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Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
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von Portici* im Opervhause, wo auch das Souper
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Rhodes, der reiche Diamantminen - Besitzer von
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wohnte dort den Reitbesichtigungen der Offisiere der
und Bedränger der Buren-Republik, am l tzen Frei-i Garde - Kavallerie - Regimenter bei und nahm das
tag in Berlin eingetroffen ist, um Verhandlungen
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(Fortsetzung folgt.)
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des Staatssekretärs v. Bülow. Um 9 Uhr 25 Min. begab sich der Kaiser mit Sonderzug nach Potsdam,
Kimberley, der frühere Ministerpräsident von Kapland, der rücksichtsloseste Vertreter der britischen Expansions- Politik in Südafrika, der Eroberer weiter Landstrccken
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len insbesondere den Bewohnern des platten Landes 1 zu wenig nahegebrecht sind. Gleichzeitig wird h die gedachte nähere Fühlung mit den Behörden idlkiben, weil dem als Vorsitzenden gedachten
noch ein ungelöster Rest in ihr, etwas, das sich vor sich fei ft verstecken möchtt — es taucht auf gleich
ßäude viele bewilligte Renten hinterher streitig müssen.
Frühstück beim 1. Garde-Ülanem R giment ein. Nachmittags 6 Uhr gewährte der Kaiser dem Mitglied des britischen Privy Council, Mr. Cecil Rhodes, die nachgesuchte Audienz. Abends 7 Uhr erschien der Kaiser beim Reichskanzler Fürsten Hohenlohe, um an dem Abendessen theilzunehmev. An diesem Essen nahmen ferner Theil: mehrere Staatsminister und Staatssekretäre, die Chefs der Kabinette, Ober Hof- und Hausmarschall Graf zu Eulenburg sowie der Chef der Reichskanzlei, Wirkliche Geh. Ob-r Re- gieiungsrath Freiherr v. Wilmowski. Seine Majestät saß bei der Tafel dem Reichskanzler gegenüber zwischen dem italienischen Botschafter Grafen Lanza und dem österreichisch - ungarischen Botschafter v. Szögyeny. Marich. Der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe hatte zur Rechten den russischen Botschafter Grafen v. d. Osten- Sacken und zur Linken den englischen Botschafter Sir Frank Lascelles. Die Unterhaltung bei Tisch
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geweint . . . heut' lacht sie und sagt: Ah bah. Wer wird sich Illusionen machen!
„Grüßchen, liebes, einziges, meinst Du denn, die Erni von einst könnte noch einmal aufer stehen? Oder meinst Du, er ist nun schon zu spät dazu? Und meinst Du, Dein Kind ist gut — oder es ist schlecht?*---
So suchte sie gerecht zu ft in gegen sich selbst und sie, die ihr als fernes, leuchtendes Ideal vorschwebte, so suchte sie ihr eigener Inneres zu ergründen, aber er waren Untiefen, Untiefen in ihrer Seele, und wenn sie sich fragte, ob sie jetzt wieder das einfache Leben der Großmutter in Arbeit und Erholung und geistigem Streben theilen möchte, so kam es wie ein Schwindel über sie, und sie wußte die Antwort nicht!
In dem schönen, stummen Hause, unter Gottfried Hausens schönen stummen Bildern ging sie ruhelos umher mit ihrer jungen, zweifelvollen Seele, bis sie endlich einen Freund fand, mit dem sie reden durste.
