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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«. Jllustrirtes Sonntagsblatt.

Anzeigen nehme« tntgegt«: Mc Expeditio« diese» Blatte«, die Krawnan»

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(Fortsetznng folgt.)

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1 Der Gesetzentwurf betr. die Besteuerung der Waarenhäuser soll, wie »Möserseits kundgethan wird, dem Landtage in dieser Session nicht mehr zugehe». Daran war angesichts der Ueberlaßung des Landes durch andere wichtige Auf­gaben in informierten Kreisen schon längst nicht mehr gedacht worden. Wenn daher die freisinnigen Blätter ihre Freude über diese officiöse Meldung in lautem Jubel äußern und sich sogar dem Wunsche aufschwingen, daß in diesem Falle aufgeschobeu zugleich aufgehoben sein möge, so werden sie schon eine» Besseren belehrt werden. Ein gesetzliches Vorgehen gegen die Gtoß- bazare ist so nothweudig und wird sesbst in solchen kaufmännischen Kreisen, die sonst zur freisinnigen Fahne halte», so entschieden befürwortet, daß es in keinem Falle unterbleiben kann. Wir bedauern, daß der Landtag nicht schon in dieser Session in die Lage kommt, sich mit diesem wichtigen Gegenstände zu be­schäftigen: wir verkennen aber andererseits die Schwierigkeiten, die sich dabei geltend machen, keines­wegs. Inzwischen ist man in verschiedenen Staaten mit einer Waarenhaussteuer bereits vorgegangeu, und cs wird nun möglich sein, die Erfahrungen, die mau dort mit diesem Vorgehen gemacht hat, auszunutzen. Jedenfalls wird aber die couservatioe Partei die Sache unausgesetzt im Auge be­halte» und nicht ruhen, bis gegen den Bazar- Krebsschade», der an dem Bestände zahlreicher kleiner Gewerbetreibende» frißt und Jahr um Jahr tausende von selbständigen Existenzen vernichtet, energisch eingeschritteu wird.

als untere kaufmännische und technische Beamte, besser als viele staatliche und städtische Subalternbeamte und ähnliche Angehörige des Mittelstandes, deren allgemeine und berufliche Ausbildung viel mehr ge­kostet hat, als die der Arbeiter, die, oder deren Eltern, überhaupt keine Kosten für die Schule und Lehre aufzuwenden haben und schon im jugendlichen Alter verdiene».*

Trotz dieses väterliche« Lobes fühlte sich doch nicht recht wohl in ihrer jetzigen Lage, verspürte etwas wie Gewissensbisse über

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iiltigung des Verkehrs zweckmäßiger wäre als die führung des Mittellandkanals, in keiner Weise

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König Umberto von Italien hat am 14. Mai die neue italieuische M i u i st e r l i st e genehmigt. Danach ist das Kabinet folgendermaßen zusammenge-

seiu, wen» ich die Einwilligung meine» Vaters er­halten habe*.

«Und Du wirst sie erhallen. Nicht wahr, mein geliebter John?*

John Lee lächelle in überlegener Weise und ent­gegnete :

,DaS laß meine Sorge sein, my darling. Aber wetz halb verbringen wir die Zeit, welche un» für unser Alleinsein gewährt wird, mit solchen zweck­losen Gesprächen, laß uns lieber von unserer Liebe plaudern*.

Liebkosend zog er die nur leicht Widerstrebende in seine Arme und küßte fie zärtlich.

Diese» Gespräch fand an einer verborgene» Stelle des Walde» statt, wo sich die Liebende» fast täglich ttafev, seitdem Fredda fortgegangen war. Ella wußte es stets einzurichte», daß sie unbeobachtet sich vom Hause entfernt» tonnte, was ihr um so leichter gelang, als Tante Lore fett einiger Zett hantelte und öfter das Bett Hütt» mußte. Johu Lee wußte mit großer Gewandtheit und zärtlicher Beredtsamtett alle Bedeuten zu zerstreue».Sieh, my darling*, sprach er,leider bin ich ja noch abhängig von meinem Vater, der e» mir nie verzeihen würde, wenn ich mich ohne seine Einwilligung verlobte. Aber, er wttd ja sicherlich gegen Dich, mein süßer Schatz, nichts eiuzuwendeu habe». I» einigen Wochen reife ich nach Haus, dann spreche ich mit meinem Vater und kehre hierher zurück, um Dich, meine liebe, süße Braut al» Herrin auf unser Schloß bei Glasgow zu führen. Solle» wir an» so lange, bis ich die Eiuwilligmig meine» Later» erhalten habe, steif und zurückhaltend an einander vorübergeheu, obgleich wtt uns von Herzen lieb haben? Da» ist doch gewiß auch nicht Dein Wunsch, my

