klug und durch das Leben schon zu geschult, NM nicht herauszufühlen: er hatte daS, was er für sie grthan, hauptsächlich um ihres Neußer» Willen ge- wagt! Er hatte rückhallloS Partei für ste ergriffen, nicht, weil er felsenfest auf ihre Schuldlofigkett baute — denn wie konnte er dar? — sondern weil ihre Erscheinung ihn entzückte und alle Bedenken, die ihm als Mensch ohne Zweifel gekommen wären, von dem Enthusiasmus des Künstlers, der allein in ihm zum Wort kam, unterdrückt worden waren!
Und Erni, eitel, wie sie auf ihre Schönheit war, und sich der Macht derselbe» oft mit einem gesteigerte» Triumphgefühl bewußt . . . hier zu« erstenmal in ihrem, Leben versagten^ Eitelkeit und SiegeSbewußtseiu! ES war ein Etwas in ihrem Janem, das fich schmerzlich und wie gedemüthigt zu- sammenzog bei dem Gedanken : „Wärest du nicht jung und hübsch, entspräche dein AeußereS nicht zufällig dem Ideal, daS ihm für eines feiner Gemälde vorschwebt . . . wer kann sagen, ob er fich deiner so thatkräftig angenommen hätte,? Er hätte dich wohl nicht ungrhört verdammt, dir Gelegenheit gegönnt, einiges zu detmr Bertheidigung zn sag«, vielleicht sogar thätigeu AMheil au deinem ferner« Schicksal genommen .... aber in sein Hcurs würde er dich nicht geführt haben.! PaS thnt er, weil er dich als ein Object für . seine Kunst au- fieht, nicht aber, weil er an die Reinheit deiner Seele alanbt!“
(Fortsetzung folgt.)
t eines
ereil
öchentliche Beilagen
x »ad Verla«: Joh. Lug. Koch, UnivirMtS-Buchdruckerei in Marburg. ) *• Expedition i Markt 81. — Telephon 55.
Zer
Ja
Raufen T*äai)cn gefordert. Deutsche Kultur und Gesiltuug —^«hmen in der Welt einen hervorragenden Platz ein; An tat allen Gebieten der Kunst und Wissenschaft hat deutsche Volk soviel, oder mehr, als andere ge
rn,
sen 68.$
deutschem Wissen, deutschem Gemüth, deutscher
zu f
en dem deutschen Reiche eine starke Ausdehnung^
Echt n«
rachei
Sok
1.
II H ^atte' in eine anständige Familie eiazutretcn, 11 •• in jeder Stunde vor einer Entdeckung zu zittern.
e M
Nur
und Bedenke» in den Wind geschlagen
V 11
(ytuiyicu yuuc eit» |ciu uiuntn, ” ihr die ganze Existenz zu ermöglich«! DaS
In d« erst« Tag« ihres Aufenthaltes in
der
3«
In den Beziehungen der Völker zu einander ist in beständigem Flusse. Davon hat unS das gnbt gehende Jahrhundert bis in die neueste Zeit überraschende Beweise geliefert. Auch für den chen Politiker habe» sich in den letzten Jahren er neue Aufgaben in den Vordergrund gestellt, t nicht nur die Sicherung des j-tzigen Bestandes Reiches, sondern auch seine Ausbreitung jenseits Meere, seine Begründung als Weltmarkt be-
üaiser Wilhelm II. Ihm vor allem ist es zu uken, daß heute Seeluft in Deutschland weht.
Mets >er, Blei
schlands hat sich seit dem Jahre 1889 um weit 500 Millionen Mark im Werthe vermehrt, trotz
der vielen Ränke, denen der Deutsche in seinen ausländischen Handels^ Beziehungen, insbesondere von den Engländern ausgesetzt ist, die in der deutschen Industrie eine gefährliche Nebenbuhlerin der englischen Produktion fürchten gelernt hab«. Zum Schutze o weitverzweigter Handels Interessen ist eine starke deutsche Kriegsflotte natürlich unentbehrlich. Welches Schicksal eines Landes wartet, welches die erste Pflicht der Selbster Haltung versäumt, dafür hat der Verlauf des spanisch-amerikanischen Krieges ein ttauriges Beispiel geliefert.
