Obgleich die Hauptziele der dem Reichstage
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z2j Wwartlg vorliegenden Postreformentwürfe ™, ksentlichen denjenigen Anschauungen evtspr
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„L.U e .*3« zu nehmen, weil fie meinte, ein i lUlif* , V könne mich unmöglich so drücken als sich Anderen I-
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^“8 gute, theure Kind!' murmelte die alte Frau
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(Schluß folgt).
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•ßf wenn es Engel giebt, die auf Erden wandeln ^.^Ranon ist einer gewesen!' rief Ernt unter "kvrecheuden Thränen. Du bist gut gegen sie ilto smmtine beliebte, hast Dich des mutterlosen Mädchens angenommen, es erzogen und be- M c8 gepflegt, wenn es krank war, es vor den ^kueu des eigenen Vaters bewahrt — das hat |JJ gedankt! Denn ich — was bin ich ihr ge- f 24' hab mit ihr gelernt und gespielt als
Du mißverstehst wich nicht, nicht wahr, wenn ich mich vor Dir, vor Deinen wahrhaftigen Augen, die Alles, Alles in mir sehen sollen, auch das, was mir
Württemberg und Bade», in Mecklenburg, Braunschweig und Oldenburg wie in Hessen und Elsaß Lothringen »ach einheitliche» Grundsätzen, nach Satzungen, die in
aussage wird sich, wie zuversichtlich erwartet werden darf, nicht erfüllen. Die Mehrheit des Reichstags wird schwerlich den parteipolitischen Standpunkt der »Freisinnigen Zeitung' theilen und die Rcformgesetze, über deren Zweckmäßigkeit füglich kein Zweifel bestehen kann, dcßhalb scheitern lassen, weil die verbündeten Regierungen im Hinblick auf die schon jetzt unmittelbar bevorstehende Erweiterung der vorhandenen Anlagen und auf die unvermeidlichen neuen Ansprüche der Zukunft eine sehr mäßige Mehrung ihrer postalt schen Einnahmen ins Auge gefaßt haben.
nur ein einzigesmal gebracht werden durfte — den», war Nanon auch reich — ihr Vermögen kann wahrlich
Die Kriegervereine im Reichstag.
In der Sitzung des Reichstags vom 20. Mä z hat der Abgeordnete Konsistorialpräfident Dr. Stockmann, das verehrte Ehrevmitglted unseres Bundes, Verailasiang genommen, gegen eine beleidigende Aeußeiung des Abgeordnete» Dr. Müller-Saga» über die Kriegervereine, die in einer ftüheren Sitzung gefallen «ar, und in w.lcher er von Kriegervereiaen g sprochen hatte, E.nspruch zu erheben. Der Abgeordnete Dr. Müller wurde von mehreren Rednern seiner eigenen, der freisinnigen Volks Partei, sowie von Seiten mehrerer socioldemokratischer Redner unterstützt, während unsere Kriegervereine von einer groß n Anzahl von Rednern der konservativ n Parteien, sowie auch von dem Herrn Staatssekretär des Innern kräftig veithetdizt wurden.
Im Laufe der Debatte wollten Dr. Müller und seine Genossen die beleidigende Aeußerung auf „eine gewisse Sorte' von Krtcgervereinen eingesch änkt wisse», die auf Befehl von B Hörden begründet seien, die den
jetzt noch nicht über die Lippen will, nicht als die trauernde Tochter aufspiele, wenn ich seiner bis jetzt noch mit keinem Wort gedacht habe? Dies schwarze Kleid trage ich um Nanon, nicht aber um ihn! Unerwartet, wie sein Tod mir kam ... ich fand ihn wohl sehr verändert in letzter Zeit, hatte ihn aber nicht für so krank gehalten — ich konnte nichts als ein Gefühl der Erlösung dabei haben. Nenne eS Unnatur, wenn Du willst, — ich kann mich nicht besser machen, als ich bin. In meinem Leben giebt es keine Stunde, in der ich eS empfunden habe, daß ich diesen Mann als meine» Vater liebte.'
Erni liebkoste die Hände der alten Frau, plötzlich >og fie sich vor und sah ihr mit großen, Wahrheit ordernden Augen inS Gesicht.
