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Sie können nicht wissen", sagte sie, aus einem
i Nä( ^'r» inneren Trotz heraus, „in wie weit er nicht
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ich pflege aber sonderbarerweise immer nur
Wie Privatdepeschen aus Rom melden, hat Italien in China schnell eine vollendete That- fache geschaffen und die Sanmuu-Bai besetzt. Es weht dort bereits die italienische Flagge und drei italienische Kriegsschiffe liegen in der Bai, während drei weitere dorthin unterwegs sind.
klemmnngen der liberalen Freigeister hat bezeichnenderweise Niemand im Reichstage Luft gemacht; daß die sozialdemokratische» Redner gegen Herrn Dr. Paasche scharf polemifirte», war selbstverständlich. _______________
irren", erwiderte der Maler mit seinem sorglosen
die Wahrheit gesprochen hat!"
-Sie legen es beimif an, sich bei mir zu dis-
um nicht der ^Konkurrenz 'einen ^Vorsprung einzuräumen.
Auf Grund des Handelsgesetzbuches sind die Geschäftsinhaber bereits gegenwärtig verpflichtet, die Geschäftsräume und die für den Geschäftsbetrieb erforderlichen Geräthschasten so einzurichten und zu unterhalten, auch den Geschäft! betrieb und die Arbeitszeit so zu regeln, daß der Handlungsgehilfe gegen eine Gefährdung seiner Gesundheit, soweit die Natur des Betriebes es gestattet, geschützt und die Aufrechterhaltung der guten Sitten und des Anstandes gesichert ist. Jedoch hat die Mißachtung dieser Vorschriften lediglich die Schadensersatzpflicht zur Folge; dagegen kann bis jetzt der Geschäftsinhaber nicht wie die übrigen Gewerbetreibenden mit Hilfe des staatlichen Zwanges angehalten werden, jenen Verpflichtungen durch geeignete Einrichtungen und Vorkehrungen gerecht zu werden. Daher soll den Polizeibehörden das Recht übertragen werden, für einzelne offene Läden diejenigen Maßnahmen anzuordnen, welche zur Verwirklichung der im Handelsgesetzbuch enthaltenen wohlmeinenden Absichten erforderlich sind, während dem Bundcsrath der Erlaß allgemeiner Anordnungen zur Regelung der gesetzgeberischen Anforderungen zu'-ehen soll. Auf diesem Wege könnten die Prine pale auch verpflichtet weiden, für ihre Angestellten geeignete und ausreichende Sitzgelegenheit zu beschaffen.
Endlich soll die Verpflichtung des Principals, die Schulbildung seiner Gehilfe» und Lehrlinge unter 18 Jahren zu fördern, erweitert werden. Die Lehrherren im Handelsgewerbe waren bisher nur gehalten, die zum regelmäßigen Besuch der Fortbildungsschule erforderliche Zeit zu gewähren. Künftighin soll den Priucipalen die Pflicht auferlegt werde», die bei ihnen bediensteten jungen Leute zum Besuch der Fortbildungs- und der Fach schule an- zuhalteu und den Schulbesuch zu überwachen, wie solches durch die Gewerbeordnung auch von . den Lehrherren in der Industrie gefordert wird.
Die Gesammtheit der Maßregeln, welche zur Förderung der körperlichen und geistigen Wohlfahrt des kaufmännischen Hilfspersonals in der Geweibe- ordnungsnovelle geplant sind, verspricht die Beseitigung von Mißständen, über die vielfach und aus den Reihen der verschiedensten Parteien mit Recht geklagt worden ist. Durch die Anträge der verbündeten Regierungen wird die staatliche Socialpolitik um einen bedeutungsvollen Schritt weitergeführt und wird ein neuer Baustein zur Gesundung des Mittelstandes herbeigetragen. Man darf erwarten, daß die Vorschläge allseitig einer sympathischen Aufnahme begegnen werden.
perfccten Menschenkenner halten. Ich bin viel zu impulsiv dazu. Aber eben wo diese Impulsivität in Frage kommt — ich meine, wo mein eigenes Ich in Mitleidenschaft geräth ... da, und eben nur da, setzt bei mir die Menschenkenntniß ein und verfehlt selten ihre» Ausgangspunkt."
