Erstes Blatt.
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fühlt die deutsche Zukunft kommen, um ihn herum
dankte Namens der Stadt Hamburg und schloß mit
Ereignisse, sondern es ist der Ausdruck einer lieferen
inneren Entwickelung
IX
sie Lösung derartiger, zunächst rein idealer Aufgaben
t. A.
unter der bleiernen Last der Tropenhitze gemiffen-
ahin,
—Her Thier. Ich *iS das Lebt» geniesten, zu machen, das für vnS Alle von schwerwiegendsten
ftrfU Nutzen in vvlleu Zügen, s» lange ich jung Folgen begleitet sein wird. Ich halte eS jedoch. für
III- 5*^ schön bin." — So unterlieft er denn dar meine Pflicht, Ihnen und meiner Tochter gegenüber,
' Reiben, indem er fich auch sagte, daß, wenn Ella einen Jrrihum aufzukläreu, welcher für Sie und für
Messnt werden solle, dies nur durch Ernst nud meine Tochter verhävgnißvvll hätte werden könne«.
ist.
'essert werden solle, dies nur durch Ernst nud
(Fortsetzung folgt.)
Eie werden wohl selbst bet Ihrem kurzen Hiersein
Strenge geschehen könne.
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f, das zunehmende deutscke einem freudig aufgenommenen hoch aus den Staats-Patzer ist eine Ringbildung wie um den Saturn, ein !i Empfindung, daß wir dieifefretar Grafen Posadowsky. Professor Ehun sprach^Ring von kalter abgestorbener Masse, von todter
heranzutreten. Auf diesem Gebiete ist uns Seine Majestät der Kaiser ein wahrer Pfadfinder. Mit seiner schnellen Auffasiungsgabe, mit seinem scharfen, tiefgehenden Blick hat er erkannt, daß das deutsche Volk aus seinem ängstlichen Nativismus heraus- treten und seinen Blick mehr über die Grenzen des eigenen Vaterlandes richten muß. Denn die Gestaltung der Verhältniffe außerhalb unserer Grenzen kann auch wichtige Rückwirkungen für unsere eigene wirthschaftliche Entwickelung mit fich bringen. Mit lebhaftestem Interesse folgt er dem Kulturleben anderer Nationen und nimmt daraus den Maßstab für die Bemesiung der Aufgaben, die er seinem eigenen Volke stellen muß. Wenn Se. Majestät fich io lebhaft für alle seemäunischeu Fragen interesfirt, so ist das nicht nur persönliche Vorliebe, sondern die reife Frucht der tiefen Erkenntniß, welche wirthschaftliche Bedeutung diese Fragen für unser Vaterland haben uno in Zukunft vielleicht noch in größerem Maße haben werden. Sein reges Interesse für die Valvivia - Expedition, deren Berichte Sr. Majestät
fortgesetzt vorgelegt worden find, hat Allerhöchstderselbe auch dadurch bekundet, daß er den Leiter der Expedition, zur Ehrung aller ihrer Mitglieder, und den Kapitän des Schiffes, zur Anerkennung für Offiziere und Besatzung, durch Verleihung von OrdenS- dekorationen ausgezeichnet hat. Ebenso hat Se. Mafestät der König von Sachsen für das Unternehmen, an dessen Spitze ein Mitglied der Leipziger Fakultät stand, seine wärmste Theilnahme bekundet und derselben die Gnade gehabt dadurch Ausdruck zu geben, daß er Allerhöchstseinen Kultusminister zur Theilnahme an der heutigen Feier gesandt hat. Wir sehen auch heute unter unS die Vertreter der freien Hansastadt Hamburg, welche dem Reiche in allen seemännischen Angelegenheiten stets et» »erständ- nißvoller Bundesgenoffe und Berather war. Die Aussendung der so glücklich durchgeführte» Tiefsee- Expedition verdanken wir der Fürsorge Sr. Majestät des Kaisers und seiner hohen Verbündeten, und ich bitte Sie, Allerhöchst denselben unser» Dank auszudrücken, indem wir unsere Gläser mit dem Rufe erheben: Se. Majestät der deutsche Kaiser und seine hohen Verbündeten, fie leben hoch!
Begeistert stimmte die Versammlung in den Ruf ein.
