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kigem, in der Expedition (Martt 21), sowie WUtoa unserm Filial-Expeditionen in Kirchhain,
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Er wollte mit fester Hand ihren Arm ergreife»,
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^fitr die Monate Mai und Juni auf die
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badbte kaum daran, daß ihr Verlobter zugegen war. Sie warb umworben und gefeiert, wie »och nie, fie überschlug keinen Tanz, fie entzückte die Herren durch ihre übermülhtge Laune, so daß man er den alten Damen »icht verdenken konnte, wenn fie fich zuflüüer- ten, daß zwischen dem Brautpaar etwas nicht in Ordnung sein müsse. Tante Lore versuchte Ella zur Be- finnung zu bringm und ermahnte fie, doch etwas mehr Rückficht «uf den arme» Frederigo zu nehmen. Ella aber lachte spöttisch ans und meinte:
Sie schrack zusammen, als jetzt die finster drohende Stimme ihres Verlobten an ihr Ohr klang:
»Wirst Du mir eine Aufklärung über Dein Benehmen am heutigen Abend geben? Was will dieser John Lee von Dir, welcher den ganze» Abend fast nicht von Deiner Sette gekommen iß? Ich verbiete Dir, mit diesem Herrn zu verkehren'.
Spöttisch lachte Ella aus.
,,D» verbietest es mir? Ah, das ist vortrefflich! Deine Sklavin bi» ich denn doch »och nicht. Ich werde mich nicht von aller Welt zurückziehe», ist doch die Zukunft für mich trostlos genug!'
»Ella!'
Auslande, vornehmlich in England, fanden fie guten Absatz. Sie wurden namentlich in Elsaß Lothringen in großem Umfange gegen ftanzöfische Rente einge. tauscht. Inzwischen haben sich die Verhältnisse auf dem Geldmarkt sehr erheblich verändert. Die Nachfrage nach Erzeugnissen der deutschen Industrie ist
Marktes für Jndustruwerthe verhältnißmäßig so guten Absatz hn In- und Auslande für ihre Schuldverschreibungen zu finden, wie die Reichs- und preußischen Staatsschuldverschreibungcn, «nd es ist daher ganz erklärlich, daß fie, um Abnahme zn finden, fich zu dem 3t/,procenfigen Typus ent- schloffen. In noch beschränkterem Maße verfüge» die communalen Anleihen über einen ficheren Markt, und manche Stadtgemeiuden haben daher das Opfer 4proceutiger Verzinsung bringen muffen, um nur rechtzeitig ihren dringenden Geldbedarf für Gemeinde.
besäße, sich hinwegzusetzen über gerisses Geschrei, das bestimmte E h a n v i n i st e n nie beenden werde», verdiente den Dank von ganz Frankreich. Was würde man von zwei Duellanten denken, die seit Langem bereit, ihre Waffen zu kreuzen, wenn fie, während fich eine viel stärker bewaffnete Gruppe auf fie beide stürzen wollte, nicht aufhöreu würden, die Vorbereitung zu ihrem Zweikampfe zu betreiben, statt fich zu versöhnen und fich gemeinsam auf den neue» Feind zu stürze». Ist das nickt heute die Lage zwischen Frankreich und Deutschland ? Der wahre Feind unseres Landes ist nicht der Osten; er ist anderswo'.
Diese Worte eines Franzosen, wenn auch mit Rückhalten und Phrase», die fie etwas abschwächen versehen, verdienen doch die Beachtung der Politiker, die Frankreichs Entwicklung in seinem Berhältniß zu uns, und seinen Werth für so manches mit uns gemeinsame Erstreben sorgfältig beobachten und zu würdige» wissen.
