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«kpedttion: Marlt 91. — Telephon 66.
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Kehungsliste« der König!. Preuß. Klaffen-Lotterie
Die „Oberhessische Zeitung* hat «S fich in
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'bin vergehen möchte und tapfer dar eigene
viederkämpft — und deine begehrliche Hand, 1 c. yani) des beneidenSmerthen, glücklichen Sottftied
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Erscheint täglich außer an Werktagen nach bann- und Feiertagen. QuattalS-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtem 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr: die gr- ioalten« Zeil» oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zell» 26 Pfg.
Di« „Oberhesfischt Zeitung" ist bestrebt, »«all, wo st« nur gelesen wird, daS rational« Bewußtsein,
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hypernervös!n Zeit, in diesen Salons mit ter verfeinerten Athmosphäre lernt man die seltenen Männer schätzen, die noch Kraft und Frische ausstrahlen, deren LebenSelement ihr Beruf ist, die noch im Stande find fich zu begeistern ... und das verstand Hansen auS dem Gründe. Er verstand eS sogar, Andere mit seiner Begeisterung anzustecken.
In Paris nun hatte eS ihm unglaublich Wohlgefallen, und wenn die Leute dort fich um ihn stritten, um fich von ihm porträtieren zu lasten . . . mochten sie immer er hatte nichts dagegen, konnte dabei ganz tüchtig lerne» und doch noch seinen eigenen Studien nachgehen — soviel Zeit mußte sein, da änderte» die lockendsten Aueibietungen nichts. Seine Frauen« Porträts hatte» einen eigenen, lebensvolle» Zauber, zudem schwammen sie alle in einem leichte» Goldduft, der als kaum merkbarer Hauch um fie her war, aber jedes Gesicht in warme Farbe tauchte. Wie nun auch dieser Monsieur Gaston Latour — • in seinem geliebte» Paris Zoll für Zoll Franzose — bei ihm eines Tage» erschien und ihn bat, seine einige Tochter zu male», und ihm in einem Medaillon ihre Photographie wies — da hatte der berühmte Maler garnichtS dagegen, dies feine Blord- köpfche», das einem ruglischen Keepsakebild glich, auf die Leinwand zu setzen, und als er seine vielbegehrten Hände ei» wenig frei bekam, da nahmen die Sitzungen ihren Anfang. Zum leichte» Getändel war »u» Nauon Latour nicht geschaffen, die Tochter dieses ftanzösierten kuriosen VaterS war eine schlichte, stille Deutsche, das, was man eine »Natur* nennt DaS sprach zur Abwechslung den unter all' den entgegenkommenden, leichtlebige», internationalen Zrauen beinahe etwas ftivol gewordene Sottftied Hanse» wirklich aa, ihm kam nach langer Zeit daS Heinesche „Du bist wie eine Blume* in den Sinu, wen» er daS zarte Geschöpfchen da so vor fich fitzen
sammtheit geschädigt wird. Es muß ferner die Ge- findeorduuug neu geregelt werde», am beste» für das ganze Reich. Der Staat muß endlich die Garnisonen wieder in die kleinen Städte legen.
Diesem Reduer traten einige Herrn entgegen, die ebenso durch ihre Namen den Charafter der „internationalen* Gesellschaft wahrte», und ebenso in ihren Ausführungen zeigten, daß sie ihre Kenntnisse über laudwirthschastliche Fragen nicht in Deutschland erworben haben. ES waren dies die Herrn, Dr. Dowe, Dr. Hirsch, Professor Warschauer, Professor Laffou. Der freisinnige Abgeordnete Hirsch fand die Ausführungen des Vortragenden „so rückständig, wie nicht einmal bei den Agrariern der bett. Kommission des Abgeordnetenhauses. Der Vortrag war nur ost- preußisch. DaS Land entvölkere fich nicht, wie die Statistik beweise, Konttaktbruch werde nur verhältniß- mäßig selten begangen. Die Leutenoth sei nur eine vorübergehende Erscheinung (?), die mit dem Zurück- weichen der Hochfluth der Industrie ebenfalls verschwinden wnde.* Die übrigen der genannten Herren redeten der besseren Behandlung der Arbeiter, der Verminderung der Naturallöhne und der Gewinnbetheiligung der Arbeiter daS Wort. Herr Lasso» gab allen Landwirthen, die nicht daS Geld hätten, ihre Leute anzufiedeln, de» „wohlgemeinten* (I?) Rath, sobald als möglich zu versuchen, ihren Besitz los zu werden.
