Wöchentliche Beilagen
M 48
06
e.
Bri
in Bewegung.
121/2 Uhr Mittags traf der L e i ch e n z u g in der
direkt nach dem Justizpalaste, ohne daß eine Sank
Notre-Dame-Kirche ein, ohne daß sich ein
als sonst!
in demselben Geschäft hatte aufertigen lassen,
jetzt
schafterin ihre Biographie abzuftagen
$>'
81
(Fortsetzung folgt.)
corecte Hertha.
-.4
I weißes Wollkleid, der Stoff weder be- !rs fein noch sehr kostbar, aber die Ge- rräthi» wußte geuan, wie viel wen in dem beiten .Atelier* sür dies einfach«, aber tadellos de, nach neuestem Chic gebaute Machwerk be-
ist als der Nordost, falls enthalten, und es agrarischen Rechten und bei der Eröffnung des
ist dieselbe Forderung waren gerade Verttttcr des Centrums, welche diesjährigen Landtages
ittag tzunz.
juge
>en
W
rel, tä« lrish.
war Fräulein Lentz seit »ehr als drei Wochen in ihrem Hause, und immer noch wußte sie nicht mehr von ihr, als in der Einöde, da sie sie engagiert hatte.
Zudem schwebte häufig, wenn die Geheimeräthiu in großen und kleinen Dosen Lebensweisheit an ihre Tochter absetztr — was sie sehr liebte — wenn sie ihnen mit Sentenzen kam, ihnen die Forme» feinster Schicklichkeit, in welchen fle sich Meistert» glaubte, empfahl —- bei solchen Gelegenheiten schwebte oft rin eigener Lächeln um die Lippen der jungen Dame.
!agez Bei
nel
19.
hr es
ö
4 ti
W dahin einfach gekleidet — unweigerlich dasselbe Wchte blaugraue Kleid getragen, da« ihr ftellich ^trefflich ließ .. , was fiel ihr denn nun mit Köttel ei», eS den Dankelmanusche» Töchtern gleich- zu wollen? Und — was das Empörende war sie that eS ihnen nicht gleich, fie übet trumpfte sie yt; selbst dar parteiische Mutterauge der Räthin £»« sich's eingestehen, aber die» geschah mit schwerem Dar schlimmste war, man konnte nicht» da-
* thnn, weder der Gesellschafterin »erbieten, sich ei»
mußte . % . nun, und da» war für eine ®e» h »iWschafterin entschieden zu viel Geld. Eie hatte sich
Es ließ sich schwer definieren, dieses Lächeln, eS war nicht gerade höhnisch oder geringschätzig, aber es wirkte fatal; es war sozusagen ein wiffendeS Lächeln, daS Lächeln eines Menschen, der überall hinter die Coulisse» sieht und daS Leben von Grund aus kennt. Wie aber kam ein so junger Mädchen zu diesem Ausdruck? Die Geheimeräthiu Tankelmann ging von dem Grundsatz auS, junge Mädchen dürften überhaupt nichts wissen vom Leben — wie fie später damit zurechtkommen sollten, darüber zerbrach fie sich den Kopf nicht; sie war aus allen Kräften bemüht, ihre eigenen Töchter mit einer sorgsam gezogene» chinesische» Mauer zu umgeben, hinter welcher daS wirkliche Dasein mit allen seinen Anforderungen und Erfahrungen lag, und eS wollte ihr sehr oft scheinen — wirkliche Bew.ise mangelten ihr allerdings dafür — al» ob Erika Lentz eutsetzlicher- weise schon jenseits dieser Mauer stände. Allein dieser Verdacht würde genügt haben, das junge Mädchen alsbald auf gute Manier ans ihrem Hause zu entfernen, abgesehen davon, daß fie eS unpassend fand, wie eine Gesellschafterin so reizend aussehen konnte, daß sich die Leute, wen» man mit ihr auf der Straße ging, vielfach nach ihr nmschaute»; die RätPn haßte alles Auffallende, und dies war etwa» Auffallendes. Sie hatte ein kluges, bescheidener, äußerlich unscheinbares junges Wesen in ihr Haus haben wollen, statt dessen saß jetzt eine Schönheit darin, die aller Augen auf sich zog, ihr selbst unheimlich war und die fie nur zu gern baldmöglichst lo» gewesen wäre.
