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Veteranen-Fürsorge.
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Preise befördert werden, bet dem die Postverwaltung Hunderttausende zusetzen muß.
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Amerikas Kriegsflotte wächst mit unheimlicher Schnelligkeit. Richt weniger als 46 KriegSschiffe find für die Vereinigten Staate» im Bau. Einschließlich ihrer vollständige« Ausrüstung werden diese Kriegsschiffe etwa 50 Millionen Dollars, das sind mehr als 200 Millionen Mk. kosten.^' Acht davon find Schlachtschiffe von modernstem Typus (zu fünf bereits vorhandene») und größtmöglicher Schnelligkeit bei stärkster Bewaffnung, 16 sind Torpedoboots- Zerstörer von durchschnittlich 29 Knoten Fahrgeschwindigkeit, vier sind MonttorS für die Küsten- Bertheidigung, und 18 find Torpedoboote. Zuftiesen in Bau befindlichen 46 Schiffen kommen noch die zwölf Kriegsschiffe, deren Bau in der letzte» Tagung des Kongresses angeordnet worden ist, nämlich drei Schlachtschiffe, drei Panzer- und sechs Deckpanzer- Kreuzer. Rach Vollendung aller dieser Kriegsschiffe, die sich entweder im Bau befinden oder deren Bau beschlossen wordeu ist, werden die Vereinigten Staaten über eine im Vergleich zu den Kriegsflotte» von Großbritannien und Frankreich zwar immer noch kleine Marine verfügen, jedoch über eine neue und ausreichend mächtige Kriegsflotte, um die Interessen der Vereinigten Staaten in allen Theilen der Welt in angemeffener Weise zu vertreten.
Invaliden und der Hinterbliebene» der Gefallenen imrnt wurde. Durch Gesetz vom Jahre 1895 dann aber dies« Fonds zum erste» Male auch die Unterstützung hülfsbedürstiger Veteranen in sprach genommen, und zwar sollte» dieselben auS ausgeworfenen Gesarnmt-Summe von 1800000 je 120 Mark als jährliche Beihülfe empfangen, stellte sich jedoch bald heraus, daß man die Zahl hülfsbedürfttgen Veteranen stark unterschätzt und gemäß die Unterstützungs-Summe zu niedrig be- hatte. Zu Beihülfen an 15 000 in Roth Armuth befindliche Veteranen reichte der aus- ene Betrag hin, aber schon nach zwei Jahren eten sich deren etwa 23 000, und Ende December 8 war ihre Zahl auf inSgesammt 35 367 an« fen.
Es werden darum durch den neuen Entwurf für bisher nicht bedachten Anwärter die erforderliche» ttel in Höhe von 1600 000 Mark bereit gestellt, der Begründung ist darauf hingewiesen, daß nach Gesetze vom Mai 1895 die Verwendung von ein zu Veteranen-Beihülfe» ausdrücklich nm in Suktem Umfange beabsichtigt war, anderseits wird die Pflicht anerkannt, den Unzuttäglichkeiten elfen, welche infolge der Auswahl entstehen, ie mit ihren UnterstützungS-Gesuchen abgewiesene» reuen empfinden ohne Frage die ihnen zu Theil rdene Behandlung als Unbilligkeit. Nachdem einmal mit der Unterstützung hülfsbedürstiger Invalide» begonnen worden ist, erscheint es hwendig, diese Unterstützung auch allen in der en Lage befipdlichen Personen ohne Ausnahme gewähren, zumal sich in zahlreichen Fällen gar entscheide» läßt, ob und wie weit die eingetretene bl-Unfähigkeit in ursächlichem Zusammenhänge der Felddienst-Zett steht.