„Soll daS im gegebeueu Fall heißen, Sie hielten Alles, was Sie heute über mich gehört habe», für böswillige Verleumdung?" beharrte Erni mit selbstquälerischer Conscquenz.
„Durchaus nicht. Die Thatsachen mögen sogar samt uud sonders stimmen und in ihrer erschreckenden Sprache eine Frau vom Schlage der Geheimeräthin Dankelmauu vollständig vernichtet haben. Warum soll ei» gewissenloser Künstler nicht sich selbst und seine» Beruf erniedrigen, indem er eine gemalde Lüge ausstellt und überdies noch einen nichtswürdigen Diebstahl begeht? Glauben Sie, dies wäre der erste derartige Fall, der mir zu Ohren gekommen ist? Und es wäre gleichfalls noch nie dageweseu, daß ein junge» unerfahrenes Mädchen sich einem alten Wüstling verlobt, von dessen Vorleben, von dessen Beurtheiluug in der Gesellschaft seine Seele nichts ahvt? Und endlich die Umgebung! Ist es geboten, daß das junge Geschöpf in Eiuverständuiß, in Harmonie mit den Mensche», die seine Umgebung bilden, lebt — kann eS nicht durch Verhältuiffe, die stärker find, als man ahnt, in diese Fesseln hinein- gezwungen sein? — Das find meine selbstgebildeten Ideen über Ihren Fall, und sie liegen, sollte ich
sich daran auf — es ist mir die tiefe Beschämung erspart geblieben, dies reine und große Vertrauen jemals zu täuschen. Sie weiß das und weiß auch, wie dankbar ich ihr bin, obgleich ich selten darüber zu ihr rede. Im übrigen weiß sie, baß meine lebensdurstigeu Augen überall auf Kundschaft ausgehen, Heimbringen, was ihnen schön und malerisch erscheint, und es in den Dienst der Kunst stellen. Auch hier ist sie mir die verstäudnißvollste Gefährtin geworden, 'freudig gestimmt mit mir, sobald ich finde, was ich gesucht, voll guten MutheS, wenn's einmal so rasch nicht gehen will — im allgemeinen geht'S alleweil rasch. Der Gottfried Hausen ist halt ein Glücksoogel!"
DaS kam so unbefangen heraus, und dazu sah der „Glücksvogel" seine schöne Nachbarin mit den sonnigen blauen Augen so veiständnißvoll freudig an, daß ihr sein Anerbieten, sie mit in sei» Haus zu nehmen, doch schon in einem anderen Licht erscheine» wollte. Auch sei» Vertrauen that ihr wohl. Sie wußte, er würde nicht zu Jedermann so aus seiner Seele heraus über feine Frau, über sein Verhältniß zu ihr spreche», und wenn sie sich immer noch nicht in dem Gedanken freuen konnte, daß gerade er, Gottftied Hansen, es war, der sie so großmüthig iu sei» Haus »ahm, sie so zartfühlend behandelte, so war dar kindisch und undankbar von ihr, und sie schalt sich in Gedanken darum auS.
Der Künstler bog sich über den Wagenschlag und gab dem Kutscher eine Weisung. (Fortsetzung folgt.)
meinen, nahe genug! An Ihnen wird es sei», sie zu bestätigeu, zu berichtigen, falls Sie Vertrauen zu uns fassen und es sich entscheidet, ob Sie bei uns bleiben wollen; denn ich hätte es gern, daß unser gegenseitiges Verhältniß ein freiwilliges würde, daß Sie nicht in unserm Hause bleibe», weil sie müssen, weil Ihnen keine andere Wahl bleibt, wie Sie zuvor so kläglich sagten, sondern weil Sie wollen und Sympathie für uns haben!"
Hansens Stimme und Augen gaben Wärme um die Wette — er dachte jetzt nicht au sein Bild und sein Modell, es war sein Bestreben, die verstörte Seele des jungen Mädchens aufzuthauen, ihr ein wenig Selbstvertrauen und Zuversicht einzuflößeu. Erni fühlte es dankbar und lächelte ihn an, aber eS war ein etwas melancholisches Lächeln.
