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--April fass

txrbreitung der.Oberh«ssisch«n Zeitung" thun-

Ttein-

Wonnements - Einladung.

einer nationalen und loyalen Politik sein zu wollen, einer

dswatz.

Charfreitag.

ES ist vollbracht". Von

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ist vollbracht: das bedeutet zu-

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3.75.

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auch für andere Bundesstaaten erlassen wo.den.

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ganz au» dem Spiel zu lasten. Bei meinemKein"

Lentz schluckte ein paarmal, «lr »olle er etwa»

weiter nichts. Sie find e» gewesen, der wir

Herbes heruvterbriugeu.

3.50.

15

30 Pj ariue

dem KreiSblatt für die Kreise Marburg uud

ein sowie JllustrirteS Eouutagsblatt und

vgSlisteu der Köuigl. Preuß. Klaffeu-Lotterie

lm H MUst, maischt

ild.

Redaction und Expedition derOberhessischen Zeitung.

einen Vorschlag zu machen hatte. Entweder mau geht auf meine Bedingungen ein oder nicht."

Gut also! Man wird darauf eingehen. Können Sie heute Abend um sieben Uhr zu meinem Rechts- aowalt kommen? Ich werde ihn zuvor verständigen,

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zu lU|lcu. -besonders eingehende Vorschriften größte Therl der leutschm Handwerkeraufdem Boden find über die Beaufsichtigung des Hausirhandels, der heutigen Staats- und Gesellschaftsordnung steht, ' <. A 1 ,,, M» TftntfnAi* tmmerbtn. Die sozial-

kleine, häßliche Fältchen.

Ich bitte, meine persönliche» Empfindungen hier

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der.

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(226»

n tnnk& gelefenfte uud am weitesten verbiestete. Mtt dem , gpttl 1899 beginnt auf sie ein neue» Viertel-

jehrS-Abonnement.

wüsten!" Herr Lentz hielt die letzte Redewendung offen-1 offen, all' diese gerichtlichen Dinge find mir antt- bar für sehr witzig, denn er lächette selbstgefällig dazu. I pathisch! Sie wünschen nicht, Mann gegen Maun,

namentlich soweit das Mitführen van Kindern in Bettacht kommt, erlassen; auch find die Polizei beHörden angewiesen, gegen Personen, welche gegen die Vorschriften über den Gewerbebetröb im Umher­ziehen verstoßen, wegen Entziehung des Wandergewerbe­scheines unverzüglich daS Erforderliche zu veranlastev. Die durch diese neue Anweisung den Polizeibehörden zufalleude nicht unerhebliche Mehrarb.it findet ihre volle Berechtigung in der Wichtigkeit der Sache. Diese Mehrbelastung wird übrigens zum großen Thcil durch die sehr überfichtliche und zw-ckmäßige Zu­sammenstellung aller für den Wandergewerbebettteb bisher erlassenen Vorschriften aufgewo:en, zumal diese überall zerstreut waren und bei der häufigen Ab­änderung des Titels III der Gewerbemd, »vo Hinsicht lich ihrer Gültigkeit jedeSmal eine sorgfältige Prüfung erforderten. Aehnltche Anweisungen sind übrigens

löste. An diesen Anfang »eist unS der Charfteitag in unserem eigenen Leben zurück. Möchte auf diesen Anfang, so er unS anders gewiß ist, der Abschluß olgen, der seinen zutreffendsten Ausdruck tat letzten Wort am Kreuz findet: Vater, in deine Hände be­fehle ich meinen Geist!

ES ist jetzt alS sicher anzusehen, daß die B e r - waltunge» einiger auf Grund deS Handwerk»- organisationsgesetzes gebildeter Zwangsinnungen in sozialdemokratische Hände gelangt sind. Wir führen als Beispiele nur die Schuh­macher-Zwangsinnungen in Köln und in Lübeck an. Zwar ist die Zahl solcher Innungen nicht groß, auch sind nur gewisse Birufszweige von einem solchen Mißgeschick betroffen, da glücklicherweise der weitaus

litt.

n tz tibeit, ch arr.

So meiuten wir allerdings. Wen» Sie anderer! willkürlich.

