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und auszuführen haben, und den Parteien herrscht,, cheit- -spi-lt^ -U»d mit im««-wachsende» Vertrauen

es uns ob, dahin zu wirken, in Lin« Weise die

bezw. Gesandtschaft vorstellten.

(Nachdruck verboten)

wie ich überhaupt meine Hände gebrauchen fontte.

mir etwas einige,matzen gelungen ist, das ist Alles!

ich

da liegt unser Gut an der Ostsee hart« Boden

(Fortsitzu-'g folg!).

Landleute und

Orient entzünden und auch das in Europa zur (? i zündung bringen könnte. Wir mußten um so w

eigenthümern bei der Uferunt« Haltung zu «füllen blieben, über das billige Maß hinaus gingen, und Uazuträglichkeiteu zu Tage traten. Auch bei de» zur Zeit schwebenden Verhandlungen mit Bremen wegen der Kanalisirung der Weser von Minden bis Bremen ist allen berechtigten Ansprüchen der Uferanlieger die besondere staatliche Fürsorge gesichert, und ist daher begründete Aussicht vorhanden, daß sie in den ver­traglichen Abmachungen volle Berücksichtigung erfahren werden.

Fiuland geht jetzt der gewaltsamen Russi- ficitung entgegen. Angesichts der ablehnenden Haltung, die von dem finländischen Senat und Grsetzausschuß des Landtages unter Berufung auf die von dem Zaren-Großfülsten be­stätigten Grundgesetze gegenüber dem Kaiserlichen Manifest vom 15. Februar angenommen wird, beliebt man in Petersburg in verschiedenen Veröffent­lichungen und Erklärungen, welche die Kaiserlichen Erlasse als in Finland nicht zu Recht bestehend dar- stcllen, eine Aufreizung des Volkes zum Ungehorsam und zur Widers.tzlichkcit gegen die nach russischer Auffassung rechtskräftigen Reichsgesetze zu erblicken, wodurch die ganze Frage für Finland und den Rest seiner Sonderstellung auf eine sehr gefährliche schiefe Ebene gelangt. Finländische Privatnachrichten be­tonen, daß kein Mensch dort an Widersetzlichkeit denke, daß es aber die Pflicht der verfassungsmäßigen sin- ländischen Behörden und Einrichtungen sei, die auf Beschränkung der beschworenen Rechte abzieleuden jüngsten russischen Maßregeln als solche zu kenn­zeichnen, deren Grundlage nicht das Recht, soudnu Jrrthum, Mißachtung und Gewalt fei. Die Hoffnung auf den Ausgleich der Gegensätze ist in Finland aufgegeben. Tie 400 Finländer, die am Donnerstag in Petersburg eingetioffen waren, um dem Kaiser eine Petition zu unterbreiten, sind an­gewiesen worden, sofort in ihre Heimath zurückzukehren, widrigenfalls sie auf administrativem Wege dorthin befördert werden würden. Es ist in Rußland beschloss«^ Sache, Finland seine Selbstständigkeit zu nehmen. Auf friedlichem Wege hat das kleine Ländchen sein Recht nicht behaupten können; Gewalt anzuwenden, ist cs zu schwach. So wird ihm nichts anderes übrig bleiben, als sich zu fügen. Einen Trost wird es dabei haben: das Mitgefühl der ganzen civilisirten Welt.

blicken wir in die Zukunft; hat doch das französische Volk soeben neuerliche Beweise seines uner­schütterlichen Festhalters an den Werken des Friedens und Fortschritts gegeben. Der Botschafter weist so­dann auf die Ausstellung 1900 hin und hebt die persönliche Vorzüge Loubets hervor unter Hinweis auf dessen Thätigkeit als Senatspräsident. Zum Schluß gedenkt der Botschafter FoureS, welcher mit so viel Takt die Geschicke Frankreichs lenkte. Der Präsident L o u b e t dankt dem Redner und erinnert an die so rührenden Beweise des Mitgefühls, welche anläßlich des Todes Faures aus dem Auslande ein- gegangen seien. Der Tod Faures scheine das Werk seines Lebens gekrönt zu haben, da die Trauer um ihn in den aus der gesummten Welt herrührenden Kundgebungen sich in herzlicher und herzbewegender Theilnahme an der Trauer Frankreichs kundgebe. Loubet dankt dem Botschafter für die ihm auSge-

