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kurrenten so warm empfehlen sollen.
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3a, j«, es ist doch so wie ich sage. Unser
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sei, welcher schon mehrere junge Herren unglücklich
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zu machen.
(Fottsetzung folgt.)
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kn Macht-Ueberlegenheit zur See die Franzosen eS chlweielich unterließen, den Faschoda - Streit auf
eschichte! Nur weil Spanien seine Flottenrüstung kinahe gänzlich hatte verfallen lassen, gekaute sich lverika, den Krieg vom Zaune zu brechen, in
sie so wenig fteuudschaftlich ihrer Cousine gegenüber gehandelt hatte. Sie liebte Frederigo oder sie glaubte doch wenigstens ihn zn lieben und fand in
und die Erreichung ihrer Forderungen nicht von der FÜ!sorge des Reichs oder des Staats erwarten, sonder» dieselbe zu erkotzen unternehmen, deren osfi- cielle Organe sich einer unzulässigen und ungehörigen Sprache bedienen, die llnzufriedevheit schüren, daS Vertrauen zu den Vorgesetzte» untergrabe» und sogar durch eine fortgesetzte Herabsetzung der Achtung vor den letzteren die Disciplin gefährden, — ist, wie die Beamten bei objectiver Prüfung selbst einseheo müssen, für sie nicht statthaft. Die Kaiserlichen und Königliche» Beamten werden, wie die Reichs- und Staatsregieruug zuversichtlich tititrauen, auch ohne daß sie von den vorgesetzten Behörden auf die Unzulässigkeit eines solchen Verhaltens besonders aufmerksam gemacht tocrben, sich von derartige» Bestrebungen fern halten und, falls daS Bewußtsein ihrer Beamtenpflicht sie vor der Thülnahme an denselben bisher nicht ohnehin bewahrt hat, in Zukunft die bezeichneteu Vereine meide» und die bekeffeuden Fachorgaue nicht weiter durch ihre Betbciligung an denselben fördern. Die Kaiserlichen und Königlichen Beamten wüsten ihren alten Ruhm der Treue, der unentwegten Pflichterfüllung und der Disciplin sorgfältig wahren und sich hüten, durch unzulässige Agitationen auch nur den Schein zu erwecken, als wenn sie selbst un» bewußt auf Wege geriethen, welche durch die nnanS» bleiblicheu Folgen dem Staate und ihnen selbst nur zum schwersten Schaden gereichen würden. Niemals mehr als in der gegenwärtigen Zeit, wo die Umsturz«
chatt chlrtz
Einige von Beamten des Reichs und Preußen s gebildete Vereine haben, so schreibt der Reichs- und Staats-Anzeiger, eine bedauerliche und bedenkliche Haltung angenommen. So fein auch der Reicksregierung und der preußiscken Regierung die Absilll liegt, den Beamten die Bildung von Vereinen und Gesellschaften zur Beibefferung ihrer wirthschaftlichen Lage, zur Hebung der geistigen und sittlichen Ausbildung der Mitglieder und znr Förderung ihrer Staudcsinteressen zn verwehren oder sie in ihrem Petitionsrecht zu beschränke», so bestimmt muß doch von den Kaiserlichen und Königlichen Beamten erwartet und »erlangt werden, daß sie dabet diejenigen Schranken innehalten, welche für alle Beamten durch ihren geleisteten Eid und ihre amtliche Stellung gegeben find. Die Theilnahme an Verrin n, welche hiermit in Widerspruch stehende Bestrebungen verfolgen und insbesondere bcabfichtigen, durch den massenhaften Zusammenschluß von Vereinsmitgliedern einen Druck behufs Durchsetzung ihrer Forderungen auf die obersten Reichs- und Staatsbehörden zu üben,
und Coketterie.
Aber auch Seoor Prado ward mit ganz anderen
ihn n K
arburg, ieiuj. irburg; irburg.
Augen angesehen. Die Frau Professorin zweifelte sehr stark an den Millionen des junge» iutercffanten Peruaners und die Frau Profefforin meinte miß- trauisch, sie würde ihre Tochter niemals mit einem solchen wildfremden Menschen in die Welt hinausziehe» lassen. Man wisse ja garnicht mal, wie eS dahinten i» Peru aussähe! Da sollen ja noch Indianer wohnen, welche ihre Mitmenschen bei lebendigem Leibe skalpirte», und um die Hütte eines Indianerhäuptlings zu schmücken, dazu sei ihr denn doch der blonde Skalp ihrer Tochter zu lieb.