AuS dem deutschen Reiche ist ein Weltreich geworden !" sagte unser Kaiser bei der 25jährigen Gedenkfeier der Gründung deS Deutschen Reichls. DaS heißt, Deutschland hat aus der ganzen Erde Juteressen zu wahren, eS kann sich nicht damit begnügen, innerhalb seines Gebietes ein nationales Sonderleb« zu führen. Solch eine künstliche Absperrung stimmt nicht zusammen mit dem frischen nationalen Hauche, der seit dem großen Kriege durch unsere Gabe weht. DaS deutsche Volk fühlt sich als Träg r einer Weltmission, die es freilich nicht mehr durch Blut und Eisen, sondern, so lange es geht im friedlichen Wettbewerb mit den andern Welt- politik treibtndin Staaten zu erfüllen trachtet.
daß wir bereits satt sind — aber in über« fischen Ländern, wo sich unsere Handels-Interessen » den letzten Jahren in einer ungeahnten Weise verwert haben. Die deutsche Handelsflotte wird heute «>t Ausnahme der englischen auch nicht annähernd
Ja
laufen.
Dankelmann'ichen Familie hatte sich Emis lebendige Phantasie häufig genug ausgemalt, wie eS sein würde, wenn Jemand auftauche» und fie wieder erkenne» möchte; dann hatte sie es wohl nrit Schreck und Beschämung überkommen, aber mit einem gewissen kindischen Trotz hatte sie fich dann gesagt: „Daun wirst du ebm geh«! Schließlich sind es fremde, dir gleichgültige Menschen, a» deren guter oder schlechter Meinung dir nicht viel geleg« zn sein braucht!"
Die kleine Lollo aber war ihr nicht fremd und gleichgültig geblieben, deS Kindes leidenschaftliche Zärtlichkeit hatte Ernis jutcge Seele warm angefaßt, fie hatte es liebgewonneu, und der Gedanke, wie man, um LolloS sicher heftig ausbrechenden Jammer zu beschwichtige», ihr die entrißene Freundin mit de» allerschwärzesten Färb« malen würde, kein Mittel unversucht laffeu dürfte, um ihr die heißgeliebte Erni zu verleiden — dieser Gedanke machte ihr Herz zucken vor Weh.
Aber verschwindend klein war diese Empfindung Derjenigen gegenüber, die sie «faßte, wenn fie bedachte, daß Gottfried Hansen das mit erlebt hatte, was der RegieruugSrath in seiner edle» Entrüstung „die Entlarvung einer raffiniert« Betrügerin" nannte. Wohl, er glaubte vielleicht nicht Alles, waS er hatte anhöre» müssen, er hatte sich auf ihre Seite gestellt, wollte ste in sei» Haus führ«, hatte ihr« gehäsfig« Ankläger mit scharfen und treffenden Wort« zmück- gewiesm — das war großmüthig vvn ihm, und Erni war ihm Dank schuldig. Allein fie war gn
u. B. Ä f . . -
i;Wst inne — nicht in Europa, hier gilt Bismarcks
a
ität,
Pf
od wirthschastliche Vortheile. Seit dem Jahre 1816 hat sich die Bevölkerung Deutschlands mehr verdoppelt, im Gegensatz zu Frankreich, deffen wohnerzahl zum Schrecken der dortigen Politiker vm-r mehr zurückgeht. Wir haben Millionen unseres s an das Ausland abgegeben, und die Überende Mehrheit dieser Landsleute ist für das tschihum verloren gegangen. Zudem trägt sich bamerita schon lange mit der Absicht, die Ein- btrung zu erschweren. Dies allein schon zwingt , die Auswanderung zu leiten, und zwar möglichst solchen Gegenden, wo der Deutsche feine nalität bewahrt, unter der schwarz-weiß» roth« ge Schutz findet und unserer Industrie und nm Handel neue Absatzgebiete «öffnet. Eine e Wellpolitik wird aber auch aud idealen
w fg, Pfg
^r^amentarisches.