Im weiteren berichtete Herr Dr. Aßmann auS seiner Erfahrung als Richter in Westfalen. Die Leutenoth ist auch dort groß. Trotz bester Behandlung laufen die Leute in die Stadt. ES ist vor gekommen, daß Dienstmägde, um loszukommen, das HauS ihrer Herrschaften anzündeten, und Redner hat selbst derartige Verhaftungen vornehmen müsten. Gewinnbetheiligung der Arbeiter? Wenn nun die Arbeitgeber 4—5 Jahre mit Schaden arbeiten? Die Industrie ruft den Staat um Schutz an, man gestehe auch der Landwirthschaft diese Bercchtigurg zu.
Natürlich versagte» es fich die internationalen Herrn nicht, die ihrer Ansicht nach durchweg schlechten Wohnungsverhältaiste der ländlichen Arbeiter auf daS Tapet zu bringen. Wir können diesen Herrn nur rathen, anstatt ihre mit soviel Ausdauer fich laut machende Unkenntniß in dieser Frage in'S Land hinauSzuttagen, lieber fich einmal in der von ihnen bewohnten Großstadt, der Pflaster fie täglich treten, nach den W o huungs ver h ä ltnissen der städtischen Arbeiter umzusehen. Wir hatten kürzlich eine wahrheitSgetteue Berichnung darüber veröffentlicht, wieviel Geld eine Arbeiterfamilie im Jahre aufwenden muffe, wenn fie die schöne Großstadt- luft athmen und daneben noch soviel Nahrungsmtttel konsumiren will, als einer Landarbeitei familie im Oste» zur Verfügung stehen. Jetzt finden wir in
sah. Er mühte sich, sie ein wenig aufzutauen — daS mußte er ja, wenn er Leben in das Porträt bekomme» wollte — und «18 er sah, daß ihm daS über Erwarten gelang, da war er fast gerührt, und erschreckt zugleich . . . aber nur nicht zu ernsthaft werden. Er hielt fich ein w,nig zurück, aber er konnte seinen verführerischen blaue» Auge» nicht verbieten, sonnig zu leuchten, »och seine» weiche», ausdrucksvolle» Lippen, einnehmend zulächeln, wenn er sprach; seine ganze bestechende Persönlichkeit blieb dieselbe, »nd er mußte gewahr Werder, wie das blonde Mädchen erblaßte und erröthete, sobald er es ausah, und hilflos über den ganzen Körper zu zitter» anfing, wenn er es jemals berührte. Ihm war wunderlich zu Muth dabei — seine Sinne blieben ganz unberührt, er hatte niemals, men» er Nauon Latour sah, die spontane Empfindung: Die oder keine I aber diese scheue, große Liebe des kleinen Mädchens ergriff ihn wider feinen Willen. ES »ar so neu, eS »er so anders wie des, was ihm überall sonst entgegengebracht wurde. Der Gedanke en Ehe aber leg ihm bimmelfern, er hatte die Idee, ein Künstler, zumal einer, der so viel „lebendige Menschen* male, müsse überhaupt nicht heirathe»!
Und nun diese letzte Sitzung — sein Versuch, fie möglichst unbefangen darüber fortzubringe» — ihr blasses verstörtes Gesichtchen — die glanzlosen Angen, die ihn anschauten, als ob mit seiner Entfernung das Leben aufhöreu müsse — die Stimme die fich zu antworten mühte und nur einzelne Saute hervor brachte — endlich die tiefe Ohnmacht — und er die junge Gestalt in feinen Armen — und dies verklärte Lächeln, als fie endlich zu fich gekommen war und er fie feine Braut genannt hatte!
(Uorffetzuvg folgt).
„Wie Du willst I Aber wen» ich mich endlich, Ech zur selbstlosen Liebe duichgeruugeu habe — J®1* dürft Ihr eS mir nicht verkümmern I Ich war ■ stolz darauf, eS gekonnt zu haben — der Sieg
der „Rhein. VolkSst.* eine treffliche,^mit zahlreiche» Beispielen belegte Illustration k zu dem Kapitel „Wohnungselend in der Großstadt*.8 Das bekannte Organ der rheinischen CentrnmSagrarier entnimmt das Material hierzu einem in der agrorfeindliche» „D. B.* enthaltenen umfangreichen Bericht der MiethervereinS der Stadt Frankfurt a. M. Da nun daS Loeb-Sonnemann'fche Demokratenblait^ebenfo wie unsere Freifinnspresse nicht genug Schauermären von den elenden WohnungSverhältnissen in Landdistrikte» wiederhole» kann, so ist eS demgegenüber nicht uninteressant zu erfahren, wie schlecht Arbeiter in der reichsten Stadt Deutschlands, in Frankfurt, wohnen müffen. Es heißt in dem erwähnten Berichte über Wohnungsverhältniffe in Frankfurt und dem kürzlich einverleibten Vorort Bornheim, daß dort heute viele frühere Bodenräume, Werkstätten und sogar ehemalige Schweineställe in Arbeiterwohnräume umgewandelt sind, obgleich fie wegen Mangel an Luft und Licht und Ueberfluß an Feuchtigkeit durchaus ungeeignet dazu seien.
