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(Bochum) zur Annahme:Der Deutsche Aerztetag

dürfen nicht in den Krankenkassen versichert sein. 2.

schlusse zu Lredit- und Einkaufsge­

über man alles man nur mit Unser Gewissen werden wir ja

andere zurücktreten lassen muß, was seinem Gewissen vereinbaren kann, und unsere religiöse Ueberzeugung nicht preiSgeben können und nicht

nossenschaften erwachsen können. Er empfahl die Bildung derartiger Institutionen und gab die Versicherung ab, daß die Preußische Centtalgeuosien- schaftskasse den Vereinen der Gewerbetreibenden nach wie vor Entgegenkommen beweise» werde. 1SWAM

preiSgeben dürfen; ich glaube auch nicht, daß das von irgend einer Seite mit Fug und Recht Betlargt werden kann. Deßwegen bin ich der Meinung, daß, wenn über den Fragen, die auf der Basis eines solchen Gesetzes Testens der Königlichen Staats- regierung angeregt werden, derGeist wirklicher Versöhnung schwebt, wenn Schlagworte mög­lichst vermieden werden, daß es dann wahrhaftig möglich ist, hier auf diesem so ungeheuer wichtigen Gebiet etwas Gutes, etwas Segensreiches zu schaffen. Ich möchte an den Vertreter der Königlichen Staats­regierung, den ich hier vor mir sehe, und mit dem ich in so sehr vielen Beziehungen, wie er wohl weiß, übereinstimme, namens meiner Partei ich glaube auch das namens der großen Mehrzahl des Hauses thu» zu dürfen die dringende Bitte nach einer Initiative auf diesem Gebiet aussprechen und ihm den Muth machen, uns eine Grundlage zu geben, auf der wir etwas Organisches und Ganzes, wenn auch nicht vielleicht auf dem ganze», großen weiten Felde des preußischen Volksschul- wesenS, aber doch auf diesem wichtigen dringenden Gebiete desselben schaffen können. Wenn er das thut, und wenn wir mit dem Geiste der Versöhnung und der Friedlichkeit, von dem ich vorhin gesprochen habe, an die Sache herantreten, dann glaube ich, kau» etwas geschaffen werden, und dann haben wir uns, so meine ich, wahrhaftig um das Vaterland wohl verdient gemocht.*

Worten:Ich glaube, auf Seiten aller Parteien besteht nun doch die Erkenntniß, daß wir es hier mit einem wahren Nothstand zu thun habe», dem gegen«

In Dresden hat bekanntlich am 21. d.M. der 27. Deutsche Aerztetag begonnen, an welchem ungefähr 200 Delegirte von Aerztevereineu aus allen Theilen des Reiches Theil nehmen. Den wichtigsten Gegenstand der Berathuugen bildet: Die Stellung der Aerzte zu de» Krankenkassen. ES gelangte noch längerer Debatte folgende Resolution zur Annahme:

Nachdem der Aerztetag wiederholt betont hat, daß durch die Einführung der freien Arztwahl die Auf­gaben der Krankenkassen am Besten erreicht und die be­rechtigten Forderungen der Aerzte und der Küssenmitglieder erfüllt weiden, nachdem ferner durch zahlreiche Beispiele di» Durchführbarkeit der freien Arztwahl bei vollem Gedeihen der Krankenkassen erwiesen ist, und andererseits die willkür­liche Ausschließung von zur Mitarbeit bereiten Aerzten viel­fach zu schweren Zrrwmfnissen geführt, erklärt der 27. Deutsche Aerztetag: 1. Es ist an der Zeit und ein Eifoiderniß deS öffentliches Wohl«?, gesetzlich die freie Arztwahl einzu­führen 2. Er erwartet demgemäß von den gesetzgebende» Körperschaften des Deutschen Reiches, daß diesem Er­fordernisse entsprochen werde 1. durch Entfernung der Worteärztliche Behandlung" bezw.Aerzte" auS § 6a,b und § 26 a Abs. 2 Nr. 2 b, sowie aus § 46 des Gesetzes vem 10. April 189j; 2. durch Einfügung folgender Be­stimmungen in das Gesetz: a) die Mitglieder der OrtS- und Gemeindekrankenkaffeu können fich im Falle der Er­krankung einen Arzt aus denjenigen approbirten Aerzten des KaflenbezirkS wählen, die sich zu entsprechenden Leistungen verpstiLtet haben, b) Die Honorirung der kassenärztlichen Leistungen hat nach den Mimmalsätzcn der Laudestoxen zu erfolgen, c) Das Beihältniß der Aerzte zu den Kassen wird durch schriftlichen Beitrag festxelegt. Der Vertrag bedarf der Genehmigung der staatlichen StandeSvertretung der Aerzte. d) Zur Kortrollirung der übernommenen Beipflichtungen sowie zur Schlichtung von Streitfällen ist «in aus Kassenangeböligen und Aerzten zu gleichen Theilen zusammengesetztes Schiedsgericht zu bilden; Beschwerden gegen seinen Spruch werden von der AusfichtS- bebörde nach Anhörung der zuständigen staatlichen Standes- vertretung entschieden."

