Marburg
Dienstag, 11. April 1899.
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?ureaJ3j,l’on Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- n A CYzitirn feiia, Wien; Rudolf Moise, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 64. ^Uylg. t. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris r.
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•auMHen: al. — teUrton S6. Jllustrirtes Sonntagsblatt. e,wa*
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„Äre.iäblatt" für die Kreise Marburg ut: Kirchhain, „Illustriertes Sonntags blatt" und „Verloo ungSliste der Kgl. preußischen K lassenlorterie" werden von allen Posianstalten, Landbrief- trägern, in der Expedition (Markt 21), sowie von unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, Neustadt und Wetter entgegengenommen
Heber Haltung und Fütterung des Rindviehs.
Voitiag, gehalten in der General-Versammlung der Herdbuch - Gesellschaft de» Kreise« Marburg für daS Vogelsberger Vith, von Landwirthschaftslehrer Kuhnert-^iaiburg. (Fatsetzung.r
Das beste Ersatzmittel der Milch beziehungsweise daS beste Zusatzmittd zu Magermilch ist unstreitig der Leinsamen in gemahlenem Zustande, nicht aber das auS Leinkuchen zubereitete Leinkucheomehl. 1 Pfd. Leinsamen kommt im Fettgehalt gleich 10 Pfund Milch; 1 Pfd. Leinsamen kommt gleich 5 Pfd. süßer Milch in allen anderen Bestandtheilen. ES ersetzt daher 1 Pfd. Leinsamen 6-8 Pfd. Milch. Ein characteristischer Bcstandtheil ist der Leinsamen- schleim, welcher aus einem Gemisch mehrerer der Stärke nahe verwandter Kohlenhydrate besteht. Er zeichnet sich durch günstige diätetische Wirkungen ans, so erleichtert er die Enlkotnrg. Da nun die Samen außerdem reich an leicht verdaulichem Eiweiß und Fett stad, gelten fie als vorzügliches Kälberfutter, welches insbesondere den Ueberganz von der Vollmilch« zur Magermilchernährung erleichtert, so daß derselbe bereits 14 Tage nach der Geburt vollzogen werden kann. Als Ersatz des Fettes der Vollmilch rechnet man auf 1 Pfd. Magermilch 30—55 g Leinsamen.
Der Züchter soll ferner seinem Jungvieh keine rauhe Behandlung angcdcihen lassen, damit er zahme und zutrauliche Zuchtthiere aus ihnen macht. Ei» zahmer Zuchtthier ist bester zur Zucht geeignet als ein Wildling, man hat mehr Glück mit ihm als mit letzterem; er repräsentirt einen viel höhere» Werth und wird besser bezahlt.
Endlich sollen die jungen Rinder nicht vor Ablauf des zweiten Lebensjahres zum Sprung zugelassen werden, wenn fie schöne kräftige und gut gebaute Zuchtthiere werden solle».
ES herrscht bei vielen unserer Viehzüchter die falsche Meinung, daß wen» ein erstmal brunftig gewordener Rind nicht zum Farren zugelaff n wird, daflelbt nicht mehr gut trächtig zu bringen sei und immer heftiger und häufiger brünstig werde.
Diesem allzufrüh cintreteudeu heftigen SeschlcchtS- trieb soll nach dem Rathe erfahrener Viehzücht.r dadurch begegnet werde», daß man daS betreffende Rind von anderen Thiere» gänzlich absondert und in einen dunklen Stall bringt. Ist dieser nicht möglich, so legt man ihm em dickes Tuch über die Augen und läßt dieser je nach Bedürfniß 24—48 Stunden liege», indem man zugleich weder Futter noch Getränk verabreicht. Durch dieser Verfahren wird der Geschlechtsreiz alsbald gewittert. Bei wieder kehrender Brunst ist dasselbe Verfahren zu wiederhole», wodurch die Begattung der Thiere so lange hinaus geschoben werden kann, bis die Thiere körperlich genügend entwickelt find.