In einer Straße der östlichen Innenstadt wohnt im Hinte,Haus eine 62jährige Wittwe mit zwei Töchtern von 20 nnb 21 Jahren und einem 17jährigen Sohn in einem nach dem Hofe »u gelegenen Raum, der 2,93 m lang, 3,13 breit und 2,13 hoch ist Die 4 Peisonen schlafen in zwei Betten (I!) und haben pro Kopf nur 4,88 Kubikmeter Luftraum zur Verfügung Durch 3 Fenster von 1,8:0,59 m Weite kann schöne „Hofluft* zuströmen, wenn die Zimmerluft verbraucht ist. Der Miethrprei« für diese Wohnung (1) beträgt 192 Mk p. a,
In e wm Gäßchen der mittleren Altstadt wohnt eine andere Wittwe mit einer Tochter von 17 und 3 Söhnen von 20, 14 und 12 Iah en in einem Zimmer von nur 3,66X3X1,91 cbm Luftraum, dar sind für jede der 5 Pei sonen in 2 Betten nur 4,08 cbm. Die beiten Fenster lasten bei 0,69X0,53 lichter Weite keinen Ueberfluß an Luft und Licht «in. Dafür beträgt der MiethSzinS d eseS Salons auch nur 168 Mark p. a.
In einem anderen Gäßchen desselben StadttheilS wohnt eine ehrbare Schneiberrfamilie von 4 Köpfen, die wahrscheinlich für einen Millionenjuden Mäntel ?c arbeitet, in einem durch ein Überhängen des Dach verdunkelten, schmutziaen Raum von nur 16 cbm Luftgehalt MiethSzinS 120 Mk
In der westlichen Altstadt wobnt eine Tagelöhner- familif, bestehend aur d m gichtkranken 53jährigen Vater, der 49jährigen Mutter, 3 Töchtern im Alter von 19, 16 und 7 und 3 Söhnen von 12, 10 und 4 Jahren in 2 dunkelen, ferchten Zimmern, deren eine? 4x2,2>X2,l0 m groß ist, währet d da» andere, welches gleichz-itig den Herd enthält, etwa« länger ist. 4 Fenster von O,9Xo,7 m Weite lasten so wenig Licht ein, daß sogar bei Tage die Petroleumlampe nicht anSgeheu darf, waS die Luft jedenfalls nicht verbkffert. Die von außen-uströmende Hofluft ist besonders schlecht, weil auf dem Hofe der einzige, von 34 Personen benutzte Abort liegt Dieses großstädtische WohnungS- paradieS kostet 204 Mark JahreSmiethe.
Wir müffen es uns wegen Raummangels ver- agen, auch die anderen Wohnungsbilder auS der leichsten Großstadt Deutschlands wiederzugeben, würden ie aber sehr geeignet für Verwendung zum AnschaunugSunterrtcht in unseren
lichst mitwirken und so auch ihrerseits Helfer und Förderer einer nationalen und loyalen Politik sein ,» wollen, einer Politik, die sich aller umstürzlerischen Tendenz der heutigen Zeit gegenüber heu bleibt in der Devise: .Mit Gott für Kaiser und Reich, für König und Vaterland!" Marburg, im Januar 1898.
Redaction und Expedition' der „Oberhessischen Zeitung."
' PrüfH,!
sälft Unter den in Marburg täglich erscheinenden politischen
ausstrecken und auch diese prangende Blühte pflücken und fich stolz und selig an die Brust stecke» «nd darf es doch nicht I
Das Wort „darf nicht* hat bisher wenig Platz gehabt in Hansens Lebe»! Seit er als kleiner Junge mit seinem beispiellosen Talent de» heiß- gewünschte» Berns für fich dnrchgesetzt, hatte es kaum j-malS mehr geheiße»: Du mußt! oder: Du ollst nicht! Vorwärts stürmend in seinem Siegeslauf, bestaunt, beneidet, anerkannt von den besten in einer Kunst — so war sein Dasein gewesen, und er empfand dies mit immer neuem Dank. Das machte ihn noch weicher und h lfbereiter, noch sonniger und ftendiger, als er ohnehin schon war. Neid und Eifersucht konnten ihm nicht ganz fern bleibe», daS war Menschcnloos, aber er litt unendlich vir! seltener darunter als alle feine Gefährte».
gefangen ist di«
„Oberhessische Zeitung" «ü dem KreiSblatt für die Kreise Marburg Kirchhai» sowie JllnstririrS SonutagSblatt
Die ländliche Arbeiterftage.
