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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

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istig ji 30 Milliarden der französischen Staats-Schuld nur

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1897 indessen überwog der unserige

mit der selbstständigen Wahrnehmung der Dienstver

tr. 1.

sagt der bekannte französische National-Oekonom

(Nachdruck verboten.)

[ Schule des Lebens

Den Triumph, diese Fassung zusammenbrechen

zu

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xjjeJL ora ihres Freundes zu umklammern und ih halbverständlichen Lauten zu beschwören, \.q«Ä ^Ees willen zu schweige». Der Anblick Erni! re Mi1»

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tel Volkes nicht treffenden Verdoppelung der Böisen- Steucr im Jahre 1894, keine Steuer Erhöhungen

i bei 1594

Die Steuerlast ist in Frankreich fast drei­mal so hoch, wie bei uns direkte und indirekte

ädch«, . (1518 )str. ].

Bei den meisten anderen deutschen Einzelstaaten das Verhältniß insoweit ähnlich günstig, als das Staats Vermögen durchschnittlich den Staatsschulden gleichkommt. Man kann also wohl sagen, daß den

>««»t Staats-Vermögens zur Deckung des anderweitigen zerichiet Staats Aufwandes übrig.

Wendigkeit und zugleich die Wahrscheinlichkeit eines immer festeren Zusammenschlusses aller staatserhaltenden Elemente für die Zukunft gegeben. Dieser Zusammen schluß bietet die werthvollsten Bürgschaften für eine glückliche Entwickelung der innerpolitischen Berhält- niffe des Vaterlandes.

Profeffor Blonde! in seiner ausgezeichneten Arbeit überden industriellen und kommerziellen Aufschwung deS deutschen Volkes" zehrt gegenwärtig noch von seiner Vergangenheit; aber Deutschland strebt auf alle» Gebieten mächtig vorwärts ..."

Für Deuffchland war auch das letzte Jahr politisch und wirthschaftlich verhältnißmäßig günstig; für Frankreich hinterlätzt eS nur demüthigende und peinliche Erinnerungen; es war erfüllt von Leiden­schaften und Kämpfen. Für eines sorgt aber Frank­reich trotz aller Wirren und Lasten mit erstaunlichem, sich immer gleich bleibendem Patriotismus und Opfer- muth: für seine nationale Rüstung.

(1563 en 3.

Stgaugen ist, liegt klar zu Tage. Noch 1872 war Frankreichs Welthandel bedeutend größer als der

Rednern Gelegenheit, über die ihre Heimath berührenden Baupläne und weiter« daran sich knüpfende Wünsche zu

Bevölkerung durch die Staatsschuld und die Steuern.

Die Staatsschuld Frankreichs, des am reisten verschuldeten Landes der Welt, beträgt zur

15 Millionen; das deutsche Eisenbahnnetz ist um ein Drittel größer als das französische u. s. w.Frankreich

Men Steuern. Preußen und das Deutsche Reich stehen trotz aller Schwarzmalerei noch immer an der Spitze der finanziell gut verwalteten Länder.

bei Hamburg geplanten Vorortbahnen so zu legen, daß auch di« preußischen Ortschaften des Kreises Wandtbrck Vortheil

davon hätten, die Tracirung der Bahn innerhalb der Stadt Hamburg sei der Bebauung wegen be-eitS festgefteSt, in

--------Der Anblick Ernis an dvttfried HanseuS Arm hatte ei» höhuisches Lächeln aaf dem Antlitz deS Rcgierungsrathes hervorgerufen,

Preirtzifches Abgeordnete»-««-.

Berlin, 4. März. (34. Sitzung.) Die heute vom Abgeordnetenhaus« zu Ende geführte Berathung de» Extra- ordmariumS der Eisenbahnverwaltung gab einigen zwanzig

richtungen betrauten Personen Anwendung finden, sprechen. Der M i n i st e r der öffentlich Arbeiten Rücksicht bmuf, 06 |U all MM»

beschäftigt find, oder außerhalb deS Beamtenverhäll- nisfes steheu. Die neuen Vorschriften, denen die Diensteintheilung bei den preußischen StaaSeism-

Mrend die Einkünfte aus dem Staats-Vermögen Mh nicht 60 Millionen Mark ausmachen. Der

HL. Schlei-

Roman von Marie Bernhard.

(SetHtHmi.)