Angenommen wurde ferner folgender Antrag: Die Herbeiziehung eines sachverständigen BeirathS bei Revision des Krankenveistchcrungsgesetzes ist er­forderlich". Auf Antrag der fünf ärztlichen Be- zirkkvereine zu Hamburg wurde beschlossen:Der deutsche Aerztetag möge eine Petition an de» Reichstag richten dahingehend, daß § 6 a, Abs. 1 Nr. 2, des Krankenversicherungs-Gesetzes vom 15. Juni 1883 insofern erweitert werde, als unter den Kassenleistungen Krankenhausbehandlung auch de» Geschlechtskranken zu gewähren ist". Endlich gelangte noch folgender Antrag deS Prof. Dr. Löbker

neben der robusten blonde» Oberförsters - Tochter! Seine Auge» begegnete» de» Blicken Ellas und ein fteudiger Schein blitzte in ihnen auf. Dan» verab­schiedete er sich flüchtig von seiner Dame und trat rasch auf Ella zu.

Ah, wie freue ich mich, mein gnädiges Fräulein, Sie wieder zu sehen," sprach er mit ausgesuchter Höflichkeit, während sei» Blick voll Entzücken auf der reizenden Erscheinung Ellar ruhte.Ich hatte berests die Hoffnung aufgegeben, Sie jemals wider in unserem Kreise zu sehen, um so fteudiger bin ich jetzt über­rascht."

Sie verdienen es eigentlich nicht", entgegnete Ella mit allerliebstem Schmolle»,daß man fich Ihrer noch erinnert, Mister Lee. Sie haben ja in letzter Zett unser HanS gradezu gemieden".

Konnte ich anders, nachdem Herr Prado zurück- gekehrt war?"

Sein Blick stufte fich tief in ihre Auge», daß fie dieselbe» erröthend »iederschlug. 3» seinem Blick lag Spott, zugleich aber auch ein heiße» Verlangen und die stumme Frage:Darf ich ttotz der Rückkehr Deines Verlobten hoffen?"

Ella verstand diese stumme Frage sehr wohl und ihre Augen jetzt zu ihm emporhebend, blitzte es einen Moment schalkhaft, ermuthigend in ihm auf, sodaß eine freudige lleberraschung das Antlitz John Lee's erhellte.

Die Musik Hub wieder an. John Lee bot Ella den Arm.Sie tanzen doch, Fräulein Ella?" flüsterte er. Als fie leicht mit dem Kopfe nickte, schlang er seinen Arm nm ihre Taille und dahin flogen fie, »erfolgt von den erstaunten Blicken der Gesellschaft.

Doch Ella kümmerte fich nicht nm diese erstaunten

legung der sachgemäßen Verwendung) ohne weiteres bewilligt werde» würde». Wen» aber die Reform auf der Basis des Kommunalprinzips stattfinden muß, so ist es auch nöthig, die Frage der Kon- fesfionalität gesetzlich festzulegen. Wir habe» be­kanntlich eine sehr große Menge von Schule», die! als Küsterschule» einen durchaus kirchlichen Charakter haben. Wenn diese Schulen der interkonfesfionellen Gemeinde übertragen werden, geht es nicht anders, als darüber eine Bestimmung zu treffen, wie es mit dem konfessionellen Charakter dieser Schule in Zukunft gehalten werden solle.

Die Hauptsache aber ist die: wenn von den Schuller» der Konfession sverwandte» in großen Landesthcilen die Unterhaltung der Volksschule ge­nommen wird, um sie der interkonfessionelle» Ge­meinde zu übertragen, so ist es einfach unmöglich, das zu thun, ohne gleichzeitig die Rechte, die diese Konsessions verwandten an dieser ihrer bisherigen Kon­fessionsschule haben, gesetzlich festzustelle», natürlich auch zu definiren. Denn sonst wäre das ein Ein­griff in die Rechte der Eltern, was man weder vom Standpunkte staatlicher Klugheit, noch vom Stand­punkt des natürlichen Rechts irgendwie vertheidigen ober vertreten kann.