Asficht find" IIch muß mich auf der Reise hierher erkältet

Ich muß bekenne», da» bin ich!" Ihaben," sagte Lentz in sorglosem Ton,in der

zu denken gießt die Thatsache immerhin. Die Sozial- demottatie nutzt alle sich ihr darbietenden Gelegen­heiten zur Propaganda und damit zur Erreichung ihrer Ziele aus. Vornehmlich sucht fie die privaten, gemeindlichen und staatlichen Organi­sationen diesem Zwecke dienstbar zu machen und sie verfährt dabei mit einem Eifer und einer Konse­quenz, die deutlicher als alle Worte sagen, wieviel ihr an der Ausnutzung gerade dieser Organisationen liegt. Auf die Krankenkassen und die Gewerbegerichte ist ja, so­weit staatliche Institutionen in Frage kommen, schon mehr­fach hingewiesen. Ihnen schließen sich jetzt die ZwangS- innungen an. Natürlich darf in allen diesen Organen keine politische Thättgkeit ausgeübt werden, aber wo nur immer die Socialdemok-atie die Herrschaft hat,

en, jtz :3ta|= soptz ebutti:

(226z

tor.

d. I. eine AusführungSanweisung er­tasten, deren Vorschriften für die Ausübung des Se- Werbebetriebes im Umherziehen von einschneidender Bedeutung sind. Die Ortspolizei­behörden find danach verpflichtet, die Berhältniste eines jeden Gewerbetreibenden, der die Ertheiluug eines Wandergewerbescheines beantragt, und seiner etwaigen Begleiter nach vorgeschriebenen Formularen eingehend klarzustellen und dabei insbesondere zu er­mitteln, ob Bestrafungen oder sonstige Gründe, welche nach dem Gesetz eine Versagung deS Wandergewcrbe- scheineS rechtfertigen, vorliegen. Um die Feststellung etwaiger Bestrafungen zu erleichtern, find die Staats­anwaltschaften angewiesen, den Polizeibehörden Mit- theiluogen auch über Bestrafungen wegen Ueber- tretungen der § 261 Ziffer 2 bis 8, 10 Straf­gesetzbuches und wegen Verletzung der Vorschriften über den GeweMbettieb im Umherziehen zu- gehcn zu lassen, Besonder,

Bezüglich der Verschiebung deS Wahlrechts durch das preußische Einkommensteuergesetz und der Einbringung eines Kommunal-Wahlgesetze» schreiben dieBerl. Pol. Nachr.":Während betteffs des politische» Wahlrechts erst die letzten Wahlen das zur Beurtheiluug nöthige Material liefern werden, haben die zahlreichen inzwischen stattgehabten Gemeindewahlen den unwiderleglichen Beweis geliefert, daß in vielen Gemeinden daS Kommunalwahlrecht des Mittelstandes und der breiteren Schichten der Be- völkeruvg empfindlich geschmälert worden ist. Wenn die Regierung daher jetzt mit einer Vortage Vorgehen will, welche diese Wirkungen der Steuerreform zu beseittgen bestimmt ist, so th»t fie nichts andere», als was al» die eigentlichste communis opinio aller Faktoren der Gesetzgebung auzuseh-n ist." Wir wollen hierzu an die Thatsache erinnern, daß hier in Marburg die Wähler des Mittelstände» fich sehr spärlich um diese Gemeindewahlen kümmerten, so daß eine im Rathhause beliebte Liste glatt durch­ging; diebreiteren Schichten" der Wähler, diejenigen in der III. Abtheilung, beteiligten fich in ganz un­gemein geringem Procentsatz.

(Nachdruck verboten.)

Schuld des Lebens.

Roman von Marie Bernhard.

thd.n«Äxni.)

Umschau.

Die Minister für Handel und Gewerbe, des Innern und der Finanzen haben zur Ausführung des Titels III der Gewerbeordnung unter dem 22. März

Unttr den in Marburg täglich erscheinmden polnischen I Politik, die sich aller umstürzlerischen Tendenz der heuttgen »Zeit gegenüber treu bleibt in der Devise:Mit Gott für

, r -r.. , ~ .. IKaiser und Reich, für König und Vaterland!"

Oberhesslsche ^CttUUfl I Marburg, im Januar 1898.

Wenn e» b;nn sein muß! Also auf heut' abend sieben Uhr. Wie lautet die Adresse deS Herrn?"

Hanstn riß ein Blatt aus seinem Taschenbuch und schrieb eine Zeile darauf.

Hier!" sagte er lakonisch.

