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Die Reform des Gemeinde-

Um laVg Uhr wohnte der Kaiser der

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bei. Heute Abend 7 Uhr leistetete der Kaiser einer

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Einladung des Gouverneurs von Berlin, General­adjutanten Grafen Wedel und dessen Gemahlin, geb. Gräfin Hamilton, zum Diner Folge.

nach welcher die Prügelstrafe erst vollstreckt werden darf, wenn der zuständige Strafsenat des Oberlavdes- gerichts dieselbe genehmigt hat. Der Genehmigung bedarf e8 nicht in den Fällen, wo die Schwurgerichte auf dieselben erkannt haben. Hierin liegt die vollste Bürgschaft dafür, daß die Prügelstrafe nur da zur Anwendung kommt, wo die^ Stimme der Menschlichkeit fie gebieterisch fordert.*

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»Wenn Sie das nicht beunruhigt mir macht ganz und gar nichts!'

Aber eben mich beuuruhigt es!'

Ich meine, ohne jeden Grund. Sie können ja

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Partei ertheilte Versprechen der Staatsregierung, Voikchrnngen gegen eine plutokratische Veränderung des Wahlrechts zu treffen, darf loyaler Weise nicht deßhalb unerfüllt bleiben, weil in einzelnen Orten durch die inzwischen thatsächlich eingetretenen Verän­derungen des Wahlrechts eine bürgerliche politische Partei auf Kosten der anderen begünstigt worden ist, und weil deren Einfluß nach Beseitigung der cinge- tretenen Aenderungen annähernd auf das frühere Maß zurückgeführt werden würde.

gar nicht wiffeu, wie es sich io meinem Hause lebt, ob es Ihnen wirklich darin zusagt, Sie mithin über­haupt Ursache haben, mir zu danken!'

Erni schüttclte nachdrücklich den Kopf.

Sie wissen sehr gut, wie ich eS meine. Meinen dank verdiene» Sie flch dadurch schon, daß Sie mich, ein fremdes Mädchen, von dem Sie nicht» als Schlechtrs gehört haben, überhaupt in Ihr Haus auf. nehmen wollen!'

Nehmen wir au, ich hätte nicht Alles, war ich : brr Sir gehört, unbedingt geglaubt, wozu mich ja bekanntlich Niemand zwingen kann! Dann auch: »ar heißt schlecht? Es ein variabler Begriff, wie jeder andere! Falsch ist er, wenn wir sagen:

April

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der Socialdemokratie erscheint ohne Zweifel als außerordentlich geeignet, eine einigende Wirkung auf alle staatserhaltende» Elemente au8- zuüben. Diese Ansicht wird, nach dem Verhalten der nationalliberalen Abgeordneten des Reichstages zu urtheilen, auch von dieser Partei durchaus getheilt, Wenn demgegenüber dieNationalzeitung' die An­sicht ausspricht, daßallgemeine Erörterungen über Religion in Synoden, nicht in Parlamente' gehörten, so stellt dieses durchaus auf nationalem Boden stehende Blatt sich dadurch in einen bedauerlichen Gegensatz zu der von der nationalliberalen Partei neuerdings bekundete» Anschauung.

die Handlungen eines Menschen find enffcheidend! Den Menschen möcht ich sehen, der jederzeit handel» darf, wie sei» Herz, sei» Gewisse», sei» Verstand oder was sonst hauptsächlich die treibende Kraft i» ihm ist, es ihm vorschreibt! Wir Alle find unfrei, an Verhältnisse, Rücksichten, Stimmungen gebunden . . . und nun gar ein junger Mädchen, das un­freieste aller Geschöpfe! Wer Welt und Leben kenne» gelernt hat wie ich, und hat nicht Einsicht gelernt und hat nicht begriffen, daß es hundertmal heißt, abwarten und näher zuschaueu und tiefer blicken der verdient nicht das Leben gelebt zu haben!'

Herr Regierungsroth PrätoriuS hat das nicht ge- lernt!' sagte Erni bitter.

Hansen hob die Schultern.

