cher
«ti.
Hl-
Zweites Blatt.
Mts,
iat
entgegen
d.
tung tu (2046
Heer Mit
für j, Kraw Anfauz
•d» HO* rrk HO*
MH 103)4
tt- ein aß btr tl . L.
wjftäilt. Außerdem wurde» noch Verstärkungen von dmnainzischen und Hessen-Darmstäitischen Truppen ■ erwartet, nach deren Eintreffen man die französische ' Armee, welche die Belagerung deckte, angreifen wollte. I 6» lange wartete jedoch Tallard nicht, sondern griff
setzerseits am 15 November überraschend am Speyer- N doch die Verbündeten an. Ein einheitlicher Ober
befehl scheint nicht bestanden za hab n. Das Corps des Grafen von Nassau wartete den Aufmarsch und das Herankommen des Erbpr nzen Friedrich nicht ab, 0 sondern scheit t sich auf die französische Avantgarde i geworfen zu haben, konnte, als das französische Gros herankam, daS Gefecht nicht mehr abbrechm und ttmtbe von der Ueb.rmacht vollständig auseinander gesprengt. Nachdem die Niederlage des Grafen von Nassau entschieden war, erschien Erbprinz Friedrich ms dem Schlachtfelde. An der Spitze seiner Cavallerie Wzte er sich auf die überlegene feindliche. Nach knrzem Gefechte war er gemorst» und mußte seine Infanterie ihrem Schicksal überlassen. Dtr Kampf war kurz aber blutig. Die hessische Infanterie verlor bei einer Stärke von 177 Osficieren und etwa 4000 Mann: an Tobten 79 Osfictere, 1473 Mann, an Verwundeten 10 Officiere, 36 Mann, an Gefangenen 3 Osficiere, 138 Mann. Dieser Verlust trifft hauptsächlich die Regimenter Grenadier, Erb- Prinz, Stuckrath, Schenk, Tilemann. Das Regiment Wartensleben, das auch an der Schlacht theilnahm, verlor nur sehr wenig. Das Regiment Grenadier
Hanautschen Truppen 17 000 Hessen nach Amerika führte. Mag man diesen Vertrag noch so verurtbeilen, so kann man den Hessen, die der Befehl ihres Fürsten in die neue Welt führte, die Anerkennung unter keinen Umständen versagen, daß sie in dem Kampf ür eine ihnen fremde Sache überall in vollsten Maße hre Schuldigkeit thaten. In zahlreichen blutigen Kämpfen erwarben sie sich die Anerkennung von Freund und Feind durch ihre Tapferkeit und durch die Auf rechterhaltuug ihrer auch in den schwierigsten Lagen nicht versagenden Disciplin. Leicht ist den hessischen Osficieren und Soldaten der Weg nach Amerika nicht geworden, aber bei der treuen Anhänglichkeit an seinen Officier, die den hessischen Soldaten zu allen Zeiten ausgezeichnet hat, blieb der innere Halt der hessischen Regimenter auch unt<r noch so mißlichen Umständen gewahrt. Im Jahre 1783 kehrte der Rest jener 17 000 Hessen in sein Vaterland zurück.
Im Jahre 1792 stieß ein Hessen-CasselscheS Corps von 6000 Manu zur preußischen Armee und theilte deren Schicksale in dem Feldzug in dem Feldzug in der Champagne. Am 2. December nahmen die Heffen unter den Augen Friedrich Wllhelms II. an der Erstürmung von Frankfurt a. M. Theil. Zur Erinnerung an diese Waffenthat ließ der König daS heute noch dort stehende Hessendenkmal errichten. 1793 machten sie die Belagerung von Mainz mit und fochten 1794 in der Armee deS Herzogs von Jork in Flandern, mit besonderer Ausze chnung in den Schlachten von Hondschotten und Tomcoiug. Im Herbst 1795 kehrten sie infolge des Friedens von Basel in ihre Heimath zurück.
Im Jahre 1806 hatte der Kurfürst von Heffen sich in dem Kampfe zwischen Preußen und Frankreich für neutral erklärt. Napoleon erkannte diese Neutralität an, so lange cs ihm paßte. Nachdem die entscheidenden Schläge gegen Preußen gefallen waren, rückte ein französisches Corps in das Kurfürstenthum ein, entwaffnete dte hessischen Truppen und »öthigte den Kurfürsten zur Flucht. Mit dieser traurigen Episode endete die Laufbahn der althesstschen Stegh meuter.