Aber Lollo hätte der Mama Sienen aufgeführt, die einfach nicht znm Durchs« tzen gewesen wären. In den Kämpfen, die Lollo bi» jetzt mit der Mama an»» gefochten, war fie noch allemal Siegerin geblieben schon darum, weil fie die sichere Taktik befolgte, ihrer Mutter zwischen zwei Alternativen di« Wahl z» stell«»: entweder Mama that ihr »»gesäumt den
weiße» Wollkleid anzu'chaffen, noch ihr vorschreiben, wo fie selbiger solle anfertigen (offen, mein Gott, nein, dar ging nicht, man mußte noch so thun, als merke man ganz und gar nichts!
Ueberhaupt, wen» es »ach ihr, der Herrin des Hauses, gegangen wäre, — Fräulein Erika Lentz weilte wohl nicht mehr im Schoß der Familie Daukelmann. Es war ihr nichts vorzuwerfen, sie las gut vor, hatte einen hübschen ftauzösischen Accent — die englische Sprache war der Geheimeräthiu nicht geläufig — begleitet« Hertha getreulich auf deren Spaziergänge» und gab, so scharf die Hausftau aufmerkte, ^Meinem direkten Tadel Veranlassung. Aber eS war um die» schöne junge Mädchen herum eine Atmosphäre von Ungewißheit, von Dunkel, von . .. die Geheim ei äthin suchte umsonst »ach einem Wort, daS die Situation bezeichnete. Schon daß fie nie auf ihre Vergangenheit einging, die scheinbar unbefangenste» Fragen, die ihr sehr geschickt gestellt wurde», »och geschickter zu umgehen oder in so ganz allgemeiner Manier zu beantworten wußte, daß man nie eine» Anhalt gewann — schon diese Thatsache gab zu denken. Das Haupt der Familie Dankel- mauu, in ihren Kreisen dafür bekannt/, .hinter Alles zu kommen', hatte- sich selbst das Wort gegeben, binnen drei Tage» der jungen Gesell-
ihrer Unzufriedenheit Ausdruck gaben, daß die ilie Forderung eines Volksschulgesetzes mit ge-
Lastenvertheilung noch immer nicht unter den «zekündigten Vorlagen enthalten sei. Das „Reichs- &tt" muß selbst zugeben, daß das preußische Herrenhaus am 18. Februar 1897 an die
jchhain, „Illustriertes Sonntag» att" und „Verlooiungsliste der gl. preußischen Klassenlotterie"
den von allen Poftanstalten, Landbrief - gem, in der Expedition (Markt 21), sowie n unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, stadt und Wetter entgegengenommen
Willen, daun war für eine Weile Alles gut und schön, und Lollo turnt« wie ein ausgelassenes Eichkätzchen im ganzen Hause umher — oder fie bekam ihren Willen nicht nnd wurde infolge dessen derart ungenießbar und widerspenstig, quälte ihre ganze Umgebung so raffiniert, daß die gepeinigte Mutter eine gelinde Verzweiflung ergriff und fie hundertmal bereute, nicht lieber gleich »achgegebe» zu habe». Eher doch eine rasche Niederlage als einen immerwährenden Guerillakrieg, der die Nerve» bis zum Reiße» anfpannt und im ganze» Haufe eine unleidliche Situation schafft.
Und Lollo liebte bi« neue Gesellschafterin schwärmerisch, war nnzertrennlich von ihr, sprach sogar in der Mama Gegenwart auf einen Augenwmk Erikas ein sehr mangelhaftes Frauzöfisch mit ihr, liefe sich von ihr leiten, „wie ein Lämmchen am blauseidenen Baude,' wie fie selbst lachend eingestand, und war im übrigen so gut und lenksam, wie dies bei einer Lollo Dankelmamr überhaupt nur möglich war, „weil fie sich so glücklich fühlte,' nach ihrem eigenen, zehnmal deS Tages enthusiastisch hetvot- gestoßenen Ausruf. — Das Alles sollte nun die sorgende Mama zerstöre», vm einer Verdachtes Willen, dem sie nicht einmal recht Worte verleihen durste und de» fie durch nicht» begründen konnte — Lollo ließ sich aber nicht leicht etwas vorflunkern; allgemeine Redensarten thaien es bei ihr nicht. Sie dachte für ihre große Jugend merkwürdig logisch und hatte ihre Mutter häufig genug mit «nbarrnherzigeu Frage» in die Enge getrieben. * 68 war ein sonderbares Verhältuiß, das dieser Mutier zu dieser Tochter; bei der Geheimeräthiu konnte man e« fast eine unglückliche Liebe nennen, denn so viel fie auch an Lollo auSzusetzeu fand, liebte fie dies enfant terrible doch viel mehr, al» die gefitttte,
Umschau.