In demselben Gesetz-Entwürfe werden auch noch Erhöhung der Unterstützungs-Mittel für die bliebenen der im Kriege gefallenen oder infolge Kriegs - Beschädigung verstorbenen Personen 000 Mark festgesetzt. Zutreffend wird diese Er-
Dmch die Spalte» der Moffe- und Ullstein-Organe geht ein starkes Jammern über die angebliche Benachtheiligung der Provinzial- z e i t u n g e n durch die Beschlüsse, welche die Kommission hinsichtlich der Neugestaltung des Po st- Zeitungstarifs gefaßt hat. Wie rührend ist diese Fürsorge! Jedermann weiß aber, daß die Provinzial- und Lokalblätter keinen größeren Feind haben, als die auf Maffcnversand und Massenreklame zurechtgeschnittenen Zeitungen, die die Berliner ZeitungS-Großindustriellen aus ihren Haupt Organe» fabriziren, mittels großer Kapitalien in de» Provinzen einzubürgern und dadmch die eingesessene» Blätter vielfach zu verdränge» verstanden haben. Wen» jetzt beispielsweise das Ullstein'sche Haupt Organ jammert, die erwähnten Beschlüsse seien .ruinös* für die politische Provinzpresse, so wird man darüber lächeln und gerade das Gegentheil für wahr halte». RuinöS wäre eS gewesen, hätte mau zugelasien, daß die billigen Berliner Fabrikate auch ferner zu einem
wesen! Er hatte FreddaS Antlitz sehr wohl erkannt, er hatte ihre fünfte Stimme gehört und de» weiche» Druck ihrer Hand empfunden, wen» er auch zu schwach gewesen war, seiner freudige» Ueberrafdjung Ausdruck zu geben. Er hatte indessen de» wohlthätige» Einfluß ihrer Pflege verspürt und daS sichere Glück eines Kindes gefühlt, das beschützt und beschirmt von sausten Muüerhänden ohne Furcht einschlummert, mögen auch draußen Sturm und Rege» bet winterlichen Nacht toben. Nein, nein, eS war kein Traum gewesen! Jene Gestalt dort am Fenster war ein wesenloses Traumbild!
Er versuchte sich empor zu richten, doch kraftlos und tief aufseufzend sank er in die Kissen zurück.
Eine Gestatt am/Fenfter erhob sich rasch und trat auf Frederigo zu. Schwester Anna erkannte mtt ihrem geübten Blick sofort, daß eine entscheidende Wendung zum Besseren in dem Zustande Frederigo! etngetreten war.
.Wie geht es Ihnen?* fragte sie mit fünfter Stimme. .Richt wahr, Sie fühlen stch besser? Nu» müssen sie aber auch recht ruhig liegen, damit Sie bald wieder ganz gesund werden.*
„Wer find Sie?' fragte Frederigo leise, indem er voll Ei staunen in bat blasse, stille Antlitz der Krankenpflegerin blickte, in dem sie »och Spure» frühere» Schönheü zeigte». Schwester 8nna war auch einmal jung und schön gewesen, auch ihr Herz hatte die Hoffnung ans Liebe und Glück gehegt, aber mit rauher Hand wat der Sturm bei Lebens über die Blüthen ihrer Hoffnung gefahren und hatte fie auf immer geknickt. 3m Dienst der leidenden Menschheit hatte die jetzt etwa vie^igjährige Fra« Trost und Genesung von dem Unglück ihre! Lebens gefunden.
speziell Herr Liebermann von Sonnenberg, in wirthschast lichen Fragen Hand in Hand nist uns gehen, so bedauere ich offen, daß diese Partei gegründet worb«n ist. Ich hab« die Warnehmung gemacht, daß eS viel richtiger ist, nicht neue Parteien zu gründen, sondern berechtigte Fordemngen deS Mittelstandes und der Landwirthschast im Rahmen der alten Parteien zu stellen. Dadurch würden viel« Kämpf« und Parteizersplitternngen in unserem Vaterland« vermieden.' . . »DaS Verhältniß deS Bundes der Landwirth« zur anti- stmitischen Part-i sei ein durchaus freundliches; dieselbe sei in den meisten Fragen mit dem Bunde gegangen. Aber trotzdem bedauere er, daß sie gegründet worden fei, denn sie reibe sich in dem Bestreben, sich als Partei zu erhalten, auf. Er sei überzeugt, die anttsemitische Bewegung würde mehr erreicht haben, wenn sie nicht eine besondere Reichstagsfraktion gegründet hätte. In jeder Partei säßen Antisemiten, und wenn Herr v. Liebermann mit seinen Freunden in den Parteien geblieben wäre, würde sein Erfolg ein größerer gewesen fein. In allen nationalen Parteien fei die Mehrzahl darin einig, daß der jüdische Gesche stSgeift durchaus schädlich und gefährlich fei und deShai!) bekämpft werden müsse.'
