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Kollektiv-Eigenthum erstrebt wird, die Frage über

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r allen Gebieten deS Wissens nnd.Könnens, des nens und Forschens gemacht hat. Man rühmt Scharffinn immer neuer und großartiger Ent- »gen, in denen der menschliche Geist gelernt hat,

In Petersburg wurde unter dem Vorfitz Kaiser Nikolaus II. eine Konferenz zur Be- rathung der Deportationsfrage abgehalten. Dabei zog der Kaiser Nachstehendes in Erwägung: Der feit dem XVII. Jahrhundert bestehende Modus der Deportation »on Verbrechern nach Sibirien hat fich, je mehr das Land durch frei» willige Ansiedler besiedelt wird, nicht nur als unnütz, sondern sogar als schädlich für Sibirien erwiesen. Mit der Verbesserung der Verkehrsmittel und bet fort» schreitenden kulturellen Entwickelung Sibiriens hat die Deportation allmählich den Tharacter einer Strafe verloren, während der Schaden, der dem Gebiete durch die Verbannung von Verbrechern dorthin zu­gefügt wird, mit jedem Jahre größer wird. Nachdem sich mit der Frage der Aufhebung der Deportation und der Zwangsarbeit bereits die Kaiser Alexander II. und Alexander III. beschäftigt haben, betrachtet Kaiser Nikolaus diese Angelegenheit als ein Vermächtniß seiner Vorfahren und erblickt in der Deportation ein schweres Hinderniß für die Entwickelung Sibiriens. Er hat daher befohlen, daß unter dem Präsidium des Justizministers eine Kommission zusammentretc, die über den Ersatz der Depor­tation durch andere Strafen und über die damit zusammenhängenden Angelegenheiten berathen soll.

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14.

April 1856 wegen Inanspruchnahme der Vermittelung eines befreundeten Staates vor Anwendung von Ge­walt; 2. Antrag Macini, eingebracht am 24. November 1875 in der italienischen Deputirtenkammer, dahin gehend, daß des Institut des Schiedsgerichts ein all­gemein angewandtes Nittel werde, um nach Ge­rechtigkeit internationale Streitftagen zu lösen; 3. Resolution des Instituts für internationales Recht in Betreff einer schiedsrichterlichen Klausel, angenommen in der Züricher Session von 1877; 3. Artikel 12 der Generalacte der Berliner Covserenz von 1885 wegen Vermittelung oder schiedsrichterlicher Entscheidung für Streitftagen im Congo- und Nigerbecken; 5. Entwurf eines Reglements für internationales Schieds­gerichtsverfahren, vorbereitet vom Institut für inter­nationales Recht auf der Session im Haag 1875.

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ls well, »ewährtt WPf». l» eim »g, so die Ar- echik ist vor-

[3361 srm scheint, so liegt es vor Allem on der immer chemeiner verbreiteten irdischen Gesinnung und «terialistisch gerichteten Lebens - Anschauung. Man Mhst mit den Fortschritte», die der menschliche Geist

komme»- bringe» Beweik, irte bi«, re sieb! li 1899.

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über die zunehmende Rüstung Europas; 6. mit der Schrift von Dudley Field über dauernde Beschränkung der Stteitkräste; 7. mit der Schrift MerigherS über gleichzeitige, allgemeine, propositiouelle und progressive Abrüstung; 8. mit der Schrift des StaatSrathS Johann v. Bloch; 9. mit der Schrift Bastiats über Entlassung im Heere; 10. mit der Schrift des Fürste» Obolenski über die Idee des allgemeinen Friedens und der Abrüstung. 8