-----«t für uns Deutsche am politischen Horizonte [t ♦ j Ifta erfreulich friedlich aus. In der Manila-Frage, * ! m der Samoa-Frage haben zwar die Amerikaner Iß i den Leuten in der .Entenzucht' gewetteifert, die !imm. Umseits von Paris aus Drcyfustelegramme aller tartes» *®^tn ^rt ‘n die Welt senden, aber die Deutschen Jrck k®' obgleich manch' Sensationsblättchen diese I auch Oington-Rew-Aorker Enten ihnen glaubwürdig [1833 *^£a sollte, im weitaus größten Theile den Unfinn ----- h! geglaubt, denn unsere Nation hat wieder volles
daß Du jetzt arm «nd mittellos bist und daß ich die Armnth verabscheue wie ein häßliches Thier. Ich will das Leben genießen, genieße» in vollen Zügen, f» lange ich jung und schön bin!"
»Denn fich Frederigo nicht nm mich bekümmert, daun habe ich nicht »öthig, Rückficht a»f ihn zu nehmen.'
Tante Lore setzte fich wieder auf ihre» Platz, schüttelte traurig deu graue» Kopf und flüsterte: „68 giebt ein Unglück . .
Der Ball war zu Ende. — Schweigend schritten Ella und Frederigo die schlüpfrige Straße enllang, während der Major und Tante Lore einige Schritte vorauSginge». ES «ar Thauwetter eingetrete» und düstere Regenwolken ballte» fich o» de« Himmel zusammen. Finster wie der sternenlose Himmel sah es auch in Frederigo» Heiden an». Lo» dem Nebenzimmer aus, in dem er mit seine» Freunden gesessen, hatte er Ella beobachten können «nd gesehen, in welch' leichtfertiger Weise fie fich de» Hof mache» ließ. I» feinem Unrnuth hatte er mehr getrunken, als es sonst seine Gewohnhett war, und auch seine Stiwmnug war dadurch »och zorniger und gereizter geworden. Schweigend hatte er Ella de» Mantel um die Schulter» gelegt, schweigend ging er jetzt an ihrer Sette.
Auch Ella zeigte keine Lost zum Reden. Trotzig warf fie de» Kopf i» den Nacken und würdigte ihre» Verlobte« keine» Worte». Insgeheim aber schwelgte
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jetzt viele achtbare Franzose» einen europäischen Z o l l b u n d. In fich müsse dieser Bund alle Zoll- schranken fallen lassen, nach außen fei er ttefflich im Stande, den Engländern und Amerikaner» mit gleicher Zollpolttik eutgegenzutrete», seine Produkte würde» einen Ausgleich der wirthschastlichen Bedürfnisse der kontinentale» Völker ermöglichen, ohne von England und Amerika ferner abhängig zu fein. Gegen solche Politik könnten weder England noch Amerika Gewalt anwenden, denn dem gesammten Europa gegenüber seien sie absolut nicht gewachsen. Der Vorschlag ist polittsch hochinteressant «nd wir wollen hierzu eine Stimme aus der Aprilnummer der Pariser .L'Europe Nouvelle' wiedergeben, welche ihn bespricht und dabei unseres Wissens Seitens eines Franzosen erstmalig in dieser Frage Elsaß. Lothringen vergesse» will. Paul Fauchille schreibt im genannten Pariser Blatte:
,28 Jahre lang ist nun Frankreich hypnottfirt geblieben durch die Elsaß.Lothring'sche Frage. Andere Nattonen in» und außerhalb Europa'» haben davon Nutzen gezogen, um in ihrer Entwicklung fortzufahren und zu Frankreich» Nachtheil ein bedenkliches lieber, gewicht zu erlangen; die künftige Zeit ist jetzt mit Gefahren wirthschaftlicher Art für uns ungefüllt. Ohne Zweifel habe» die Franzosen in deu Russe» Verbündete gefunden, zu denen fie Vertraue» haben könne». Aber was vermag bei dem gegenwärtigen Stand der Dinge in der Welt Frankreich, selbst mit Hülfe Rußland? Eine Annäherung an Deutschland, der sich ohne Zweifel Rußland und die cominentalen Mächte anschließen würden kann ihm