Kultusminister v. S e y d e w i tz toastete auf die freie und Hansastadt Hamburg, die ihre ausgezeichneten maritimen Einrichtungen der Forschungsreise zum Gebot gestellt habe. Bürgermeister Moenckeberg
»etall: ,3M ;d und (8267 g-r
♦. Etas von Posadowsky folgende Rede: Mu hochverehrten Herren I Als vor fast Jahres- M die „Valdivia^ den heimischen Hafen verließ, Mete auf uns Allen die bange Sorge, ob es der Medition gelingen würde, ihre Aufgabe zu lösen M ob nicht vielleicht durch unerwartete, unabwendbare Kigniffe ihr Ziel beeinträchtigt oder ganz vereitelt
Gebiete haben. Unsere wirthschaftlichen Fort-
19.
Be»
Meere manches wiffenschaftliche Gcheimniß zu entlocken und daß die Forschungen der Expedition die Grundlage tör ein Werk liefern werden, welches einen wesentlichen Fortschritt auf dem Gebiete narurwiffen- schaftlicher Erkenntniß darstellen und den Leitern der Expedition ebenso wie Ihren Mitgliedern zur Ehre und Anerkennung gereichen wird. Diesen Erfolg verdanken wir vor Allem Herrn Professor Ehun, welcher eS durch seine umfassende Sachkenntniß, durch sein praktisches Geschick und durch seine promothcuS- artige Voraussicht verstanden hat, die schwimmende kleine Gelehrtenrepublik weise zu regieren vnd in jedem Mitgliede der Expedition den edlen Ehrgeiz anzuregen, sein Bestes für das Beste des Ganzen einzusetzcn. Aber auch dem Kapitän deS bewährten Schiffes der Hamburg-Amerika Linie, feinen Offizieren und Mannschaften gebühr t Dank. Sie haben sich nicht nur der Pflicht gehorchend, sondern mit herzlichem Eifer in den Dienst der wissenschaftlichen Aufgabe gestellt. Weo» es insbesondere gelungen ist, die legendenhafte Insel Bouver, deren geographische Lage etwas in Unordnung gerathen war, wieder aufzufivden und photographisch getteu und geographisch korrekt fest- zustellen, so gebührt hierfür sicher das Verdienst dem seemännischen Geschick dc8 Herrn Kapitäns Krech. Wenn wir die Valdivia-Expedition hinaussandten und uns jetzt anschickcn, alsbald eine Südpolar- Expedition auszurüste», so sind das nicht zufäll g-
Staa»b<wußtsein. tzmipstnouug, Daß wir die- Pflrwien einer Großmacht auch aus wissenschaftlichem!
Inzwischen suchte er Beruhigung und Trost in der angestrengtesten Arbett. Ei» neuer Stollen wurde gegraben, da gab eS harte, mühevolle Tage und Nächte. Frederigo war einer der Fleißigsten und obgleich er jetzt zu der gewöhnlichen Bergmanns* arbett nicht mehr hinzugezoge» wurde, sondern als Aufseher thätig war, arbeitete er doch »ft freiwillig mit, wie ein gewöhnlicher Bergknappe, um seine trüben Gedanken zu verscheuchen.
Wenn er Abends müde und matt von der Arbeit »ach Hause kam, war die erste Frage, ob ein Brief für ihn oogekommen sei. Endlich, endlich nach vierzehn Tagen des qnallvollste» Wartens trat ihm die Frau des Bergmannes, bei dem er wohnte, mit einem Brief in der Hand entgegen. In der Dunkel- hett deS Hausflurs vermachte er die Schriftzüge der Adresse »nicht zu erkennen, rasch eilte er auf sein Zimmer und zündete die Lampe an. Er erschrack, als er auf de« Eouvert anstatt der feinen zierlichen
Marburg
Mittwoch, 3. Mai 1899.
ihrer Aufgabe so vollkommen gewachsen zeigen, wie int vorliegenden Falle. Wilhelm I. R."
Ein jubelndes dreifaches Hurrah auf de» Kaiser folgte der Verlesung. Später ttaf noch aus Sibylle»« ort vom König von Sachsen eine sDepesche folgenden Inhalts an den Staatssecretär Grafen Posadowsky ein:
„Ich danke Em. Excellenz für die gegebene Nachricht und freue mich der ruhmvoll durchgeführten Expedttion der „Valdivia". Albert".
Der vom naturwissenschaftlichen Verein im Damenthorpavillon veranstaltete CommerS schloß Abends die EmpfangSfestlichkeite» ab.
jr, lsen irthsche iand $e.
Umschau.