Was unter dieser Konfessionalität zu verstehen ist, hat Herr Dr. von Heydebrand in nachstehenden Worten klar bezeichnet:

Wir wünschen, daß der Lehrer derjenigen Konfession angehört, welcher die Schul«, sei es stiftmigSmätzig oder nach der Majorität der Schüler, angebört; wir wünschen, daß der ganze Unterricht nach jeder Richtung hin durch­drungen bleibt von christlich konfessionellen Ideen. Wir wünschen, daß der Lehrer in seiner Vorbildung die Garantie giebt, daß er der Konfession auch wirklich und innerlich angebö t, zu welcher er dem Namen noch gehört. Hiervon ist, wenn man auf diesem Gebi-t« wirklich und ehrlich etwas will, nicht abzulaflen. Di« Formrn zu finden, in denen das zu geschehen hat, die dem Staate gewähren, was er beanspruchen kann, die aber auch bk Rechte der Konfessio­nalität und der Kirche, die hier auch als Vertreter der Eltern stehen, wahren, ist ein» schwere Frage. Es muß der Weg gefunden werden, und ohne, daß Sie darin ein« Entscheidung treffen, meine Herren, weiden Sie etwas Klares, Wirksames und Gerechtes auf diesem Gebiete nicht finden. Sie werden auch darum nicht umhin können, die Rechte der konsfionellen Minderheit gesetzlich festzulrgen. Das Recht der konfessionellen Minderheit muß klar gelegt werden, wenn das Rechr der konfesfion«llen Majorität fest­gestellt wird."

So entwickelt sich ans der Ordnung der Lasteu- vcrhältnisse mit absolut logischer sachlicher Noth- wendigkeit die Dotation der Schule, die Ordnung der Verwaltung der Schule, die Oldvung der Aufgaben der Behörde», die dabei zu tfcun habe»; e8 entwickelt sich aber auch weiter die konfessionelle Ausgestaltung der Schule, wen» wir u»8 eben unsere alte, historische verfassungsmäßige Schule, die uns ans Herz gewachsen ist, wirklich erhalte» wollen.

Der konservative Redner schloß seine mit lebhaftem Beifall aufgenommenehochbedeutsame Rede mit folgenden

Umschau.

Der Vicepräsident des Staatsministeriums Dr. v. Miquel empfing am Freilag Abend die Herren Hofbäckermeister Gaude, Kaufmann Kunz-Berlin und Hammer-Zehlendorf vom Vorstände des Central - verbandes der Vereine selbständiger Gewerbetreibender. Die Herren erörterten in Anlehnung an eine vom Vorstände dem Minister eingereidjte Denkschrift die Lage der mittleren und kleine» Gewerbetteibenden, die Gefahren, welche dieser Staatsbürgerklasse ans dem Anwachsen der G'.oßwaarenhäuser erstanden find und die Mittel zur Abwendung dieser Gefahren. Herr v. Miquel legte klar, wie sehr der Staatsregierung die Erhaltung eines gesunden, gewerbeihätige» Mittelstandes am

Familie eines gelehrten Professors der Academie; dort plauderte ein grauhaariger Obersteiger mit dem gestrengen Herrn Hütteninspector; hier tarnten und lachten einige Studenten mit de» jungen Knappen und den dralle», ftische» Bergmannsmädchen, kurz, an diesem Tage fielen alle Schranken der Förmlich­keit; der gemeinsame Beruf ließ alle StaudeSnvter- schiede vergessen.

Als Ella den Festplatz betrat, wurde fie sogleich von einer Schaar junger Mädchen umringt.

Wie herrlich, daß Du gekommen bist! Wo ist denn Dein Bräutigam? Wie schade, daß er nicht hi» ist! Erinnerst Du Dich noch an das letzte 3ahr? Wie vergnügt wir damals waren? Das hast Du recht gemacht, daß Du gekommen bist auch ohne Deinen Bräutigam I"

So Hangen die Begrüßungen der Freundinnen durcheinander und Ella fühfte einen gewissen Stolz, ba sie sah, baß fie boch noch nicht ganz vergessen war. Und wie herrlich war es hier in dem grünen, rauschen­den Wald. Wie leuchtete die Sonne so hell und ftöhlich. Wie lustig und auffotbernb erklangen die Töne des Walzers l Wie schmuck und fesch sahen die Bergleute, die Beamten und Studenten in der kleidsamen Berg- maunSttacht ans, in der kurzen schwarze» Jacke mtt de» goldenen Knöpfen, dem lederne» Schurz um die Hüfte» nnb die hohe schwarz und grüne Mütze auf dem Kopf! Wie frei und leicht fühlte fie fich hier in der frischen Natur und inmitten der ftohbewegten Menge!