Im rechten Flügel der Billa — die Kranke lag am äußersten Ende des linken — waren die sogenannten Gesellschaft^imm«. Lieber Himmel, sie waren nie benutzt und würden nje benutzt werden, darum hatte sich endlich die Haushälterin über ste erbarmt und hatte all' die reizenden Pariser Möbel mit den h llen Damast Überzügen, auf denen die gestickten Blumen wie fiisch abgepflückt da lagen, die kostbaren venetianischen Kronleuchter mit opalisierenden Glasschalen, die Re kokoscheänkchen und Renaissancestühle in gleichmäßig graue Hülle gesteckt und die zierlichen Goldbeinche» mit Matten umwickelt — so, das war nun gut verwahrt wenigstens, und die Rouleaux und Stores sanken herab und wehrten der Sonne den Eintritt . . . was sollte die Sonne
illa 3 ^ch das Zeichen fein r größten Freundschaft KoW E! Hansen seinem jungen Gast gegeben. Eines
Aesttzes wird nicht nur nicht gefördert, vielmehr ellos beeinträchtigt werden, wenn die Anstalts-
üder sein großes Lieblings- Projekt, den Bau tu er Eisenbahn und einer Telegraphen-Linie längs dem afrikanischen Kontinent von Kaplard zum Nil, anzuknüpfen Eine nüchterne Realpolitik konnte natürlich die Frage, ob man ihn empfangen sollte, nicht nach der persönlichen Abneigung entscheiden, die manche seiner südafrikanischen Zettelungen Und Er- oberungsthaten hervorgerufen haben. Er ist zweifellos eine politische Macht, für die praktische Kolonial- Politik wenigstens, und schon seine Eigenschaft als Mitglied des Geheimen Rathes der Königin von England verleiht ihm einen gern ss n Anspruch auf höfliche Behandlung. Lange genug ist versucht worden, auf Umwegen der Verwirklichung jenes größts Eisen- bahmProjekts näher zu kommen. Die Reise des Herrn Rhodes nach Berlin beweist, daß der Plan ohne Verständigung mit Deutschland kaum ausführ-
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möglicher Weise zu erwartenden ernsten Folgen nicht länger zu täuschen. Durch die in Aussicht gestellte Ablehnung soll eine Position von 7000 Mann ent sprechend einer Mehrforderung von 2—3 Mill. Mk. gestrichen werden. Die entscheidende Abstimmung über die Militärvorlage dürfte morgen, am 14. d. M. statifiaden. Bei voll besetztem Hause zählen die Par- teiin, auf welche für die Wiederherstellung der Regie ungsvorlage in vollem Umfange zu rechnen ist, 160 Abgeordnete. Da der Reichstag j tzt im Ganzen 395 Mitglieder zählt, müßten mithin noch etwa 40 Stimmen von anderen Parteien geaoanen werden, um der Regierungsvorlage die Mchrhest zu verschaffen. Dabei kann ausschließlich das Centrum in Betracht kommen. Wir hoffen, daß in letzter Stunde unser Parlament in einer Frage der nationalen Wehr- haftigüit jenen reifen politischen Sinn bekunden wird, für welchen uns in London, Paris und Washington so eindiin.liche und fast beschämende Beispiele gegeben werden. Verharrt der ansschlagzebende Theil des Reichstages bei seinem sachlich nicht zu r.cht- fertigenden Widerstand, so müssen dadurch Con - f l i c t e heraufbeschworcn werden, die das Centrum
Die örtlichen Rentenstellen als fallthore für die Socialdemokratie
Lor der in dem Entwürfe der Jnvalidenver- gs-Novelle vorgeschlagenen Errichtung örtlicher enstellen kann nicht eind inglich genug gewarnt den. Sie wurden schon bei den Verhandlungen Bundesrathe lebhaft bekämpft und ihre Aufnahme He dem Reichstage borg- legte Novelle verdanken lediglich einem Kompromisse. Drei Gründe fühlte R ichrregieruog für diese Dezentialisation an: Arbeiter kann mündlich und damit wirksamer Ansprüche geltend machen; hierdurch und tu d damit gewonnene unmittelbare Fühlung mit den erben werde er staatsfrcurdlicher gesinnt werden;
8 fei der geplante Unterbau der Anfang einer chmelzung der veischiedenen Verficherungszwiige. 3n elfterer Beziehung ist zu bemerken, daß, da
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bar ist. Dentsch-Ostafrika schiebt sich so tief in den schwarzen Erdtheil hinein, jene Linie muß Deutschlands Gebiet berühren. In den Audienzen des H.rrn Rhodes in Berlin wird es sich darum gehandelt haben, um welchen Preis Deutschland darein willigen würde, daß die projektierte Eisenbahn- Telegraphenlinie durch das deutsche Hinterland in Ostafrika am Njassa- und Tanganyika-See führt. Selbstverständlich wäre es verkehrt, von einem solchen Geschäfte bloß deßhalb, weil der Unterhändler au8 seiner Vergangenheit manches auf dem Kerbholz hat, auch dann ab» zustehen, wenn es offenbare Vortheile für Deutschland böte. Daß dies möglich ist, liegt auf der Hand; es kommf auf die Garantien an, die unsere Regierung verlangen und die Rhodes zu geben in der Lage fein wird. Dahin gehört z. B. die Forderung, daß aus der Strecke im deutschen Schutzgebiet deutsche Beamten und deutsches Material verwendet würden und daß eine deutsche Verwaltung herrscht. Jedenfalls darf man das Vertrauen zu unfern leitenden Kreisen haben, daß sie sich die Wünsche des Herrn Rhodes sehr genau ansehen und sich nur auf Dinge mit ihm einlassen werden, bei denen die Wahrung und Förderung des deutschen Interesses garantiert ist.
