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Zweites Blatt
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Hier »er e» hauptsächlich Ur. R » esicke, der borsttzende d 8 Sundes d,r Landwirthe, der uner- «lüdtich immer wieder darauf hinwies, daß die Möglichkeit b‘8 billigen Diskants der Reichsbank gewähr-
Schluß gelangen, daß die Kanäle den Eisenbahnen als werthvolle Bundesgenossen bei der Bewältigung der Ve kehrsbedürfnisse an die Seite treten müssen un> daß die nationale Gesammtwirthschaft zu ihrem Gedeihen daS Zusammenarbeiten der Eisenbahnen und der Kanäle erfordert."
Fälle vorhanden waren. Die von dem Schulschiff .Sophie" zur Rettung gesandten Leute haben in außerordentlichem Maße unter erschwerenden Umständen ihre Pflicht gethan, und herrscht hierüber bei der dortigen Bevölkerung nur einstimmige Anerkennung.
Der Kapitän des russtchen Schooners hat nach der Errettung seines Schiffs durch die deutschen Marinemannschafren ein Dankschreiben an den Kommandanten der .Sophie" gerichtet, in welchem er ausdrücklich betont, daß er es allein den unermüdlichen und tüchtigen Arbeiten der deutschen Seeleute verdanke, daß er bei dieser Gelegenheit sein Schiff nicht verloren habe; es wäre für ihn um so mehr ein Grund, für die Hilfeleistung dankbar zu sein, weil daS Schiff nicht versichert war, und sein Verlust einen außerordentlich hohen Schaden herbeigeführt haben würde,
entstellt Wiedergaben.
Daß billiger Diskont geradezu eine Lebensbe-
man auch die mannigfachen Belebungen und Anregungen, die aus neuen und bequemen Verbindungen selbst für solche Jntereff-ntengruppe» sich ergeben, welche vem neuen Verkehrsmittel nicht unmittelbar anliegend sind. Die Besorgniß aber, daß die Kanal- bauten eine bedenkliche Verminderung der Eisenbahn- einnahmen und damit ein bedrohliches Anwachsen der Staatsauflagen nach sich ziehen könnten, dürfte nur dann Geltung fiaden, wenn Anzeichen eines dauernden wirihschafttichen Niederganges dem wirthschafts- polttischen Pessimismus Recht gäben. Das ist aber bisher nicht brr Fall. Vielmehr kann man mit Vertrauen darauf bauen, daß unsere Entwickelung in einer ausstehenden Linie sich fortsetzen wird.
D.r Heir L-rndwirthschaftsminister hat im Februar 1897 im Landes Oekonomieke llegium der Auffassung Ausdruck gegeben, daß die Herstellung eines großen Wasserstraienn tz s zwischen dem Ost.n und dem W st en der Monarchie der Landwirthschast überwiegend Lortheile dringen würde. Der Herr Minister der öffentlichen Arbeiten ferner ist wiederholt für die Nothwendixkeit eines Ausbaues des preußischen Kanal netz s neben der Erweiterung und Vc vollkomnuns unserer Schienenwege ring treten. Deisel e hat auch dargethan, daß der geplante Mittellandkanal die Finanzgebahrung der Staatsbahnen schwerlich er schüttern wird, zumal bei der F itigstellung des gewaltigen Werkes mit einem Zeitraum von z hn I hren zu rechnen ist. Eine das Ganze erfassende und in seinem Zusammenhänge würdigende, auch die Zukunft abwägende Bettachtung wird daher zu dem
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sei in der Hauplsache gar kein Creditinstitut, ^k Hauptaufga.e sei die Vertheidigung der Währung.
18 Punkte der Reichsbank für daS „quieta non
ttovere“ aussprach. Fürwahr, brr EommisstonS- Jlhet hatte nicht Unrecht, der meinte, die Verhaad-
Jnnere einzudringen, um den eigentlichen Heerd des FiuerS zu ergründen, doch war dieses infolge der starken Rauch- und GaSentwickelung nicht möglich. Das Druckme k reicht nicht aus, um dem Feuer
«haltbarer Zastanb bezeichnet. Die Reichsbank
Rettung
eine» rufischen Hsndeisschiffes durch -in d-ntfch-S Kriegsschiff.