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u« 2 V» Milliarden Mark; die Bevölkerung des ;75 O Müffchen Reiches übertrifft jetzt die Frankreichs um

Haltung und Miene lag geradezu etwas Heraus­forderndes, es war als warte er förmlich auf eine provocierende Aeußerung des Regierungsrathes, wie er absichtlich langsam mit Erni zur Thür schritt aber PrätoriuS drückte feiner Gönnerin beruhigend die Hand . . . nein, nein, ihr zu liebe wollte er einen solchen Skandal verhüten.

Hausens Lippen zogen fich verächtlich abwärts: Natürlich, nicht nur verleumderisch, auch noch feige!" sagte sein sprechender Blick. Aufs Gerade­wohl öffnete er die nächste Thür und blickte hinaus. In den zwei zunächstliegenden Räumen war Niemand. Aber dort im dritten Zimmer hantierte ein Bedienter mit einem halbwüchsigen Jungen in grauer Jacke unter Tellern und Flaschen und ganzen Stapeln silberner Bestecke herum.

He, Du! Eine Droschke, einen Miethwagen für mich, so rasch Du kannst!* Gottfried Hansen holte ein Geldstück auS seinem Portefeuille und drückte es dem Knaben in die Hand. Dieser stand einen Augen­blick verdutzt ungläubig dann, ohne Jemand zu fragen, ohne fich von dem würdevollen Franz die Erlaubniß einzuholen, stürzte er barhaupt zur Thür hinaus, in langen Sätze» die Stufen hinunter auf die Straße.

Er wirb, denke ich, bald wieder da fein, halten Sie fich tapfer, nur so lange!"

>»dt 1 tbet * Det­ins a (!'

Ermuthigend drückte der Maler den bebenden Arm in dem seinen und schritt mit Erni durch das nächst­gelegene Zimmer, dessen Thür er ohne weiteres hinter fich schloß.

Als Lollo, die es nicht länger beim Bocciaspiel litt, eine Stellvertreterin gefunden hatte, lief sie durch den Garten ins Haus zurück, um zu sehe», wo' Erni blieb. Im Gartensaal fand fie ihre Mutter, wie in halber Ohnmacht in einer Sofaecke lehnend, neben ihr stehend den Regierungsrath Prätorius, der eifrig und leise in fie hiueiniedete. Lollo begrüßte ihn kurz und maß ihn mit einem feindseligen Blick war er nur deshalb gekommen, um ihre Mutter aufzuregeu? Und wodurch aufzuregen? Eine freudige Veranlass­ung konnte es nicht fein.

Haben Sie nicht Erni ich weine Fräulein Lentz die die meine Freundin gesehen?" fragte Lollo endlich halblautGesellschafterin" zu sagen brachte fie nicht fertig.

Prätorius wollte antworten, aber die Geheim- räthin richtete fich jählings auf und rief:Um Gottes Willen!"

Das Kind sah von einem zum andern, ohne zu verstehe». Die Thür zu den Zimmern rechts stand offen, dort bewegte fich Franz anscheinend zwecklos um­her und hatte solch eigenthümliche», verlegenen GestchtS- auSdruck, gerade als ob er etwas wisse. .

bahnen im Wesentlichen schon entspricht, werden all­mählich auch bei den übrigen Staatsbahnen einge- führt werden. Die Privatbahnen werden vom Reichs- eisenbahnamt veranlaßt werden, künftig nach den gleich?» Grundsätzen zu verfahren.

mielher. e 10.

Lollo schlich sich auf den Fußspitze» an ih» heran und fragte geheimnißvoll:Franz wissen Sie nicht, wo Fräulein Lentz geblieben ist?"

Der Mensch zuckte unschlüssig die Schulter». Aber im selben Augenblick hörte man ein scharfes Wagen­rasseln dicht am Hause.

Wie ein Blitz war Lollo durch zwei, drei Zimmer geflogen und blickte durch das Fenster auf die Straße. Sie kam eben noch zur Zeit, um zu sehen, wie Emi ohne Hut und Handschuhe, in ihrem weißen Kleide, mit den Rosen an der Brust, von Gottftied Hanse» in den Wagen gehoben würbe unb wie in äußerster Erschöpfung in einer Ecke be8» selben zusammenbrach. Hansen sagte dem Kutscher ein Wort, sprang gleichfalls in ben Wagen unb bie Pferde zogen an.

Meister, Meister 1 Erni!" schrie Lollo ver­zweiflungsvoll unb bog fich wett, weit aus bem offenen Fenster.