Nein bei Leuten, die Alles nach ihrer eng­brüstigen Beamtenmoral zuschneiden, mufft n Sie solche Erkenntuiß nicht suchen, die urtheilen nach dem Schein und wünschen selbst, ebenfalls darnach benrtheilt zu werden. Schade, daß nicht Jedermann in der Lage ist, ihnen den Gefallen zu Ihn»!'

Dar junge Mädchen stutzte bei dem etgenthüm- lich en To», mit dem dieser letzte Satz heraus kam, und sah Hanse» aufmerksam an.

(Fortsetzung folgt.)

Allerhand demagogischen Ausstreuungen und falschen Folgerungen gegenüber über die noch nicht erfolgte Einbringung des Entwurfs eines G e- setzes zum SchutzederArbeitswilligen sei hier Folgendes bemerkt: Der einzige Grund für die Verzögerung der Geschäftslage des Reichstages zu suchen. Der Reichstag hat eine ganze Anzahl von ihm bereits durch die verbündeten Regierungen zugestellten Gesetzentwürfen nicht einmal in die erste Lssung genommen und zwar hauptsächlich deßhalb nicht, weil er den Etat zur rechten Zeit fertig stellen will. DaS muß auch die wichtigste Sorge der ver­bündeten Regierungen sein. Außerdem muß den letzteren auch daran liegen, daß möglichst bald im Reichstage die Entscheidung über die Militärvorlage gefällt wird. Man hofft, daß dies noch vor den Osterferien der Fall fein wird. Würde man nun den Entwurf über den Schutz des ArbeitSverhältniffes schon eingebracht haben, über den sicherlich ein scharfer Kampf int Reichstage entbrennen wird, da doch bei ihm eine Erörterung der wichtigsten innerpolitischen Frage, der Bekämpfung der Socialdemokratie, Platz­greifen wird, so würde, selbst wenn nur die erste, doch mehr als eine halbe Woche dauernde Lesung vorgenommen worden wäre, die Erreichung dieser beiden Ziele in Frage gestellt fein. Die ganze Ver­zögerung erklärt sich so auf die natürlichste Weise. Etat und Milträrvorlagen waren Anfangs der Tagung fertig, sie konnte eingebracht werden, der Entwurf ü' er den Schutz des Arbeitsverhältniffcs war es da­mals nicht. Deßhalb wurde feie jetzt gewählte Taktik eingeschlagen. Es ist ganz sicher, daß sobald Etat und Militärvorlage erledigt find, auch der Entwurf über den Schutze der Arbeitswilligen an den Reichs­gelangen wird und man wird gut thun, nicht daran zu zweifeln, daß die R e g t e r u n g mit der g'ößten Energie auf daS Zustandekommen des Gesetzes hin­arbeiten wird.

Mnß ich nicht? Ich habe keine andere Wahl!' entgegnete Erni kleinlaut.

Also nur deshalb?'

Sie bewegte sich unruhig hin und her.Ich l'ann jetzt nicht sagen wie mir zu Muth ist viel­leicht später einmal. Ich weiß, ich müßte Ihnen sehr, ehr dankbar sein, aber ich kann noch nicht recht. Wirklich, noch kann ich eS nicht!'

Deutsches Reich.

Berlin, 7. März. Se. Majestät der K a i s e r fuhr gestern bei der englischen Botschaft vor und hatte mit dem Botschafter Lascelles eine einstündige Unterredung. Heute Bormittag unternahmen der Kaiser und die Kaiserin einen gemeinsamen Spazier­gang, der Kaiser sprach sodann beim Staatssekretär v. Bülow vor. Ins Schloß zurückgekehrt, hörte der Kaiser den Vortrag des Chefs des MilitärkabinetS Generals v. H a h n k e und des Kapitäns von der