„Sie sagen so zuversichtlich „wir" und „uus", — begann sie nach einer kurzen Pause mit beklommener Stimme von neuem, „find Sie dessen so ganz sicher, daß ich Ihrer Frau willkommen sei» werde?"
„Sie meinen, weil ich eine so schöne junge Dame in unser Haus führe?" Gottfried Hansens Lippen und Augen lachten, aber seine Stimme klang ernst, als er fortfuhr: „Was meine Frau mir entgegengebracht hat, von der elften Stunde unserer Ehe, was mich noch mehr beglückt hat als all ihre Zärtlichkeit und die Anmuth ihres Wesens, das ist ein schrankenloses, felsenfestes Vertrauen. Und meine Natur bedurfte dessen, sie erstarkte daran, richtete
Berlins bringen nun die „Leipziger Neueste» Nachr." ein Moment zur Sprache, daS nüchterner praktischer Erwägung entspricht. DaS genannte Blatt schreibt nämlich:
„Für die Schaffung des BiSmarck-ArchiveS und BiLmarck-HauseS wird man vermuthlich auch auf diese Förderung Seitens der Stadt hoffen, in die beides kommt. Nun, was könnte man in der Hinsicht wohl von Berlin erwarten, deffen Stadtverordnete zum 1. April 1895 dem achtzigjäh r ig en Kanzler die Ehrung versagten, wohl aber für das Gedächtniß der Märzgefallenen von 1848 offene Hände und Taschen hatten? Im günstigsten Falle ein dürftiges Scherflei» zur Verhütung noch größerer Blamage. Ganz anders hier: der durch und durch gesund- nationale Geist Leipzigs läßt der Hoffnung großen Raum, daß nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Vertretung unserer Stadt der Ehre, das Bismarck. Archiv in ihre Mauern aufnehmen zu können, auch die thätige Anerkennung nicht versagen wird."
Nicht gerade schmeichelhaft für Berlin, aber nicht unzutreffend.
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Deu „dilettireuden" Socialreformern gab „Genosse" Koersteu in einer Versammlung der Gewerkschaftskommissto» zum Angehör, „um den Terrorismus der Unternehmer zu brechen, würden wir sogar die Hilfe des Teufels au- nehmen, warum nicht auch die uns gebotene Hilfe der bürgerlichen Reformer?" WaS den „Terrorismus der Unternehmer" betrifft, so versteht die Socialdemokratie barunter bie nöthige Disziplin, das Bewußtsein des Unternehmers als „Herr im Hause" auftreten zu müssen. An Stelle dieser durch den Unternehmer geübten Disziplin, will bie Social- bemotratie bie Diktatur der Organisirten setzen — und dazu helfen die socialreformerischen „Dilettanten".
Die von einer starken religiösen Gesinnung getragene Rede, in welcher der nationalliberale Abgeordnete Dr. P a a s ch e mit Recht die Zunahme der Verrohung der Agitationen der Sozialdemokratie, die den Glauben an den allmächtigen Gott und seine Kirche untergraben, zuschreibt, hat in liberaldemokratischen Kreisen große Beklemmungen verursacht. Man verzeiht auf jener Seite dem nationalliberalen Redner namentlich nicht, daß er durch seine verständigen Ausführungen den lebhaften Beifall der Cou- servativen — ja sogar des Centrums erworben hatte. So schreibt die „Frankfurter Zeitung":
„Halb Junker halb Pfaffe erschien heute Herr Paasche, und so lange eS einen Reichstag giebt. hat noch kein nationalliberaler Redner über ein ähnliches Thema solch jubelnden und stürmischen Beifall von b;m Centrum und der Rechten geerntet Seine eigenen Parteifl eunde schienen über diesen von der Gabe flüsstger Beredsamkeit fortgeiiffenen Mann einigermaßen verblüfft. Der Graf Oriola, einer seiner w ithschafllichen GestnnungSger offen, ist ihm zwar später mit der Bemerkung, daß die Nationalliberalen stets für Echalung der Religion seien, beigesprungen; daS will aber nicht viel sagen."