Nm 21. Januar hatte das in Bahia befindliche deutsche Schulschiff „Sophie", Kommandanten Fregattenkapitän Kretschmann, Gelegenheit, einem dort ankernden rustschrn Dreimastschooncr, dem „Latava" der in Brand gerathen war, wirksame Hilfe zu leisten. Am Morgen des genannten Tages zwischen 4 und 5 Uhr schickte nämlich der Kapitän deS rustschen Schooners mit einem Boote die Nachricht an Bord der „Sophie", daß auf seinem Schiffe Feuer ausge- b scheu sei, und er um Hilfe bitten müsse, da an Bord seines Schiffes weder ein Druckwerk, noch sonst irgend eine Feuerlöschoontchtung vorhanden sei, er könne mit seinen Leuten des Feuers nicht mehr Herr werden. Hierauf sandte der Kommandant de» eut cken Schulschiffe» „Sophie", einen Offizier mit oer Barkaß, mit dem Druckwerk, Rauchhaubc p. p. und Feuerwehr, sowie außdem noch ein Kutter zu dm brennenden Schiff hinüber, um die erbetene H»lse zu lesten. Von dem Schiff war inzwischen Ichon ein Schleppdampfer requtrirt, um dasseloe aus der Nähe der »origen Schiffe wegzuschleppen damit di-se nicht ebenfalls in Brand geriethen.
Die Löstung de» Feuers wrr aus dem Grunde
Einhalt zu thuv, und daher ließ man das Schiff in seichtes Wasser schleppen, um es dort anzubohren und zu versenken. Die von den Mannschaften des deutschen K iegrschiffc» gewachten Manipulationen gelangen vollständig, und das Volllaufcn des Schiffe» war »urch die einsetzende Fluth begünstigt. Allmäh ich war da« ganze Schiff bis zur Höhe des Ob-rbecks unser Wasser gesetzt; hierdurch wurde in der wirksamst n Art d »• Feuer gelöscht, sodaß nach Verlauf von 2 Stunde» jete Gefahr für daS Schiff beseitigt war. Nunmehr galt es, das unter Wasser gesetz e Schiff wieder zu hebe». Za tiefem Zweck wurde durch den Taucher des Schulschiffes .Sophie" die unter Wasser eingeschlagene Löcher gedichtet und nun das Schiff mit der vorhandenen Lenzpumpe leer gepumpt. Die Arbeit, die in allen ihren Tveilen umsichtig ausge- ührt wurde, schritt ohne Stö ung fort, sodaß gegen 11 Uhr Abends der Schooner wieder vollkommen kott war, und der Offi.ier mit den Booten und Leut-n wieder an Bord des deut chen Schulschiffes zu ückk hren konnte. O:ne die von dem letzteren ge leist te Hilfe um die umsiätiae L ituna der gesummten in ihrer Ausführung eigenthümlichen Rettung« arbeiten wäre, n-d) Aussaat des Kapitäns des russischen Schiff:-, dasselbe auf jed n Fall verloren g weien, da in dem Hafen von Bahia wed.r Pumpendawpfer, noch irgend welche sonstigen Hilfsmittel für derartige
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rr 3t -ril iss rr. 3H Juli 18j| :r. ajl suli iJ
6 Zi„ ■ft Gültz per l.z ntuellx.
Da» verträgt sich doch schlecht mit der Versicherung des Herrn Reichsbankpräsidenten, daß die Reichsbank kein solides Lombardgeschäft abweise. Also ist die Reichsbank doch bemüht, auch Geschäfte zu machen, so»eit es die Sicherheit irgend gestattet. Gerade diese Zwitterstellung der Geschäftsbank und Reichs bavk ist e», wvgegen die Anhänger der Verstaatlichung ihre Angriffe richten. Hier heißt es nur: entweder, oder!