Man hat sich leider allgemach schon daran ge« wihnen müssen, daß gewisse liberale Blätter die Kanalftage als Anlaß benutzen, um Se. Majestät den Kaiser für ihre politischen Zwecke in Anspruch zu nehmen und seinen Namen in schnöder Weise zu miß« brauchen. In so taktloser Weise aber, wie daS die neueste Nummer der „Hilfe", in bet von Herrn Naumann geschriebenen Wochenschau thut, ist daS, so schreibt die „Kreuz Zeitung", bisher den» doch nicht geschehen. „Der Kaiser ist — so heißt es dort in gesperrtem Satze — für den Verkehr, er ist nicht konservativ, er
Ehre, die ihm und den Offizieren sowie der Besatzung der „Valdivia" widerfahren sei.
Gegen fünf Uhr traf die „Valdivia" in Hamburg ein und vertäute am Petersenquai. Eine zahlreiche Menge begrüßte lebhaft die Heimkehrenden. Staatssekretär Graf Posadowsky hatte von der „Valdivia" auS dem Kaiser und dem König von Sachse» die glückliche Ankunft bei Tiefsee-Expedition gemeldet. Hierauf ging, nachdem bereits um 4,57 Uhr Staatssekretär Graf Posadowsky die Rückreise nach Berlin angetreten hatte, an letzteren folgende Depesche in Hamburg ein, die vom Geh. Rath Hauß verlesen wurde:
„Ich heiße die Mitglieder der Tiefsee-Expedition auf der „Valdivia" herzlich willkommen und spreche denselben Meine Anerkennung und Freude aus über die reiche, wissenschaftliche Ausbeute, welche Sie heimgebracht haben. Bedeutsame Unternehmungen zu fördern, gereicht Mir zu umso größerer Genug- thuung, je mehr die Männer, die fie leiten, sich
|e Heimkehr der Tiefsee-Expedition.
I W. Hamburg, 30. April.
MZw» Empfange der Tetlnehmer an dec deutschen Rifsee« Expedition, die an Bord der Wal di via" am Sonnabend die Elbmündung Wchteu. waren hier eingetioffen: Aus Berlin Staats- Ettik Graf Posadowsky, die Geheimen Räte K, Lewald, Schmidt, Kapitän v. Fcantzius, Pro« K Drygalski, der Führer der künftigen Südpolar- Wedifion; aus Dresden Kultusminister v. Seyde > M; aus England Sir John Murray. Die Mt Hamburg war bei dem Empfang vertreten MBürgermeisterMönckeberg, SenatorBurchard, Mdikus Melde, Gustav W. Tietgens und Direktor Mck 6on der Verwaltung der Hamburg - Amerika- Me, firner Profeffor Neumayer, Admiralitätsrath Mewey und der Vorstand des Naturwissenschaft- Mp Vereins.
F$ie vorgenannten Herren fuhren um 9 Uhr Vor- WagS auf dem Dampfer „Blankenese" elbabwärtS der Wldidia" entgegen, die bei »er Lüh: r Anker gegangen k. Gegen IO1/? Uhr war der Ankerplatz der DWvia" erreicht. Die Mitglieder der Tiefsee- KptDinon Professor Dr. Chu», die Doktoren Scholl, Ge», Appstei», Brauer, Brähm, Zurstrassen, Schmidt, t Photograph Winter und der Arzt Hay hatten
egen, (313«
ebernnä ihm 5® !<t t?
Zeit uhe
ihm in die Hände gerathe." — Wir möchten bei dieser Gelegenheit an eine zutreffende Amßerung deS Herrn Oberstaatsanwalts Drescher erinnern, mit welcher er sich im Proceß Lcckert gegen die „Köln. Zig." wandte. Der Oberstaatsanwalt erklärte e»
seiner Heimath beteiligt haben würde. Um Ella'S Willen hatte er die harte Arbeit eines einfachen Bergmannes auf fich genommen, um Ella'S Willen hatte er, der verwöhnte Sohn des Millionärs, fich in der Einsamkeit deS deutschen Waldgebirges vergraben, während drüben jenseits des blauschimmernden Weltmeeres die Heimath winkte und lockte und er darnach dürstete, fich im Kampfe mit seinen Feinden zu meffen und Rache an bett Mördern seines Vaters zu nehmen. Allen seinen Wünsche», seine» Hoffnnoge», feiner Sehnsucht, feinem Thatenburst unb feiner Rache hatte er um Ella'S Willen entsagt und jetzt verließ fie ihn, stieß fie ihn zurück, nur weil er arm war und fie die Aimuth verabscheute, wie ein häßliches Thier. Ja auch ihn verabscheute fie, auch er war für fie nichts weiter als ein häßliches Insekt, was man voll Widerwillen von fich abftreift.
