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Höbere Greife ländlicher Erzeugnisse können dies« w«hl

>mtk, Die polnische Sprachen-Frage."'

aufschieben, aber nicht aufheben. Daher befürworten wir

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Nur eine Eingabe aus dem Regierungs-Bezirke

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weiblichen Abteilungen in so hohem Grade Herbei-

Land der Massel* als Jrrthum zu erklären. Nun.

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.Ich bitte um Entschuldigung, Herr Major, daß

Eine Depesche? Da bin ich allerdings neugierig.

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Eine Revolution!?

Der Major starrte John

trübem Lächeln Frederigo, .um uoglüMch und au-

ich komme aus Paris...

weniger de« verlorenen Liebesglück, al» der Ent-

(Porisetznug folgt.)

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dem entsprechendem auch schon sehr günstigen Monat des Vorjahres. Im einzelnen weisen im Vergleich zum März vorigen Jahres 40 (+ 2 ausländ.) eine Abnahme und nur 14 (+ 2 ausländ.) eine Zunahme des Andranges auf, während bei einem (Erfurt) das Verhöltniß gleich geblieben ist.

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täusch»», in ihren Hoffnungen auf Glanz und Reichthum.

Der Arbeitermangel macht sich nicht nur allerdings in bedeutend höherem Grade in der Landwirthschaft, sondern auch in der Industrie, namentlich aber im Kleingewerbe sehr bemerkbar. Nach Mittheilunge», die der BerlinerArbeitsmarkt* aus 58 Verwaltungen aus dem Monat März veröffent­licht, kamen auf 100 offene Stellen diesmal nur 89,3 Arbeitsuchende, d. h. direkter Arbeitermangel. Und wenn auch dieses Verhöltniß nur durch die

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er fand mehrere Depeschen aus London, Paris, Nev- Iork und Lima, welche die Nachricht John Lee'S 6c» ftätigren. Durch eine blutige Revolution war der Präsident entthront worden, seine Anhänger waren vertrieben und verbannt, der Präsident selbst mit seinen nächsten Freunden in der Schlacht gegen die auffständischen Truppen gefallen.

In größter Aufregung ging der Major auf und ab, während Tante Lore zitternd und bebend die Nachrichten der Zeitungen studirte und Ella finster brütend da stand, ohne auf die Worte John LeeS zu hören, der versuchte, sie zu trösten.

Sollte ihr Glück sobald in Scherben zerfallen? Weshalb hatte denn Fredertgo in den letzte» Tagen nicht geschrieben? Weshalb nicht eine beruhigende Depesche gesandt? kr mußte doch tu Paris bessere und auch genauere Nachrichten von de» Vorfälle» in Peru haben, als fte hier in der kleinen entlegenen Harzstadt.

Wenn Seonor Prado mit in die Revolution verwickelt gewesen ist*, so fuhr jetzt der Major ärgerlich los, .und man seine Befitzthümer konfiszirt uud in Beschlag genommen hat, dann ziehe ich meine Einwilligung zu dieser Verlobung . . /

Vater I*

Ja, ja, ich ziehe meine Einwilligung zurück, oder glaubst Du, ich würde Dich mit Deinem Ver­lobten in ein wildfremdes Land ziehe» lafleo, wo die Berhältniffe so unsicher find, daß man heute Millionär uud morgen ein Bettler sein kann?*

Ella senkte das Haupt, Thränen perlten über

Ella, die inzwischen wieder eingetreteu war, stand ^4eu SugkfichteS da, »hur sich eine rechte Vor- Eung von dem Unglück machen zu können, welche»

für Sie und Ihre Fräulein Tochter von Jnter- sein dürste.*

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gegeben. Die deutsche Industrie ist wohl in der Lage, die in dem Flottenplane vorgesehenen SchiffS- bauten rascher herzustellen, als dies nach dem Flotten- Gesetze geschehen soll. Es bedarf nur der Bereit­stellung von größer» Mitteln, als sie im Flotten- Gesetze für die nächsten Jahre bestimmt find, um die

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»Ah guten Abend, mein bester Herr Lee*, rief e Major ihm entgegen,waS führt Sie heute noch l uns?»

in den Worten Lees zu liegen schien. Doch schließlich waS konnte ihnen eine Revolution schaden, die viel­leicht einen anderen General oder Minister ans de» Präfidevtrnstuhl Perus erhob. Was ging es sie an, wer Präsident von Peru war? Uud waS Frederigo anbeiraf, so konnte er ja noch gar nicht drüben sein. Lor einigen Tagen erst hatte sie einen Brief ihres Verlobte» aus Paris empfange», wo sich Frederigo kurze Zeit anfzuhalte» gedachte. Sie ärgerte sich über John Lee und sprach trotzig:

Ich begreife nicht, weshalb wir über diese Nach­richt in Schrecken gcrathen sollen*.