In dem mit Trauer - Embleme» geschmückte» Paris erschienen am 23. d. M. früh von 9 Uhr an Truppen und bildete» auf dem ganzen Wege, de» der Zug zurückzulegen hat, Spalier. Hinter de» Truppen sammelte sich die Menge an, welche sich bis fitzt noch immer völlig ruhig verhielt. Die Patriotenliga hat auf der Place de la Concorde Aufstellung genommen und bewahrt ebenfalls eine durchaus ruhige Haltung. Di. Spitz'» der Behörden begaben sich nach einander nach dem Elysäe; beim Erscheinen der Mitglieder des Kassationshofes erfolgte keine Kundgebung. Kurz vor 10 Uhr traf der Militärgouverneur von Paris General Z u r l i n d e n mit seinem Stabe vor dem Elysee ein. Er saluttite mit dem Dege» und stellte sich hierauf an die Spitze des Zuges. Fast gleichzeitig erschienen die Mitglieder der Dtputirtenkammer. Genau um 10 Uhr kam int offenen Landauer der Präsident Loubet an, welcher von der Menge ehrfurchtsvoll begrüßt wurde. Unter Trompetenkläugen und Trommelwirbel trat Loubet ins Elysee ein. Hierauf bildete sich der Zug in programmmäßig festgesetzter Weise und setzte sich bann
Ohren das Protestgeschrei jdes Freisinns gegen die Bevorzugung des platten Landes, d. h. toch der Bauern, zum Schaden der Großstädte bei der Ver- theilung des StaatszuschusseS zu den durch das Gesetz verursachten Mehrausgaben. Dieselbe Erscheinung wiederholte sich in diesem Jahre gegenüber dem Ge- etzkntwurf über bessere Versorgung der Volksschnl- ehrer-Wittweu und Waisen. Auch da war es u. A. die .D.T.-Ztg.', welche forderte, daß der Staat zu Gunsten her armen Landgemeinde» einen größeren Theil der pekuniären Last übernehmen sollte, während die Freifinnspreffe in ein Jammergeschrei ausbrach, daß das Platte Land wieder zu viel, die armen Großstädte zu wenig auS dem Staatssäckel erhielten. So verhalten sich die Herren Freisinnigen in der Schullastenftage den Bauerninteress n gegenüber; das sind, darauf weist das Organ des „Bundes der Landwirthe" sehr richtig hin, dieselben Leute, welche, auS Rücksicht auf das angeblich Fleischnoth leidende Volk in den Großstädten, Oeffnung allerGrenzen für rufsisch- galizischeS und dänischesverseuchteS Vieh und Schweine forderte», ohne die gering st e Rücksicht auf bie schweren Verluste, welche eiuge- schleppte Viehseuchen unfern Bauern bringen müssen.
Bestellungen
für ben Monat März auf bie
: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Jllnftrirtcs Sonntagsblatt.
ie Freisinnigen und die Schullasten auf dem Lande.