Wenn ich nun auf die Fütterung deS Großviehs ein zehr, so könnte ich Ihnen ja sagen, daß eine Milchkuh mittleren Gewicht« täglich 25 Pfd. Trockensubstanz mit einem Gehalt von 212 Pfd. Eiw-iß, 0,4 Pfd. Fett und 12'/2 Pf». Kohlenhydrate bekommen muß, wen» fie dar Größtmöglichste leisten soll. Ich könnte Ihnen nun ferner folgende Anweisung geben: Zu Anfang der WintersütterungS- periode müsse» Sie Ihre Futtervorräthe genau wiegen und das ermittelte Gewicht durch die Anzahl der
Fütterungstage und durch die Stückzahl des vor- handenen Viehes dividiren, um festzustelle», wie viel von den vvrhandenen Vvrräthen per Stück und Tag kommt. Alsdann müssen Sie die Wolff'schen Tabellen aufschlagen und berechnen, wie viel an Nährstoffe» in der Tagesration enthalten ist und wie viel neu zugekauft werden muß, damit der oben angeführte Bedarf gedeckt ist. Ich könnte ihnen nun noch viel darüber mittheilen, wie eine zweckentsprechende Futtermischung für den Winter und auch für den Sommer ausgestellt werden muß; ich glaube aber, ich würde da tauben Ohren predigen und mein Vortrag würde da endigen, wie daS Hornberger Schießen, nämlich ohne Erfolg; denn ich glaube, daß auch nicht rin einziger von Ihnen die vorhin angedeuteten Vorschläge ausführen würde, schon aus dem einfachen Grunde, wcil den meisten von Ihnen die Einrichtungen dazu fehle».
Um deßhalb bei meinen Vorschlägen zur Verbesserung der Fütterung auch Erfolge zu erzielen, will ich mich auf solche beschränken, welche fie auch sämmtlich ohne weiteres ausführen können.
Ist möchte zuerst auf einen Mißstand aufmerksam machen, welcher nur bei unfern Körungsreisen mehrsach aufgefallen ist. Viele Viehzüchter halten nämlich augenscheinlich mehr Vieh, als sie nach den ihnen zur Verfügung stehenden Futtermitteln ausreichend ernähren können; dieser Mißstand, welcher mit einer gewissen Eitelkeit, recht viel Vieh im Stalle zu haben, zusammenzuhängen sch int, muß unbedingt beseitigt werden. Es ist doch ganz klar, daß jedes Stück Vieh einen bestimmten Theil des ihm oorgelegten Futters zunächst zur Erhaltung seines Lebens gebraucht und erst den Uebeischuß über das Erhaltungsfutter wird nutzbringend für den Viebholter zur Erzeugung von Milch, Fleich und Kraft verwandt. Beträgt nun die dargereichte Futtermenge nicht viel mehr als das Ec- Haltungsfutter, so wird auch die Nutzung von dem Vieh recht gering sein, ja unter Umständen ganz wegbleiben.
Wer deßhalb nicht genug Futter hat, halte keinen übermäßig großen Viehstapel. Zwei gut genährte Kühe bringen einen größeren Nutzen nach jeder Richtung hin als 4 schlecht genährte.
B ir müssen aber auch darauf bedacht sein, unseren Futtervorrath zu vermehren, damit wir auch eine größere Anzahl von Thiercn reichlich ernähren können. Die Grundlage der Fütterung wird nun imm-r das sogenannte Rauhfutter, Heu, Grünfutter rc. sein; es ist also nothwendig, daß wir besonders auf die Vermehrung dieser Futtermittel unser Augenmerk richten.