„Nicht wahr — er ist schuld gewesen am Tode meiner Mntter, und Du hast eS mir verschweigen müssen?'
Frau Magdalene blieb stumm und kehrte ihr Antlitz ab. Es war eine Weile still.
„Ob er noch viel gelitten hat?' fragte fie endlich halblaut.
„Ich weiß nicht — ich denke, nein — der Bericht aus der Charit« in Paris lautet kurz und ganz
Jahresrente, die ihm boll ausgezahlt worden war, bis auf den letzten Pfennig für seine Genüsse zu verbrauchen ... er mag ja gefühlt habe», daß ihm hierzu nicht mehr lange Zeit blieb. Er ist meisten» ohne Bewußtsein gewesen — irgend welche Neußer- unge», die auf Reue, auf Bedauern schließen lasse», scheiot er nicht gethan zu haben. Seine Phantasten haben sich um Spielgewinn und -verlnst, nm Wetten, um Pferderennen, um all' die Dinge gedreht, die in seinem Leben eine so große Rolle spielte». Weibliche Name» hat er genug genannt . . . meiner ist nicht darunter gewesen. Zuletzt ist »och eine fürchterliche Agonie gekommen, er hat nicht sterben könne», auch nicht sterbe» wollen. Wie ihm das Lebe» noch hat lieb sei» können 1*
Sie athmeten Beide auf aus Herzensgrund, ein Alp war von ihnen genommen. Dieser Mensch hatte ihrer beider Leben vergiftet Jahre hindurch — es wäre ihnen wie eine elende Comödie erschienen, einandir bei seinem Tod irgend welche Erschütterung vorzuspielen 1
Zum zehnten-, zwölftenmal wohl, settdcm sie das Enkelkind wieder hatte, faßte die alte Frau dar schöne Köpfchen in ihre Hände und sah e» lange, lange, ohne zu sprechen, mit überfließenden
Freisinnige Kritik an den Postreformen.
Roman von Marie Bernhard. (Fortt
Zur Lage in Samoa empfing der amerikanische Sekretär des Marinedepartements, Song, am Sonnabend nachfolgende« Telegramm des Admirals Kautz, datirt New Castle (Neu Südwalcs), den 30. März: „Mataafa und seine Anhänger gehorchten den Befehlen, dar Gebiet der Munizipalität zu verlasse»; sodann aber gingen fie zum Angriff über und tödteten einen amerikanischen Soldaten und drei Engländer. Der amerikanische Soldat bewachte das Konsulat. Der deutsche Generalkonsul erließ eine aufregende Proklamation, in welcher es heißt, daß meine Proklamation unrichtig sei; er werde die provisorische Regierung weiter anerkennen. Die englischen Truppen handeln im Einvernehmen mit den Amerikanern und schießen auf die Rebellen, wo immer sie auf dieselben stoße», gez. Kautz.' Vom gleichen Tage meldet daS „Büreau Reuter" aus Washington: Der neue Vorschlag, von dem es in der Berliner Depesche heißt, daß er von de» drei Mächten angenommen sei, und der flch für eine gemeinsame Oberkommission auSspricht, sei der einzige Vorschlag, der jetzt zur Erwägung stehe. Der Besuch des amerikanischen Botschafters White im Berliner Auswärtigen Amt hätte zweifellos den Zweck gehabt, die günstige Beurtheilung der vorgeschlagene» Erledigung seitens der Vereinigten Staaten zu betonen. Die Zustimmung Großbritanniens sei noch nicht ein« gegangen, gelte aber als sicher.
Kind und fie beherrscht und kommandiert und mir all' ihre zärtliche Liebe und Bewunderung immer meh; gefallen lassen! Dir kam ihr Dank und ihre Liebe zu, und ich habe beides geerntet!'
„Warst Du nicht gut gegen sie, als Du in ihrem Hause lebtest?'
„Wie hätte ich ander» sein können? Nennemir einen einzigen Menschen, der Nanon gekannt hat, wie fie war, ohne mit innigster Liebe an ihr zu hängen, mit Bewunderung und Ehrfurcht zu ihr anf- zusehen! Es gab nichts, was mir für fie zu schwer erschien, kein Opfer — keine», das ich ihr nicht hätte bringen tonnen!'