Woher, warum? Kein Mensch wußte das, ich fett st auch nicht! Auf Dielen und Scheuncmrälwe, auf weißgetünchte Kathenmanern und abgeiissene P. picr- fetzeu setzte ich meine künstlerischen Beichte., uiever; vor meiner Kohle, Kreide und Bleistiftspitze war i ich s sicher. Bei mir zu Hause wollte, od« konnte k in« sehen, daß Talent in dem Zeug steckte! die fiwcili^n Hauslehrer waren miserable Zeichner vor rum H rrn, mein lieber Papa legte einfach seinen Lcinn Götz quer übers ftniee und walkte ihn bu-.cb. um d m Greuel ein Ende zu machen, die Mut er iiß j.d s Blatt Papier, auf dem ich etwas gezeichnet hatte, unbarmherzig in Fctzen, die Geschwister dichteten Satiren auf mich: Godefredo furioso id r der Michel Angelo von Kostrow (so hieß unser Landgut). Glauben Sie, daß das half?*

.Ich sehe ja, daß eS das nicht that Ab.r wer hat Sie endlich gerettet?'

Das war eine ältliche Gouvernante meiner beiden Schwestern, eine brave Seele, aber häßlich wie die Nacht nun, nein, die Nacht ist ja schon . . . sagen wir, wie die Sünde, obschon sitz auch über deren Häßlichkeit streiten läßt: Lange Spitznase, fliehendes Kinn, geniert« Bl'ck, kahles Haupi, endlose Mundspalte.

kann überhaupt etwas dauernd Gutes geschaffen werden. Es ist eine große politische Aufgabe, die der Herr Kultusminister hat; aber ich glaube, daß er der Mann sein wird, auch diese zu lösen.'

ES ist zu hoffin, daß diese dankenswerthcn Dar­legungen den erwünschten Eindruck gemacht haben und die lange, bisher aber leider vergeblich gewünschte Abstellung der vielbeklagten Mißstände bewirken weiden.

Zum Stande der Dinge zwischen Italien und China gab in Rom vorgestern der Minister des Aeußern Eanevaro im Senat nachstehende Erklärung ab:Wir hielten es auch für klug, uns in China eine Flottenstation zu ver­schaffen. Wir traten daher in Unterhandlungen ein, um von China zu erlangen, daß es an uns die für unsere Zwecke sehr geeignete Sanmun- Bai ver­pachte, und um auch gewisse andere Vortheile zu «langen und uns so für die Zukunft freie Bahn zu verschaffen, ohne uns in militärische Aktionen cinzu- lassen. Bei unserem bescheidencn Unternehmen lag

geiz sich hätte richten sollen höchstens darauf, »b mir ein weißes oder ein rosa Kr ppkleid besser zu Gesicht steht, ob ich Schneeglöckchen ober Hyazinthen für meinen Hut nehmen soll. Um Seele oder Character hat sich doch Niemand bei mir gekümmert mein Exterieur war aller!'

Soll ich daraus schließen, daß e8 Ihnen gleich- gültig ist, wie Sie aussehen?'

Keineswegs. Ich bin natürlich eitel.'

Und rücken total wieder links herüber! Denken Sie ein klein wenig, wenn es Ihnen möglich ist, an Ihren armen Maler!'

Armen Maler! Jawohl! Warum hat sich dies« beklagenswerthe Sterblicher just mich zum Modell auSersehen?'

Die Antwort können Sie sich recht' gut selbst geben. Wer schon so eitel ist und cs selbst zugesteht warum den noch in seinem sträflichen Last« be­stärken ?'

Laster! Wie hart auSgedrückt!'

Nicht zu sehr! Eitelkeit ist in meinen Augen etwas Schreckliches, eigentlich die Wurzel eines jeden UebelS!'

Sind denn Sie selbst ganz ohne diese Eigen­schaft?'