allein ein legitimes Uebergewicht sichern: seine Stimme würde gehört und befolgt werden, Krieg würde unmöglich sein, der Frieden wäre genommen. Wird man dies in Frankreich verstehen, ehe e»zu spät wird? Es gehört fich für die wahren Patrioten auf beiden Setten der Vogesen, die öffentliche Meinung in folgendem Sinne zu beeinflussen: Chauvinismus ist durchaus kein PattiotiSmus. Lassen wir doch die Einigung zu Stande kommen, ohne andere Fragen hineinzumischen. Es giebt brennende Frage», die man zu gewissen Seiten zurückstellen muß. Vergessen wir Elsaß-Lothriugeu — wen» wir auch immer daran denken! Denn es kau» eine Zeit kommen, wo in Folge mehr oder weniger naher Ereignisse die jetzige Configuration Europas sich vernichtet sehen wird, und während dieser Vernichtung ist nicht gesagt, daß gewisse territoriale Compensattonen, die ihm wichtiger erscheinen könnten, Deutschland nicht doch noch bestimmen würden, uns friedlich unsere verlorenen P ovinzen zurückzugeden (??). Die Stunde schwerwiegender Entscheidungen hat geschlagen, die Zeit ist gekommen, e» laut in die Welt hinaus zu rufe», was die ganze Welt ftiH für fich denkt: Eine Regierung, die Character genug
die Kauflust des Publikums für solche Werthe sowie die Neigung, in ihnen zu spckuliren. Um diese zu beliebigen, bedarf e» aber nach de» Bestimmungen beS Bö sengcsetzeS ungleich größerer Kapitalien al» früher. Die allgemeine Erhöhung des Kapital» unserer große» Banken liefert dafür den äußerliche» Beweis. Die natürliche Folge war ei» starkes Nach, lasse» der Nachfrage und dem zu Folg- ein allge- meiner Kursrückgang auf dem Gebiete der Anlagepapiere, von welchem auch Reichs- und Staatspapiere nicht ausgeschlossen waren. Aber die Behauptung, daß davon vornehmlich die dreiprozentige» Reich?« und Staatspapiere betroffen seien, steht mit den Thatsachen nicht im Einklänge. Die drei« prozenligeu Reichspapiere vnd Konsols stehe» mit dem heutigen Kurse von 92 genau auf dem EmisfionS- kurfe der letzten Begebung der Papiere, während die 3V‘j Proz. Reichs- und Staatsfckuldverschreibungen mit dem von 100,25 niedriger stehen, al» sie z« jener Zeit waren. Gerade der Umstand, daß, obwohl in Folge der starken Inanspruchnahme de» Geld«
Des anfseufzend, entfernte fich Frederigo und trat fr Nebenzimmer, in dem einige Stndenteu um dampfende Punschbowle saßen.
.Da» ist recht, Prado! Setze» Sie fich zu jritf man ihm entgegen. »Erzählen Sie, wie $»en ergangen ist, in »Glück auf“. Armer ' so arbeiten zu müssen! Aber wer weiß, wie's kommt. Drum immer den Kopf hoch. Da,
3hr Wohl!'
mederigo setzte fich zn den Bekannten. Die ^«hme der alle» Freunde that ihm wohl, hatte
kaum nach seinem Leben nab feiner Arbeit
^uge saß man plaudernd zusammen. Niemand 4» in den Saal znrückzuholen. Niemand der.
6 Papa Major saß bei seinem Scat, Tante *it einigen alten Damen zusammen nnb Ella
dreiprozentige Reichsschuldverschreibungen und Kovsols nahezu den Parikurs erreichten. Di- Beliebtheit dieser Papiere beschränkte sich aber nicht auf Altdeutschland. Auch in den ReichSlar.de», wie im
Zsrnig stieß fie die Worte hervor. Ihm war es, al» habe er einen Schlag in das Gesicht erhallen, er taumelte zurück, dauu wollte er auf fie zustürzeu, doch fie trat rasch in da» Haus, das mau inzwischen erreicht hatte und in dem Tante Lore und der Major schon verschwunden waren.
Die Thüre fiel in’8 Schloß. Einen Augenblick stand Frederigo wie betäubt da, dann lachte er laut und gellend auf »nd stürzte davon.
X.