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hatte er ihr durch den Bedienten den Schlüssel *nem Atelier geschickt: der Herr könne jetzt nicht p aber gnädiges Fräulein möchten sich immer I bMt drinnen umsehen, der Herr hätte gemeint, «Mit sei es dem gnädigen Fräulein eine kleine
Wa und beobachten fönnt-n, beinah mit ver- PWi Athem schlich E ni Lentz durch diese stumme patt. Ihr war sie nicht stumm. Zu ihr sprachen |i»ti Frauengestalten, die da unter dem Bild kreuzigten Heilandes standen, die eine mit ihrer r Inbrunst, die zweite mit ihrem „modernen Fjkn* — zu ihr sprach der Wasseefall, der dort Dschend über die regellos zerstückten Felsblöcke j *«b w ten zwischen gewaltigen flachen Steinen Mheilten Strudeln versprüht, in Strudel», in ? 'in brauner, halbnackter Hirtenjunge die Füße ^unb aus scheuen, verträumten Krarenaugen in die Mvildniß starrt, ivdeß zwei von-seinen zottigen E,* ihm vorsichtig nachkletreru. Das kleine, dralle
Onkel Courad Werder wird Dir gesagt haben, wie er mich fand — ach, ich gab mich ihm, wie ich war, wie ich an btm Tage war, da ich ihn sah — weich, sehnsuchtsvoll, von heißem Drang erfüllt, Alles, was Lüge und Schein hieß in meinem Leben, von mir zu schleudern . . . aber bin ich denn immer so? Sind nicht auch Stunden da, viele Stunden, wo der Leich,sinn über mich kommt: Laß dich treiben, tu kannst es doch nicht ändern. Bist wie ein schwacher Strohhalm in strudelnder Welle, rundum gewirbelt, weit sortgeriss.n, ans Ufer geschleudert — vom Ufer geworfen .... was wehrst du dich denn . . . . wozu, wozu? Der Strom, der dich trägt, ist tief und reißend, aber Reiz liegt auch in der Gefahr, die er birgt — Reiz in dem milben Lied, das er dir in die Ohren singt, dem Lied vom Genuß, vom eigenen Ich!.— Heute laufen, laufen mögen bis ans Ende der Welt — laufen mit wunden Füßen und fiebernder Seele bis zu Großmutters Haus und da niederstürzen zu KroßmutterL Füßen und den Kopf in ihren Schoß legen u d nie, nie wieder aufstehen und sich tobt meinen . . . und morgen im vergoldeten Spiegel aal st:heu in knisternder Seide, und in drei, vier Sprachen Huldigungen entgegen- nehmen und Gnaden austheilen und sich sagen lassen, man fei schön, schön — und da drüben ist der vergoldete Spieg-l, der sagt es auch — und die Menschen, die da heiumstehen, haben, ja so felt-n ein Herz, nno es ist keine Sünde, nein, gar t ine, mit ihnen zu spielen und sich ein bißchen toll u machen, sie verdienen es garnicht besser. Und das Bild von gestern taucht schattenhaft auf, wie am äußersten Rande einer großen, unendlichen Fläche; die Fläche, >aS ist das Leben, und ganz, ganz hinten am Horizont liegt bas Wesen und Sein der einstigen Erni — und die Erni, die gestern darum so bitter
Was endlich den letzten für die Neuerung angeführten Grund betrifft, so ist schlechterdings nicht ab- zuseheo, weshalb zu einer dereinstigen Verschmelzung der verschiedenen Versicherungszieige es schon jetzt der geplanten Decentralisation bedarf. Vor allem aber, wer garantirt denn für die Verwirklichung dieser in weite Ferne gerückten Aussicht, die der Herr Staatssekretär Graf Posadowsky bei seinen Einleitungsworten nur als eine „ideal berechtigte Forderung" bezeichnet und ste dabei gleichzeitig selbst vorwurfsvoll damit zurückweist, „daß diejenigen, welche sie stellen, fich nicht klar machten, welche Schwierig feiten darin liegen* ? Wenn man gegenwärtig nicht einmal den Versuch mit einem Anfänge dazu macht, welch: Rusenkraft soll dann später die Arbeit vollbringen?