Hatte Erni fie gehört? Sie regte fich nicht, sie blieb in ihrer Stellung. Gottftieb Hansen aber sah rasch hinaus, winkte mit bet Hand und neigte sich bann über bie hingesuukene Gestalt; er hatte einen Ausdruck im Gesicht, den Lollo sich nicht zu beuten wußte.

Mit WinbeSette jagten die Pferbe mit dem Wagen davon. (Fortsetzung foltzl.)

Umschau.

Die S o c i a I b e m o fr a t i e unb bie bürget» lichenParteien, so betitelt bieBerl. Corresp." nachstehenbe Auslassnrg bet Preußischen Staats­regierung:Trotz ber tiefgehenden principiellen Meinungsverschiedenheiten, w.lche zwischen ben bürger­lichen Parteien bestehen, hat bie zieldewußte, auf die Erschütterung ber staatlichen Autorität gerichtete paila- rnenta'ische Taftik der Socialdernokratie es zu Wege gebracht, baß, wenigstens bem gemeinsamen social- bemokralischen Gegner gegenüber, bas Bewußtsein ber Solidarität sich bei den bürgerlichen Parteien immer beutlicher zu zeigen beginnt. Als baS erfreulichste Rrsultat der letzten FreitagSfitzung des Reichstages kann bie Aeußerung bieses SolibaritätsbewußtseinS bezeichnet werben. Die Debatte über ben Militär­etat, bie fich, wie alljährlich, zu einer Socialisten- bebatte großen Stils aus wuchs, bot bem national- liberalen Redner Dr. Paasch? Gelegenheit, zunächst seinen religiösen Standpunkt gegenüber der zersetzenden socialdemokratischen Kritik energisch hervorzukehren. War schon diese Thatsache an fich bedeutungsvoll und vielversprechend im Sinne eines Zusammenschlusses aller staatserhaltenden Parteien, so gewinnt fcieftlbe ganz besonders an Gewicht dadurch, daß die später von einem Parteigenossen des nationalliberalen Redners im Namen der ganzen Fraction bekräftigten Er­klärungen des Abgeordneten Dr. Paasche gerade bei Gelegenheit besonders scharfer Angriffe der Social» bemofratie gegen bie Armee erfolgten. Wenn von Seite» des Centrums bie principielle Annäherung der Nationalliberalen nicht ohne ben Hinweis auf frühere Kämpfe entgegengenommen wurde, so begegnete die grundsätzlich versöhnliche Action des gemäßigten Liberalismus doch vollem Berständniffe auch bei dem Zentrum. Die Bedeutung der fich anbahnenben ge­meinsamen Frontstellung der bürgerlichen Parteien gegenüber der Socialdernokratie, der diesmal auch von Seiten des Freisinns keinerlei Unterstützung zu Theil wurde, fand bei der Socialdernokratie volle Würdigung, was aus den heftigen Gegenreden ihrer Bertteter hervorging, die sich bereits als Glieder einer Majoritätspartei zu fühle» gewohnt waren, plötzlich aber sich völlig isolirt sahen. Zunächst sind nur die Anfänge einer gemeinsamen Kampf­stellung der bürgerlichen Parteien gegen die Socialdernokratie zu ver­zeichnen. In der immer schärfer sich gestaltende», die Grundlagen des Staatswesens untergrabenden socialdemokratischen Propaganda ist aber die Noth-

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mieihk». Schulden, sondern ein großes Vermögen hat. D-r iq ii Reinertrag sein r staatlichen Vermögens Verwaltungen --- für das Jahr 1898 auf 504 Millionen angesetzt,

^damentanfiN.

Reichstag..

»erlitt, 4. März (48. Sitzung.) Das Gesetz über die Einrichtung eine» bayrischen Senat» beim ReichSmtlitärgericht« wurde in der heutigen Reichstags sitzung nach kurzer Debatte in erster und zweiter Berathung ohne Widerspruch angenommen.

Reichskanzler Fürst zu Hohenlo e gab die Erklärung ab, daß spätere Aenderungen des auf Vereinbarung mit Bayern beruhenden Gesetzes selbstverständlich ebenfalls nicht ohne eine solche Vereinbarung stattfinden werden. Di« Abgg. v. Staudy, Graf Bernftoiff, Bassermann und Herme» gaben der Zustimmung ihrer Parteien Ausdruck.

Die alsdann fortgesetzte Berathung des Militär - etats verlief in der Erörterung einer Reihe einzelner Fragen von zum Theil geringerem politischen Interesse.