gesetzt: Pelloux, Ministerpräsident, Inneres; Vis­conti Veuosta, Auswärtiges; Senator Bouafi, Justiz; Deputirter Carmine, Finanz?»; Dcputirter Boselli, Schatz; General Mirri, Krieg; Admiral Bettolo, Marine; Buccelli, Unterricht; Lacava Lauten; De­putirter Salandra, Ackerbau; Deputirter Di Sau Giuliano, Post und Telegraphen. Die Minister leisteten am 16, Mai früh dem König den Eid.

Im preußischen Abgeordnetenhause hat gestern der Vicepräfident des StaatSministerium» Dr. vo» Miquel das Programm unserer Staats- regieruug zur inneren Kolonisation erläutert. Er erklärte: Seit 13 Jahren habe man sich wieder auf den landwirthschastlichen Beruf des preußischen Staats, seine Ostprovinzen mit kleinen und mittleren Landwirtheu zu besiedeln, besonne»; und durch da» Zusammenwirken der Generalkom» Missionen und der AnfiedelungSkommissionen eine Reihe werthvoller Erfolge erzielt. Wie der Minister feststellte, haben die Generalkommisfionen etwa 86 000, die AusiedelungSkommisstonen 50 000 ha mit kleineren Ansiedlern besetzt. Die Anficdelungs- kommisflonen haben allein für das laufende Jahr die Gründung von 20 neue» Dörfern in Aussicht genommen, das ergiebt bei zehnjähriger Thätigkett 200 neue Dörfer. Der hiervon zu gewärtigende zahlreiche Nachwuchs ländlicher Be­völkerung wird, wenn auch nicht sofort, so doch sicher in der Zukunft, dem ländlichen Ardeitermangel wirksam steuern helfen, Indessen verschließt sich die Staats- legierung der Erkenntuiß von der dringenden Noth- wendigkeit raschen Handelns so wenig, daß sie noch kräftiger als bisher die Ansetzung von kleineren und mittleren Landwirthen fördern will, indem, unter vorläufiger Abstandnahme von der Erstreckung de» Geschäftskreises der Anstedelungskommisstoneu auf andere Provinzeu, Staatsmittel zur Ver- f ü g u n g gestellt werde» sollen, um das größte Hinderniß für solide AnsiedelungSunternehmunge», den Mangel au Betricbskapttal, durch Ein­bringung einer Vorlage noch in währender Tagung zu beseitigen, wonach aus de» übermäßig hohe» Beständen des Reservefonds der Rentenbankeu 10 Millionen Mk. der See- Handlung zur Verfügung gestellt werden, um TheilS Gutsbesitzern, welche ihren Besitz selbst be- siedeln wollen, unter billigen Bedingungen de» u ö t h i g e u Z w i s ch e»k r e d i t für die Zeit von der Abstoßung der Hypotheken bi» zm Aus­fertigung der Rentenbriefe zu gewähren, TheilS solide» Genossenschaften, welche die Gewähr sachgemäßer Durchführung des AnfiedelungS- Werkes bieten, mit Betriebskapital zu Hülfe zu kommen.

heturH * Anschauung, daß eine Erweiterung der Eisenbahn- (34egM£ sowohl im Gesammtinteresse als auch behufs

Haudlungweise gegenüber Fredda, wenu sie eS auch nicht bereute, die Aufforderung de» allen Merten» zurückgewiese» zu haben. Denn in der That war Frederigo ihrem Herzen vollständig fiemb geworden und die Zuneigung zu dem elegante» u»d geistreichen Engländer John Lee wuchs »o» Tage zu Tage. Nach­dem ihre Cousine fie verlaffen, hatte sie einige Zett geschwaull, ob fie ihr nicht in einem Briefe da» Herz auSschütten sollte. Sie wußte, daß Fredda in ihrer großen Herzensgüte ihr sicherlich verzeihen würde, aber sie lag schon so sehr in den Bande» Joh« Lee», daß fie nicht» that, ohne ihn vorher gefragt zu habe». Und Joh» Lee rieth ihr ganz entschiede» ab, der Coufine zu schreibeu.