Reichstag»
Berlin, 6. März (49. Sitzung.) In der heutigen Sitzung des Reichstags wurde das Gesetz wegen Einrichtung einer baykiischen Scncts beim ReichSmililärgerichte in dritter Beratdung angeromwen-
Darauf erledigte das HauS den Rest des Militär- eratr, den Etat de» Allgemeinen P-nfionSfoudS und den deS ReichS-JnvalidenfondS. Eine längere Debatte knüpfte sich an die zum letzteren von der Budgetkommission beantragten Resolutionen, die darauf abzielten, den Kriegs- Veteranen in weiterem Umfang« Unterstützungen zu be- w lligen, bi« Jnvalidenvenstonen zu erhöhen, de Jrvalidenfürsorge auf die Wittwen und Waisen aukzudehnen, für Nichtbenutzung deS CrvilversorgungsscheinS Entschädigung zu gewähren und die Militäipension den Brzugsberechiigten künftig neben dem C i v i l d i e n st - einkoinmen voll zu belassen.
Die!« Anträge wurden von Rednern aller Parteien mit großer Wärme befürwortet.
Der Staatesekretär de» Re'chS chatzamtS Freiherr von Thiel mann wies nach, daß das Gesetz vom 22 Mai 1899 Seitens der verbündeten Regierungen voll auSgesührt, ja daß darüber roch hinausgegangen worden ist, und theilt« fe ner mit, daß ein Gesetz stch in Vorbereitung befindet, das die allmälige Auszehrung des Kapitals de» Jn- validenfond» für di« ihm überwiesenen Zwecke ins Auge faßt. Es briechne sich ein verbleibender Kapitalrest von 16 Millionen nach Erfüllung diese, Zwecke. Die Gewährung der Beihülfen an alle als Anwärter an« kannten Veteranen würde in den nächsten 10 Jahren beträchtlich wachsende Aufwendungen erfordern. Der Auffafiung, daß «S ein Fehler gewesen sei, mit der Fürsorge für di« erwerbsunfähigen Veteranen den JnvalidensondS zu belasten, traten die Abgg. Graf Oriola, Graf Roon und v, Kardorff bei. Der Letztere erkannte indcß an, daß e« zu bedenklichen Konsequenzen führen würde, wenn die Ansicht aufkäme, daß Ader, der einen Krieg mitgemacht habe, Anspruch auf eine Pension habe, und gab die Bereitstellung der Mittel im
»r datt -er.
age u icilung ater a, r. 40.
A hatte fie das nur fertig gebracht, und gerade in Manchen, das so cm der grvß« Heerstraße lag! Mlich bot eben eine Großstadt die meiste Garantie,
£ unbeachtet, ein Tropfe» im Meer, zu verlieren — Geldmittel hätten es ihr kaum gestattet, viel u-a zu gehen, unb irgend eine nutzbringende Be-
Wcg« einer Vergrößerung de» JnvalidensondS durch ein« Anleihe anheim.
Dem Abgeordneten Singer, der sich damst brüstete, daß die Sozialdemokraten 1895 all« Parteien in Bezug auf die Höhe der beantragten Unterstützungen übertrumpf haben, erwiderten die Abgg. Stockmann und Schrempf, daß nichts leichter sei, al» Unmöglich-» zu fordern und dann den ganzen Etat abzulehnen. Di» Resolutionen^ wurden einstimmig angenommen. SSS66****
Auf der Tagesordnung der morgigen Sitzung steht da» Hypothekenbankengesttz.
