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sich als Fortsetzung der Thäiigkeit in Fabrik oder Werkstatt darstellt, sofern Arbettkstoff auch nach Hause rittgenommen wird, unterlag bisher keinerlei beschränkenden Vorschriften. Um nun den Schutz der jrgendltchen Arbeiter und Arbeiterinnen noch wirk
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Am 4. April hat sich in Paris der französische Ministerrath mit den möglichen Maßregeln beschäftigt, die in Folge der Veröffentlichung deS .Figaro* gegen gewisse Mitglieder des General- stabS ergriffen werden müssen. Der Ministerrath beschäftigte sich auch mit der Möglichkeit, daß der Cassationshof eine Ergänzungsuntersuchung anstell-n und dann die Vernehmung des Hauptmanns Frey- stätter und anderer Mitglieder des Kriegsgei ichts von 1894 beantragen würde. Bestimmte Entschlüsse wurden nicht gefaßt, in Bezug auf die Maßregeln gegen Mitglieder des Generalstabs war man der Ansicht, daß man erst das Urtheil in der Dvyfus- angelegenheit abwarten müsse. Der „Siecle* bemerkt, der Ministerrath habe sich bis zum 15. April vertagt und der Kriegsminister habe aus Gesundheitsrücksichten für zehn Tage verreisen wollen. Da aber Dupuy mit Loubet Paris verlassen hat, ersuchte er den Kriegsminister, bis zu seiner Rückkehr am 12. April im Amte zu bleiben. Auf diese Weise ist nach dem .(Steele* dafür gesorgt, daß, falls die Entwickelung der Dreyfusangelegeuheit sofortige Maßnahmen erfordert, die Regierung auf ih-em Posten ist. — Bei einem von der Munizipalität zu Monteltmar zu Ehren des Präsidenten Loubet veranstalteten Festmahl sagte Loubet in seiner Erwiderung auf den Trinklpruch des Bürgermeisters, wevn er die schwere Bürde der Präsidentschaft übernommen, habe er dies gethan, um die Einigung der Republikaner, welche
Nach in Berlin eiagegangener telegraphischer Nachricht ist die Besetzung von I t s ch a u in Ruhe erfolgt. Mit den Gerichtssitzungen zur Bestrafung der Schuldigen int Falle Stenz ist begonnen worden. Das deutsche Vorgehen hat bereits den Erfolg gehabt, daß durch Befehl deS Kaisers von China zum Schutze der Missionare und Bergwerksbeamten nach Jtschanfu Militär gelegt worden ist.
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der Anstalt, selbst aus England, Amerika und anderensteh' nur, wie herrlich sprühen und leuchten dort Ländern junge Leute znm Studium der Bergwiffeo- hinten am WaldeSrand die rothen und grüne»
Arbeiterinnen elf Stunden umfassen dürfte. Auch tanbe auf die doppelte Möglichkeit einer Umgehung
Schauplatz des Festes entgegen. Fröhlich, ja über- müthig leuchteten die Augen der Mädchen. DaS frohe Lächeln der Lipp n ließ die weißen Zähnchen blitzend hervorschimmern; der scharfe Ostwind hatte ihre Wangen geröthet und spielte mit den Löckchen, welche die aumuthigen Gesichter umrahmten. Fredda, wie man den Namen Friedericke abgekürzt hatte, zählte kaum zwanzig Jahr; ihr sanftes Antlitz, die großen, blauen und schwärmerffchen Augen, das aschblonde Haar hrtten ihr in der jungen Herrenwelt den Beinamen .Madonna* eingetragen. Freddas Bewegungen waren von einer sanfte» ruhigen Harmonie, während die etwas jüngere Ella eine kecke Lebendigkeit zeigte, welche sich auch in ihrer raschen Weise zu sprechen kundgab. Der dunkle Titnskopf, daS lachende, runde Gesichtchen mit den lustigen braunen Augen, die raschen energischen Bewegungen gaben ihrer Erscheinung etwas Keckes und Knabenhaftes, im Gegensatz zu der fast hohestsvollen Ruhe, welche der blonden Fredda eigen war.