Dies können wir erreichen, wenn wir vor allen Dingen unseren Wiesen eine größere Aufmerksamkeit zuwenden. In dieser Beziehung giebt es bei uns noch viel zu bessern; immer noch trifft man auf den Wiesen viel Moos an; nun wo das steht, da kann kein Gras wachsen; dasselbe muß deßhalb heruntergeeggt werden, und ist jetzt gerade die geeignetste Zest dazu. Die Wiescnegge eignet sich am besten dazu, wer keine solche besitzt,. mag sich dieselbe von dem Nachbar leihen, oder die Ackeregge benutzen. Das Egge» der Wiesen hat auch noch einen andere» Borthcil außer der Entfernung des MooseS; durch daffelbe wird nämlich die Grasmarbe aufgcrissen, so daß Licht und Luft in den Boden eindringen und dort lösend auf oie Nährstoffe einwirken können.
(Fortsetzung folgt.)
(Nachdruck verboten.)
Glück auf!
Roman aus dem Harze von O. Elster.
. (Fortsetzung.)
Wieder war es Ella, welche die Unterhaltung unterbrach. Ma» war am Thore der Stadt ange- lanJ. Ella schlug ihren Arm in den ihrer Cousine, zu einem vertraulichen Wort zwischen Fredertgo und Fredda bot sich keine Gelegenheit mehr. Mit einem herzlichen „Auf Wiedersehen" verabschiedete fich Fred rigo von den jungen Damen, während John Lee die Hand Ellas in übertrieben galanter Weise an die Lippen zog. Aber wenn auch Fcederigos Lippen das Wort der Liebe noch nicht gesprochen halten, Fredda fühlt- tt-f in ihrem H rzen, daß er fie liebe; sie hatte eS im Beben seiner Stimme v.ruommcn und in dem Aufleuchten s.iner dunklen Auge» gelesen.
Stumm schritt sie an der Seite ihrer Cousine dem väterlichen Hause derselben zu, in dem sie seit einigen Wochen als Gast weilte.
n.
Ella war die jüngste Tochter des Majors a. D. Ebeling, welcher sich nach seiner Penstonirung in die kleine Harzstabt zurückgezogen hatte, da seine Mittel nicht ausreichten, um in seiner bisherigen großstädtische» Garnison standesgemäß leben zu können. Es mochten auch wohl noch einige Verpflichtungen aus früherer Zeit zurückgeblieben sein, welche die kleine Pension des biederen Majors noch mehr schmälerten. Gern hatte er die große Stadt nicht verlassen. Er persönlich machte sich allerdings aus dem Leben und Treiben der großen Garnison nicht viel mehr, die Ruhe der kleinen Stadt that ihm im Gegentheil wohl, aber er bedauerte seinen Liebling, seine lustige Ella, welche nun ihre Jugend in dem kleinen Orte »erbringt! sollte, während ihre ältere, an einen flotten Offizier ver- heirathete Schwester in der nahe» Residenzstadt eines kleinen Herzogthums ein glänzende» Leben in der dortigen Hofgesellschaft führte. Aus diesem Grunde gestattete der Major seinem Töchterchen wohl manche Freiheit, welche die schon seit langen Jahre» verstorbene Mutter Ellas ihrem Kinde gewiß nicht erlaubt hätte. Die alte Tante Lore, welche des Majors Haushalt führte, war zu schwach und gutmüthig, um der kecke» Lebhaftigkeit Ellas entgegen zu treten. Ella aber benutzte die Gutmüthigkeit ihres Vaters und die Schwachheit ihrer Tante, um ihr Leben zu genießen, so gut es in der kleinen Stadt nur möglich war.
Wenn sie ihre ältere Schwester in der Residenz besuchte, sah sie den Glanz und den Reichthum der vornehmen Gesellschaft. Kehrte sie dann heim in die stille Bergstadt, bäumte es sich in ihrem Herzen trotzig auf. Sie sehnte sich hinaus in die Welt, sie dürstete nach Glanz und Reichthum, sie wollte bewundert, gefeiert und geliebt werden und sie verstand ihre stille Cousine Fredda nicht, welche die rauschenden Vergnügen der Gesellschaft vollständig entbehren zu können schien. Da Fredda wußte, wie sehr ihrer Cousine Herz an den großstädtischen Vergnügungen hing, so lud sie Ella öfter ein, sie zu besuchen. Freddas Vater, ein wohlhabender Kaufmann, wohnte, wenn auch nicht in der Residenz, so doch in einer großen, durch ihren Handel berühmten Provinzialhauptstadt, welche fast noch mehr Vergnügungen bot, als die kleine R-fidenz.