Er sprang empor Die Leidenschaft deS unter tropischem Himmel ausgewachsenen Südamerikaners erwachte wieder in ihm. Seine dunklen Augen flammten, seine Wangen rithete» fich und seine Hände ballten fich zur Faust. Die Weichheit, welche fein Antlitz vorhin gezeigt, war verschwunden und hatte einer trotzigen Energie Platz gemacht. „So werde ich denn," flüsterte er mit leiser, aber entschlossener Stimme, „ohne Dich den mühevollen Weg durch daS Leben machen. Aber Du sollst e8 nicht sehen, daß ich schwach werde ober baß ich jetzt zurückbebe vor ber Aufgabe, die ich mit um Deinetwillen gestellt, jetzt da Du mich verlaffeu hast! Ich werde mein Ziel erreichen, und sei der Weg noch so schwerlich, sei die Arbett noch so hart. Die Arbeit ist ja das Einzige, waS mir in diesem Leben treu geblieben
unter Umständen als Majestätsbeleidigung, „wenn in solcher Weise die Ehrfurcht gegen Se. Majestät den Kaiser verletzt werde, insofern als Sr. Majestät Mangel an Willensstärke vorgeworfen unb er als gefügiges Werkzeug irgenb einer Clique hin- gestellt werden soll". Der „nationalsociale" Führer greift in feinem Bestrebe», die Konservativen z» „vernichten" zu immer bedenklicheren Mitteln. Daß dadurch aber die nationalsociale Bewegung wieder „auf die Sttümpfe" gebracht werden könnte, wird »och selbst ein so starker Optimist wie ber Herausgeber ber „Hilfe" nicht glauben. So wahr cs ist, baß gehässtgere Angriffe auf bte Konservativen noch von keiner Seite gerichtet, wiberstnnigere Unterstellungen ihnen noch von Niemanden gemacht worden
Schriftzüge Ella'S die starke etwas unbeholfene Hand- schrift des MajorS erkannte. Mit zitternden Händen öffnete er den Brief. Ein kurzer Blick belehrte ihn, daß seine Ahnung ihn nicht betrogen, daß Alles aus war zwischen Ella und ihm. — Seine Augen füllten fich mit Thronen, kaum vermochte er den Brief zu Ende zu lese». Der Major schrieb:
„Sehr geehrter Herr!
ES fällt mir außerordentlich schwer, Ihne» Mittheilung von einem Seständniß meinet Tochter
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Borat* und Feiertagen.
-■/I 4 A Q QuartalS-Abonnementr-PreiS bei bet Expedition 2 M., bei allen
J12. I vO Postämtern 2,26 Mk. (exll. Bestellgeld). JnsertionSgebühr: die ge-
walte» Zeile »der deren Ran« 10 Hfg., Reklamen: bte Zeile 26 Pfg.
11 1 । «gy—
Anzeigen nehmen entgegen: He Expedition diese» Blatte«, die Annoncen»
Sure«; vonHansenHetn & Bögler, Frankfurt e. M., Cassel, Mägde* qi CYnfirrt tzwg, Wien: Rudolf Mofle, Frankfurt a. M„ Berlin, München, Köd»; 04. xZlUjlg.
bemerkt haben, daß zwischen meiner Tochter und Ihnen nicht »llks mehr so ist, wie eS früher war und wie Sic es vielleicht jetzt noch wünschen. Auch mir ist diese Veränderung nicht entgangen und hielt ich mich für verpflichtet, meine Tochter zu befragen. Ella gestand mir denn auch, daß fie fich in ihrer Neigung zu Ihnen geint habe, daß fie Ihne» volle Achtung und Theilnahme eutgegenbringe, daß fie aber nicht mit jener Siebe an Sie denke, welche Sie zu fordern in Ihrem jetzigen Verhältuiß beteiligt find. Wir find deshalb zu der lleberzeugung gelangt, baß e« das Beste ist, wenn dieses Bethältniß gelöst wird, ehe es zu spät ist, und Sie und Ella unglücklich geworden find. Ich hoffe, Sie, als Ehrenmann, werden die Gründe unseres Handelns zu würdigen wiffen unb werden mir verzeihe», wenn ich mit ber Gerabheit eines alten Soldaten Ihnen offen unb ehrlich die Lage der Dinge auSeinaudergesetzt habe. Ich schließe mit der Versicherung, daß wir Ihnen stets die achtungsvollste Freundschaft bewahren werde» und spreche ben Wunsch auS, daß Ihne» Glück unb Segen auf Ihrem Lebenswege in reichstem Maße zu Thell werden mögens
Hochachtungsvollst und ergebenft Ebeling,
Major a. D."