Daß „ein so berufener Mann, wie Graf Klinckowstroem" konstatirt hat, die Rede des Herrn Dr. Paasche „habe geradezu herzerftischeud gewirkt", wird natürlich als größter Vorwurf für den nationalliberalen Abgeordnete» betrachtet. I» weite» Kreisen der Bevölkerung aber wird man Herr» Dr. Paasche für seine mannhaften Worte Dank wiffen und hoffen, daß seine Anschauungen in der nationalliberalen Partei Schule machen. Den Bc-
Umschau.
In Leipzig hat vor einigen Wochen ei» Comittz von Männer» aus allen deutschen Gauen beschlossen, zur nationalen Bismarck-Ehrung ein Bismarck- Archiv zu schaffen und ein Bismarck-Haus zu errichten. Bei der Wahl des Ortes kamen nur drei Orte in Frage: Berlin, Leipzig und Stendal. Bezüglich
Deutsches Reich.
Berlin, 8. März. Se. Majestät der K a i f e r hörte heute Vormittag von 10 Uhr ab den Vortrag des Chefs des Civilkabinets, Wirklichen Geheimen Raths Dr. v. Lucanus und daran anschließend diejenigen des Ministers des König!. Hauses v. Wedel und des Präsidenten des Evangelischen Ober-Kirchenraths D. Dr. Barkhausen. Heute Abend 8 Uhr fand bei Ihren Kaiser!. Majestäten ein Diner statt, zu welchem die am hiesigen Hofe occrebitirten Botschafter Einladungen erhalten haben. Bei dem Diner saß der Kaiser der Kaiserin gegenüber; rechts vom Kaiser folgten Frau Szögyeny - Marich, der spanische Botschafter Mendez de Vigo, Lady Cavendish und Twefik Pascha; links saßen Madame Mendez de Vigo, Graf v. d. Osten-Sacken, Gräfin Brockdoiff, der amerikanische Botschafter White; der Staatssecretär v. Bülow saß zwischen Lanza und Szögyeny-Marich, neb-u diesem Mrs. White, Marquis Noailles, neben Lanza Gräfin v. d. Osten - Sacken, Sir Lascelles, der Reichskanzler und der Oberhofmarschall Graf Eulenburg. Außerdem nahmen an dem Diner Theil die Attaches der vertretenen Mächte, die Kabinetschefs und die Herren und Damen aus der nächsten Umgebung des KaiservaareL. — Ihre Majestät die Kaiserin erteilte gestern Mittag dem Präsidenten des Evangelischen Ober-Kirchenraths D. Dr. Barkhause» und dem Minister des Innern Freiherrn von der Recke von der Horst im hiesigen König!. Schlosse Audienz.
— Der König ernannte den Unter-Staatssecretär im Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medicinal-Angelegenheiten D. Dr. von Weyrauch zum Wirklichen Geheimen Rath mit dem Prädikat „Excellenz".
— Verschiedene Blätter sprechen in tadelndem Tone von einer „Verzögerung" der großen Kanalvorlage. Nach Informationen der „Nordd. Allg. Ztg." ist die Einbringung dieser
«Fürsorge für die Angestellten des || Handelsgewerbes.
I Nachdem durch das Handelsgesetzbuch vom 10. Mai I $897 eine zweckmäßige Regelung der rechtlichen Ver- I Misst der Angestellten im Handelsgewerbe erfolgt 11 beabsichtigt die dem Reichstage zugegangene Novelle gL[ Gewerbeordnung, bie bereits geltenden Vorschriften Eg Schutze der Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter in Enen Läden weiter auszugestalten und auf eine
Unterlage zu bringe», sowie die socialpolitischen Ktoffen dieser Berufsstände zu ordne». Zu diesem Keife soll der Gewerbeordnung eine Reihe neuer eingefügt werden.