Der Entwurf legt die Organisation ganz in das Ermessen der Landescentralbehörden. Die Renten- stellen werden zwar „Organe der V rsicherungs- anstalt* genannt; in Wahrheit wird ihnen aber jeder Einfluß versagt und bei der Gegensätzlichkeit zwischen Anstalt nnd Rentenstillen, wie sie die Novelle unleugbar in sich birgt, wird zwischen ihnen der Keim zu schweren und unsruchtbaren Conflicten gtlegt.
Wein man schließlich durch die Einrichtung eine besondere politische Wirkung im staatseihaltenden Sinne zu erzielen hofft, so irrt man sich gewaltig. Im Gegentheil wird ste eine Zunahme der social- demokratischen Agitation bewirken. Die R-ntenstellen werden gar bald neue Agitationsherde werden und Einsallsthore in die Kreise der ländlichen Arbeiter für die Socialdemokratie bilden. Allen mit ihren Anträgen abgewiesenen Bewerbern wird von der Agita-ion klar gemacht werden, daß daran lediglich der bureankratische Landrath und der hartherzige Arbeitgeber die Schul) ttäbt.
Man braucht in dieser Beziehurg nur auf die Erfolge und den Einfluß hinzuweisen, welche die Socialdemokratie bei den Ortskrankenkassen zu erringen verstanden hat, welche durch die jüngst zwischen Kassen- Doiftänben und Aerzten in den verschiedenen Industriestädten entstandenen Differenzen ausreichend beleuchtet werde».
Wer hierin nicht klar sieht, dem muß die Binde von den Augen fallen und jeder Zweifel genommen werden, wenn er fich gegenwärtig hält, mit welch' lebhaftem Interesse der socialdemokratische Abgeordnete Wurm gerade den Rentenstellen das Wort geredet hat, w lchen „Fortschritt* er in ihnen als „wirklichen Vertrauensorganen der Arbeiterschaft bei richtigem Ausbau* erblickt und wie große Vortheile er aus dem „Concurrenzgesetz*, wie er es zu benennen beliebte, für ferne Partei erhofft.
Deutsches Reich.
Berlin, 12. März. Se. Majestät der Kaiser
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Umschau.
Die Haltung des C e n t r u m s in der Frage der H e e r e s v e rstär kung beginnt, die Gesummt läge unserer inneren Politik in einer Weise zu ver-
. unternahm vorgestern Nachmittag einen Spazierritt im Interesse seines guten Verhältnisses zur Regierung und besuchte Abends die Vorstellung der „Stummen bisher zu vermeiden gewünscht hat. von Portici* im Opervhause, wo auch das Souper
L. in Preußen die Dieustbezirke eimn ganzen elche tz «18* umfassen werden, der erhoffie Erfolg im bewohnt simlichen nicht eintreten wird, weil die Stinten»
Küthe neben seinen sonstigen umfassenden Auf Wohn m weder ausreichende Zeit noch genügendes en. (17 «esse verbleiben kann. Die versöhnende Wirkung
Der Ausführung des Herrn Staatrsikrelärs, „ein hon •F'a)I'8ter' welcher die Rente erst vor dem Schieds yvlL|$t erkämpfen müsse, habe das Gefühl, ein ihm «v Erhaltenes Recht erkämpft zu haben*, muß entgegen» rfl 188 a^n werden, daß die Erbitterung wegen der Ent- tog einer in erster Instanz bereits znerkannten
fett - ’ ö 1vxuuc jiuj u verueaen moaire -— e» laucyl aus gleuy aus feinem hohen Stuhl, wie e$ mit vor-! einem Schrmcn, wiÜ fte ft ft hiufrhea und jugieifen, Fingerchea das Werg aus der Puppe zupft,-ist's verschwunden.