Auch bis zu diesem Herbst war Ella bei Onkel und Tante Ebeling zum Besuch gewesen. Als aber der Winter kam, verlangte Papa Major, dem es in der kleinen Stadt zu einsam wurde, nach seinem Liebling und Ella kehrte auch nicht ungern in ihre Heimath zurück, da diese gerade im Winter viele Vergnügungen gewährte, welche andere Städte nicht derartig aufzuweisen hatten. Denn im Winter versammelte sich an der Academie der Bergwissenschaften eine große Anzahl Studenten, welche dem Leben und Treiben der kleinstädtischen Gesellschaft ein ganz eigenartiges Gepräge verlieh. Glänzende Eisfeste, Bälle, Schlittenpartieen waren an der Tagesordnung, hauptsächlich die studentischen Verbindungen boten Alles auf, um in den einsamen Winter des Harzes Abwechslung zu bringen.
Fredda war noch niemals auf längere Zeit zum Besuch bei Onkel Major gewesen. Dieses Mal aber hatte Ella so dringend gebeten, daß sie nicht widerstehen konntx und mit ihrer Cousine nach dem Harze gefahren war.
„Es ist so einsam bei uns zu Hans," sprach im schmollendem Tone Ella. „Die alte Tante Lore kann nicht ordentlich mehr sehen und hören, versteht mich auch nicht und kann sich nicht denken, daß ein junges Mädchen Bälle, Covcerte und Schlsttenparüen liebt. Ach, Fcedda, wenn Du mitkommen würdest, wie lustig und gemüthlich könnten wir an den langen Winterabenden plauder» und lachen. Papa sitzt jeden Abend in der „Krone" bei seinem Scat. Tante Lore schläft schon um neun Uhr ein und da hört man den ganzen Abend nichts weiter als das Ttktak der Uhr und das Brausen des Sturmes."
„Aber ich denke. Du muficietst viel", entgegnete Fredda. „Du hast mir doch so viel von Deinem Partner erzählt, der so wundervoll Geige spielt..."
„Ah, Du meinst Fredertgo Prado, den schönen Peruamrl Ja, er war diesen Sommer fort, jetzt ist er aber wieder da und ich werde ihn Dir zeigen Ich weite, daß auch Du Dich binnen acht Tage» in ihn verliebst. Wie sind nämlich Alle sterblich in ihn verschossen ..."
„Aber Ella", ermahnte Fredda die allzu übermütige Cousine. Böse aber konnte fie der lustigen Ella doch nicht sein und so begleitete fie ihre Cousine, da auch ihre Eltern es gern gestattete», »ach dem Hmye.
Seit acht Woche» war Fredda j-tzt zum Besw bei Onkel Major. I» der That, sie bereute cs nid den Bitten ihrer Cousine nachgegeben zu haben. Ell hingegen zeigte eine seltsame Veränderung. Früh, herzlich und zärtlich bis zum Uebcrmaß, war fie jes von einer fast verletzenden Zurückhaltung oder ihr Worte klänge» so spöttisch, als ob sie sich durch d Triumphe, welche Fredda in der junge» Herrenwe feierte, beleidigt fühlte. Hauptsächlich seit Frederig Prado Fredda mit Aufmerksamkeiten überhäufte, war Ellas Benehmen gegen ihre Cousine von Tag z Tag kühler. Wenn Ella auch im Grunde eine gewis' Gutmüthigkeit besaß, so konnte sie es doch nicht bei tragen, wenn matt eine Andere schöner fand als fr Auch heute nach dem EiSfeste war sie übler Laut und warf mit heftiger Geberde die Schlittschuhe i die Ecke.
(Fortsetzung folgt).
Vermischtes.