Harfen sah mit einem großen, freimütigen Blick herüber.

Wirklich ja!' sagte tr ruhig. ES ist wohl kein Verdienst von mir dabei ab« ich denke, ich

Der Präsident der französischen R publik Loubet empfing cm Nachmittag des 18. März, umgeben von dem Minister Präsidenten Dupuy, dem Minister des Auswärtigen Delcassö sowie dem Civil- und Militärstaat, das diplomatische Corps, welche die Glückwünsche der fremden Regierungen an­läßlich der Wahl Loubcts zum Präsidenten überbrachte. Der großbritannische Botschafter war wegen Krank­heit am Erscheinen verhindert; auch ter deutsche Bot­schafter Graf Münster war nicht zugegen, da er sich in Cannes aufhält. Die Ansprache hielt der österreichisch- ungarische Botschafter Graf Wolkenstein, welcher ausführte, die Botschafter die getreuen Dolmetscher der Gefühle der Souveiäne, Staatsober­häupter und Völker drückten dem neuen Präsidenten ihre Glückwünsche und Huldigungen aus. Ihre Wünsche für das Gedeihen Frankreichs und für das persönliche Wohlergehen Loubets seien ebenso lebhaft wie aufrichtig. Der Botschafter fährt fort:Wir können die ebenso große wie erhabene Rolle nicht ver­gessen, welche Frankreich in der Geschichte der Mensch-

Ganz zufrieden bin ich ja nie mit mir, Sie weiden sich das denken können ein ungelöster Rest bleibt immer. Aber cs ist schon viel, wenn es einiger* maßen so heraus kommt, wie man es haben möchte. Das Talent lag in wir eS nun fleißig auS- zubilden, war meine Pflicht, nichts mehr, nichts weniger aber für die Eitelkeit ist kein Platz in dem allen 1*

Hat denn Ihre Umgebung Sie nicht sehr v«. wöhm?'

Seitdem ich an die Ocffeuilichkeit gekommen bin, toabe ich sthr anerkannt, gefeiert, überschätzt, wie Sie das nennen wollen. Aber wer sich barauf etwas einbilben wollte. TaS sieht man ja an jedem Tag und auf ollen Gebieten wer sich dadurch ver­derben läßt, glauben Sie mir, an dem ist von Haus aus recht wenig gewesen!'

Aber Ihre Angehörigen die Eltern, Ge­schwister ?'

Gottfried Hansen brach in sein herzhafter, an­steckendes Lachen au?.

Die Eltern die Geschwister! O weh die! Da, bei denen hat der Götz Hansen etwas auSzusteheu gehabt! Hinter Libau im Curländischen,

thätig bin, zucken mir schon die Motive zu fünf, Offiziere, Offiziere und Landleute der ganze Stau 'm sechs, zehn neuen durch Kopf und Hände brennts' und mitten hinein zwischen die hohen Knieestiefel u> in mit treibr'S mich . . . woher da Muße nehmen, j Reitgerten, die Säbel und Epaulettes nun über mich stlbst nachzudenken? Mich freut?, wenn fanatischer Farbeumifcher! Ich malte, zeichn k?, so-

Gelingen der kommenden Weltausstellung, bei welcher Verletzung sich in Europa fühlbar machen könnte, der edle Wettstreit der Völker zu immer engerer An-!Alle wissen auS den in dem englischen Parlament Näherung derselben untereinander beitragen werde,' abgegebenen Erklärungen, daß die englische Regierung, Loubet unterhielt sich darauf mit jedem bet Chefs der welche unsere Initiative billigte, uns ersuchte, keine Mission, welche ihm die Mitglieder ihrer Botschaft Gewalt anzuwenden, da dies das Pulver int äußer0;

Umschau.