Der Brief entfiel seiner Hand. Mit verschräntten Händen und tief auf die Brust herabgesenktem Haupt saß Frederigo eine Welle da, während Thräue um Thräne langsam über seine blaffe Wange rann. Sein einziger Trost, seine einzige Hoffnung, welche ihn bei dem Zusammenbruch seines äußerlichen Glückes aufrecht erhalte» hatte, war ihm jetzt vernichtet. Um Ellas Willen war er nach Deutschland zuiückgekehrt, während er sonst fich doch wohl an dem Kampfe in
XI-. Ü und regelmäßig erstattet hat, könne» wir heute 2QÖ bu mit Befriedigung ersehen, daß es der Expedition F ’boli^ ^n®en dem widerstrebenden, verschwiegenen
■w Mr, daß Du jetzt arm und mittellos bist und $ ich die Armuth verabscheue wie ein häß-
MchßW MW
Wöchentliche Bettagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
«vWtkWg: 8»6- Ang. Noch, UnivarfitätS-Buchdruckerci in Marburg. SeoautworKch für He Reba««: Rebaktcur M. Hartmann in Marburg.
AgpErn: »ar» 21. - Telephon 65. '©VIWWUgVVMm» »ebafttex: Markt 21. - Telephon 65.
warme Worte des DankeS an alle Förderer des'bröckliger Lava, die sich chronisch „Sammlung" Unternehmens, an die Harnburg-Arnerika-Linie, ben1 nennt." Dann heißt es weiter, ber Kaiser sei Kapitän und bie Besatzung ber „Valdivia". Der' innerhalb feiner Regierung gewissermaßen isoli't; er Vorsitzende deS B-rwaltungSratheS ber Hamburg-' habe „nicht die Arme, Hänbe, Finger, di- er brauche; Amerika-Linie Tietgens, wibmete Professor Chu» er werfe Organe zur Seite, die ihm nicht passen, sein Glas. Schließlich bantte Kapitän Krech für bte' aber „immer sei eS ein konservativer Minister, der
'Nachdruck terboteui)
Glück ans!
Roman auS dem Harze von O. Elster.
(Fortsetzung.)
Frederigo verlebte eine »mühevolle, schwere Zeit, tage schon waren verflossen, seit er von Ella
jenen ernsten Brief Abschied genomwen unb immer war keine Antwort ba. Oft schon hatte igo bie Feber ergriffen, um nochmals an Ella schreibe». Er wollte ihr keine Vorwürfe mehr
, sein Unmnth, sein Groll waren verflogen nur ein schmerzliches Gefühl über baS Mißver- iß, welches sich zwischen ihn und Ella gebrängt , war in seinem Herzen zurückgeblieben. Mit chen unb einfachen Worten wollte er ihr einge- , baß er zu schroff unb streng gegen fie gewesen zugleich wollte er ihr aber auch nicht verhehlen, er von seinem Weibe eine ernstere LebenSauf- g verlangen müffe, als fie gezeigt hatte.
kaum hatte er einige Worte geschrieben warf er bie Feder wieder sort unb iß das Papier, er fand ben richtigen Ausdruck er Gefühle nicht und wenn er von feiner Armuth b feiner Arbeit sprechen wollte, bann klangen ihm bitteren Worte Ella'S in bie Ohren: „Kann ich
Mchk ^"^"b/aggengala lag, Auffüllung gerommen.,schritte drängen uns dazu, in friedlichem Wett- kl» Begrüßung fanb in bem festlich geschmückten! bewerb mit andere» große» Kulturnationen auch an
UWin efefaal ein von der Hamburg-Amerikalinie veran- r1* n'i;— v—11— “““
tttfit» Km Kapitän und der Bemannung auf Deck »lUUl , .Ialdivia", die geschmückt wie am Tage der
eben möchte. Desto größer ist heute unsere Freude, tllUW • bas brave Schiff mit den Gelehrten der Expedition Bop> tseiner Besatzung wieder wohlbehalten im heimischen ifm angekommen ist. Aus den Berichten, die der ifer der Expedition, Herr Pffffssor Dr. Ehun,
(313 Ates Diner statt, woran die era^^uen Herren, li 189 - Mitglieder der Tiefsee Expedition, ber Kapitän, ^Offiziere, Maschinisten und der Zahlmeister der «aiotdia" theilnahmen.
Lei der Tafel hielt Staatssekretär Staatsminister