Daß die Thaten derselben bei Rheinfels und Speyerbach, Höchstedt und Malplsquet, Crestld und Minden m vergesse» geblieben, zeigen die Leistungen der Regimenter des XI. Corps bei Weißenburg und Wörth, Sedan und Orleans, Loigny und Beaugency.
Das aber lehrt auch die Geschichte der Hesseu- Cass-lschen Truppen, daß alle jene kriegerischen Einzel- leistungen, mögen sie so glänzend gewesen sei», wie sie wollen, nicht hiureichten, das uneinige Deutschland davor zu schützen, daß seine Nachbarn eS zum Kampfplatz machten, auf dem sie ihre Interessen mit deutschem Blute ausfochten.
Im österreichischen Ecbfolgekrieg trat der wunderbare Zustand ein, daß ein Hessen CasselscheS Corps von 3000 Mann auf Seite Kaiser Karls VII. stand, während der Krone England ein Corps von 6000 Mann infolge Substdienvertrags überlassen wurde, Mythe dagegen ist, daß diese beiden CorpS einander n der Schlacht von Dettingen 1743 gegenüber ge> tanbin haben sollen. Das dem Kaiser gestellte Hilfs- corps befand sich in Bay'm, und es hat auf kaiser- licher Seite bei Dettingen nur die französische Armee des Marschalls Noailles gefochten. Die zur pragmatischen Armee gehörigen Hessen-Caffelschen Regimenter machten die Schlacht auch nicht mit, da sie beim Vormarsch auf Aschaffenburg in Hanau zurückgeblieben waren.
Im Jahre 1746 ging ein hessisches Corps unter Erbprinz Friedrich nach Schottland und trug durch seine Tapferkeit wesentlich zur Entscheidung der Schlacht von Culloden bei. Dann focht dasselbe bis 1748 in den Niederlanden gegen den Marschall von Sachsen.
Im siebenjährigen Kriege kämpften die tzeffen- Casst Ischen Truppen Seite an Seile mit Hannoveranern und Engländern zuerst unter dem Herzog von Cumberland, dann unter Ferdinand von Braunschweig. Was die Hessen geleistet, darüber giebt daS Archiv zu Marburg bis inS Kleinste gehende Auskunft. Schon in der unglücklichen Schlacht von Hastenbeck erwarben sie sich die Anerkennung des Herzogs von Cumberland. In den Schlachten bei Crefeld, Bergen, Minden, Warburg, Vellinghausen, Wilhelmsthal und Nauheim sowie in zahlreichen größeren und kleineren Gefechten zeigten sich die hessischen Soldaten deS von ihren Vorgängern im spanischen Erbfolgekeieg erworbenen Rurmes werth.
Welche Anerkennung sie auch von Seiten deS Gegneis fanden, zeigt die Antwort deS Marschalls Contades an den Oberstallmeister von Witroff auf dessen Bitte um Herabsetzung der im Jahre 1759 Hsstn auferlegten Kriegkcontributiou von 2 Millionen Thalern:
Maintenant vous etes nos ennemis declares! vous l’avez trop bien prouve par tous les efforts que vous avez faits, et encore en dernier Heu par vos nouveaux engagements et par l’augmentation de vos trouppes et par la celerite avec laquelle vous avez recrutö les pertes que vous avez faites recemment. Vos Hessois nous tirent de bon coups de fusil, partout et tant qu’ils peuvent. Ce sont eux qui sont les plus desesperüs ä se battre. Quant ä leur bravour nous leur rendous justice et les estimons fort ....
Was die von ContadeS erwähnte Rekiutiruug anlangt, so erfolgte diese während teS ganzen siebenjährigen Krieges, trotzdem der größte Theil von H.ssen von den Franzose» besitzt war, ohne daß die Letzteren dies verhindern konnten. Einzeln oder in kleine» Trupps schlichen sich die hessischen Bauernjungen durch die französischen Truppen durch, um sich an de» ihnen bezeichneten GestellungSorten zu melden.
Ein Eingehen auf die Einzelleistung der verschiedenen Regimenter würde an dieser Stelle zu weit führen, die Namen der obengengneten Schlachten sagen genug.