Auch einige Akademiker traten an Ella Hera», um sich »ach ihrem und ihres Bräutigams Befinde» zu erkundige». Ella beantwortete die Frage leicht­hin, während ihre Äugen forschend umher flogen, ob fie 3»hn Lee erblicken könnte. Richtig, da stand er

Herzen liege und wies bann auf die Vortheile (,,----- , _ _

hin, welche de» kleineren und mittlerenjwolle beschließen:1. Personen, die ei» jährliches Gewerbetreibenden aus dem Zusammen-^Gesammteinkommen von über 2000 Mark haben,

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain.

^#e*e»dae: I»h Ang. Koch, Univ»rsttätS-Buchbruckerei in Marburg. Brnurtworttich für bk Ätbeftien: Redakteur M. Hartmann in Marburg.

Edition: Mar» 21. - Delephon 55. Redaktion: Markt 21. - Telephon 55.

Blicke, fie gab fich voll dem Vergnügen hin, lachte und scherzte nnb vertröstete bie Tante Lore, welche schon nach Kurzem zum Aufbruch mahnte, immer toieber bis zum nächste» Tanze. Ohne baß es eigent­lich in ihrer Abficht gelegen, ward sie wiederum die Königin des Festes, umschwärmt von allen Herren und ausgezeichnet durch John Lee, der ttotz der blonden Oberförsterstochter nicht von ihrer Sette wich. Sie selbst genoß das Vergnügen, welches ihr diese Aus­zeichnungen bereiteten, in vollen Züge», sie vergaß ihr Veihältniß zu Frederigo, sei» trauriges Geschick, ja, nicht eine» Moment tauchte das Bild ihres Verlobte» vor ihren Augen auf, fie fühlte fich frei, glücklich und selig.

Tante Lore schüttelte de» Kopf ein aber das andre Mal und wäre fast ärgerlich geworden, als Mister Lee auch auf dem Heimwege nicht von der Sette Ella's wich. Papa Major jedoch, welcher allerdings ein Gläschen über den Durst getrunken zu haben schien, beruhigte die alle Dame und meinte lachend:

Laß boch das Sind. Wer weiß wie lange die harmlose Lust nnb Freube noch dauert".

So war es denn John Lee gestattet, Ella bis zur Thür ihres väterlichen Hauses zu begleiten, wo er zum Abschiede ihre Hand feurig an seine Lipppeu pretzte.

Al» Ella ihr Schlafzimmer betrat, athmete fie tief auf. Dann ergriff sie das Licht, hob e» hoch empor nnb trat vor de» Spiegel, der ihre an» mntfjige Gestalt freundlich zurückstrahlte. Ein ttiumphireudes Lächeln häufelte ihre Lippen, während sie leise flüsterte:Oh, ich bin noch jung, ich bi» »och schön!"--fiSSbtö flfaSKtl

(Fortsetzung folgt.)

Die Regelung der Unterhaltungslaft für Volksschulen.

Das Abgeordnetenhaus hat am Mittwoch voriger e mit großer Mehrheit den konservativen Antrag ikaenommen: die Regierung aufzufordern, spätestens ba nächsten Session einen Gesetzentwurf vorzu- en, der zur Beseitigung der bestehenden Härten äußeren Verhältnisse der Volksschule, insbesondere

Unterhaltungslast, in gerechter Weise regelt, zugleich den konfessionellen Charakter dcr Volks- e, sowie die Rechte der Eltern und Gemeinden echt erhält.

@8 ist schon vielfach darauf hingewiesen worden, t-ß Regelung der Volksschnl-Unterhaltungslasten hingenb nothwendig ist. Liberalerseits hat man bie -chauptung agitatorisch zu verwerthen gesucht, daß die konservative Partei aus Eigennutz sich einer solchen Reform widersetze. Nun haben die Konservativen »ich die That bewiesen, wie unwahr solche Unter« ßellnugen sind; es wird also nur an der Regierung liege», diese nothwendige Regelung in die Wege zu leilw. Daß ihr dafür im Abgeordnetenhause eine |tarie Mehrheit zur Verfügung steht, hat das Er- jüniß der erwähnten Abstimmung bewiesen.