Abg. Bebel erschien noch einmal auf dem Plane mit einem gegen die Freie Volk« bühne gerichteten Theaterverbote der Kommandanten von Altona Die Sache erledigte fich aber ohne Sensation durch die Antwort vom RegierungS- tische, daß die bezügliche Beschwerde noch der Prüfung unterliege, daß aber der Kommandant für daS Verbot wahrscheinlich seine Gründe gehabt haben werde.

Einen verhältnißmäßig großen Theil der Sitzung-nahm eine von der konservativen Partei «ingebrachte Resolutton zu Gunsten einer Gehaltsverbesserung für die Roßärzte und Zahlmeister in Anspruch.

Kriegeminister v Gobler äußerte sich zu diesem und anderen ähnlichen Anträgen dahin daß eS als die >4 flicht der Militärverwaltung angesehen zu werden scheine, so viel Beamte wie möglich anzustellen und sie so hoch wie möglich zu bezahlen. Tie Aufgabe der einzelnen Parteien de» Reichstags könne eS nicht fein, gewissen Kategorien von Beamten höhere Einkünfte zu verschaff,». Demgegenüber wäre doch zu wünschen, daß auf den früheren Gebrauch zurückgegangen würde, derartige Fragen ihre Erledigung in der Budgetkommisston finden zu lassen. Die Anträge wurden abgelehnt.

Bemerkenswerth toar die Mittheilung des Referenten, daß nach den der Kommission ettheilten Auskünften ein Manquement an Unteroffizieren nur noch in geringem Maße vorhanden ist, so daß die auf Ausfüllung der Lücken gerich­teten Maßnahmen fich bewährt haben. Auf Wünsche, die von der Rechten zunächst in ber Richtung ausgesprochen wurden, daß die Getreideankäufe thunlichst unmittelbar bei ben Producenten erfolgen, unb ferner dahin, daß die kleinen Garnisonen erhalten bleiben möchten, antworteten die Ver­treter der Mil täiveiwaltung entgeger kommend. Es ge­schehe in beiden Richtungen Alles, was sich mit dem mili­tärischen Bedürfnisse vereinbaren lasse.

Aus den Kowmissionsverhandlungen wurde mitgetheilt, daß die Versuche mir der Verabreichung ton Zucker in der Armee ein günstiges Resultat, namentlich hinsichtlich einer vorbeugenden Wirkung gegen den Hitzschlag, ergeben haben und in diesem Jahr« in größerem Umfange bei drei ArmeeekorpS fortgesetzt weiden sollen.

Nach Erledigung deS OrdinariumS wurde die weitere Berathung auf Montag vertagt.

Deutsche und französische Staatsfinanzen.

Frankreich hat etwa 15 Millionen Einwohner

Einer Meldung der Coustautinopeler Blätter zn- wlge hat bet Sultan, veranlaßt durch falsche Zeitungsnachrichten über die in ben europäische» Provinzen zwischen Bekenuern verschiedener Religionen vorgekommenen Feindseligkeiten, durch eine Grade den Großwestr angewiesen, an die Valis von Kossowv. Monastir, Saloniki und Janina ein Cirkular zu richten, in welchem der Befehl ertheilt wird, die Gesetze streng anzuwend n, Uebertrebnngen, welche den friedliebenden Absichten des Sultans zuwiderlaufen, nicht zu dulden und die Verbrecher zu verfolgen. Zu diesem Zweck solle» sie Jnspectionsreisen unternehmen und die mohamedanischen Gemeinde­vorsteher und christlichen Kirchen- Häupter verpflichte», der Bevölkerung zu ver­künden, daß bie Angehörigen verschiedener Glanbens- genossenschaften, welche dasselbe Vaterland bewohnen, nicht feindlich sondern friedlich zu­sammenlebe» müßten, um hiedurch ihren Gehorsam und ihre Treue gegen die Regierung zu erweisen. Dem Zuwiderhandelnde würden bestraft werden. Das Cirkular ist in sämmtlichen Local­blättern zu veröffentlichen.