Eine derDeutschen Tageszeitung' aus ihrem Leserkreise zugegangene und von ihr in der Abend ausgabe vom 7. d. M. unter der UebnschriftZur Weserkanalisirung' wiedergegebene Mit- thiilung geht davon aus, baß Seitens ber Staats­regierung die größeren Unterhaltung? lasten unbeachtet gelassen seien, welche den Uferanliegern mit der Zu­nahme des Schifffahi tsverkehrs auf dem Weserstrome erwachsen. Die Annahme ist unzutreffend. Die Staatrregi-rung hat, lautBerl. Corresp.', den be­rührten Verhältnissen seit längerer Zeit ihre Auf- meiksamkeit zugewandt. Ueber die ihr obliegenden rechtlichen Verpflichtungen hinaus hat sie in den Kreisen Stolzenau, Nienburg, Hcya, Selben unb Aurich mit Bauten an Siromstrecken eingegriffen, wo die Beipflichtungen, welche den anstoßenden Grnnd-

Staatsregierung getroffenen Vereinbarungen aus­geführt wird. Wir können eS auch nur billigen, daß die U n t e r r i ch t s v e r- waltung eine weitere Hebung des Volksschulwesens sich angelegenfein läßt. Wir müssen aber verlangen, daß die Unter« richtsverwaltung nicht einseitig, ohne Rücksicht auf die sonstigen Staatsintercssen vorgeht, sondern daß sie sich als dienend s Glied dem Ganzen an= schließt und bei allen Maßnahmen doS allgemeine staatliche Juteresse int Auge behält. Wir verkennen nicht, daß der Herr Minister bei seinem umfangreichen Ressort sich nicht um alle Einzelheiten bekümmern kann. Wir müssen ihm aber dringend ans Herz legen, daß er dafür Sorge trägt, daß in den leiten! en Stellen, in ber Centralinstanz sowie auch in den Lokalinstanzen alle Maßnahmen nur nach btn von bem Minister gegebenen Intentionen ausgeführt werben und daß überall offen und klar ohne jede Winkelzüge gehandelt wird. Ich kann es nicht verschw.igen, daß in den Kreisen meiner politischen Freunde das Vertrauen zu der U n t e r r i ch t s v e r- waltung sehr znrückgegangen ist; wir hoffen aber, daß, wenn der Herr Kulturminister mit seiner eigenen Person sich dieser Sache voll und ganz annimmt, und in die Einzelheiten der Sache hineinsteigt, wir dann Wied« das Vertrauen zu der Untcrrichtsverwaltung gewinnen können. Nur bei gegenseitigem Vertrauen kann Ersprießliches geleistet werden; nur wenn Vertrcuen zwischen den Organen der Staatsregierung, welche die Sache vorzubcrciten

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. QuartalS-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge­halten» Zeile oder deren Raum 10 Psg., Reklamen: die Zeile 26 Psg.

Warburg

Dienstag, 21. März 1899.

! Schute des Lebens.

Roman von Marie Bernhard.

(Fortsetznni.l

Wäre ich bei meiner Großmutter geblieben, «te sie sicher auch nicht «worben!'

Die Ausführung des Lehrerbejoldungsgesetzes.

's Ueber die Ausführung des Lehrerbesoldungsge- sttzes sind schon seit einiger Zeit bittere Klagen laut geworden; insbesondere fühlt sich eine ganze Reihe ärmer« Gemeinden durch zu hohe, an sie gest llte Avfordetungcn beschwert; allein bis jetzt haben die Vorstellungen von jener Seite einen Wandel nicht jerbeizuführen vermocht. Der konservative Abgeordnete str. Brockhausen ergriff darum bei der Berathung des Kultusetais die Gelegenheit, den Herrn Rultu8- Mist« auf die vielfachen Mißstände aufmerksam zu Men und führte u. a. verschiedene Beispiele vor, J Ws denen ersichtlich war, daß die Zusagen, die bei bet Berathung des Lehrerbesoldungsgcsetzes seitens ki Regierung gegeben worden sind, keine Erfüllung jifunden haben.