Und jetzt wünschen Sie sehnlichst, daß ich gehe!" Wieder daS unangenehme Lächeln.Da unsere Angelegenheit einstweilen arrangiert ist und auch mir gerade nicht viel an einem läagern tete-ä-tete liegt, so werde ich Ihnen den Gefallen thu». Gestatten Sie mtt ein Abschiedswort an meine Tochter?"

Hansen konnte nur dmch ein energische» Kopf- schütteln antworten. Es stieg ihm heiß und trocken in der Kehle auf er fühlte, er blieb nicht mehr lange Herr seiner selbst.

Auch diese Grausamkeit geschieht tat Namen der mysteriösen Mittelsperson?" fragte Lentz und konnte sich nicht versagen, noch einmal die beiden Hände in die Taschen feint 8 Beinkleides zu per- senken, während er sich leicht zurückbog und in den Hüsten wiegte.

Der Maler deutete nur stumm nach der Thür. Aber in seinen Augen tag ein seltsames Funkeln, die Adern a» seinen Schläfen begannen so gefahr­drohend zn schwellt», und seine große, kraftvolle Gestalt schien so zusehends zu wachsen, daß Herr Edgar Lentz e» doch für gerathen fand, seine Frage lieber nicht zu wiederhole» »nd fich schleunigst »ach seinem Hut umzusehen. Anscheinend gelassen, aber doch in etwa» "raschem Tempo ging er zur Thür. Dort, schon die Hand am Drücker, wandte er fich nochmal» znrück und sprach mtt kaum unter­drücktem Hohn!

Wollen Sie meiner Tochttr Erika sagen, ich ließe ihr alle» Glück für die Zukunft wünschen!"

EGortsetznng folgt).

(22 irt, «

öckwutmachungen benutzen, ist da» Hatten derselben von! Sünde.

tch'precheudem Nutzen für jeden Leser. I Darum bedeutet das Wort .e» ist vollbracht"

Schließlich bitten wir unser« Leser, Freund« und laber gerade nicht blos einen Abschluß, sondern zu- Aömkr, unter ihren B«kanuteukr,isen für die Weiter-! gleich auch den Anfang einer neuen Menschheit auf

Jjitti

fthrS-Avonnemenr. i »i* der Höhe deS

DieOberhessische Zeitung" hat e» sich in «Kreuze» klingt diese» SiegeSwort hinein in bte " i bleibe der Tod

»Es kommt ganz auf ihn »nd seine Wetth- l Sitzung meiner lieben Tochter an. Will er nicht, D,------

M fie ihn so thener zu stehe» kommt auch gut. I muß ich bestehe».

war hierhergekommen ta der Absicht fie zu holen ,r .

Mich dünkt dies etwas zu. hoch gegriffen,"! Wort gegen Wort mtt mir zu unterhandeln?" fegte Gottfried Hansen mit einiger. Ueberwindung INein!" sagte Hansen kurz nnd fest.

~~ diese Art von Gespräch that ihm beinahe!Sie haben selbstredend gar kein Zutrauen zu ^erlich wehder in Rede stehende Herr! mir! Eta böse» Lächeln erschien um die schmalen btrffiflt über sehr gute Einnahme« ist aber nicht ge« | Lippen des Redenden und zog dar ganze Gesicht in r«de reich

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ttftf gjto Reih« zur Aufgabr g«ft«ltt, rinzutr«t«n für bi« Macht I Menschheit, auf daß ihr unvergessen ulu g» bo8 Ansehen von Kaiser und Reich, für Thron, Vater-Ides Erlösers. E» ist vollbracht: d

(SlN^und Mtar! I"' '

»Ungefähr so. Jeder von uns hat seinen eigenen! und wir können dann heute gleich die Angelegenheit Standpunkt dies ist der meinige, empfiehlt sich! beseitigen."