Es fochten im siebenjährigen Kriege die Jnfanterie- regimentet: Garde, Grenadier, Erbprinz, Leibregiment, Vrinz Wilhelm, Prinz Karl, Mansbach, Anhalt, Gilsa, Toll, Bischhausen, MalSburg, sämmtlich zu zwei Bataillonen, die Grenadierbataillone: Schlotheim, Bülow, Pappenheim, Stirn, Mirbach, Baiecke, Satti r, die Gamisonregimenter: Blome, Müll-r, Wnrmb und Kutzleben; die R-iterregimenter: Leibregiment, Prinz Wilhelm, Prüschenk, Miltiz zu je zwei Schwadronen, die Dragonerregimer ter: L<i regiment, Prinz Fri-drich und das Husarencorps zu je vier Schwadronen. Außerdem daS Jäger co ps mit je vier Compagnien zu Fuß und zwei zu Pferde. Abgesehen von si tzteien also und der Artillerie 35 Bäte lloue, 2u Schwadronen, die zum größte» Theile aas gebotenen Hessin be standen.
DaS blutige Gefecht an der Brücker Mühle bei Amöneburg am 21. September 1762 war das Utz > in diesem Krieg . Am 15. November 1792 beendete eine Zusammenkunfi Ferdinands von Braunschweig mit Son use in der Brücker Mühle die Feintsilig leiten auf dem h ssi ch to.ftfälifdten Kriegsschauplatz
Nach Beendigung des siebenjährigen Kriege« trat eine bedeutende Vermi berung M Hessen-Cassilschen Truppen ein, indem ein SaraiUon eines jeden Regiments aufgelöst wurde.
Im Jahre 1776 schloß Landgraf Friedrich II. de» Vertrag mit England, der einschlikßlich der
100« ic«1*
kSH 100H es 40%
MH 98 i* ’OM 1£SH ieoH 97)4 OOH iSH 10t*
»1*1* 97% !6* $6’1 94% trov- In- <• tisJW
Ich«- sihtt»
zufällige Erscheinung vorliegt, liebet ein Drittel rer Lehrer und noch nicht ganz ein Sechstel der Lehrerinnen entstammt der landwirthschast- lichen Bevölkerung; von den Landlehrer» und Landlehrerinnen sind eS noch beträchtlich mehr, nämlich 37,59 und 24,65 v. H. Dies ist, wie die „Statist. Corr." mit Recht hervorhebt, insofern er- freulich, als ein großer Theil der Landlehrer auf Acker- und Bodenbenutzung angewiesen ist und somit daS in Kinder- und Jugendjahren Erlernte und Angewöhnte praktisch verwerthen kann. Die gewerblich ihätigen Kreise liefern nicht ganz drei Zehntel an Lehrkräften für die Volksschule und somit etwa» weniger, als ihr Antheil an der Bevölkerung a»S- macht, während Handel und Verkehr ungefähr ebensoviel Bolksschullehrer und daS Doppelte an BolkS- schullehrerinnen auS ihren Schichten hervorgehe» lassen, als ihr Antheil an der Sesammtbevölkerung ausmacht.
Beschlch iai abifc hau. _ ieder,
»Mb.
SBoIf.
Hessen-Casselsche Truppen 1683 bis 1806.
(Schluß.)
^kainiiex, ’ u. v
Deutscher Arbeitgeberbund für das Baugewerbe.
Die em Mittwoch Nachmittag im Architektenhause zuBerli » stattgehabte, von über hundert Vertretern des Baugewerbes ans allen Theile» Deutschlands besuchte constituirende Generalversammlung deS Bundes wurde von dem provisorische» Vorsitzenden, Baumeister Beruh. Feilsch eröffnet. Derselbe ertheilte zunächst einen kurzen Bericht über die bisherige Thätig- leit der in Breslau gewählte» Commission und des provisorischen geschästSführenden Ausschusses. Er hob die außerordentliche Wichtigkeit der Frage und der z» fassende» Beschlüsse hervor und betonte, daß eS sich keineswegs um einen Offenstvverband gegen die Arbeit- nehmet im Baugewerbe handle, sondern lediglich um einen VertheidigungSverband g gen die Uebergriffe und ungerechtfertigte» Forderungen, welche sich die sccialdemokratische» Agitatoren anmaßen. Nach umfangreicher Aussprache wurde die Constitairung deS Bundes einstimmig beschlvffen, ebenso daS Bundes- ftatut mit einigen unwesentlichen Aenderungen genehmigt. Dem Bunde tiaten sofort 31 bereits bestehende Verbände bei. Die Vertreter weiterer Verbände waren zur Abgabe der Beitrittserklärung nicht birect bevollmächtigt, stellten jedoch bin baldigen Anschluß derselben in Aussicht. Ferner wurde berichtet, daß eine große Anzahl von Localverbänden in der Bildung begriffen sei, welche demnächst dem Bunde ebenfalls beitreten würden.