In einer sehr interessanten Versammlung deutscher und ausländischer Juristen wurde am Abend des 31. März in Berlin in der Internationalen Gesellschaft für vergleichende Rechtswissenschaft und Volksnothschaftslehre die ländliche Arbeiterfrage eingehend erörtert. Herr Rittergutsbesitzer, Amtsrichter a. D. C. B e e l i tz wies in einem kritischen historischen Rückblicke nach, daß die Gesetzgebung am Anfänge dieses Jahrhunderts (1807) in ihren Wirkungen durch Aufhebung des pattiarchalischen Verhältnisses zunächst niederreißend war, daß die Gesetzgebung der Mitte dieses Jahrhunderts (1842 Freizügigkeit und 1850 Aufhebung der Erbpacht) für den ländlichen Arbeiter ebenfalls nexativ war. Erst die große Sozialgesetzgebung der neunziger Jahre nimmt sich des Arbeiters wieder an. Auf dem Lande aber fehlt ein Arbeiterrecht. Das bürgerliche Gesetzbuch geht leider an dieser Frage vorüber. Da muß die Privatthätigkeit nachzuhelfen suchen, die freilich staatlicher Unterstützung bedarf. Zunächst muß auf volkswirthschaftlichkm Gebiete etwas geschehe», um der Arbeiternoth zu steuern. Wenn die Gutsbesitzer auch alles thun, um die Leute zu halten, wenn sic alle Einrichtungen zur Unterhaltung, Belehrung u. f. w. treffen — den Glanz und die Zerstreuung der Stadt können sie nicht bitten. Da empfiehlt es fich, das Wohnen auf dem Lande so angenehm, wie möglich zn machen. Die beste Form der Anstedlung eines Arbeiters dürfte sein die gewöhnliche Pacht eines Hauses mst mäßigem Grundbesitz (>/,—1 Morgen) gegen die Verpflichtung die Gutsarbeit auszuführen. Socialdemokraten A la Kautsky werden natürlich schreien: Sclavenleben! Aber das wacht nichts. Da nun die meisten Landwirthe kein Geld zu solcher Arstedlung haben, so mag der Staat hier helfen. Der Mittelpunkt der ländlichen Arbeiterfrage sei aber die Frauenfrage. Der Zug vom Lande ist da am stäcksten, wo die Frauen untüchtig find und die Männer sich nicht wohl fühlen. Darum: staatliche Haushaltungsschulen! — Auf rechtlichem Gebiete muß ebenfalls geholfen werden. Dem Konttaktbruch muß entgegengetreten werden. Bei der Dringlichkeit landwirthschaftlicher Arbeiten kann unter Umständen eine Landkalamität entstehen, durch welche die Ge-
Aons? ZewerVE
Die Frane» hatte» ih» grenzenlos verwöhnt, und er ließ fich das gefalle» mit seiner sorglose» Laune, die willig hinnimmt, was als fteiwilligeS Geschenk gegeben wird, und reich genug ist, mit vollen Hände» wieder zu schenke». Leicht verliebt und leicht ent- flammt, war Hansen doch kein routinierter Mädchen- jäger, er wußte in alle seine Huldigungen immer de» Ausdruck zärtlicher Tändelei z» legen, der die vielbesprochene» „ernste» Absichten* immer anSschließt, eS lag über seinem ganze» Wesen die lachende Sorglosigkeit echter Künstleischaft, die frei zu genießen iebt. Die hübschen Frauen und Mädchen, denen er juldigte, die ihm so bewundernd entgegenkame», wußten eS ganz genau, daß er sich zum Ehemann nicht „reif fühle', wie er selbst fteimüthig gestand; fie hörte» darum doch nicht ans, von ihm entzückt zu sein. Die Zett der düstere», verschlossenen Romanen Heide», die für „mtereffant* galten, noch ehe fie de» Mund aufthate», war ebenso vorüber, wie die der
Ary«ig«n nehmen entgegen: die Expedition diese» Blatte«, die Annoncen- •*=».■ ,
»uream von Haasenfain L Vogler, Frankfurt a. M, Cassel, Magd» n« 1
Sonntag, 26. März 1899. 34" W1
Die „Oberhrssisch, Zeitung" sucht dies Ziel dach gediegene, sachlich gehaltene, populär geschriebene Lckattlkel zu erreichen. In ihrer Rubrik „Umschau" wird ft wie bisher ein« Ueberficht über die wichtigsten TageS- neignisie auf dem Gebiete der inneren und äußeren Politik deren Besprechung bringen, und die Vorgänge in den lamenten, in Reich und Staat, unter dem Tagesbericht
* bisher zusammenstellen.