Ei ist sehr dankerrSwerth, sagt bie .Conserv. Cor esp.*, baß Herr Freiherr v. Wangenheim eimna Gelegenheit genommen hat, sich in bieset Weise offen auszusprechen. Die kleine anttsemitische Partei hat in der That keine Existenzberechtigung, fie trägt r.nr Zersplitterungen in bie Wahlkreise unb hat schon wiederholt ben Gegner» des Mittelstandes Mandate in bie Hände gespielt. Von den anti- semitischen Führern ist el nicht zu verlangen, baß fie freiwillig auf bie stolze Rolle, bie „Partei ber Zukunft* zu leiten, verzichten werden; aber bie Anhänger der .Reformpartei* »erben doch mit ber Zeit erkennen, daß bie Ziele, denen sie nachstreben und bie sich int großen und ganzen mit ben unfrigen becke», nicht erreichbar finb, solange fie bie fraktionellen Bchtreburge» ber „Reformpartei*, bie sich schließlich „aufreiben* muß, fördern.
„Ich bin Schwester Anna," erwiderte sie freunb« lich lächelnd. „Ich hoffe, daß Sie mtt meiner Pflege zufrieden find."
„Unb Sie waren immer bei mir,* so lange ich krank tag?
„Nun, zuweilen hat mich auch bie Frau Försterin ober ber brave NertenS abgelöst. Vielleicht entflnnen Sie fich, baß Sie fich in bem Forsthause „Glück auf* befinden, wo Sie mtt anderen Verwundete» »ach dem entsetzliche» Unglück uutergebracht wurden."
„Ja, ja, ich entftnne mich .... und Niemand außer Ihne» ist während meiner Krankheit bei mir gewesen?
„Nein, Niemand. Aber nun dürfe» Sie nicht so piel sprechen, haben Sie Hunger? Ich werde Ihnen sofort eine Taffe Bouillon besorgen . . . .*
Sie entfernte fich mit raschen leisen Schritten. Wie in einem Traum befangen lag Frederigo da.
Fredda war außerordentlich glücklich, all fie von ber Besserung im Befinden FrederigoS vernahm. Noch vorfichttger hielt fie fich inbeffen von seinem Zttnmer fern, all früher, da ihr Schwester Anna lächelnd erzähü hatte, daß ber Kranke doch bie Anwesenheit Fredbal bemerkt haben mfiffe. In ihrem Sergen aber jubelte ei stürmisch auf und fie dankte der Vorsehung im heiße» Gebet für bie Rettung bei Geliebten.
Nach einigen Tagen vermochte Frederigo bereit! aufrecht im Bett zu fitzen »nd ber Arzt meinte, daß er wohl in 14 Tagen bei schönem Wetter einmal in ben Garten gehen könne. Frederigo empfand hierüber eine herzliche Freude, er sehnte sich nach der frischen balsamischen WaldeSlnft und bat Schwester Stau, doch einmal dal Fenster etwa! zu öffnen, da-
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Schmerzen vergaß. Wie ein Engel des Witnä, der Hoffnung und del Glücks schwebte fie !den Lagerstätten der Duldenden vorüber.
FrederigoS Zimmer betrat Fredda äußerst selten ” nur wenn sie wußte, daß er in tiefem Schlummer *• Seine Besserung schritt von Tage zu Tage bie Krisis war überwunden, die Fieber Ber» *aben, und eine! Morgens erwachte er nach einem erquickenden Schlummer, wenn auch zum Tode E, mit klaren Augen und vollem Berständniß. *vmt blickte er auf die weibliche Gestatt, welche ^ Fenster saß und tu ben Garten hiuauSschaute. Heiner Seele lebte noch bie Erinnerung an eine t66 Gestatt, welche er in seinen Fieberträumen * bem lraumähnliche» Zustand ber letzten Tage ge- ” »u haben glaubte. Ja, noch gestern hatte er Aschen, wie fie stch über ihn gebeugt uub mtt Hanb bie Kissen feines Lage! geordnet hatte. Meute saß dort am Fenster, eine ihm vollständig *be Frau in dem dunklen einfachen Gewände der ^ovisstnneu? Wie war es nur möglich? Sollte kl den letzten Tagen so sehr getäuscht haben? ihm seine fiebernde Phantasie das Bild der ?be Fredda vor die Seele gezaubert haben? Doch * kl konnte nicht fein! ES war kein Traum ge»
I empor und streckte dem junge» Mädchen die Hände tygeu; wen» fie bann biefem »der jenem freundlich O Hand reichte, zog ein stilles Glück in bas Herz N Leibenden, ber auf einige Minuten seine köiper-
höhung bamit begründet, daß die bisherigen Beihülfen, namentlich sofern sie bie einzige Versorgung ber Bezugs-Berechtigten bilden, mit Rücksicht auf die gesteigerte Lebenshaltung aller Volksklassen, die durch die neuern Gesetze herbeigeführte Erweiterung der Fürsorge für die Hinterbliebenen von Beamten und Personen deS Soldatenstandes im Friedens-Berhättniffe sowie die mit dem zunehmenden Alter vermehrte Hilfsbedürftigkett der Kriegs-Wittwen nicht mehr als ausreichend angesehen werden können.