«ch in juristischer Beleuchtung am besten. In der-! Herr Lentz mußte einen neuen Hustenanfall vtigeu Fällen pflegt man immer mtt einer jährlichen! Niederkämpfen, ehe er antwortete. Sein Husten klang Üente zu rechnen." «erschreckend hohl, durch seinen ganzen Körper ging

»Sie haben die Angelegenheit schon einem Juristen! ein Schütteln. AIS der Anfall vorbei war, lagen tateifaeitet?" «die Augen noch tiefer als sonst in die Höhlen zurück-

»Ganz im allgemeinen gehalten, ohne Namen»-1 gesunken, bläuliche, breite Schatten zogen fich darunter «j^Jennung ja!" Ihm, die Gesichtsfarbe war erdfahl. GottftiedHanse»

»Und dieser Herr meinte ebenso wie Sie selbst und «schämte fich, zu denken, ein solcher Mensch, so offen» (21Ji geheimnißvolle Mittelsperson, ich könnte von! bar mit seinen Kräften am Ende, werde nicht mehr

l - 'feer solchen Summe, wie Sie fie nannte» ein Jahr «lange eine Jahresrente brauchen . . . aber angefichtS hindurch existieren?" I dieses sichtlichen Verfall» kam ihm der Gedanke, un-

»So bitte ich, Ihre Bedingungen auSzusprechen." I Nacht war e» empfindlich kalt, nnd ich hatte »Sehr wohl. Also Offenheit gegen Offenheit.! mich wohl nicht genügend vorgesehen. War ich . .. zigSf *feitr füofzehntausend Mk. jährlicher Rente für mich! sagen . . . wollte, . . . muß dieser ganze juristische ' bedauere ich, meine schöne Tochter für mich behalten «Apparat in Scene gesetzt werden? Ich gestehe

MchM ZÄMtz.

Wöchentliche Beilagen: Kreisvlatt für die Kreise Marburg und Kirchham.

3.6 xu«. !>»ch. u«i«rfiisn.»udi»reteti m W»i» ^llrrftrirteö Sonntagsblatt. !ÜI »SLm«-'m*"«" *

Gxprdttion: Markt 91. Telephon 55. ~ »»»»MMai

Detorenung otruu«i y«111,u,»n gtunug u,mij Erden, die sich von Geschlecht zu Geschlecht, von lichtz mitwirken und so auch ihrerseits Helfer und Förderer Jahrhundert zu Jahrhundert neu verjüngt als durch den Tod Jesu Christi gereinigte, befreite und er

(213T& imb War! I nächst einen Abschluß. Der Abschluß eines Leben»

Di,Oberhessisch« Zrituu," ist bestrebt, l liegt vor unS, da» im Dienen sich verzehrte für die ittH jttr-ll, wo st« nur gelesen wird, das rational« Bewußtsein,!Menschheit. Denn daS Leben Jesu von Nazaret Vf laue zur Monarchie, Liebe zum Vaterland», GottesfurchtI von Anfang bis zum Ende, eS war ein Dienst an 'm religiösen Sinn. w>e Achtung vor unseren Gesetzen und! Armen und Kranken, an Mühseligen und Beladenen.

leiten staatlichen Einrichtungen zu fördern! «Den Armen im Geist hat er zum Reichthum in Sott

Die .Oberhessische Zeitung" sucht die» ZielIverholfen, die Kranken hat er gelöst auS den Banden Wh gediegene, sachlich gehattene, populär geschriebene l der Schmerze», Mühselige aufgemuntert, daß fie rttkel zu erreichen. In ihrer RubrikUmschau" wird! nicht ermatteten, mit Sorge Beladenen die Last er- Bit bisher eine Ueberficht über die wichtigsten Tages-1 leichtert und abgenommen, de» innerlich Unbefriedigten

fle auf dem Gebiete der inneren «nd äußeren Politik I zum Frieden verholfen und den über fich selbst hinau» O deren Besprechung dringen, und die Vorgänge in den! Trachtenden göttliche Weisheit ins Herz gesenkt, daß raten, in Reich und Staat, unter dem Tagesbericht sie de» höchsten Werth ihrer Persönlichkeit nimmer bisher zusammenstcllen. «suchten hienieden, in der Verknüpfung mit dem

Durch ihre Verbindung mtt der Continental - Tett-! Wandel und Wechsel der Zeit, sonder» mit dem, der n-Compagnie in Berlin ist di« .Oberhessische da war, ehe die Berge geworden und die Erde und eitung" in der Lage, ihren Lesern in Original-Tele-!die Welt geschaffen worden.

men die neuesten Ereignisse im In- und Auslande I Auch dieses Leben, dem an Reichthum keine» je

üglich zur Kenntniß zu bringen. I gleichkam und gleich komme» wird, ist im Tod zum