Die zweite K»mmissio'n^wttd sich mit folgenden Schriftstücken beschäftigen: 1. Deklaration des Pariser Kongresses vom 6. April 1856; 2. Genfer Konvention vom 22. August 1864; 3. noch nicht ratifizirte Zusatzartikel zur Genfer Konvention vom 20. Oktober 1868; 4. Petersburger Konvention be­treffend Verbot deS Gebrauchs'» gewiffer Gefchoffe; 5. Brüsseler Konferenz »on 1874 über Kriegsgesetze und Kriegsgebräuche; 6. von Rußland ans der Brüffeler Konferenz eingebrachter Veittagsentwurf über Kriegsgesetze und Kriegsgebräuche; 7. daS Oxford-Handbuch betreffend Gesetze über den Land­krieg, angenommen vom Institut für internationales Recht in der Session von 1880; 8. Regeln für die Beschießung offener Städte dmch Seestreitkräfte, an­genommen vom Institut für internationales Recht in der Session von Venedig im September 1896; 9. die Erklärung Frankreichs und Englands betteffend die Zusatzartikel zur Genfer Konvention; 10. Ent- Wurf einer Revision der Genfer Konventton von Moynier; 11. Vorläufiges Programm, vorgeschlagen durch den Schweizer Bundesrath; 12. Circular des niederländischen Ministers des Aeußern an die Ver­treter der Niederlande vom 13. Februar 1871 be­treffend die Bitte der Amsterdamer Handelsbank, das Prinzip der Unverletzlichkeit vom Privateigeuthum auf dem Meere zu billigen und den Begriff Kriegskontre-

bande definiren zu lassen.

Die dritte Kommission wird fich folgenden Dokumenten befassen: 1. Vorschlag Lord Clarendon auf dem Pariser Kongreß am

ihr und Frederig» stattgefunden hatte, war der Grnnd fortgefallen, weßhalb fie so rasch das ForsthauS hatte »erlassen wollen. Das junge Mädchen hatte vor der ersten Begegnung eine bange Scheu empfunden. Sie hatte während der Krankheit Frederigo's zu tief in seiner Seele gelesen und fürchtete, daß die Leiden­schaft, welche sich in seinen Fieberphantafien offendbart hatte, jetzt wo er mit gesunden Sinnen ihr gegenüber trat, erwachen werde. DaS mußte unter allen Um­ständen vermieden meiden; Frederigo sollte fich nicht aufs Neue einem Wahne hiugebe», der ihn schon ein­mal getäuscht hatte. Auch in Rücksicht auf ihr eigene» Herz wollte fie Frederigo nicht mehr Wiedersehen; denn fie fühüe wohl, wie die ftühere Liebe nvch immer im Herzen lebte nnd fie wollte fich und dem Geliebten den Schmerz ersparen, eS MSzuspreche», daß diese Lüde vergeffen fein müsse für alle Zeiten.

Nachdem Don Enrico so überraschend für Alle erschienen war, war die Gefahr, welche fich anS dem Zusammensein Fredda'S uud Frederigo'» ergebe» mußte wesentlich verringert. Don Enrico wellte fast unausgesetzt in der Nähe seine» Sohne» und dieser befand fich in einer fteudig erregten Stimmung, in welcher er kaum an die Bergangenheü dachte. Diese fteudige Stimmung übte auch aus seinen GesuudheitS- znstaud einen überan» günstigen Einfluß au», und Fredda sah mtt inniger Freude, daß fich Frederigo von Tage zu Tage mehr erhoüe. Traurig stimmte fie der Gedanke, daß ihre Abreise Fieberig» auf» Nene betrüben nnd seine Genesung gefährden könnte. Deßhalb sprach fie ihm gegenüber nicht von der Ab- ficht, in den nächste» Tagen da» ForsthauS »erlaffen zu wollen, so daß Frederigo fich de» Glauben hin- gab, et würde noch lauge Zeit in der Nähe FreddaS

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dert die Entwicklung und die Erfolge auf allen ieteu der äußeren Kultur. Man giebt dem »er» uißvollen Jrrthum Raum, daß durch eine neue ltung deS wirthschaftlichen Lebens Glück und edenheit in unserem Volk zurückkehren könnten. Wohl ist der Pfingstgeist, an dessen Ausgießung

die Jünger des Herrn dieses Fest uns erinnert, Seist der Liebe. In der ersten Christen-Gemeinde, der uns berichtet wird, tritt unS der Versuch

en, durch eine Art der Güter-Gemeinschaft, wie heute von den Sozialisten verschiedener Richtungen