Die Verlobten kümmerte» fich indefle» nicht um die gute oder schlechte Meinung der braven Leute. Frederigo fühlte in der Thal eine herzliche Liebe zu dem reizende», braunen Lockenkopf und Ella verstand eS, diese Zuneigung durch ihre zärtliche Liebenswürdigkeit immer mehr zu verkefen. DaS Bild der blonden Fredda war in diese» erste» seligen Tagen des Brautstandes aus seinem Herzen verschwunden. Seltsam war eS jedoch, daß es seinem seelischen Auge in der Sülle der Nacht stets wieder erschien und daß sein ttäumeuder Geist fich ost mit der Fernen beschäftigte. Doch der Glanz des Tages, das Lachen und Jubel» Ellas, ihre blühende Schönheit verscheuchte immer wieder das stille melancholische Bild seines ersten Liebe. Ella war klug genug, den Namen FreddaS in FrederigoS Gegenwart nicht zu nennen und er selbst empfand eine gewisse Scheu, nach Fredda fich zu erkundigen; eS war, als schäme er fich des Gefühls, das er einst für daS stille, blonde Mädchen im
er heutigen Gcstalturg der Sümoa-Augelcgenheit die tCIL Echte jahrzehntelanger Vernachlässigung deS in der ' egnwart ss hochwichtigen Flott nfactorS ernten.
Eich machst. Doch nun, Kinder, muß ich Euch noch r8 Augenblick allein lassen, der Papa kommt gleich
!4, (2771 ann.
allen nationalen und patriotischen Frage» so innig mit der Socialdemokratie zusammengebalten, daß es Widersinn wäre, für die Erhaltung eines seiner Mandare auch nur einen Finger zu rühren. Wir erinnern nur an drei politische Aktionen des Freisinns, an die Unterstützung der Dänen und Polen, sowie en die Berliner Märzgefallenen - Angelegenheit und an de» famosen Vorstoß gegen die „Krieckervereine*. Leute, die einen solchen politischen Standpunkt einnehmen, können nicht verlangen, daß man zwischen ihnen und den sozialdi mokratisch n Konkurrenten einen unbedingten Unterschied mache. Um was drehte sich den» auch der Konkurrenzkampf der beide» „Brüder* von der Linken? Jeder von Ihnen behauptete am schärfsten für die „Freiheit* und gegen die „Reaktion* vorzugehen — und beide hatten recht. Dabei kann nickt geleugnet werden, daß der Freisinn durch seine verhältnißmäßig viel zu weit verbreitete Presse der sozialdemokratischen Bewegung die k ästigste Förderung angedeihen läßt. Ja manche dieser Blätter gehen so weit, scharfe Aeußerungen socialdemokratischer Führer nur mit dem Vorbehalte wicderzugebe», daß es gar nicht so schlimm gemeint sei. Die geflissentlich verbreitete Legende von der im Werden begriffenen „Umwandlung* der Sozialdemokratie in eine „Reformpartei* hat der sozialdemokratischen Agitation den Boden in schönster Weise bereitet. Wenn nun gerade der freisinnige Anhang e8 ist, der jenen Worten Glauben schenkt, und es mit der neuen „Reform-
Seeligkeit in den rauschenden Melodiken einer List'- scheu Rapsodie oder eines Chspin'schen Walzers Lust
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------ Mgcrheit sich Bahn brechende» Stimmungs - Um- I* hvnlliges bezüglich der maritimen Dinge, doch in
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diesem Gefühl die volle Berechtigung, so zu handeln, wie sie es getha».
Jubelnd flog fie ihrem Verlobten entgegen, wen» er Mittags und Abends zu ihr kam. Stürmisch schlang fie die runden Arme um feinen Hals und versicherte ih» ein über das andere Mal, daß fie ihn von ganzem Herzen liebe. Und in der Thal, Ella dachte an nichts mehr als an Frederigo und daran, wie herrlich sie sich das Sehen an seiner Seite, auf der fürstlichen Besitzung io der Nähe Lima's, gestalten wollte. Im Haushalt war fie zu Tante Lore's Entsetzen weniger denn je zu gebrauchen. Sie versalzte die Suppen ober zerbrach die Eier so ungeschickt, daß der Dotter und das Eiweiß durcheinander kamen und Tante Lore keinen Schaum schlagen konnte.