Den Vorgängen in unserer Provinz, wie dem lokalen «Abschluß gekommen. Während aber das Wirken wird di« .Oberhessische Zeitung" ganz be-! sterblicher Menschen, und seien es die Größten und e Aufmerksamkeit widmen, auch wird sie nicht m»! Geistesgewaltigsten gewesen, im Tode sich einzuengen «in gediegenes Feuilleton, wie durch Zusammen-1beginnt und im Laufe der Zeit immer mehr einge- ng unterhaltender verschiedener Nachrichten für ihre! engt wird durch die nachkommenden Geschlechter, hat Sorge tragen, sondern, wie eineStheilS den Vorgängen I das Wirken Jesu mit seinem Tode erst fich zu ent- dem Gebiete von Kunst und Wifienschaft, so anderer-l falten begonnen und ist zu einem weltumspannenden dem volkSwirthschastlicheu und landwirthschaft-Igewoiden, alle Geschlechter und Völker der Erde in chen Interesse durch einschlägige Veröffentlichungen thun-I seinen Bereich z'ehend. DaS Wirke» Jesu ist zwar totgegenzukommen allezeit bestrebt sein. I ein vergangenes, aber doch allzeit lebendig gegen-

Inserate finden, die sechsspaltige Zeile 10 Pfg.Iwäitizes. Das beweist jede Charfteitagsfeter aufs rätiU*1 der großen Auslage derOber hessisch en! Neue. Denen all«, die wieder Eharfrettag ftiern, Leitung" in derselben die geeignetste und weiteste Ver-!vergegenwärtigt der Tod Jes« ihre Erlösung und tl^pBitung. Dadurch, daß alle Staats- und Kommunalbehörden I Versöhnung. Der Tod Jesu ist ihnen der Abschluß Bezirks die .Oberhessische Zeitung" zu ihren!der einmalig-n Sühne für ihre uud der ganze» Welt

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QuartalS-AbonnementS-PreiS bei der Expedition L Mk., bei allen bürg, Wien; Rudolf Moffe, Fraickfürt a. M., Berlin, München, Kota; xMylg. "4.

LL'L« °^«n RE 18g^ RÄmen "« ^Pfg. Freitag,31.März 1899. . DanLeLCo, FrÄtt a. M^Bertta, Hannov.r.P-ri-

nutzt fie dieselbe mittelbar im politischen Jntereffe aus. Es ließe sich davon manches Stücklein erzählen. Es ,st daraus aber klar erfichllich, daß, wo immer neue Organisationen ta» Auge gefaßt werde», die erste

Nachdruck verboten.

Die Schalmei.

Eine Ostergeschichte von A. v. Trystedt.

(Fortsetzung.)

! Und nun stand er wieder auf der alten, lieben Stelle, ein einsamer, vorzeitig gealteter Mann, und nachgerade kam ihm die trostlose Veränderung zwischen dem Einst und Jetzt so drückend zum Bewußtsein, daß ei» erschütternde» Weh sein Herz packte und er beide Arme anSbreitete, als wolle er eine unsichtbare Gestalt umfasse».

Bei dieser Bewegung schreckte er aber auch heftig wie au» einem Traum empor. Verstört blickte er nm fich uud eS vergingen mehrere Sekunde», ehe er mit alle» Sinne» ta die Wirklichkeit zurückzukehre» vermochte.

Und nn» bemerkte er erst, daß sei» Söhnchen fich nicht mehr an seiner Seite befand. Im nächsten Moment stttß der unglückliche Vater einen Schrei be» Schmerze», bei wahnsinnigsten Angst aus.

Ein ziemlich steiler Weg senkte fich brüben zum Sturzbach hinab. Fränzchen hatte jedenfalls das Blitzen und Blinken der kiystallktaren Fluthe» gesehen, uud dem geheimnißvolle« Zauber, der von dem Rausche» und Murmeln dort unten auSgtag, nicht widerstehe» könne».

Er rannte mit seinen kleine» Füße», die den Erdboden kaum z« berühren schienen, dem offenen Grabe zu. Es war nicht daran zu denken, ihn ein» zuholen, ebensowenig vermochte ein Zuruf von hier au» ihn zu erreichen. Wer auf dem steile» Wege aber einmal im Lauft» ist, der findet dort unten keinen Halt, nnd die brausenden Wellen nehmen , ihn auf, die Keinen wieder fteigeben.

Der unglückliche Vater brach ta die Knie und sein fast erloschener Blick inte, wie um ein Wunder