Die blanken Schlittschuhe, welche die jungen Mädchen trugen, klirrten lustig aneinander. Der Schnee knirrschte unter ihren Füßen. Der Wind warf ihnen zuweilen eine leichte Schneewolke in8 Gesicht, aber munter lachend schüttelten sie den Schnee ab und schritte» eilig ihrem Ziel entgegen.
Der eine halbe Stunde von der Stadt entfernte Obereschenbacher-Teich war der Wallfahrtsort für die gesummte Jugend der kleinen Bergstatt geworden. Auf der spiegelglatten Eisfläche deS Teiches, der rings von Bergen eingeschloffen in idyllischer Einsamkeit da lag, tummelte sich die junge Welt im ftöhlichen Eislauf und manches zarte'Band ward dort geknüpft zwischen bett frischen Harzmädchen und den Studenten der Bergakademie. Gab es doch intereffante Erscheinungen genug unter den Letzteren, da der festbegrüudete Ruf
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r vorgeschlagenen Bestimmung hingewiesen, indem r Arbeitgeber entweder durch andere Personen den Leiterinnen ober Jugendlichen Arbeit zu Hause aus- vdigen lassen oder Die letztgenannten Arbeiter-Klassen
schäften nach der kleinen, weltentlegenen Harzstadt gezogen hatte.
.Ob Herr Prado wohl wieder auf der Eisbahn sein wird, Ella?' fragte Fredda im Dahin- schreiten.
.Weßhalb nicht?* entgegnete Ella. .Hat er Dich doch zur Polonaise aufgefordert.'
.Ja, er bat mich darum.*
„Nun denn, liebes Herz, nur Muth,* lachte die dunkeläugige Ella, .aber', so fuhr sie mit komischem Ernst fort, .ich rathe Dir, Dich nicht so viel mit Frederigo Prado, dem schwarzäugigen Peruaner zu beschäfttgeu. Kaum glaubt man diese Herren Ausländer interesfiren sich für uns, dann find sie auch schon auf und davon.'
.Sprich nicht so, Ella. Mich interesfirt allerdings Herr Prado seines gediegenen Wesens wegen und weil er s, prächttg von seiner schöne» Heimath in Peru zu erzählen weiß. Ein weiteres Interesse habe ich nicht.'
Ella sah ihre Freundin und Coustne spöttisch lächelnd von der Seite an. Fredda bemerkte es nicht, ihre Augen folgten einer krächzenden Rabenschaar, die schwerfälligen Fluges dem nahen, tiefverschneiten Walde zu eilte.
Um so besser für Dich', sprach Ella dann eigenthümlich lächelnd. .Der Millionär und peruanische Minenbesitzer Don Enriko Prado würde gewiß auch große Augen machen, wenn fein Sohn eine blonde, deutsche Frau mitbringen wollte — Aber sieh — da liegt der Obereschenbacher Teich I O, wie wunderhübsch! Steh' nur die Tannen und die Pechfackeln und die zahllosen bunten Lampions! Und jetzt,
Die niederländische Regierung schickte bie formelle Einladung zur Friedenskonferenz au die niederländischen Vertreter in England, Rußland, Deutschland, Oesterreich, Frankreich, Italien, Türkei, Spanien, Portugal, Schweden, Dänemark, Belgien, Luxemburg, Serbien, Rumänien, Montenegro, Griechenland, Schweiz, Amerika, Siam, Persien, China und Japan ab behufs Ueberreichung an die Minister des Aeußeren. Die Note, welche vom Minister deS Äußeren abgesandt ist, rekapituliert kurz die vom Zaren gethanen Schritte, um allen Nationen die Segnungen des Friedens und eine Verringerung der Rüstungen zu verschaffen. Die Note weist dann darauf hin, daß nach dem zweiten rusischen Zirkular, welches die Hauptpunkte für die Konferenz auSein- andersttzte, eine weitere Mittheilungen deS Zaren erklärte, aus politischen Gründen halte er für besser, daß die Konferenz nicht in der Hauptstadt einer der durch dieselben hauptsächlich berührten Nationen stattfinde, weshalb er die Abhaltung der Konferenz in Holland vorschlug. Die Königin Wilhelmina habe sich durch diese Mittheilung des Zaren höchst geschmeichelt gefühlt und habe die ihrer Regierung an- gebotene Aufgabe huldvollst angenommen. Namens der Königin wird den niederländischen Vertretern daher aufgetragen, ihre respektive» Regierungen zu ersuchen, Vertreter für die Konferenz zu schicken, bereit Eröffnungsversammlung auf bett 18. M a i festgesetzt sei. Besonders hervorgehoben wird itt der Note, daß nur die im zweiten rusischen Zirkular spezifiziiten Fragen verhandelt werde», dagegen alle nationalen und politischen Fragen rigoros von den Berathungen der Konferenz ausgeschlossen sein würden.