ES ist wilklich erstaunlich mit welcher — Dreiftig- itdie freisinnigen Blätter sich erlauben, Bauern anzulügen. Das Spezialorga» Sauern bei bedang im „Noi bost', bas sogenannte »Deutsche Reichs Blatt' zeichn.t sich in biefer Benz besonders aus. In seiner Ausgabe vom d. M. wird es wieder so hingestellt, als wenn
Zwischenfall ereignet hätte. Die Menge verharrte beim Passt»» des Zuges in ehrfurchtsvollem Schweige». Bei der Leichenfeier für ben Präsidenten Faure hielt der Vice - Präsident des Senates Franck Chauvea» eine Rebe, in welcher er einen Rückblick auf das Leben FaureS warf, dessen seine Eigenschaften deS Herzens und des Geistes rühmte, insbesondere seine Güte gegenüber dem kleinen Manne, seine unpatteiische Haltung in der inneren Politik pries, auf bie Bedeutung seiner Rolle i» dem französisch-russischen Bündniß hinwies und des Besuchs des Kaisers von Rußland, sowie der R ise nach Rußland gedachte, welche daS Andenken Fanres in der Erinnerung F ankrcichs sichern würde. Der Präsident der Deputirtenkawmer Deschanel betonte bie Güte Faurcs, welcher immer verstanden habe, den richtigen Ton zu finde». Nach einem Rückblick auf die Ereignisse, welche die ftauzösisch - russische Allianz begleiteten, führte der Redner auS, der Adel FanreS habe darin bestanden, daß er von Herzen Demokrat geblieben sei. „Der", schloß der Redner, „kann in Frieden ruhe», der in der Verbrüdelung zweier großer Völker Frankreich personifizitte.' Ministerpräsident Dupuy Betonte die allgemeine Aufregung, welche der Tod FaureS hervorrief, that der allseitigen Sympathiekundgebungen Elwähnung und dankte den Staatsoberhäuptern, welche ihreVer- tteter zum Begräbniß gesandt haben. Frankreich, sagte er weiter, werde stets das Andenken des Präsidenten bewahren, der mitten ans dem Volke hervor- gegongen fei. Dupuy schilderte sodann den Lebenslauf deS Prästdeuten, und betonte feine eifrige Beschäftigung mit den Staatsangelegenheiten, namentlich, soweit sie die auswärtige» Beziehungen betrafen.
: Was feine Amtsführung am meisten ehre» werde, sei die französisch-russische Allianz. Dupuy schloß, indem ; er dem treuen Diener der Republik und des Vater- । lande» ein Lebewohl zurief. Das Volk, welches ihn geliebt habe, werde ihn nie vergessen. Der Marine-
; Minister L 0 ckr 0 y gedachte in seiner Rede der be- - sonderen Vorliebe für bie Marine und das Heer, ; sein s tiefgehenden Interesses für bie socialen Fragen : und brachte ihm im Namen der Marine den Scheibe- : grüß. Der Minister bet Colonien Gnillemain er» i innerte daran, daß Faure als Unterstaatssecretär der ' Colonien an bet Schaffung des Colonialreiches mit» 1 arbeitete unb entbot ihm ben letzten Gruß im Namen : der in ben Colonien lebenben Franzose». Die Haupt- : vertretet des Departements Seine-Jnfärieure hielte» t bau» »och Reben, in welchen sie bie Verdienste Faures - als Privatmann und Staatsmann hervorhoben. 1 Zehn Minuten vor 1 Uhr verließen die Theilnehmer
ntib Btrieg: Joh. Aug. Koch, UniverfitätS-Buchbruckerei in Marburg. Expedition: Markt 21. — Telephon 55.
Staatsregierung die Aufforderung gerichtet rat, „thunlichst bald einen Gesetzentwurf zur Beeidigung derjenigen Ungleichmäßigkeiten bei der Tragung der Schullaste» auf dem Lande votzulegen, welche im Geltungsbereich des „Allgemeinen Landrechts' durch die Sonderstellung der Gutsherrn des Schulorts zum Nachtheil der bäuerlichen Wiithe und sonstiger Mitglieder der Schulgemeinde entstehen.' Diese Ungleichheiten bestehen nur in den Provinzen Brandenburg, Posen unb Theileu von Sachsen unb Pommern, in Schlesien und allen anberen Provinzen kommen „diese" nicht vor, dagegen sehr häufig viel größer« Ungerechtigkeiten dadurch, daß Gutsbezirke und Landgemeinden säst unerschwingliche Schullasten für die Kinder von Arbeitern aufbringen müssen, bereit Eltern in benachbarten Stäbten unb Jubustrie- orten ihrem Erwerbe nachgehen.