Durch ihre Verbindung mit der Continental - Trieben- Compagnie in Berlin ist die „Oberhessische eitnng" in der Lage, ihren Lesern in Original-Tele- men die neuesten Ereignisse im In- und AuSlande üglich zur Kenntniß zn bringen.
Den Vorgängen in unserer Provinz, wie dem lokalen khell« wird die „O b«r h e s s i s ch e Zeitung" ganz be- e Aufmerksamkeit widmen, auch wird st« nicht nur ein gediegenes Feuilleton, wie durchZusammen- 3 unterhaltender verschiedener Nachrichten für ihre Sorge tragen, sondern, wie einesteils den Vorgängen
Mittwoch »fr Reihe zur Aufgabe gestellt, einzutreten für die Macht MttÄ, ob daS Ansehen von Kaiser und Reich, für Thron, Vater- fab und Altar l
___ of dem Gebiete von Kunst und Wiffenschaft, so anderer- tttr kW dem volkSwirthschaftlicheu und land wirt Hs chaft- st 4«n Interesse durch einschlägige Veröffentlichungen thun- W «ntgegenzukommen allezeit bestrebt sein.
tone zur Monarchie, Liebe zum Vaterlande, Gottesfurcht llCfrti religiösen Sinn, to:e Achtung vor unseren Gesetzen und “ Währten staatlichen Einrichtungen zu fördern!
• i' 0 ********w ijuvmw* gu yuueu erir-das eig ne Herz ist der schwerste!
Zr"”' wie Unzählige uni du selbst in deinem
dich »ft genannt — die möchte fich nun blasierten,' verbrauchten "Lebemänner "—"'in infern
Stiftet * gelefenfte und am weitesten verbreitete. Mit dem L April 1899 beginnt auf fle ein neues Viertel- if meuil, jehrS-Abonnement.
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öchentlichc Beilagen: Kreisst litt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.
Muckn»b Verlag: Ioh. Ang, Koch, UniverfitütS-Buchdruckerei in Marburg. Jllustrirtes Sonntagsblatt. Lerantworttich für di« Redaktion: Redakteur M. Hartman» hi Marburg * ___________________ö Redaktion: Markt 21. — Telephon 66.
Inserate finden, die sechSspaltige Zeile 10 Pfg.
der großen Auflage der „Oberhessischen Leitung* in derselben die geeignetste und weiteste Ver- dvitnng. Dadurch, daß alle Staats- und Kommunalbehörden bl Bezirks die „O b e r h e s s i s ch e Z e i t u n g" zu ihren «tanntmadjungen benutzen, ist da« Halten derselben von ^sprechendem Nutzen für jeden Leser.
Schließlich bitten wir nufer« Leser, Freunde und Gmer, unter ihren Bekanntenkreisen für die Weiter- Leitung der „O be r he ssischen Zeitung" thuu-
k Das empfand auch Gottfried Hanse», der droben ’ feinem Atelier eben die letzte Hand a» das N»* legte.
■ 3®<nei war er eine klare, in sich gefestigte Natur .ein positiver Mensch', wie seine Freunde * «tn allezeit weiß, waS er will*. Mit fich —Verstecken zu spielen, daS war ihm nie eingefallen, hatte er auch nicht nöthig gehabt.
Es fiel ihm auch jetzt nicht ein.
in de» erste» Tagen, die Erika Lentz seinem Dach verbracht, hatte er es fich sagen JWn: dies Mädchen liebst du! Liebst Alles en uicht nur das schöne Gesicht, die anmuthige •‘«alt, die es dir als Künstler in der ersten Minute Wethau — nein ihre Seele auch, die, stolz und ___-^^schafflich, wie fie ist, fich auf bäumt unter jedem wh. auch unter dem, der jetzt auf ihr liegt —
liebst du, der eine» so verzehrenden Durst ""tz Wisse», nach Erkenntniß — liebst das das in zärtlichem Mttleid für die kranke