhandlungen des Kongresses zu suchen. Gleichzeitig mit demselben wird eine Ausstellung für Krankenpflege stattfinden, welche durch Vorführung aller Mittel uud Veranstaltungen auf diesem Gebiete die Zwecke des Kongresses wesentlich zu fördern geeignet ist.

Möge Gott ben Verhandlungen seinen Segen leihe», damit au8 ihnen der leidenden Menschheit dauernder Nutze» erwachse.

st die j, 1 Wehr, stallehlex

r»

Zubehh

Kwak, _ (3531

n.

urch

CM ithig b« Dirn» Sch«ä «in N-

er FE 7?« »teöettgo. (Agzi Men Sie mir

Deutsches Reich.

Berlin, 22. Mai. Ihre Majestäten der K a i f e r und die Kaiserin trafen am Sonnabend Morgens 9 Uhr 15 Mm. mit dem Prinzen Joachim nnb bet Prinzessin Victoria Luise auf Station Wildpark ein und wurden von den Abends vorher aus Plön ein* getroffenen Prinzen - Söhnen zusammen mit# den Prinzen August Wilhelm und Oscar empfangen. Nach kurzem Aufenthalte begaben fich Ihre Majestäten mit den Kinde« nach dem Neuen Palais. Un­mittelbar nach seiner Ankunft im Neuen Palais hörte der Kaiser einen längeren Vortrag des Chefs des MilitärkabinetS, Generaladjutanten, Generals der Infanterie v. Hahnke.

Der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe ist heute zu kürzerem Aufenthalt nach Grabau in der Provinz Posen abgereift.

Zum Geburtstage der Königin Victoria vou England, welche am 24. Mai ihr 80, Lebensjahr vollendet, hat sich der Hofmarschall der Kaiserin Friedrich, Freiherr v. Reischach, nach London begeben, um die Glückwünsche der Kaiserin zu überbringen. Seitens des Officierkorps des 1. Garde-Dragoner-Regiments, deffen Chef die Königin Victoria ist, wird der Tag in festlicher Weise durch ein Geburtstagsmahl begangen werden, zu welchem der großbritannische Botschafter Sir Frank Lascelles, der großbritannische Militärattache Oberst Grierson und die Herren der großbritannischen Botschaft Ein­ladungen erhalten haben.

Die Kommission des Abgeordnetenhauses hat beschlossen, hinter dem § 76 des Entwurfs zur Aus­führung des Bürgerlichen Gesetzbuchs einen besonderen Paragraphen einzuschieben, der es ausspricht, daß bei dem bevorstehenden Uebeigang der mütterlichen Vor­mundschaften in das Verhältniß bet elterliche» Gewalt teine Schlußrechnung gelegt zu werden braucht, vielmehr lediglich § 1681 B. G.-B. Platz greift. ES unterliegt keinem Zweifel, daß diese Vor­schrift Gesetz wird. Damit wird eine erhebliche Schwierigkeit für die Ueberleitung in das neue Recht beseitigt.

Der schwedisch-norwegische Gesandte in Berlin richtete an den Geh. Kirchenrath Dr. Fricke in Leipzig cmläßlich seines 25 jährigen Jubiläums als Vorsitzender des Central-Vorstandes des Gustas Adolf Vereins folgendes Telegramm des Königs von Schweden und Norwegen:Im Namen meines erlauchten Monarch« bitte ich Euer Hoch« würdm die herzlichst« Glückwünsche zur heutig« Jubüäumsfeier zu empfangen. Möge Gotter Segen stete wallen über Ihr» Arbett im Dienste deS GustaS Adolf-Vereins.'

Jur eigen«, im Gart« des Theaters des Westens innerhalb weniger Wochen erbauten Haufe, das eine« Saal unb fünf Zimmer umfaßt, ist am 20. b. M. Mittags in Gegenwart einer auserlesen« Gesellschaft von Kunstfreund« die erste Ausstellung der Berliner Secession durch eine einfache

(Nachdruck verboten.)