Nun, mein Fräulein*, entgegnete lächelnd der Engländer,es sollte mich freuen, wenn Sie oder Ihr Bräutigam au der Catastrophe in Peru nicht be­teiligt wären. Leider ist es uns nicht so gut er­gangen. Mein Vater, welcher an einige» peruanischen BergwerkSunteruehmuugeu stark betheiligt war, hat große Verluste durch diese Revolution erlitte»; das war auch der Gru»d, weshalb er mir telegraphirte. Da lese» Sie die Depesche».

Aber wie ist da» möglich?*

Ja mein verehrter Herr Major, das ist nun einmal in jenen halbcivilifirteu Ländern so. Kommt eine neue Regierung an's Ruder, daun konfiszirt sie ohne viel GewiffenSbiffe das Befitzthum ihrer Gegner, um dasselbe unter ihre Anhänger zu »er. theile». Wen» ich mich nicht irre*, setzte er mit leichtem Spott hinzu,war Herr» PradoS Vater ei» specieller Freund des jetzt enthroute» Präsidenten uud ich fürchte . . .*

Schweigen Sie', tief Ella jetzt wirklich empött uud stampfte leicht mit dem Fuße auf.

Der Major griff nach den Zeitungen, welche auf dem Tische lagen und die er »och nicht gelesen hatte. Hastig überflog er die neuesten Telegramme. Richtig,

ihre Wangen. Aber int Innern ihres Herzens mußte von der Seife", .'.'iu, «,-u^

fte ihrem Vater recht geben nnd die Thränen galten $ btH ,|nt Unterbrechung gefahren . . .

führung des Flottengesetzes ein schnellere» Tempo nothwendig ist. Die M ö g l i ch k e i t ist,

Grundrente zu Gunsten der Gesammtheit *

DiesesProgramm* wird den nationalsozialen Herrschasten nicht gerade Freunde vom Lande zuführen, aus ihm spricht doch gar zu starker Dilettantis­mus. Daß dieZurückdrängnng deS Großgrund­besitzes durch den Bauernbefitz*, bett die national- sozialen erstreben, im Agrarprograrnrn keinen Platz gefunden hat, wttd in derHilfe* damit erklärt, daß diese Fragebei weitem mehr eine soziale als eine landwirthschoflliche* sei. Auch das ist nicht richtig. Diese Frage ist für die Naumann'schen Herrschasten eine politische und zwar ihre politische Haupt­frage. In dieser Hinsicht finden sie sich mit der gleichfalls sich recht lebhaftmausernden" Sozial­demokratie immer zusammen. Nicht Fürsorge für die Landwirthschaft ist die Triebfeder für da» Agrar- programm der Soziardemokraten und Nattoalsozialen, sondern das Bestreben, dieJunker" materiell zu ruinieren, um fte dann endlich auch polittsch vernichten zu können.

Mit Macht wird jetzt, nach der Samoa- Aff a i r e, betont, daß unsere deutsche Flotte vermehrt werden muß. Aus der Erde stampfen können wir zwar keine neuen Kriegsschiffe, aber was geleistet werden kann, das muß auch geleistet werden. Unter den obwaltenden Verhältnissen drängt sich, wie nach derPost* jetzt auch ein Münchener Blatt zutreffend hervorhebt, die Erwägung auf, ob nicht zur Aus-

ialior. der ländlichen Hypotheken Feftlegung einer Hypotheken­schuldgrenze, B-Ieihungswonopol deS Staate?, Hebung der ländliche» Persoaalkredits, möglichste Nutzbarmachung der

Eie wollte ihren Vater bitte», Herrn Lee heute Abend M zu empfange», aber ehe sie dazu kam, öffnete

Trübes Schweige» herrschte in dem Gemach, nachdem sich John Lee mit dem nochmaligen Ausdruck seines innigsten Bedauerns empfohlen hatte. Sich zur Ruhe zu begebe», daran dachte au diesem Abend Niemand, selbst Tante Lore war so erregt, daß fie da» Schlafengehen vergaß.