Dient die Reichsbank der Allgemeinheit, bann muß sie Staatsinstitut weiden und durch billigen DiScont Gewerbe und Landwirthschast nützen, oder sie ist eine Actiengesellschaft — gut, dann mag sie auf hohe Dividende sehen. Aber beides zusammen, daS geht nicht. Wenn diese Erkenntniß in weitere Kreise bringt, dann möge es unvergessen bleiben, daß gerade conservalive Vertreler es waren, welche diese Ansichten mit Erfolg veitrcten.
Die gewerblichen Stände aber mögen auS jenem Kampfe um den b öigen DiScont in der ReichSbank- commisfion ersehen, wo ihre wahren Freunde sitzen, bei dem Freisinn und der Socialdemokratie, welche den Ruf nach billigem Discont mit Schluß anträgen -beantworteten, oder bei den couservativen Vertretern der Agrarier, welche denselben mit Ausdauer, freilich vergeblich, vertraten.
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Volkswirtschaftliches.
Kanalbauten.
Die von der preußischen Regierung herauSgegebenc „Bert. Corresp." schreibt: „Die Erörterungen über die Kanalvorlage griffen schon bisher vielfach über allgemeine Betrachtungen der Vorzüge und eventuellen Nachtheile eines künstlichen Wasserweges Mischer Rhein, Weser und Elbe hinaus. Eine volle Würdigung des umfassenden Gesammtplancs kann jedoch, wie auf der Hand liegt, erst eintreten, nachdem nicht nur das in der Vo. läge ins Auge gefaßte Ziel, sondern auch die Bedingungen. Mittel und Wege zu seiner Verwirklichung der Oeffentlichkeit bekannt gegeben sind. Eine einseitige verfrühte Stellungnahme gegen die Vorlage war umsoweniger angebracht, als über die hauptsächlichen Voraussetzungen der letzteren im Wesentlichen Ucbereinstimmung besteht. Die lieber zeugung, daß unsere Eisenbahnen vielfach den stetig anwachsenden Güterverkehr nicht mehr zu bewältigen im Stande sind, hat allenthalben Geltung, ebenso, daß die Wasserstraßen bei zweckgcwäßem Ausbau ausgezeichnet geeignet find, die Schienenwege zu entlasten und die Transportkosten zu verbilligen. Demgemäß kann auch von einer grundsätzlichen Abneigung gegen Kanalbauten nicht die Rede sein. Die gegen letztere erhobenen Einwände haften zumeist au wirthschafts- und finanzpolitischen Bedenken. Man befürchtet, daß einzelne Landestheile, Berufsarten oder Erwerbszweige infolge der durch die neuen Verkehrswege bedingten Verschiebungen in Handel und Wandel beeinträchtigt werden und die sinanciellen Ergebnisse der Eisenbahnen unter der Konkurrenz der Wasserstraßen leiden könnten.
Wie jede neuangelegte Absatz- und Zufuhrstraße
Marburg
Sonntag, 19. März 1899.
Versicherungs-Wesen.
In neuerer Zeit find wieder Bestrebungen auf Einführung eines Feuerverstcherungszwanges für alle Bauwerke, sowie auf Verstaatlichung des gesammten Feuer-Versicherungswesens aufgetaucht und haben sich in Eingaben an den Bundesrath kund gethan. Das Reich hat es bisher überhaupt vermieden, in die Frage eines gesetzlichen Zwanges zur Jmmobiliar-Feuerversicherung und der Verstaatlichung des Feuerveisich rungswesens einzugreifen, vielmehr auf diesem Gebiete der landesrechtlichen Entwicklung freien Spielraum gelassen. Es dürste auch, wie die „Berliner Politischen Nachrichten" bemerken, kaum ein ausreichender Anlaß gegeben s in, aus der bisher beobachteten Reserve herauszutreten. Durch den bereits veröffentlichen Gesetzentwurf über die privaten Versicherung« Unternehmungen, der den in verschiedenen Bundesstaaten bestehenden Jmmobiliar - Feuerver- stcherungszwang sowohl wie die in Wirksamkeit stehenden öffentlichen Versicherungsanstalten unberührt läßt, ist eine gleiche Richtung innegehalten. Im Uebrigen sollen durch den Entwurf, der voraussichtlich in der nächsten Tagung dem Reichstage zv- gehen wird, die verschiedensten Beschwerden, welche zu den obigen Wünschen Anlaß gegeben haben, beseitigt werden, so daß anzunehmen ist, eS werden nach erfolgter reichsgesetzlicher Regelung des Versicherungswesens die auf Verstaatlichung des letzteren abzielenden Bestrebungen von selbst aufhören.