Wozu soll ein solcher Brief »Ütze»?* fragte er. Nicht Du trägst die Schuld a» dieser Entftemdung zwischen Dtt und Deiner Cousine, sondern diese selbst. Sie ist e8 gewesen, welche mit Herde» Worten sich von Dtt gehennt hat und fie muß auch die erste sein, welche sich Dir wieder »ähett. Sie hat ein Unrecht gut zu mache«, nicht Dn! Und was liefere Liebe anbetrifft, so braucht «och Niemand darum zu wifseu*.

Ja, aber einmal muß fie e» erfahren*.

Dazu wttd später ja »och immer Zett genug

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Lome- und Feiertagen.

AAA. Quartals-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen

113. 11t- Postämtern 2,26 Mk. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr: di. ae-

moltem Zeil« »der dem» Raum 10 Pfg., Reklame«: dtt Zeile 26 Pfg.

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legt.

Was die militärische Bedeutung der neu- fltatcn Wasserstraße betrifft, so können die Dar­gen, welche Seitens der Heeresverwaltung in Kommission gemacht worden sind, als zutreffend tet werden. Es ist ganz selbstverständlich, daß Heeresverwaltung jeden neuen Verkehrsweg zu ier oder zu Lande als eine Verbesserung des portweseus willkommen heißt und die Benutzung er Straße im voraus in Rechnung zieht. Allein, die militärische Bedeutung des projektirten Kanals so große sei, daß sie als ausschlaggebend chtet werden müsse, dafür ist der Beweis doch nicht erbracht worden. Anders lagen bekanntlich Dinge bei den Erörterungen über den Kaiser lms Kanals, für dessen Bau in der That die rische» Interesse» den Ausschlag gaben. Die crvativen werden sich am allerwenigsten dem Ver- aussetzeu, daß sie in irgend einer die LandeS- eibigung betreffenden Frage die nach dem Urthcile Sachverständigen »othweudigen Forderungen Opposttiouslust* verweigern könnten. Bei der orlage aber tritt die militärische Bedeutung so hinter der wttthschaftlichen zurück, daß sie gemäß auch bei der Abwägung der Bor- und thcile de» KaualwegeS erst in zweiter Linie in cht gezogen werden kann.

Wie die Centrumsxrcsse mit Genugthuung äußert, e die Entscheidung über die Kanalvorlagein der der Centrumspartei. DaS ist aber doch wohl grano salis zu verstehe», die Partei ist nämlich

Der A n t h e i l der d e ut s ch e» F l a g g e am Suezkaualverkehr bezifferte sich i» der letzt- jährigen Campagne auf 10 Prozent gegen den eng­lischen mit 63 Prozent. Die Zahl der verkehrenden Schiffe war 3503 mit einem Gesammttonnengehalt von beinah 13 Millionen brutto. , An Kanalgebühren kamen 12 Millionen Frcs. mehr als 1897 ein, wie denn überhaupt dak vorige Jahr in Bezug auf den Kanalverkehr und Kaualerttag ein Rekordjahr ist. Vor 30 Jahren, als der Kanal erst eröffnet wurde, passirteu denselben binnen Jahresftist ganze 10 (!) Schiffe mit einem Rohtonnengehalt von 10557.

^um die Antwort auf seine Frage von ihren zu vernehmen.