Leben, das Erni während der letzte» Jahre geführt, hatte fie »otwmdiger Weise unpraktisch und verwöhnt gemacht, sie war sich häufig unnütz und überflüssig vorgekommen, sah aber keinen Weg vor fich wie dem abzuhelfen sei, und hatte sich «blich drein ergeben. Ihre junge, empfängliche Seele war hi» und her geworfen worden zwischen der tiefen Scham, mit der fie dies abenteuerliche Lebe» erfüllte, und der geheim« Lust, mtt der ste die häufige Sefriebigung ihrer Eitelkeit, die immerwährende Abwechslung, das buntfarbige Treib« des TouristeulebenS doch wieder erfüllte. Sie wußte, es »ar gefährlich, fich dieser Lust hinzugeb«, aber ganz konnte fie dem doch nicht wiederstehe». Ein Leb« voll ernster Arbeit unb strenger Pflichterfüllung lockte fie gar nicht — heimlich ganz heimlich dachte sie doch immer wieder: „Du bist für den Genuß bestehens bestimmt — eS müßte ein anderer fein als der jetzige, einer, der fich vor deinem Gewisi« rechtfertig« ließe . . . immerhin aber G«uß!"
So hatte fie diesen Posten einer Gesellschafterin, der ihr so bald zufiel, als einen Glücksznfall angesehen und mit dem Leichtsinn der Jug«d, mit jenem Leichtsinn, beit ihre Verhältnisse so üppig genährt, die häufig genug anffttigenb« Zweifel
"ger 8.
Preußische- Abgeordneternha«».
Berlin, 6. Mär,. (35. Sitzung.) Die heutige Ber- Handlung des Abgeordnetenbause», welche dem Gebalte de» Ministers für Handel und Gewerbe galt, erstreckte sich zum Theil recht weit in das Gebiet der Bank-, Diskonto- und Währungspolitik. „ .
Dem Abgeordneten G a w p, welcher im Interesse der Vermeidung uvnöthiger Diskonterhöhungen ein Einschreiten des Ministers gegen die Zulassung von hochverzinklichen auswärtigen Anleihen wünscht«, erwiderte der Minister, daß ,S nach § 36 des Börsengesetzes Pflicht der Zu- laflurgsstellen sei, keine Emissionen zuzulasten, welche da» allgemeine Inter,sie schädigrn, und daß die Thätigkeit der ZulaflungSftellrn unter Aussicht deS Handelsmii.ifterS steh«. Er sei wohl in der Lag«, im Einzelfalle einzugreifen, und er werd« «8 thun, aber allerdings imu er nur mit großer Voisickt und nach vorgängigem Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt.
Dem Abg Barth, welcher die Angliederung einer Reihe Berliner Buchdruckerei-n au eine ZwangSinnunz zur Sprache brachte, bemerke der M i n i st«r, er habe Be- richt in der Sach« erfordert, der aber noch aurstehe, so daß er einstweilen noch kein« Stellung dazu nehmen könne.
Dem Abg S ch m i tz - Düsieldorf antwortete der Minister, daß er keinerlei Betanken habe, während d«r Saat- und Erntezeit dem Handelsgewerb« einig« Sonntag« über die jetzige Maximalzahl von sechs frei zu geben, wo ein Bedürfniß der Landwirthschaft danach hervortrete.
Bezüglich der von den Abgg. Dr Hirsch und vr. Hitz« angeregten Heranziehung von weiblichen Hilfskräften zur Gewerbeanfficht ei widert« der Minister unter Hinweis auf die in England, Frankreich und den Vereinigten Staoten gemachten, nur theilweir günstigen Erfahiurgen, er sei dieser Neuerung durchaus nicht grundsätzlich ab« , eneigt, namentlich wenn die Inspektion auf den Handwerksbetrieb und die Hau» ndustri« ausgedehnt werde.