Vom Büchermarkt.
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eine besonders schwierige, weil die brennende Ladung wirthschafiliche Entwicklung beS Landes beeinflussen, au« Schwefel, Schwefclhölzern, Papier u. f. w. be» Um aber bie Tragweite einer solchen Einwirkung stand mb eine ganz außerordentlich starke Rauchent- richtig zu ermessen, darf der Blick nicht an territorialer toidlung hervorbrachte, wobei bie Luft mit Schwefel-; Euenart unb einz-lbernflichen Gesichtspunkten hängen gasen erfüllt war. Als der zur Hilfe gesandte Offizier, bleiben. Vor Allem werden die der Entschließung das Deck de» brennenden Schiffes betrat, waren, vorangehenden Erwägungen über bie Bedürfnisse der bie Lucken bcffelben geschlossen. Man versuchte nun j Gegenwart hinaus auf bie Verkehrsansprüche ber zunächst, unter Benutzung der Rauchhaube in das Zukunft sich richten müssen. Nicht unterschätzen sollte
m Zus« Met werden müsse.
e mit r Hoher Diskont unb hohe Div.dende en bie An ngsM iheU»eigner der R ichsbonk wurden «icbertzolt als
ug 81'«' $$enn f® haben in ter Reichsbankfrage bie -—-r< ^tiftebtnbtn Abgeordneten gezeigt, daß sie Selbst- ‘ IWijiWt des Unheils unb auch Energie b sitzen, Reäs Ansichten zu vertreten. Mit seltener Zähigkeit e® /jjj ^ben sie trotz der Sch'ußa»träge ausgehalten und Terrain nur sch ittw ise anfgegercn. Sie haben Sang®*: *®it den Beweis geliefert, daß ihsen die Sache über ahtt geht. Jedenfalls kö rnen sie getrost in die Zu-
H Rheiuisches
|echnikum Bingen!
______für Maschinenbau and Elektrotechnik. M
ipisode der Reichb-nk ommisflonSveihandlungen, den
rrterfti. 5 Kampf um den Di»k»ot entweder gar nicht »der nur
«11 b:r Allgemeinheit bi ncnbes, Bin Reichsbeamten ge- il. größ Metes Institut, darf nicht u-ter dem Divibenbin- lorgättii llanlpankl betracht wer.ee. J^re hohen Diskontsätze [1'1 tib ein vsglück u,b höchst bedauerlich, namemlich 'aße 5! «ch für Lanbwirthschaft unb Gewerbe. — Wa»
Mt, Anfgabe ber Miltelstaabsvertreter, beim Diskont , eiMsetzen, um wenigsten» hier Nutzbares für den ’ 1 Mittelstand unb p oduktimn Stände zu schaffen.
Haus jd f Näh«, i träfet 9. lerichtsiH Reichsbank und billiger Diskont.
16, ikverdlichen Stänbe lorlösen möchten! Damit ist 7^ »k nicht gedient. Das mag den größten Banken . Mfft«, für Lanowirischaft m b Gewerbe ist daS kein Te Standpunkt.
r ÄeAt mn: i.ernui fit *
Anzeigen nehmen entgegen: die Expeditton diese» Blatte», die Annoncen-
Bureaux von Haesenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«- o a CVaüi'a bürg, Men; Rudolf Moffe, Frankfutt a. M., Berlin, München, Köln; 04. ^ZUl)lg.