Frederigo war abgereist, ohne seine Brant wieder gesehen zu haben. Er hatte Ella einen »rief ge« schrieben, in dem er fie bat, ihrer früheren Liebe zn gedenken und fich nicht durch eitlen Schimmer nnb nichtigen Glanz blende» zu lassen. Richt au» Zorn «nd Groll fei er ohne persönlichen Abschied gegangen, sonder» wett er ihr Zeit lassen wolle, über die Ereignisse de» gestrigen Abends ruhig nachzudenken und ihm dann schriftlich ihre Antwort auf seine Frage mitzutheilen, ob fie ihu noch liebe und ob fie noch Willen» sei ihr Leben mtt dem seinigen a«f immer zn verknüpfen.
Als Frederigo diesen Brief abgesandt, hatte er ßch sofort auf den Weg nach »Glück auf gemacht, «m nicht wieder in seinem Eutschluffe, Ella vor
Umschau.
In der Fachpresse wiederholt fich die abfällige Krtttt der Einführung de? dreiprozentigen Typu» für Reichsanleihe und Konsuls und der Beibehaltung derselben anstatt der Rückkehr zu dem Typus von 3 ’/$ Proz. Sie findet scheinbar Unterstützung durch den Umstand, daß die anderen
Nachdem unser Reichskanzler Fürst Hohenlohe 6 der Staatssekretär im Auswärtigen Amte Herr « Bülow in überaus geschickter Weise in den
gl. preußischen Klassenlotterie" «den von allen Postanstalten, Landbrief-
(Nachdruck verboten.)
Glück aus!
Roman aus dem Harze von O. Elster.
(Fortsetzung.)
«S i »tti [307
'icke.
und stetig gesttegen, zum Theil, aber k-ireswegS an lagen, Wasserleitung, ElectricitDszwecke u s w ausschließlich m Folge starker Bestellungen für Reick zu befriedigen. Allein, weil einzelne Bundesstaaten und Staat. Namentlich die Montan- und Eisen-,und Städte nothgedrungen ihrer ungünstigen Lage mdustne ist reich und zu lohnenden Preisen beschäftigt. \ wegen zu höherer Verzinsung ihrer Anleihen schreiten Sie braucht nicht bloß selbst sehr viel Kapital, sondern müssen, so folgt daraus doch nicht im Mindesten mit dem steigenden Ertrage der Montanwerke find i daß das Reich und Preußen gleichfalls ihren selbst auch die Kurse der Industrie- und Beigwerkswerthe.'in der letzte» Sturm- und Drangperiode de» Geld- gestiegen and zugleich, aber in »och höherem Maße ■ Marktes so Wohl bewährten 3 pCt-Typus aufgebe»
chanen zu unseren Leitern der auswärtigen Politik , . töt und weiß, daß namentlich in der answärtigen '1-5- M das meiste nicht so heiß gegeffen wttd, wie zckvcht wird.
Such die Herren Franzosen haben fich wieder t beruhigt. Sie haben die Faschoda-Pille verdaut 1 ba sie sonst »icht dttekt beängstigende auswärtige »ge für sich imminent sehen, so denke» fie einmal tta über ihr w ir t h s ch aft l i ch e s Wohlergehen Heller nach. Da ist es nun von großem Interesse llung: wie in angesehenen ihrer Blätter auf die
ir, ist aufmerksam gemacht wirs, die nicht nur ihnen, rn'der- dem gesammten Europäischen Coutineut durch 1 derbüudete» Engländer und Amerikaner wtrth- <stlich droht. Dieser Gefahr gegenüber befürworten
Bteberig» konnte es nicht ertrage» da zu fitze» ^Muschauen, wie ein Anderer feinen Platz an bei1 Zd0 t Ella'S einnahm und wie Ella sich nichts bar» —- 'ja machen schien, daß ihr Bräusigam einsam und Juli m dasaß. Einige Male hatte er Ella gebeten, nicht vel zu tanzen »nd fich zu ihm zu setzen. »Wes» ' tanzest Du nicht?' hatte fie lachend erwidert, v daran zu denke», daß er noch Iraner um seinen Ebenen Vater trug und fich auch in dem Mhe» Reiseanzug nicht unter diese festlich ge» Menge mischen konnte. Dan» war fie schon wie ein bunter, glänzender Schmetterling davon
geha^ (Äreidb latt" für die Kreise Marburg uni nutz«, irchham, „Illustriertes Sonntags
Lage, später 2844 -art.