Gluck auf!

Roman auS dem Harze von O. Elster, (Fortsetzung.)

Schon die Anerkennung und Förderung, welche ^0- km Congreffe von höchster und allerhöchster Stelle

irr »«k"®0 Dauben Sie also doch daran, daß ich uschc»» tmtti empfinde, wenn Sie von mir geh«? O - 1 4ba, ich danke Ihnen für dieses Wort! Dann

in freie: gelu pflegt. (2071

öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«. Jllustrirtes Sonntagsblatt.

Ein Hoffnungs-Strahl durchzuckte alle Gemüther, I es Koch gelungen war, den Tnberkel-BazilluS zu üeck«, jenes kleine Lebewesen, welches als Ursache * Tuberkulose aufgefaßt werden muß. Die weit- senden Hoffnungen vou damals haben sich nicht er­st; noch giebt es keine specifische Behandlung der iberkulofe mit bestimmten Heilmitteln. Aber die

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Gönn- »nd Feiertagen.

"M 11Q Onartalr-Abormementr^reiS bei der Expedition 3 3M., bei allen fl

Uv Postämter» 2,26 Mk. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSaedühr: die at> n«

Ordere» : W»ZelleatUPfg. MlttÜwch, 24. MlN 1899.

Meinen Kräfte zu stärken, seine Ernährung zu rn, etwaige ungünstige Lebensbedingungen in -,, , Hige zu wandeln. Von allergrößter Bedeutung i t siw- ^tn die Prophylaxe (vorbeugende Maßnahmen),

lberkulose ist trotzdem heilbar, wen» zur rechten

1 st die richtige diätetische Behandlung der Kranken

IL parterre' . Gatt chen.

Zim , per 1 (23 r.

: Me Expedition bttse» Blatte«, bk Amwncrn- seusteiu & Bocher, Frankfurt a. M., Cassel, Magd»- 04 Ccrt'hrrt elf Most«, Franfftmt e. M., Berlin, München, Köln; "4.

ie., Armckbirt e. 3t Berkin, Hannover, Pack» x.

vohug. 1 Theil gewordm, spricht für feine Bedeutung. 29, Krr Majestät die Kaiserin hat daS Prstectorat über- ig. Sagt, »«men, während der Ehren-Vorsitz in de» Hände» »d. späte: stl Reichskanzlers, der Vorsitz in denen des Herzogs (2841 Pw Ratibor «hi. Dazu gesellt fich bann die lange

;, patt, glänzender Namen der Wiffenschaft und tätigen ~ scheuliebe, deren Träger an ihrem Theile ius- mt mit Rath und That für da» Zustandekommen Rk 625 Versammlung eingetreten find. Die ersten Ge- 475f und die bekanntesten Aerzte haben fich mtt den " z^'Desnb« des Volkes ans allen Ständen und Parteien »'s) Z ünden, um bet bösen Krankheit tapfer zu Leibe

)t. Wange» erbleicht«. So war boch der

mg * hmblick gekommen, b« fie gefürchtet und ba fie (363t 1 feiner selbst will« zu vermeiden gesucht hatte! » 6 seine Stimme bebte, wie feine dunkle» Augen

H Moll an ihr« Lippen hingenl Fast überwälttgte ^8 eig«e Gefühl. Fast wäre fie aufjubelnd an

. 'Herz gesuuk«. Aber «ur ei» Augenblick der Miche war eS getoef«, dann hatte fie die Faffung ttt viele» ^onnen. Sie schloß die Augen, preßte die 20-PA »b auf da» heftig poch«de Her, und wandte fich elohmm i-mn ihm ihre Bewegung zu verberg«. Es durfte (36> * fein! Ein Bund in der Erregung de» Sagen» geschloff«, unter dies« Berhättniff«, er konnte beHtifl* * *8n fein.

breiig »Sie w«ben fich ab, Fräulein Fredda?' flüsterte