erhalten und zu stärken. Vorübergehende Schwierigkeiten und Agitationen seien nicht im Stande, -die Eintracht lange zu störe», welche unter den Franzosen herrschen muffe. Loubet schloß mit der Beglückwünschung der Bevölkerung zu der Anhänglichkeit an die nationale Armee, womit das Land so leidenschaftlich und aus so gutem Grunde verknüpft sei.
bengalischen Flammen. O, das soll ein prächtiger Abend werden!*
In der That bot die Eisfläche des umfangreiche» Teiches einen feenhaft schönen Anblick bar. In ber dunklen, klaren Winternacht lag der See wie ei» blitzender Metallspiegel da, übergossen von den Glutheu ber Pechfakelu ttnb ben verschiedenfarbigen Flamme» der bunten Lampions und des bengalischen LichttS. Ueber den schwarzen Wäldern ringsum wölbte sich der sternenbesäete Nachthimmel in schweigender Majestät. Auf dem hellerleuchteten Spiegel des See's tummelte sich im bunten Durcheinander nach den rauschenden Klängen der Bergkapelle die Jugend der Stadt.
DaS Fest war von bei Stubenteuschaft veranstaltet worben. Im volle» studentischen Wichs waren sie erschienen, die Borussen, die Hercynen, die Montanen und welche Namen sie immer führen mochten. Jede Verbindung zeigte einen besonderen Charakter, ben interessantesten, wenigstens für bie junge Damenwelt, bie Montania, in welcher sich viele Auslänber zusammen gefunden hatten. Auch Frederiko Prado und John Lee, ber Söhn eines märchenhaft reichen, schottische» Grubenbesitzers, trugen bie blau-weiß «rothen Farben ber Montania.
.Glück auf, meine Damen — o wie ich mich freue —' mit diesem fröhlich - herzliche» BergmannS- grnß trat ein schlanker Jtngling auf die Mädchen zu.
.Ah, Herr Prado.... Glück auf! Glück «nfl*
Eine flüchtige Röche huschte über bie Wangen Frebba's während sich Ella mit dem jungen Peruaner kameradschaftlich die Hand schüttelte.
(Fortsetzung folgt.)
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tchs die Mitgabe von Arbeit nach Hause untersagt verden kann. Demgegenüber wurde geltend gemacht, beß es unbillig sei, die Mitgabe von Arbeit bereits
gebe von Arbeit nach Hause gewisse Bestimmunzen vor.
Schon im Jahre 1897 hat dieser Gegenstand ben Reichstag beschäftigt. Es war in der damals anerlebigt gebliebenen Novelle zur Gewerbe-Ordnung bestimmt worden, daß an Arbeiterinnen und jugend- stche Arbeiter, welche länger als sechs Stunden in .Wriken beziehungsweise Werkstätten beschäftigt werden, für einzelne Gewerbe durch Verordnung des Bundes-
ttge Tag war ebenfalls ber ftöhlichen, harmlosen l bet Jugenb geweiht, denn draußen auf dem ^rschenbacher Teich fand das erste Eisfest dieses titte statt.
Fredda und Ella, bie leiben lieblichsten Henblumen der kleinen Bergstadt eilten dem
um ein Geringes weniger als sechs Stunden beschäftigen kann, wodurch er dann von jeder Beschränkung frei würde.