Plötzlich ertönte durch die Sülle der Nacht der schrille Klang der Glocke en der Hansthüre. Alle Drei fuhren erschreckt empor, fie erwarteten dar Ein­treffen einer neuen Schreckensnachricht. Nochmals ertönte die Glocke. Der Major meinte:Es wird ein Telegramm PradoS fein* und begab sich zur Hansthüre, um dieselbe zu öffnen.

Ein lauter Ausruf der Ueberraschuug ließ auch Tante Lore uud Ella auf den Hausflur eilen.

Frederigo!* so riefen Beide wie ans einem Munde, und Ella warf fich in die Arme ihre» Ver­lobten, der fie zärtlich umfing.

Welche Veränderung war mtt Frederigo vor« gegangen! Tiefe Schatten verdüsterten feine Augen, fein Antlitz war todteublaß, auf seiner Stirne zeigten sich finstere Falten und ein schmerzlicher Zug ver­zerrte feine Lippen. Wirr hingen die langen, schwarzen Locken um das bleiche Geficht und Fieberschauer schiene» feinen Körper zu erschüttern.

Wo kommst Du her, Frederigo? Mein Gott, wie stehst Du auS! Rasch, rasch ht das Zimmer! Tante Lore, mache schnell eine Tasse Thee, Frederigo ist krank. . *

Nicht krank, meine liebe Ella,* entgegnete mtt

Durchführung des FlottenplaueS um einige Iahte zu beschleunigen. ES handelt fich dabei nicht um eine Vermehrung der Flotte über daS von dem Reichstage selbst als unbedingt erforderlich erachtete Mindestmaß hinaus, sondern lediglich darum, diese MindeststSrke unserer Flotte so rasch zu erreichen, wie dies bei der Leifiungssähigkeit unserer Industrie möglich ist. Je eher Deutschland eine starke Flotte hat, desto besser. Wir stehe» vor einer Welt-Epoche, 'in der nur die Großmächte mit Seegewalt eine Zukunft habe». Entweder wir erringen uns als eine Welt­macht eine ebenso vnantaftbarc Stellung, wie wir fie uns als Landmacht auf dem Boden Europas ver­schafften, oder wir danken als Weltmacht ab. Diese» Abdanken bedeutet aber nicht ein Sichbescheiden auf das Mögliche, sondern einen Verzicht auf unsere Zu­kunft. Deutschland muß im nächsten Jahrhundert eine starke Seemacht sein oder e» wird nicht sein!

Zur Vorgeschichte der Dekoration de» Aftikaforschers* Dr. Esser erzählt Dr. Hans Wagner in einer soeben herausgegebenen Broschüre: Der schwerreiche Dr. Esser habe in de» Kolonien hauptsächlich materielle Interessen verfolgt; um diese nachhaltig zu fördern, habe er Mitglied des Kolonial­raths werden wollen. Da ihn aber da» Kolonialamt nicht haben wollte, sei Dr. Esser gleich an die höchste Instanz, an den Kaiser gegangen und habe die Auf­merksamkeit Sr. Majestätzunächst durch verschiedene ehrfurchtsvolle Präsente* zu erregen versucht;Photographien aus seiner Afrika-Expedition, eine Büste Friedrichs des Zweiten u. s. w. wan­derten in's Schloß*. Gleichwohl habe Dr. Esser sich zwei Jahre fast gedulden müssen,bi» endlich ein Mitglied der Hofgesellschaft sich seiner erbarmte und als unverantwortlicher Rathgeber beim Kaiser die Verdienste des Henn Dr. Esser in da» gehörige Licht setzte*. Darauf wurde die Audienz bewilligt und Herr Dr. Esser erhielt den Kronen­orden zweiter Klasse. Wenn demVorwärts* diese Darlegungen de» Herrn Dr. Wagnervöllig einwandfrei* erscheinen, so ist er ht dieser Meinung wohl durch seine Tendenz beeinflußt. Jeder, der ein wenig näher mit solchen Dingen Bescheid weiß, wird über diesen Klatsch die Achseln zucken. Daßehrfurchtsvolle Präsente* für unseren Kaiser in's Schloß wandern* könnte», ist durch strikte Be-

hat nach jahrelangem Studium und reiflichster lieber« lcgung die nationalsoziale Agrarkommisston folgendes Programm zu Tage gefördert:

Wir anerkennen eine Nothlage der deutschen Land- wirtb'chaft, muffen aber ködere Getreidezölle, Verschlrchteiung der Währung als ungeeignete Mittel, fie zu bekämpfen, anseheu, da solche Mahnahuun eine Benachtheilig- ung der arbeitenden Bevölkerung zu Gunsten einer Minderheit bedeuten, und die daraus erwachsenden Vortheile, weil bei jedem Befitzwechsel kapitelisirt, nur den jeweiligen Besitzern, nicht der Landwirthschaft als solcher zu gute kommen. Wir erblicken vielmehr in der stetig wachsenden Hypotheken Verschuldung des lir.dlichen Grundbesitzes und in der dem alten germaniichen Rechte zuwiderlaufenden Agrarverfaffun-, die den Grund und Boden zu einem SvekulationSobjekr macht, die wesentliche Ursache der herrschenden Krisis.

ptln wegen größerer Berücksichtigung der polnische« prache beim Unterrichte in der Volksschule hat der «ißische Kultusminister jungst einen ablehnenden cheid ertheilt. In dem Bescheide heißt es:Es ein beklagenswerther Jrrthum, wenn man in der igcn polnischen Bewegung nicht nationale, sondern sprachliche Tendenzen erblicken will. Die'Sprache b vielmehr vielfach nur al» Deckmantel für die werslichkn deutsch-feindliche» Bestrebungen benutzt.

Nachgiebigkeit der Unterrichts-Verwaltung in der prachen-Frage würde daher zur Förderung der ional polnischen Agitation auSgebeutet werden.*

Dortmund namentlich au» Gründen der Sicherheit eine bergpolizeiliche Verordnung über die fremd­sprachigen Arbeiter erließ, in welcher bestimmt wurde, daß nur solche Arbeiter beim Bergwerks Betriebe be­schäftigt werden dürfen, welche genügend Deutsch ver- stehen, um mündliche Anweisungen ihrer Vorgesetzten richtig aufzufassen. Gegen diese Bestimmung wurde von der polnischen Presse eine maßlose Hetze in Scene gesetzt. Beispielsweise schrieb damals dieGazeta Krudzionska*:Die polnischen Arbeiter werde» deutsch schwadrouieren und lesen lernen, sowett dies er- forderlich ist; ist doch die deutsche Sprache, wenn sie auch häßlich ist, immerhin eine menschliche Sprache. Aber da» Deutsch-Schwadronieren wird von nun an für diese Polen etwas so Widerwärtiges sein, daß sie nach der Arbeit in ihrem Hause kein deutsches Wort dulden und ihre Kinder für jedes deutsche Wort strafen werde».*

Solche Ausbrüche wahnwitzigen Deutschen-Hasses beweisen besser als alles andere, wie der angebliche Schutz der Muttersprache nur als Schild für die staatsfeindlichen Bestrebungen des Polenthums her­halten muß.

en deutsche Firmen außerhalb der eigentliche» Ostmark Verkäufer suchen, die der polnischen Sprache »ächtig sein müssen. Jnbesondere gilt dies für den cheiniich-westfälischen Jnonsttie - Bezirk. Welche An-

schaften mtt demBunde der Lavdwirthe*, ja auf geführt wird, so zeigen doch auch die männlichen Ab

einem Delegirientage sand das Referat eineswasch- theilungen nur das äußerst knappe Berhältniß von

echten Agrariers* lebhaften Beifall und Herr Nau- ioo,5 Arbeitsuchenden auf 100 ausgebotene offene

mann war genöthigt, sein frommes WortDas Stellen, gegen 114,8 männliche Arbeitsuchende in

4 Dienstmädchen berei s die Thüre und ließ de»

«Nachdruck v-rüotm.)

Glück auf!

Roman aus dem Harze von O. Elfter.

(Fortsetzung.)

Umschau.