In den Vorstand wurden gewählt: B. Felisch- Serlin als Vorsitzender; Simon-Breslau als Stellvertreter des Vo:sitzenden; Döbler-Berlin, Keim- Stettin, Krause-Brandenburg a. Havel, Schoekel- Magdeburg und Westphal-Steglitz als Beisitzer.
Schließlich wurde beschlossen, sofort in eine kräftige Agitation zur Bildung neuer Verbände und in die Ausführungen der sonstigen Ausgaben deS Bundes zu treten. AIS Bundesorgan wurde die Baugewerkszeitung gewählt und dem Vorstand überlassen, noch einige Fachblätter als Publicationsorgane zu bestimmen. Die nächste ordentliche Generalversammlung deS Bundes soll Anfang September d. I. im Anschluß an den Delegirtentag deS JnnungS- Verbandes Demscher Baugewerksmeister statifmdeu. — Das Bureau deS Bundes befindet sich Berlin 8W., Kochstraße 3.
Marktberichte.
Frankfurt «. M., 20. März. (Liehmarkt.) Der heutige Viehrnarl! war mit 471 Ochsen, 39 Bullen 807 Kühen, Rindern uni, Stieren, 277 Kälbern 296 Schafen n. Hammeln, 1160 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. 65- 66 Mk., 2. Qual. 69 bi» 62 Mf, Bullen 1. Qual. 62—64 Mk., 2. Qual., 46 bi» 48 Mk., 5kühe, Rinder und Stiere 1. Qual. 61—63 Mk., 2. Qualität 66 - 68 Mk. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber 1. Qualität 74— 75 Pfg., 2. Qual. 71 bi»
73 Pfg Hammel 1. Qual. 62-64 Pfg., 2. Qual. 64 bi»
f 8 Pfg. Schweine 1. Qual. 65-CO Pfg., 2. Qual. 53 btt
64 Pfg Alles v-c •/« Kilo Schlachtgewicht. Aus Oester
reich standen 73 Ochsen, 4 Bullen nrb 9 Kühe zum Verkauf. Geichäfi gedrückt. Uebetftarb ziemlich.
6.15 .45
.58 7.S0
43 10.54
0 8.48
0 8.43
059.10
511.0«
10.17
>.30
Im Herbst 1703 hatte ein französisches lwter Marschall Tallard Landau etngeschlossen. ten Entsatz dieser Festung wir zunächst Graf Johann Ernst von Naffau-Weilbnrg beauftragt. Da dessen Earps zu schwach war, wurde er durch Er> Prinz Friedrich von Hessen-Cassel mit dem größten Theil btr damals im Felde stehenden hessischen Trupp-n
Statistik.
liebet das Hei kommen der Volks'chullehrer in Preußen macht die „Statist. Corresp." folgende Mittheilungen: Von de» im Jahre 1896 vorhandenen 68 688 vollbeschäftigten Lehrer» entstammen 34,37 v. H. der landwirthschaftlichen Bevölkerung, 27,02 V.H. der geweiblichen Bevölkerung, 24,52 v. H. dem Staats- und Gemeindedienst, sowie den freien Berussarten, 9,11 v. H. der im Handel und Verkehr thäligen Bevölkerung und 4,51 v. H. der berufslose» Beoölkerung. Von den 10271 vollbeschäftigten Lehrerinneu entfiele» dem Herkommen nach 32,47 v. H. auf den Staats- und Gemeinde- diei.st u. s. w. 28,09 v. H. auf das Gewerbe, 17,74 o. H. auf Handel und Verkehr, 14,87 v. H. auf die Landwirthschast und 6,39 v. H. auf die Berufslosen. Hiernach gehört ungefähr ein Viertel der L-hillr und ein Drittel der Lehrerinnen den Be- oölkerungsschichten an, die au8 dem Staats, Gemeinde-, Schul, Kirchen-, Heeresdienst oder aus den ärztlichen, künstlerischen, literarischen und sonstigen freien Berufen ihr Brod suchen. Diese Schichten liefern fünf- bi« sechs Mal soviel Volksschullehrer, als ihr eigener Antherl an der Gesammtbevölkernng veträgt. Allerdings entfällt von dem Mehr der allergrößte Therl auf die Lehrerkreise selbst: von den 16 844 Lehrer» au8 dieser Berufs - Ab- theilung stammt-» 13 293 ans Lehrerkresii», darunter 12 923 aus Volksschullehrerkreisen, und von den 3335 Lehrerinnen aus derselben Bernssabth tluttg waren 1401 in Letzrerhänsern, darunter 1001 in Volke schulst hr rfamilien anfgiwachs n. Uebrigen« zeigt sich seit der Erhebung von 1891 in diese» Zahlen ein kleiner Rückgang, de» man auf ein Sinke» des Interesses der Volksschullehrer, ihre Kinder wieder dem Lehrerberufe zuzuführe», zurücksühren könnte, doch muß abgewartet werden, ob hier nicht nur eine
mar »ach Wochentabelle vorn 8. October 1703 « der Front 30 Osficiere und 718 Mau» stark. Davon Verlust in der Schlacht am Sp y rbach: tobt 14 Osficiere, 404 Mann, verwundet gefangen 6 Osfst ciere, gefangen, wahrscheinlich auch verwundet 96 Mann, verwundet 1 Officier, 32 Man». Von de» zehn EomprgriiechefS waren siebe» tobt ober verwundet in Ftind'S Hand, darunter General unb Oberstleutnant tobt, Oberst und Major verwundet gefangen. DaS »et die erste Schlacht deS 1697 errichteten Regiments, ta« noch an manchen heißen Tage bett Namen bet hessischen Grenadiere zu Ehren bringen sollte.