Derartigen Bedenken nun sucht der jetzt vorliegende Entwurf durch eine anderweitige Fassung den Boden zu entziehen. Zunächst wird die Maximal- Grenze von sechs Stunden fallen gelassen und vielmehr festgesetzt, daß Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeit-rn vom Arbeitgeber für die Tage, an welchen fie in der Fabrik bie gesetzlich zulässige Arbeitszeit hindurch beschäftigt waren, Arbeit zur Verrichtung außerhalb der Fabrik überhaupt nicht mitgegeben werden darf. Für diejenigen Tage aber, an welchen fie in ber Fabrik kürzere Zeit beschäftigt waren, dürfen fie nur annähernd so viel Arbeit mit »ach Hause bekommen, wie von Durchschnitts-Arbeitern ihrer Art voraussichtlich in der Fabrik während des Restes der gesetzlich zulässigen Arbeitszeit würde hergestellt werden können. Der direkten Uebertragung häuslicher Arbeit an Arbeiterinnen oder jugendliche Arbeiter durch den Arbeitgeber aber wird die Ueber- weisung für Rechnung Dritter gleichgefetzt, wodurch die vorhin an gebeutete Thäiigkeit etwaiger Mittels Personen abgewehit werden soll.
In der Praxis würde sich die Sache so stellen, daß der Arbeitgeber in jedem Fall, wo er einer Arbeiterin oder einem jugendlichen Arbeiter Arbeit mit nach Hause giebt, berechnen müßte, ob bie be- treffenbe Person auch in der Sage sei, die übertragene Arbeit in dem Reste der für bie Fabrik gesetzlich zulässigen Arbeitszeit fertigzustellen. Wenn also bie Arbeitszeit in ber Fabrik oder Werkstatt beispiels weise acht Stunden betragt, so darf nicht mehr Arbeit mit nach Hause geg ben werden, als die Arbeiterin in drei, der jugendliche Arbeiter in zwei Stunden zu bewältigen vermag.
Diese Bestimmungen der jüngsten Gewerbeordnnngs Nov lle haben bisher in der Oeffentlichkeit wenig Be- achiung gefunden. Sie find aber von prinzipieller Wichtigkeit, da sie den Versuch darstellen, bie schwierigen Verhältnisse der Heimarbeit wenigstens dort, wo sich diese mit Fabrik-Arbeit berührt, gesetzlicher Regelung zu unterwerfen.
- Tief verschneit ruhten bie kleinen Dörfer in den ~wtrn*; die Dächer der Hütten und niedrigen Berg- ^ushäuser ragte« kaum aus dem Schnee hervor, der Wind hier und da zu mächtigen Schanzen WUjürmt hatte. Kaum konnten die schmalen Wege War erhalten werden, auf denen die Holzfäller r® bie Bergleute ihrer Arbeitsstätte zu eilten.
nicht, daß das Vordrängen der reinen Jnteressenfragen dem heutigen Reichsparlamentarismus im Vergleiche zum Frankfurter Parlamente manches von feiner Kraft und Würde geraubt habe. Der geschichtlich- Aufsatz ist vollständig nur im ganzen zu verstehen und zu bewerthen. Gegen obigen Standpunkt ist aber unseres Erachtens gerade von nationaler Seite wenig einzuwenden. Denn wir erleben es bei jeder Reichstagswahl, daß die gegenseitige Verfeindung der nationalen Parteien wegen WirthschaftSfragen den Partikularismus, das Centrum und die Sozialdemokratie stärkt. So zu beobachten im polnischen Sprachgebiete, in Nordschleswig, in Elsaß-Lothringen und neuerdings in der Provinz Hannover. Wenn weiter der „Post* dem offiziellen Organ der brutschen Burschenschaft einen Vorwurf wegen mangelnder vaterländischer Gesinnung macht, so ist dieser Vorwurf hinfällig; denn ein Blick in jede Nummer die .B. Bl.* muß den Leser überzeugen, daß diese Zeitschrift an Wachsamkeit und Entschiedenheit in nationalen Fragen von keinem Blatte übertroffen wird. Dem Einsender steht im übrigen zur weiteren Darlegung feiner Anschauungen ein angemessener Raum in ben „B. Bl.* gern zur Verfügung.*
Deutsches Reich.