DieEons. Corresp.* schreibt: Es giebt keine politische Richtung, die sich ttotz ihres kurzen Bestehen» so häufig und so gründlichgemausert* hätte, wie dern a t i o n a l s o z i a l e V er ei n.* Von de» anfänglich von seinen Führern vertretenen Grundsätzen* ist kaum noch einer übrig geblieben. Besonders deutlich kann man diesen Mauserungseifer an dem Wandel der agrarischen An­schauungen bei de»Nationalsozialen* erkennen. Noch vor nicht langer Zeit liebäugelte» die Herr-

Wöchentliche Beilagen

MWkmwMrla»: 8»h. Äug. Koch, Universitäts-Buchdruckern in Marburg.

Gtzpedttion: Markt 31. - Telephon 55.

: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Jllnstrirtes S-nntagsblatt.*11

, (2835 »rüche daS Polenthum dort bereits erhebt, zeigte fich j deutlichsten, als vor Kurzem das Ober - Bergamt

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. tTVT Anzeigen nehmen mtgegeu: die Expedition dies^ Blatte«, die Anmneen-

QuartalS-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen ?"reai« vonHaasensAn L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd» oi

Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsaebühr: die ge- ~ O1 afhr!f 1QQÜ bu,«- Wien; Rudolf Moste, Frankfuri«. M.^Berlw, München, Köln; 04.

tnaltene Zeile oder deren Raum lv Pfg., Reklamen:d« Zeile 25 Psg. ytTßtlQQ, 2il. ±099. Ä. L. Daube & Co., Frankfurt a, Berkin, Hannover, Part» k.

gebraucht." Daher die eifrigen Bemühungen des Polenthums, dem polnischen Idiom wachsende An- eriemrnng und Geltung zu verschaffe», wie anderseits der deutschen Sprache das weitere Vordringen in den gemischtsprachige» Bezirken zu wehre». Eine reiche Fülle von Beispielen bittet sich hierfür dar.

Schon seit Jahren wird in regelmäßiger Wieder- Mr von der polnischen Presse an die polnischen Kaufleute die Aufforderung gerichtet, sich in dem «hristlichen Geschäfts-Verkehr mit deutschen Firmen pnudsötzlich nur der polnischen Sprache zu bedienen, «er polnische Kaufmannsstand aber beeifert fich, Mer Aufforderung nachzukommen. Je nach den «rhälinissen wird zur Erzwingung des polnischen sprach Verkehrs den deutschen Geschäftsfreunden gegen- " r eine schroff fordernde oder sanft bittende Ton- zur Anwendung gebracht. So spricht beispielsweise der Nachschrift eines an eine bekannte Fabrik in ittel-Deutschland gerichtete» Geschäftsbriefes, welcher Redaktion derOstmark* kürzlich zur Verfügung Ht wurde, ein oberschlesischer Pole die ergebene aus, polnisch zu adressire»,um unserem schen Gefühl zu schmeicheln.*

Die Erfolge aber bleibe» bet der Zähigkeit des ischen Vorgehen» und der nationalen Rückgrat- keit, die leider Gotte» immer noch zahlreichen schen eignet, keineswegs au». So mehren sich er anderm in bedenklicher Weise die Inserate, in

Treffend ist hier der enge Zusammenhang der iarburg, ^irischen Sprachen-Frage mit den staatlichen Sonder- ticius, Bestrebungen des Polenthums betont worden. Die iarbmg- Mische Sprache wird in der Thal fast nur, um »it den Worten des Finanzministers von Miquel zu -----reden,als ein Kriegsmittel gegen das Deutschthum

Es find leider keine erfreuliche» Nachrichten*, ~~ M John Lee fori, indem er die Depesche auf S Tsich ausbreitete,die ich Ihne» jetzt mitzn- habe. In Pern ist eine Revolution aus- toteren und Sie wissen ja selbst, Herr Major, war «e Revolution in diesen südamerikanischen Republiken . 1 bedeuten hat*.

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's 1^2 I so spät noch zu störe» wage, aber ich habe da * _ ®e Depesche von meinem Bat« empfangen, welche

si fei so gnt und mache Licht*.

tootyl Ella ging hinaus um die Lampe zu hole», wäh- iilii jetzt auch Taute Lore den Gast begrüßte.

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omr.Lt ungläubig an, während Tante Lore auirief: Au-.* hDu lieber Himmel, wie freue ich mich da, daß uftigSa *r Ella nicht so gleich mit Frederigo haben ziehen