Wie die Blätter melden, svll von Bünde in Westfalen die nachstehende, sehr zeitgemäße Petition an den Reichstag abgesendet werden:Hohen Reichs­tag bitten die unterzeichneten Bürger von Stadt und Land aus dem Amte Bünde in Wests., sowie die ferner Unterzeichneten aus anderen Gemeinden unseres Vaterlandes, auf Wiedereinführung der Prügelstrafe' gegen bestialische Rohheits- Verbrechen hinzuwirken. Bei unserem jetzigen Straf- system stehen vielfach Schuld und Sühne in keinem Verhältniß. Das öffentliche Rechtsbewußtsetn sträubt sich gegen die Thatfache, daß Verbrecher, die sich in der empörendsten Weife gegen Frauen und Kinder vergangen haben, als Staatspensionäre in unseren mit allem Comfort auSgestatteten Detentionsanstalten gehalten werden, ohne daß fie etwas anderes zu be­klagen haben, als den Verlust der persönlichen Freiheit. Wen» wir die Einführung der Prügelstrafe fordern, so wollen wir dieselbe auf diejenigen Verbrecher be­schränkt wissen, welche in einer, jede Menschlichkeit verleugnenden Weise, empörende Rohheitsverbrechen begehen. Wir denken dabei in erster Linie an die Lustmörder und ähnliche entmenschte Gesellen. Wir beantragen daher eine» Zusatzparagraphen zum Straf­gesetzbuch in etwa folgender Fassung: In den Fällen der §§ 177, 178, 211215, 224, 225, 226, 229, 307 und 315 des Strafgesetzbuches kann, wenn die strafbare Handlung einen besonders hohen Grad von Rohheit zeigt, auf Prügelstrafe erkannt werden. Die Gegner der Prügelstrafe mögen erwägen, daß imfreien' England Niemand a» deren Abschaffung denft. Wer sich nicht scheut, zur Erreichung ver­brecherischer Zwecke seine» Mitmenschen unter Schmerzen und Qualen um Leben und Gesundheit zu bringen, muß an seinem eigenen Leibe erfahren, was Schmerzen und Qualen bedeuten; diese Art Verbrecher fürchtet

nm sie her würde allgemach die zuckenden Nerven des jungen Mädchens beruhigen, hoffte der Künstler,

In den Straßen Münchens hatte trotz der schnellen Fahrt manch' einer der Passanten verwundert anfge- fchaut beim Anblick des jungen Mädchens, da» da ohne Hut und ohne Handschuhe, selbst ohne Sonnen­schirm, hinter dem es sich hätte verberge» könne», im Wage» saß. Zuweilen auch hatte jemand. Gottftied Hansen erkannt und versucht, im Fluge festzustellen mit wem er denn da fuhr. Jetzt traf man nur noch einzelne Fußgänger an, die Sonne schickte schon schräg- fallende Strahlen durch das Laub, von der tanzenden, prudelnde» Isar wehte eS erquickend kühl in die weiche Abendluft herein, und .ein vielstimmiges Vogelconcert von Zweig nnb Busch und Baum stieg wie eine anspruchslose DankeShymne zum ruhige» Sommer- Himmel auf.

Erni begann tief zu athmen, mit halboffene» Lippe». Als fie bemerkte, daß Hanfe» sie a»sah, wandte sie daS Besicht seitwärts, so wett sie nur konnte. Er zog sofort de» Arm von ihrer Taille und senkte den Blick. Erni empfand dies al, Zartheit und Güte.Ver­zeihen Sie!' sagte fie schüchtern.

Was den»? fragte er ruhig.Sie sind erregt das ist kein Wunder. Sie wolle» doch mit mir kommen?, I

Umschau.