In Berlin fiel in der Nacht zum 8. Avril Vgl Uhr in der Karlsttaße, zwischen der Kaserne de 2. Garderegiments und dem Exerzierschuppe», i einer offene» Taxameterdroschke, in der ein junge Mann mit 2 Mädchen saß, ein Schuß. Eins de Mädchen fiel vor Schreck aus dem Wagen, da andere, das sich getroffen fühlte, schrie um Hüls' Der Schutzmann LipSky, der sich auf einem Patrouillen gange befand, eilte an die Droschke heran, dere Führer sofort gehalten hatte. Der junge Mann, i dem später der 26 Jahre alte, zu Seehausen al Sohu eines Rittergutsbesitzers geborene stud. jui Walther Steinicke, der in Berlin in der Luisenstraß 8 wohnt, festgestellt wurde, hielt dem Beamten, de ihn packen wollte, drohend seinen Revolver entgegen Lipsky schlug ihm die Waffe bei Seite. Ein Schn ging los, und die Kugel flog dem Schutzmann dich am Kopfe vorbei. Blitzschnell sprang nun Steinickt bevor der Schutzmann ihn fassen konnte, an de anderen Seite aus der Droschke heraus, schoß sic zwei Kugeln in die rechte Schläfe nn brach schwer verwundet zusammen. Der Kutsche und der Beamte hoben den Verletzten in die Drosch! und brachten ihn in die Charits, wo er als Polizei gefangener gehalten wird. Das eine Mädchen, bi Kellnerin Gertrud Bartels giebt an, daß Steinick mit ihr, die sie bei ihrer Mutter in der Schulzen dorferstraße Nr. 13 wohne und in einer Wttthschaf der Friedrichstraße in Stellung sei, ein Verhältnis habe und sehr eifersüchttg sei. Er machte seiner Ge liebten oft Auftritte, weil sie zu andern Gästen ebenfi freundlich fei wie zu ihm, und pflegte bann wegzulanfei unb sich zu betrinken. Am ?• b. M. Abends kau er erst eine halbe Stunde vor Schluß des Geschäft« in die Kneipe. Wieder glaubte er Grund zur Eifer sucht zu haben. Diesmal lief er jedoch nicht gleid weg, sondern trank zunächst, wie die Bartels be hauptet, 18 Schnitt Bier, Cognacs und eine Flasch Sect. Er erklärte seiner Geliebten, daß er seiner Freund und treueste» Begleiter, den Revolver, be sich habe. Plötzlich stürmte er hinaus. Die Bartell und ihre Collegin Olga Pollack aus der Bergstraß' holten ihn jedoch ein und bestiege» mit ihm ein- Droschke. St. wollte zwar seine Geliebte nicht mit nehmen und erklärte ihr, es sei ihr Unglück, weni sie mitfahre. Die beiden Mädchen fuhren aber trotz dem mit, um Steinicke nach Hause zu bringen. Ohm daß nun in der Droschke noch ein Streit ftattgefnnber hatte, zog St. plötzlich feinen Revolver aus bei Tasche und feuerte einen Schuß auf bie Bartels ab
Gruben Unglück. In bem Kohlenbergwerk bei Grafen Gorlowski unweit Odessa fand eine furchtbare Explosion schlagend er Wetter statt. Bi» jetzt wurden 51 Tobte zu Tage gefördert; 40 Bergleute werden noch vermißt.
Jede sorgsame Mutter sollte auf den Rath des Ar,tes hören und beim Waschen der Kinder die ärzrlich empfohlene Patent-Myriholiu-Seife an- wenden. So sct reibt z. B ein bekannter Arzt: „Bei meinem Kindchen (z. Z. */• Jahr alt) wegen oberflächlicher Hautschrunden rc. iu Waschungen in Gebrauch genommen, hat sich groß- rrtig bewährt." Die Patent- Myrrholin - Seife, welche überall, auch in den Apotheken erhälilich, ist bereit« in vielen Familien unentbehrlich geworden.