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Marktes für industrielle Zwecke in Verbindung mtt Geldknappheit im Auslande und Rückziehung von Gold dorthin Ende März der Report theil- weise 6 Proc. bedang, der Kurs der 3pioc. Reichs- avleihe und Konsols sich mit 91,80 ganz nahe unter dem Emissionskurs der 200 Millionen Anleihe hielt, beweist vielmehr klar, daß dieser Typus auch unter den jetzigen Verhältnissen durchaus berechtigt ist. Ebenso steht fest, daß, wie ein beträchtlicher Theil jener Anleihe nach dem Auslande, namentlich nach .... - ~ m -v - . England begeben ist, auch jetzt noch in steigendem Schuldversckreibungen schreiten, «er näherer Prüfung: Maße im Ausland Nachftage nach diesen 3 procevtigen erkennt man aber, daß sowohl der Uebergang zu dem Papieren ist. Dort schlägt man eben mit Recht den 3 P oz. Typus wie seine Beibehaltung fich dui chaus: Kredit des Reiches und Preußens höher an al» unsere rechtfertigen. Die »Berl. Polit. Rachi.' schreibe» i inländische» Nörgler. Die mittleren und kleinen darüber: Daß zur Zeit der Einführung der drei- Bundesstaaten sind nicht in der glücklichen Lage prozentige Typus vollständig den Wünschen des einen trotz der starken Inanspruchnahme des Kapital- Publikums entsprach, bekundet die Thatiache, daß Marktes für Jndustrn werthe verhältnißmäüia fn
Bundesstaaten in jüngster Zeit durchweg nur 3x/2 Proz. Anleihen ausgenommen haben und die Stadt- gemeinben sogar mehr und mehr zur Ausgabe 4 Proz. >
sie noch in den Triumphen, welche fie heute Abend C 2___''
gefeiert. Welche berauschende Worte über ihre doch fie wich von ihm znrück'nnd'sprach “mit” itifet' Schönheit, ihre Avmuth hatte ihr John Lee znge- aber deutlicher Stimme: ' '
flüstert. Mit welch' glühenden Blicken hatte» feine | „ Dn hast mich betrogen. Du bist nicht Der, al»
Augen die ihrige» gesucht! Wie festig hatte er fie ■ welcher Du mir einst nahe tratest. Kann ich dafür, im Tanz an die Brust gepreßt! Da» war doch ------“ ------- - ' *
Leidenschaft! Das war doch noch Liebel Wie ernst, ja, wie langweilig war dagegen Frederigo! Sei» dunkles Auge hatte stet» mit stillem Vorwurf fie an» geblickt und seine Lippen hatte kaum ein Wort der Anerkennung für ihre Schönheit gefunden. Aristokratisch weiß und weich waren die John Lee'», während Fredetigo's Hand rauh «nd hart von der schweren llrbeit im Bergwerk geworden war. Sie schauderte eise zusammen, wen» fie daran dachte, daß fie der» einst da» einsame und arbettsvolle Dasein Frederigo» thellen sollte. Er hatte um fie geworben, al» er ein reicher, unabhängiger Mann »ar und jetzt--?
Nein, »ein, fie war nicht geschaffen für ein solche» Leben der Armuth, der Entbehrung «nd der Arbeit!
Sie liebte den Glanz, de» Reichthnm, die L»st und die Freude.
(307,
(236.;
(2711 „ - - -
rath auswärtigen Fragen wieder an den Traditionen w tznarck'scher Politik fest gehatten haben, steht es
T 4M M WnrRHrrt »iqtigmnehn«,entgegen: dieExpedition diese, Blatte«, die«mwmen-
Jg 101 «Ure^v-N Haafenßetn ck «-gier, Frankfurt 0. M., Caffel, Maad» n,
aa.’»*■ hm. »aLa.ÄN> x A. Sonntag, 30. April 1899. K
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.
Jllnstrirtes Sonntagsblatt. - ***