Setlitt, 6. April. Se. Majestät ber Kaiser
(2319 er.
Umschau.
Zu dem von uns gestern wiedergegebenen, aus burschen- schaftlichen Kreisen stammenden Artikel der„Post* schreibt letzterer Herr Hugo Böttger, der Herausgeber der .Burschenschaft!. Blätter*: „Der angezogene Passus aus dem etwa 6 Spalten umfassenden Aufsatz „Das Parlamer t einst und jetzt* besagte, von dem anfechtbaren Pessimumus darin abgesehen, gegen den sich bie Redaktion mit dem ausdrücklichen Vermerke verwahrt hatte, fie sei nicht in allen Punkten mit dem Verfasser einverstanden und theile seinen Pessimismus
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letagi Die Gewerbe - Ordnung trifft bekanntlich in den Paragraphen 135 bis 139 weitgehende Schutz-Be- Siwmusgen für jugendliche Arbeiter und für Arbeiter» » imen. Doch bezieht sich dieser Schutz nur auf die
M Fabrik- oder Werkstätten - Arbeit als solche. Die
private Hausarbeit industrieller Art dagegen, w iche
^Nachdruck verboten.)
Glück aus!
Roman auS dem Harze von O. Elster.
Motto: Es grüne die Tanne, Es wachse das Erz, Gott schenke uns Allen Ein fröhliches Herz.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. li/n QuartalS-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen
«/■=• Oti Postämtern 2,25 Mk. (exll. Bestellgeld). Jnserttonsaebühr: die ae-
Watten» Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 26 Pfg.
nebst deren Gratisbeilagen
~i ■ .Kreis blatt" für die Kreise Marburg un1 Hrchhain, „Illustriertes Sonntags
-ü- tatet zu gestalten, sieht die dem Reichstage vor- 1 "'liegende Gewerbe Ordnungs Novelle auch für die Mit-
rerfta «ch sechsstündiger Beschäftigung in Fabrik ober Werk-" urg tat zu verbieten, während doch die tägliche Dauer Fabrik-Arbeit für jugendliche Arbeiter zehn, für
Speh tmem rt.
. Itzt u- N
,-------——------- .... ........ verblieb gestern Nachmittag im Arbeitszimmer. Zur
die Größe nach Außen nothwenbig sei, aufrecht zu Abendtafel waren keine Einladungen ergangen. Heute
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg nnd Kirchhain.
S°h. Xug. Koch, UniverfitätS-Buchdruckerei in Marburg. rtü Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg,
«gpedition: Markt 21. - Telephon 55. <^4444J4l 4l4tP S^V4444444fJWUl44* Redaktton: Markt 21. - Telephon 55.
Bestellungen
für daS zweite Quartal auf die
Zeitung
(183|R0l. preußischen Klassenlotterie" - «erden von allen Pofianstalten, Landbrief
trägern, in der Expedition (Markt 21), sowie von unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, Reustadt und Wetter entgegengenommen.
osiiWfc- Mk weichen, weißen Armen hielt der Winter bie ^“tfbzr und Berge deS Harzes umfangen. Die
^"sen, Fluren und Felder und die zarten Knospen ^Busch und Baum schützte er durch d'e warme Schneedecke vor dem strengen Frost, welcher die Seen, s Teiche und Bäche in starrem Eispanzer gefangen
teil
’e A-1 , "uch das Bergstädtchen oben auf dem Hoch- M M°« des Harzes schien in tiefe» Winterschlaf 6 er» SftD- so still und ruhig lag es da. Doch ftöh- 1> reges Leben herrschte in ihm, denn die ^enttsche Jugend ber Bergacademie kümmerte sich nm Schnee und Eis des Winters, welcher ihr jr6,Veranlassung zu neuen Vergnügungen bot. Der
irrt Anzeigen nehmen entgegen: bie Expedition dieser Blatter, die Annoncen-
y »ureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«, o » o.t..
onnabend, 8. April 1899. 31 x'19'