Natur ihre Geheimnisse abzulausche» und ihre (2964 ptäfre in den Dienst der Menschheit zu stellen; man

Konservativ oder g o uv ernemental? lieber diese Frage haben wir uns jüngst an leitender Stelle gegen dieFranks. Ztg." ansgesprochen, welch' letztere auch denBund der Laudwirthe" gegen die Konservativen anzog. Jetzt lesen wir in gesperrter Schrift im Organe desBundes der Landwirthe":Die kaualfreund- liche Presse läßt die Hoffnung auf eine wenn auch nur schwache Majorität für den Kanal immer noch nicht finken. So schreibt dieFreis. Zig.",

daß man in parlamentarischen Kreisen trotz des Kommission-beschlusieS übeiwiegend mit der Annahme der Kanalvorlage rechne,da man von den abhängigen Konservativen, Landräthen u. s w. bestimmt zu wisien glaube, daß die nöthige Anzahl entweder umfall,n und für die Kanalvorlage stimmen, oder an der Abstimmung nicht theilnehmen werde."

DieNat.-Ztg." ist der Ansicht,

daßin keinem anderen Laude ein derartiger Gegen­satz zwischen Regierung und zahlreichen Ver­waltungsbeamten möglich sei, da es in allen anderen konstttulionellen Ländern Bestimmungen gebe über die Zulaffung von Beamten zum Parlament oder eine Machtvollkommenheit der Minister über Verwaltungsbeamte», wodurch Kollisionen, wie die bei uns vielleicht bevorstehende, anSgeschlosien würden."

Hierzu bemerkt dieCorrespondenz des Bundes der Landwirthe": Daß es der Regierung jetzt noch möglich sein sollte, die im Ab­geordnetenhanse fitzenden Verwaltungsbeamten durch sachliche Gründe für die Kanalvorlage umzustimmen, glauben diese Blätter selbst nicht. Sie mutheu den

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weilen dürfen. Um s» mehr erschrack er, als er durch Zufall erfuhr, daß Fredda heute gegen Abend abzu- reifeu gedenke. Er vermochte den Gedanken nicht zu fassen, daß er ohne Fredda leben sollte. Seine Liebe zu dem jungen Rädchen war wieder auferstanden auS dem tiefen Schlafe, in dem sie versunken gewesen zu sei» schien. Das Berhältniß zu Ella dünkte ihm jetzt ein böser, häßlicher Traum und mit tiefer Reue dachte er an die Verirrung seines Herzens. Er wollte Fredda aufsuchen uud ihr Alles gestehe». In ihrem Zimmer, auf der Veranda fand er fie nicht. Die Dienstmagd sagte ihm, daS gnädige Fräulein sei in den Garten gegangen.

Fredda hatte noch einmal ihren Liebling? platz ausgesucht, den Sitz unter den schattige», breitästigen Buchen am Ende deS Gartens, wo derselbe fich «it dem Walde vereinigte. Man genoß von hieran» eine aumuthige Aussicht über das ForsthauS mit bem Garten voll blühender Blumen und daS liebliche Thal. Gegenüber dem ForsthauS stieg der grüne Wiesenabhang wieder zu dem Hochwald hinan und Fredda hatte oft davon geträumt, wie herrlich man hier in dem stillen WaldeSgrund fern von dem Ge­töse und Leidenschaften der Welt leben müffel Die Gruben lagen weiter entfernt, die Silber Hütte ward durch den Berg den Blicken entzogen, so daß da» Ge­räusch der gewalttge» Maschinen nur zuweilen mah­nend wie ein ferner Donner in da» stille Thal drang. Ruhe und Friede aihmete die Landschaft, welche die Sonne de» Spätsommer» mtt freundliche« Lichte übergoß. Ruhe und Friede» wann würde fie in ihr Heq wieder einkehrm.

Fredda seufzte tief auf. Doch plötzlich sprang fie erschreckt enipor. Frederigo schrttt eilig aus fie zu, fich noch immer schwer auf feine» Stock stützend.