C. L. Daube & Co., Frankfutt a. M„ Berlin, Hannover, Paris re.
Erscheint täglich außer an Wetttagen nach Sonn- und Feiertagen. W«? ß7 QuattalS-Abonnements-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen
•Jie« VI Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnserttonsaebuhr: die ge-
Palten« Zeil« »der deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 26 Pfg.
2 Ball« I,,miffionSberich!e jener Press: gerade btt wichtigste . Apri! “
rufen i te 1.
n ' • w>»u"kn für alles gc» r.licht Leben ist, wirb »imand Itugitn können Es war deshalb, nachdem \die LerstaatlichuRg der Reichsbank am Widerstand amwniU^. tzemokratisch-ultramontauen Mehrheit gescheitert
r, S0 ^>gen trin»trt<n ihn etwas an die verkehrte Welt, n. denke nur: Ur. Schönlank als Lertreter be»
»ksteh nbcu Reichsbaakzustande»! Wer lacht da?
JlWt blicken im Bewußtsein, ihre Schuldigkeit in 5°., Maße gethan zu haben. Sollten die un ie_^> .baren hohen Disronlsätzt der Reichsbank anbaunn, . ist daS jedenfalls nicht die Schnls der agrarifchrn ^EolkSvettreter. Möz n sich aber die Geschädigten ‘ dem Freisinn unb s n em Gefolge bedanken.
. Roch eine Beobachtung. Der rothe Faden in
Venn R ich'dankpräsident n war ber: bie Reichs- m SS- "" -■ ...............
t Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain
l »-ck und «erlag: Joh. «ug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei in Marburg. Berantwottlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg
«xpeditton: Markt 21. - relephvn 55. Redaktton: Markt 21. - Telephon 55.
(* der ber Lanbwirthschaft wohlgesinute» Vntreter in der jkommifion im Interesse ber erwerbenden Stände verwich »enißsten» einen billigen Diskont der Reichsbank sicher jg stellen, nicht die Anerkennung gefanber, weiche sie verdient Haden.
Mit Recht wu.be darauf hiagewiefen, baß der —Discont ber Reichsbank Verluste von Millionen für daS gewerbl che Leben verursache. Leider »er« ^tn diese mahnenden Worte int Streite der Par- 4 «tien, welche von dieser Hauptsache nichts wissen ober n.9 Wissen wollten. Daß ber Kampf nm bie lelwt, fleichsbank keine Frage der höheren Barkpolitik ist, « gerade der Mittelstand großes unb sehr lebhaftes I ♦ Äteresse an derselben hat, dieser Gedanke ist nur in cm V88 Ausführungen ber Mitglieder der Rechten hervor- er l.ss-' $fr^en. Nur sie haben bie Reichsbankfrage unter tp6(>i Wien Gesichtspunkten betrachtet, während sich z. B. (183 «n Freisinn ganz gegen seine sonstige Gewohnheit «rch den Mund seines Haupivertreters Dr. Siemen»
Jute LH Die Verhandlungen ber Reichsdankkommision b 8 ' Reichstags haben mit Recht die Aufmerksamkeit 1 a6 oaia »eiter Kreise erregt. L-ider haben die Bemühungen
vollen demgegenüber bie Antführnngen der Banksach- 29, wftäHbigen ä la Siemen» bedeuten, welche bet ang. A ^ichsbaak lediglich die Aufrechterhaltung der Währung ob. fpä A h. ber Goldwähru g) juweise» und sie von allem Zusämmenhang m.l eem »irihschaftlichen Leben der
g $uca^ 6» ist daS wohl begreiflich bei dem Bemühen ässe 2i [hi freisinnigen Pr,sse unb ihrer manchesterlichen ®:» '1 sanungsschwcstern, alles zu verschweigen und zu ent- ei, »«» von der Lanbwirthschaft günstiger Seite gemeinnützigen Vorschlägen dem Parlamentt unter-
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