„Geh' nur Kind, geh' nur*, sagte bann die alte Dame, „Du bist jetzt hier in der Küche nicht zu gebrauche»; setze Dich nur an den Flügel und spiele einen Chopin'scheu Walzer, das bringst Du eher fertig, als Schaum schlagen*.
„Liebste, beste Tante, daS habe ich ja jetzt auch nicht mehr nöthig! Denk' doch nur, die Frau eines Millionärs;*
Tante Lore schüttelte de» Kopf und meinte vorsichtig, man könne nicht wissen, wie es noch einmal im Lebe» komme, und man solle fich vor keiner Arbeit scheuen. Dann schlug Ella die Arme um die Schulter» der alten Dame und wirbelte mit ihr einige Male in der Küche umher, bis Tante Lore athemloS auf einen Stuhl sank. „Du Kindskopf, Du wilder Kindskopf?* rief sie, aber Ella saß schon
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Können wir, dir Hand auf'8 Herz, uns selber lit gutem Gewissen das Zeugniß ausstellen, daß »tr alle die Jahre her, seitdem unsere nationale Siedergeburt uns einen Platz in der vordersten Weihe der führende» Mächte angewiesen, unserer Wehrhaftigkeit zur See dasjenige Maß sorglicher Wege Haden angedeihcn lassen, was ein guter Haus- «ter auf feine Angelegenheiten verwendet? Wollen otr ehrlich gegen unS sel er fein, so müssen wir uns Beben, daß das nicht der Fall gewesen ist, daß >ir unsere Kriegsmarine stets mehr oder weniger zu o Rolle des Aschenbrödels verurtheilt haben, und aß vir, bei aller Anerkennung des in jüngster Ber-
Schaffen wir uns daher eine ft arte lotte, und schrecken wir nicht zurück vor den elb-Opferv, welche die Erreichung dieses Zieles er- itbert, und welche in keinem Verhältniß stehen zu
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m-ine» Wehrpflicht ober, wie die Gegner es nennen: des Militarismus.
Die großen Männer uvserS Helbtn-ZeitalterS finb ins Grab gesunken. Anbere Mensche», anbere Verhältnisse ftnb an jene getreten, dem neuen Geschlecht erwachsen neue Aufgaben, und insbesondere unser deutsches Volk muß sich mit vollem Ernste klar machen, daß die Wende des Jahrhunderts auch eine böllige neue Entwicklung der Weltgeschichte zum Durchbruche bringt. Wie sich die großen Entscheidungen des 19. Jahrhunderts mit wenigen Ausnahmen aus dem festen Laude, insbesondere Europas, abspielten, so sehen wir jetzt am Völker-Horizonte ein Zeit vorwiegender See-Interessen heraufsteigen, welche auch bezüglich unserer nationalen Zukunsts Geschicke den Sckwerpunkt vom Lande auf die See verschiebt. Es bleibt uns gar keine Wahl, wenn anders wir nicht auf unsere Groß- und Weltmachtstellung kampf- und rühmlos verzichten wollen, als uns auf diese Wendung einzurichten, so lange es noch Zeit dazu ist, und bisher Versäumtes lieber spät als garnicht nachzuholen.
Die Aufgabe, welche sich der Deutsche Flotteu- Berein gestellt hat, besteht geiabe in b-r Verbreitung dieser Erkenntniß in allen Schichten des deutsche» Volkes. Wer zur Ausbreitung des Deutsche» Flotte n Vereins hilft, fördert diese Erkenntniß und wer dem Deutschen Flotten-Vereine als Mitglied beitritt, übernimmt die Verpflichtung, für die Ausbreitung des Vereins, für die Förderung seiner Ziele zu wirke».
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Samoa und die deutsche Flotte.