Beides, sowohl die geplante Erweiterung ber Veteranen-Fürsorge wie bie erhöhte Unterstützung der Militär-Wittwen- und -Waisen, wird sicherlich in ganz Deutschland mtt ungeteilter Freude und Ge- nugtbuung begrüßt werden. Hier ist wieder einmal ein Punkt gegeben, wo die Partei-Zersplitterung dem einheitlichen Empfinden weichen muß. Wissen wtt es doch alle, daß der festgefügte Bau des neudeutschen Reiches, unter dessen schirmendem Dache die Künste und Gewerbe des Friedens zu ungeahnter Entwicklung gelangt find, ohne die patriottsche OpferwiStgkeit unb ben Hclbenmuth unserer alten Krieger niemals errichtet worbe» wäre.
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jje 39 Mancher von ihnen, der dazu im Stande war, richtete
mit er auch hier im Krankenzimmer ben Äthern bei Waldes spüren könne.
Es herrschte draußen herrliche! Sommerwetter. Die Sonne strahlte erwärmend vom wolkenlosen Himmel herab, so daß Schwester Anna glaubte, den Wunsch ihres Pfleglings erfflHen zu dürfen. Sie öffnete das Fenster und entfernte fich bann, um »ach andere» Kranken zu sehen.
Goldig fluthete dal Sonnenlicht in das Zimmer hinein. Die Blumen del Gartens, die nahe» Wiese» und der Wald sandten ihre Wohlgerüche und ein lauer Südwind umschmeichelte sanft bie blassen Wangen Freberigo'l.
Eine unendliche Sehnsucht nach ber schönen, freien Gotteswelt da draußen schlich fich in sein Herz; mit frenbig glänzenden Augen blickte er zum blauen Himmel empor und mit innigem Wohlbehagen athmete er die weiche und doch frische Lust ein, welche vom Walde herüberwehte.
„Könnte ich doch erst draußen in dem Schatten des Waldes ruhen, seufzte er, „ich glaube ich würde rascher gesund werden*. Dann überkam ihn bet Gebaute, ob er nicht jetzt schon wenigstens das Fenster erreiche» könne, um ben Blick in ben Garten unb auf den Wald zu genießen. Mühsam ridjtete er fich ent« por, hüllte fich in einen Mantel, ber vor bem Bett auf einem Stuhle lag, und versuchte, fich mit der rechte» unverletzten Hand auf die Stühle und den Tisch im Zimmer stützend, dar Fenster zu erreichen. Nm Schritt vor Schritt kam er vorwärts, öfters mußte er still stehen, um fich anlzuruhen, aber er erreichte doch dal Fenster und sank dort in de» Sessel nieder, der sonst Schwester Anna zum Ruheplatz biente.
(Fortsetzung folgt)
< Umschau.
Die Corresp. des „Bundes der Land- w i r t h e* weist an der Geschichte des Links« ltberalilmuS dessen consequente Land- wirthschastS • Feindlichkeit nach unb schließt treffend: „Mit seinem fortgesetzten kurzsichtigen und erbitterten Kampfe gegen die auswärtige Politik des großen Bismmck hat der Links - Liberalismus zuerst das Verttauen des deutschen Volkes zu fich erschüttert, durch seinen ebenso erbitterten Widerstand gegen die nationale Wirtschaftspolitik desselben großen Staatsmannes und die spätere Unterstützung der internationalen Wirthschaftspolttik feiner Epigonen hat diese Art von Liberalismus das Herz der deutschen Landwirthe völlig und unwiderbringlich verloren. Die Landwirthe haben durch Fürst Bismarck prattische nationale Wirthschasts Politik kenne» und würdigen gelernt, fie werden sich nie mehr von dem in Großstadtluft erzeugten, vom internationale» Großkapital beherrschten Liberalismus, ber für bie Bedürfnisse deS praktischen Lebens kein Berständniß hat, durch leere Phrasen von angeblich bedrohten Freiheitsrechten einfangen lassen.* Der Vorsitzende des Bundes der Land- virthe, Herr Freiherr von Wangenheim hat fich jüngst in einer Versammlung zu Gotha in sehr treffender Weise folgendermaßen über die deutsch-soziale Reformpartei geäußert:
„Ein« Partei, bie auch mtt zu ben Parteien bei Mittelstandes gehört, ist bie kleine deutsch soziale Refoim- oder antisemitische Partei. Obgleich bie Führer berselben,
Deutsches Reich.