Durch Zurück; ehung von Staatszuschüssen, die en leistungc fähige Gemeinden gewährt worden waren, fat man wie Herr v. Brockhausen sehr zutreffend kmerkte verbittert und bewirkt, daß die einzelnen gemein! en sich jetzt scheuen, irgendetwas für Schul- zmcke zu bewilligen. Auch bei der Errichtung zweiter Lehrerstellen werden die Regierungsforderungen an lit Gemeinden vielfach überspannt. Dabei wird nicht planmäßig verfahren, sondernheute hier, morgen tert verhandelt, ohne daß die zweite Lehrerstelle eßlich zu stände kommt; und überall wird Un-

e in den Gemeinden verbreitet",

So hat die Ausführung des Lehrerbesoldungs* setzeS bewirkt, daß dessen B.stimmungen wenig Zu- heit gebracht haben; bte Lehret haben sie nicht z befriedigt und die Gemeinden sind «st recht achmal sehr unzufrieden mit der Art der Aus* rang. Es ist so äußerte der conservative l Wortführer nicht etwas angenehmes, ein Gesetz, j deiches das Haus kurz vorher verabschiedet hat, zu 1 ies-rechcn, und zwar in einem Sir ne, der immerhin str alle Betheiligten nicht sehr angenehm fein muß. A sage für alle Betheiligten, sowohl für den Landtag j die für die Staatsregierung; denn ich glaube, daß, 1. denn einmal der Landtag gewußt hätte, wie dies | iesetz zur Ausführung kommen würde, er sich wohl 1 chütet hätte, manche Bestimmung in dasselbe auf* | prichmen. Ich glaube, er wäre vorsichtiger I gewesen.

Unter lebhaftem Beifall bet Rechten schloß Herr ten Brockhausen seine bedeutsamen und gehaltreichen Ausführungen mit folgendem Appell an den Herrn iultugminifter:W i r wolen das Volks- Ichulwesen in j e d e r Be z i e h u n g fördern ad unterstützen: wir müssen aber verlangen, «6 auch auf die Leistungsfähigkeit der Gemeinden iiücksichtgenommen wird. Wir wünschen auch tr dieLehrerangemesseneBesoldung, dtffen aber fordern, daß das Lehrerbesoldungsgesetz '»ch den von der Unterrichtsverwaltung abgegebenen Märungen und den zwischen dem Landtage unb der

habe zu wenig Zeit, um eitel zu sein. Ich habe zu L- .ä. ö. .... L er­

arbeiten, zu thun . . . während ich an einem Bild zu bearbeiten und harte Köpfe.

Und doch sagen Sie ebenso wie Nanon, die Groß­mutter sei nicht ohne eine gewisse Strenge Ihnen j darüber gewesen."

Gewiß sie wollte, ich sollte ihr gehorchen, «der das war nicht schwer, sie hat nie etwas Un­günstiges von mir gefordert. War ich heftig oder ^«finnig, so hat sie mich dadurch gestraft, daß sie Mcht liebevoll nab zärtlich mit mir war unb ich ^bann über sie her mit Schmeicheln unb Bitten, appellierte sie jebesmal an meine Einsicht, ließ Mich den Fall klar übersehen unb selbst mein Urtheil Sieben, damit war eine Wiederholung zwar nicht ^geschlossen, aber die fiel bann schon nicht mehr $ schlimm aus, ich kam bann rascher zur Besinnung fitzte meinen Ehrgeiz brein, mich besser zu be* urschen!'

, »Der Ehrgeiz ist eine bebeutenbe Triebfeder Ihres Adelns, Fräulein Erni!'

Gewesen!'

FUnb warum jetzt nicht mehr?'

. Das junge Mädchen hob etwas ungeduldig die Haltern.

»Ich möchte wissen, auf welches Ziel mein Ehr*

sprochenen freundschaftlichen Gefühle ebenso aufrichtig i. ..... , .......

und schließt mit dem Ausdruck des Vertrauens gum 3ntenffen anderer Mächte zu verletzen, da eine solche

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Mrfuttb&rfag: Joh. Äug. Koch, Univerfitäts-Buchdruckerei in Marburg, Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg.

Expedition: Markt 21. - Telephon 55. Redaktion: Markt 21. Telephon 55.

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition diese- Blatte-, die Annoncen-

Bureanx von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd»» £M ^rtht/T bürg, Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M Berlin, München, flöte; 02.

C. L. Daube & Eo., Frankfurt a. M Berlin, Hannovn, Pari» it.