Den vom Abg. Dr. Sattler gewünschten Er aß eines Verbotes d.r Theilnabme an der Leitung von Konsumvereinen für Beamte, Geistliche und Lehrer erklärte der Minister für unthunlich, weil dadurch der Entwickelung der Konsumvereine ein schwerer Schaden zugefügt weide Dem Abg. Wallbre-tt, welcher eine Reihe von Wünschen in Bezug auf intensive Gestaltung des gewerblichen Unterrichts ausgesprochen hatte, er widerte der Minister, daß in den Etat ein« Pofitton eingestellt sei, welche den Lehrern an den gewerblichen Unterrichtsonstolten ein Ruhc- g-halt gewähren wolle. Meisterkurse hält der Minister für eine nothwendige Ergänzung unserer g>werblichen Unterrichtisystem» Er sei bereit, wo immer sick die Städte zur Einrichtung solcher Kurse gewillt zeigten, sie mit Staatsmitteln kräftig zu unterstützem Vorläufig seien solch« Meister- kurse für Hannover, Posen und Köln io Aussicht genommen.
Rach einer scharfen Auseinandersetzung zwischen dem Abgeordneten Dr. Krüger, welcher die bekannten Bischwerden wegen der Geschäftsführung bei KornhauseS in Hall« wiederholte, und dem äbg; Frhrn. v. Erffa welcher die Behauptungen des Vorredners für unbegründet erklärte, und einigen Darlegungen seitens der Redner der Rechten, aus denen hervorging, daß Konservative und Freikonservative den Versuchen mit Einstellung weiblicher Personen im GewerbeaufsichtSdienst nur b-dingungsweis« zutzimmen, wurde da» Ministergehalt bewilligt und die Verhandlung bis morgen vertagt
t. Darum ist es eine Ehrenpflicht ber deutschen OWktioo, mit dem ihr an vertrauten Pfunde zu wuchern
unb deutscher Sitte die Stellung in ber Welt 8 verschaffen, die ihnen gebührt.
So wohnt denn aus praktischen unb idealen
Deutsches Reich.
Berlin, 6. März. Se. Majestät der K a i f e r ist am Sonnabend Abend aus Bremen hierher zurückgekehrt. Während der Fahrt nahm er den Vortrag d S StaatsfecretärS deS Reichs-Postamtes v. Podbielski entgegen. Heute Vormittag hörte Se. Majestät den Vortrag des Chefs des CivilcabinetS, Wirkt. Geh. RathS Dr. v. LucanuS und hierauf die- Jenige der Marine.
— Dem Reichstage ging heute die Novelle zur Gewerbeordnung betreffend die Coucefsion
Umschau.
DaS Tsungli-Aamen hat die Depesche, in welcher Italien die Ueberlassung der Sanmun- Bai verlangt, an den italienischen Gesandten de Martino mit einem Schreiben zurückgesandt, in welchem erklärt wird, China sei nicht in der Lage, die Forderungen zu gewähren. Obgleich die Ablehnung der Forderung Italiens, betreffend die Sanmun-Bai, erwartet wurde, so wttd doch die Rückgabe der Depesche an den italienischen Gesandten als dem Gebrauch zuwider angesehen. ES werden fünf italienische Kriegsschiffe erwartet. Der „Marco Polo" liegt gegenwärtig vor Shanghai; dessen Kommandant ist jedoch in Tientsin eingetroffen, wohin stch der italienische Gesandte de Martino zu einer Besprechung mit ihm begeben hat. Wie verlautet, wird sich der Kontreadmiral G r eu e in Neapel an Bord des „Stromboli" zur Abreise nach China einschiffen, um dort das Komando der italienische» Schiffsdivifio» zu übernehme».