Mit so leidenschaftlichem Feuer kamen diese Betheuerungen über Ernis Lippe», daß die Großmutter sie von der Seite besorgt bettachteie. ES war ihr schon mehrmals ein Gedanke gekommen, eine anftauchende Vermuthung, — vag, unbestimmt — sie kam ihr in diesem Augenblick wieder.
„Nanon hatte ein reiches Herz, Kind, und nie wollen wir vergesse», waS sie an Dir getha». Das materielle Opfer, das sie für Dich brachte ... von ihrem Standpunkt war es keines, das weiß ich gewiß. Nanon war reich — krank, hoffnungslos krank wie fie war, konnte ihr Geld ihr nur noch dazu »ikue», Anderen zu helfen — und nun gar Dir, hrer einzige», geliebte» Herzensfteundi»! Sie hat die Summe gern gegeben und' — hier hielt Frau Magdalene inne und fuhr erst nach einer Pause mit sichtbarer Anstrengung fort — „und, wir müssen eS uns klar machen, Erni; so wie die Verhältnisse lagen, war eS et» Glück, daß dies pekuniäre Opfer
auf die niedrigste Grenze der Selbstkosten herabgesetzt werden oder gar die Ueberschüsse, welche aus einer ausnehmend günstigen Entwickelung des Erwerbslebens sich ergeben, ausschließlich zu weiterem Verzicht auf einen Theil der Einnahmen Veranlassung geben müßten. WWWWW
Die fteistnnige Finanzpolitik hat von je her mit zwei Grundregeln gearbeitet, deren Aufstellung ungemein bequem und deren Geltendmachung dem Steuerzahler allzeit äußerst willkommen ist. Auf der einen Seite wird unablässig über das Anwachsen des Ausgabebedarfs im Reiche, insbesondere auch über die Anleihecredite, Klage geführt; auf der anderen Seite wird das System der inbirecten Besteuerung bei jeder Gelegenheit als unzulässig dargestellt, die Inanspruchnahme der Ueberschüsse aus den Staatsbetrieben für allgemeine Staatszwecke abge- wiesen und systematisch auf eine Schmälerung aller derjenigen Einnahmequellen, welche nicht fortlaufend unter parlamentarischer Controlle stehen, hingewirkt. Nach solchen Grundsätzen läßt sich auf die Dauer die Finanzgebahrunz weder im Reiche noch in Preußen gedeihlich gestalte». Es ist nicht abzusehen, aus welchen Mitteln die freisinnigen Finanzautoritäten beispielsweise den Ausfall von annähernd 200 Millionen Mark decken würden, den die Beseitigung der Ueberschüsse aus den StaatSeisenbahnen und dem Reichspostwesen verursachen müßte. Die von der Freisinnigen Volkspartei vorgeschlagene Einführung einer Reichsvermögenssteuer könnte, von allen priucipiell-n Einwänden abgesehen, hierzu nicht entfernt aus reichen.
Die „Freisinnige Zeitung" glaubt zur Jllustrirung des „WidersinnS" in unserer Finanzpolitik unter Anderem hervorheben zu können, daß die Reichspost die Erweiterung ihrer Anlagen theilweise aus laufenden Einnahme» bestreitet. So wären in dem neuen Etat für 1899 18 (7 Mill. Mark zur Vervollständigung der Telegraphen-, Fernsprechanlagen u. s. w. ausgeworfen. Dasselbe Blatt hat aber kürzlich erst verlangt, daß eine richtige Finanzpolitik Zeiten günstiger wirthschaftlicher Konjunktur dazu benutze, um aus den Mehreinnahmen des Reichs eine Verminderung der Reichsschuld herbeizuführen. Warum sollte nicht die Postverwaltung dementsprechend bestimmte Mehreinnahmen dem Ausbau ihrer Anlagen zuwenden, deren Erweiterung unter anderen Verhältnissen vielleicht nur mit Zuhilfenahme von Anleihen erfolgen könrte? Allerdings wird eine pflegliche Behandlung der Finanzen, wie sie gegenwärtig im Postresiort beabsichtigt ist, künftighin kaum zu erreichen sei», wenn nach dem Wunsche der „Freisinnigen Zeitung' von den Einnahmen der Postvcrwaltung „ein paar Millionen' geopfert werden, um — die Postreformen zu Stande zu bringen.