Fredda, Fredda!* stüfterte er,wie anders hätte kommen können. Wie glücklich hätte» wtt »erde» wenn nicht verletzter Stolz u»d Ettelkett »nsere p8 stumm gemacht hätten*. Er stützte den Kopf p Hand und schaute sinnend, trüben Blicke» hinab Gatten.

plötzlich erschrick er. Er »ersuchte sich empor z» x«b klammerte sich an das Fcnßerkreuz au,

nicht so leicht. Ich glaubte auch zu sterben, al» mir die französische Äugel zwischen den Rippen saß, und doch lebe ich noch und hoffe noch recht lange zu leben. D«, mein Kind*, wandte er sich dann an Ella,hast ganz richtig gehandelt, al» Du «icht mit nachGlück auf* führest*.

bemüht, die Entscheidung in die Hand zu bekommen. Vorläufig sitzen in ihre» Reihe» aber noch recht viele Kanalgegner und e8 wird der Entfaltung einer sehr geschickte»Diplomatte* bedürfen, um ein halbwegs geschloffenes Auftreten des Centrums herbeizuführen. Wie dieKöln. Volkszeitung* erklärt, wird die Ceuttumsparteiin ihrer großen Mehrheit" abwarte», waS die gründliche Prüfung aller Fragen ergeben werde, denn man wisse vorläufig noch nicht einmal, ob man über die Vorlage mit einem einfachen Ja oder Nein entscheiden, ober ob irgend ein Kompromiß zu Stande kommen werde. Diesmal glaube» auch wir, daß da» Centtum »och nicht weiß, wie es Stellung nehmen soll; daß cs aber fich bemühen wird, so oder so de»Ausschlag* zu geben, dürfte nicht zu bezweifeln sei».

nm sich auftecht zu erhalten. War eS möglich oder täuschte ihn wieder seine ttäumeude Phantasie . . . Doch nein, daS war kein Traum, daS war Wirklich­keit! Dort unten zwischen den Blumen stand die schlanke Gestalt, die ihm in Wachen und Träumen der letzten Zeit stets vor Augen schwebte. Dort stand fie und brach einige Rosen, welche sie dann zu einem Strauße vereinigte. Ah, jetzt wußte er, wer ihm jeden Morgen und Abend den Sttauß ftischer Rosen sandte. Ma» hatte ihn getäuscht, man hatte ihm nicht ge­sagt, daß fie hier war, er selbst war zweifelhaft ge­worden, er selbst hatte ihre Erscheinung für ein Traum­bild seiner Phantasie gehalten jetzt aber hatte er ie im Wachen gesehen, jetzt wußte er, daß fie ihn ge- rflegt, daß fie bei ihm gewesen, als er mit dem Tode gerungen, jetzt war er ruhig und zufrieden, denn er wußte, daß er fie Wiedersehen würde.

XVI.

In dem Hanse be» Majors herrschte eine nnbe> tägliche Stimmung. Der Major war sehr unge- )alten darüber gewesen, daß feine Nichte so plötzlich und oh» solcher Veranlassung sei» Hau» verlasse» satte.Sie hätte doch erst meine Rückkehr abwarten Annen', brummte er,ich Wörde ihr gesagt haben, daß es fich denn doch für eine junge Dame nicht schickt, so mir nichts dir nichts, an da» Krankenbett eine« junge» Herr» z» eilen. Und noch dazu an das Krankenbett dieses jungen Herrn. Was soll die Welt davon denken! Mao muß doch die DehorS wahren*.

Aber bedenke doch, Setter*, entgegete Tante Lore,daß e» sich hier «m Leben xnb Sterben handelte*.

Ach »a», Lebe» und Sterbe«! E» stttbt sich

Umschau.