Berlin, 14. Mai. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin find mit den jüngsten Kindern gestern um 4 Uhr 40 M». bei prachtvollem Wetter in Wiesbaden eingetroffen und wurden am Bahnhofe von der Prinzessin Luise von Preußen und den Spitzen der Behörden empfangen. Vom Bahnhofe fuhren die Majestäten durch die herrlich geschmückten Straßen nach dem Schlosse, überall von der zahlreiche» Menschenmenge enthusiastisch begrüßt. Der Kaiserliche Sonderzug hatte fich eine Viertelstunde zu Münster am Stein aufgehalten, wo die Söhne des Prinzen Heinrich, die Prinzen Waldemar und Sigismund, dar Kaiserpaar begrüßte».
— Vo» Plön träfe» gestern um 3 Uhr bie Sgl. Prinzen zur Eröffnung des Erholnngshauses für Werftarbeiter in Gaarden bei Siel ein; die Rückfahrt erfolgte um 6 Uhr. Das vom Wohlfahrtsausschuß ber Saifermerft erbaute Erholungshaus für Beamte unb Arbeiter wurde Nachmittags in Gegenwart beS Kronprinzen, ber Prinzen Eitel Friedrich unb Abalbert unb ber Prinzessin Henriette von Schleswig - Holstein, sowie beS Obenäfidente» von Köller feierlich eröffnet. Nachbem bet Vorsitzende Geheimrath FranziuS, Oberwerftdirettor Kapitän Ahlefeld und ei» SBerftarb eiter Ansprachen gehalten,
(Nachdruck verboten.)
Glück auf!
Roman aus bem Harze von O. Elster, (Fortsetzung)
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__, Der Jnvalidenfonds stellt ein Kapital dar, das Mah««, inner Zeit in Höhe von 561 Millionen Mark aus ; verwich km Bettage der von Frankreich an uns gezahlten berg 5. diegS-Entschädigung abgezweigt und zur Versorgung
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für bie Kreise Marburg nnb Kirchhain.
Jllnstrirtes Sonntagsblatt. " e"‘”
Grscheirtt täglich außer an Werktagen nach Sonn- nnb Feiertagen. tVfY Anzeigen nehmen entgegen: bie Expedition diese» Matte«, bie «mumeen-
Qmartalr-AbonnementS-PreiS bei berExpeditisn 9 Mk., bei allen BureauxeenHaasercheirr& Bögler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde, n« c
xostamtern 2,25 Mk. (exll. Bestellgelb). Jns«rtionSgrbAr: bie ge- 1Qno Wtt, Wien: Rudolf Mess«, Frankfurt a. M., Berlin, München, «Sw; 64. ^llyrg
Zeil« ob« deren 8taum 10 Pfg., Reklame»: btt Zeil« 26 Psg. DleNMg, 1v. MlN 1899. UL. DaÄ. » Co., Fremkkrt a. Bet#», Hannover, PaM x.
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»f 1. W Lor kurzem wurde vom preußischen Abgeordneten- i. (Zl?z Pise der einstimmige Beschluß gefaßt, die StaatS- "n fegierung zu ersuchen, im Bundesrathe für Ein- jtiugung eines Nachtrags-Etats zur Unterstützung lung, tz hilfsbedürftigen Veteranen oder nicht anerkannten e »Elch, juaiiben zu wirken. Diesem Beschlüsse ist nunmehr - git den an dem Reichstag gelangten „Entwürfe eines ► Iß Kietzes wegen Verwendung von Mitteln des Reichs- v Mlidenfonds" Genüge geschehen.
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