Das alles wissen auch bie Freisinnigen, aber sie sagen es nicht, weil ihnen nicht baran liegt, bie Landgemeinben von ungerechten Schullasten zu be- freien, fonbern weil sie nur bie Bauern gegen bie Gutsherren auf Hetzen wollen. Das edle „Reichs blatt" entblödet sich zu diesem Zwecke nicht, das Bestreben der „Herren Grafen und Freiherrn", eine Aenderung in der Schullastenvertheilung herbeizuführen, so auszulegen, als wollten sie sich in den andern Provinzen ebenso frei von Schullasten machen, wie sie es in einigen Bezirken rach dem „Allgemeinen Landrecht sind. Das Blatt schreibt wörtlich, nachdem es hervorgehoben, daß in Schlesien diese Laste» zwischen Gutsbezirken und Landgemeinden gerecht vertheilt wären:
In Folge beffen haben btt Herren Grafen und Frei- hrrren sich schon lange bemüht, eine Aenderung herbeizu- führen. Jedenfalls wollt n sie ganz ebenso behanbelt sein wie ihre Staube» gen offen in ben übrigen Provinzen, als« nichts zu dn Schullasten beitragen."
Was soll man zu einer so losen Verleumdung sagen, nachdem das Blatt kurz vorher die deutlich ausgesp ochene Forderung des Herrenhauses citirt hat?
Daß die Freisinnigen keineswegs einen allgemeinen gerechten Ausgleich der Volksschullaste» wünschen, daß sie durchaus nicht die Bauer» unb sonstigen Beteiligten auf bem Lande überall entlasten wollen, daS geht nicht nur aus ihrem Verschweigen der Thatsache von bet ungerechten Belastung von Lanb- gemeinden mit Schulabgaben zu Gunsten von Groß unb Industriestädten hervor, sondern ans ihrer ganzen Haltung in allen Berathungeu über Schulfragen. Es dürfte noch allgemein in Erinnerung fein, wie bie Freisinnigen beim Lehrerbesoldungsgesetz für die Landschullehrer zunächst aus Kosten der Bauern ein höheres Grundgehalt forderten, als sie selbst ben Lehrern aus ihren Taschen in bet kostspieligen Weltstadt Berlin bewilligen wollten. Noch klingt in aller
(Nachdruck verboten.)
Schule des Lebens.
Roman von Marie Bernhard.
(F-rtfetzun,.!
21. Capitel.
X 2 war doch auch stark, baß bieseS Fräulein '/» »ti!a Lentz sich ihr weißer Wollkleib zum heutigen
- -
>41* Welchem Frau Geheimrath Daukelmann für ihre y arbeiten ließ. ES wat schließlich ein ein«
sich das alleinige Monopol für bie ^ Wlderung erworben habe: „Die Schullastenvet- ng muß neu geregelt werden."
Demgegenüber muß wieder daran erinnert werden, schon das V0lkSsch»lgesetz des — »lasen Zedlitz, welches bekanntlich im pteußi- Üm Landtage angenommen war und d.ssen Ein- Gr« Wftutig nur an dem Protestgeschrei des sogenannten ins« Analen Bürgerthnms" scheiterte, eine (tilge» »art« »eine gerechte Vertheilung der Volksschullaste» hrbeiführeu wollte. Das aber war lange vor Be- > Pn Mündung des Nordostbundes. In dem Programm eicnW8 »Bundes der Landwirthe", der bekanntlich auch
■ ^»Jhr könnt in den Garten gehen und Euch zu ' tuen weißen Kleidern frische Rosen holen — Sie
! efi "ch, mein« Siebe!'
s, 1« De» letzten Satz sprach die Geheimeräthiu Dankel- /setwas nachlässig aus; fie fand es unerlaubt, v iclIäL^t Gesellschafterin ihrer Töchter fich's herauSuahm, so ganz ungewöhnlich schön auszusehen, schöner
DaS Wetter war sehr schön. Um an der Trauerfeier die Kirche. Die Mitglieder deS -8 *—6 k»<’*1**...... Kassationshofes fuhren, von Dragonern eskortirt,
% io*
1M
V nebst deren Gratisbeilagen
fireiSblatt" für bie Kreise Marburg uni
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. Anzeigen nehmen entgegen: di-Expeditton diese, Blatter, die Annoncen-
täumttals-Abolmements-PreiS bei der Ervedition 2 Pik., bei allen VUrQ Bureau; von HaaferffMn L Vogler, Frankfurt a. M., Caffel, Magd«- 04
SÄsStffAS 3nSn88Ä: bie at» ~ < onn bürg, Wien; Rudolf Mvffe, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 04. ^1)^.
Reimen: die Zeile 25 Pfg. S0NNabeNd, 25. FeblUllr 1899. t. L. Daube & To, Franksutt a. M„ Berlin, Hannover, Pari, x.