Die „Freisinnige Zeitung" versicheit, daß alle Refoimemwürfe jammt und sonders in den Brunnen fallen" würde», wenn den von ihnen vertretenen Grundsätzen Seitens der verbündeten Regierungen nicht Rechnung getragen werden sollte. Diese Vor-
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Umschau.
Wie wir zur deutschen Expedition nach Süd - Shantung meldeten, ist die „Gefion" bei An-Tung-Wei, welches eine gute Rhede hat, stationirt. Die chinesische Regierung hat Truppen in die Nähe von Kiantschou beordert zum Zwecke de» Schutzes der Ausländer. DaS Vorgehen der deutschen Re- gierung wird in Peking, wie dem „Büreau Reuter" von dort telegraphisch berichtet wird, allgemein gebilligt, als einzige Methode, den Chinesen die Noth- wendigkeit des Schutzes des Lebens und EigentbumS der Ausländer einzuprägen; im Uebrigen wird dem Vorfälle geringe politische Bedeutung beigelegt. Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der deutschen Gesandtschaft und dem Tsungli-Namen, erfährt die „Times', bestehen fort, trotz der Thatsache, daß ein bewaffnetes deutscher Detachement auf dem Marsche durch chinesisches Gebiet ist, um Jtfchau zu besetzen. Noch weiß man nicht, eb das Detachement dort bereits eingettoffen ist. Von chinesischer Seite verlautet, man werde keinen Widerstand leisten. Die Chinese» arbeiten übrigens der Auftheilung ihres Reichs selbst in die Hand. So haben sie jetzt auch bei Hongkong auf dem Festlande den englischen Polizeichef von Hongkong gefangen gerommen. Zwei Kompagnieen britischer Infanterie sind in der vorletzten Nacht an Bord eines Torpeboboots- Zerstöiers nach Karton abgegangen, ein anbmr Torpeboboots-Zerstörer folgte gestern früh mit 200 Manu. Ein in Hongkong stehendes Regiment hat ebenfalls Befehl, nach Kanton zu gehen. Ein späteres Telegramm ans Hongkong meldet: Der Polizeichef ist wohlbehalten hierher zuiückgekehrt. — Wegen fremdenfeindlicher Plakate, die von chinesischer Seite ausgehen, und wegen der Hindernisse, die den bei den Arbeiten für die Erweiterung des englischen Gebiets von Saulung thätigen Feldmessern durch die Chinesen bereitet werde», erhob der Gouverneur von
l 1899, ibtt es l, Nech Sterbe- ls ft au.
und di beiten
Bestellungen
für daS zweite Quartal auf die Zeitung nebst deren Gratisbeilage»
reiSblatt" für die Kreise Marburg uni irchhain, „Illustriertes Sonntags latt" und „Verloosungsliste der gl. preußischen Klassenlotterie" den von allen Postanstalten, Landbriefern, in der Expedition (Markt 21), sowie unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, stadt und Wetter entgegengenommen.
».«ne 1 um Gott! Onkel Conrad Werder meinte es tötsfifl $ "uch, daß e» so gewesen sein könnte l"
. ' . t ist so gewesen; Nanon hat es mir gesagt, '“St. 2’pe l» rarlfinnig, so einzig gut war, so hat - J?,01 ihren Mann gebeten, dies Geld von ihrem
• ;*3tn zu nehmen, weil fie meinte, ein Geschenk
sachgemäß. Es scheint, als ob er in der kurze» _________Frist, die zwischen seinem Auftauchen in München edleren, besseren Zwecken bienen, als finnlose Der-! und seinem Tobe lag, ein sehr zügelloses Dasein ge- chwenber bamit zu unterhalten." führt, sich mit Absicht in alle Vergnügungen — was
_ „Gewiß, Großmama!' sagte Erni tonlos. „Unb* er so nannte — gestürzt hat, um noch zu guter "l Letzt sein Leben auszukosten unb vor Allem die
(E.Das hast Du nicht erraten, Großmama? Ich 13, U 1“ auch nicht dabei gewesen, und er — NauonS meine ich — hat mit keinem Wort mehr mir 22. daran gerührt . . . aber ich konnte es mir E Auulmenreimeu? « W mich ihm ganz einfach
vril b., rbe ich .