Herr Dr. v. Heydebrand und der Lasa ttfiärte die Ungerechtigkeiten, die in Folge der jetzigen gesetzlichen Zustände auf dem Gebiete der Schul- s itnbaüung bestehen, geradezu als einen nationalen 4 kitlfiaab, ber befestigt werben müsse nnb koustatstte I» Namen ber sämmtlichen konservativen Frakiious- j aitglieber, daß bei ihnen ber ernsteste Wille bestehe, Baubtl zu schaffen. Der konservativen Rebner be- i tränkte sich aber nicht auf biefe platonische Er- läwug, sondern er stellte einen klaren Grundriß auf, i mach die Regelung stattzustuden haben wirb. Er dßette u. A. folgendes:

Was die Schule verlangt, und was das ganze W-schulwesea in seiner äußeren Form verlangt, ist eine Mdiliiät. Diese Stabilität kann sich nur anknüpfcn an k dauernd festtzehende politische Gemeinde. Sie weiden sie tht oder viel weniger finden können in Arlehnung an die wfesfionsverwandten. Sie werden ferner eine gerechte «Heilung der Lasten nur finden und praktisch möglich Wm können, wenn Sie sie anlehnen an das entwickelte Riersystem der Gemeinden und an die Handhabung der ipn Berechtigungen, di» dieser auf dem allgemeinen üeueraebiet zuftehen. Ich glaub« also, m H., daß der wsbau dieses neuen Systems, welches unbedingt noth «dig ist, nicht anders geschehen kann als aus der Basis «lSommunalorinzips. Wenn wir das aber wollen, bann ÜA es auch gar nicht anders gehen, daß auch die Rechte * Gemeinden an dieser wichtigen Angelegenheit klar Mirt werden und di« Ausgestaltung finden, di« die Sache Mdert."

Selbstverstäublich wild es alsbann nöthig sein, ' *6 ber Staat sich pekuniär a» bem Reformwerke Heiligt; bie» wirb aber keine Schwierigkeiten Ebvr, ba bie Mittel dazu (natürlich unter Fest­

(Nachdruck verboten.)

Glück auf!

Roman aus dem Harze von O. Elster, (Fortsetzung.)

Noch zählte fie nicht zwanzig Jahr nnb schon sollte i sich mit ber Tante Lore, der Fra» Pastorin nnb ^nen verheftatheten nnb nuverheiratheten alten *®c zusammen in eine Ecke setzen nnb zuschaue», 6 ihre AllerSgenosstnueu bie Huldigungen ber jungen taenaelt entgegen nahmen?

Sein, bas sollte nicht geschehen? Noch war fie *6' »»ch war fie schön, »och sehnte sie fich nach ben Fügungen nnb Huldigungen ber Welt wen» 1 w drei ober vier Jahre» als FreberigoS Frau auf r ttnfamen HütteGlück auf" faß, war es »och $ genug, ber Welt unb bereu Freuden zu entsage». auch der falsche unb treulose John Lee sollte ihre >acht »och einmal spüre», »och einmal sollte er, um ° werbend, vor ihr stehe», »nb bau» wollte fie ihn wischen bas sollte seine Strafe, baS sollte ihre «4- fein.--

Da» Johannes« Zechenhaus, in besser, großem ^Un ba» Fest abgehalten wurde, war erreicht.

Hahe, bnutbewimpelte Masten, mit Tanuengvir- umwunden, umgaben de» Festplatz. Tribüne» Zette waren errichtet, in denen die Bevölkerung ^BergrevierS im bauten Gemisch durcheinander saß.

«nb niedrig, vom Berghauptmann bis zum ein- Bergknappen, Studenten, Bergbeflissene, Rese- und Assessoren, auch einige Reserveoffiziere

Alle waren zu dem alljährlich stattfindenden erschienen, nm in harmloser Fröhlichkeit einige gemeinsam zu »erbringen. Hier saß ein ptt Bergmann mit Kind und Regel neben ber

Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. AVA Anzeigen nehmen entgegen: di« Expedition dieses Blatter, die Ämumcen«

Quartals-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen U Bureoux von Haosenjtan L Bögler, Frankfurt o. M Cassel, Magd«- o t

Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSgebnhr: di» ae- ok rw. .. onn h«g, Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; o4.

walten» Zeile oder der« Raum 10 Pfg., Reklamen: bte Zeile 25 Pfg. 2D. ApNl 18"". C*. Daube * Co., Fronkfutt a. 3R Statt», Hannover, Parts x.