Im nächsten Jahre, 1704, war eS den hessische» Truppen vergönnt, be» Sieger zug ber Verbünbeten in Bayern mitzumachen, und zwar be» Jnsavterie- regimentern: Garde, Grenadier, Erbprinz, Prinz Wilhelm, Wart»«leben, Stuckrath, Schöpping, an Cavallerie dem Leibregiment, Spiegel, Erbach und H h« Dragonerregimentern Erbprinz und Auer ochs. Sm 2. Juli stürmten sie unter Marlboroughs Führung de» Schellenberg bei Donauwörth, unb am 1J. August nahmen sie bei Höchstedt glänzende Revanche für Epeyerbach, indem sie auf Marlboroughs Flügel Tallards Centrum zersprengten. Tallard selbst wurde vo» zwei Dragonern vom Regiment deS Erbprinzen Friedrich gefangen genommen und soll vo» diesen vst den Worte» empfangen worden fein: „Revanche pour Speyerbach!“ Tie Tiophä-n der von Erb- s»sttz Friedrich geführten hessischen Reit r bestanden i> neu» Standarten, einem Paar Pauken und 12 Offi «et n 545 Mann Gefangenen.
1705 fochten die Heffen in b n Nied rlanben. 1706 führte Erbprinz Friebrich bie 3nfanterteregim nter Garbe, (Brenabier, Erbprinz, Prinz Wilhelm, Loewen- stet», die E-bprinz- und Auerachs Tragoner unb das Retierrcgiment k p eg l nach 3 alten, wo sie an der Schlacht bet Castiglione und später an dem Zuge vach Toulon thetlnahmen. 1708 fochten sie bei Cubenaaibe mit, belagerten Lille unb nahmen 1709 beinahe sämmtlich an b.t blutigen Schlacht von Mal i Vlaquet Theil.
Nach be» spanischen Erbst Igelrieg würbe bas [ dufanterieregiment Prinz Maximilian 1717 nach l Ungarn geschickt unb focht dort in der Lchlactt von Belgrad. 1718 ging bas Regiment als kaiserlich 8 Hilfscotp« nach Sicilien, schlug bie Schlacht bei ; Francavilla mit, belagerte Palermo unb Messina unb Mrte erst 1721 nach Hesse» zurück.
^MyrrnolinSeife
unübertroffen zur ßaut- und Schönheitspflege.
»Alt bette »Kinderteife ärztlich empfohlen.
Ueberall, auch in den »Apotheken erhältlich.
t 11. hraM, !C. weg- Bu erfr, [1995
topf mit
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für bie Kreise Marburg unb Kirchhain.
—" «"b"» Jlluftrirtes Sonntagsblatt. Redaktion: Markt 21. — Telephon 56.
“ffirfrfieint taalid) äußeren Weckiagen^nach Sonn- und Feiertagen. □Q/vvRl tv/r Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blatte«, die Annoneen-
-m r-m QtartalS-AbommneMS-PreiS bei der Exmditton 2 Mk., bei allen gWUXvUXy Bureanx von Haasenstein L Vogler, Frankfurt a. M., Casiel, Magd«. DA CYrtfavr
-Wfi 70 Bostämtern 2 25 Mk Cerfl Bestellgeld) Fnsertionsgebühr: di« ge- cyyv.l 1 onn bura, Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M„ Berlin, München, Köln; O . I B
ggffiog RellEm"dieNle 26 Äg. Donnerstag 23. März 1899. C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M.. Berlin, Hannover, Pari- X.
(2111 r ta«d