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e j. (Nachdruck verboten.)
• Schute des Lebens.
-------- .......... .. Anschauungen entsprechen, ie auch Seitens der Freisinnigen Volkspartei »iederholt vertreten worden sind, werden die ge- toten Reformen von der frciftnnigen Presse, ins- lUlJU fabere von der „Freis. Ztg." dennoch fortgesetzt " 7) ’ । scharfer Weise bekämpft. Die abfällige Kulik (2$ ® freisinnigen Blattes richtet sich in diesem Falle «pfftTsfe gegen den angeblich fiskalischen
.... Befehlen und Winken der Belörden bei den Wahlen Hongkong Protest beim Vizekönig von Kanton, und folgten, also gewissermaßen das polstische Gewissen drohte, das Hinterland von Kaulunq besetzen zu' ihrer Mitglieder verkauften. Dem gegenüber betonen lassen, wenn die gegen die Feldmesser ausgeübte wir, daß es solche Sorten von Krieger vereinen, daß Obstruktion nicht bis Mittwoch aufhöre. Der Vize-! es überhaupt Sorten von Krieger vereinen nicht giebt. könig erließ eine Proklamation, in der er der Be- - Die Kriegervereine handeln im Norden wie im Süden, völkerung einschärfte, sich der Belästigung der Feld- in Preußen wie in Bayern, in Sachsen wie in messer zu enthalten, unb entsandte ferner Truppen' zum Schutze der Feldmesser.
:—1— faacter der Neuerungen. Die den letzteren zu ^nbe liegende Tendenz soll bar auf hinaus laufen, IfiirfH* großen Städte unb die Jndustriebezirke noch 1 7“ «br auszupumpen, als es bisher der Fall gewesen ient8/o? ' "ub habet Mittel zu gewinnen zu größeren .... cherschüssen der Postverwaltung und zu Erleichter- FM der kleineren Orte und des platten Landes". irabeB- fa Borwurf ist auf das Entschiedenste zurückzu- Weder liegt eine tendenziöse Benachtheili- e™-» der großen Städte, noch eine einseitige Be- Ir’Stgung der kleine» Orte und des flachen Landes Plane der Reichsregierung. Die Neuordnung der mrsprechgebühren trägt dem Princip eines billigen »kgleichs Rechnung. Die Herabsetzurg des Brief- «os aber sowie die Erhöhung des Moxirnal- J D.l$8 der einfache» Briefe bei gleichzeitiger Ein- aturrei® '««ung bet Privatposten können doch unmöglich mgsmiti I eine besondere Bevorzugung ber Lanbbevölkerung wfMea !eJ^tn werden. Was ferner die bemängelte p (5i ^»«finnige Finanzpolitik" anlangt, so kann die . Glas, "chspostv.rwaltuug im Hinblick auf die wachsenden 4_La-&en ut|b virthschaftlichen Aufgaben der 3 mufft dem freisinnigen Grundsatz nicht beipflichten, ° die vom Publikum zu enttichtendeu Gebühren 1 »ie Benutzung der postalischen Einrichtungen bis
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieser Blatte«, die Annoncen-
Hfn ßfl QuarialS-Aoonnements-PreiS bei der Expeditton 2 Mk., bei allen Vllvyl Bureaux von Haosenkiein L Boaler SVrenffurt e M (Safto Maad» n «•
M ÖU Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnserttonsgebühr- die ge- - 7? ,, 6,“ Wien; RudolfMosse,m S 34.
'»alten. Zeil, oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen - Ne Zeile 25 Pfg. D0NNerstag, 6. April 1899. t L. DauSe& «7, B
öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«. to Jll «striktes Sonntagsblatt. *■—»
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