sie aus muthwilligeu schwarzen Augen an,5 Eine Stelle in dem Brief lautet so: „Bin ich, bc6 jungen Klosterzöglings, geliebtes Großchen, dieselbe noch? Dieselbe Erni, jL? . - der Blick fanatisch glühend, die Du in Deinen lieben Armen gehalten und ge-
,etn "was genußsüchtig geschnittener Mund küßt und gesegnet hast, ehe Du sie hinausziehen °°Uen,^warmen Lippen für alle Freud n taffen mußtest in die Welt? Hat diese Welt nicht, "ft*1 t.....wie hat wie mein AenßereS, mein Wesen angewandelt?
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das Alles seine eigene Sprache, wie ist daS Alles eine Welt für sich — seine Welt, die Welt des Mannes, der sie mit seines Geistes Auge steht und die gottbegnadete Hand hat, sie genau ebenso auf die Leinwand zu sitzen. Erni steht nicht nach dem malerischen Schmuck des Atelier- — er ist nicht besonders reich und prunkooll, es stad wenige schöne Stücke da, Gobelins, Teppiche, Bronzen .... die Bilder, die Bilder! Sie wagt es nicht, daS, was gegen die Wand gelehnt ist, umzudrehen, in den gewaltige» Mappen z>r blättern, die auf drehbaren Gestellen in den Ecken stehen . . . eS ist ihr so feit« am zu Muth. Immer sägt st- fich vor: Nanone Rann, Nanon LatourS Mann I* und läßt dann ast ängstlich ihre Augen umhergehen, um irgendwo ein Bild Nanons zu entdecken — und entdeckt I‘eines!
An die Großmutter hatte fte endlich geschrieben — hier hatte ste ja Zeü vollauf dazu, und soweit ein Mensch mit dec Feder in der Hand wahr gegen ich selbst sein kann, ist Erni das gewesen, ste glaubt lies sich selbst, sowie der Großmutter schuldig zu eii. Dennoch ist fie mit dem Brief, wie er nun ertig vor ihr liegt, nicht recht zufrieden, trotzdem sie ich faHt: schreibst du ihn nochmals, er wird schwerlich anders und besser werden. Irgendwo ist da
Wöchentliche Beilagen: -- - - - - 7K "**“*• Jlluftrirtes Sonntagsblatt
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Zud.f, j rudviy, 8 «. B.
---------- eingenommen wurde. Gestern früh um 8 Uhr hörte Manchen wird es überraschen, zu hören, daß \ der Kaffer den Vortrag des Chefs des Militärkabinets, Generals v. Hahnke, und daran anschließend denjenigen
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. ^STrTTßl tm Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition diese- Blattes, die Annoncen-
Quafta s-Ab°nnkments-Preis bei der Exped tion 2 Mk bei allen (jWUl-VUiy Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Gaffel, Magd«. n.
Potamtern2,2o Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsg-buhr- die ge- 1 1 QQü bürg, Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 64. ^llyrg.
stallten« Zeil« oder deren Raum lv Pfg., Reklamen: die Zelle SS Pfg. ^lieNfiag, 14. MillZ 1899. «. L. Daube & So., Frankfurt a. Berlin, Hannover, Pari- x.
ite ungleich stärker wirkt, als das Gefühl über Erstreitung einer vorher versagten Rente, bet htm doch der endliche Sieg schließlich versöhnend uli 188 6. gilben jener Erbitterung wird ferner »och der häufst ®8tl an Einheitlichkeit in der Rechtsprechung vill- f Anlaß zur Unzufriedenheit und Verstimmung 1 Zum mindesten hätte man doch einen Vor- .« «warten dürfen, durch den eine Vereinfachung
ofcj Beschleunigung des Verfahrens erreicht würde. Zude^ ist Spur davon; im Gegentheil die Einführung - j, Aentenstellen wird den Geschäftsgang erfch veren uchi unwesentlich verlangsamen, nam ntlich Nahen weil die Beisitzer nicht tätlich zur Ver- ratzt^ reg
stehen. Die mangelhafte Vorbereitung der hige wird zudem vielfache Vertagungen und Damit Reisen der Antragsteller und Zeugen im Ge- P haben.
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j - Machdruck verboten.)
erbach^ : Schute des Levens.
Roman von Marke Bernhard.