Den in offenen Verkaufsstellen beschäftigten SgetfoHcn, auch den Geschäftsdienern, Packern u. s. w , WÄ in Zukunft nach beendetem Tagewerk eine Ruhe- Wzrit von mindestens 10 Stunden gewährt werden. WN-erdem ist allen diesen Personen eine angemessene Wittagsp ause einzuräumen. In bei einen wie M der anderen Richtung ist der vorliegende Gesttz- Mvmf, welcher übiigenS die Alleinbetriebe seiner ■tar nach nicht berührt, bestrebt, den thatsächlichen fc'iänben der Gegenwart die größtmögliche Schonung Wgedeihen zu lassen. Er verzichtet auf die Fest- Wmg bestimmter Ruhepausen während der Sahen« Mrden und begnügt sich damit, bei solchen Ge- Wiste», welche ihr Personal selbst beköstige», den Mdeninhaberv lediglich die Gewährung einer „ange- ■flenen" Pause zur Einnahme der Hauptmahlzeit W Pflicht zu machen. Nur für die außerhalb des Mfchäfts beköstigten Personen wird eine feste MittagS- ■sfe in Aussicht genommen, deren nähere Regelung M mit den örtlichen Lebensgewohnheiten vertranten Mweindebehörden überlassen bleibt; das Gesetz ver- Wlzt einzig, daß für die Mittagszeit mindestens eine We Stunde angesetzt wird.
M Ferner ist von einer Normirung b er Mr beitszeit durch gesetzliche Festlegung einer ■gemeinen Schlußstunde für den Ladenbetrieb Abstand Mvmmen worden. Der Geschäftsverkehr an sich Wbt unberührt, nur die Ruhezeit des Hilfspersonals Md im oben angegebenen Umfange vorgeschrieben. Mas Anderes ist es, wenn, wie vielfach geschehen, M Geschäftsinhaber selbst eine Abkürzung der Laden- M herbeizuführen wünschen. Die Novelle zur Ge Mbevrdnung bestimmt, daß solchenfalls durch die Mne Verwaltungsbehörde auf Antrag von mindestens Mi Dritteln der betheiligten Ladeninhrber für einzelne M für mehrere örtlich unmittelbar zusammen- Msende Gemeinden nach Anhörung der Gemeinde- Morde für alle ober einzelre Geschäftszweige ber Milch ber Läden während einer näher zu be- Mmenden Zeit von 8 Uhr Abends bis 6 Uhr Mzcns ober, wenn ber Schluß ber Verkaufsstellen M 9 Uhr Abends festgesetzt wird, bis 7 Uhr Morgens Wwrdnet werde» kann. Ei» solcher Zwang zum Menschluß erscheint gerechtfertigt, wenn eine Minder- W von Handeltreibende» den bezüglichen Beschlüssen M großen Mehrheit sich widersetzt und dadurch die Mere nöthigt, ihre Läden gleichfalls offen zu halte»,
r (Nachdruck verboten.)
k Schute des Lebens.
| Roman von Marie Bernhard.
I v8e;n«sxng.
l »Was wollen Sie damit sagen?"
k-3ch will damit sage», daß mir der solide vor- r'tfje Herr Regierungsrath heute eben recht wie W Fuchs mit den sauren Trauben erschiene» ist, r daß seine Freundin, hätte sie nur um einige Faa mehr Welterfahrung und nm einige Gran rty'r blinde Voreingenommenheit für diesen Mnster- pichen, dies ebenfalls deutlich genug hätte wahrem können."
L ®tni fühlte, wie sie erröthete. Schon ber Gedanke, ** Regierungsrath gefallen zu haben, erschien ihr als ^ Beleidigung, und e8 berührte sie auch peinlich, daß ®fcn bie eigenthümliche Quelle ber heftigen Auti- ^ic dieses "Mustermenschen" ihr gegenüber so rasch "chschant hatte.
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gjid l ri8tnen Augen zu sehen, mit eigenen Ohre» zu ethen. y "vd mir danach mein Urtheil zu bilden. Sie T(tfce'll 7™, mich übrigens darum und um dessenwillen, 61 ich Ihnen zuvor sagte, durchaus für keinen
'TWTrwRl tV/Y Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen- M.MIZ
O*’»**-*' U Bureaux von Haafenstein & Vogler, Frankfurta. M., Caffel, Magde- oi " CVnhrn
-en cm-’ -t oexrx bnra, Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 04. xjuljiy.
Freitag, 10. Marz 1899. M «. L. Daube & Lo., Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover, Pari- X.