Der deutsche Flotten - Vereiu hat ein von seinem
nach Haus und da will ich rasch noch einige Flasch:» Wein aus dem Keller hole», damit wir auf Euer Wohl anstoßen tönnen.*
Eilig huschte sie ans der Küche. Frederigo preßte Ella zärtlich in seine Arme und flüsterte: „Mein Lieb — mein süßes Lieb! Innig schmiegte fich Ella an seine Brust; in ihrem Herzen aber jubelte es trium- phirend auf: „Du hast erreicht, was Du gewollt. Er ist mein, er ist mein! O wie wird man mich beneiden!* —
Der Major war nicht wenig überrascht und erfteut, als er bei seiner Heimkehr das glückliche Brautpaar fand. DaS war eine Verbindung, wie « fie für Ella gewünscht. Fest drückte er Frederigo die Hand und sagte, während die Thränen seine Worte fast erstickten: „Nehmen Sie mein Kind, »ein Einziges, meinen Liebling, und machen Sie es glücklich!*--
Tags darauf stand die VerlobungSanzeige in dem Tageblatt. Das war eine Heberraschnng für Jung und Alt. Eine fieberhafte Aufregung herrschte unter den Damen, man lief zu einander, um fich zuerst die Neuigkeit zu überbringen und fich in düstere Prophezeiungen über daS Geschick des jungen BraulpaareS zu ergehen. Die älteren Dame» wiegten bedenklich das Haupt und zweifelte» sehr, ob die Liebe der leichtlebige» Ella Ebeling auch andauern werde. Einzelne „gute Freuuddruen* Ellas erinnerten sich plötzlich, daß Ella ein sehr leichtsinniges Mädchen
zorfitzenden, Fürsten zu Wied, unterzeichnetes Flug- I6R latt herausgegebe», das auB den Ereignissen bei 1 üantoa die Lehre zieht, die sich jedem aufdrängen inß, der die neueste Geschichte verfolgt hat: üneel» ieutschlanb braucht eine starke Flotte;
; eher es fie hat, desto ruhiger kann es allen mmenden Ereignissen entgegensehen! Es heißt in em Flugblatte:
rifg e» Op'ern an Gut und Blut, die ein unglücklich tsllhiter Krieg uns auferlegen würde. Das Kleinod '->77» ® Friedens, das zu Lande von unserer stets schlag- - 772 rügen Armee mit bestem Erfolg behütet wird, ist
Umschau.
Wer trägt die Schuld an dem Berliner socialdemokratischeu Wahlsiege? Die „Junker*! Die freisinnige Presse hat dieses „Faktum* mit großer Sicherheit ermittelt und schwankt nur noch in der Frage, ob die Konservativen „aus Bosheit* oder „aus Feigheit* den Freisinn haben sitzen lassen. Kläglicher hat fich der zungengewaltige Fretfinn wohl noch niemals gezeigt, als in dem Gewinsel seiner Blätter über die jüngste Berliner Wahlniederlage. Es geht daraus ganz klar hervor, daß die freisinnigen Herren mit größter Bestimmtheit auf fünfer vatioe H-eresfolge gerechnet hatten. Man geht auf jener Seite von der Fiktion aus, die Äonfciüatiben hätten als grundsätzliche Gegner der Socialdemokratie die Pflicht, dem Freisinn die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Wie naiv 1 Unsere Parteimitglieder haben in Berlin bei der letzten Reichstagswahl mit großer Entsagung Mann für Mann dem freisinnigen Kandidaten ihre Stimmen gegeben; daß dies aber auch jetzt wieder hätte erfolgen können, war von vornherein ausgeschlossen, wenn nicht Herr Kreitling sich veipflichtet hätte, für gewisse „reaktionäre* Dinge im Reichstage einzutreten. Der Freisinn hat in der letzten Zeit fein Antlitz so deutlich gezeigt und in
Partei* versucht, so ist daS ganz begreiflich, der Frei-, Partei an den Grundfesten unseres Vaterlandes zu sinn aber, der sich doch sonst auf das Geschäft gut (rütteln sucht, ist dies eine der obersten Pflichten aller versteht, hätte nicht gerade seine» gefährlichsten Kon- öffentlichn Beamten. Sie müssen es als eine ! Ehrenpflicht erkennen, in dieser Richtung der königs- ! treuen Bevölkerung ein Vorbild zu fein.
B» »> hatte eS Allen angethan; er ist aber auch , , z __ ..... . _ ________|______t
Wr« £ ein lieber guter Mensch', hierbei klopfte sie gemacht habe/'Ellas 'fröhliche Laune, ihr luftiger »ttig* zärtlich auf die Wange», um bann fort- Witz, ihre Lebhaftigkeit, ihre liebenswürdige Plauderei,
«ben. Eine starke spanische Flotte hätte den BT mikanischen Kriegsgelüsten einen wirksamen Öl drpfer aufgesetzt, ebenso wie angesichts der engli-
t Spitze des Schwertes zu treiben. Starke Flotten rog. Wen sonach, wie die Thatsachen der Geschichte ----- i*tn, er Linie nickt kr i e g r e i z e n d,
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„Ella, mein Herzenskind, denke stets daran, kurz, Alles bas, was man früher an Ella so ent» ’M) Dir gesagt habe, er verdient es, daß D» ihn zückend gefunden, »ar jetzt nur schlaue Berechnung
MOM Teilung.
Scheußliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
S-b «»g. Koch, llniversttätS-Buchdruckrrei in Marburg. 8mnt»ortH* für bte Redaktion: Redakteur M. Hartman» i» «arburs
«vwdttiou: Mar« 21. - Tttyhou SS. VUHlUtyVVlUlU Redaktion: Mar» 21. - Telephon SS.
Anzeigen nehmen entgegen: die Expeditisn dieses Blatte«, die Amumeen-
Bureaux von Haafenßttn 4. Bögler, Frankfurt a. M., Cafiel, Magbo- q i CVaTiva
Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M„ Berlin, München, Köln; 04. ^llljtlj.
T. L. Daube 4 Co., Frankfurt a. R„ Lettin, Hannover, Patt» z.
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solchem ihm Spaniens Colonien zur leichte» Beute
Herze» gebogen. . . .
Ella schwebte auf dem Gipfel der Glückes. Sie vor dem Flügel im Wohnzimmer, um ihres Herzens fühlle nicht die geringsten Gewissensbisse darüber, daß *■“ —
lRamdruck txrbotau)
Glück aus!
Roman aus dem Harze von O. Elster, (Foit'etz ng.)
L-ie erstaunte Tante Lore, als fie Frederigo und lt Nichte Arm in Arm in die Küche treten sah.
»Hier Tante Lore', rief Frederigo glückselig auB, ifaeu Sie ein glückliches, feeligeB Brautpaar vor 11 Ella hat mir gelobt, mein sein zu wollen fürs Me Lebe».*
Taute Lore schlug in gut gespielter Heber» taug die Hände über ben Kopf zusammen. „DaS ich sagen, baS ist eine große Ueberraschung *r Kinber, wenn Ihr Such lieb habt, bann geb’ Euch meinen Segen von ganzem Herzen. Nein, 1 ich mich freue, hab' ich es mir boch schon so tyt gewünscht, Such Beide als ein Paar vor mir ichen. Denn, mein lieber Frederigo, um eS Ihnen 1 i* gestehe», ich schätze Sie und bin Ihne» von "KB Herzen gut.*
Aufgeregt trippelte fie umher, küßte ihre Nichte, Frederigo die Hand und rief ein über das tax Mal: „Was wird ba Papi sage»! — Was die Leute sagen! — Die Professorin wird fich hm und erst die Postbirektoriu . . .
»Aber, Taute, wie kannst Du nur so reden?*
Die Ar.nähme der Anwartschaft auf ben fo bürg i« ischen Thron durch den Herzog von Connanght !wird in der englischen Presse mit geringer Gevug- thuung besprochen, und es sckeini dort als eine Art Verletzung des nationalen Gefühls empfunden zu werden, daß auch ein zw iter Sohn der Königin seine englische Nationalität aufgeben will, um in den Verband eines andern Staates einzutteten. Manchmal Hingt in den Aeußerungen der englischen Presse die Meinung durch, daß ein englischer Prinz durch Heber» nähme einer deutschen Fürstenwürde eigentlich herab» steige. Das ist, so sagt die „Köln. Zig.*, eine Auf» fassung, mit der wir nicht rechnen wollen, insofern aber sind wir allerdings ganz einig mit den Engländern, als auch uns ein Fremder als regierender Fürst eines wenn auch noch so kleine» deutschen Bundesstaates nicht sympathisch ist. Wir meinen ■ bamit keineswegs die Person — diese lassen wir ganz aus dem Spiele —, sondern die peinliche Thal» fache, daß durch ben Zufall bei Geburt Männer an die Spitze deutscher Staaten berufen werden können.
esse ...
rr «dein kriegverhütend, ebenso toi: der Me Europas niemals so fest und dauernd be» Endet gewesen ist, als jetzt in der Zeit der allge-
«h zu Wasser nicht umsonst, sondern nur um einen «gemessenen Preis zu haben. Ziehe» wir doch die i nahe liegenden Lehren aus den Vorgänge» der