Der Verein deutscher Wetkzeng- maschinenfobtiken hat in Sachen der social- politischen Jnitiativ-Anträge an den Staatssekretär des Reichsamts des Innern eine Ein­gabe gerichtet, in der es nur zu richtig heißt:Das Selbstbestimmungsrecht des FabrikeigenthümerS, also der Eigenthumsbegriff überhaupt, würde durch solche Maßnahmen, wie obligatorische Schiedsgerichte oder Einigungsämter, Arbeitsnachweise und dergleichen, erheblich becinttächtigt werden, da es doch allenthalben eine unbestreitbare Berechtigung des Arbeitgebers bleiben muß, Leute nach feiner eigenen Beurtheilung ihrer Eigenschaften anzustellen ober zu entlassen, und da, abgesehen von den an vielen Orten schon be­stehenden Gewerbegerichten, das allgemeine Recht ausreichend ist, die fich aus dem Arbeitsverhästniß etwa ergebenden Streitigkeiten z« schlichten. Die Industrie müßte es als einen unetträglichen Zwang betrachten, der ihre Schaffensfteudigkeit lähmen und die schöpferische Unternehmungslust brachlegen würde, wenn sie gehalten sein sollte, jedem aus beliebigem Grunde gegen den Arbeitgeber klagbar werbende« Arbeiter vor einem vielfach gänzlich fachuvkundigen Einigungsamt Rede und Antwort zu stehen. Der letzte Rest der gegenwärtig nur noch mühsam aufrecht erhaltenen und doch im Jntercffe des BettiebeS durch- aus nothwendigen Fabrikdisciplin würde verloren gehen, wenn der Arbeiter wüßte, daß er jederzeit den Arbeitgeber vor das Schiedsgericht oder EinigungS- amt fordern könnte. Dazu kommt, baß bei der wohl­wollenden Wahrung der Jntereffeu der Arbeiter, wie fie fich in den socialpolitischen Gesetzen und anderen gesetzlichen Bestimmungen äußert, gor kein Grund zu ersehen ist, den Arbeitern noch Befugniffe zu gewähren, die die Begehrlichkeit nach Macht immer mehr steigern müssen. Weiter ist zu berückstchtigen, daß Facharbeiter in sehr vielen Bettiebszweigen, namentlich aber im Maschinenbau, wttthschaftlich viel beffer gestellt find

(Nachdruck verboten.)

Glück auf!

Roman auS dem Harze von O. Elster.

(Fortsetzung.)

.Tief athmete er auf; Wie herrlich lagen der

Mn n»b der WaldeSabhang vor seinen Blicken da. M den Wäldern und Bergen zogen leichte Silber» Wn gen Norden und Frederigos Wünsch.» und dsucht folgten den leichten Segeln der Lüfte. Die Ec» des Himmels und Wünsche seines Herzens Wen denselben Weg, nach Norden, dorthin, wo die ^ltth Fredda» lag, mit der fich seine Gedanken in * ätzten Tagen unaufhörlich beschäftigt hatten. Er Wr selbst nicht wie e» gekommen, daß die ©rinnet» Jot Fredda wiederum feine ganze Seele erfüllte, wnb er doch vor wenigen Wochen noch geglaubt hatte, Aohne die Liebe der dunkeläugigen Ella lebe« zu 2®, und wie weit, wie wett war jetzt daS An-

a» Ella entschwunden! ES war ihm, alS Hobe nur ganz flüchtig gekannt und er vermochte nicht [greifen, daß die Liebe z» Fredda jemals aus seinem

Zur Kanalvorlage.

Wenn in den Zeitungen, die gegenwärttg die sechtung des Kanalprojckts um jeden Preis zu vornehmsten Aufgabe gemacht habe», behauptet d, die Mitglieder der Kommission feien von ihrer nformation Steife in bet Mehrzahl als Sekehrte* zutückgekommen, so ist bieS, waS die crvativen Theilnehmet betrifft, unrichtig. Wohl Jedermann aus dem Westen die Ueberzeugung Ü nach Berlin genommen, daß die bortige Jnbustrie « reiche nnb blühenbe ist, baß Thotttaft unb innen dort eine bewundernswürdige industrielle

+VA Anzeigen nehme« entgegen: die Expedition diese» Matte», die Snnon««-

y Buremix von Haasenittin & Begier, Frankfurt «. M., Cassel, Magd» q a ('Xn

Mittwoch, 17. Mai 1899. 341

: Kreiß Äre», der aber eine starke Schädigung weiterer ch Ung iÄcher Landstriche herbeiführen würde, ist vielmehr «h augenscheinlicher geworden und insonderheit ist

b M «Wickelung geschaffen habe» und daß den west- :« vch Verkehrsbedürfnissen auf jeden Fall Rechnung l solid werden müsse. Allein die Reiseerfahrungen iorthki! lbw in keiner Weise die bekannten gegen das jnet. mlprojekt bestehende» Bedenken zu zerstreuen Btt» '|t; bet rein lokale Nutzen, den der Kanal ge-

hatte schwinden können. Tiefe Rene beseette jrjtfct, daß er damals, als er auf einen Brief gewartet hatte, nicht selbst zu ihr gegangen

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