Die in derSeil. Corrcsp.' unter der Über­schriftDie Socialdemokratie und die bürgerlichen Parteien' jüngst zum Ausdruck gelangte Befriedigung über die bedeutungsvollen Vorgänge in der letzten Freitagesitzung des Reichstages hat einzelnen national- liberalen Prcßorgane» Anlaß zu polemischen Be­merkungen gegeben. U. A. wird von angeblichen konservativ-klerikalen Ausbeutungsversuchen" der von den Abgeordneten Dr. Paasche und Graf Oriola. ab­gegebenen Erklärungen gesprochen und behauptet, daß die Darlegungen derBerliner Correspondenz' im Sinne solcher angeblicher Versuche gehalten gewesen seien.' Die Angriffe müssen, so bemerkt jetzt das Regierungs-Organ, umsomehr überraschen, als an tiefer Stelle lediglich von einer sich anbahnenden gemeinsamen Kampfstellung der bürgerlichen Parteien gegenüber der Socialdemokratie die Rede war. Daß die Gemeinsamkeit einer solchen Kampfstellung des staatserhaltenden Bürgerthnms nicht immer in den Debatten des Reichstages mit voller Schärfe zum Ausdruck gelangt ist, werden auch die betreffenden nationalltberalen Preßorgane nicht in Abrede stellen. Die A-ußerung der Befriedigung über ein deutlicheres Hervortreten des SolidaritätsbewußtseinS der bürger­lichen Parteien gegenüber der Socialdemokratie kann aber doch nicht wohl als ein Versuch gedeutet werden, die eine staatserhaltende Partei auf den priucipiellen Parteistandpunkt einer anderen staats- erhaltcnden Gruppe hinüberziehen, lieberSchul-, kirchenpolitische und ähnliche Fragen', von denen die Nationalzeitung' spricht, ist in dem auch von ihr angegriffenen Artikel derBerliner Correspondenz' mit keinem Worte die Rede gewesen. In allen diesen Fragen werden die Konservativen selbst­verständlich nach wie vor einen konservativen, die Nationalliberalen einen gemäßigt liberalen und die Politiker des CentrumS einen den Grundsätzen ihrer Partei entsprechenden Standpunkt einnehmen. Das schließt aber die Möglichkeit einer gemeinsamen energische» Abwehrstellung dieser grundsätzlich in vielen Fragen von einander abweichenden Patteiev gegen­über der socialdkmokratischen Gefahr nicht ans, und es wird doch einem die Politik der Staatsregierung vertretenden Preßorga» nicht verargt werden könne», wenn dasselbe seiner Beftiedigung darüber Ausdruck giebt, daß diese gemeinsame Stellung der staats- erhaltende» politischen Gruppen im Deutsche» Reichstage neuerdings in schärferer Weise zu Tage

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.

Jlluftrirtes Sonntagsblatt.

(Nachdruck verboten.)

SchuLe des Lebens.

Roman von Marie Bernhard.

L (Fortietzana.)

dieser Gedankengang, der in jener festen Fügung gipfelte, fühtte eine» solchen Stachel Udch, machte das ohnehin wunde und aufgeregte Wlh des leidenschaftlichen Geschöpfs so elend, daß E plötzlich die Hände vom Gesicht riß, »m sich M?»d mit einem raschen Satz aus dem Wagen Mwgen versuchte.

Pettfrieb Hanse» legte ohne »eitere« de» Arm I« und hielt sie fest. Er redete vorerst fein Wort |*i, zu ihr herabgeneigt, in ihr verstörtes Gesicht tfitfte fie mit der freien Hand in die Wage»- E® hinein. Eine kleine Weile wehtte fie sich r* als fie fühlte, daß ihr Widerstand ihr nichts L*b fie ihr Sttäuben auf nnb sah aus großen, k^> Auge» vor sich hi».

P« Wage» fuhr »nb fuhr. Hansen hatte dem angesagt, ein gutes Stück in die Jsaraulage» rfcfaliren jetzt, da der Mau» sich fragenb I*» hohen Sitz umwandte, wiutte er ihm zu M weiter, hinaus, nach Herlaching z»! Die W m der freie», milden Luft, das viele Grün

nur die Prügelstrafe! Die Prügelstrafe soll aber de» Charakter einer besonderen Ausnahmestrafe er- halte». Der Einwa»d, daß die Ansichten über die Voraussetzunge» der Prügelstrafe besonders Rohheit je nach der Senfivität der erkennenden Richter ehr verschieden fein könne», ist gewiß berechtigt. Wir erachte» daher eine Nachprüfung der Frage, ob ..... /z ... ...

nach der ganze» Lage deS Falles die Prügelstrafe, Taufe des Sohnes des Grafen und der Gräfin Lhnar geboten ist, durch ein hohes, erfahrenes Richter­kollegium für erforderlich und bringen dementsprechend weiter in Analogie des § 485 der Strafproceß- Ctbnung eine Bestimmung in biefer in Vorschlag,

mkratie eine besondere Begünstigung und Stärkung f^ren würden. Hierzu nimmt jetzt die von der «chischen Staatsregterung herausgegebene Berliner mespondenz das Wort und sagt:

Was die von derKölnischen Zeitung' befürchtete üirfnng der Sozialdemokratie als Folge- Mmig der Reform anlangt, so scheinen die Jnfor- itionen, welche die Grundlage zu solchen Behaup- izen geboten haben, in der That durchaus preichend gewesen zu fein. Der Zweck des Ent oft ist ke'neswegs die Etablirung der Herrschaft k besitzlosen Massen in den Gemeindevertretungen

Monarchie. Wohin ein Wahlgesetz führt, bei sm Geltung die Besitzlosen zur Herrschaft über die Amben gelangen, dafür bieten die Gemeindever- bwgen Frankreichs und einzelner amerikanischer üte so abschreckende Beispiele, daß einer streng Mchischm Regierung die Beschreitung solcher itzseu eigentlich nicht zugetraut werden sollte. Nicht l Erhöhung des Gewichts der besitzlosen Massen i der Zusammensetzung der Gemeindeverttetungen daS Ziel des Entwurfs, sondern die Verminderung PS Gewichts durch Stärkung des Ein - r s s e s, welchen der Mittelstand auf den Sfill der Gemeindewahlen ausübt. Denn gerade der Stärkung des Mittelstandes erblickt die Staats- Wmng das wirksamste Gegengewicht gegen die Mhr einer Herrschaft der besitzlosen Massen in den Mmnalcn Vertretungsköipern.

I Aber auch durch die beabsichtigte Stärkung deS Kelstandes soll fein völliges Novum geschaffen dm. Sein Einfluß auf die Gemeindewahlen soll kehr lediglich annähernd in dem Umfang wieder- Oellt werden, in welchem er noch im Jahre 1891 Mben und den er durch die als Folge der Steuer- lt® zu Tage getretene plutokratische Veränderung ^Wahlrechts eingebüßt hat. Der Einfluß des W auf den Ausfall der Gemeindewahle» ist 8 Mch im Jahre 1891 in durchaus angemessener V gewahrt gewesen und hat nicht durch Verän- wgen in den Besitzverhältniffen der Gemeinde- «r, sondern nur durch die Wirkungen der Steuer-

eine unerwünschte Modifikation in plutokratischer Mlig erfahren.

|38 aber einmal die Wiederherstellung de» Ein- bS des Mittelstandes auf de» Ausfall der Ge- vdewahle» als das richtige Mittel zur Beseitigung .unerwünschte» plutokrattsche» Verschiebungen im Brecht erkannt, so geht eS nicht an, die als noth- N erachtete Reform für die einzelnen Gemeinden I Mbtm verschieden zu gestalten, ob in den de- tafai Orte» der Mittelstand vorzugsweise der

Mk Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition diese- Blatte-, die Annoncen-

einen oder der anderen der politischen oder konfessto- zu treten beginnt, als es in früheren Perioden ncllen Gruppen angehört. Die Verhältnisse können unseres Verfassungslebens der Fall gewesen ist. Die nur allgemein geregelt werden, und daS bei der Betonung des gemeinsamenreligiösen Durchführung der Steuerreform auf Diängen aller Empfindens' gegenüber der völligen Religionslofigkeit Parteien, insbesondere auch der nationalliberale» ' ~

Ehe noch der Entwurf betreffend die Abän - Kräng des GemeindewahlrechtS ver- ÄÄnHidit ist, hat dieKölnische Zeitung' aus Anlaß vielfach verbreiteten Mittheilungen über den Jn- g~7" Ü bet Vorlage heftige Angriffe gegen den Herrn tzepräfidenten des Staatsministeriums gerichtet.

i dem letzten der diesem Zwecke dienenden Artikel i rheinischen Blattes ist die Ansicht zum Ausdruck lwgt, daß durch die in Aussicht genommene Reform zKemiindewahlrechts da?? Centrum und die Sozial-