Anzeigen ndjmta «tigege,; Me Expedition dieser Watte«, die Annonceu- Butmut von Haasensdön & Vogler, Frankfurt «. M., Cassel, Magd«- n A IpM, Wien; Rudolf Moffe, Frankfurt«. R., Berlin, München, Kode; 04. «. 8. Daube * Co., Fraatfttt «. 3t Berti», Hannover, PaM x.

«fitzeS beseitigen möchten. Dort war es die auS- ikicheube Bruderliebe, die zu den Armen uud Noth- idmden der Gemeinde sagte:Was mein ist, daS dein, nimm hin, wa» ich habe"; hier find es die didhaste Begehrlichkeit und der Geist des Hasses die Besitzenden, die da sprechen:Was dein i kommt von rechtswegen uns zu, darum: gieb a, was du hast l" Und gerade die Erfahrungen, die vv in dem kleinen Kreise jener ersten Gemeinde

Umschau.

Um einen Ueberblick über die Arbeiten der Kom­missionen der im Haag tagenden Friedens- Konferenz zu geben, find die Schriftstücke aufzu- führen, die als Grundlage der Arbeiten zu bienen haben.

Die erste Kommission wird fich zu be- schäftigeu haben: 1. mit dem Memorandum des Fürsten Metternich vom Jahre 1816 über den vom Kaiser Alexander I. von Rußland unterstützten Vor­schlag des Prinz-Regenten von England, daß in einer internationalen Konferenz der Normalftiebensstand der Armee einer jeden Macht festgestellt werden solle; 2. mit dem Schreiben Napoleons III. an die Souverän« vom 4. November 1863, in welchem eine in Paris abzuhaltende Konferenz vorgeschlagen wurde, welche über die Grundlage einer allgemeinen Paci- fikation beraihen sollte; 3. mit dem von Rolin JacqnemynS im Jahre 1887 dem Institut für inter­nationales Recht in Heidelberg gemachten Vorschläge, vom Standpunkte des internationalen Rechts ans die Frage zu prüfen, »b es möglich sei, durch Ueberein- kommen zwischen den europäischen Staaten den Effettivbestand der Armeen und die militärischen Aus­gaben in Friedenszette» einzuschränken; 4. mit der Meinungsäußerung des ProfefforS Lorimer von der Universität Ediuburg über die Frage der Abrüstung; 5. mit den Betrachtungen des Grafe» Komarowski

mit diesem Versuch gemacht hat, sind der schlagendste Beweis dafür, daß daS, was damals im Feuer der erste» Liebe möglich war, unter veränderten Der- hältnissen, wie in denen der heutigen Christenheit nicht mehr möglich ist. Aber waS heute »och mög­lich ist, und was wir am Pfingstfest von jener ersten Pfingstgemciude lernen können und sollen, das ist nicht die Form, die längst zerbrochen und als un­haltbar erwiesen ist, sondern der Geist ihrer Gemein- schäft, der Geist der Liebe, die nicht daS Ihre sucht, der Geist der Selbstverleugnung und Opfer­willigkeit.

Mehr Verständnis für die idealen Güter be» Lebens nnd mehr Gemeinsinn in der Liebe zum Vaierlandc, zu Kaiser nnd Reich, daS muß die Losung sein. Was dem Vaterlavde fehtt, daS ist unS durch die politischen Ereignisse deS letzten Jahres, vor allem durch den Zusammenbruch Spaniens zum Bewußtsein gebracht worden. Es ist die beste Gabe, die wir für unser Volk und unsere Zett erflehen können, daß die trennenben Unterschiede und Gegensätze der Parteien vergessen würden über dem, was dem Vaterlande noth thnt, und alle staats erhaltenden Parteien sich zusammenscharten in wahrhaftiger Begeisterung und Hingabe an das Vaterland und zum gemeinsamen Kampf für die Bestrebungen, die deffen Zukunft ge­währleisten.

Und aller Werktagslärm verhallt . . .

Der Selbstsucht irre Stimmen schweigen . . . Wie Orgelton rauscht'S durch den Wald, Froh flüstert'S in de» Maieazweigeu: Die Liebe, die den Tod bezwang, Will heut ihr göttlich Werk »olleodeu; Nun, arme» Herze, sei nicht bang, Nun muß sich Alle», Alles wenden! ...