-i« ««4 ö wie bei uns. Die deutsche Arbeit und das 'Ä wische Fabrikat haben stch eine achtunggebietende —rf Stillung auf dem Weltmarkt erobert. Die Ausfuhr
i.FreyM «Laich®11 zur *
Mens<l
nscbä<6
Na ber Flotte eines anberen Staates erreicht, und . "'(Li iErst in England ist die Vermehrung der HandelS- reAii^ ^"lpfer in den letzten vier Jahren nicht größer
—Eine deutsche Weltpolttik ist aus zwei Gründen ÖH Mhwevdig. Zunächst bringt ste unferm Volke politische
, Die Hände gegen die Augen gepreßt, wie wen« - verstoW nie, nie wieder aufblid« könnte, verharrte Erni str. idmtgslos in ihrer Wagenccke. Sie meinte nicht es
der G e s i n d e m a kl er, den S ch u tz der L a d e n- angeftellten und der jugendlichen Arbeiter in der Conft ction rc. zu.,
— Im Abgeordnetenhause haben die Conser- v a t i v e n folgenden Antrag eingebracht: DaS Haus wolle beschließen: die königliche Staatsregierung aufzusordein, spätestens in der nächsten Session des Landtages einen Gesetzentwurf vorzuleg«, welcher zur Beseitigung der bestehende» Härte» die äußere» Verhältuisie der Volksschule, insbesondere deren Unterhaltungslast in gerechter Weise regelt, aber zugleich den konfessionellen Character der Volksschule, sowie die Rechte der Eltern und Gemeinden aufrecht erhält und sichert.
— Laut telegraphischer Meldung an das Ober- Commando der Marine ist S. M. S. „Charlotte", Gommanbant: Capitän zur See Büllers, am 3. März in Tanger angekommen und beabsichtigte, heute nach Liffabon in See zu gehen; S. M. S. „Kaiserin Augusta," Commandant: Capitän zur See Gülich, ist am 4. März von Manila nach Kiautschou in See gegangen.
— Wie die „B. P. N." hör«, hat der Commandirende Admiral v, Knorr seine bereits im Herbst v. I. kundgegebene Absicht, von seiner Stellung zurückzutreten, ausgesüh.t und sein Ent- lafsungSgesuch eingereicht.
■ Boptz' ien ns kstanz
1899.
:r !«rrri,
: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Jlluftrirtes Sonntagsblatt.
c ijRmeB. Der erste, ber diesen Gedanken mit vollem Hv( ikevußtsein ergriffen, ihn wiederholt in viel bemerkten issprüch« bekundet und so dem deutsche» Volke Lerständniß gebracht hat, ist kein geringerer,
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- unb Feiertagen. '"HSTrTvRl fr/t Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieser Blatte», die Annoncen-
QuartalS-AbonnemeMs-Prei» bei der Expedition 2 Mk., bei allen Bureau; von Haasenstetn L Vogler, Frankfurt a. M., Casiel, Magd» qe
Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge- rm-n. . o . onn bura, Wim; Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 04.
walten« Zeil« oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zelle 25 Pfg. ’yitltlVDCt), 8. ’L/turj 1899. C. L. Daube & To., Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover, Part» rc.
(Nachdruck verboten.)
Schute des Lebens.
Roman von Marie Bernhard.
(Fortfetz»»«.)
22. Capitel.
^^#*8 zunächst wie eine dumpfe Betäubung über ihr — ----- W ihr Körper, ihr Geist rang mit einer Ohnmacht, rt hatte das Gefühl, überhaupt nicht denk« zu 3,01 tn: nur dm einen einzigen Satz: „So mußte (U U komme»! So hat es komm« müffenl" sagte nenvili « sich selbst unausgesetzt vor.
Allmählich kam etwas wie ein großes Ei staunen : fie — ein Erstaunen, daß fie es überhaupt
,, u““ zu gehen, unb irgend eine nutzvringenbe Be- unb Bedenke» tn b« Wmb geschlagen. Nur
j7?ft!9ung, die fie «n daS Haus fesselte, hatte fie zögerte fie, der Großmutter zu schreiben, dieselbe gelernt. Jetzt »och damit «Häufungen, dazu vorzeitig in Sicherhett zu wiegen ... ste hatte da- ihr Geld wiederum nicht ans. UeberdieS — zn erst die stille Geborgenhett am Chiemsee ab« Z^e mechanische Fertigkeit hätte dies fein müffen, wart« wsll«.