»«genommen worden, ebenso in Preußen; hier brachte

-- " die Reform der direkten Steuern im Anfang der

___Staats- unb Reichssteuern zusammen betragen.

Küche 8»m Deutschen Reiche sind, abgesehen von ber Masse

Schl»!- , Daß sich bei uns der N a t i o ual-Woh Ist anb Sage ffli ® erfreulicher Weise gehoben hat, daß Industrie, altera Handel und Verkehr in hoher Blüthe stehen, kann (144» »itrnanb leugnen. Wie Frankreich dagegen zurück

gsjisch Ävas über 2 Milliarden ber brutschen Reichsschulb (138! zezenüberstehn. Und von den 74 Millionen, welche nn letzten Jahre für die Verzinsung nuferer Rcichs-

" Ee Dame zitterte davor, er könne dies . psS Achtln in Worte Übersetze» unb de» Maler baburch

miethL k?erch bes preußischen Staats-Vermögens an Eisen- - "^ttihnen, Domänen, Forsten u. s. w. übersteigt da

gegen bei weitem die preußische Staatsschuld, so daß Uei Preuße» thatsächlich, wenn man ausgleicht, keine

M gegen 30 Milliarden Mark. Sie erfordert zur iuffof»n getiinfung jährlich über 1000 Millionen Mark,

Deutsches Reich.

Berlin, 5. März. Se. Majestät der Kaiser traf gestern Nachmittag 1 Uhr mit dem Gefolge auf bem Bahnhof in Bremen ein und wurde daselbst von dem Bürgermeister Dr. Pauli sowie ben Spitzen ber Civil- unb Milttärbehörben empfangen. Se. Majestät fuhr sodann, von bem zahlreich anwesenden Publikum begeistert begrüßt, nach dem Rathskeller, frühstückte daselbst und fuhr nach 3 Uhr »ach Beilin zurück.

Es wird auch derNordd. Allg. Z'g." be­stätigt, daß erneute Verhandlungen zwischen der Re­gierung und Vertretern des Vereins Berliner Ge­treide- und ProductenHändler über die Wiederherstellung einer Produktenbörse stattfinden.

Der91. A. Ztg." zufolge führten die Be- rathnngen über das Maß der an das Eisen­bahn - Betriebspersonal zu stellenden dienstlichen Anforderungen, sowie die vom Reichseiseobahuamt mit einzelnen Bundes­regierungen gepflogenen Verhandlungen zur Auf­stellung von Bestimmungen über eine plan­mäßige Dienst, und Ruhezeit der Eisen­bahnbetriebsbeamten. Die Bestimmungen, denen be- theiligte Regierungen beitraten, enthalten die Grund­sätze, von denen bei Bemeffung der Dievstdauer der Betriebsämter auszugehen ist, und sollen auf alle

Anzeigen nehmen entgegen: bie Expedition diese» Blattes, die Annoncen-

Bureanx von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«- o 4 CVnftrrt

bürg, Wien; Rudolf Masse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; Oil.

6. L. Daube & Co., Frankfurt a. M Berlin, Hannover, Pari»

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g ThL »tniger als Deutschland. Trotzdem ist nicht nur (ltz seine Ausgabe für Heer und Flotte bedeutend größer «ls bie bet uns, sonbern auch bie Belastungen feiner

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g. Sagt, »«mziger Jahre mit ben Entlastungen ber kleinen , jpite Einkommen sogar zunächst eine Minderung des Ge- (1121 Mt Ertrages ber Einkommen-Steuer. In Frank- . pgt, reich dagegen ist man jährlich auf ber Suche nach

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aus W wollte er aber den zwei andern nicht gönnen. Nähe^ w Die Geheimeräthin fühlte sich verpflichtet, den

\ reize», daß eS womöglich zum Duell käme. Hessen, fie hatte umsonst gezittert. Prätorius (M sich damit, höhnisch zu lächeln. Dieser - Ostler mit seinem imposanten Wuchs unb seinem Zs--» Antlitz sah genau so ans, als würde er

Haus 2 ^etwaige nichtswürdige Andeutung augenblicks mit

-V* Schlag ins Gesicht beantworten, unb es war Regieningsrath gar nicht darum zu thu», fich Jr? Stadtgespräch zu machen, seine Stellung einzu- und fich womöglich noch zum Krüppel schießen lasse», «lleS um eines zweifelhaftenMädchens 8X8 d" Fremde" willen! In Gottfried Hansens

»ährend die Verzinsung der Staatsschuld nur 264 fjKM Mionen beansprucht; es bleiben dann also jährlich t4" »och etwa 240 Millionen von den Einkünften deS

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen.

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spalten« Zelle oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zelle 25 Pfg. l. 18"",

ünstigii ichuld ausgeworfen sind, werden überdies noch 34 (15S1 Millionen durch die Einnahmen der Reichs-Eisenbahnen, K kr Reichsdruckerei urb ber Retchsbank gedeckt.