Alwin Römer.

Er wankte und wäre zn Boden gesunken, wenn ihn nicht Fredda gestützt hätte.

Frederigo," flüsterte fie,seien Sie stark! Ja Ihr Vater lebt, Sie »erben ihn Wiedersehen bald sehr bald*

Jetzt hielt fich Don Enrico nicht länger «ehr, schob den Vorhang, der ihn bislang verborgen hatte, zurück und eilte auf seinen Sohn zu, der ihm mtt de« laute» AnSmf:Mein Vater, mein Vater!" an die Brust sank. Fest umschlungen hielte» fich Vater und Sohn n»b eine Weile herrschte tiefe» Schweigen, da» nur durch da» Schluchzen Frederigo» und da» leise Weinen Fredda» unterbrochen wurde.

XVIII.

Fredda blieb ans Bitten de» Arzte» und Don Gnrieo» noch einige Tage in de« Forsthanse. Jetzt, d» auf so unverhoffte »eise eine Begegnung zwischen

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Zum Pfingstfest 1899.

ES lag vom Zauberschlaf umfangen, Noch jüngst die Welt, Dornröschen gleich; Da kam der holde Lenz gegangen, $i» Königssohn, an Kräften reich: Der herzt nnd küßt aus tiefem Schlummer Das Märchenkind voll Jugendmacht .... 3n Jubel löst fich Leid und Summer: Die linden Lüste sind erwacht!

Trant zwitschern nun die Schwalben wieder ... 3»m Flieder lockt der Finken Schall, 3rn Weißdorn fingt so süße Lieder Die «inneftohe Nachtigall . . .

Ein Psal« de» Danks rauscht durch die Lüste, «u Lercheukehlen dargebracht;

«b Knospenhauch und Blumendüste, die sänseln, weben Tag und Nacht . ..

Und wo ein Gram die Freude dämpft, vent soll er Linderung erfahren; a»b wo ein Her, mit Zweifeln kämpft, vtiit muß fich Gott ihm offenbaren; Psiugstgeister, erbenwärts gesandt, Den Trenersundne» Trost,u spenden, die brausen über Sttom und Land, die schaffen an alle» Ende»!

Sie spiegeln in de» Taukristallen.

De» Lichte» Regenbogeuglanz;

die schmücke» Au'» und Waldeshalle» ^it köstlich buntem Blütheukranz: die Heile» fieghast jede Wunde, ««t ihrer Botschaft Wundertrank;

Awgstfrendlg klingt'» an» jedem Munde: y frischer Duft, o neuer Klang! . . . .

(Nachdruck verboten.)

Glück auf!

Roma» aus dem Harze von O. Elster.

(Fortsetzung.)

Rein Vater lebt! Er lebt er ist vielleicht meiner Nähe o mein Sott....

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Pfingsten.

D Wie alle unsere christlichen Feste, so ist auch zagsten aufs innigste mit der Natur und dem Wechsel der Jahreszeiten verbunden. Wir feier» die ßmudung der christlichen Kirche. Ihrer FrühlingS- pt euffpricht die draußen in der Natur entfaltete fußt, die gerade in be» Pfingsttagen Tausende und Verlausende in's Freie hinauszieht. DaS deutsche ß,lk bewährt auch darin seine Eigenart: Geist und ßttur, das äußere und das innere Leben gehören h« unzertrennlich zusammen, und selbst die Pfingst- Mien, mit denen wir an diesem Feste unsere Häuser p schmücken pflegen, find der Ausdruck dieses in der wüschen Volksseele tief begründeten Zuges. Aber »fiten wir nur über dem Bilde das Wese» und die Sedeutung dieses Festes, über der Schale den Kern liiht vergeffen und aus den Augen verlieren!

Wenn der Sinn und das Verständniß dafür leiten Kreisen unseres Volkes verloren gegangen zu

öchentliche Beilage#: Kreisblatt für -le Kreise Marburg und Kirchhain.

Jllnstrirtes Sonntagsblatt. "*

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Erscheint täglich auber an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Rt

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